:: Gregor Fischer ::

  HOME     MY BLOG    LIFE IS LIFE   TRAVELING   THE ARCHIVE   english   français    EMAIL  


TAGEBUCH


 BLOG 2005
 

Dies war wieder ein Superjahr für uns!



Neujahr und Ruhe...                                                                          02.01.05

Ein solch langweiliges Neujahrsfest habe ich schon lange nicht mehr erlebt - ein Zeichen, dass in der Beziehung nicht mehr enorme Begeisterung fürs Ausgehen herrscht. Nun, so auf Kommando feiern ist ja auch nicht das Gelbe vom Ei.

Keinen Brummschädel im neuen Jahr und den Führerschein noch in der Tasche zu haben, ist auch was wert.

Also dann, nächstes Jahr - vielleicht wieder einmal grossartig feiern? Grande Fiesta weit weg von der Schweiz... 
 


  

Der schrille Moshammer ist tot!

Mosi ist erschlagen worden und es ging nur ums Geld... 

Hab ich ihn doch erst per Zufall beim Aeschbacher gesehen. Ein verrückter Hund, dieser gelackte Mooshammer aber doch sympathisch. Wie immer bewundere ich die unver- siegbare Energie dieser Show-Typen und kann nicht nachvollziehen, was die Triebfeder für solche Leute ist. Nun, es ist jetzt halt vorbei - schnappt sich der Mooshammer einen echten Iraker-Stricher. Vielleicht war er halt wirklich nur etwas zu vertrauensselig, er hat aber die Gefährlichkeit dieser Typen offenbar voll unterschätzt. Ach, lieber Mooshammer, wenn noch der Bohlen erschlagen wird, haben wir nur noch Dolly Buster zu lachen. 

Die Bild-Zeitung hat dann kaum noch was an echten Schrott-Promis auf Lager - was soll dann werden ??

... und man werde Ebay-Member!

Ich habe mich jetzt auch bei Ebay eingeschrieben, das heisst ein Konto eröffnet, das heisst Member geworden... Ich will ja gerne shoppen und vielleicht auch mal meinen Ramsch loswerden. Wenn man sich auf Ebay umschaut, sind zwei Dinge auffällig:

1. In den USA sind Tausende von Autos zu ersteigern, sogar Neuwagen, aber in Europa ist nur Schrott zu verkaufen - auch in der grossen Ländern wie Deutschland und Frankreich. Das hat mich völlig überrascht. Anscheinend bleiben die Händler hier lieber auf den Autos sitzen, in der Hoffnung, ein Opfer zu finden, anstelle etwas billig zu verhökern.

2. Bei den Beschreibung der Artikel sieht man, wie verbreitet der Analphabetismus in Europa ist. Mancher hätte in der Schule wohl besser aufgepasst, wenn er geahnt hätte, dass eines Tages die ganze Internet-Welt sehen kann, dass er ein ungebildeter Dummbeutel ist. Alle achten nur wie der Teufel darauf, dass sie eine gute Beurteilung erhalten (natürlich auch voller Fehler...!) Das nennt man dann Feedback. Ich habe jetzt schon drei: Fischer ist ein guter Zahler, ebay-attestiert, wow!

Ich habe eigentlich gehofft, günstig zu einem neueren Jaguar zu kommen. Na ja, habe immerhin dann einen hübschen Aprilia-Scooter ersteigert, einen, wie ich immer haben wollte. Hab dann noch bei diversen Uhren zugelangt und am Schluss gemerkt, dass ich alles in allem 5000 Franken verbraten habe. Geht sauschnell. Unterdessen habe ich gemerkt, dass der laufend geschuldete Betrag angezeigt wird, aber nur solange, bis man den Artikel ersteigert hat. Es heisst dann:You won! Sie haben gewonnen. Also, wenn man gewinnt, muss man auch noch zahlen - thats marketing, thats Ebay...

Der Gotthard-Tunnel ist ausgestorben!

Der letzte Mittwoch war ein wundervoller Tag ist und da ausser der internen Administration eh nichts läuft, bin ich ins Tessin gefahren und habe meine Mama besucht. Kein Schwanz auf der Strasse... Sogar der Gotthard-Tunnel war ausgestorben. So macht es Spass, Auto zu fahren. Fast wie vor 20 Jahren. Wo sind all die Lastwagen geblieben?

Nur Fliegen ist einsamer...

Ich habe dann noch das Flugzeug von Bern nach Grenchen überflogen, da plötzlich der ganze Parkplatz Nord in Belp mit zu verkaufenden Flugzeugen vollgestopft ist. Der Ausverkauf der Flugzeuge ist voll angelaufen. Ausserdem spinnen die mit den Landetaxen. Also steht der Flieger nun wieder in Grenchen. Dieser Platz ist für mich viel näher - aber bei Nebel nicht anzufliegen. Na ja, im Moment ist ja auch nicht grosse Flugsaison. Stimmt zwar nicht ganz: Am Wochenende waren wir in Colmar. Schöner Flug und ein wunderbares Nachtessen. Die Uebernachtung im Novotel war auch in Ordnung mit einem Zimmer direkt an der Piste, fast wie in Amerika.

Steuererklärung und Tsunami

Einmal im Leben einen Geschäftsbericht und die Steuererklärung schon in der ersten Januar-Woche abgeben, das wollte ich immer. Ist für die Ademas AG gelungen. Ausser dem Flugbetrieb - auch nur mit einem Flugzeug - war ja auch nicht viel los. Stellt euch vor, der Steuerexperte der Berner Verwaltung kann das doch gar nicht fassen. Hoffentlich findet er kein Haar in der Suppe - wenn doch, gebe ich nie mehr eine Steuererklärung vor dem November ab !

Natürlich läuft bei mir auch das Radio andauernd. Man hat sich irgendwann mal daran gewöhnt.

Zur Zeit nervt die Walliser-Zwetschge namens Sina und singt von ihrem Elend im Schlafsack und ihren sexuellen Problemen, huch - da ist mir der Kuno Lauener schon viel sympathischer. Vielleicht, weil ich den kenne (er war mal in einem meiner Häuser auf Menorca in den Ferien) oder einfach, weil er Männer-Texte singt - und eben der Kuno ist. Ich muss seine neue CD kaufen, warum habe ich die noch nirgends gesehen?

Langsam klingt der Tsunami-Wirbel ab, nachdem alle Wurst-Promis auch noch ein Päcklein geschickt haben - natürlich vor den Kameras. Unsere Calmy-Rey ist ja auch wieder zu Hause, nachdem sie mit dem Automaler-Mundschutz ein bisschen Leichenduft kosten durfte. Jedes Land hat die Volksvertreter, die gewählt werden. Nun, wenn wir nach Deutschland und Frankreich schauen, ist es nur halb so schlimm!

Es hat nun ganz toll geschneit. Der grosse Feuerwehrwagen von Grenchen hat an der Kreuzung das Geländer und die Signalanlage niedergemäht und ist im Schaufenster der Boutique gelandet. Die Feuerwehrleute und die herbeigeeilte Polizei sind dann stundenlang im Schnee rumgestanden. Als ich vom Tea-Room zurückkam, waren alle Feuerwehrmänner vom Schneefall schön weiss, aber vielleicht nicht weiser. Glücklicherweise war zur Zeit des Unfalls niemand zu Fuss unterwegs - jeder Unfall mit Toten bringt uns noch näher an die Geschwindigkeit 30 kmh generell. Was zum Teufel will ich noch mit einem Jaguar?

Ich habe mich entschlossen, meine Uhrensammlung ein bisschen aufzustocken und am besten geht das mit Ebay. Na gut, die Preise sind teilweise hoch - es ist erstaunlich, wie viele Uhren im Angebot sind. Die Ebay-Mechanik ist zwar leicht zu begreifen, aber doch kompliziert, vor allem wenn man Angebote im Ausland ersteigern will. Aus Deutschland habe ich eine Breitling Navitimer erhalten (Zoll und MwSt wurden auch gleich erhoben) - aber es ist eine erste (schlechte) Erfahrung.


 

Erst der hohe Benzinpreis wird die Welt verändern!                    11.01.05

Wir haben alle schon verschiedene Krisen und Rezessionen erlebt. Die hohen Krankenkassenprämien, steigende Mietnebenkosten und faktisch stagnierende Löhne belasten das Budget jedes Bürgers.

Aber mindestens kann man die Hoffnung hegen, dass es durch politische Massnahmen wieder besser kommt. Nicht so mit dem Benzinpreis, einem der wichtigsten Konsumgüter!


Autofahren ist doch kein Menschenrecht!

Erstens sind die erwachten Riesenländer China und Indien die grossen Konsumenten der Zukunft. Und diese Länder boomen und sind nicht zu bremsen. Zweitens ist die belastete Umwelt ein Grund, die Preise politisch hoch zu halten. Kein Land hat etwas gegen die Verdoppelung der Preise unternommen - am wenigsten die USA. Drittens ist die uneingeschränkte Mobilität aus der Mode geraten. Die durchschnittlich pro Jahr gefahrenen Kilometer nehmen laufend ab. Viele Autofahrer wollen nicht mehr Stunden im Stau verbringen und verzichten auf Ausflüge und nicht dringende Fahrten.

Ich denke, dass der Benzinpreis noch weiter ansteigen wird. Ein stabiler Preis gegen drei Franken pro Liter ist denkbar und mir persönlich willkommen. Es ist eine wirksame Form, die Umwelt zu schützen.

Ich denke dabei einerseits an die Bewohner der grossen Städte wie auch an die Konzequenzen der globalen Erwärmung. Die Regulierung über das Portemonnaie hat immer am besten gewirkt.
 



Leichte Autos, 3-Zyl-Motoren und max. 100km/h

Es gibt jedoch eine Lösung für den Automobilisten: Kleine, sparsame Motoren! Wenn der Treibstoff dreimal soviel kostet - muss der Motor nur dreimal weniger brauchen und die Sache ist wieder im Lot. In der Praxis heiss das: Weg mit dem SUV - her mit dem Kleinauto oder Hybriden! Ich habe vor einigen Tagen in Andalusien einen Hyundai Getz gemietet und bin mit dem Wägelchen über die Sierra Nevada nach Granada gefahren, um die Alhambra zu besichtigen.

Total fast 500 Kilometer mit knapp über 20 Litern Diesel - trotz Klimaanlage und ansprechenden Fahrleistungen - es geht also problemlos! Voraussetzung ist allerdings genügend Selbstwertgefühl um mit einem kleinen Auto vor dem Luxushotel vorzufahren...

Ich habe vor mehr als 10 Jahren meine Bekannten manchmal mit der Aussage provoziert, dass ein Benzinpreis von 5 Franken ganz vernünftig wäre, um Resourcen zu sparen und die Leute zur Vernunft zu bringen. Autos mit 400 PS auf die Strasse zu bringen, sei bei den kommenden Verkehrsverhältnissen absolut lächerlich und nur schon dadurch gefährlich, dass die Fahrer mit solchen Leistungen gar nicht umgehen können.

Die Entwicklung hat mir nun Recht gegeben: Der Verkauf der grossvolumigen Autos ist in sich zusammengefallen und in den USA werden kaum noch SUV und Trucks gekauft. Eine nochmalige, langsame Verdoppelung der Treibstoffpreise wird den Grossteil der Bürger dazu bringen, weniger zu fahren und kleine Autos zu kaufen. Mit Sicherheit!

Fazit: Es ist heute chic und zukunftsgerichtet, einen Kleinwagen zu fahren. Die grossen Mercedes-Fossile und Geländewagen sind nur noch peinlich und werden vor allem noch von Ausländern und der Unterschicht gefahren. In den 'benachteiligten' Kreisen eben,  wo ein grosses Auto in Bezug auf den Status noch was hergibt.


