:: Gregor Fischer ::

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Atlantic:
Both Sides -
Just Routine...



April 2013

TAGEBUCH



Eigentlich ist das eternelle Rumreisen eines modernen, professionell operierenden 'Nomaden' doch sehr strukturiert. Man hat - wie der Franzose schön sagt, seine 'Points de Chute' - dort wo die echten Schwerpunkte der  Infrastruktur liegen. Damit meine ich ausgestattete Wohnungen (oder Motorhomes) mit Klamotten, allen Bedarfsartikeln und natürlich den Kommunikations-Utilities. In meinem Fall sind dies die Schweiz, Frankreich und Florida. In jedem dieser Länder habe ich auch eigene Handynummern und Fahrzeuge. Damit besteht die Möglichkeit, auf Reisen nur mit einer kleinen Tasche anzukommen. Ich reise immer nur mit Handgepäck - das ist auch sicherer (wer kennt nicht die Stories mit 'fremden' Dingen im Koffer erwischt zu werden!) und vor allem auch schneller. Die ganze Eincheckerei ist sonst schon mühsam genug...

Nun geht es also in den nächsten Tagen wieder in die USA und ich freue mich. Dieses Mal reise ich alleine, aber ich plane einen grösseren Trip für diesen Sommer - das wird dann wieder was!
 



Generation Gaga? Nein, nicht mal mehr das!                              30.04.13

'Die heutige Jugend sind feige Bubis, weiss Seite 3. So angepasst und kantenlos war noch keine Generation von Jugendlichen.

Warum ist es den Jugendlichen heute egal, wenn sie die Gesellschaft lediglich als Konsumenten akzeptiert? Dressiert wie Hunde der Leistungsgesellschaft, schmeissen fast 5 % aller Jugendlichen Ritalin ein – um das Leben zu können. Heute weiss niemand, was mit den Ritalinjunkies einmal passieren wird oder mit den Jugendlichen, die schon mit 20 Jahren völlig fertig sind. Ok, viele werden mit Zwanzig ihr erstes Burn out haben oder bringen sich um.

Die Sklaven von morgen stehen in Massen bereit.

Die Jugend von heute wurde so geformt, wie sie die ältere Generationen haben wollen – stumm konsumierende Konformisten. So definiert sich die Jugend von heute praktisch nur noch über den Konsum: Ich bin, was ich trage und vorzeigen kann.

Fast hat man das Gefühl, dass sich die Jugend von heute umschaut und findet: Die Welt ist gebaut, was soll ich dabei noch tun? In diesem Fall ist dies nicht falsch - aber muss man dies einfach aktzeptieren?! Während das früher ein Grund war, zu protestieren, zucken die meisten mit den Schultern und stecken wieder die Kopfhörer in die Ohren.

Es ihnen auch egal, dass sie im permanenten Überwachungsfokus der Autoritäten sind. Ja sie machen sogar beigestert mit. Auch das hätten sich wahrscheinlich andere Generationen nicht gefallen lassen. Sicher nicht in diesem Masse.

No Future? Diesmal stimmts ja auch!  Was die sogenannte 'Politik' angeht, vertritt die Jugend die Doktrin der Konzernmedien - wenn sie überhaupt noch eine Meinung hat. Während früher Jugendliche noch gegen Vietnam und Co. protestierten, finden heute jede Menge imperialistischer Kriege statt, die den Jungen am Arsch vorbeigehen. Na ja, was sollen jungen Sklaven auch noch für ihre Zukunft tun?!
 



Freiwillige Ueberwachung aller?!                                                 29.04.13

''Nimm das Ding runter, du Blödmann'', werde ich dem Ersten sagen, der mir mit der Google-Brille vor die Augen kommt. 'Spionagebrillen' gibt es schon seit einiger Zeit. Deren Einsatz  ist untersagt - nämlich dann, wenn die Video- oder Ton-Aufnahme ohne Wissen des Opfers stattfindet. Wir alle kennen die zweifelhaften 'Reportagen' mit verborgener Kamera, obwohl in diesen Fällen meist der Eindruck entsteht, dass alles getürkt ist.

Träger der Google-Goggles werden sich daraf berufen können, dass es für alle sichtbar ist, dass sie eine solche Spy-Brille tragen.

Immerhin, einen Vorteil wird es wohl bringen: Kriminelle machen bestimmt einen Bogen um Spy-Goggles! Nun, die Google-Brille und ihre kommende Konkurrenz wird bestimmt bei jungen Leuten ein Schlager werden. Dass sie aber auch die Umgebung 'mitfilmen' und auch dem Ueberwachungsstaat in die Hand spielen ist wohl den wenigsten klar. Geistige Beschränktheit ist ein weitverbreitetes Uebel, aber Mittäterschaft zum Überwachungsstaat ist eine andere Story - denn dass Kameras und 'Clouds' hackbar sind, weiss unterdessen wohl jeder... Was die Google-Brille so alles können soll, im Tagi hier und ein Update hier.
 

 


 

Wer zuletzt lacht...                                                                               27.04.13

Jürgen Trittin, wohl einer der wenigen deutschen Politiker, welche ein sympathisches Aeusseres zu eigen haben - ist wahrscheinlich ein gefährlicher 'Schläfer'. Trittin ist ein Bilderberger, also ein Knecht der Goldmänner.

Fast jeder, der als Präsident oder was auch immer gewählt werden wird, wurde vorher durch die internationale Elite 'getrimmt'.
Trittin als Kanzler ist heute mehr als denkbar! Was die Globalisten mit uns vorhaben, weiss man unterdessen ja ziemlich genau.  Der Countdown läuft und Trittin ist ein Wolf im Schafspelz. Nun hat er, zusammen mit 'Peitschen-Peer' das Projekt vorgestellt, wie der deutsche Mittelstand zu Harzern enteignet werden soll.

