:: Gregor Fischer ::

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Auf in den letzten 'ruhigen' Sommer.


August 2012

TAGEBUCH


So, zurück von der Reise in den Norden. Der Anfang der Fahrt war sehr interessant und motivierend - abgesehen vom Schock über den Zustand einiger Länder und vor allem der traurigen Schrottstadt Brüssel.
 
Ich war ja früher beruflich dauernd unterwegs, vor allem in ganz Europa. So war dieser Trip teilweise auch eine Art Reise in die Vergangenheit. Vor allem war die Expedition aber auch die Bestätigung, dass ich mit meiner Einstellung, nichts mehr in das verlorene Europa zu investieren, goldrichtig liege. Unsere aktuelle sogenannte 'demokratische, kapitalistische' Gesellschaft ist am Ende. Die Gutmenschen machen Suizid.

Ja ich kann ruhig im Sessel zurückliegen und süffisant feststellen, dass ich den richtigen Riecher hatte. Seit Jahren habe ich vorausgesehen, dass die aktuelle, sich täglich verschlimmernde 'Krise' sich nicht aufhalten lässt. Dieser Lauf der Dinge ist gewollt und von den Mächtigsten inszeniert. Sich dagegen anstellen zu wollen ist naiv. Schade nur um die vielen Menschen, welche sich noch täglich abarbeiten, in der Hoffnung, dass sich die Katastrophe aufhalten lasse. Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man...

Ich meinerseits verwende meine zukünftige Energie dazu, einen oder mehrere sichere Orte zu belegen, wo ich mich möglichst raushalten kann - aus den Seuchen, Unruhen und staatlichen Enteignungen. Also  genau so wie Gates, Cameron und die anderen, welche so ziemlich wissen, was auf uns zukommt!



'Wintereinbruch' in der Schweiz!
                                                  31.08.2012

Pässe geschlossen, Schnee in höheren Lagen und Regen bei nur zwölf Grad im Mittelland - das heisst Zuhausebleiben und die Heizung andrehen. Dies an den letzten Augusttagen, wohlverstanden

Trotzdem, die Wahnsinnigen lassen sich nicht besänftigen: Am Gotthard, um Zürich und Basel stehen sie stundenlang im Stau. Wie grotesk sinnentstellt doch die 'schönsten Wochen des Jahres' geworden sind!

Aber es trifft nicht nur die Malocher mit ihren Gofen auf dem Weg in den Süden, sondern auch die Snobs: Dieses Wochenende finden die Arosa-Rallye und das Gordon-Bennet-Race mit Gasballons statt. Millionenaufwand von eitlen Zeitgenossen um die Eier abzufrieren, seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen und keiner schaut zu. Aber was soll der verwöhnte, dekadente Mensch denn sonst auch noch unternehmen um das Leben ein bisschen zu spüren, als sinnlose 'Races' - ich habe auch keine Idee!



Storm 'Isaac' - how about 'Georgie'?                                          28.08.2012

Irgendwand die kommende Nacht wird der schlimmste Hurrikan seit 'Katharina' die Küste von Alabama und auch New Orleans treffen. Die verstärkten Dämme sollen diesmal halten - Obama hates versprochen -  wir werden sehen.

Mich interessiert natürlich vor allem was in Zentral-Florida passiert, dort wo mein lovely US-Motorhome - genannt Georgie, abgestellt ist.

Der Sentinel, die lokale Zeitung, meldet dass nichts passiert ist. Ein paar Verspätungen am Airport, that's it! Noch mal gut gegangen...

Vielleicht werde ich den Coach doch versichern, obwohl er zum Davonfliegen eigentlch zu schwer ist. Ja, in ein paar Wochen bin ich wieder 'drüben' und dann werden wir entscheiden, was zu tun ist. Aber vielleicht haben wir bis dannzumal schon ganz andere Sorgen?!



Kundenverrat: Millionen-'Boni' für alle Verräter...                       27.08.2012

In den letzten Jahren hat zum Beispiel die UBS beinahe die Hälfte der Angestellten entlassen und zugleich aber Typen wie dem Ospel Millionen ausbezahlt - übrigens rational völlig unverdient. Krumme Touren auf höchster Ebene halt...

Dass sich kleine Angestellte in diesem hemmungslosen Millieu nun auch am Millionensegen beteiligen wollen, war zu erwarten und so kam der Datenverkauf in Mode!