 


Willkürliches Zollamt in Basel                                                                        06.02.05

Die Uhren, welche ich mit Ebay in Deutschland ersteigert habe, machen Sorgen. Das Zollamt Basel hat sich voll auf solche Sendungen eingeschossen. Die Ware wird, sofern keine Rechnung beiliegt, einfach festgehalten und der Empfänger soll die nötigen Unterlagen beschaffen. So killen diese Simpels noch den Rest der privaten Käufe zwischen der EU und der Schweiz. Wer will sich schon mit den Zoll-Beamten herumschlagen? Nicht gut für die angeschlagene Wirtschaft. In Deutschland soll der Fiskus schon Hunderte von Ebay-Members dermassen nachbesteuert haben, dass Dutzende Bankrott gingen. Ich weiss nicht, wie das noch herauskommen soll mit diesen geschäftsvernichtenden Beamten. Man muss halt einfach tricksen: Ich lasse mir die Sachen jetzt an eine Adresse in Deutschland (ein Geschäftsfreund in Lindau) schicken und komme dann ohne Aerger mit dem ergatterten Ticker oder über die Grenze, ohne noch Postzuschlag und zweimal Mehrwertssteuer bezahlen zu müssen.

 



Schnee über Schnee. 
                                                                            12.02.05

Es ist ja nicht schlimm - die Autofahrer haben sich langsam daran gewöhnt und es liegt nicht mehr alle paar Kilometer ein Auto quer auf der Strasse. Trotzdem ist es eine Plage, vor allem wenn der Schnee schmilzt und das Salz sich auf Schuhen und Autos festsetzt. Nun, noch ein paar Wochen und alles ist vorbei.

Ich kann nur hoffen, dass die mediteranen Pflanzen im Garten die Kälte überlebt haben. Wir haben dieses Jahr auf den Schutz mit Einpacken verzichtet. Wer hat noch mit einem strengen Winter gerechnet?!

 


 

My Oldsmobile 'Green Monster'                                                                     16.02.05    

Es war im Frühling 1987: Ich war ich über eine längere Zeit in New York - d.h. in der Nähe von NYC beschäftigt und habe mich an den Wochenenden mit Besuchen diversen Events vergnügt und anlässlich eines grossen Treffens von Oldtimerfans einen äussert gut gemachten, customized Olds bewundert. 

Der Besitzer, ein Berufsfeuerwehrmann, hat mich angesprochen, sehr nett unterhalten und mich zu einem Bier eingeladen - vielleicht wurden es auch vier Budweisers. Nun, ich habe die Offerten der anderen Interessenten getoppt und das Auto gekauft. Vor allem das Heck hatte es mir angetan und handwerklich war das Ganze perfekt. Ein echtes Kunstwerk!Man sieht hier auf dem Bild übrigens noch die Twin-Towers, die ja dann am 11.September 2002 gefallen sind. 

'87 Motor Exhibit Manhattan - Avard Winning Oldsmobile 

Am nächsten Morgen habe ich dann das Geld am  über meine Bank organisiert - einfach per Anruf, das ging damals noch! - und bin mit dem Auto noch ein Weilchen gefahren, um es dann nach Europa zu verschiffen. Kurz, nach ein paar Wochen holte ich es in Le Havre ab und fuhr damit in Frankreich und der Schweiz herum - bis ich gezwungen war, die US-Nummernschilder zu demontieren und das Auto einzulösen. 

Dieser Olds ist nicht nur ein Hingucker, sondern ein 'Seducteur' erster Güte! Ich habe Ferraris, Lamborghinis, Corvetten und sogar einen Sauber-Rennwagen auf der Strasse gefahren (Der Challenge war, die Dinger zu legalisieren) - aber so positive Reaktionen hat nie ein Auto bewirkt. 

Die Leute überholten uns, hupten, zückten ihre Kameras - Daumen nach oben - und wenn wir anhielten, war immer eine Menschentraube um den Olds versammelt, die alles mögliche wissen wollten. Nichts macht ewig Spass - ich habe dann das Auto einem Freund in Frankreich, der noch immer damit fährt, verkauft. Dieser echte Fan ist übrigens laufend an Treffen zwischen Italien und England präsent und hat damit weitere zigtausend Meilen zurückgelegt. 

Schon ein paar Zeilen oben habe ich es erwähnt, dass mir vor allem das Heck (später in der Sechzigern nannte man diese Formgebung ein 'Fastback') dermassen gefiel, dass ich das Auto einfach haben musste. Später habe ich dann einem Franzosen verkauft, der damit Shows besucht

 



Mama und Abnehmen
                                                                                    26.02.05

Ich habe meine Mutter von Lugano für ein paar Tage abgeholt. Es war ein halber Umzug! Na gut, ich habe es ja schon lange versprochen. Ich staune jedesmal über ihre Energie und Selbständigkeit. Sie ist ja immerhin schon über achtzig Sommer alt und (fast) immer gut aufgelegt. Sie freut sich auf ein paar Tage in Frankreich. Auch das habe ich versprochen.

Es ist ja schön, die Mutter wieder in der Nähe zu haben. Wenn nur der Starrsinn der alten (und vielfach auch jungen) Leute nicht wäre... 

Das Streben nach 5 Kilos weniger beginnt erfolgreich zu werden. Es ist natürlich mit Verzicht verbunden. Ich esse kein Brot mehr und mache natürlich um Frites und Teigwaren einen grossen Bogen. Die Präsenz von Mami macht es gar nicht leichter. Aber immerhin, der permanente Hunger ist weg und ich verkneife mir, zwischendurch zum Kühlschrank zu gehen. Ich leiste mir sogar 2-3 Schoko-Pralinen pro Tag...

 


DER KOLLAPS DES PLANETEN                                                                    28.02.05

Schon ein gutes halbes Jahrhundert bin ich hier auf dieser Erde. Ich hatte ein gutes Leben., Natürlich habe ich in der besten aller Zeiten aufwachsen dürfen und war auch sonst privilegiert.

Gute Erziehung (damals war es auch noch einfacher) und Ausbildung - dann auch Ambitionen und Mut waren mein Kapital ins Leben. Wir reden hier aber nicht von meinen Erfolgen, sondern vom Krepieren unseres Planeten. Ja, ich bin einer der 'Schuldigen', denn ich habe - trotz besserem Wissen - mir kaum Grenzen gesetzt in Bezug auf meine Ansprüche - wie immer die waren. Noch vor ein paar Wochen habe auf einer USA-Tour ich fast dreitausend Liter Benzin verbrannt - just for plasure - vom Kerosin für den Hin- und Rückflug gar nicht zu reden! Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht, denn im globalen Verbrauch ist dies nicht mal ein Tropfen! Wenn alle so denken würden, fragen sie? Sie tun es!

Wir sind alle Umweltsünder - zugegeben oder geheuchelt...

Millionen Kilometer habe ich auf diesem fantastischen Planeten zurückgelegt - ja ich bin einer der grossen Pollueurs, ein CO2-Produzent erster Güte! Allein die 4000 Flugstunden in meinen privaten Flugzeugen haben gegen eine halbe Million Liter Treibstoff in die Athmosphäre gejagt - das muss man sich bewusst sein! Ist das unverantwortlich?! Vielleicht, mir egal!

Aber in einem bin ich ein Vorbild: Nach mir ist Schluss! Ich war kein Karnickel (Papst Francois) und habe keine zahlreichen Nachfolger, welche so weiterfahren, wie wir uns dies heute noch gewohnt sind. Man kommt zum Schluss, dass

1. Auch wenn man Müll trennt, ein kleines (Hybrid)-Auto fährt und die Heizung zurückdreht - global hat der Einzelne eben keinen Einfluss. Wenn uns der unsägliche Al Gore (mit dem Privatjet hergereist) mit seinem singendenn Ferrari-Neger die CO2-Predigt hält, sage ich: Halt die Schnauze, du heuchlerischer Lügner! Niemand, wirklich keiner hat jemand anderem etwas vorzuwerfen, wir machen alle mit - alleine durch unser konfortables Dasein.

2. Die Unverantwortlichkeit, heute noch mehr als ein Kind auf die Welt zu setzen, ist das grösste Umweltproblem! Es ist ein archaischer, dummer Egoismus! Dazu kommt, dass künftig die Menschen noch unglücklicher und perspektivloser sein werden, als dies heute schon der Fall ist. Es braucht keine zusätzlichen Erdenbürger mehr!

Viele Kinder in die Welt zu setzen, ist die nachhaltigste 'Umweltsünde'.

Einfache, ungebildete, meist religiöse Menschen schnallen das zwar nicht - aber die, welche hier lesen können, sollten es begreifen: Die Welt der Menschen ist nun gebaut worden aber sie zerfällt nun unter der Last eben dieser Spezies langsam zu einem unbewohnbaren, zerstörten Planeten.

Wir leben in einer Lügen-Matrix, die uns von der geld- und machtgierigen Elite aufgeschwatzt wurde - nämlich eine heile Welt mit Wohlstand für alle und ewigem Wachstum. Eine Lüge, ein Trugbild - ein Ding der Unmöglichkeit!

Das einzige, was wirklich gewachsen ist - und noch weiter exponentiell explodiert - ist die viel zu grosse Weltbevölkerung. Jeder meint, er hätte das Recht, hier zu sein und noch schlimmer - in beliebiger Menge 'Nachkommen' zu produzieren. Muslime träumen davon 'Europa durch Demografie zu erobern' - ja in was für einer Welt sollen die kommenden Generationen denn leben?!

Es ist faktisch kein Problem der Energie oder der Ernährung, wie man dies oft noch hört. Auch 20 Milliarden Menschen könnten versorgt werden.

Das Problem ist vor allem die teilweise irreversible planetäre Verschmutzung - und zwar der Atmosphäre, also der Luft - der Ozeane und des Grundwassers. Natürlich ist auch das Land, d.h. die Erdoberfläche in vieler Hinsicht betroffen, durch Erosion, Ueberdüngung und Rodung der Wälder - nicht zu vergessen die nukleare Verseuchung - immer weiter 'garantiert' durch Fukushima und noch kommende ähnliche Fälle!

Diese Meinung ist eine Rechtfertigung für die These, dass die Weltbevölkerung unverzüglich - wenn nötig auch mit Gewalt - massiv reduziert werden muss.


 

PSYCHOLOGIE DES AUFSCHIEBENS                                  23.03.05

Von Sigrid Neudecker (aus einem Spiegel-Artikel)

Prokrastination heißt das Verhalten, alle Arbeit auf Morgen zu verschieben. Psychologen halten jeden Fünften für betroffen.
 

Willkommen in der großen Familie der Aufschieber! Ich bin eine von ihnen, ein mittelschwerer Fall, nach allem, was ich bislang darüber in Erfahrung bringen konnte. Ich gehöre nicht zu den harmlosen "Morgen räume ich endlich den Keller auf" -Aufschiebern, aber auch nicht zu den schweren Fällen, die überhaupt nichts mehr auf die Reihe kriegen, mit 35 noch immer dasselbe Studium verfolgen, aber seit Jahren keinen Schein mehr gemacht haben. Ich gebe meine Texte zu spät ab, bezahle seit 14 Monaten ein Fitness-Studio, ohne einmal trainiert zu haben, schreibe meine Rechnungen immer erst nach Monaten und schaffe es seit drei Jahren nicht, meine Steuererklärung zu machen.

Chronische Aufschieber strotzen vor guten Vorsätzen. Ich nehme mir seit Jahren vor, meine Steuer zu machen. Jedes Wochenende. Stattdessen putze ich Fenster, wische Böden, sortiere alte Kleidung aus und sortiere Zahnstocher nach Länge. Lauter Ersatztätigkeiten, die ich nie gemacht hätte, stünden sie "offiziell" auf meiner To-do-Liste, die mir aber das Gefühl geben, ja doch "etwas Sinnvolles" getan zu haben. Die Steuer kann ich dann ja nächstes Wochenende machen, aber dann ganz bestimmt.

Es ist nicht so, dass sich Aufschieber nicht vor Konsequenzen fürchten würden. Ich habe schon zweimal draufgezahlt, weil das Finanzamt meine Steuer geschätzt hat. Darauf bin ich nicht stolz, und es ist auch nicht lustig. Aber sowie ich das Geld überwiesen hatte, war sofort das Gefühl da: Fürs Erste bist du aus dem Schneider. Und der riesige Stapel mit unsortierten Belegen wanderte an den äußersten Rand des Schreibtischs.

Aufschieber haben immer Gründe!

