:: Gregor Fischer ::

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Warten auf Tatsachen.


April 2011

TAGEBUCH


 

66 Jahre nach Hitlers Tod.                                                                                                  30.04.11

Vor 66 Jahren war Schluss mit dem Krieg in Deutschland. Das tausendjährige Reich hatte ausgedient. Der 30. April 1945 war ein Wendepunkt der deutschen Geschichte. Der letzte Tag im Leben von Adolf Hitler.

Es war aber auch das Ende einer Kultur der eiserenen Disziplin, der fast totalen Solidarität eines Volkes mit den Zielen ihrer Führung.

Danach die Geburt eines langen Prozesses, der 'Demokratisierung' des Westens, welche uns heute mehr denn je zu Sklaven des globalen Finanz- und Wirtschaftssystems gemacht hat.

Diese neue Eroberung durch wenige, welche sich als Elite sehen, funktioniert nach einem Plan, der schon seit hundert Jahren existiert, zu vielen Kriegen geführt hat und dessen endgültige Ausführung die totale Herrschaft über den Planeten vorsieht. Heute läuft bei VOX eine 12-stündige Dokumentation nur über diesen einen Tag - dem Todestag von Hitler aus der Sicht der Sieger und bestimmt politisch korrekt.
 



Der Monat geht zu Ende - das grosse Getöse kommt noch...          29.04.11

Amerika erlebt schlimme Zeiten! Alles geht schief! Tornados, Staatspleite im Kommen, Misserfolge mit den Angriffen auf Lybien und ein Präsident, der sich immer mehr als Lügner entpuppt. Sogar meine amerikanischen Freunde, welche immer den Nationalstolz (zu meinem Aerger und Unverständnis) blind hochhielten, haben nun die Hoffung auf die Zukunft verloren.

Die Schadenfreude vieler Menschen über den Untergang der USA ist verständlich, aber nicht angebracht. Die ganze Welt wird unter dem kommenden Desaster mit dem Strahlen-GAU in Japan, dem bald wertlosen Dollar als Leitwährung und den neuen, globalen Flüchtlingsströmen leiden. Es wird noch dieses Jahr zu massiven, noch nie gesehenen Gewaltausbrüchen in unseren Ländern kommen! Zum 'Warmanziehen' ist es jedoch zu spät.
 


 



Wie reich ist reich ? Abzocke ohne Moral...                         
28.04.11

Rockefeller selig soll gesagt haben, dass jedes grosse Vermögen auf einem Verbrechen aufgebaut sei. Rockefeller muss es wissen, denn gerade sein auch nicht mehr junger Sohn David - Bilderberger der ersten Stunde - steht seit Jahrzehnten zuvorderst in der Reihe, wenn es um schmutziges Business geht.

Was der alte Rockefeller zumindest antönen wollte, war die Tatsache, dass mit normaler Arbeit keine Millionen angehäuft werden können - irgendwie logisch. Aber was sind Verbrechen? Waffenhandel, Blutdiamanten, Bankwucher? Viel abartiges Business ist ja eben legal, aber moralisch höchst zwielichtig.


Auf dem Buckel der Kranken zu Milliarden.

Der bisher reichste Schweizer, Bertarelli, hat seine Millarden auch aus dem Verkauf seiner Ex-Firma. Diese hat vor allem mit einem Serum gegen MS die astronomischen Gewinne erwirtschaftet. Unser neuer Superreiche, Hansjörg Wyss aus Bern, machte Kasse aus dem Verkauf der Synthes - die Firma, welche Implantate für gebrochene Knochen fabriziert.

Die Gewinne auf diesen Produkten - welche durch ein (korruptes?) Zulassungsverfahren ein Quasi-Monopol repräsentieren - sind schlicht unanständig hoch. Wucherpreise eben.
Zahlen tun die Krankenkassen willig. Damit sind wir Prämienzahler die Sponsoren der Herren über die 'Gesundheit'. Milliarden sind aus den Beiträgen von Millionen Bürgern, welche teilweise mit Mühe ihre Sozialbeiträge bezahlen, entstanden.

Sind diese Medikamentenbarone zu beneiden?