Verschwörungstheorie?! Nein, nein, ist auch
im Spiegel zu lesen! Nur wird es noch schlimmer kommen.

Nun, vielleivht muss man gar nicht bis zu den Wahlen warten, denn die EU hat beschlossen, zur Banken-Rettung auch die
Sparer, Anteilseigner und Gläubiger zu rasieren - wie schon in Cypern geschehen!

 



Totale Hatz gegen Prominenz und 'Reiche'.                                   27.04.13

Nach der Hetze gegen 'Steuerflüchtlinge' - man muss sich das Wort 'Flüchtlinge' in Bezug auf die vielen Menschen in Not mal auf der Zunge zergehen lassen - wird jetz  mit massiver Munition aufgefahren!

Das tönt dann so: Steuerhinterziehung ist ein schweres Delikt, gleichwertig mit Fahrerflucht und Raubüberfall (Springer-Presse)

Aus Zollvergehen, sogenannte 'Nichtdeklaration' wird nun in Anlehnung an den Hoeness-Case das schwere Delikt Steuerhinterziehung zelebriert! So geschehen mit Rumenigge, der zwei gebrauchte Rolexuhren bei der Rückkehr nach Deutschland nicht deklarierte. Ja, auch das Resteuropa, inklusive der Schweiz wird sich darauf einstellen müssen: Die sogenannten Reichen sind Volksfeinde und müssen an den Pranger - damit man sie dann auch ohne Gegenwehr enteignen kann. Auch ich werde schlussendlich betroffen sein...
 



Une journée sans...                                                                           26.04.13

Natürlich ist mein Titel kein 'akademisches' Französisch - ich kannte den Slang-Ausdruck bis vor kurzem auch nicht. Er will aber nichts anderes sagen, als eben 'ein nicht besonderer Tag' oder sogar 'ein wenig Blues in der Luft'.

Gestern bin ich über Genf und Macon nach Angers gefahren, bei bestem Wetter und den üblichen 'ausgestorbenen' Strassen. Jetzt, wo der Verkehr hier dramatisch abgenommen hat, kann man sich immer weniger leisten, mit etwas überhöhter Geschwindigkeit unterwegs zu sein. Was an präsenten Gendarmen und automatischen Radars in Frankreich auf einen wartet, ist in Europa (vielleicht ausser Spanien) einmalig. Der Polizeistaat wächst mit jedem Tag...

 Einfach ein paar Tage Pause machen...

Mein Rumgehetze auf dieser Welt ist manchmal auch sowas wie ein Knochenjob. Regelmässige Jetlags, viele intensive Diskussionen und Begegnungen und nicht zu vergessen - die Verwaltung aller meiner 'Biens' - ist ein Fulltimejob. Aber es lohnt sich bei weitem! Je mehr Menschen ich kennenlerne, desto klarer wird mir, dass die ja gar nicht gelebt haben! Die Phasen des Glücks kann man optimieren...

Die wollen dann, wenn 'sie Zeit haben', noch irgendwas nachholen, aber das geht nie mehr!

Natürlich kann man auch als Greis noch Museen besuchen, sich besaufen oder mit einer Harley rumkurven - aber die geilsten Dinge im Leben muss man sehr früh angehen und dann dran bleiben, solange es geht!

Klar wollen die meisten Normalbürger vielleicht nur ein normales Leben führen. Sie versuchen jeweils auch tapfer, dies zu rechtfertigen. Ist ja auch gut so - gut für mich, denn so kommen mir nur ganz selten welche in die Schusslinie!

Nun erhole ich mich also im Turmzimmer - ich war dieses Jahr noch gar nicht hier oben! - und büffle am weiteren Programm. Meine Möglichkeiten sind ja (noch) fast unbeschränkt. Ich brauche aber mehr Personal und dazu habe ich nur wenig Lust. Aber wie sich die Dinge entwickeln - Frankreich, Spanien und andere Länder habe die höchsten Arbeitslosenzahlen seit dem Krieg - wird wohl irgendwann die Arbeitsmoral auch bei den Lateinern wieder steigen. Vor allem die Gewerkschaften, welche nichts als Aerger erzeugen (siehe Lufthansa etc.)  werden wohl langsam ganz verschwinden - gut so!

 


 

Bau-Chnuschti Beller und seine 'blöde Schlampe'..                 25.04.2013

Geld verdirbt den Charakter - vor allem bei denen, die es aus der Unterschicht 'geschafft' haben. Ob Lottogewinner, Fussballer oder eben Bauunternehmer - wenn Neureiche sich als Prominente sehen, geht es meistens in die Hose. Amüsant, jeweils den Schiffbruch kommen zu sehen. Mit den Bellers hat man sich nicht geirrt!

Der greisenhaft wirkende 'Baulöwe' aus Zürich wollte es wahrscheinlich nochmal richtig krachen lassen und heiratete eine Russin. Aus welcher Tanzbar die herkommt, mag ich gar nicht wissen. Auf jeden Fall schreibt sie
'nackt im Pelzmantel' ein Buch über ihre Fähigkeiten, einen Millionär zu angeln.

Miami: Die Bellerin kriegt was auf die Schnauze.

Just war das bisher nur peinliche Paar in Florida in den Ferien.
Sie wollte sogar Prinzessin werden.

Daraus wurde aber nichts - vielleicht war es ihrem Beller zu teuer. Weiter nach Miami. Wie es sich für eine wasch- und trinkechte Russin und einen helvetischen Bauarbeiter gehört, soffen sie sich schon an der Bar ins Nirwana.

Später dann am Tisch gings los: Die Russin keifte offenbar und beileidigte ihren Permanent-Freier. Der kräftige Beller wurde sauer, teilte verbal aus und langte auch zu. Volle Haue in die Freisse - oder besser aufs Auge. Verhaftet, verhört und zum Trial vorgeladen. Beller aber kneift und ist unterdessen sogar in den USA  zur soforigen Verhaftung ausgeschrieben.