Es ist eine lukrative Geschäftsidee: Lieferung von Kundenadressen an Staaten, welche dafür bezahlen.

Es sind natürlich keine 'CD's' welche da herumgeistern, sondern eher andere Datenträger - aber für die gelackmeierten Kunden ist dies nicht relevant. UBS, die Bank Bär und viele andere haben den Ruf und viele Kunden verloren, weil ungetreue Angestellte den Datenklau-Reibach machen. Der eigentliche Skandal ist aber, dass Regierungen 'demokratischer Rechtsstaaten', welche einen Assange brutal verfolgen, sich nicht zu schade sind, als Hehler aufzutreten. Noch schlimmer - es scheint, dass die USA, Indien und Kanada den Kundenverrätern bis zu 30 % der eingezogenen Steuereinnahmen bezahlen und zudem persönlichen Schutz offerieren. Der Datenklau wird also mit Sicherheit noch zunehmen - denn für Geld machen die Banker ja alles...



Taxiflug gefällig? Manche fliegen immer!                                    26.08.2012

Man nehme ein einmotoriges Flugzeug, tankt es auf und fliegt los. Halt - da haben wir doch etwas vergessen?! Ach ja, das Wetter...

Der Friedhof der mit Privatflugzeugen in den letzten paar Jahren ums Leben gekommenen Passagiere findet wohl innerhalb eines Fussball-Feldes kaum mehr Platz. Keine Verkehrsart ist unterdessen so tödlich wie Privatflugzeuge - auch nicht die vielgeschmähten Motorräder!

Der Grund ist wohl auch darin zu suchen, dass die Flugzeuge 'zu perfekt' ausgerüstet sind. Dies gaukelt eine falsche Sicherheit vor.

GPS, Bordradar und all die Dinge, welche ein Laie kaum wie TCAS; Stormcope und die hochkomfortablen Autopiloten mit Displays wie in Linienjets verwöhnen den Driver. Den Piloten (und Passagieren) wird ein  Traum des 'Jetsets' vermittelt und das Resultat ist dann die falsche Einschätzung des Machbaren. Man vergisst gerne, dass die Sanktion für grobe Fehler im Transportmittel Flugzeug meistens die Todesstrafe ist.

Sind die Pilatus PC 12 unsicher?

Sicher ist, dass sich Abstürze aus dem Reiseflug in der letzten Zeit häufen. Das kann zwei Gründe haben:
Die Struktur hält nicht aus, was ihr Piloten zumuten - oder dieselben 'verlieren' das Fluigzeug, weil sie nicht fähig sind, unter Instrumentenbedingungen in Unwettern die Orientierung zu behalten. Im Fall 'Rösti', so heisst der Pilot, kann man den zweiten Punkt ruhig ausschliessen. Dass er als einziger Pilot möglicherweise am Steuer verstorben ist, wird eventuell die Obduktion zeigen. Der Mann war 57 Jahre alt. 

Dass Gewitter halt manchmal stärker sind als die berühmte Technik ist zwar bekannt, aber es wird immer wieder versucht, die Grenzen zu überschreiten. Die Taxiflugpassagiere wissen dies nicht. Wenn der Busfahrer wir ein Idiot den Pass runterfährt, kann man dem ein Ende setzen - dem Piloten ist man als Fluggast einfach ausgeliefert. Und nein, es ist nicht die Technik. An 99% der Unfälle sind Piloten schuld!



Und schwupps - wieder in Spanien.                                             23.08.2012

Nun wo Privatflugzeuge, soweit überhaupt noch vorhanden, fast nur noch um ihre Heimatplätze im Kreis drehen, damit die Piloten ihre notwendigen
Flugstunden zusammenkriegen, ist das 'Enroute-Fliegen' bald schon exotisch geworden. Auf der ganzen Route bis nach Perpignan war kein einziges privates Flugzeug unterwegs - ausser einem Schweizer Motorsegler, der von Toulouse aus in die Pyrenäen kurvte und ein paar Pilatus-Porter, welche Fallschirmspringer absetzen.

Das bringt natürlich Vorteile: Nach dem Start in Grenchen konnten wir Richtung und Höhe auf der ganzen Reise beibehalten. Autopilot rein und vergessen! Weder Flughäfen wie Genf,Lyon noch Montpellier noch die Militärs sträuben sich gegen einen Ueberflug. Alle sind neuerdings sehr kooperativ. Angst um den Job, jetzt wo kein Geld mehr fliesst? Man muss etwas 'bestimmt' am Funk auftreten und nicht fragen, sondern fordern. Wie im richtigen Leben.