Im Gegensatz zu Bertarelli, welcher sich mit seiner hysterischen Ex-Modelfrau und mit dem Alinghi-Boot in die Oeffentlichkeit gedrängt hat, scheint Wyss eher ein 'normales' Leben geniessen zu wollen. Allerdings ist er nun sicher gut beraten, sich mit Bodyguards zu umgeben - denn wer über Milliarden in Barem verfügen kann, ist in der heutigen Welt nirgends mehr sicher! Dem Vernehmen lebt er in den USA auf der 'Kennedy-Insel' nördlich von New York. Ich habe mir mal eine Rechnung gemacht - um diese Masse Geld zu veranschaulichen:

Wenn Wyss während 20 Jahren - dass er noch solange lebt, ist kaum denkbar -
jeden Tag 5 Millionen VERSCHENKEN würde, ist immer noch genügend übrig, um wie ein König zu leben. So viel Geld (fast ein Staats-Haushalt) kann ein Einzelner also verdienen, wenn er nur ein Abzock-Monopol für unsere Krankenversicherungen hat. Ich frage mich, wen so jemand noch als Freund hat und vor allem wie er selber darüber denkt, ob und wie sein unermesslicher Reichtum zu rechtfertigen sei...
 


 



Wer keinen Sex hat, frisst sich zu Tode...
                                                             
27.04.11

In Amerika ist in den letzten Jahrzehnten systematisch alles, was mit Sex zu tun hat, verteufelt worden. Schon ein harmloses Gespräch über ein solches Thema ist ein Tabu - auch bei jungen Menschen! Parallel wurden Filme wie 'Basic Instinct' oder Serien wie 'Sex in the City' produziert, welche den prüden Amis aber massiv suggerieren, wie verdorben Sex doch ist.

Im Land der nur noch begrenzten Möglichkeiten geht die 'Liebe' nun vor allem durch den Magen. Bei den bigotten Heuchlern ist Fressen statt Sex das Motto geworden. Ich meine dies ernst, denn ich kenne ja Land und Leute seit vielen Jahren!

Völlerei ist eigentlich eine Sünde!

Nun hat die Fettleibigkeit der Amerikaner aber ein Ausmass angenommen, das wirklich die Nation bedroht. Weitaus die Mehrheit der Amis hat dermassen Uebergewicht, dass sich kein Kleidergeschäft mehr leisten kann, nur 'normale' Grössen zu führen. XXXL ist Trumpf.

Auch die Jüngsten werden von den Eltern zugestopft - mit Fastfood und Knabberware  - wenn sie nur nicht etwa  'dumme' Gedanken kommen. Die Industrie tut alles dafür, die Menschen mit der Nahrung zu vergiften. Besonders die Armen - und  deren werden täglich immer mehr - sind davon betroffen.

Europa übrigens zieht massiv nach - ist da etwa kein System der Mondialisten dahinter?!
 



Syriens Regime wird wahrscheinlich fallen
.                                                    
25.04.11

Seitens der USA sind die Vorzeichen gesetzt:

- US-Bürger sollen das Land sofort verlassen
- Truppen stehen bereit - Lybien ist sekundär
- Israel könnte erstmal eingreifen als Testlauf
- Um den Irak ist die Propaganda still geworden

Die Frage ist wie immer in solchen 'Befreiungen für die Demokratie', was nachher kommt. Man kann davon ausgehen, dass das Land wie der Irak und Afghanistan ausgeraubt werden wird - und vielleicht steht einem Teil Syriens das Schlimmste bevor: Dass sich 'Grossisrael' seinen Teil unter den Nagel reisst - Westbank Stage II

 



Osterverkehr, na wo denn?                                                                                                  22.04.11

Seit Donnerstag sind wir in Frankreich unterwegs und nach den Warnungen, welche die Medien verbreiten (journée rouge etc.) hatte ich geplant, die Autobahnen - mindestens die A6 - zu meiden.

Aber es ist wie bei den Wettervorsagen in der Fliegerei: Der Schlaue überzeugt sich selbst. Anders als mit den Flugzeug, mit welchem man immer umkehren kann, steckt man im Stau natürlich fest. Nun, wir sind von Dole bis nach Fontainebleau vor Paris auf einen fast 'leergeräumten' A6 unterwegs gewesen und der Verkehr Paris- Richtung Süden war noch magerer. Vielleicht liegt es daran, dass im Süden das Wetter schlecht ist - oder die Franzosen haben einfach die Freude am Autofahren verloren. Vielleicht ist auch flächig die Kohle ausgegangen, hört man...

Ostern - vom Gedenktag zum Antistress-Weekend.                      

Die meisten Feiertage sind ja religiösen Ursprungs. Allerdings ist heute nicht mehr zu verbergen, dass mindestens in der christlichen Welt - und dazu gehören wir Europäer ja - der Glaube an Gott nur noch wenige zu überzeugen vermag. Die Kirchen sind leer und wenn sich einige Besucher ausmachen lassen, sind es alte Menschen, vor allem Frauen.