Eine wirklich schöne Geschichte, die das traurige Leben von reichen Dummköpfen auf Reisen schrieb...
 



Die Bedrohung unseres Ersparten.                                                 24.04.13

Den meisten Menschen hier geht es nicht darum, reicher als der Nachbar zu sein - aber wir Schweizer haben gerne ein wenig finanzielle Sicherheit und möglichst keine Schulden. Darum gibt es Sparer und Anleger, welche vielleicht auch Vertrauen in unsere Banken und Behörden haben. Diese Meinung allerdings sollte vorbei sein, denn die Enteignung der Bürger ist ja beschlossene Sache...

Damit der kleine Mann davon nichts erfährt, was seinem Geld auf der Bank passieren kann, steht davon nichts in der Zeitung. Dafür steht es hier - und man muss es zuerst begreifen!
 

 

Frauenporno - darauf hat die Schweiz gewartet!                            22.04.13

Es gibt Leute die mögen Pornos und andere eben nicht. Feministinnen wüten seit Jahren gegen das Business und wollen jetzt den Stiel umkehren. Männer, wir zeigen euch jetzt wie man das macht oder so...

Das Problem - oder vielmehr die Eigenart des Pornos - gegenüber dem normalen 'Kino' ist die bildliche Dastellung von Phantasmen - also meistens ohne Bezug auf die Realität. Vor allem junge Menschen, welche das Gezeigte ernst nehmen, haben damit bestimmt Probleme - auch die Boys, welche dann  feststellen, dass Girls auf Cumshot und Co. kaum abfahren!

Der Mann muss betteln und dienen... 

''Wir wollen echte Lust und neue Praktiken'' titelt heute 20min über das neue Portal der feministischen Fuck-AmateurInnen, das sich Klicktoris nennt. Das Motto heisst ''Für deinen Feuchtigkeitshaushalt'' (Scheisse, erinnert mich an Scheidenpilz!) und fahrt dann in schönster Emanzen-Ideologie weiter: Weil Erotik und Porno keine Männerdomäne sein dürfen!

Die Filmchen sind dann meistens in schwarz/weiss, in expliziter Form klinisch korrekt  - aber von den versprochenen 'neuen Praktiken' ist nicht zu sehen. Schade, aber was soll an Bums-Praktiken schon neu sein?!

Bei den Autorinnen soll es sich um Studentinnen handeln. Ist ja gut Mädels, studiert auch fleissig weiter - vielleicht wird ja noch mal was aus euch Feuchtigkeits-Hauhälterinnen!

 

 


 


Boston Bombing - wer profitiert davon?                                 20.04.13

Wer von den Anschlägen profitiert, ist unterdessen klar: Der US-Polizei- und Ueberwachungsstaat. Nach der Pleite mit dem Senatsentscheid gegen eine Entwaffnung der Bürger war ein 'Event' überfällig und so ist es auch gekommen.

Der ein uns aufgetischte Attentäter wurde, obwohl er sich ergeben hatte und auch dem Bauch lag, von Kugeln durchsiebt. Er kann nicht mehr reden - das ist das wichtigste für die Behörden, welche schon fleissig daran sind, den Mythos über diese zwei islamistischen Terroristen zu basteln.


Was am meisten schockiert, ist jedoch die Reaktion eines Teils der Bevölkerung. Wie nach einem gewonnenen Fussballspiel der WM liefen die mit Fahnen und hysterisch schreiend durch die Strassen. Kein bisschen besser oder anders als jeweils im Orient, wenn wieder ein Krieg 'gewonnen' wird.

Es ist erschreckend, wie die Menschen auf billigste Art manipuliert werden können.
Ich jedenfalls habe die Hoffnung verloren, dass sich noch jemand gegen die totalitäre kommende Weltordnung auflehnen würde. Aber vielleicht ist es auch gut so. Deutschland verlangt als Reaktion sofort erhöhte Videoüberwachung.  Deppen haben nicht anderes als Sklaventum verdient - denn mit Freiheit muss man umgehen können und das braucht bekanntlich ein bisschen Hirn...


Wer und was steckt wohl wirklich dahinter?

Zwei Bomben gehen hoch am Boston Marathon. Synchronisiert - genau wie in Oslo. Keine Amateure am Werk.

Was will das 'System' uns nun demonstrieren? Wollen sie den Angriff dem Iran oder Syrien in die Schuhe schieben? Was kommt als nächster Angriff auf unser noch vorhandenes Restvertrauen?

Ach ja, im übrigen bin ich genau
unterwegs nach Boston, denn ich habe den Flieger in die Schweiz verpasst. Vielleicht komm ich heute noch weiter - oder auch nicht...

Was planen die Schattenmänner in New York und Washington?

Natürlich waren die Bomben nicht für alle eine Ueberraschung. TV, Kommentatoen und 'Zeugen' sind Gewehr bei Fuss Minuten später in den 'Breaking News'. Wie gutes Kino aus Hollywood.

Es stinkt zum Himmel. Anscheinend verzichtet Washington darauf, die gute alte Al Quaida-Karte zu ziehen und behauptet, dass innere rechte Kreise in den USA schuld seien. Also werden die Bürger besser kontrolliert werden müssen.
Wir alle werden dafür bezahlen, wie genau, wissen wir  vielleicht in ein paar Monaten...

Immerhin beten die Obamas nun für Boston!

Ein unbekannter Autor schreibt auf seite 3:

Das Boston-Attentat trägt die Handschrift Obamas. Sie ist tatsächlich sanfter als George W. Bush, der die Twin Towers niedermähen liess, um seine Kriegsziele zu erreichen. Obama ist eher von der stillen Sorte. Zum Beispiel der Unterhosenbomber, der grade noch rechtzeitig erwischt wurde, bevor die Bombe gezündet wurde und zufälligerweise rechtzeitig kam, um den Patriot Act zu verlängern.