Kurz: Es war ein sehr schöner, vergnüglicher und ruhiger Flug. Dass wir dann ohne Reservation noch einen der letzten Mietwagen ergattern konnten, die nächsten Tage Superwetter bevorstand und die Einheimischen sogar mal recht gut drauf waren, machte das 'Reise-Glück' vollkommen. Jetzt, zur Zeit der Hochsaison kommen täglich acht Charter-Flugzeuge nach Perpignan, die meisten aus Grossbritanien.

Es sind Billigflüge von Ryanair und Air France meistens mit Familien. Viele fahren dann mit  Bus oder Mietwagen nach dem nahen Spanien (so wie wir) oder bleiben an den schönen, aber fast immer windigen Stränden des Golfs de Lion. Im Gegensatz zu den Wucherpreisen von Cannes, Nizza und St. Tropez ist das Leben hier im Roussillon noch preisgünstig und dies sieht man natürlich der Clientele auch an. Nun, sich einem Haufen wohlgelaunter und fröhlicher gegenüberzusehen ist ja eher wohltuend, besonders wenn ich mich an die triste Bevölkerung in Belgien und Norwegen erinnere...

Der 'ewige' Hauskauf an der Costa Brava.

Noch am Nachmittag konnten wir mit den ersten Besichtigungen loslegen. Ein neues Haus kauft man mit dem Bauch - mindestens muss es ein 'Spontanentschluss' sein, so ist dies wenigstens bei mir. Die Auswahl ist ja fast unendlich und dies macht es noch schwieriger. Dazu kommt, dass ich eigentlich nicht noch mehr Häuser brauche und darum warte ich auf den 'Coup de Foudre' - und dies kann eben dauern!

Sicher ist, dass ich mir keine Riesenvilla mehr aufhalsen will, aber für ein gut gelegenes 'Pied-a-terre' in Spanien ist sowohl das Interesse, die Entschlossenheit und das Budget vorhanden.

Heute sind schon ein paar Objekte dran und morgen geht es weiter südlich auf die Suche nach der idealen Casa del Sur. Die Hitze ist eindrücklich, weit über dreissig Grad sind angesagt. Der gemietete Chevorlet hat eine angenehme und leistungsfähige Klimaanlage. Die silberne Farbe heizt sich wenig an der Sonne auf. Nicht zu denken, wie kochend heiss die Karosse meines dunkelgrünen Jaguars hier werden könnte.

Allerdings haben die meisten Supermärkte und Restaurants Schatten spendende Unterstände und es weht auch ein angenehmer Wind.

Eine hübsche Bleibe im Dörchen Albons wäre für mich ideal, mit einem kleinen, perfekt gepflegten und schattigen Garten. Interessant ist nämlich, wie die jeweilige Lage der verschiedenen Häuser die Temperatur im Gebäude massiv beeinflusst. 

Bei diesem Haus besteht der Nachteil, dass es am Ende einer Sackgasse liegt. Wehe wenn der Weg versperrt ist! Ich habe nämlich wenig Vertrauen in die Disziplin der Lateiner - und ich habe lange Erfahrung in der Materie! Egal, es geht ja eh nicht ohne Klimaanlage für uns verwöhnte Zeitgenossen - da muss auch nicht zwingend ein Schattenplatz vorhanden sein. Und überhaupt, wie viele Tage pro Jahr werde ich überhaupt noch Zeit finden, mein Dasein an der Costa Brava zu vertrödeln?!



Hitzeproblem? Es ist Sommer Leute!                                          20.08.2012

Immer wenn um mich ein Radio läuft, jammern die Menschen über die schlimme Hitze. Ich frage mich, wer denn heute - ausser auf dem Bau und so - an einem Ort arbeitet, der nicht klimatisiert ist. Banken, Hotels, Fabriken, Läden und Spitäler sind doch alle mit Klimaanlagen ausgerüstet?!

Bei mir jedenfalls ist es im Büro nie wärmer als 24 Grad, dafür sorgen Klimagerät und Luftentfeuchter. Diese Temparatur lässt sich ja gut aushalten - aber schlechte Laune kuriert auch kein noch so raffinierter 'Air-Conditioner'...

Im Lounge-Room im Obergeschoss ist es gegen 27 Grad 'heiss' und am Schreibtisch ist dies auch nicht unangenehm - finde ich jedenfalls.  Im Gegenteil, am wohlsten ist es mit immer im Süden, am Schatten natürlich, mit einer leichten Brise vom Meer her.