Sie sind talentierte Ausredenerfinder, Selbstbetrüger und nie schuld. Ich bin im Verkehr stecken geblieben, ein Anruf in letzter Sekunde hat mich aufgehalten, mein Schreibtisch musste erst freigeräumt werden, die Zahnstocher waren noch nicht sortiert. Aufschieber leiden unter ihrem Verhalten. Ich beobachte mich selbst und frage mich, ob ich noch ganz dicht bin. Und was mich davon abhält, mich einfach einen Abend lang an den Schreibtisch zu setzen und den ganzen Kram zu erledigen.

Im Prinzip ist also jeder Mensch ein geborener Aufschieber! Es kommt nur auf die Schmerzgrenze an. Einerseits wollen Sie die unangenehme Arbeit vermeiden, andererseits aber auch die unangenehmen Folgen. Je näher die Deadline kommt, desto mehr antizipieren Sie die negativen Konsequenzen, wenn Sie Frist nicht einhalten. Das eine Unangenehme überwiegt das andere...

Kommt Ihnen die Sache etwa auch bekannt vor?

 


  

   Turbo-Skymaster 

Ein Exote der Lüfte mit guten Eigenschaften!

Die Cessna 337 T ist wie fast alle Flugzeuge in den 60-er Jahren entwickelt worden. Das Flugzeug wurde für gewerbliche Transporte entworfen - mit dem besonderen Auftrag, auch als leicht bewaffnete Aufklärermaschine im Vietnam-Krieg zu dienen.

An dieser Maschine ist aussergewöhnlich, dass die Motoren vorne und hinten angeordnet sind und somit hoch effizient und mit besonders wenig Widerstand ihren Dienst leisten. Der Flieger macht 400 km/h und fliegt sehr weit mit 6 Passagieren.

Landestrecke ist nur 300m und die Flughöhe bis 10000 m - einmalig unter den Zweimotorigen. Eine Allwetterausstattung macht jeden Flug möglich.

Bald berichten wir hier von der Abenteuern mit der Turbo-Skymaster !

Der Frühling ist da - die Vögel zwitschern...

Es ist für mich kaum wichtig, was für eine Saison da draussen ist - Hauptsache die Sonne scheint zwischendurch auch mal ! Im Winter wird geheizt und im Sommer gekühlt, was solls. Mein Büro, meine Autos sind klimatisiert und die Bodega ist schön kühl. Also, was wollen wir wie die Alten immer über das Wetter klagen. Der abrupte Wechsel vom diesjährigen kalten Winterwetter zum Frühling war schon ein bisschen heavy, aber mir gefällts.

Mitte Monat bin ich mit Alice nach Angers geflogen, bisschen rumgehangen, eingekauft und ein paar Flüge gemacht. Stationen waren: Dijon, Auxerre, Blois, Angers - alle Flugplätze empfehlenswert. Grandioser Service (aber teuer) im sonst ausgestorbenen Dijon, sonst alles französisch nett und die Leute geben sich wieder Mühe. Natürlich ist die Saison noch nirgends angelaufen und so ists recht ruhig hier im Westen von Frankreich. Wir landeten in Quiberon (Golf von Morbihan) und übernachteten im Hotel Relais Ker und es war ganz toll. Die köstliche Gerantin hat uns am Flugplatz abgeholt, wir hatten ein komfortables Zimmer und das Essen war perfekt. Also, wenn Sie mal am Atlantik spazierenfahren -(fliegen) - Quiberon, die winzige, recht verschlafene Halbinsel, ist sehr zu empfehlen.

Richtig Ruhe

Die Osterzeit verbringe ich nun (fast) alleine im Chateau mit Manuals, Büchern, Illustrierten und natürlich mit etwas Surfen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in letzter Zeit so total ohne Verpflichtungen war. Ich habe ein paar Delikatessen im Kühlschrank liegen und verbringe den Tag wie im Paradies. Kein Fernsehen, kein Besuch, kein Termin, kein Telefon - nichts! Der obligatorische, tägliche Terroranschlag in Bagdad findet ohne mich statt und immer mehr Arbeitslose kennen wir auch schon. Der Wettlauf mit dem Tod von Papst und Rainiers vom Rocher sind mir total wurst. Ich erinnere mich noch: vor vielen Jahren starb der letzte Papst und wurde einen Tag zu früh für tot erklärt. Das war damals ein rechter Skandal! Na ja, wievele Päpste überlebt ein braver Bürger? Zwei oder vier?!? Schön, über solchen Mist sinnieren zu können...

Missing my Cessna Skymaster!

Die auf Januar bestellte Cessna 2-mot ist immer noch in Lübeck in der Werft, langsam wirds nervig. Offenbar hat es mit der Lieferung der Teile aus den USA nicht geklappt. Es hat ja auch keinen Zweck wenn ich da nochmals hinfliege und mich mit den Leuten streite. Ausser Abwarten geht nichts. Die Maschine wird nach Frankreich geliefert werden und ich bringe den Piloten dann nach Hamburg zurück. Ich freue mich trotzdem sehr auf den Flieger, den ich ja von früher gut kenne. Ich habe Hunderte von Passagieren mit einer solchen Maschine auf die Balearen gekarrt und viele wunderschöne Nachflüge in Erinnerung.

Natürlich sind die Kosten heute höher und eigentlich fliege ich zu wenig, um zwei Flugzeuge zu rechtfertigen. Aber die Skymaster ist was besonderes, ein Mythos und sehr leistungsfähig. Ich werde die bestehende Malerei unverzüglich verändern lassen (der Vorbesitzer hat einen Geschmack wie ein Pferd) und auch die Sitze mit feinem Leder beziehen. Ausserdem sind die Flügelenden zu modifizieren, damit ich das Flugzeug auch im Chateau auf der kurzen Piste landen kann.


 

Der Kampf mit den Kilos - aber mit Erfolg!                                  28.03.05

Ich habe noch immer nicht entschieden, ob ich dieses Jahr Rennen fahren werde oder eben nicht. Und wenn, nicht in der Schweiz - ich habe wenig Lust auf Bergrennen. Die Option 'SPORT' die treibende Kraft - aber das braucht viel Training.

Die zweimotorige Skymaster lässt auf sich warten, aber ich freue mich auf das Experiment. Der Grund des Kaufs ist ja die Absicht, eine Weltumrundung durchzuführen - am liebsten über Russland. Die 5 Winterkilos sind wirklich weg! Ich habe begonnen mit aller Vorsicht wirder nette Restaurants zu besuchen. Adieu Diät...

 


Ein neuer Pass macht keinen Spass!                                        05.04.2005

Ich gebe ja zu - ich habe es ein bisschen verpennt. Die Buchung per Internet war abgeschlossen und mein Pass noch bis 2007 gültig. 

Ich fliege jedes Jahr nach den USA, trage weder Bart noch Turban und habe dort drüben Adresse und Bankkonto. Also, schnell eine telefonische Anfrage wegen einem Visa.
Dies zu erhalten ist ein Spiessruten- laufen und so wollte ich einen neuen Pass. Aber da war vor Jahren noch eine ID verloren gegangen und die Odysee geht los: zur Polizei für die Verlustanzeige, zurück zum Einwohneramt für einen neuen Antrag, Erstellen von neuen Fotos und dann noch die Reise nach Bern, um den Pass nach einer Stunde abzuholen. Aber ich habe Ihn, wenn auch nur für ein kurzes Jahr gültig!

 


 

Reisefieber? Ja, immer!                                                                 15.04.2005

Seit vielen Jahren reise ich zur zweitgrössten Flugshow der Welt, wo auch alle denkbaren Hersteller vertreten sind. Die Sun n' Fun - Airshow findet in Lakeland, Florida statt und ist schlicht eine grosse, nationale Tradition. Natürlich werde ich noch andere Orte besuchen, wie ich das immer mache - die Liste ist lang! Die Reise, den Mietwagen und das Hotel habe ich über Internet bei travel.ch gebucht - hat prima funktioniert. 10 Minuten später erhielt ich die Buchungsbestätigung und schon am folgenden Tag die Reisebestätigung. Aber Achtung: Flug-Billete (Tickets) gibts anscheindend keine mehr. Aufgrund der gebuchten Reise und mit dem mitgeteilten Code soll ich bei Vorlage des Reisepasses direkt die Boarding-Card erhalten. Wir werden ja sehen...

 



Die neue Mode: Suizid im Automobil.                                                          25.04.05

Die Suizidfälle auf den Strassen nehmen dramatisch zu. Fast täglich rasen meistens Leute um die fünfzig, darunter viele Frauen aus 'unerklärlichen Gründen' einweder in einen Baum oder in den Gegenverkehr. Viele beenden ihr Leben als Geisterfahrer - gemäss einer Untersuchung des deutschen ADAC rechnet man in jedem zweiten solchen Fall mit Vorsatz!

Es muss sich unterdessen wohl mindestens um jeden vierten Verkehrstoten handeln. Gegen diese Art der vorsätzlichen Tötung ist natürlich weder mit Radarfallen noch mit noch mehr 'Sicherheitsfeatures' wie ABS, EPS oder noch mehr Seitenairbags was zu machen. Die Behörden verschweigen dies natürlich.

Die Geschichte fiel mir vor gut einem halben Jahr zum ersten Mal auf, als nämlich die Selbsttötungen im Zusammenhang mit der Eisenbahn erstmals richtig thematisiert wurde. Seither haben sich die Fälle noch intensiviert. Fast täglich liest man davon. Dagegen kann man als Autofahrer nur zwei Dinge unternehmen: Erstens ein grosses Fahzeug fahren und zweitens, noch effizienter, damit rechnen, dass einer auf einen zufährt und das Wohl für sich selber nur im Ausweichen im letzten Augenblick bestehen kann.


 

Aircrafts, Avions, Flugzeuge...                    26.04.2005

Dieser Monat April hat sich vor allem um meine geliebten fliegenden Maschinen gedreht! Und dieses Jahr sind noch weitere bedeutende Anlässe geplant: EBACE in Genf, Le Bourget (Paris) und Oskosh (USA) - um die Sache komplett zu machen. Ich habe mich immer noch nicht entschieden, welches Flugzeug in der Top-Klasse (Jet-Prop) ich kaufen werde. Bis Ende Jahr ist dieses aber überfällig - oder zu vergessen.

Sun 'n Fun 05 Lakeland (USA) war wie immer: Die Menschen interessiert, sehr freundlich und eben amerikanisch vielseitig.

Friedrichshafen (D) ist deutsch, klinisch sauber, streng organisiert und demonstriert den Untergang der privaten Luftfahrt in Europa und die Konzentration auf die ULM-Klasse. 

Der Besuch lohnt sich nur, wenn man nicht zu weit anreisen muss. Für das aktuelle Krisen-Deutschland aber gar nicht schlecht gemacht! 

Le Bourget
(Paris) ist ein Klassiker, der nur alle 2 Jahre stattfindet und eigentlich für Profis eingerichtet ist. Legende sind die sogenannten 'Chalets' der Ausstellfirmen, welche die Kunden mit den besten Köstlichkeiten verwöhnen. Das Gegenteil von Lakeland - aber auch die snobistische Stimmung ist entsprechend! Trotzdem, der Besuch lohnt sich.

ILA (Berlin) ein Versuch Deutschlands, mit den 'Grossen' mitzumischen. Weder Fisch noch Vogel (viel Familienpublikum) in einer Messe, die sich eigentlich professionell geben will. Dazu deutsche Reglementierwut für die Anflüge und auf dem Ausstellungsgelände. Keine Gründe für mich, hinzufliegen...

Oskosh 05 (Nordamerika) der grösste Aviation-Event der Welt. Ursprünglich für Flugzeug-Selbstbauer (Homebuilts) gedacht und heute der grösste Spektakel der Welt mit der Teilnahme von allem, was Flügel hat. Wenn ich dabei sein werde, dann mit dem eigenen Flugzeug verbunden mit dem Flug über den Atlantik.