Obama ist kein Mann der vielen Toten – kann aber trotzdem die Massen mobilisieren. Gegen was auch immer.
Ein Ablenkungsmanöver? Ein neues Terrorgesetz? Ein neues Kriegsziel?

 



Depardieu macht den DSK...                                                           22.04.13

Die Filmarbeiten über den Fall des ehemaligen Währungsfond-Präsidenten Strauss-Kahn, der ja ein schwarzes Zimmermädchen vergewaltigte, sind weit fortgeschritten. Diese Rolle ist auch die Rache Depardieus am 'System', das ihn um die Früchte seiner Arbeit gebracht hat. Er hasst und verachtet Strauss-Kahn und seine Freunde im korrupten Frankreich und im Welt-Elitentum und sagt es auch ganz ungeschminkt!

Ob man Depardieu in seiner ausschweifenden Natur mag oder nicht - sicher ist, dass er von seinem Land enteignet und gedemütigt wrude.
 

 



Sinnloses Prestige - die Läckerli-Mutter.                               
 21.04.2013

Natürlich ist es fast unmöglich als Millionen-Erbin ein sinnvolles Leben zu führen. Warum auch?! Wenn man sein Geld - vor allem wenn dieses nicht selbst verdient wurde - nicht so auffällig wie beispielsweise Paris Hilton verheizen kann, ist man logischerweise ziemlich unglücklich. Menschen suchen nach Anerkennung und die gibt es nur für Leistung!

Eine der Töchter von Blocher hat das Läckerli-Haus in Basel übernommen und
nennt sich stolz einmal CEO oder gar Präsidentin!

Dies ist zwar wie ein gekaufter Doktortitel - einfach nur lächerlich. Aber zum Toppen des peinlichen Geltungstriebes braucht es noch mehr: Eine Filiale an der teuersten Lage der Schweiz: Der Bahnhofstrasse in Zürich.
Kein Witz - lesen sie selbst!



Als das Rauchen noch stubenrein war...                                       20.04.13

Dass ich das Rauchen in meiner Umgebung nicht zulasse, wissen alle, welche mit mir zu tun haben. Das ist schon sehr lange so und es hat sich auch gelohnt. Rauchen ist in der heutigen Zeit für erfolgreiche Menschen schlicht ein tabu. Das war nicht immer so. Noch vor dreissig Jahren wurde überall - auf der Bank, der Post, im Zug, ja sogar im Flugzeug geraucht. Das ist Gott sei dank für immer vorbei. Rauchen und Uebergewicht gehören heute zur Uniform der Ungebildeten und Erfolgslosen - den Losern - und man sieht es schon von weitem! So, das war jetzt wieder ganz böse - aber dafür ganz ehrlich...

 Ein wunderbarer Rückblick in die Zeit, als es noch eine Zukunft gab.

Der Film - eine Doku auf 3sat - nennt sich ''Aufstieg und Fall des blauen Dunstes' und ist schlicht ein Monument für Nostalgiker der Siebzigerjahre. Natürlich kommen die Raucher schlecht dabei weg, ja werden lächerlich gemacht und sind heute sogar vielfach von der 'Gesellschaft' ausgegrenzt. Wörtlich werden Raucher als 'Randständige', also eine Art Drogensüchtige bezeichnet. Aber darum geht es mir nicht. Der Film ist ein unglaublich gut gemachtes Feedback in die Zeit, als die Schweiz noch als unabhängiges Land existierte und vor allem die Menschen sich  noch ernst nehmen durften. Schauen sie sich das an!


 

 


 

Uli Hoeness - ein Symbol wird erledigt.                           20.04.13

Uli Hoeness, der Saubermann der deutschen Fussballszene, ist in der Scheisse. Er, der Loddar mal ins Gesicht sagte, dass er für einen wie ihn nicht mal einen Greenkeeperjob hätte, soll Hunderte Millionen in der Schweiz schwarz gebunkert haben.

Auf die Schnelle hat er eine Selbstanzeige gemacht - um schon mal das Schlimmste zu verhüten. Beobachter zweifeln, ob dies vor einer Verurteilung zu Haft schützen wird - denn die Selbstanzeige komme zu spät. Auch eine Hausdurchsuchung hätte es schon gegeben...

Wie auch immer: Hoeness ist gesellschaftlich erledigt. Er, den immer den Saubermann spielte, ist nun nicht mehr glaubhaft. Ob er bald à la
Zumwinkel sogar in Handschellen vorgeführt wird, spielt keine Rolle mehr. Die von der Politik geschürte Neiddebatte hat im Plebs gegenüber Steuerhinterziehern einen Hass erzeugt, der dem Padophiler bald nicht mehr nachsteht. Moralapostel Hoeness scheint alles verloren zu haben...

Zwei Dinge fallen mir aber trotzdem auf:

Wie soll ein Fussballmanager und Besitzer einer mittelgrossen Wurstfabrik Hunderte Millionen auf die Seite bringen? Da könnte mehr dahinter stecken - nämlich Geldwäscherei in ganz grossem Stil.

Zweitens kommen Selbstanzeigen nie in die Oeffentlichkeit, sondern sind geheime Deals zwischen dem Fiskus und dem reuigen Sünder. Dass so unsorgfältig damit umgegangen wird, zeigt darauf hin, dass es wirklich noch schlimm werden könnte.
Die Enteignung der Wohlhabenden wird mit allen Mitteln vorangetrieben! Die 'erzieherische Wirkung' auf andere deutsche Wohlhabende wird gross sein. Die  Panik auch.



Einpacken, das Häuschen!                                                             19.04.13

Das Wetter soll ja wieder brutal auf Winter und flächige Niederschläge wechseln. Das Wochenende soll so lausig werden, dass man die Heizung besser wieder voll aufdreht...