Den meisten Menschen ist Ostern vor allem dazu willkommen und nützlich, einige Tage in Ruhe zu verbringen. Auch die Zeiten, wo für ein paar Tage in die Ferne schweifte, scheinen vorbei. Vor allem, wenn das Wetter so angenehm ist wie dieses Jahr, bleibt das Auto auf seinem Parkplatz und viele Bürger geniessen während ein paar Tagen, was ihnen plötzlich als das Wichtigste vorkommt: Ruhe.

Man besucht sich auf Facebook.

Unterdessen ist die 'soziale' Seite des Internets ja auch genügend und professionell untersucht. Man weiss um Vereinsamung, Cybersex und die 'Freundschaften' auf Facebook und Konsorten. Viele Menschen, vor allem junge Frauen bauen sich auf dem Internet eine zweite Persönlichkeit auf - sozusagen Second Life in real.

Es ist ja so, dass jeder moderne Mensch, ja sogar die meisten Firmen bezüglich Neukunden mal den Namen des Gegenübers googeln. Ob man da immer die Wahrheit daraus destillieren kann, bleibe dahingestellt - aber eindrucksvoll ist es immerhin. Noch sind viele Bürger darauf bedacht, möglichst auf dem Net inexistent zu sein und es gibt sogar Firmen, die sich teuer bezahlen lassen, Einträge zu löschen.

Man sagt, das Internet vergisst nicht und tatsächlich sind auf Cache-Seiten und auf 'archive.com' fast alle virtuellen Einträge und 'Existenzen' früherer Jahre zu finden. Egal, in kurzer Zeit wird jeder, der auf dem Net nicht zu finden ist, für die meisten Menschen von geringem Interesse sein. Man kann also (noch) wählen.
 



Prominente Ehefrau ist heimliche Säuferin.                            
15.04.11

Catherine Zeta-Jones (41), die Frau von Michael Douglas sei am Ende ihrer Kräfte. Die walisische Schönheit liess sich laut US-Medien in eine psychiatrische Klinik einweisen. Sie ist im letzten Jahr durch die Hölle gegangen und der Druck war für sie nicht mehr auszuhalten. Es scheint, dass Zeta-Jones Kette raucht und säuft wie ein Feuerwehrmann...

Für die (gegenüber ihrem Mann) noch junge Frau ist wohl die Gefangenschaft in ihrer Ehe mit zwei kleinen Kindern zur Hölle geworden.
Sie wirkt auch völlig aufgedunsen - als werden wohl auch Drugs und Medikamente im Spiel sein.

In einem solche Promi-Leben noch einigermassen die Fassade zu bewahren, ist fast übermenschlich.

Bei Promis heisst Trunksucht nun 'Bipolare Störung'.

Sie leide an einer milderen Form der bipolaren Störung, heisst es. Der Sprecher der Schauspielerin sagte: ''Nachdem sie mit dem Stress des letzten Jahres klarkommen musste, hat Catherine entschieden, sich für einen kurzen Aufenthalt  von 5 Tagen in eine Nervenklinik einweisen zu lassen''. Das nennt man eher einen kalten Alkoholentzug, denn in einer Woche hat noch keine eine manisch-depressive Phase überwunden!

Nun, falls Douglas seinen Raucher-Krebs überlebt, steht ihm wohl mindestens der baldige Exodus seiner Angetrauten ins Haus.
Top-Promis haben in der letzten Zeit ein Scheissleben, finde ich!


 



Die unbändige Lust auf 'harmlose' Erdnüsse.                                                 15.04.11

Ich habe ja mutig angekündigt, dass ich wieder einige Kilos weghaben will. Nein, kein Marathon auf dem Programm, keine neue Flamme und die Kleider passen noch. Bei meiner persönlichen Motivation zum Abnehmen geht es jeweils um die schwierige Aufgabe, ohne schmerzenden Verzicht wieder zum Wunschgewicht abzuspecken. Aehnlich wie der regelmässige Verzicht auf Alkohol, der beweist, dass man nicht davon abhängig ist. Das braucht Disziplin und Motivation - zwei nach meiner Leseart der wichtigsten Eigengeschaften der Zivilisation.

Ich habe mein geliebtes Vanilleeis aus der Gefrierschublade verbannt, trinke keine Ovomaltine mehr und von Pommes und Teigwaren ist keine Rede. Nur, als ich gestern ein paar Aepfel kaufte (die knackigen Braeburn aus Neuseeland) waren daneben kleine Säcke mit Erdnüssen.

