:: Gregor Fischer ::

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 33° in Orlando - Summer at its best!


April
2014

TAGEBUCH



Die französische 'Regierung', ehemals 'Grande Nation', ist nur noch eine Demonstration der Unfähigkeit und Lächerlichkeit. Das gleichgeschaltete Gehämmere gegen Putin hat sich nun gelegt - er ist ja der Sieger! Die Lufthansa geht ihrem grössten Streik entgegen und wohl ihrem Untergang in der jetzigen Form. Vom immerhin seit über drei Jahren andauernden Syrien-Konflikt - einem der grössten der letzten Jahre - spricht keiner mehr. Ein Linienflugzeug mit über zweihundert Passagieren verschwindet einfach, während bekannt wird, dass US-Geheimdienste natürlich sogar Chinesen und deren Geschäftsgeheimnisse abhorchen können. Schumi, der seit Monaten klinisch tot ist, soll 'weiter kämpfen' und füllt immer noch einen sinnlosen 'Lifeticker' im Focus. Es werden munter weiter AKW's gebaut und die Umweltkatastrophe Fracking ist mindestens kein Thema mehr. Wir brauchen sie ja, die unerschöpfliche Energie...

Die Welt ist ein Irrenhaus und viel zu wenige Menschen sind sich dessen bewusst. Wachstum und Fortschritt sind immer noch als aktuelles Modell ernst gemeint! Man steckt den Hoeness ins Gefängnis, trennt den Müll, ist bekennender Anti-Rassist und alles wird wieder gut?! Ich werde das kommende reinigende Chaos noch erleben und irgendwie freue ich mich darauf. Das wohl noch einzige Spannende der Zukunft auf unserem Planeten wird der Crash unserer 'Zivilisation'.

 

 

 

Endlich: Tschüss April-Wetter?!                                                            30.04.14 

Ich habe ja mehr als die Hälfte des Monats in Florida und der Karibik verbracht und ausserdem ist mir das Wetter eigentlich ziemlich egal.

Allerdings scheinen viele Menschen unter dem schlechten Wetter zu leiden. Der April 2014 mindestens scheint eine neuer Rekordmonat der Suizide zu werden - von den Morden mal nicht zu reden! Die Leute sind frustriert und aggressiv!

Verständlich, dass nun alle auf den lange ersehnten Frühling hoffen - nach der Devise: Alles neu macht der Mai  aber die Prognosen sehen nicht gut aus. Hab Sonne im Herzen...


 

Destination Guadeloupe - wunderschön!                                             28.04.14

Die Dominikanische Republik kennt jeder - eine Art 'Putzfraueninsel' mitten im Atlantik. Wunderschöne Landschaften, billige Preise - aber auch viel Dreck, Hurerei und Kriminalität.

Die Destinationen in der Karibik bestehen aus eigentlich drei 'Qualitäten': Die US-Kolonien wie die Bahamas und Granada, die französischen DOM-TOM wie Martinique, St. Barth und Guadeloupe, sowie die 'Unabhängigen' - Dominica, St. Kitts und Tobago-Trinidad.

Die Bahamas habe ich abgeklappert und habe eine gute Adresse, meinen Favorit: Loews Harbor Cove, Paradise Island, Bahamas. Sehr traditionell, sehr amerikanisch - nun, ich persönlich bevorzuge bei weitem Florida...

Die französischen Kolonien - nur gut für den Ferienplausch?! 

Martinique ist wunderschön - eine kitschige Postkartendestination - ideal für Ferien. Ein bisschen exclusiver ist St. Barthelemy, das winzige Territoire Outre-Mer im Atlantik. Nicht zu vergessen, dass Frankreich auch noch weitere DOM-TOM's anzubieten hat: La Réunion im indischen Ozean, in der Nähe von Madagascar und dann eben die Polynesischen Inseln - weit weg im südlichen Pazifik. Theater der letzten Nuklearbomben-Versuche unter Chirac und absolut lebensunfähig ohne die Millionen aus Paris.

Die bei uns eher unbekannte 'Destination Guadeloupe' ist die grösste französisch beherrschte Insel  und das grösste Departement ausser Französisch-Guyana, vor allem bekannt als Startplatz für die Ariane-Raketen. Guadeloupe besteht hauptsächlich aus zwei grossen, völlig verschiedenen Inseln: 'Mainland' und Basse-Terre. Für Hollydaymakers sind auf Guadeloupe viele Clubs, Hotels und Ferienhäuser verfügbar - nicht zu vergessen die Mietyachts, vor allem Katamarane. Wir waren im Club 'Terre et Vacances' eingemietet - wenn wir überhaupt vor Ort waren. Unverzichtbar ist ein Mietauto, denn es gibt wirklich viel zu sehen auf diesem paradiesischen Flecken mitten im Atlantik - übrigens auf den 17. Breitengrad.

Guadeloupe, la Reine des Caraibes...