Ein kühles Getränk in der Nähe, ein bisschen zu laute Musik und fröhliche Menschen Keiner fragt da nach Temperaturen - man geniesst es einfach!

Das ist es ja, was den Nimbus vom südlichen Dolce-far-niente geschaffen hat. In ein paar Tagen bin ich ja wieder am Mittelmeer und am Atlantik!

Einmal zu kalt, dann wieder zu heiss - einfach immer motzen!

Vielleicht ist ja das Wetter auch ein Ventil für die schlechte Laune vieler Menschen. Noch ist es ja nicht lange her, haben alle über das 'Scheisswetter' und den Regen geflucht. Nichts mit Grillen im Freien, 'für was haben wir denn auch ein Schwimmbad' oder 'jedesmal wenn ich mit dem Hund rausgehe, regnet es und ich muss wieder alles putzen!' Vielleicht ist das Gejammere der Leute einfach eine äusserst willkommene Gelegenheit, einen Grund mehr für ihre Unzufriedenheit zu finden und dem Wetter die Schuld für ihr Unwohlsein zu geben. Ich jedenfalls freue mich über jeden Sonnentag - auch bei 30 Grad und wenns regnet, mach ich mich hinter dem Schreibtisch nützlich. Das Leben ist doch schön



Spain must wait...                                                                          18.08.2012

Der Gedanke, im Mittelmeer eine Yacht zu betreiben, lässt mich seit einigen Jahren nicht mehr los. Das Problem ist wie immer nicht der Kauf, sondern entsprechender Schiffsführerschein und vor allem der Liegeplatz. Die sind immer noch sauteuer, der Stromanschluss (für die permanente Klimatisierung) unzuverlässig und das Einbruchrisiko steigt ständig. Die perfekte Lösung wäre ein Haus mit eigener Anlegestelle.

In Empuria und bei Barcelona gibt es solche Projekte heute zu absolut vernünftigen Preisen. Die Yacht ist dann schnell gepostet - alleine in Spanien sind Tausende davon zu verkaufen!

Diese 'perfekte Lösung' werde ich mir genau anschauen - wobei der Abflug in Grenchen sich verzögert. Ich muss noch einen Proficiency-Check abliefern und warte auf einen Termin mit dem Sachverständigen. Ist ja egal, ich kann meine wichtige Arbeit in der Schweiz am besten erledigen. Aber freuen auf die Costa, die schönen Restaurants und die immer noch fröhlichen Einheimischen tun wir uns mächtig...
 



Die Gutmenschen begreifens nie...                                            16.08.2012

Der oberste Gefängnisdirektor, seines Zeichens wohl Obersoftie, macht einen Hilferuf übers Radio. Häftlinge aus Nordafrika seien auffällig gewaltbereit. So, so - wer hätte das gedacht?!

''Unser Personal wird sehr stark belastet. Nordafrikaner sind sehr unfreundlich. Wir versuchen, den Menschen mit sehr viel Respekt zu begegnen, (LOL!) um die Situationen zu entschärfen.''

Man kann diesen Dilettanten, welche in der Schweiz hohe Funktionen ausfüllen kaum helfen. Sie wissen es einfach besser und sind durchwegs Feiglinge. Das wird natürlich von den Verbrechern ausgenützt und die lachen sich tot über solche Schlappschwänze.

Jeder, der diese afrikanischen Länder auch nur wenig kennt, weiss dass dort nur Macht und Gewalt respektiert wird. Wieviele Schweizer müssen wegen diesen feigen, unfähigen Kuschel-Behörden noch um ihre Gesundheit oder sogar ums Leben kommen?!



Heuchelei: 'Negerlikaffee' muss weg!                                           15.08.2012

Täglich werden Menschen überfallen, bedroht und Dutzende von Einbrüchen sind in der schönen Schweiz an der Tagesordnung.

Zur gleichen Zeit wird der Bevölkerung unter Androhung von Strafen alles Mögliche verboten, was jahrelang unser Leben nicht bedrohte. Ich denke an Begriffe wie 'Mohrenkopf' - ich nenne die aber mein Leben lang weiter so - und bin immer wieder erstaunt, wie viele andere dies auch tun.

Politische Korrektheit hat uns ja nur Aerger gebracht, denn immer wieder werden
lächerliche Prozesse vom Zaun gebrochen.