Nüsse - natürlich verboten, die haben fast 600 kcal pro Hundert Gramm und erst noch eine von den 'diättechnisch' schlimmsten Verbindungen, nämlich Fett und Kohlenhydrate.

Die 'Spanischnüssli' im Coop lassen mir keine Ruhe.

Ich bin zur Zeit in der Schweiz und obwohl die Sonne scheint, weht eine kalte Bise. Ein Grund, nicht nach draussen zu gehen. Genug Lesestoff ist noch von meinem US-Trip vorhanden und das Internet ist auch noch da. Da passiert es: Die verdammten Erdnüsse - oder spanischen Nüsschen, wie man in der Schweiz sagt - wollen mir nicht mehr aus dem Kopf. Eine unbändige Lust auf Erdnüsse ist da und will nicht weg.

Das geht so weit, dass ich ins Auto steige, zum Coop fahre (eigenlich brauche ich nichts) und mir die Tüte aus dem Gemüseregal hole. Eine nette Frau an der Kasse lässt mich mit meinem Einkauf durch und nach 5 Minuten bin ich wieder im warmen Salon. Mit meinen Nüsschen. Das nennt man Junkie. Triebtäter im Rückfall. Nun, es sind nicht Zigaretten, auch kein Whisky, keine Rahmtorte oder sowas, nur ein paar Nüsschen. Ich verspreche, ich esse nicht alle...

PS. Die Erdnuss weist einen Fettgehalt von fast 50 % auf. Vorteilhaft, trotz des hohen Fettgehaltes ist der hohe Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu senken. Erdnüsse enthalten kein Cholesterin. Da sie in die Familie der Hülsenfrüchte gehören, bestehen Erdnüsse zu mehr als 25 % aus Eiweiß - mehr als in einem Hühnerei. Wer hätte dies gedacht?
 



Tiger Woods mal umgekehrt.                                                                                               13.04.11

Streitereien sind immer hässlich - besonders zwischen Paaren. Wenn dann die Streitkultur noch tätlich wird, kann es besonders schlimm enden.

Was immer verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass öfters Frauen mit dem Losprügeln beginnen. Berühmt wurde die Story um den schwarzen Golfer Woods, der von seinem furiosen blonden Trophäen-Huhn mit dem eigenen Golfschläger übel zugerichtet wurde. Natürlich ohne Folgen für den 'Mordversuch' - Frauen dürfen dies eben.

Ganz anders, wenn sich der Geprügelte mit einem Golfschläger wehrt: Er sitzt sofort im Knast - so passiert im sonst wohl friedlichen Wohlen.
 


 

Adieu Noldi Boos - Mon Ami de toujours...                                12.04.11



Für Unternehmer gibt es nur ganz wenige Freunde, welche einem über Jahrzehnte erhalten bleiben. Im Business bleibt das Interesse unter Bekannten nur so lange da, wie eben Geschäfte gemacht werden können. Nicht so mit Noldi Boos. Einige Jahre hat er exclusiv für eine grosse Unternehmung gearbeitet, aber wir haben regel-mässigen Kontakt gepflegt. Immer mit Interesse.

Jeder der seine Firma veräussert oder sich aus welchem Grund auch immer daraus zurückzieht, muss sich klar sein, dass von seinen 'Freunden' kein Interesse mehr an ihm besteht. Networking ist plötzlich inexistent. Da nützt auch der Golfplatz, die schöne Ferienvilla und der Rotary-Club nichts mehr.
Out of Business means Out of Interest! Nicht so in unserem Fall - und der wird in meinem Leben nicht mehr eintreten können...

Geschäfts-Freunde bleiben - geht doch!


Arnold Boos habe ich durch einen Bekannten kennengelernt, damals, als ich vor allem Autorennen
gefahren bin. Kurze Zeit später habe ich das erste Mehrfamilienhaus in Bern erworben und Arnold als Heizungsmonteur hat mit anderen jungen Baufachleuten den damals finanziell sehr heiklen Umbau ermöglicht.
Später, als er sich auf Montagen spezialisierte, habe ich die ganze Crew mit dem schweren Werkzeug mit dem Flugzeug auch Mal nach St.Moritz geflogen - damals fragte man nicht, was es kostet, sondern nur, wann der Job fertig sei. Das waren die Zeiten des Uebermuts!

Immer wieder gute, zuverlässige Jobs.