Im Gegensatz zu Bahamas und Co. hat Guadeloupe vier Besonderheiten: Direktflug ab Paris mit Air-France, den Euro als Währung, eine uns vertraute Verwaltung und Executive (Gendarmes) und vor allem in der Regel akzentfreies, leicht verständliches Französisch als Umgangssprache. Auch die Sauberkeit, der Komfort und der Umgang zwischen den Menschen ist absolut auf dem Niveau, welches wir von der Cote d'Azur gewohnt sind. 'Coté sauvages' muss man anderweitig suchen. Dass heisst aber nicht, dass Guadeloupe kein 'Dépaysage' erlaubt oder gar langweilig wäre. Ich kann Guadeloupe sehr empfehlen - obwohl das Budget natürlich grösser sein muss als für die Dom-Rep, die Türkei oder die nahen Balearen!

Die ersten Tage haben wir auf 'Mainland' verbracht und als erstes die Insel umfahren. Eindrücklich und wunderschön ist 'La pointe du Chateau', eine nicht endend wollende Landzunge mit bewaldeten, weissen Stränden auf den - oh Wunder - wildes Campieren erlaubt ist. So sind Hunderte, ja Tausende mit Zelten, Hängematten und kompletten Haushalten für Wochen oder länger in der freien Natur installiert - ein Robinsonleben wie im Bilderbuch!

Die Strassen sind übrigens - France oblige - hervorragend. Achtung, Radars überall! Es gibt die bekannten grossen Supermarktketten, jede Menge Restaurants aller Couleur und vor allem viel Platz. Point-a-Pitre, die Hauptstadt, ist vielleicht einen Tagesbesuch wert - aber nachts sollte man sich fernhalten. Die Stadt und ihre 'Quartiers sensibles' haben den traurigen Kriminalitätsrekord aller französischen Orte. Mehr Morde als in der berüchtigten Millionenstadt Marseille. Die Boutiquen und Bars schliessen alle schon früh - aus Angst vor den betrunkenen und drogenbedröhnten einheimischen, schwarzen Jugendlichen. Aber wie gesagt, tagsüber ist Ordnung und die Gegend gehört zu den sichersten in der Karibik.

 


 

Milliarden für den GRIPEN, nein danke!                 24.04.2014

Für den unnötigen Vogel aus Schweden sieht es immer schlechter aus. Sogar das Militärdepartement, also Maurer, scheinen damit zu rechnen, dass die Abstimmung negativ für die 10 Milliarden-Verschwendung ausgehen kann. Die Schweiz braucht keine Jagdflugzeuge, Bomber und Abwehrjäger. Erstens dienen die vor allem zum Angriff und zweitens wird heute mit Drohnen angegriffen und die kann man nicht abwehren.

Zivilflugzeuge sind keine Gefahr - das Märchen vom 911-Angriff durch arabische Terroristen ist ja nun definitiv als solches entlarvt. Was bleibt ist Lärm und die Verlochung von Steuergeldern in unmoralische Dinge, was Waffen nun mal sind. Lassen wir die Ausführung dieser menschenverachtenden Schweinereien Ländern wie Israel und den USA - die brauchen dies für ihr Selbstverständnis als Weltelite.

Wir Schweizer sind stolz auf unsere direkte Demokratie und dies mit Recht - solange wir diese noch haben! Es geht nicht nur um Geld, sondern um das endgültige Ausschalten einer Lärm-, Gefahren- und Vermutzungsquelle, welche diese Ueberschalljäger nun einfach darstellen.

Vielleicht als einzige Nation der Welt können wir nun über den NICHT-Kauf von absolut unnötigen Kampfflugzeugen bestimmen.

Diese Flugzeuge können uns weder vor Drohnen noch anderen Eindringlingen schützen und ein Angriffskrieg der Schweiz gegen Nachbarländer kann man wohl ausschliessen - und nur dafür taugen Militärjets in Wirklichkeit! Flugshows sind auch out!

Niemand braucht mehr Ueberschalljäger! 

Die GSoA (eine Gruppe von Armeegegnern, vor vielen Jahren gegründet) hat eine Volks-Initiative  zusammengebracht: Sie bekämpft den Teilersatz der Kampfflotte durch das schwedische Modell.

Die F18-Kampfflieger würden noch Jahre einsatzbereit bleiben und weiter über den Voralpen, dem Wallis und dem Mittelland den Menschen manchen schönen Tag vergällen.

Man kann über den Nutzen der Armee streiten.  Die Schweizer Luftwaffe ist aber unterdessen wirklich unnötig geworden.
Ausser Lärm und Gefahr produziert diese nämlich gar nichts.

Flugshows fürs Selbstverständnis?

Abgesehen davon, dass sich vielleicht mal ein Parlamentarier als Mitflieger vergnügen kann, bleiben noch die sogenannten Flugmeetings. Nebst der latenten Gefahr für die Zuschauer, der Umweltverschmutzung und dem Lärm sind solche Demonstationen der sinnlosen Verschwendung heute eher peinlich - auch wenn es um den stolzen Staat geht.
Es gibt keinen einzigen Grund, dass mit Kampfflugzeugen weiter der Luftraum unsicher gemacht wird. Zu verteidigen gibt es nichts und dass ein 'feindliches' Flugzeug abgefangen werden könnte, ist eine Mär aus Zeiten den kalten Krieges. Ueberschall-Flugzeuge sind schlichthin für ein kleines Land wie die Schweiz nicht mehr zeitgemäss. Gegen einen Angriff mit Raketen oder Marschflugkörper können diese Maschinen nichts unternehmen. Ich hoffe, dass unter dem Druck der Oeffentlichkeit diese unnützen Flugzeuge bald da landen, wo sie endgültig hingehören: Ins Verkehrsmuseum Luzern.