Um dem aus dem Weg zu gehen hat nun eine traditionelle Kaffeerösterei ihr
Produkt nach Jahrzehnten umtaufen müssen. Soll die Welt daran genesen!



Der Tag nach dem Geburtstag - wunderbar.                                 12.08.2012

Wenige Freunde sind mir verblieben - ganz einfach, weil sie nicht mehr da sind. Zeitlebens habe ich ältere Personen um mich geschart, denn die hatten Esprit, Einfluss und Erfahrung. Dies ist mir enorm zugute gekommen. Heute brauche ich niemanden mehr für meinen Erfolg.

Mit mit der Zeit wachsen auch die Ansprüche an sei Umfeld. Ich habe wenig Lust, banale und sinnlose Freundschaften einzugehen. Dazu kommt, dass die meisten Männer mit Beruf und Familie absorbiert sind. Meine Art zu leben  missfällt ihren Gattinnen auch oft- denn ihr lieber Ehemann könnte ja daran auch Gefallen finden...

Nun, zu einer kleinen, familiären Grillade hat es dann gestern doch noch gereicht. Es war ein schöner Abend: Nicht zuviel gegessen und getrunken, keine Spannungen unter den Gästen und nur 'bescheidene' Geschenke, welche zu nichts verpflichten. Ich gönne mir die nächsten Tage noch das luxeriöseste Gut auf dieser Welt (natürlich nach der Gesundheit) - mir Zeit zu nehmen und den Tag zu geniessen. Mitte Woche allerdings fliege ich wieder nach Spanien um mir was anzusehen. Noch habe ich ausgefallene Wünsche...



Flug Soulaire-Tours-Grenchen - eine Tortur am Boden...            11.08.2012

Was normalerweise zwei Stunden in Anspruch nehmen würde, nämlich mit dem Flugzeug die knapp 600 Kilometer vom Loiretal in die Schweiz zu überwinden, wird fast zur Tagesreise.

Schweizer Flugzeuge sind gezwungen - und wehe, man tut es nicht und wird dabei erwischt - auf einem offiziellen Zollplatz in Frankreich zwischenzulanden. 90% der Flugplätze in Frankireich erfüllen diesen Anspruch nicht. Wer also einen kleinen Flugplatz als Destination hat, muss immer einen Umweg fliegen.

In der Regel - eben auf grossen Flughäfen kostet dies enorm Zeit. Anflug, Rollen zum Standplatz, die ganze zähe französische Administration,  Clearance und Warten auf die Startfreigabe kosten machmal fast zwei Stunden zusätzlich Zeit - fast soviel wie die reine Flugzeit! Besonders im Sommer in der heissen Kabine auf dem glühenden Asphalt im Gestank der Abgase ist dies die Hölle...

Flugzeugeigner sind verdächtig...

Wenn man Ferien, schönes Wetter und jede Menge Zeit hat, mag das noch angehen. Wenn man jedoch das Flugzeug als effizientes Transportmittel verwenden möchte, ist dies natürlich der Todesstoss und macht den Aufwand schlicht lächerlich. Nun, Flugzeuge gehören zu mir und vorläufig mache ich den Zirkus noch mit - inklusive regelmässigem Bezahlen von irgendwelchen Bussen, welche regelmässig und willkürlich verhängt werden.

Nur nie eine Einsprache machen! Das gibt dann ein Straf-Verfahren, weit höhere Kosten und dazu die Wut und Rachelust der betroffenen Stellen.


Erfahrene Piloten machen es wie die Einheimischen: Bezahlen, kuschen und schweigen...



Sommer - die schönste Jahreszeit?                                            10.08.2012

Heute, in bester Stimmung, habe ich mich wieder einmal gefragt, welche wohl die schönste Jahreszeit ist.

Vielleicht wechselt diese Ansicht während der Lebenszeit. Ich entscheide mich immer nach dem System der Abwahl - by Elimination.

Also, den Winter hasse ich seit ewig! Der Frühling ist mir zu unbeständig und ein bisschen zu nass. Darum verziehe ich mich immer nach Florida!

Bleiben der Sommer und der Herbst. Der Sommer ist wunderbar: Das Wetter lädt zum Fliegen und Motorradfahren ein. Wir sitzen abends draussen auf der Terrasse im Chateau, schauen über die grossartige Landschaft und horchen den Geräuschen der Natur. Ein Traum! Kaum zu übertreffen, der Sommer, mindestens hier...