Wir haben miteinander viele Bauvorhaben realisiert - in der Schweiz, Frankreich und Spanien. Harte Verhandlungen manchmal, aber immer beste Arbeit. Das letze Projekt war der Komplettumbau eines Privathauses mit Mitwirkung seines Sohnes, der nun eine eigene Firma hat. Das ist jetzt gerade mal zwei Jahre her und das Ergebnis ist ein schöner Erfolg!

Noldi Boos war ein enger Freund - wie es nur zwei, drei in einem Leben gibt. Wir haben über einige Jahrzehnte miteinander gearbeitet, tolle Ferien gemacht und eine Gesellschaft gegründet.

Wir wussten natürlich fast alles über unsere Geschäfts- und Privatgeschichten.
Wir waren enge Vertraute. Wenn man einen Freund so gut kennt, weiss man auch über sich besser Bescheid. Darum ist Noldi Boos auch für mich nicht zu ersetzen.

Früher hielt man uns für Brüder!

Noldi hat viele private Flüge und auch Autoreisen von den 80-Jahren an mitgemacht. In ganz Europa waren wir unterwegs. Einige brenzlige Situationen mit der damaligen konstant voll geladenen Wassmer sind unvergessen. Nie hat Noldi das Vertrauen verloren. Ja, die Flugzeuge, unsere Häuser und die Partnerinnen haben schon manchmal geändert, aber wir sind die Gleichen geblieben. Noldi hatte zuletzt eine sehr angeschlagene Gesundheit - Nierenprobleme - ein bisschen wohl auch vom Feiern, das konnte er! Kurz vor meiner Abreise nach Florida haben wir noch telefoniert und er sagte mir, dass er wieder Auto fahren könne

Nächste Woche wollte wir uns wieder treffen. Jetzt ist er tot - schwer zu fassen. Sacré Noldi!

 



Dates mit Frauen zu versteigern.                                                                                      11.04.11

Vielleicht stehen wir vor der Zukunft des echten Datings - auf jeden Fall ehrlicher als alles zuvor!

Was 20min als Nutten-Ebay bezeichnet, scheint eine wirklich gute Idee zu sein. Anstelle seine Zeit (das gilt für Frauen wie Männer) auf Kontaktbörsen mit langen Dikussionen unter psychisch angeschlagenen Alleinerziehenden und Mittellosen zu versauen, hat das neue Portal WhatsYourPrice.com anderes zu bieten: 

Ein garantiertes Date - mit Kostenersatz für den ausgewählten Partner - wie sonst im Leben.

Klar, dass Sittenwächter und neidische Ungeküsste gleich wieder den Prostitutions-Hammer hervorholen.
 



UV-Strahlen sind eine immer grössere Bedrohung.                                 10.04.11

Vor Jahren, als wir noch jedes Wochenende ins Dolder-Wellenbad pilgerten, war es normal, dass während den ersten Tagen ein zünftiger Sonnenbrand gefasst wurde. Die Haut wurde von Blasen heimgesucht und pellte dann später ab.

Das Sonnenoel oder Melkfett, was wir benutzten war noch keinesfalls mit den heutigen raffinierten Produkten mit X-fachem Sonnenschutzfaktor zu vergleichen. Ausserdem waren wir alle paar Minuten im Wasser und vergassen im Eifer, nachzucremen. Die erst Nacht war dann jeweils die Schlimmste. So doof war mal halt damals!

Dass die Menschen nichts dazulernen, ist ja bekannt. Trotzdem, keinem bleibt es verborgen, wie schädlich Sonnenbrand heute sein kann. Ob Ozonloch oder zuviel Freizeit - die
Krebsfälle haben sich vervielfacht und die Schweiz hat den traurigen Europarekord. Am meisten betroffen sind junge Frauen, welche sich auch in Solarien rösten lassen. Ob Tussen zu zweit zu Besoffenen in Ferraris steigen, sich täglich mit 30 Zigaretten vergiften oder eben von der Sonne killen lassen - das ist Elimination der Dummen.

Oder anders: Die Gesetzmässigkeit Darwins, seiner Ueberzeugung, dass nur die Besten überleben sollen!


Das Floss und die Frechheit der Mainstreampresse.                                 08.04.11

Zum Zeitvertreib in der Freizeit haben die Japaner vor Jahren ein Floss bauen lassen, welches mit einem Steg mit dem Festland verbunden ist. Angler können nun ohne Mühe versuchen, Fische zu fangen. Es gibt auch was zu essen und zu trinken - ein kleiner Freizeitpark für Menschen, die mal fischen wollen. Soweit ok.

Nun ist der Regierung eingefallen, dass man eben dieses Floss vielleicht dazu missbrauchen könnte,
dem Volk zu glauben zu machen, dass man es mit dem bösen Atomwasser füllen wird, um den Pazifik nicht zu versauen.