Militärpiloten - die Raser der Lüfte.   

Die F-18-Flugmaschinen der Schweizer Armee haben nur negative Superlative: Teuer, umweltschädlich, lärmig und veraltet. Diese Fossile sind Ueberreste aus einer vergangenen Zeit: Die der UDSSR, des kalten Kriegs und damit der virtuellen Bedrohung unserer Freiheit. Diese Konstellation ist nun seit bald dreissig Jahren vorbei und wird auch nicht wiederkommen.

Seit meiner Jugend lärmen diese total unnötigen 'Kampfmaschinen' übers Land. Die Venoms, dann die Mirage und die Tigers. Jetzt sind sie - bis auf die
Super-Hornet F18
- glücklicherweise alle, wo Militätjets definitiv hingehören -  in den Museen.

Unnötig wie ein Kropf!

Zum Schutz der Bevölkerung taugen die Flieger nichts, denn Zivilflugzeuge abschiessen liegt nicht drin und ist in der Schweiz auch nie effektiv in Betracht gezogen worden.

Die Geiseln in Libyen konnten sie auch nicht holen und als Ausbildungsinstrumente für Linienpiloten taugen sie überhaupt nicht. Dieses Argument ist so blöd, wie wenn einer behauptet, ein F1-Pilot sei ein guter Lastwagenfahrer! Also nur Aerger, Gefahr für zivile Menschen am Boden und in der Luft und schlussendlich Kosten in Milliardenhöhe für ein Spielzeug für Militärs und Spass für ein paar Rambopiloten.

 


 

Fukushima - Update!                                                                     22.04.14

Die grösste Nuklearkatastrophe aller Zeiten ist immer noch in Fukushima im Gange. Nur selten hört man wieder etwas davon - natürlich immer schlechte Meldungen - wenn auch enorm verniedlicht. Man fragt sich, wie Tepco, die Regierung und die Medien uns die Wahrheit so lange verschweigen konnten! Bis heute behaupten die japanische Regierung, die Lage in den zerstörten Reaktoren kontrollieren zu können. Aber es ist eine reine Lüge und der ganze Norden Japans sollte dringend von Menschen geräumt werden!

Bei uns in Europa kommet nun immer mehr der tatsächlichen Lage an die Oeffentlichkeit und deutsche Fernsehberichte wagen sich langsam daran, die Menschen aufzuklären: Hier bei ARTE und bei SAT3.

Tatsache ist, dass in Japan Hunderttausende, wenn nicht Millionen Menschen geschädigt wurden und noch für Jahrzehnte leiden werden.
 
Tröpfchenweise, sozusagen in homöopatischen Dosen werden immer mehr Schreckmeldungen offiziell zugegeben:

Die Reaktoren 'glühen' noch immer - wohl noch für Jahre - vor sich hin.
- Tepco gibt zu, dass 'möglicherweise' die Kontrolle über das Desasten Jahre brauchen wird
- Die Menschen in weitem Umkreis sollen sich nicht mehr als Minuten im Freien aufhalten

Der Boden ist in weiten Teilen Nordostjapans durch Casium verseucht.

Natürlich weiss jeder, der sich wirklich dafür interessiert, dass ein Grossteil von Japan für Jahrzehnte verloren und unbewohnbar ist. Nur die Betroffenen - wohin sollte man sie ich evakuieren?! - und der 'normale' Zeitungsleser sind noch 'hoffnungsvoll'!

Die Lage in Bezug auf Strahlung bei uns in Europa.

Dass man den Behörden nicht trauen kann, wissen unterdessen wohl die meisten Bürger. Nur wenige haben die Möglichkeit, selbst Messungen vorzunehmen. Der relativ kleine Pupser von Tschernobyl hat in unseren Köpfen Spuren hinterlassen und heute wissen wir, dass wir wie üblich, wenn grosse Ereignisse stattfinden, belogen wurden. Frankreich behauptete, keine radioaktiven Niederschläge (Fallout) erhalten zu haben - wie wenn die Staatsgrenzen die Wolken aufhalten würden.

Um Lügen zu entlarven, muss man was von der Sache verstehen und gegebenenfalls die Mittel haben, die Meldungen nachzuprüfen. Nur, wer kann das schon?! Wer kann Wasser, Medikamente, Speisen oder die Luft privat analysieren?! Kaum jemand! Also muss man untätig und blind wie ei Maulwurf 'hoffen', dass alles in Ordnung ist. Wenn da nicht die Gewissheit wäre dass man den Behörden und den Politikern nicht mehr vertrauen darf.

Nur ein Geigerzähler sagt die Wahrheit.

