:: Gregor Fischer ::

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Priorität: Ruhe und Sicherheit


April 2017

TAGEBUCH


Es war einmal eine Zivilisation in Europa, wo man in den Strassen der Städte spazieren und flanieren konnte. Man sah Frauen und Männer gut gekleidet unterwegs, die ins Theater, ins Kino, ins Restaurant oder zu einem Rendevous unterwegs waren. Das war eine schöne Zeit - ruhig, offen und respektvoll - und ich will diese wenigstens temporär wiederhaben.

Finden kann man diese Welt - bei uns 'tempi passati' - in gewissen Visegard-Staaten wie zum Beispiel Ungarn. Wir überlegen uns ernsthaft, hier ein Standbein aufzubauen. Natürlich werden wir die Sprache der Einheimischen nie beherrschen - aber das ist auch nicht nötig, denn erstens sprechen die meisten hier englich oder deutsch und von Expats aus ganz Europa wimmelt es an allen sehenswerten Orten und in den schicken Quartieren der Städte.

Orban hat mit seiner Nulltoleranz-Politik gegenüber den illegalen Flüchtlingen ein Geschäftsmodell geschaffen, das Erfolg verspricht: Sicherheit, Sauberkeit und Monokulti - nämlich die europäische! Wir sind zum Dritten Mal hier und haben nur Erfreuliches erlebt. Ja, die Welt von gestern existiert hier noch - nur noch ein wenig schöner, luxeriöser und bequemer. Zurück nach Paris und Bern jedenfalls zieht es uns zu keiner Zeit. Bedenklich!


 

 

Auf Odyssee - ohne Ziel...                                                                            28.04.17

Sich mit alten Freunden treffen hat was für sich, denn jeder (und jede) hat sich anders entwickelt. Bei vielen ist aber Krankheit, Verbitterung oder wirtschfltlicher Ruin (Scheidung etc.) dazugekommen und das Leben ist ernst geworden. Es gibt Bekannte, die will ich gar nicht mehr sehen, obwohl wir nie Probleme hatten...

Ein LIchtblick ist mein ehemaliger Lauf-Coach - Stichwort Marathon - der unterdessen Rentner geworden ist. Seite Tochter, die zeitweise bei ihm gewohnt hat, ist flügge geworden und so vermietet er seine Bude per AirBnB. War der so alles erlebt hat! Unzerstörbar, mein Ortillez!

Unterdessen bin ich wieder in Frankreich auf Zwischenstop in Angers. Für die Option Spanien/Marokko ist es schon ein bisschen spät geworden, der Sommer kommt nun schnell in Sicht. Mein Vorhaben, wieder mehr Sport zu treiben, schiebe ich vor mir her. Dies braucht ein ganz bestimmte Art der Motivation, welche mit zur Zeit einfach fehlt. Mit einer 'grande Sportive' liiert zu sein, bewirkt eher das Gegeneil. Nicht dass ich mit dem Mithalten überfordert wäre, aber Lesen, Diskutieren und das Leben ohne Anstrengung geniessen ist zu Zeit vorrangig. Ich bin genug herumgerannt in meinem Leben. Aber die neuen Velos aus Italien wollen wird dann schon noch wieder zum Einsatz bringen - versprochen! Am Fluss entlang radelln und so...

 


 

Fast täglich: Mord durch 'Flüchtlinge'!                                                 23.04.17

Sie sind Gold wert - die 'Schutzsuchenden' - blubberte einst der dicke Gabriel. Unterdessen ist es still geworden, auch bei den störrischen Gutmenschen. Man hat nun flächig begriffen, dass hunderttausende potentielle Gewalttäter in Europa angekommen sind - Angst ist überall.

Viele ermorden ihre 'Freundinnen' wie sich die meist älteren Flüchtlingsaufnehmerinnen wohl verstehen - da muss man bei aller Tragik sagen, dass halt Dummheit in dem Falle gefährlich ist. Sogar lebensgefährlich - von den vergewaltigten und täglich geschlagenen Frauen redet schon gar keiner mehr - mindestens von den Behörden.

 


 

Paris: Aus der Maus einen Elefanten machen!                                    21.04.17

Keine drei Tage vor den Wahlen - während des letzten Auftrittes der Kandidaten - schoss offensichtlich (nun, keine hat es gesehen...) ein Typ auf zwei Polizisten. Innert einer Viertelstunden sind Hunderschaften von Flics vor Ort und die Champs-Elysees sind für Stunden gesperrt. Der 'Täter' sei erschossen worden, wird sofort berichtet - und wieder hat es keiner gesehen und schon gar nicht fotografiert.

Jeder hat heute ein Smartphone dabei und hoch hat keiner den Nerv (ausser natürlich dem Israel- Agenten Richard Gutjahr) wenigstens etwas zu filmen. Die Menschen reagieren wie Hühner, ja total Irre - und laufen mit erhobenen Händen durch die Strassen. Paris ist eh schon eine Kotzstadt geworden und wer da noch als Tourist, also ohne handfesten Grund hinfährt, dem ist nicht mehr zu helfen...

Auf jeden Fall werden am Sonntag die Wahlen stattfinden - ausser die machen noch ein Riesending um die Wahlen zu verschieben. Marine Le Pen und Rabbi Macron - der Rothschild-Troyaner - werden mit Sicherheit in den zweiten Wahlgang gehen. Marcron wird Präsident und Frankreich wird das selbe bittere Los Deutschlands ziehen: Ueberschwemmt mit zornigen, gewaltbereiten Analphabeten aus Afrika - nur noch auf die brutalere Tour! Wer kann, zieht aufs Land oder wandert aus - les jeux sont faits...