 

 



Das 'Abschaffen' ist eigentlich ein Aussterben. 
                                 08.05.05

Wir Europäer sterben aus. Es nützt auch nichts, wenn gutmenschige, unverbesserliche 'Einheimische' noch ein halbes Dutzend Kinder auf die schon überfüllte Erde stellen wollen. Niemand kann heute seinem Kind  noch eine Zukunftchance oder eine Karriere garantieren. Dies wissen immer mehr gebildete Menschen und verzichten auf Nachwuchs. Es ist nicht purer Egoismus, sondern eher das pure Gegenteil: Verantwortung und Sorge um die Zukunft! Die Bevölkerung in den entwickelten Staaten erhöht sich real nur noch 'dank' der kaum gebremsten Immigration aus Afrika und Arabien und deren kinderreichen Folgen.

Dies ist ja eben die Sorge von Autoren wie Sarazzin  und Broder - mit dem gemeinsamen Tenor eines 'Deutschland schafft sich ab'. So ist es natürlich auch - aber wen kümmerts wirklich? Die Welt sieht in ein paar Jahren so aus, dass sie aus heutiger Sicht nicht wiederzuerkennen ist!

Die Elite will die neue Ordnung und die Erde von den Menschenmassen befreien!

Gebildete Leute 'spüren' oder erkennen auch rational die Botschaft, dass künftigen Erdbewohnern ein schwieriges Leben bevorstehen wird. Darum verzichten ausser der Unterschicht und den Immigranten fast alle Bürger darauf, sich und ihren Nachkommen ein unglückliches Leben zu bereiten und lassen die Finger vom Kinderkriegen.

Anders sieht es in Afrika und Indien aus - dort ist für viele die Produktion von Nachwuchs mindestens die Hauptbeschäftigung. Es werden immer noch  Millionen vorwiegend dunkelhäutiger Menschen produziert - aktuell meistens muslimischen Glaubens - Massen, welche die Welt nicht mehr will. Das wirkliche Elend ist in diesem Zusammenhang ist, dass die ungebildeten und uninfomierten Massen keine Ahnung vor ihrem Los als dem zu eliminieredem Bevökerungsteil haben. Ethisch ist der kommende globale Genozid schwierig zu ertragen - aber er ist on der Elite (Club of Rome, Bilderberger und Trilateral Commision) endgültig beschlossen - und wird in Kürze auch wirklich umgesetzt werden müssen. Kaum jemand kann dies wirklich erfassen und begreifen - aber die Mehrheit der Menschen soll durch künstliche Seuchen von der Erde zum verschwinden gebracht werden. Dagegen kann niemand mehr etwas tun ausser weiter hoffen - aber:
Die gelobte Hoffnung ist bekanntlich nur das billige Futter für die grössten Dummköpfe!

Fakt ist:
Der gebeutelte Planet kann diese Massen zukünftig weder beherbergen noch ernähren!


Racing-Fever...

Auf der Grand-Prix-Strecke in Brno (Tschechien) wurden am 1.Mai das erste internationale Rennen der Sportscars ausgetragen. Es war auch der erste Lauf der Supersports-Cars - die Renn-Kategorie welche mich als einzige noch immer interessiert.

Auch als ehemals aktiver Fahrer ist man immer wieder Zuschauer. Es ist allerdings so, dass ich mehr Interesse am Boxengeschehen und den Vorbereitungen habe, als an der Strecke zu stehen - logisch, wenn man selber nicht mitfährt. Die Strecke von Brno ist übrigens fantastisch in hügeligem Gelände angelegt, das Wetter war sonnig und die Rennen unfallfrei. Trotz riesigem Mechaniker-Aufwand sind die Driver offensichtlich besorgt, Karambolagen aus dem Weg zu gehen. Ehrlich, wenn man so sorgfältig fährt, wie die Porsche-Crews, muss man die Auto nach dem Rennen nur noch ein bisschen abstauben! Da ging es bei der Sportscars doch ein wenig anders zur Sache...

Brno ist übrigens als zweitgrösste tschechische Stadt nach Prag sehr im Kommen. Ich kann mir vorstellen, dieses Jahr noch ein paar Tage in der Gegend zu verbringen und Glaswaren und alte Sachen einzukaufen. Vor allem Geschirr aus Karlsbad ist wirklich aussergewöhnlich.

Am Abend flogen wir mit der Cessna 'CNN' zurück in die Schweiz und waren auf der Strecke von fast 1000km der einzige Nicht-Airliner in der Luft! Es läuft wirklich nichts mehr in der Privatfliegerei! Die tschechischen, oesterreichischen und deutschen Fluglotsen war angenehm - aber der Swissguide-Controller liess uns auf 5 Kilometer Höhe bis kurz vor dem Zielflugplatz hängen - angeblich wegen viel Verkehr - aber die wissen einfach nicht, was viel Verkehr sein kann! Der echte Sommer-Tag fand seinen Abschluss mit einem Lamm-Gigot in Büren an der Aare - sechsmal so teuer wie in Tschechien. Wir realisieren sofort, wir sind wieder im angeblich reichsten Land der Welt!

 


 

Der 'Sieg der Nichtraucher' ist bald komplett!                                 12.06.05

Es steht auf jeder Packung: Rauchen tötet - aber nicht nur den Raucher selbst - sondern auch Tausende von Menschen, die in der Umgebung von Rauchern leben. Manche sind Asthmatiker, und auch ich bekomme schnell mal Kopfschmerzen - vielen wird es schlicht übel: Raucher tun uns nicht gut! 

Irland, Italien in Kürze auch Frankreich haben das Rauchen in der Oeffentlichkeit verboten. Deutschland wird in Kürze mit einem Verbot nachfolgen. Die Gesetze sind nicht leeres Gebot, denn mehrheitlich halten sich die Raucher daran. Man könnte also aufatmen! 

Sicher habe ich auch mal geraucht - vielleicht insgesamt während 3 Jahren, als ich noch sehr jung war. Als Teenie darf man ja noch doofe Dinge tun - aber irgendwann sollte Schluss sein. Jedenfalls habe ich mich von der peinlichen Sucht abwenden können und bin seit Jahren ein veritabler Feind der Raucherei. Toleranz mag in vielen Dingen angebracht sein, in Falle des öffentlichen Rauchens aber auf keinen Fall!

Rauchen ist ein Zeichen von Dummheit und Schwäche...

Rauchen ist ein Zeichen von Dummheit (sonst hätte man nie angefangen) und von Schwäche (sonst könnte man ja aufhören). Rauchen stinkt bestialisch und ist schädlich für die Gesundheit anderer. Dazu kommt, dass Wohnungen, Installationen und Fahrzeuge massiv geschädigt werden. Rauchen ist also eine Art Vandalismus. 

Ein Milliardengeschäft, heute hauptsächlich noch in armen Ländern, welches allerdings immer mehr unter Druck kommt. Ich behaupte seit vielen Jahren, dass Rauchen in der Oeffentlichkeit eines Tages verboten werden wird. Die Schäden an fremdem Eigentum und der Gesundheit Dritter sind einfach zu gross. Es gibt keinen Grund, warum Pissen in einem Hauseingang gebüsst wird und das Rauchen in der Oeffentlichkeit (noch) nicht. 

Nach halbherzigen Versuchen (z.B. in Flughäfen) hat die SBB einen grossen Schritt gemacht und das Rauchen in allen ihren Einrichtungen verboten. Das ist der Anfang von meiner Vision einer rauchfreien Umgebung in der hinterher hinkenden Schweiz. Eine mutige Tat - denn die Reaktion der Raucher in Leserbriefen ist vehement. Jedoch ist Rauchen nicht ein Ding der persönlichen Freiheit, wie die Raucher postulieren, sondern eine grobe Belästigung der Mitbürger.

Ich halte es für möglich, dass Rauchen ausserhalb der eigenen Wohnung und des eigenen Autos verboten werden wird. Im Freien kann Rauchen ausserhalb der Städte erlaubt werden, jedoch nicht in öffentlichen Strassen. So oder ähnlich funktioniert es schon in verschiedenen Ländern und es ist ein Genuss, rauchfrei zu spazieren...

 


 

START UP - FOR A BETTER FEELING!                                               14.06.05

Wir wollen doch alle von unseren Mitmenschen Respekt, Liebe und vielleicht ein wenig Bewunderung. Schlanksein ist Gepflegtsein. Abspecken ist vor allem Beherrschung, Liebe zu sich selbst (ja, das muss sein) und Disziplin. 

Vergessen sie, viel Geld auszugeben, 'Entschlackungskuren' durchzuführen, wie ein Verrückter auf dem Heimtrainer rumzurotieren oder sich in der Sauna halb totzuquälen - machen sie es total easy:
Die Franzosen nennen diesen Schritt 'körperliche Hygiene' und so ist es auch!   

Der Trick dieser 'Diät' - die eigentlich gar keine ist: 

Kohlenhydrate werden auf ein Minimum beschränkt. Es ist viel angenehmer, sich mit Schinken, Fleisch und Käse zu ernähren, als faden Reis und mit Magermilch angerührte Müsli zu futtern. 'Mann' kommt sich auch blöd dabei vor, wenn eine herzfte Wurst  auf dem Teller bereitliegt. Merke: Alles findet im Kopf statt! 

Dies ist eine Diät für Erwachsene, die Geniesser sind. Ich behaupte, dass meine vorliegende Diät die angenehmste Art des Abnehmens darstellt, insbesondere, da sie keine spezielle Küche braucht. Sie essen mit, aber nur den Teil der Speisen, die dem Abnehmen entgegenkommt. Die Diät funktioniert, indem man die Verbindung der Kohlehydrate mit Fett möglichst ausschliesst. 

Wenn man da später auch konsequent bleibt, nimmt man nie wieder zu! Eine tolle Grillwurst oder ein Steak mit gedämpftem Gemüse darf jeden Tag auf den Teller - aber ohne Frites - auch nicht nur 3 Gabeln voll! Sonst machen sie alles wieder kaputt! Aber dazu kommen wir später - nach dem Abnehmen...
 

Was mache ich gegen den Hunger, tagsüber?

Perfekt sind Aepfel, Orangen, Nature Yoghurt, Karotten, Omeletten, Fleisch, Fisch etc.
Meine Methode verlangt, dass immer etwas bereitliegt - aber wenn sie verzichten können, tun sie es!
Verboten sind  Bier, Brot, Teigwaren und Chips - und die Todsünden Erdnüsse, Torten und Buttergipfeli.

Warum ist Alkohol erlaubt? 

Meine Methode soll auch Menschen motivieren, die auf einen Schluck Wein nicht verzichten wollen. Zufriedenehit und wenig Stress ist übrigens eines der wichtigsten Elemente, die helfen, das Gewicht später tief zu halten. Ausserdem gilt: Nie alles auf einmal wollen, das geht schief!

Muss man Sport treiben?  

Nein, aber schaden tut es nicht - mit Mass! Am Anfang darf man sich nicht zuviel zutrauen. Ausserdem ist es gefährlich, sich plötzlich stark zu verausgaben. Ganz wichtig ist permanente Bewegung, den ganzen Tag über - da gibt es genug Möglichkeiten. Versuchen sie, wie ein junger Mensch aus dem Auto zu steigen, auch wenn ihnen Knie und Rücken schmerzen. Pop out! Es geht darum, sich selbst die entschlossene Einstellung und das Auflehnen gegen die Bequemlichkeit zu demonstrieren. Ein ganz guter Tip: Treppen steigen und wenn sie es schaffen - immer 2 Stufen auf einmal! Meiden sie den Aufzug - diese Einrichtungen schadet...

Sie hassen Früchte und Gemüse? 

Schade, denn das muss unbedingt sein! Aber da habe ich 3 gute Tricks:

1- Rohes Gemüse zwischendurch mit Mayonnaise essen, vielleicht 2 Scheiben Salami dazu, das schmeckt ganz ausgezeichnet! Roher Blumenkohl, Karottenstäbchen und Tomaten sind auch für Männer geniessbar.

2- Einen Apfelschneider kaufen, die Apfelschnitze dann auf einen Teller legen - das ist etwas ganz anderes, als in den (sauren) Apfel beissen zu müssen. Orangen schälen und die Schnitze ebenfall vom Teller essen.

3- Abends die Früchte in Würfel schneiden und in einem Nature-Yoghurt anmachen. Da darf man ruhig einen kleinen Kübel davon vertilgen. Schmeckt immer gut - aber immer ohne Müsli oder Haferflocken!