Eigentlich würde ein Geigerzähler in jeden Haushalt gehören. Tut er aber nicht.
Die Behörden haben uns Jodtabletten gegeben - das ist schon alles. Warten und auf die Sirenen horchen und den Radio einschalten. Behörden wollen nicht, dass wir Bescheid wissen - das bestimmt nicht! Nun, ich habe nun endlich einen Geigerzähler beschaffen können und ich werde berichten...

 


 


 

Perpetual Voyagers und 'Fahrende'...                                                      28.04.14 

Es gibt 'die Fahrenden', auch Zigeuner genannten Sippen, welche keinen festen Wohnsitz haben. Dieser Tage erfahren wir, dass es neben den Romas und Manouches auch fast 5000 Schweizer Bürger gibt, die Jenischen, welche dauernd 'nur auf Achse sind'. Sie machen zur Zeit riesigen Aerger im Kanton Bern.

Ich habe nie verstanden, warum Minderheiten wie Zigeuner, Schwule, Emanzen und Farbige immer Sonderbehandlungen und unbescheidene Privilegien verlangen - und sich dann bitter wundern, dass sie im breiten Volk verhasst sind. Wenn man sich schon über die arbeitenden Deppen finanziert, sollte man vermeiden, sich über gerade diese noch lustig zu machen...

The difference is the behavior.

Ich bin übers Jahr mit zwei 'Motorhomes' unterwegs - eines wirkt in Europa, das andere (vorläufig) in Amerika. Daneben habe ich verschiedene 'Pieds à Terre', Wohnungen und Häuser, welche mir zur Verfügung stehen. Somit bin ich wohl ein moderner Nomade, aber ich bin eben möglichst unauffällig  unterwegs - damit meine ich mein Benehmen, nicht den physischen Auftritt mit den doch recht unbescheidenen RV's!

Es ist natürlich ein grosser Unterschied, ob man mit einem 'contained' Motorhome unterwegs ist oder sich eben mit Wohnwagen, Kind und Kegel und sich irgendwo auf einem fremden Grundstück breit macht. Das Problem dieser Leute welche immer wieder Schwierigkeiten bereiten, ist ihre Einstellung zu den Mitmenschen - ihre Verachtung für das bürgerliche Leben - das Dasein der Spiesser, welche immerhin durch ihre Steuern und ihre Konsumwut das System am Leben halten. So arten die Aktionen der 'nicht verstandenen Fahrenden' zu billigen, unverständlichen Provokationen aus. Wie man in den Wald ruft...


 

Keine guten Neuigkeiten, nirgendwo...                                                  24.04.14 

...im Gegenteil: Die schon seit Jahren schwer  angeschlagenen französischen Behörden und Politiker machen sich immer lächerlicher! Der Minister 'du développement de l'inutile' der privat ziemlich 'kaputte' Montebourg - der mit Gewalt an seinem Posten hängt - war an der wohl seit Jahren peinlichsten Präsentation zugegen, nämlich beim 'Erstflug' des Elektroflugzeugs, welches künftig den Regionalverkehr massgebend beeinflussen soll. Die Vorstellung ist dermassen lächerlich, man kann kaum glauben, dass sich sogar Airbus für den irren Polit-Klaumauk hingibt. Die Basis für das sensationelle Projekt ist ein uralter Selbstbau - die Cri-Cri - und anstelle der kleinen Kolbenmotoren hat man zwei Fan-Propeller, elektrisch angetrieben montiert. Das kann jeder Bastler! Es ist ein Zeichen der Zeit, dass das untergehende Konkursland Frankreich sich so erniedrigt und mit solchem Mist die Leute von ihrem hilflosen Aktivismus teilhaben lässt.


 

Leben und Sterben.                                                                                      21.04.14 

Für die meisten Menschen ist die Existenz auf Erden ein immerwährender Kampf - vielleicht unterbrochen durch Momente des Glücks. Wenn sie schliesslich einsehen, dass sich das traditionelle Modell des hart arbeitenden, viel Steuer zahlenden Gutmenschen, besorgter Eltern und gläubigen Staatsbürgers nicht gelohnt hat, sind sie enttäuscht und verbittert. Viele hoffen dann auf ein besseres Leben im Jenseits.

Ostern bedeuten für Nichtgläubige bloss ein paar Feiertage - ein Viertel davon vielleicht im Stau verbracht. Dabei sind Ostern eine klassische Frage von Leben und Tod. Ich habe einige Leute hören sagen, dass sie nach ihrem Leben in dieser Welt genug davon haben – und ewiges Leben würde eh langweilig werden.

Jesus ist für die Gläubigen gestorben für ihre Sünden notabene - verraten durch Judas. Dann jedoch ist er wunderbarerweise auferstanden, um uns Sünder zu erlösen. Leider ist diese Saga unbewiesen und zeigt nur, wie verunsichert viele von uns auch heute noch sind. Gläubige wollen sich 'von Gott lenken' lassen, ein redliches Dasein führen und vergessen dabei, intensiv und auch etwas eigennützig zu leben. Und plötzlich sind sie dann alt, gebrechlich und frustriert. Immer mehr Menschen scheiden daher freiwillig aus dem Leben.. Suizide nehmen laufend zu, vor allem bei jüngeren Menschen.