Unser angebautes Nachbarhaus wird ja nun abgebrochen. Zu meinem Entsetzen nach der Rückkehr von Florida hat die Demolition-Crew unsere gemeinsame Mauer einfach abgetragen.

Da sieht man, was Abwesenheit bewirken kann! Aber ich bin ja durch meine Reisen immer 'irgendwo abwesend' und somit permanent Ueberraschungen ausgesetzt.

Immerhin scheint die Statik nicht beschädigt worden zu sein - ausser Rissen in der Decke und einigen Durchbrüchen in den Wänden steht das Haus ja noch. Nun, ich (und die Firma) werden uns zu wehren wissen. Immerhin wurde 'en catastrophe' eine Holzstruktur erstellt und mit Blachen abgedichtet.



'Heimweh' nach Amerika.                                                             18.04.13

Letztes Jahre habe ich mein Konto bei der 'Bank of America' nach fast zwanzig Jahren aufgelöst. Es hat mir einfach nichts mehr gebracht, denn Checks werden in den USA auch nicht mehr gerne angenommen und ein paar hundert Dollar Cash kann ich auch von hier aus mitnehmen.

Irgendwie war es aber auch eine kleine 'Identifikation' mit Amerika. Mit meiner US-Creditcard oder eben dem 'Checkbook' wurde ich sozusagen als 'Einheimischer' angesehen. Unglaublich, was dies ausmacht - denn der Amerikaner unterscheidet hier schon sehr differenziert zwischen ausländischen Touristen und 'People that lives here'!

Ich sehe die USA natürlich schon lange nicht mehr durch die rosarote Brille, denn ich habe Jahre in Nordamerika verbracht. Aber - dazu stehe ich - die Art des Umgangs, welche die Menschen untereinander pflegen, ist einfach viel besser - vor allem in Florida. Das fehlt mir hier in Europa: Das Interesse der Menschen aneinander, welches vor allem in Frankreich schlicht und einfach nicht mehr existiert - la vie tourne autour de jalousie!

Ich werde mich hüten, hier eine 'Hitliste' meiner 'Nice-to-live-Länder' anzubringen - sicher aber ist, dass die USA ganz oben stehen würden! Nun, ich kann ja jeden Tag wegmachen, wenn ich will - und ich werde bestimmt bald wieder wollen und mich nicht fragen, ob es vernünftig ist, jeden Monat über den Atlanitk zu jetten, nur im ein bisschen im Amerika-Feeling zu schwelgen...

 



Entwarnung: Gewicht gehalten, uff!                                              17.04.13

Ein bisschen wachgelegen bin ich dann schon diese erste Nacht mit dem Jetlag. Ich habe darüber nachgedacht, was ich in den nächsten Monaten unternehmen werde.

Die Fliegerei steht sicher mal im Vordergrund, aber auch Reisen in den Motorhomes und gesellschaftliche Veranstaltungen sind ein wichtiger Faktor auf dem Sommer-Fahrplan.

Durchhalten mit dem aktuellen Gewicht ist mir auch sehr wichtig und ich bin erfreut und erleichtert, dass ich in den USA 'nur' zwei Pfund zugenommen habe. Die in der letzten Woche angeschaffte Sommer-Garderobe ist also nicht gefährdet, im Schrank zu bleiben...

Sogar im FOCUS wird von möglicher Enteignung der Sparer gesprochen!

Ein Freund von mir, professioneller Helipilot in Frankreich, der gute Sprüche liebt, sagte mir einmal: Nur ein Idiot ändert seine Meinung nie! Dies ist mir kürzlich wieder in den Sinn gekommen, im Zusammenhang mit 'unnötigem Geldausgeben' und Effizienz. Früher beides Leitmotive für mein Lean-Management, habe ich ins Gegenteil gekehrt. Ich bin überzeugt, dass unser Erspartes zu einem ganz wesentlichen Teil verloren gehen wird. Ob durch Enteignung, höhere Zwangssteuern oder erhebliche Inflation spielt keine Rolle. Wer sich also einschränkt um 'für die Zukunft zu sorgen', macht einen ziemlich grossen, sicheren Fehler.

Was als 'Verschwörungstheorie' verunglimpft wurde, nämlich der Plan der Eliten die 'Neue Weltordung' zu installieren, wird nun immer mehr Menschen als Realität bewusst. Sogar die Systempresse wagt sich zögerlich daran, die Enteignungspläne dem Publikum zu präsentieren. So etwa in der Richtung: Werft uns niemals vor, wir hätten euch nichts gesagt! So ist es - aber wollen es die Leute hören?

Jetzt, wo das Wetter endlich auch in Europa sommerlich wird, freue ich mich auf die 'Saison', welche mir erlaubt, den aktuellen Lebensstil weiterzuführen: Keine Woche am gleichen Ort zu bleiben und auf nichts zu verzichten! Doch, doch - aufs Fressen und Saufen! Aber das passt ja auch nicht zu mir.

 

 


 

Bugatti - ein Fossil aus dem letzten Jahrhundert...                       16.04.13

Vielleicht reichen 415 kmh nicht und der Bugatti ist nicht mehr das schnellste Auto der Welt. Wie auch immer, das Auto ist ein Witz. Wegen den hohen Fliehkräften bei den Geschwindigkeiten haben die Reifen nur 5mm Profil, sind nach ein paar Tausend Kilometern am Ende und kosten 20000 Euros per Set. Ach ja, bei Vollgas braucht das Auto einen Liter Benzin per Kilometer - oder noch besser: einen Liter alle 15 Sekunden!

Nein, brauchen kann die Mühle keiner. Für Zuhälter zu teuer und die Scheichs in Dubai sind fast immer zu fett um überhaupt ein- und auszusteigen, abgesehen davon, dass ein solches Auto auch begriffen werden muss. Wer kann dies von Wüstensöhnen, welche meistens nahe beim Analphabetismus schrammen, verlangen?! Allah im übrigen regelt gar nichts und beschützt keinen -  denn nirgends werden soviele Supersportwagen kaputtgekarrt wie in Arabien.