Aber da ist noch der Herbst. Er trumpft auf mit weit mehr Farben und einem völlig eigenen Sonnenlicht. Als im August Geborener habe ich die Welt am Anfang meines Daseins wohl im Herbst entdeckt. Der Herbst ist auch der Monat der Wandlung, der Wandlung und kann sehr stürmisch sein. Ja das ist es - der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit. Jetzt weiss ich es...

 


 

Glöckner: Der neue Mooshammer?                                       09.08.2012

Die Modebranche braucht ja ihre Verrückten.

Es gibt ja noch den
Karl Lagerfeld - der aber hat mindestens Klasse! Dann eben die ganze Panoplie der mehr oder weniger Erfolgreichen. Je unbekannter diese sind umso lauter tönen sie.

Glööckner, der sich wohl als Gag mit zwei 'öö' schreibt, hat mindestens grosse TV-Rücken-deckung, denn die üblichen Trash-Sender machen häufig Reportagen über seine Eskapaden. Einmal habe ich reingeschaut, nämlich bei einer Sendung, als er in Moskau Tapeten unter seinem Namen präsentierte.

Models marschierten in Papierkleidern aus eben den Tapeten über den Laufsteg. Die Kleider mindestens waren gut gemacht. Jetzt hat er Angst um seine Gesundheit - nicht wegen den Tapeten, aber weil ihn laut der Bildzeitung auch ganz
böse Rechtsradikale bedrohen. Hoffen wir, dass nicht das traurige Los von Mooshammer treffen wird und der Bodyguard dann auch immer dabei ist wenn es wirklich spannend wird!



Das Aelterwerden trifft uns alle.                                                  08.08.12

Sobald irgend
ein Mensch zwanzig Jahre alt   geworden ist, beginnt die Alterung. Ja, auch bei mir ist dies schon eine Ewigkeit her - aber ich habe sehr viel aus meinem Leben gemacht.

Wenn man generell ans Alter denkt, ist natürlich der körperliche Verfall im Vordergrund. Es ist ja auch eindrücklich, diesen Phänomen an sich selber zu beobachten:
Die Haut wird dünner, einige Gelenke beginnen ohne ersichtlichen Grund zu schmerzen und der Blutdruck muss auch im Zaum gehalten werden. C'est normal!

Aber es geht auch schlimmer: Wer raucht, säuft und sein Gewicht nicht kontrolliert, hat noch die weit schlechteren Karten. Das sogenannte biologische Alter kann dann gerne mal zwanzig Jahre höher sein als die wahre, kalendarisch genannte Lebenszeit.

Schlimmer noch: Diabetes, Krebs und körperliche Invalidität drohen.
Ich wundere mich immer, dass eine solche Menge von Leuten sich so wenig selber gernhaben und sich vor aller Augen zur zielstrebigen Selbstzerstörung begeben. Dann sich doch lieber gleich sofort umbringen, oder nicht?

Schlanksein ist eine Demonstration des Lebenswillens!

Aber es geht auch anders: Die Ueberwachung seiner Lebenshygiene ist heute das Wichtigste!


Ich habe mir ja verordnet wieder ein paar Kilos abzunehmen, nachdem die so wichtige Waage im vergangenen Mai 93 Kilos anzeigte. Nach dem Bereisen der Benelux-Länder (vor allem Dänemark!) bin ich noch mehr motiviert! Was dort an Fettsäcken rumläuft, ist schon sehr deprimierend. Sie hocken vor einem Bier und der Schweiss läuft ihnen über die aufgedunsenen Gesichter. Auf der Fähre war es ganz schlimm - das Schauspiel ist lebensbejahenden Menschen unwürdig. Dass deprimierte Harzler am Ende ihres Lebens mit Zigarette und Bier vor der Glotze dahinsiechen ist tragisch,  darum gerade soll man alles dafür tun, dass es nicht so weit kommt

 



Kleine Motorradtour - avec toute la prudence.                            07.08.2012

Nebst einem halben Dutzend Autos und drei Flugzeugen, welche naturgemäss die meiste Zeit irgendwo in meinen Garagen rumstehen, sind ja noch all die Zweiräder! Seit ein paar Jahren habe ich ja die Aprilla 1000ccm, ein Sportmotorrad, welches nicht mehr in die heutige Landschaft passt. Bei der Leistung (über 120 PS) ist einfach das 'Billet' immer in Gefahr.