Der Tod - für viele eine Erlösung - hat nämlich zwei einmalige Eigenschaften: Erstens kommt er sicher, für alle und zweitens kann man ihn jederzeit auch selber wählen. Niemand konnte selber entscheiden ob er das Licht der Welt erblicken will. Dass jemand aber gehen will, obliegt seinem eigenen Willen - etwas Mut vorausgesetzt. Der Tod kommt meistens schneller als man denkt und keiner entgeht ihm - somit ist man meiner Ansicht nach verpflichtet, das wirklich Beste aus seinem Leben zu machen! Dass Leben nicht nur schuften, Konsumieren, Kinder kriegen und Steuern zahlen sein sollte, begreifen immer mehr Zeitgenossen


 

Grüsse aus der Karibik.                                                                                  15.04.14 

Seit ein paar Tagen bin ich nun in Guadeloupe, der französischen Kolonie, welche mir auf der Liste der Destinationen noch gefehlt hat. Mantinique, St. Barth und Co. kennen wir seit langem - aber das grösste, vielseitigste Uebersee-Departement von Frankreich ist wirklich einen ausgedehnten Besuch wert!

Zwei völlig verschiedene Inseln sind über einen schmalen Landstreifen zusammengewachsen: Grande Terre und Basse Terre. Der östliche Teil, also Basse Terre, ist für Sonnenanbeter ideal und Tausende von Ferienwohnungen und Zimmer warten auf Touristen. Warten wäre falsch gesagt in dieser Osterzeit, denn alles ist bumsvoll! Wir sind hier in einem netten, komfortablen Bungalow von 'Pierre et Vacances', mit Privatstrand und einem wirklich schönen Angebot an Annehmlichkeiten in jeder Hinsicht. Hollidaymaking at its best.

Am kommenden Sonntag fliege ich über Paris wieder zurück in die Schweiz - für einige Tage. Allein in diesem Monat bin ich schon faktisch um die Welt geflogen. Nicht dass ich stolz darauf wäre - aber ich mache bei diesem Irrsinn gerne mit. Warum sollte ich mir etwas verbieten was für andere zugänglich ist?!


 

Jürgen Hermann - James Bond 2.0?                                                        14.04.14 

Ok, jemand einfach abknallen, das geht nicht in unserer Gesellschaft - mindestens bisher.

Aber: Ich habe schon in den ersten Minuten nach der Meldung der Hinrichtung des Frick-Bosses  kapiert, dass der Mörder ein Profi ist. Ich habe ihn auch gleich als 'Justicier' klassiert - in der klassischen Tradition der Filme von Bronson.

Heute, am Tag, wo sein Opfer begraben wird, ist Hermann irgendwo unterwegs - wie ich auch, denn ich bin im Moment über dem Atlantik mit Ziel Dominika (nicht Dominikanische Republik!) en Route - oder besser en Vol. Auf der Suche nach dem Paradies - wovon wir alle träumen. Ich jedoch will es finden und meine 'Final Destination' planen

Zurück zum Hergang des bemerkenswerten Events.

Was wirklich fasziniert an der tragischen Geschichte, sind zwei Dinge: Der Professionalismus des Jürgen Hermann und der Dilettantismus der Behörden. Völlig klar, dass Hermann sich über alle lustig macht - siehe seine Webseite, das Deponieren der 'Köder' am Flussufer für die behördlichen Dummköpfe und dann seine verschlüsselten, aber verständlichen Botschaften, die uns kommuniziert werden. Nun, die Gendarmen von Liechtenstein suchen immer noch mit einer Hundertschaft nach einer Leiche, die es nicht gibt.

Ich bin heute völlig überzeugt, dass Hermann lebt. Die Flucht war minutiös geplantt. Wahrscheinlich hat er sogar seinen Smart und die Klamotten Studen vor der Tat deponiert und ist längst mit anderen Transportmitteln und eventuellen Helfern über alle Berge. Er hat bestimmt unterdessen andere Papiere.  c'

Scheisse, dass dieser begabte Typ von betrügerischen Bankern und korrupten Behörden vernichtet wurde, Scheisse auch, dass er am Schluss zum (angekündigten) Mörder wurde! Immerhin, Bravo für den seinen ausgeklügelten Flucht-Plan, sofern er weiter funktioniert. That's Engeneering at its best! Run Jürgen, run!


 

Nazi-Hysterie aus lauter Angst vor den Juden.                            12.04.14 

Wie gaga die aktuelle Welt, vor allem unser 'grosser Kanton' unterdessen geworden ist, zeigt sich an vielen Dingen - vor allem an akuter Nazi-Hysterie. Ein schönes Beispiel dreht sich um einen Mug, eine Porzellantasse. Aus China sind an ein Möbelhaus Tassen geliefert worden, auf denen schemenhaft unter anderen Motiven eine Briefmarke mit dem Profil Hitlers abgebildet war.