Abgesehen davon, dass noch Wochen und Monate nichts anderes übrig bleibt, als Millionen Liter verseuchtes Kühlwasser ins Meer abzuleiten, ist das
Verbreiten dieser Nachricht eine Demonstration, dass die dreisteste Dummheit einfach ungefiltert von allen Medien verbreitet wird.

Klar ist jedoch nur eines: Japan wird über kurz oder lang gezwungen sein, den ganzen atomaren Dreck im Pazifik zu versenken um damit die halbe Welt zu vergiften - wobei ein grosser Teil seine 'Arbeit' schon über die Luft verrichtet haben wird. Ich wiederhole:
Gegen Fukushima war Tschernobyl ein kleiner Furz!

 


 

Gut, habe ich das US-Motorhome gekauft!                          06.04.11

Heute - fünf Monate später - würde ich davon Abstand nehmen. Erstens wird sich mit Fukushima einiges dramatisch verändern - vor allem der Benzinpreis - was diese Riesencamper dann fast unverkäuflich macht. Immerhin habe ich doch damit gerechnet, nach meinen Reisen wieder an einen guten Teil des Investments heranzukommen. Es kann sein, dass es wie für Privatflugzeuge keinen Markt mehr gibt

Egal, im Sommer werden wir die Tour nach Kanada machen. Fünf Wochen wird sie dauern und dabei muss ich etwas über 10'000 km abspulen. Das gibt dann etwa 150 reine Fahrstunden, habe ich mir ausgerechnet - wenn alles gut rollt. Auf jeden Fall wird es ein Abenteuer. Vor allem auf die Wildnis in Kanada freuen wir uns. In Einsamkeit unterwegs zu sein, ist ja heute nicht mehr an vielen Orten möglich. Sich darauf zu freuen, fremde Menschen zu sehen, ist schon exotisc

Saufen tun die Vehikel natürlich schon...

Die erste Erfahrung mit dem nun eingerichteten Motorhome über die paar Tage in Florida hat gezeigt, dass 'an Bord' wirklich aller Komfort vorhanden ist, den man sich denken kann. Im Unterschied zum Carthago M-Liner hat der Georgetown einen Generator, also einen 'Hilfsmotor', welcher die Klimaanlagen, Mikrowelle und Kühltruhe im Stand auch unabhängig betreiben kann. Natürlich werden dabei auch die grossen Batterien geladen - man ist also autonom. Fast eine Tonne Wasser reichen für Wochen, wenn man sparsam damit umgeht.

Nach meiner Erfahrung kann man mit voraussichernder Fahrweise mit etwas über 20 Liter auskommen - die Werksangabe sind 28 Liter pro hundert Kilometer.
Auf jeden Fall werden wir weit über 3000 Liter für diese EINE Reise verheizen!

Eindrücklich, wenn man so darüber reflektiert. Nicht vernünftig, aber so war es halt bisher - jeder macht, was ihr Spass macht und was er sich leisten kann. Ich werde nicht der erste sein, der sich bescheidet - warum auch?!

 


 

Das Jahr des Tornados.                                                                                         04.04.11  

Ich habe es schon am Donnerstagmorgen im Hotel kommen sehen. Gegen morgen schiffte es dermassen, wie ich es bisher selten erlebt hatte. Auf dem Sattelitenbild liess sich erkennen, dass sich nichts Gutes für Zentralflorida erwarten liess. Richtig schlug der Tornado ausgerechnet auf dem Flugplatz von Lakeland zu!

Ich beschloss dann, nachdem ich das Motorhome in Empfang genommen hatte, nach Sarasota zu fahren. Auf der Fahrt gegen Tampa wurde der Himmel überall praktisch schwarz, obwohl es erst gegen Mittag zuging. Die wenigen Autos unterwegs fuhren höchstens 30 mph, also knapp 50 kmh auf dem Highway! Es sollte noch schlimmer kommen: Ein Tornado fegte durchs Land, deckte Häuser ab und zerstörte Flugzeuge und sogar Lastenzüge. Ich blieb verschont und schaute mir alles am TV an.

Mit dem Motorhome hatte ich immerhin meine Freude - es ist schon eine andere Qualität mit einem Reisebus in den USA unterwegs zu sein.

Nichts, gar nichts Neues - aber Florida ist ein Traum.