Uber Sport und so geht es hier weiter: Mythos ''Sport bringt das Gewicht runter''

 


It's done: My backyard is a real parking! 

Die Gärtner haben alle Pflanzen abgeholt und jetzt wird der neue Parkplatz angelegt. Ich freue mich, wieder genügend Platz für meine Flotte und die Besucherautos zu haben. Obwohl ich fast alle Besorgungen zu Fuss mache, habe mich daran gewöhnt, ein Fahrzeug immer in Griffweite zu haben. Ich sorge dafür das ich das weiterhin auch kann! Ein Auto ist ja auch ein Schutz - vor Regen, Sonne und vor unangenehmen Zeitgenossen.

Der Parkplatz ist fertig geworden und ich geniesse es, insgesamt 5 Parkplätze zur Verfügung zu haben. Der Umstand ist auch für meine Besucher ein Vorteil!

 



Die EU ist unsexy.      30.06.05

Auf jeden Fall wird es spannend für die Schweiz. Ich meine die Schengen-Dublin-Abstimmung vom kommenden Wochenende!

Die Franzosen (ich habe nichts anderes erwartet - aber mir trotzdem gewünscht, dass ein JA kommt) haben den Reigen der Neinsager eröffnet. Zerstritten, ohne Perspektiven und unzufrieden wie immer haben die westlichen, so wichtigen Nachbarn die Europa-Verfassung begraben. Die meisten aus Protest gegen das internationale Kapital, die Unsicherheit und was noch alles! Die Holländer machen es nach und ich fürchte, die Schweizer sehen darin einen Grund, gegen Schengen-Dublin NEIN zu stimmen. Die Macht des Stirmmberechtigten, denen 'da oben' NEIN zu sagen...

 



Keine drei Tage am gleichen Ort!                                         01.07.05

Es ist wahr, das Herumreisen macht mir unheimlich Spass.

Noch immer - obwohl ich wohl schon alles gesehen habe, was es auf dieser Welt zu entdecken gibt. Ueber das Wochenende fliege ich an den Atlantik und werde mir einmal das Casino von La Baule näher anschauen.

Ich bin zwar kein Spieler, aber das drum und dran soll toll sein. La Baule ist sowieso mein bevorzugter Ort am Atlantik. (Ausser vielleicht Quiberon - aber das ist viel kleiner und intimer - hat aber auch einen eigenen Flugplatz)

Ein bisschen rette ich mich damit auch vor der Eintönigkeit des statischen Aufenthaltes. Die totale Flexibilität ist faszinierend und auch anspruchsvoll. Ich habe mein Gepäck sehr ausgeklügelt optimiert, damit ich nur zugreifen muss, wenn es wieder los geht. Das Meiste, was die Leute mit sich rumschleppen, ist überflüssig. Das wirklich Benötigte hat man ohne durchdachte Vorbereitung nicht dabei.

Beispiel: Für die USA habe ich einen kleinen Trolley mit dem USA-Telefon, den Bankschecks, Karten und amerikanischen Lizenzen. Brauche ich nur drüben. Ein Flug nach Spanien hat ein anderes Begleit-Paket als eine Autofahrt nach Zürich - und so weiter. Das ist eingelaufen und bewährt und wird immer optimiert. Nur das Reisefieber ist bei mir schon lange weg...

 


14000 Bilder meines Lebens - eine unendliche Geschichte      05.07.05

Ich habe begonnen, die Photos der vergangenen Jahre neu zu sortieren. Ich möchte ja auch endlich die Galerie hier auf der Web-Seite eröffnen. Ausserdem muss ich die Bilder für die Kaufinteressenten des Chateaus bereitstellen. Wir haben immerhin zu zweit etwa die Hälfte der Photos neu einregistriert und den physischen Zugriff in organisierten Kisten geschaffen. 

Das Digitalisieren habe ich auf Ausnahmen beschränkt und ich hoffe, auf den Herbst meine Galerie vollkommen aufschalten zu können. Es macht aber auch wirklich Spass, die alten Abenteuer wieder vor mir zu sehen. Wenn ich die Bilder nicht hätte - würde ich mein unglaubliches Leben heute noch für möglich halten?! Zum Glück habe ich gar nicht vor, etwas zu ändern, sondern ich habe das Gefühl, dass noch alles Erdenkliche möglich ist. 

Es fehlt ja weder an Geld noch an Möglichkeiten - höchstens an der Lust, mich von der Ungeduld antreiben zu lassen. Take ist easy...

 


 

Deutsche: Je ärmer, desto fetter!                                                   08.07.05

Vielleicht hat die unbändige Wut des Präkariats auf die 'Abzocker' auch noch einen anderen Grund als nur den Neid auf die Kohle?! Was nämlich auffällt, ist die Tatsache, dass die Grossverdiener fast alle schlank auftreten.

Die Zunahme an Dicken - vor allem der jungen Immigranten - explodiert in fast allen eruopäischen Ländern. Nur noch eine Person von dreien hat eine normale Silhouette!

Zwei Drittel gelten als übergewichtig und die Tendenz ist steigend. Die Kosten für Krankenkassen und die öffentliche Hand werden weiter explodieren. Man muss resignieren - naja, lassen wir  die Dummköpfe halt fressen, saufen und rauchen - die meisten haben ja eh keine Pläne mehr für die Zukunft...!

 


 

Mythos ''Sport bringt das Gewicht runter''                        16.07.2005

Ich bin der Meinung, dass Abnehmen und das Gewicht halten für sich alleine schon genug Sport sind! Die meisten Schlankwilligen versagen auch, weil sie sich viel zuviel vornehmen. Ich habe viele Freunde und Bekannte, die am Uebergewicht verzweifeln und immer neue Geräte kaufen oder Fitness-Abos abschliessen. Dies ist echt schade ums Geld  es sei denn, sie lernen gerne Menschen kennen!

Ich meinerseits mache einfach Konditionstraining, da mein etwas hektisches Leben auch ein gewisses körperliches Niveau verlangt. Aber schon Treppen 'rennen' genügt, aber Lift ist Gift!

Abnehmen durch Sport geht nicht - das ist eine grosse Lüge der Hersteller, die ihre Produkte verkaufen wollen. Sport bringt Gesundheit, Kraft und gute Kondition - sofern das Fett weg ist!

Natürlich kann man die einzelnen Menschen nicht direkt vergleichen und die Gründe des Zuviel- und Falschessens sind mannigfaltig. Die Bandbreite geht vom Geniesser, der ein bisschen zuviel des Guten tut, bis zum Frustfresser, der vielleicht am meisten leidet und sich in einem echten Teufelskreis befindet. Wichtig ist, das Essen im Griff zu haben...

Versuchen Sie nicht zeitgleich das Rauchen aufzugeben, diese Diät hier durchzuziehen und dazu noch täglich zu Joggen, Velo zu fahren oder im Fitness-Club zu brillieren! Denken sie vielmehr daran, dass sie ihrem Körper zwar guttun - aber ihrem Willen viel abverlangen...

Die Motivation und das Durchhalten                             

Heute, ein paar Wochen nach dem Beginn der Abmagerungs-Kur, die eigentlich keine ist, kann ich vermelden, dass die 85 Kilos unterschritten sind. Ich weiss natürlich, dass einige Leser hier denken, ich hungere mich durch den Tag. Stimmt aber nicht! Ich gönne mir sogar manchmal eine tolle Portion - wenn auch nur ausgewählte Speisen. Ich werde hier nicht alle Finessen verraten, aber das Wesentliche steht unten: Möglichst Verzicht auf Kohlenhydrate (sucres lents)

Mein Höchstgewicht aller Zeiten lag vor einem Jahr bei knapp 92 Kilos, bei einer Grösse von 1.88 m nicht gerade über der Norm - aber der Bauch war doch sichtbar, wenn ich mir nicht gerade Mühe gab, diesen einzuziehen! 

Im Mai wog ich dann noch 89 Kilos. Mein Gewicht stabil seit Anfangs Jahr - nur gefällt mir das noch nicht ganz! 

Abnehmen wollen alle, die Frage ist doch nur: Warum sind denn die meisten Menschen so fett, wenn sie doch nur abnehmen wollen? 

Die Antwort: Wenig Disziplin, zuviel Alkohol und der tägliche Frust tun das 'Nötige' dazu!

So simpel!

Mein Trick, abzunehmen, ist einfach nachzuvollziehen und Kosten entstehen kaum: 

1. Wenig Alkohol, nur etwas Wein am Abend - kein Bier oder gar Whisky.
2. Kohlenhydrate meiden, d.h. Brot, Teigwaren und natürlich Pommen Frites!
3. Gegen den Hunger einige Aepfel oder ein Yoghurt, ein Stück Käse oder Wurst...

 


Wenigstens die Heizscheibe passt...                             20.07.2005

Die Skymaster D-IBHS ist nun in Laval (F) und wird mit einem neuen Design dekoriert. Die sofort erfolgte Nachprüfung hat leider ergeben, dass der Motor vorne mindestens einen 'faulen' Zylinder aufweist.

Das ist eine böse Ueberraschung - ich habe dem Verkäufer vertraut. 

Mindestens eine positive Ueberraschung haben wir doch: Der Autopilot und die Propeller-Synchronisierung - das sind immer heikle Posten - funktionieren einwandfrei. Die Heizscheibe von der anderen Maschine passt auch!
 



Ein Sommervergnügen?                                        28.07.2005

Ich habe wieder Spass am Motorradfahren gekriegt und miete vorläufig eine schwere Maschine. Gegen Ende Jahr kaufe ich vielleicht eine Triumph oder eine Suzuki. Eine Harley vergesse ich - die gehört nach den USA oder ist für 'Zahnwälte' reserviert. Bin noch zu jung für eine Harley und ausserdem ein recht routinierter Fahrer. (War sogar einmal Motocross-Fahrer - aber dahin will ich nicht mehr zurück) Ich muss mir aber sehr viel Mühe geben, nicht zu heiss zu fahren. Letzte Woche bin ich mit dem Scooter auf einem Fussgängerstreifen mit dem Vorderrad ausgerutscht - konnte die Fuhre aber knapp halten - nur der Ständer hat hässlich auf dem Boden geschliffen und die Form verändert. Kleine Warnung...!

 



Es ist so weit - die Push-Pull ist neu bemalt!  
                                       
     01.08.05

Wir haben einen Augenschein im Paintshop vorgenommen und sind gar nicht enttäuscht: Die Farbgebung ist einerseits modern und verliert sich aber nicht in Phantasie-Motiven. Wir haben in meiner Tradition die Farben blau/weiss gewählt.

Nächsten Monat wird das Interieur fertig. Helles Grau mit neuen Sitzen aus  feinstem braunem Conolly-Leder. Das wärs dann - was noch fehlt, ist die MP3-Soundanlage für die Passagiere und die neuen extraleichten Headsets. Nun, der Flieger ist sozusagen als meine Geburtstagspräsent fertig geworden, was mich natürlich freut. 


 

MODERN TIMES - Last oder Lust?!                          05.08.05



Wir sind doch alle froh, dass es den Fortschritt gibt. Schon das Wort ist ja sympatisch: FORTSCHRITT! Man weiss ja, Stillstand ist Rückschritt - das ist doch eher deprimierend und wer will das schon?

Dass die Frauen bei uns die Wäsche nicht mehr am Fluss waschen müssen und sich das Essen im Kühlschrank einige Tage länger hält, ist bestimmt nie mehr wegzudenken. Der Zwang des Fortschritts und des Wirtschaftswachstums will aber, dass die einmal angefangne Entwicklung immer weitergeht! 

...und wenn wir mit unseren Geräten noch richtig umgehen könnten?

Es wird dauernd absolut Unnötiges erfunden und leider auch massenweise produziert: Visitenkartenscanner, elektrische Brieföffner, Vacuum-Weinflaschenverschlüsse etc. 

Das Neuste zu haben, auch wenn man es nicht braucht, gewinnt immer mehr an Popularität! Ganze Marketing-Industrien versuchen, für ihre Kunden, die Produzenten, neue Bedürfnisse bei den Konsumenten zu schaffen - weil dies noch einzige Weg ist, die aktuelle Ueberfluss- und Wegwerfgesellschaft so richtig zum Konsumieren zu bringen. 