Das Möbelhaus hat nun in Panik - wer die deutsche Gesetzgebung kennt, versteht dies absolut - eine Rückrufaktion wie sonst nur für defekte, lebensgefährliche Automobile ausgelöst. Der Händler hat ''sofort alle Tassen zu Scherben zerschlagen lassen.'' Vielleicht ist es jedoch zu spät und der Besitzer muss auch ins Gefängnis, denn der Staatsschutz der Dortmunder Polizei prüft jetzt zusammen mit der Staatsanwaltschaft, ob ein Anfangsverdacht für eine Straftat vorliegt. Infrage kommt ein Verstoß gegen Paragraph 86a – Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole. In Deutschland werden jedes Jahr über 5000 Bürger wegen ähnlichen Dinge verurteilt und Hunderte schmoren in Gefängnissen. Nein, nicht in Nordkorea, in Deutschland!


 

Schweinegrippe: Tamiflu ist praktisch wirkungslos.                         11.04.14 

Viele haben es vermutet: Beim Tamiflu-Hype handelte es sich vor allem um einen Milliardendeal, bei dem die Wallstreet-Boys die Nationen weltweit abzocken konnten. Das Zeug hat mit seinen Nebenwirkungen wohl einige Menschen  verstümmelt oder gar umgebracht, aber gegen die (vielleicht auch nur erfundene) Schweinegrippe nützt es offensichtlich nichts!

Auch die Verantwortlichen der Swissmedic hätten sich bei der Beurteilung des Medikaments ausschliesslich auf die Unterlagen von Roche gestützt. «Wir vertrauen den Firmen, dass sie alle generierten Daten für eine Zulassung bei den entsprechenden Behörden einreichen.» Wenn man weiss, wie diese Leute - und auch Aerzte - von den Herstellern 'geschmiert' werden, ist klar dass solche Gaunereien weitergehen. Steuertrickser werden zu Verbrechern erklärt und in diesem Sektor werden beide Augen zugedrückt, obwohl Menschen zu schwerem Schaden kommen können. Aber eben - Geld kennt keine Moral!


 

Viele nehmen die Justiz in die eigene Hand!                                    10.04.14 

Dieser Tage sind einige 'Rachemorde' passiert.

Eine junge Frau - sie soll schwanger sein - hat ihrem älteren Liebhaber, der sie im Stich liess  und sich mit einer jungen Russin vergnügte, das Leben genommen. Kalten Blutes hat sie ihn seinem gemieteten Bungalow in Spanien gewartet bis er aufkreuzte und konnte dann ruhig davonfahren. Sie hat sich dann zu Hause in der Slowakei im Beisein ihres Vaters gestellt.

Am meisten jedoch beeindruckt mich die Geschichte des Jürgen Hermann aus Liechtenstein. Von dem äusserst kultivierten Mann, der seit 30 Jahren mit seiner intakten Familie lebt, existieren einigen Videos in welchen er seine Situation darlegt. Im übrigen haben die Behörden alle seine legalen Waffen eingezogen, aber er besorgte sich einfach eine andere. Ein weiterer Beweis, dass ein Waffenverbot gar nichts bringen würde!


 

Diese drei 'Dauerbrenner' will ich nicht mehr hören!                   09.04.14 

Die Menschen wollen zu ihrem Hamsterrad-Dasein einen Ausgleich haben und unterhalten werden. Das wussten schon die Römer (Brot und Spiele) und dies ist auch legitim. Da jedoch die Scheinwelt aufrecht erhalten werden muss, wird von den wahren Sensationen und Tatsachen abgelenkt - mit Widerkäuen von Ereignissen, welche keine sind. Lifeticker über einen klinisch Toten, erfundene 'Signale' eines verschollenen Flugzeuges und Verschleierung des imperialistischen Welteroberungskrieges als 'Krieg gegen den Terror'.

'Schumi-Aufwachen'

So schlimm die nun über hundert Tage dauernde Story ist (mich beschäftigte sie besonders) so billig wird sie ausgeschlachtet: Kein Tag, je fast keine Stunde vergeht ohne dass wieder über den zwangsbeatmeten Schumacher berichtet wird. Sogar ein Lifeticker hat Focus eingerichtet.

Einmal soll seine Frau ein Klinik nur für ihn bauen lassen - für 15 Millionen, dann wieder soll er nun Lebenszeichen von sich geben. Wat nu?! Nur zwei Nachrichten wären jetzt noch relevant: Schumi ist aufgewacht und spricht - oder er ist nun gestorben. Mit erfundenen Scheissnachrichten ist keinem geholfen - am wenigsten dem 'Kämpfer' Michael Schumacher.

'MD370 - Spurensuche'

Das Verschwinden des Malaysia-Linienfluges ist ein Mysterium, keiner hat bis heute eine rationale, durch Erkenntnisse gestützte Erklärung. Alleine dass ein Flugzeug 'spurlos' verschwinden kann ist im Zeitalter der lückenlosen Ueberwachung einfach unglaublich.

Stündlich wird widersprüchlich berichtet: Keine Signale mehr - nun doch wieder neue Signale ! Man kann es nicht mehr hören! Für mich existiert das Thema nicht mehr - bis man das Flugzeug oder eindeutige Ueberreste wirklich gefunden hat. Alles andere ist nicht mal unterhaltend oder wissenswert, sondern einfach nur noch laaaaaaaaaaangweilig.