Dass es um die Privat- und Businessfliegerei schlecht bestellt ist, weiss man ja nun. Ich habe ja schon vor Jahren vorausgesagt, dass die GA praktisch verschwinden wird und mir aus diesem Grunde auch keine Turboprop mehr gekauft. Heute bin ich froh drum - denn die Dinger sind total nutzlos geworden. Immer mehr Schikanen - Flugpläne, Bewilligungen, Handling, Slots und was denen alles einfällt - verunmöglicht in den meisten Fällen, davon zu profitieren, was ein Flugzeug könnte: Zeit gewinnen! Der gewollte Untergang der Privatfliegerei.

Nun bin ich hier - vielleicht das letzte Mal, denn ich kaufe weder ein Flugzeug noch neue Geräte, noch Zubehör. Ich habe schlicht alles, was mir nützen kann.

Der lange Weg hat sich doch gelohnt! 

Immerhin konnte ich mich vor der grossen USA/Kanada-Reise im Sommer noch besser mit der Truck-Fahrerei in Amerika anfreunden, die Ausrüstung komplettieren und einige kleine Mängel beheben lassen. Der Besuch an der Sun 'n Fun lag sozusagen auf der Route.

Nun, alle sind zwar noch da - aber mit schlechten Nachrichten. Piper und Cirrus wurden um zu Ueberleben an irgendwelche Chinesen verhökert und Diamond sucht wie es scheint, auch dringend Kapital. Auf jeden Fall haben sie ihren Jet defintiv aufgegeben. Es steht zwar noch ein Modell auf dem Stand - aber sozusagen als Sinnbild mit abgesägten Flügeln!

Was war zuerst? Der politische Willen, die Privatfliegerei verschwinden zu lassen, die Krise oder der Mangel an neuen Piloten, weil die Menschen heute meist zu bequem sind, eine solch umfangreiche  Schulung zu leisten.
Ein Ferrari macht ja auch Spass und fahren darf ein Auto schliesslich jeder Idiot!

 


 

Amerikas Nationalsport: Shopping.                                                                           03.04.11

Zugegeben, es ist nicht mehr so wie noch vor ein paar Jahren, als viele Amerikaner Shopping als liebste Freizeitbeschäftigung nannten. Mit den vielen Arbeitslosen und den vom Fiskus und den steigenden Kostes geplagten Mittelständlern ist der Grossteil der Kundschaft einfach mal weg. Dauerhaft, wie es scheint und schon viele 'Malls'  - wie die Einkaufszentren hier heissen - haben leerstehende Gebäudeteile oder ganz zugemacht.

Für mich waren die häufigen Reisen in die USA bisher auch Quelle fürs spannende Entdecken von 'Goodies', Produkte, die es bei uns nicht gab oder die nur sehr schwierig zu bekommen waren.

Wer alles hat, kauft sinnlosen Plunder.

Heute, mit dem globalen Einerlei an Produkten hat sich dies gelegt.
Trotzdem verbringe ich jedesmal auf Reisen Stunden in den Läden und kaufe soviel ein, dass meine Koffer meist zum Platzen voll sind. Diesmal ist es edles Geschirr für mein Reisemobil in Europa, spezielle Grillsaucen und weitere an sich unwichtige Dinge, welche aber schonmal einen Erinnerungswert haben und ihn auch behalten. Den Zweck dieser Aktivität muss man sowenig in Frage stellen wie Ferienreisen nach Bali mit der ganzen Familie. Beides ist vollkommen sinnfrei, hilft der Menschheit auch nicht weiter - aber man macht es eben doch. Vielleicht gerade, weil es so unanständig und ohne Raison ist  - vielleicht auch ein bisschen aus reiner Provokation gegen die (eigentlich klugen!) Leute, die einem dies schon lange verbieten wollen.

PS. Es wird aufhören, der Flieger war schon wieder halbleer - nun zum sechsten Mal innert 2 Monaten!



Living in a Car-Wreck - Amerikaner ganz unten.                                   03.04.11

Während die USA im nahen Osten für endlose Milliarden Nationen in die aberwitzige Idee einer 'Demokratie' bomben, sind viele ihrer Bürger ohne Job und Wohnung. Hartz4 und ein grosszügiges Schweizer Sozialamt gibt es hier nämlich nicht.

So vegetieren diese meist älteren Menschen in ihrem Auto - oder was davon übriggeblieben ist. Jeder Waltmart oder andere grosse Supermarkt hat so zahlreiche Bewohner auf dem Parkplatz - meistens unter Bäumen, welche dem Highway entlang stehen. Auch viele Frauen sind darunter. Essen holen sie sich aus den Mülltonnen - betteln tut keiner. Sie haben sich eingerichtet.