Dass man sich etwas anschafft, dass keine Lebensnotwendigkeit darstellt, ist legitim, nur sollte man es wirklich auch gebrauchen können. Ach ja, das Must Have...

Was soll denn nun werden mit all den vielen Möglichkeiten...?!

Sicher ist, dass die meisten Nutzer nicht einmal die Hälfte der Funktionen kennen und auch anwenden. Sowohl beim Handy, den Navis, TV's und Computern werden in der Regel nur die Grundfunktionen benutzt. Einige wenige Hersteller haben es gemerkt und plötzlich gibt es wieder Radios, Klimaanlagen und Mikrowellengeräte mit Drehknöpfen! Nicht eine Modeströmung hat die Hersteller zurück zum Althergebrachten gezwungen - sondern Kunden, die genug vom Software-Schmarren haben und sich nicht mehr ärgern wollen.

Ich boykottiere seit einiger Zeit alle 'fullelectronics' - wenn es eine 'mechanische' Alternative dazu gibt. Dabei bin ich einer der Zeitgenossen, die sich einen Sport daraus machen, nicht der Dummy zu sein, sondern das Zeugs auch bedienen zu können. Manchmal die reine Folter! 

Ich bin heute in der Lagen, alle meine Navis oder Radios im Flugzeug oder im Auto zu programmieren. Auch Soft- und Hardware zu installieren macht kaum Probleme - ausser die Programmierer haben eine hirnrissige Art gefunden, die Kunden zur Verzweiflung zu bringen. Das ist die eigentliche Problematik.

Verbraucherfreundlich heisst nicht, die Leute auf Geduld zu testen!

Ja, wir haben alle ein neues, aufwendiges Metier lernen müssen, wir sind eine Spezies von 'Systemoperatoren von Alltagsgeräten' geworden, es geht nicht mehr anders im täglichen Leben, ob wir wollen oder nicht! 

Nur: Wer gibt diesen arroganten Hersteller mit ihren teilweise unfähigen Programmierern das Recht, uns mit ihrem Ramsch zu verscheissern, unsere Zeit zu stehlen und uns die Laune mit Pannen und dauerndem Zeitverlust gründlich zu verderben? Die Antwort ist: Die Konsumenten, die sich nicht wehren, indem sie fast alles hinnehmen und brav, ja kritiklos immer das Neuste anschaffen - wir Käufer sind schuld an der Hochrüsterei dieser unnötigen 'Features', die unsere täglichen Arbeiten durch Probleme vermiesen!

 


 


Danke für die Einladung und das schöne Fest
                     27.08.05

Bei privaten Einladungen bin ich eher skeptisch, ob ich das denn auch aushalte und mich nicht nerve ob all den langweiligen Gästen und den dilettantischen Versuchen, die Leute zu unterhalten. Der häufige Fall, dass man an grossen Anlässen nur wenige der Anwesenden kennt, macht es jeweils noch schlimmer.

Dass es auch anders geht, haben Beat und Maria bewiesen: Genügend Zeit für die Gäste, andere Eingeladene kennenzulernen, verbunden mit einer Art  Strategie-Spiel, bei dem man Karten zu tauschen hatte und daher auf die Leute zugehen musste, machten den Tag zu einem interessanten Erlebnis. Die paar anwesenden, gut erzogenen Kinder waren durch ihren Eifer und ihre Präsenz ein echter Genuss! Das Essen (Party-Service Luginbühl, Biel) - immerhin für 70 Personen - schmeckte ausgezeichnet. Die beiden engagierten Einzelkämpfer der Theatergruppe 'Grenouille' boten eine tolle, witzige und auch poetische Show.

Ich weiss, man soll Freunde nicht für seine Zwecke einspannen - aber bei meinem nächsten Fest-Projekt weiss ich genau, wen ich um Rat fragen werde: Maria..! Nochmals Gratulation!

 

DMC heisst: DeLorean Motor Company                                                                      30.08.05

Die Hauptdarsteller sind ein Silberpfeil aus Edelstahl, ein Topmanager und ein Filmklassiker: 1985 startet ein Auto auf der Kinoleinwand in die vierte Dimension. Wir alle haben die Filme mit 'Mc Fly' gesehen und geliebt. Der Kassenschlager "Zurück in die Zukunft" ist die perfekte Illusion von der fliegenden Zeitmaschine im Sportwagenformat. Der Erfolg kommt aber drei Jahre zu spät und überdies mitten in der aufkommenden Wirtschaftskrise.

Die Geschichte der Marke endet schon 1982 mit einem Paukenschlag. Der Chef des Unternehmens wird in Los Angeles bei einem Rauschgiftdeal vom FBI verhaftet. Bericht 'SPIEGEL' Aug.07 

Die ungewöhnlichste Modellkarriere der Automobilgeschichte.

Zurück ins Jahr 1975. Der Amerikaner John Z. DeLorean ist eine der schillerndsten Figuren seiner Zeit. Ein Playboy und Karrieretyp, nur in Maßanzügen gekleidet.

Er ist Vizepräsident von General Motors mit einem Jahresverdienst von 700.000,- Dollar. Aber DeLorean verlässt das Unternehmen. Er will auf eigene Faust ein Auto bauen.

Ein Sportwagen sollte es sein, edel aber erschwinglich, schnell aber sparsam, einzigartig aber zeitlos. Aus Edel-Stahl mit Flügeltüren.
  > Deloren Sports Car: SEE THIS VIDEO <

Pures 'Edge-Design' von Giugiaro

Die Schöpfung kann sich sehen lassen, auch heute noch. Das Design ist fortschrittlich. Das Auto ist superflach, gradlinig, schnörkellos, aus unlackiertem Edelstahl. Die Flügeltüren schwingen elegant nach oben. Beim Einsteigen fällt man tief in die straff gepolsterten Ledersitze. Die Serienausstattung ist überwältigend. Elektrische Lukenöffner, Zentralverriegelung, Stereo-Radio und Klimaanlage. Ein Hauch von Luxus, aber auch für einen stolzen Preis.

"Der DMC war für den amerikanischen Markt geplant und sollte dort 25.000,- Dollar kosten. In Deutschland wurde er von Importeuren für über 70.000,- DM angeboten. Das war sehr viel Geld für die damalige Zeit. Trotzdem war sich DeLorean sicher 20.000 Einheiten im Jahr verkaufen zu können.

Blindlings wurden Millionen subventioniert

In Dumnurry in Nordirland, wo die Arbeitslosigkeit in Europa am größten ist, entsteht Ende der Siebziger die modernste Autofabrik der Welt. Blindlings vertraut die britische Regierung dem Geschick des Managers. Sein Name reicht als Bürgschaft für reichlich Kredite aus. In kürzester Zeit pumpt sich DeLorean für sein Imperium mehr als 300 Millionen Dollar zusammen. Es war eine Zeit, wo man nur an eines glauben wollte: Wirtschaftswachstum und Zukunft.

Bereits Anfang des Jahres 1981 war das erste Auto serienreif, es wurde auch auf dem Genfer Automobilsalon gezeigt, aber bereits Ende des Jahres 1981 deuteten sich die ersten Probleme an, die Verkaufszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück. Die DeLorean-Pleite ist grandios:

Auf der Suche nach Investoren verstrickte sich DeLorean in dubiose Geschäfte. Man sagte ihm auch nach er würde mit Drogen handeln, aber von diesem Vorwurf wurde er vor Gericht freigesprochen.

Ein Showcar, den die Leute lieben

Die Legende lebt weiter. Heute ist der DeLorean eine Rarität, und gilt als einer der schönsten Sportwagen der achtziger Jahre. Dazu schuf Spielberg mit seinen Filmen „Zurück in die Zukunft" , den wohl endgültigen Mythos des Wagens. 

Der hier vorgestellte DeLorean wurde von mir in den USA knapp ein Jahr alt gekauft. Er gehörte einer Dame in New Jersey. Ich haben ihn dann vor über 15 Jahren in die Schweiz importiert und in einem langen Einzel-Verfahren zugelassen. Das war notwendig, da diese Fahrzeuge vorher nie in der Schweiz immatrikuliert worden. Heute gibt es wohl einige davon, wer weiss.

 



Baumesse Zürich - letzter Tag....                                                                 03.09.05

Es gibt die IGEHO in Basel und die BAUMESSE in Zürich, welche in der Regel für Bauherren und Fachpublikum einen Besuch wert sind. Natürlich erwartet man eine Neuheit, eine Ueberraschung, aber vielfach war es doch wieder dasselbe wie vor einem Jahr. Nun, abgesehen von der deutlich geschrumpften Badezimmer-Abteilung  (haben die Schweizer nun alle ein schönes Bad?!),  ist vor allem Sicherheit und optimale Isolation im Trend. Mehr Sicherheit vor allem wegen der enorm zunehmenden Einbrüchen, vor allem auf dem Land. Die Bürger, bei denen es was zu holen gibt, wohnen ja bekanntlich nicht mehr in der Stadt. 

Man sagt, die Haustüre sei die Visitenkarte des Eigentümers - auch sichtbar für die Passanten. Ein Schweizer Hersteller (Kufag) treibt es auf die Spitze: Eine mit Swarowski-Kristallen geschmückte Sicherheitstüre zum Grundpreis von 14000 Franken steht im Angebot! Nun, man muss dann vielleicht die Besucher auch auf den Kaufpreis hinweisen, denn die Swarowski-Signatur sucht man vergebens. Immerhin ist die Türe von der Sicherheit und Machart her Spitzenklasse und verfügt auch über die Möglichkeit, sich von den Berechtigten per Fingerabdruck öffnen zu lassen!

Der steigende Oelpreis ist der Auslöser für Innovation in Sachen Isolation und Alternativenergien. Ich habe den Eindruck, dass die Alternativenergie-Mode im Abklingen ist - andereseits kann man vernehmen, dass meistens weit über die Vorschriften hinaus (Minergie-Häuser etc.) isoliert wird. Energie sparen heisst heute natürlich auch massiv Geld sparen und da ist der Schweizer gerne dabei! Gut fürs Baugewerbe...

Natürlich entdeckt man auch Scheusslichkeiten: Es sind 4000-fränkige Holzbottiche ausgestellt, welche als Luxus-Badewannen herhalten sollen. Dem Vernehmen nach sind aber keine verkauft worden, was immerhin für die grundsätzliche Geschmackssicherheit der Eidgenossen hoffen lässt. 

Trotzdem - die Baumesse lohnt den Besuch, die Aussteller haben Zeit und auch die offerierten Magazine und Prospekte sind eine hervorragende Grundlage zum Projektieren und Träumen!


The Super Skymaster makes double trouble!                              10.09.05

Die Pechsträne mit dem Skymaster geht weiter: Nachdem die Tankschaltung seit Beginn Schwierigkeiten macht, (die Skymaster hat 6 Tanks und 4 Schalterstellungen) fahren nun die hinteren Kühlklappen nur noch ein, wenn es ihnen passt. Das Flugzeug hat nur wenige Betriebsstunden, ist aber seit Jahren nur wenig bewegt worden. Langsam zeigen sich alle Macken.

Nach dem Start in Besancon mit Ziel Westfrankreich am letzten Augusttag kam es aber noch dicker: Druckabfall der Treibstoffpumpe am hinteren Motor mit grossem Leistungsverlust! Ich kenne diese Flugzeuge relativ gut und habe das Fahrwerk nicht eingefahren (die Fahrwerksklappen bremsen enorm - einige der schlimmen Skymasterunfälle in der Startphase gehen auf diesen Umstand zurück) und die nötige Höhe gewinnen können. Mit der elektrischen Zusatzpumpe gelang es dann, den Druck wieder aufzubauen und den Flug störungsfrei fortzuführen. Nach der Landung stellte der hintere Motor sofort ab. Offensichtlich ein Problem der mechanischen Hauptpumpe. So ist natürlich kein Start mehr möglich und es gibt wieder Arbeit für die Mechaniker - auf jeden Fall sind die bereits am suchen...

 



Es gibt also den 13. als Unglückstag...! 
 