'Krieg gegen den Terror'

In den zehn Jahren nach dem grössten Betrug aller Zeiten, dem 'Attentat' der arabischen Terroristen auf das WTC, dem 9/11, mussten wir umlernen: Wir alle wurden und werden von einer selbsternannten Welt-Elite für blöd verkauft, betrogen und ausgenommen.

Die Hälfte aller erarbeiteten Mittel der US-Bevölkerung werden für Ueberwachung, Rüstung und weltweite Unterdrückung der Menschen verwendet. Auch wir (Schweizer) gehören dazu - von den total bevormundeten EU-Menschen gar nicht zu reden. Zwei Lichtblicke: Dank Internet kann man sich (vorläufig) noch ein Bild von den tatsächlichen Verhältnissen machen und der 'Terror' existiert nur von einer einzigen Seite: USrael. Deren Ziele sind nun bekannt und wer sie nicht ignoriert, plant sein Leben neu...


 

Back in Switzerland - aber so schlimm war es noch nie!                 08.04.14 

Ich bin wieder in der Schweiz, wie geplant, aber fast einen Tag später. Was für eine Odyssee die Rückreise dieses Mal war! Wegen einer überlangen Holding in Philadelphia (wetterbedingt) haben ich und andere den Anschlussflug nach Zürich verpasst. Ich musste nach sechs Stunden zusätzlichem Warten in den USA einen Zusatzstop über London Heathrow erdulden. Vor einem Jahr tönte es begeisterter!

Dass mir am Schluss im Zug noch die kleine Tasche abhanden kam macht die Sache komplett! Nun ja, manchmal klebt einem das Pech oder die Hundescheisse am Absatz - wobei die Franzosen behaupten dass letzteres Glück bringen würde. Immerhin ist der Trip sonst ein erholsamer Plausch geworden und in ein paar Tagen geht es ja schon wieder über den Atlantik, diesmal in die Karibik, nach Guadeloupe - mal was ganz anderes als Florida! Im übrigen war es mir in den USA nirgends möglich, die Daten und Eintrage meiner Webpage zu aktualisieren, warum, weiss ich bis heute nicht!


 

Hauptbevölkerungsanstieg durch junge Afrikaner?!                          06.04.14 

Ich musste es zweimal lesen: 4000 Afrikaner (viertausend! - das ist ein ganzes Stadion voller Menschen) wurden in italientischen Gewässern aufgefischt. Nicht in einem Jahr, sondern in etwas weniger als zwei Tagen!

Zeitgleich kommen weitere Zehntausende über Spanien und Frankreich nach Europa. In London, Paris und auch in der Schweiz wimmelt es unterdessen von Schwarzafrikanern. Es gibt unrühmliche Städte wie Biel, Lausanne, Genf und Basel an deren Plätze im Zentrum man sich in Abidjan wähnen könnte - wenn nicht die Credit Swiss im Hintergrund stehen würde...

Wie und wann wird das enden?

Wie lange kann es so weitergehen? Die Politiker meinen 'geht schon'! Man redet von künftig 10 Millionen Menschen in der Schweiz und dies können natürlich keine Einheimischen sein! Da sich die Deutschen und Franzosen nun eher zurückhalten, werden offensichtlich afrikanische und orientalische Fachkräfte 'angeworben'. Derweilen steigen die Zahl der Einbrüche, der Ueberfälle und des Drogenverbrauchs steil an. Kaum jemand entkommt mehr der explodierenden Kriminalität, sei es als Opfer oder Angehöriger.

Lebensqualität? Die Aelteren erinnern sich noch...

Nein, die Schweiz ist auch kein sicheres Land mehr. Wer in Ruhe leben will hält sich an Orten wie Florida oder Singapur auf. Dort ist Toleranz null und dies hält Kriminelle fern. Aber bei uns wird es ihnen leicht gemacht und Strafen drohen kaum. Dies hat sich herumgesprochen und immer mehr Banden aller Couleur kreuzen auf.

Das Problem ist nicht der Verlust der gestohlenen Sachen - die sind ja bei uns meistens gut versichert - sondern das Gefühl der Unsicherheit, ja Angst, dass die Menschen befällt. In der Psychiatrie (und der Pharmaindustrie) jedenfalls kann man sich über Mangel an Clientele nicht beklagen! Ein lebenswertes Dasein allerdings stellen sich die Meisten anders vor!

Ein glücklicher Auslandschweizer schreibt im Tagi: Die Schweiz erträgt max. 5 Millionen. Mehr ist nicht mehr lebenswert. Ich bin bei 7 Millionen ausgewandert und habe es nie bereut. Heute habe ich wieder frische Luft und Platz (Fremdworte in der Schweiz). Die Schweiz von heute ist ein überbevölkertes Gefängnis von landlosen Steuer- und Mietsklaven. Da hat er wohl recht - Remember Dürrenmatt!