Wann immer sie ein Bedürfnis haben, begeben sich diese Gestrandeten in die WC-Anlage des Supermarkts. Sie werden geduldet und man erkennt sie daran, dass sie zwar eine Tasche mitschleppen, aber nichts kaufen. Eine Art sozialer Dienst dieser Riesenkonzerne an den Armen. Auch das ist Amerika.
 



Fatale Strafe für Friday-Night-Bitches!                                                                        02.04.11

Auch im fernen Florida überraschen manchmal Meldungen aus der Schweiz. (Noch) kein Atom-Desaster, kein Tornado, kein Tsunami, kein Krieg - aber zuviele
Idioten in freier Wildbahn.

Ob Ferrari oder Traktor: Wenn sich ZWEI Blödhühner auf EINEN Sitz setzen und dazu mit einem Fahrer, der total besoffen ist, mehrmals vollrohr durchs Kaff rasen, sind die natürlichen Konsequenzen voraussehbar - nämlich fatal! Zum Glück für die Anwohner hatte der Spuk ein Ende.

Im Klartext:
Selber schuld, kein bisschen Mitleid - nur Kopfschüttel und Häme!

Spass muss sein - singt der schwarze Blanco...

Die Eltern dürften sich eigentlich über ihre missratene Erziehungsarbeit an ihren tollen Sprösslingen ärgern - nur wird wie immer jemand anders schuld sein! Wir, die braven Bürger, die schweigende Allgemeinheit dürfen über immer höhere Versicherungsprämien schlussendlich bezahlen.
Dauert das noch lange?!

 


 

Keine Lust mehr auf Scherze...                                                                                      02.04.11

Ja, früher freute man sich diebisch auf den 1.April um jemanden einen tollen Streich zu spielen. Heute scheint dies ein ziemlich abhanden gekommen zu sein. Sind es die schlechten Zeiten, das Aelterwerden oder das Abhandenkommen der etwas unschuldigen zwischenmenschlichen Freundlichkeit, die doch mal normal war? Ich weiss es nicht.

Menschen sind heute vor allem genervt und wollen alleine gelassen werden. Nur beim Saufen ist es ihnen recht, dass sie nicht alleine sind. Jeder vierte 15-jährige ist unterdessen ja bereits regelmässig betrunken. Die meisten finden es kaum von Interesse, sich mit etwas zu beschäftigen, das mit dem Leben anderer zu tun hat.

Vieles spielt sich sowieso nur noch über Facebook und Konsorten ab - dabei haben eben die heute häufigen Berührungsängste keine Chance. So bleibt man am besten Single, lebt in der für sich erschaffenen Welt und wird garantiert unglücklich.

Die Eltern dürfen sich über ihre tolle Erziehungsarbeit ärgern - nur wird sicher jemand anders schuld sein und die Allgemeinheit darf über immer höhere Versicherungsprämien wieder alles bezahlen.

Also lassen wir es diesmal mit den Scherzen und denken wir daran, dass diese häufig zu Lasten der Schwächeren gehen. Da heute die Mehrzahl der Bürger in eher schlechter Verfassung ist, wollen wir nicht noch auf denen herumtrampeln!

 


 


Libyia War - for oil only.                                                                   02.04.11

Was in Libyen vor sich geht, kann einem ruhig egal sein - das Vorgehen bestätigt eigentlich nur vollkommen meine Ansichten bezüglich der USA.

Irgendwann wir Gadhaffi aufgeben müssen, das Land wird flächig zerstört sein und die USA werden versuchen, auch dort einen ihrer zionistischen Führung genehmen neuen Staatsapparat zu installieren.Vielleicht schon bald wird diese Strategie aber ins Auge gehen, denn Amerika ist pleite und Oel saufen können auch ihre Bürger nicht.

Nur am Rande:
Jeder vierte Amerikaner bezieht Essensmarken und die Wallstreet Banker lassen sich immer noch Milliarden auszahlen!

Demokratie in Saudi-Arabien wäre der GAU.

Richtig schlimm wird es erst dann werden, wenn Saudi Arabien - der grösste Oelproduzent der Welt kippt. Falls die 'Weltgemeinschaft' - was nichts anderes als die USA-Abhängigen heisst - dann eingreifen werden, kann dies nur für die bestehende Diktatur sein! Waffen werden schon geliefert. Das wird den letzten 'Demokratiegläubigen' zeigen, dass es natürlich nicht darum, sondern um die Dominanz des Kapitals unter Kontrolle der internationalen Banker und Mulits geht.  Spannendste aller Zeiten!
 

 

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