Die klassische Biker-Entschuldigung ist ja bekanntlich, dass man die Aufmerksamkeit auf die Strasse richten muss und daher kann man ja mal zu schnell sein. Nützt natürlich nichts, wenn man erwischt wird,  obwohl das Argument absolut stimmig ist. Die schönen Zeiten für echte Bikers sind weg - ausser man begnügt sich mit einer Harley!

Zwei Pedale wären vernünftiger!

Ich habe ja auch noch einige Fahrräder. Natürlich ist es anstrengend, besonders bei Hitze und wenn die Gegend nicht gerade flach geraten ist. Nachdem ich ja gewichtsmässig schon nahe beim Wunschgewicht rumpendle, muss ich mir jetzt auch die Zeit nehmen, sportliche Betätigungen zu forcieren. Nur keine Ausreden - wenn man will, hat man Zeit. Morgen, ich verspreche es, mache ich eine anständige Velotour - das Wetter ist nämlich fantastisch und gut tut es mir natürlich auch!

Die Nebenstrassen, sogenannte 'Departementales' hier im Gallierland sind jedoch gefährlich, denn deren Zustand ist meistens schlecht. Repariert, wenn überhaupt, werden sie häufig nur mit Split. Auch haben die 'Chauffards' wenig Verständnis für Menschen, welche nicht wie alle Franzosen auf dem Land mit dem Auto unterwegs sind. Wanderer und Velofahrer gehören nicht auf die Strasse - dies ist leider die Meinung hier...



Wieder im Loiretal, wo es halt am angenehmsten ist.               06.08.2012

Eigentlich habe ich vor, ein paar Tage in Spanien zu verbringen. Ich bin neugierig, wie es jetzt in der Hochsaison aussieht und ich will ein weiteres Haus und einen Ankerplatz besuchen.

Der Gedanke noch ein Haus an der Costa Brava zu erwerben, ist noch nicht gestorben, aber je grösser die Auswahl wird, desto mehr zögere ich mit dem Entscheid. Muss ja auch nicht sein...

Nächste Woche bin ich aber wieder in der Schweiz um den Pendenzenberg, der sich angesammelt hat, zu erledigen. Dann muss auch der Carthago in die Service- und Reparaturmühle, denn auf all den Reisen hat er sich einige Blessuren geholt und es sind auch noch Updates fällig. Nur perfekt machen mir Dinge Spass. Der DeLorean steht auch noch nach der MFK-Kontrolle bei Emil Frey.

Dann wäre ja auch noch die Fliegerei...

Beide in der Schweiz operierten Flugzeuge müssen noch diesen durch die Jahrekontrolle und ich selber muss auch 'kontrolliert' werden, denn der Bi-Annual-Check steht wieder an, muss sein.

Wäre doch mal eine gute Idee, alle Autofahrer durch eine Art Ueberwachungsfahrt zu schicken. So wie die meisten die Blinker nicht oder falsch bestätigen - ob auf der Autobahn oder im Rondell - scheint mir sowas wirklich kein Luxus.

Vielleicht kommt diese Checkfahrt ja schon bald - mindestens für die älteren Fahrer scheint es ja praktisch beschlossen. Ich finde aber, dass ALLE Führerscheininhaber nach ein paar Jahren Praxis eine Stunde mit einem Fahrlehrer durch die Gegend kurven sollten. Die Fahrsitten verludern nämlich schnell und ich erinnere mich, was mir ein junger Fahrer vor kurzen gesagt hat: Hey, du hast die Prüfung zu bestehen und nachher machst du eh was du willst...



Deutschland erschüttert? Deutschland muss lachen!              04.08.2012

Sie geben nicht auf, die 'Nazi-Jäger' - aber sie machen sich nur noch unbeliebter und vor allem lächerlich! Deutschland ist moralisch am Ende.

Eine junge Frau qualifiziert sich für Olympia - über den Sinn dieser Veranstaltung kann man ja getrost verschiedener Meinung sein - und wird mit einem Schlag berühmter als ihre Kollegen, welche im Achter Gold gewonnen haben!

Wie das möglich ist? Sie hat angeblich einen Freund, der kandidiert bei der NPD, der legalen, auf verschiedenen Ebenen präsenten, demokratischen Nationalen Partei Deutschland.

Die erfundenen 'Nazi-Geschichten' mag man nicht mehr hören.