 

Ein bisschen Frühlingsputz muss sein!                                               06.04.14 

Der letzte 'ganze' Tag vor der Abreise morgen Nachmittag ist ein Sonntag. Anders als in Europa sind ja die meisten Geschäfte und Restaurant offen. Ein ganz normaler Tag also mit viel Verkehr und Action.

Ich hatte ja diesmal keinen 'Auftrag', sondern bin vor allem rumgehangen um mein Florida-Feeling auszukosten. So macht es keinen Unterschied was für ein Tag es ist und die Sonne hat die ganze Zeit gelacht.

Georgie macht auch kaum Aerger - es gibt allerdings immer Unterhaltsarbeiten zu machen und hier sind die Amis ein bisschen lascher als wir. Also muss man schon selber was verstehen um die Sache zu überwachen und die Aufträge richtig zu platzieren. Aber ich mach das ja gerne und habe mich in die differenten Systeme eingearbeitet.

Heute morgen war 'Putztag' nach einer Woche Aufenthalt, aber dies war in ein paar Minuten erledigt. Ich mag keine fremden Leute in meinen 'vier Wänden', besonders wenn diese nur aus ein paar Quadratmetern bestehen. Ich habe dann auch die 'Slides' ausgefahren und beide Klimaanlagen ausgiebig laufen lassen.

Alles läuft, ist sauber und bereit für die (letzte?) grosse Tour gegen Ende Jahr! Dann wird entweder verkauft oder ich hole Georgie nach Europa und werde ihn als 'Ferienhäuschen' irgendwo am Meer aufstellen. So ist er komplementär zum unserem Carthago-Reisewagen, der sich weniger zum dauernden Aufenthalt eignet.


 

Sun ja, aber nicht mehr Fun für die Hersteller!                                     04.04.14 

Vor einem Jahr habe ich mir gesagt: Was will ich noch an der Sun n Fun' ? - hier ist ja seit Jahren immer dasselbe sehen. Die Militärs mit ihrem F-18-Team, 'Blue Falcons' genannt und ein Haufen Kleinflugzeuge. Im Gegensatz zu Automobil-Salons gibt es seit Jahren nichts Neues mehr zu zeigen in der General Aviation.

Ich bin heute dann doch noch hingefahren und war erstaunt, wie viele Besucher da waren. Allerdings kaum Fachbesucher und dies zeigt sich vor allem auch darin, dass keine Jets mehr zu sehen waren. Die von Cessna aufgekaufte Beech-Konkursmasse nur mit einer TP vertreten.

Ansonsten wie immer hier: Die Menschen sind freundlich, diszipliniert (bei Anstehen am Schalter wie auch im Stau nach der Show) und aufgestellt. Aber vor allem immer am essen, wenn möglich mit beiden Händen! Ich glaube, es waren hier einige Fressbuden
mehr als Flugzeugaussteller präsent! Na ja, Amerika halt...


 

Der erste April - aber hier gibt es keinen Scherz...                              01.04.14 

Jahrhunderte alt soll der Brauch sein, am heutigen Tag andere Menschen zu veräppeln und sie vorzuführen. Aber dazu bräuchte es ihn nicht, den ersten April! Ueber Jahre werden Menschen von ihren Religionsführern, Politikern und Meinungsmachern verarscht. Es nützt nichts wenn die meisten Bürger bei uns Lesen und Schreiben können aber das kritische Denken und das Verstehen der Zusammenhänge fehlt, beziehungsweise abhanden gekommen ist!

Frankreich ist das Land des flächigen Unbehagens in den Köpfen der Menschen. Man nennt dies 'la Malaise générale'. Franzosen haben seit Jahrzehnten Mindestlohn, das niedrigste Pensionsalter der Welt und kostenlose Gesundheitsfürsorge. Dazu wohl das schönste Land mindestens in Europa, eine reiche Kultur und meistens schönes Wetter. Ja, aber auch Weltrekord im Verbrauch an Psychopharmaka, am Kiffen und an Selbstmorden. Warum?

Der Grund ist die gallische 'Malaise de vivre', die Unzufriedenheit, das Nörgeln auf hohem Niveau, Neid auf Nachbarn und Hass auf die Reichen.

Die Menschen haben sich unglücklich machen lassen.

Aendern kann keiner mehr etwas. Alle Menschen, die schon etwas älter sind, habe erlebt wie die Gesellschaft seit vielleicht zwanzig Jahren unglücklicher und zukunftsängstlich geworden. Auch wenn man sich nicht gegen Veränderungen wehrt, kann man nur feststellen, dass nichts wirklich besser geworden ist.

Eine Million neue Apps, 30 kmh in Städten, Rassimusgesetze, Mülltrennung, höhere Steuern - sind das Fortschritte, welche die Menschen glücklich machen? Kaum - und so machen sie Aprilscherze, um andere zu verarschen, sich schlauer als andere zu fühlen - für einen Augenblick, für einen Tag - um dann für den Rest des Jahres selber täglich verarscht zu werden.

PS. Wunderwetter hier in Florida, die Menschen angenehm. Ja, man lacht über die 'dummen Durschschnitts-Amerikaner' - vor allem in Frankreich - aber die Malaise généralisé existiert hier garantiert nicht!

 

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