                                              13.09.05  


Gleich zwei mal geblitzt - in Orpund und in Zürich - so fing der Tag an. Es waren jedoch nur einige Kilometer zu schnell - einmal sogar in einer lockeren Kolonne! Ich wundere mich immer, wie die Behörden in der Schweiz auf einer Geschwindigkeitsüberschreitung von paar Kilometern herumreiten und andrerseits die Lastwagen dicht hintereinander fahren lassen. 

Die 'Kommissionen' in der Ostschweiz habe ich aber zu meiner Zufriedenheit erledigen können - somit war ich trotz der Warterei im Stau mit dem Tag versöhnt. Es wäre entschieden möglich, durch defensive Fahrweise sicher und manchmal sogar schneller zu fahren. Gefährlich ist ja nicht die Geschwindigkeit an sich, sondern das viel zu nahe Aufschliessen, was ja auch die bekannten Handorgel-Staus verursacht. 

PS. Der 13. im Titel ist nicht wirklich ernst gemeint - ich bin (noch) nicht abergläubisch!


ABSTIMMUNG: PERSONENFREIZUEGIGKEIT                                               22.09.05

Ich bin immer noch kein Angsthase oder Dummkopf - ich versuche mich zu wehren, solange wir noch Zeit haben - ich meine es ernst!    

Ich meine Stimmzettel schon per Post eingeschickt und ich hoffe doch, mit meiner Meinung die Mehrheit zu repräsentieren. Bald wissen wir genau, wo wir Schweizer stehen: Am 25.ds. wird endgültig über die Personenfreizügigkeit abgestimmt. Viele Bürger denken, dass die Osterweiterung ihren Job kostet.

Es sind ja nicht Polen, Tschechen und andere Christen, die uns massenweise umbringen wollen - sondern Islamisten und Afrikaner, wie man aus Hunderten von Zitaten und Morden weiss. Multikulti-Kohabitation ist die gleiche rot-grüne Lüge wie das Waldsterben!

Die Neuwahlen in Deutschland werden vielleicht den Weg weisen: Weg von der Toleranz mit den Eindringlingen - zurück in ihre Länder mit ihnen, wo sie ihr eigener Gott hingestellt hat! 

Trotzdem, wenn wir in einem Monat mehrheitlich nein stimmen würden (das Risiko ist gross), haben wir die besten Waffen gegen die kriminellen Asylanten weggegeben: Die EU-Polizei-Infos, bessere Ueberwachung und die mögliche sofortig Rückschaffung. 

Die Schweiz ist alleine wehrlos! Wir müssen uns nicht einbilden, gegen die zu allem entschlossenen Eindringlinge mit unserer Kultur bestehen zu können. Wir brauchen die Solidarität mit Europa!  

 


 

'IFR'  - der Unterschied zwischen Privatpilot und Profi?           02.10.05


Da ja die wenigsten das Piloten-Kauderwelsch verstehen - einige kurze Erklärungen:

IFR heisst 'Instrumental Flying Rules' - also Regeln des Instumentenfluges - im Gegensatz zum Sichtflug, den man VFR nennt. ('V' für visual).

Die Fliegerei hat seit jeher einen Feind: Keine Sicht, meistens verbunden mit schlechtem Wetter. Wolken, Dunkelheit und Flüge über Ozeane verlangen eine räumliche Orientierung, die über geografische Beobachtungen (Berge, Seen und Städte) hinausgehen muss, weil es eben nichts Signifikantes zu sehen gibt. 

Die Entwicklung der kommerziellen Fliegerei hat über die Jahrzehnte die Navigation gewandelt: Am Anfang waren Navigatoren an Bord, die ueber die Gestirne und bald mit primitiven Radiostationen am Boden den Piloten die Richtung wiesen.

Später kamen präzisere Anlagen (VOR's) und vor allem die heute noch gebräuchlichen ILS (Instumental Landing Systems) zum Einsatz, die auch Landungen bei schlechter Sicht erlauben.

Das GPS-System ist nun der aktuelle Standard - teilweise schon für Endanfluge mit zusätzlichen Bodenstationen. Alle diese feinen Hilfen können auch in private Flugzeuge eingebaut werden und manche Einmot ist heute besser ausgerüstet, als es noch vor 10 Jahren ein kommerzieller Linienflieger war. Der Navigator ist aber nicht mehr da und der Pilot muss sich zurechtfinden.

Schlechte Sicht heisst aber auch schlechtes Wetter und da unterscheidet man grob zwischen 3 Phänomenen:

1. Nebel: Kein Problem für den Start und den Flug (sofern nicht einer in einen Berg fliegt, weil er schlecht navigiert) - aber DAS Risiko für die Landung. Moderne Airliner der Category III landen ohne jede Sicht - das ist aber dem grossen Jet vorbehalten. Für private Flieger gilt bei Nebel: NO GO!

2. Vereisung: Der Hauptfeind der kleinen Flugzeuge! Meine Einmot hat eine Propellerheizung - das absolute Minimum für Schlechtwetterflüge. Der Rumpf und die Flügel vereisen zwar auch, aber niedrige Flughöhen bringen Erleichterung. Die Skymaster ist da schon luxeriöser: Flügelenteisung, geheiztes Staurohr und Windschutzscheibe bringt das Flugzeug auf den Standard der ehemaligen Kolben-Airliners - schon ganz anständig - aber das Risiko, der starken Vereisung ist gross. Wenn man über den Bergen nicht absinken kann, ist die Unterschreitung der Mindestgeschwindigkeit durch zu grossen Widerstand latent und der Absturz programmiert.

3. Gewitter: Das Harmloseste sind Blitzschläge! Ein Metallflugzeug ist ein faradayscher Käfig und in der Luft passiert ausser möglicher Beschädigung der Elektrik gar nichts. Schlimmer sind die Turbulenzen. Auch Linienflugzeuge sind schon in der Luft zerlegt worden, was den Tod aller Insassen bedeutet.

In meinem Fall habe ich ein StormScope, eine Art Bordradar, das erlaubt, den schlimmsten Turbulenzen aus dem Weg zu gehen - natürlich mit permanenter Funkverbindung zur Flugleitung. Wenn immer möglich, geht man Gewittern aus dem Weg. 

Viele Privatpiloten, die mir bekannt waren (u.a. mein Fluglehrer auf der Pilatus-Turboprop) sind beim Fliegen ums Leben gekommen. Einige durch waghalsige Manöver, andere durch Unwissenheit, im schlechten Wetter und der ganz kleine Rest durch unverschuldete technische Probleme. Eigentlich sollte man beim Fliegen eine NULL-RISK-Strategie haben. Nur: dann bleibt man eben zu 80% am Boden - wie die Hobbyflieger. So stellt sich die Frage: Wo ist die Grenze?

The Limits:

Die Grenzen eines Flugzeuges varieren stark vom Typ der Maschine und der Ausrüstung. Man muss sich allerdings bewusst sein, dass von einem überdurchschnittlich ausgerüsteten und leistungsfähigen Flugzeug viele Piloten überfordert sind. Ergo beschäftigen wir uns jetzt genauer mit dem sogenannten Luftfahrzeugführer, hier dem professionellen Privatpiloten:

Halbjährliche medizinische Untersuchungen, jährliche Prüfungsflüge unter Instrumentenbedingungen sind die gesetzlichen Voraussetzungen, um die Lizenz 'current' zu halten. Soweit so gut. Wann ich aber losfliege, am Boden bleibe oder vielleicht den Flug abbrechen, kann niemand ausser dem Piloten entscheiden! Das richtige Einschätzen der Grenzen ist der alleinige Punkt, der über den guten Ausgang des Fluges entscheidet. Selbstüberschätzung ist mörderisch!

Kennedy junior und der Schweizer Banker Müller-Mohl (seine Witwe geistert immer wieder durch die Klatschspalten) sind 2 Beispiele erfolgreicher Menschen im Leben - die offensichtlich ihr Draufgängertum im Flugzeug umsetzen wollten. Nur, im wirklichen Leben im Flugzeug hilft kein Bitten, kein Anwalt, kein Geld auf der Welt: Wenn der Pilot es vermasselt, ist er eben das letzte Mal geflogen!

Ein ehemaliger Fluglehrer, im zivilen Leben Optiker, sagte mir einmal: Das Göttliche beim IFR-Fliegen ist der Fakt, dass du dein eigener Richter bist: Im Zweifelsfall gibt es nur eines, die Todesstrafe und keine mildernden Umstände! Das hat mich damals schockiert, aber die Aussage ist absolut richtig

 


 

Die Super Skymaster ist nun auch innen chic!                          09.10.05

Nachdem die Techniker von Avialaval dem Flieger (hoffentlich) alle Macken ausgetrieben haben ist die noch ausstehende Kosmetik des Innenraums an der Reihe gewesen. Die Sitze aus feinem Leder sind nach meinen Wünschen neu aufgebaut worden und sehen sehr gut aus. Auch der Sitzkomfort ist besser geworden. 

Ich werde vor der Reise nach den USA noch einige Probeflüge mit dem Skymaster vornehmen und ihn dann in Frankreich hangarieren. 

Es ist erfreulich, wieder einmal etwas fertiggestellt zu haben, was nicht einfach war. Ich wollte mein Budget einhalten, aber auf keinen Fall am falschen Ort sparen. Ich denke, es ist mir gelungen. Wir haben jedenfalls schon einige Komplimente und interessierte Kommentare bei den Tankstopps erhalten! Das Ziel ist nach wie vor, mit dem Flugzeug eine Weltumrundung zu machen. Den 400 lt. Zusatztank haben wir beschafft und der Einbau scheint keine Schwierigkeiten zu machen. Vorher werde ich natürlich ausgiebig fliegen, damit ich alles im Griff habe. Es ist nämlich so, dass dieses Flugzeug einige Geheimnisse birgt, welche man dem Manual nicht entnehmen kann. Das macht es noch um einiges spannender!

 


Die Grossmäher sind wieder einsatzbereit!                        21.10.05
 

Der Unterhalt eines Parks von mehreren Hektaren braucht eine ganze Menge Gerät. Vom einfachen Besen über die Motorsäge bis zu Mähern, welche die Dimensionen von Heimgeräten bei weitem überschreiten. Diese Maschinen mit Hydraulik und komplizierten Keilriemenantrieben brauchen ebenfalls Pflege und das ist nicht so einfach, wie mit dem Migros-Staubsauber!

Lange zurückgestellt (wir liessen den Park-Unterhalt durch einen Profi durchführen), war es angesagt, die Maschinen wieder auf Vordermann zu bringen. Ich habe schlussendlich einen Mechaniker aus der Schweiz dazu bringen können, mitzufliegen und die Sache anzugehen. Natürlich haben wir anderen kräftig mitgeholfen und das Abenteuer konnte beginnen! Ich muss sagen - es hat mir sehr Spass gemacht, nach Jahren administrativer Tätigkeit wieder einmal mechanische Arbeiten auszuführen. 

Herr Joss, mein langjähriger Garagier aus Grenchen hat uns schlussendlich gerettet und mit einer Gewaltsaktion die vergammelten Golfplatzmäher auf Vordermann gebracht. Das ganze war ein richtiges Erlebnis und ich freue mich, wenn wir nochmals so miteinander arbeiten können - bis zum Umfallen, bitte!  

Vom Spass an der Arbeit...    

Ich fertigte unter anderem einen Keil für eine Transmissionswelle an, welcher einfach in den Jahren verloren gegangen war. Alle Vergaser wurden zerlegt und die Maschinen eingestellt und teilweise neu lackiert. In einem Kühlgebläse hatten sich Mäuse eingenistet und die Elektrik angeknabbert. Es war kein einfacher Job, aber der Mechaniker aus der Schweiz war Gold wert.

Es war ein Genuss für mich, tagelang fast schweigend Arbeiten nachzugehen, welche ein schönes, sichtbares Resultat ergaben. 

Manuelle Arbeit kann mich immer noch glücklich machen! Ich habe zwar ein neues, unbenutztes Atelier in der Schweiz mit teurem Werkzeug und Einrichtungen. Kaum gebraucht, aber immer noch die Hoffnung, einmal mehr Zeit dafür zu haben...