Nun wird sie von der 'beschnittenen' Presse als gefährliches Nazi-Girl gebrandmarkt und unter diesem ungeheuren Druck fährt sie vorzeitig nach Hause. Ok, offiziell hat sie es freiwillig getan und der Zentralrat der Juden hat auch noch nicht Stellung dazu genommen - müsste er doch eigentlich! Es ist einfach bedenklich, wie im Leben einer Sportlerin herumgewühlt wird und die Politiker und Banker bleiben fast immer unbehelligt, obwohl die meistens im trübsten Wasser schwimmen. Gut gibt es unterdessen  Internet und diese 'Einrichtung' wird wohl noch einiges ans Tageslicht bringen, auch wenn wirklich die einflussreichen Journalisten wie Assange wenn immer möglich mundtot gemacht werden.

Fazit. Nimm dich als Sportler in Acht: Sei links oder schwul - aber nie rechts oder etwa sogar gegen die 'Ausländische Invasion'! Denke nie, Sport sei nicht in erster Linie politisch. Ich jedenfalls mag von dem heuchlerischen Zirkus nichts mehr hören!



Sauregurkenzeit: Wie dumm dürfen Meldungen sein?             02.08.2012

Bekanntlich sind ja jetzt für die meisten Sommerferien und somit läuft nicht viel. Das war immer so und das nennt man Sauregurkenzeit.

In der aktuellen Welt, wo ich die meisten Bürger eh kaum mehr für 'News' interessieren und der Jounalistenberuf zur Weiterverbreitung vorgekauter Nachrichten verkommen ist, wird kaum einer die meisten Meldungen zur Kenntnis nehmen, denn die sind einfach unwichtig. Mir geht es auch so. Ueberfliegen heisst die Devise.

Es gibt aber auch Amüsantes - sozusagen demonstrative Verarsche: Da meldet 20min ernsthaft, dass 'einem Russen' eine Luxusuhr für fast ein Million geklaut worden sein. Huch, wers glaubt!

Was steckt hinter dem Blödsinn?

  • Reklame für eine Marke, welche sich Richard Mille nennt und die wirklich keiner kennt?
     

  • Ist dem Russen vielleicht die Kohle ausgegangen und versucht er in der Not einen dreisten Versicherungsbetrug?
     

  • Hat seine Nutte den Wecker mitgehen lassen oder hat er den Ticker etwa stockbesoffen am Aussenspiegel aufgehängt? Wie blöd sind besoffene Russen an der Cote d'Azur?

Das würde mich vielleicht interessieren - damit wäre die Jounalistenpflicht besser erledigt.

Man wüsste dann eher, vor wem man sich in Acht nehmen muss. Vor Dieben, besoffenen Russen oder idiotischen Agenturmeldungen...



Die Schweiz 'existiert' wirklich  nicht mehr!                                 01.08.2012

Was hat vor dreissig Jahren der Schweizer Künstler Ben Vautier für Empörung gesorgt, als sie anlässlich der Welt-Ausstellung in Sevilla verkündeten: 'Suiza No Existe!' Diese jungen Provokateure konnten noch nicht wissen, dass sie einestags als echte Visionäre gelten würden!

Damals war die Welt in Blöcke und Nationen eingeteilt und eine Landeszugehörigkeit zu haben, bedeutete noch etwas. Heute ist ein Pass nur noch ein Papier, das einem Reisen erlaubt.

Ausländer pfeiffen heute auf den Schweizer Pass - eine Identifikation findet nicht mehr statt.

Ich bin stolzer Schweizer - was soll das noch?!

Da war schon mal Stolz dabei, den roten Pass zu zücken - aber auch ein gerüttelt Mass an Clichés, welche heute aus politischer Korrektheit schon mal als unanständig gelten würden. Bankgeheimnis, Militärmesser (und überhaupt Waffen), das Gewehr zu Hause und anderes machten die Schweiz als Nation berühmt. Heute ist nicht mal die Schokolade geblieben, denn die wird im Ausland produziert! Gewisse Touristen rühmen den hier praktizierten freizügigen Umgang mit Prostitution (Zürich wirbt mit 16-jährigen Huren), aller Arten Drogen und immer noch mit Tonnen von schmutzigem Geld. Auch wenn viele Banken Erpressungs- und Drogengeld nicht so leicht annehmen - manche Anwälte und gewisse Treuhänder tun dies immer noch sehr gerne. Peculium non olet - nirgends gilt dies so wie in der Schweiz.

Also feiert mal schön euren persönlichen Untergang mit den dummen Reden der Volksverräter...

 

 

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