Also bleibt der Bugatti ein Technologiewunder: 1200 PS, sechzehn Zylinder, raffinierteste Höhen- und Spoilerverstellung und gottlose Verschwendung von Ressourcen bei der Herstellung und im Betrieb. Gut für ein Museum, denn in ein paar Jahren wird man sich die Augen reiben, was der Wahn der Machbarkeit noch im 21. Jahrhundert für Blüten getrieben hat!

 



Schwarzer Montag: Gold Crash, Boston Bombing...                    15.04.13

Es ist ganz einfach spannend wie sich die Dinge überschlagen. Für viele mag es ein Zufall sein, aber ich bin immer mehr überzeugt, dass ein eigentliches Drehbuch - eben die NWO-Roadmap - dahintersteckt. Wir werden in den nächsten Monaten noch viel ärgeres erleben!

Dass ich am Tag des Attentats in Boston einen erzwungenen Break mache, das ist wirklich nur ein unglücklicher Zufall. Immerhin erlaubt es mir, mit Menschen hier zu reden und einen Eindruck zu haben, wie die Stimmung vor Ort ist. Wieviele Amerikaner glauben noch an ihr Land? Es sind nicht mal mehr die Hälfte...



Happiness: Wenn alles einfach gut läuft...                                    14.04.13

Glück sei ein Zustand, der nur kurze Momente betrifft - meinetwegen, kann sein. Dass Glück nur den Einfaltspinseln zusteht, ist auch nicht ganz falsch, aber doch eher böse! Jeder ist des Glückes eigener Schmied - das finde ich zutreffend! Ja, ich weiss auch genau, wo mein Amboss sitzt und ich schwinge den Hammer gerne kräftig...

Glück, oder sich glücklich zu fühlen, ist ja sehr erstrebenswert, aber gar nicht so einfach zu definieren. Auch ist Glück für die einzelnen Menschen bestimmt nicht dasselbe!

Ich habe mal geschrieben, dass ich demütig davor bin, was für ein glückliches Leben ich führen darf. Aber was ist denn der 'State of happiness' für Gregor Fischer? Ich weiss es seit langem und ziemlich präzise. Es braucht nicht viel zu meinem Glück: Wenn ich 'dies und alles' haben kann, was ich will (meistens der Fall) und wenn die Dinge auch 'laufen wie geschmiert', bin ich mindestens sehr zufrieden!

Ein amerikanischer Geschäftsmann, der mich gut kennt, hat mir mal gesagt, dass ich ein 'Diktator' sei, der zwar um die Meinung anderer frägt, aber dann selber entscheidet und keinen Widerspruch duldet. Ich habe darüber nachgedacht. Er hat vielleicht recht. Ok, if you want - I am a happy dictator...
 



Gold auf dem Tiefstand und Bitcoin am Arsch.                              12.04.13

Selbsternannte Finanzgurus haben uns während Monaten erzählen wollen, dass der Goldpreis über 2000 Dollars pro Unze (circa 30 Gramm) klettern wird. Geschäft mit der Angst.

Natürlich wissen viele, dass sie ihr Geld jederzeit verlieren können. Seit langem ist mir klar, dass wir 'reichen Sparer' enteignet werden sollen. Geld ist Macht und diese stünde der Neuen Weltordung entgegen!

Nun ist also der Goldkurs gefallen - und zwar auf den niedrigsten Stand seit bald zwei Jahren. Es genügt, wenn ein paar wenige Leute - es sind immer die gleichen - beschliessen, was Gold-, Euro- oder What-else-Kurs sein soll...

Noch dümmer sind die echten Narren, welche Bitcoins gekauft haben. Kaum zu glauben, dass man so blöd sein kann. Schon Aktien sind ein Glückspiel - aber Bitcoins waren von Anfang an ein durchsichtiger Betrug. Für Leute, die in solch offensichtliche Gaunereien vertrauen, gibt es nur eine Bezeichnung - welche Sarkozy übrigens negativ berühmt gemacht hat: Pauvre cons!



'Mörderische' Hitze in Orlando.                                                         10.04.13

Also mal drei Dinge: Ich bin planmässig angekommen, das Motorhome funktioniert perfekt und fast dreissig Grad sind nach der Kälte in Europa einfach nur wieder eindrücklich!

Ich mache nun einen kleinen Bericht über den Trip, der zwar nicht mal ein Woche dauert. Aber es war einfach wieder Zeit, nach Florida abzuhauen. Mindestens die Menschen und auch das Wetter sind einfach viel 'freundlicher' als bei uns. Ansonsten hat sich nicht viel verändert - nur das Benzin ist wieder billig  - das heisst es kostet nun weit weniger als die Hälfte unserer Säulenpreise. Roulez Amerika!!
 



Entspannte Fahrt in die Schweiz.                                                  08.04.13

Am Samstag gings los - wir fuhren im Konvoi auf der ganzen Strecke. Da das Flugzeug eine grössere Instandstellung erlebt, muss ich mit anderen Transportmitteln Vorlieb nehmen. Das dabei die richtigen zum Einsatz kommen und auch dort verfügbar sind, wo man sie braucht, ist Ueberlegung angebracht. Aber manchmal gehts nicht auf - und wir fahren mit zwei Autos.

Diesmal fiel es mir schwer das Chateau zu verlassen - es waren ein paar tolle Tage dort. Vor allem das Wetter war ganz passabel. Fast jeden Tag war ich irgendwo eingeladen oder sonstwie unterwegs. Ja, es waren Ferientage!

Nachbarhaus: Umbaulärm und Dreck.