 


 

Der 'Anschlag' von Dortmund.                                                                  11.04.17

The Show must go on - nach der bedauerlichen Irrfahrt in Stockholm ist nun in D wieder was los!

Dortmund: In einer Hecke seien Sprengsätze gezündet worden, welche einen Mannschaftsbus beschädigten und einen Spieler an der Hand verletzten. Ein Polizist habe ein Knalltrauma erlitten (sic!) Ausserdem: Mit einer Drohne geht die Dortmunder Behörde auf Spurensicherung. WOW! Merke: Wenn 'Bomben' im Spiel sind stecken meistens Geheimdienste dahinter - vor allem wenn sie ferngezündet werden. Dieser Warnschuss ist jedoch trotzdem bedenklich, denn man muss sich fragen ob die Unruhestifter sich nun an König Fussball heranwagen. Das Spiel wurde ja abgesagt, obwohl keine Gefahr für irgendjemand bestand. Das wäre eine neue Dimension von Publikum - oft hoch explosiv...

Polizei findet Bekennerschreiben am Tatort - wann finden sie den Personalausweis des Täters?! Ach, gefahndet wird übrigens nach ''einem Auto mit ausländischem Kennnzeichen'', soso. Weitere umwerfend komische Müsterchen von doof werden auf den diversen Medien folgen. Bitteres Amüsement garantiert..!

 


 

Rolf Erb: ''Ich möchte in meinem Schloss sterben''.                        08.04.17

Fait accompli. Schlossherr Rolf Erb, Pleitier und wohl auch Bilanzfälscher, wollte nicht ins Gefängnis. Doch die Richter in Lausanne fanden dafür kein Gehör und wiesen die Beschwerde ab. Das bestehende Gutachten weise keine Mängel auf. Und wegen «allfälliger Suizidgefahr» könne die Haft nicht aufgeschoben werden. Soweit verständlich...

Vielleicht war es ein grosser strategischer Fehler, dass die Erbs in letzter Minute den Protz-Besitz im Thurgau auf ihre zwei Söhne - damals noch Babies - überschrieben hatten. Diese Finte war so dreist, dass sich sowohl Gläubiger, Oeffentlichkeit wie auch die Gerichte allzu provoziert fühlten. Ein Auszug und 'bescheidenes Leben' hätten wohl das Schlimmste verhindert. Aber die Erbs (vor allem seine Gefährtin) wollten kein Leben wie gewöhnliche Leute.

Mit Händen und Füssen sperrte sich Rolf Erb gegen den Auszug aus Schloss Eugensberg in Salenstein TG. Doch am Ende konnte er es nicht mehr verhindern. Alle juristischen Tricks halfen nichts mehr. Die Schlinge zog sich immer mehr zu. Zügeltermin: 1. Mai 2017. Die Aussicht als 65-jähriger für sieben lange Jahre in den Knast gehen zu müssen, ist für niemanden verlockend. Für einen Schöngeist wie Rolf Erb war sie zusätzlich noch eine unerträgliche Demütigung. Dass jeder Mensch jederzeit die Möglichkeit hat, den Freitod zu wählen, kann auch ein Segen sein. Was für ein Freifall aus höchster Prominenz ins Elend!

 


 

Heviz, der grösste Heilbadsee der Welt.                                                   01.04.17

Ok, ich gestehe, ich habe noch nicht im Heviz-Lake gebadet - im Gegensatz zu Julie und meinen Bekannten hier. Ich war nie so der Bademensch, obwohl ich ein guter Schwimmer bin. Aber hierher kommt man ja nicht zum Schwimmen, sondern zum Geniessen und sich Gutes geschehen zu lassen. Aber auch Massagen sind nicht so mein Ding.

Dafür wandern wir kilometerweise in der Gegend herum und besichtigen Häuser. Besonders die Gegend um Zalacsány mit seinen zahlreichen Toprestaurants, den Villen am Hügel und dem neuen Golf Spring Resort hat es uns angetan.

Bald ist auch hier Trubel - aber nicht überall...

Die Regierung Ungarn hat für das Balaton-Gebiet (Plattensee) ein grosses Budget vorgesehen, was auch schon zur Anwendung kommt. Die Strassen sind ausgebaut und Siedlungen sowie neue Luxushotels spriessen. So eine Art Mini-Florida soll hier entstehen...

Allerdings ist die Gegend ja weit und die Massen der Touristen ergötzen sich am Plattensee, welcher im Sommer fast immer um die 25 Grad warm ist, denn die höchste Tiefe dieses enormen Gewässers ist kaum 15 Meter! Daher ist auch jede Art von Motorboot verboten und alle amüsieren sich ohne Prestige-Symbole - eine Atmosphäre von 'bon enfant' - eben wie früher, als das Ruderboot noch nicht vom Jetski ersetzt worden war.

Mir gefällts! Das einzige B-Moll ist die gute, reichhaltige Küche mit vielen Sorten lokalem und internationalem Wein. Gestern Abend waren Fisch am See - wirklich frisch - und dazu gab es natürlich Krim-Sekt und Tokayer!

 


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