Gerade zur richtigen Zeit fliege ich nach Amerika, denn das angebaute Nachbarhaus wird nun endlich demoliert um einem Neubau zu weichen. Da muss man halt auch durch...

Unangenehm ist vor allem der Lärm. Mit den Bohrhämmern sind sie bisher noch gar nicht angerückt. Immerhin, während meiner USA-Woche wird wohl einiges an Fortschritten zu verzeichnen sein. Ansonsten kann ich in das Haus von Alice 'flüchten' wenn ich meine Ruhe haben will. Dieses liegt ja nur eine Gehminute entfernt - oder ich kann mich in die Bodega (meinen Gewölbekeller) verziehen. Auch gut...
 

 


 

Der Pfandleiher aus Bristol und sein Killergirl.                               06.04.13

Andrew David Bush, ein Pfandleiher aus Brittanien, war ein Konsument von First-Class-Bitchies. Seine Wegwerfmentalität hat ihn nun das Leben gekostet, denn eine seiner Ex-'Freundinnen' welche er nicht weiter unterhalten mochte, hat ihn mal kurzerhand erschossen.

In Begleitung seiner neusten, mal brünetten, zwanzigjährigen russischen 'Escort' kam er um Mitternacht in seinem Haus in Spanien an wo ihn seine Mörderin erwartete. Die russische Zeugin war angeblich nicht dabei, sondern im Auto, obwohl sie
vorher noch auf die Ex im Schlafzimmer traf - äusserst mysteriös bislang.

Sparen bei der Miete liegt nicht immer drin...

Es wird spannend werden, denn die blonde Killerin ist unterdessen in ihrem Heimatdorf auf dem Polizeiposten vorstellig geworden und wartet auf die Auslieferung nach Spanien. Die knapp 20-jährige russische 'Studentin' - seine letzte Flamme mit Gummititten und Schlauchbootlippen - ist nun wohl auf der Suche nach einem neuen Sugardaddy. Falls sie nicht wegen Mittäterschaft ebenfalls verhaftet wird...

Alte Männer und ihre jungen 'Freundinnen' - eine in der heutigen Zeit des schnellen Geldes übliche Form der Prostitution geht häufig schief, wenn die Kleenex-Phase (Fachjargon) eintritt. Ueber den Fall des Bankers Stern und seinem durchaus ähnlichen Abgang ist sogar ein Film gedreht worden. Vielleicht hat dieser die junge Tschechin zur Tat ermuntert oder inspiriert.

Mit Eifersucht - wie die Gazetten schreiben - hat das Ganze natürlich nichts zu tun, denn die einzige Liebe, welche diese jungen Escort haben, ist die Liebe zum Geld. Den berühmten Geldhahn zuzudrehen ist noch schlimmer als ihnen das Smartphone wegzunehmen! Das vergessen die alten Sucker zeitweilig und bezahlen dann mit dem Leben. Die Moral von der Geschichte: Nutten haben ihren Preis und den muss man vorher absprechen und dann auch bezahlen. Bei der chronischen Selbstüberschätzung dieser reichen Freier gibt es halt oft cerebrale Ausfälle - siehe auch
DSK, mein Lieblingsdepp...



Das Drama Depardieu.                                                                      05.04.13

Gestern nacht lief ein Film aus dem Jahre 1981 von Depardieu und Fanny Ardent auf ARTE. Die Frau von Nebenan (La femme d'a coté) ist der Titel. Der geniale Truffeaut hat ihn gedreht. Gerade diesen Streifen habe ich noch nicht gesehen und so habe ich mir den in Ruhe angeschaut. Es ist ein Drama. Depardieu ist zwar nicht grossartig, aber alles passt. Ich denke, dass man den Film auf ARTE als Konserve anschauen kann - lohnt sich!

Natürlich waren die achtziger Jahre 'meine' Zeit - als die Telefone noch Drehscheiben hatten, man dauernd rauchte und die Lenkräder in den Autos dünn wie Bleistifte waren. Nostalgiefaktor 100% - besonders für Frankophile! Dazu kommt die eigentliche Story des Filmes - ein Drama aus Liebe, Zweifeln und Betrug in der Beziehung -  wie einige von uns es im Leben auch erfahren haben. Ein zwar recht simpler Film - mindestens an Truffaut gemessen - aber man fühlt sich trotzdem richtig hilflos dem Thema und der Handlung gegenüber!

Richtig traurig aber scheint mir, was aus Depardieu geworden ist. Odipös, versoffen und bald auch verarmt, hat er sich in dreissig Jahren einfach und schlicht kaputt gemacht. Die Tragik des Lebens von Gerard Depardieu ist so gewaltig und einmalig, dass man bestimmt bald einen Film über sein Leben machen wird.

Depardieu war und ist ein Mensch, der in seiner richtigen Vita fast alles falsch gemacht hat - aus einem einzigen Grund: Absolut fehlende Lebensdisziplin - aber dazu war und ist er wohl schlicht zu einfach gestrickt...

 



Der Voyager ist wieder da...                                                                       04.04.13

Mein guter, alter Muletto, der Chrysler Voyager ist wieder auf dem Damm. Mit doch recht viel Aufwand habe ich das treue Stück in Schuss bringen lassen. Wenn er mal in der Garage steht, nehmen die Dinge halt ihren Lauf und man wartet gespannt auf die mehr oder weniger gesalzene Rechnung.

Nachdem der Wagen mich vor Monaten einige hundert Meter vor dem Chateau stehen liess, waren ein neuer Antriebsriemen und vor allem der Spanner dazu fällig. Die Citroen-Garage im Ort hat mir dann alles sauber repariert. Die Rechnung allerdings überstieg den Wert des Fahrzeugs, aber damit habe ich gerechnet. Der Oldie gehört einfach zur Familie, auch wenn er unterdessen zwanzig Jahre alt, zerkratzt und voller Beulen ist. Dass er die technische Kontrolle noch einmal geschafft hat, macht ihn noch 'fahrbar' für zwei weitere Jahre und sonst läuft er ja und läuft...

Wieder mal Kunde auf einem Abbruch...

Vor vielen Jahren, als ich mit 'Schwarten' rumfuhr, ganz einfach, weil ich das Geld für Neuwagenkäufe in andere Dinge steckte, holte ich mir Ersatzteile gerne beim Autoverwerter. Ein unvorsichtiger Parkierer hat mir das Blinkerglas hinten rechts gekillt. Dass diese Dinge nun mal teuer sind, ist bekannt. Ausserdem beträgt die Lieferfrist einige Wochen!

So habe ich mich auf die nahegelegene 'Casse Automobile' begeben und das war ein echtes Erlebnis! Da die Franzosen ja nicht diszipliniert anstehen - vor allem die berüchtigten 'Einwanderer' muss man auch da ein Ticket ziehen und warten, bis man an der Reihe ist.

Die lässt einem Zeit, die Leute zu studieren und die Fauna war wirklich aussergewöhnlich! Viele Schwarze und Romas (hier sagt man Blacks und Manouches) hängen da rum und vor allem die Afros sind unheimlich schwatzhaft und so lärmig, dass man dann an der Theke richtig rumbrüllen muss. Weil die soviel klauen, haben die 'Rumschleicher' angestellt, welche genau hinschauen!

Umweltschutz - nicht hier - immer noch nicht!

Nach dem langen Anstehen hat der 'Beamte' auf eifrig auf dem Keybord rumgehauen und zu mir gesagt: ''Non, rien au stock - allez voir dans le Parc, si vous voulez!'' Da ich den Weg gemacht hatte und schon so lange angestanden war, wollte ich mein Glück versuchen.

Dann die Ueberraschung: Tausende Autoleichen stehen einfach auf einem riesigen Acker rum und man muss sich für kleinere Teile offensichtlich selber bedienen. Es war eine Show: Ueberall zerlegten wilde Kerle irgendwelche Autoleichen. Oel im Acker - no Problem! Irgendwann deckt das Ganze Elend ein bereitstehender Pneulader einfach wieder mit Erde zu. So ist das in Frankreich und Italien immer noch. Wenn man vergleicht, was bei uns für ein Aufwand getrieben wird, sobald es die 'Umweltverswchmutzung' betrifft, ist man schon erstaunt.

Immerhin fand ich das Gewünschte, borgte mir Werkzeug und baute das Rücklicht aus.

Genau acht Euros dafür bezahlt - dreissig Mal weniger als das Neuteil gekostet hätte! Dazu das Erlebnis, Menschen zuzuschauen, welche ich sonst höchstens mal am Strassenrand erblicke. Ja, die Stunde war gut angelegt und hat mir wieder eindrücklich vor Augen geführt, wie sehr wir Bewohner der Erde uns doch unterscheiden!

Irgendwann baue ich das Objekt der Suche dann mal sauber ein - dies kann ich nämlich - denn an Autos rumwerkeln war ja auch mal eines meiner Metiers...



Biche, ma Biche - mes Biches!                                                      03.04.13

Wir haben ja hier im Chateau ein paar Hektaren Wald mit Unterholz. Seit einigen Wochen haben sich drei Rehe eingenistet. Jeden Morgen laufen sie ungeniert über den Park, grasen ein bisschen und verschwinden dann wieder.

Was dabei ungewöhnlich ist - mindestens kommt es mir so vor - ist das Fehlen der Eigenschaft, welche man Wildtieren zuschreibt: Scheuheit. Natürlich sind sie wachsam. Wenn man in die Hände klatscht, rennt dann schon mal das erste davon und die anderen dann gleich hinterher. Nein, ich gucke nicht den ganzen Tag 'meinen' Rehen zu, aber die zierlichen Tiere passen wirklich wunderbar in den Park und ich freue mich über deren Anwesenheit. Nur wird dies nicht von Dauer sein, denn im Herbst werden sie dann abgeknallt um auf einem Jäger-Teller zu landen. Nein, dagegen kann ich leider auch nichts tun...



Oh, wieder richtiger, sommerlicher Sonnenschein!                     01.04.13

Pünktlich auf Ostern haben sich die hiesigen Wettergötter doch noch entschlossen, die Sonne rauszuschicken. Wunderbar. Wieviel doch Licht und Wärme bewirken kann! Sofort blühen die Pflanzen auf und auch den Menschen scheint es sichtbar besser zu gehen. Die Schweizer haben Depressionen

Hier in Frankreich sind am Ostermontag einige Einkaufszentren geöffnet und da man bei dem Wetter besser auch mal rausgeht, war ein Baumarkt auf dem Programm. Mal sehen, was es Neues gibt! Am auffälligsten sind die 'amerikanischen' Composite-Elemente, welche nun auch hier Holz ablösen. Unverwüstlich, milimetergenau gepresst und doch im Look von Holz gehalten überschwemmen sie den Markt. Um dieeines Tages bestimmt kommende Entsorgung  macht sich niemand Sorgen - eine zukünftige Altlast ist geboren...

Fruits de Mer und viel Spass.

Wir haben ja nun wieder Sommerzeit. Nun ist auch die Saison für Meeresfrüchte angebrochen - die gehören ja zur Pflicht, wenn man sich am Atlantik aufhält. Austern mit einer leichten Vinaigrette und Schalotten sollen ja eine reale Wunderwirkung haben - auf jeden Fall helfen sie beim Schlankbleiben, wenn man nicht massenweise Toast damit verschlingt!

Apropos Toast mit Butter: Hier gibt es eine Butter aus der Bretagne, handwerklich mit 'Sel de Geronde' hergestellt - die kenne ich blind aus allem heraus - was für ein Genuss! Wenn nur der allzeit drohende Jojo-Effekt nicht wäre...
 

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