Auf jeden Fall haben wir 2 Grossmäher und einen kleineren Traktor soweit gebracht, dass diese wieder einsatzfähig sind. Mission magistralement accomplie...


 

TOLLE HOTELS, FEINES ESSEN UND ALLES, ALLES SEHEN!                28.10.05

Die Ueberraschung war Pamplona - aber Granada mit der Alhambra und Barcelona gehören zum Feinsten!    

Ich kenne Spanien natürlich sehr gut, da ich schon Jahre hier verbringe. Trotzdem gibt es noch weisse Flecken im Landesinnern. Schon lange hatte ich vor, mal einige Tage zum Entdecken des Niemandslandes in Andalusien zu investieren. In diesem traumhaften Oktober war es so weit. Wir haben mit dem Mietwagen die Sierra-Nevada überquert (immerhin über 2000 Meter Höhenunterschied mit engen Strassen) und dabei die Schönheiten der spanischen Hochplateaus entdeckt. Dort wo einst , die Spaghetti-Western gedreht wurden, sind wir auf Landschaften wie im Wilden Westen gestossen.

Es sind ja nicht die Strände die fehlen in Andalusien. Aber die Nationalparks sind wirklich einen Ausflug wert. So kennt man Spanien eben nicht - auch wenn man schon in Mallorca oder den Pyrenäen gewandert ist. Toll, wirklich unvergesslich - ich hoffe, dass ich bald die Zeit finde, die besten Fotos hier hineinzustellen. 

Mit den Hotels haben wir immer eine glückliche Hand gehabt - das beste war jedoch das Hotel Yoldi, mitten im Zentrum von Pamplona. Eine Freude, auch die Bedienung und das Morgenessen à la carte. Uebrigens: Dort gibt es noch höfliche und anständige Taxifahrer in richtig sauberen Autos!

Trotzdem, wenn wir noch länger geblieben wären, hätte die Bilanz auf der Waage noch schlechter ausgesehen! So ist es mit einem Kilo pro Woche ausgegangen...

 


 

In einer Woche gehts über den Teich...                  01.11.05


Ich habe lange an dieser Reise herumgemacht. Das letzte Mal war ich im April dieses Jahres in den USA. Es geht darum, mich entscheiden zu können, ob ich eine Turboprop anschaffen will. Seit Anfang Jahr hat sich der Kerosinpreis verdoppelt. Da schaut alles wieder ein wenig anders aus. Aber: Auch wenn es keinen echten Sinn macht, eines der leistungsfähigsten Flugzeuge zu fliegen ist diese Möglichkeit natürlich reizvoll für mich. That aircraft dosn't make real sens, but it's a nice toy! 

Es gibt noch ein paar wenige private Besitzer dieser Art Flugzeuge, meist Leute, die ebenfalls seit Jahren fliegen und sich nicht davon trennen können. Das aktuelle Verkehrsaufkommen auf den Flugplätzen ist so gross, dass es sich wegen den Wartezeiten nicht mehr rechnet, ein schnelleres Flugzeug einzusetzen. Die Vernunft sagt: Lass es bleiben! Das Ding kostet etwa einhunderttausend Franken pro Jahr! Aber warum soll ich in diesem Zusammenhang vernünftig sein?! 

 


 

Aiken Airport, South Carolina                                                              05.11.05 


Der Loungeroom für die wartenden Passagiere oder einfach die Besucher. Na ja, die Amerikaner haben noch was im Sinn mit der privaten Luftfahrt.

Landetaxen gibt es hier natürlich nicht. Dafür ist der Service 1A und der Tankwagen kommt gleich mit 2 Tankmännern, 2 Leitern und Putzzeug. Was für ein Unterschied zur Selbstbedienung hier in Europa, immerhin zum doppelten Benzinpreis!   

 

Die Stadt ist aufgeräumt, ein wenig kitschig - hat aber wirklich sehr gute Restaurants - das findet man ja nicht überall in Amerikas Prärie!

Nur, ein 600 Gramm Sirloir-Steak sollte man nicht jeden Tag verspeisen. Immerhin habe ich regelmässig auf eine Vorspeise und den Dessert verzichtet...

Zum Reisen, auch wenn es um Geschäfte geht, gehört für mich einfach das stille Geniessen dazu. Auch die stundenlangen Fahrten auf den Highways sind eine pure Freude. Ich erhole mich wirklich beim Dahinrollen - oder ist das etwa gar eine Therapie?!

 



Wer reisen tut, kann was erzählen:     
                                      17.11.05


Es war riesig - einmal den Frust von der einstündigen Wartezeit an der Immigration (beidhändige Fingerprints und Foto, bitte!) überwunden - habe ich eine grossartigen Aufenthalt erlebt. Natürlich mit den beabsichtigten Flugzeug-Besichtigungen und Probeflügen, aber auch mit den neuen Bekanntschaften, die wirklich sehr spannend waren. Da habe ich einfach Mühe, mich jeweils wieder in Europa einzufühlen, mit der merkwürdigen Reserviertheit und dem allgegenwärtigen Misstrauen. Was für fröhliche Showmens sind die Amerikaner, auch wenn man nicht immer alles ernst nehmen kann.

Oh bitte, halten Sie mich nicht für einen naiven Schwärmer - ich kenne die USA seit fast 30 Jahren und habe Monate in diesem unglaublichen Land verbracht. Das Einzige, was das Leben 'drüben' verunmöglichen würde, sind die Steuerbehörden, welche erbarmungslos zuschlagen, auch wenn man kein Einkommen in den USA hat. Trotzdem, die USA sind immer noch das Traumland - Voraussetzung ist, dass man die Sprache und den Umgang perfekt beherrscht.


 

Flying Delta...                                                                            21.11.05

Es ist selten, dass ganz Grönland, Terre Neuve und Kanada wolkenfrei sind. Im Sommer ist der Dunst permanent und im Winter eigentlich ein niedriger Stratus vorhanden. Es gibt nun Tage, die lassen die karge Landschaft aus der Höhe atemberaubend aussehen. Auf dem Hinflug war ein solcher Tag. Phantastisch! Delta fliegt mit der Boeing 767 ER, einer zweistrahligen Maschine mit nur 7 Sitzreihen - ein angenehmes Flugzeug. Ja, eigentlich sind ja alle gleich - auch das Essen: Beef or Chicken ist seit Jahren die Standardfrage der Hostess. Nun, man fliegt ja nicht über den Atlantik um zu speisen. Ausserdem wird nicht genörgelt!

Die Flugzeuge sind generell schlecht besetzt. Ein Sitz von Dreien ist immer leer. Die Leute haben sich angewöhnt, den zugeordneten Sitz einzunehmen und gleich nach dem Start gehen sie auf die Suche nach einem Platz, der ihnen besser passt! 

Eigentlich ist es eine Schande, was für ein winziges Häuflein Passagiere in ein solches Flugzeug steigen. Aber kleinere Maschinen mit der nötigen Reichweite gibts nicht. Man hat schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn man weiss, dass pro Stunde einige Tonnen Kerosin verbrannt werden. 

Delta war einmal der Vorzeigepartner von Swissair und ist nun selbst im Konkursverfahren. Die Piloten möchten streiken, aber die das tun, ist alles vorbei. So arbeiten die Leute mutlos und mechanisch - es ist eine Jammer. Und Airbus will mit dem neuen Riesenjumbo bis 800 Passagiere pro Flug aufbringen und das mit der endlosen Abfertigung beim Einchecken und bei der Immigration! 

Ich habe schon bald einen Gratisflug beisammen (Frequent-Flyer) und vielleicht habe ich Glück und ich kann den noch einziehen. Sonst ist auch egal, ein Flug nach den USA kostet ja nicht mehr 500 Dollars, mit allen Zuschlägen inbegriffen. Das Mietauto ist bald teurer!


Fez, Marokko: Lassen wir die Finger davon!                       
 
22.11.05

Nachdem wir über Nordfrankreich und dem Baskenland am 24. Oktober mit dem nächsten Hopser in Andalusien gelandet waren, wollten wir noch Fez in Marokko besuchen. Eine der vier Königsstädte mit einer berühmten Altstadt. Ich war vor Jahren zu Zeiten von 'Hassan II' dort und es war nicht ganz einfach, den korrupten Dirham-Jägern auf dem Flugplatz zu entkommen.

Keiner der jemals in Afrika unterwegs war, entkommt den Gaunereien der lokalen 'Beamten'. Fez ging ja damals noch knapp durch - in Casablanca wurde ich auf einem Armee-Jeep mit bewaffneten Soldaten direkt zum Kommandanten geführt, der wegen angeblichem Ueberflug einer Moschee einhunderttausend Dirham forderte. Damals war es allerdings noch einfacher, zu verhandeln, da ja nirgends Informationen oder genaue Karten vorhanden waren und seine Willkür meinen sicher vorgetragenen Argumenten nicht standhielt. Immerhin mussten meine vier Begleiter zwei Stunden neben dem Flieger auf dem heissen Flugplatzgelände warten - eine miese Erinnerung!


Afrika ist immer mit Aerger verbunden.

Daher und aus anderen Fällen kenne ich die afrikanische Mentalität und bin vorsichtig. Es ist ja auch so, dass keine anständige Taxiflug-Company mehr nach Afrika fliegen will! Ich wollte also den Flugplan in Almeria aufgeben, um direkt nach Fez zu fliegen. 

Ich hatte vom Internet 3 Telefonnummern, wovon eine zu einem privaten Heim führte und die andern nicht gültig waren. Der spanische Beamte machte mich auf einen Fax aufmerksam, dass der Flugplatz von Fez 4 Flugzeuge aus Frankreich abfertige und damit geschlossen sei! Ich bedanke mich bei meinem aufmerksamen und ausserordentlich zuvorkommenden spanischen Flugbürobeamten.

Wir verschieben also um einen Tag. Unterdessen hatte ich die richtige Telefonnummer und rief in Fez an. Die Person, welche das Telefon annahm, war leider nicht in der Lage, weiter zu verbinden. Sie versuchte es zwar hartnäckig - aber es war wohl ihre Premiere am Telefon. Ich wartete fünf aberwitzig teure Natelminuten vergebens und rief dann ein zweites Mal an. Sie gab mir dann endlich die Nummer des Towers, welche nach deutlicher Bekundung seines Unwillens doch einige Angaben gab: Es ist kurz vor Mittag, es ist Ramadan und so weiter... Am Schluss dann die Bombe: Es gelten 24 Stunden Wartezeit nach Aufgabe des Flugplanes, das ist die nötige Zeit für die Behandlung desselben hier in Fez! Veröffentlich ist das nirgends - vielleicht war es seine eigene Idee um uns fernzuhalten.

Man soll ja nichts erzwingen...

Gut, ich sage freundlich: Dann vielleicht ein andermal und hänge auf. Natürlich war es eine grosse Enttäuschung - vor allem nachdem ich alles erdenkliche Kartenmaterial beschafft hatte. Es hat aber definitiv keinen Sinn, sich mit diesen faulen, in der Regel korrupten afrikanischen Funktionären einzulassen. Schnell ist ein Flugzeug beschlagnahmt und die Leute haben aus Erfahrung keine Angst vor Sanktionen, weil es in diesen Ländern kaum welche gibt! Also, allfällig grosse Probleme vermeiden und Marokko vom Programm streichen. Ich kann mir ja was einbilden, aber ich hatte das bestimmte Gefühl, wir wären in Fez voll in eine Falle gelaufen...

 


 

CHATEAU GRANDS RUAUX                                                     01.12.05

Wir sind weiter dabei, diesen einmaligen Ort und das Chateau zu pflegen, mit der Absicht, ab 2006 wieder vermehrt dort zu leben.  

Vielleicht musste ich lernen, dass auch mit Flugzeug, wenig Schlaf und keinen materiellen Sorgen die Zeit nie und nimmer für das reicht, was man sich eben wünschen und leisten kann. Ich war in den letzten Monaten nur wenig in der Schweiz - neben meinen Reisen verbrachten ich diesen traumhaften Herbst in Frankreich und Spanien. Trotz meinen monatlichen Reisen nach den USA, versuche ich immerhin, auch von der französischen landschaftlich Schönheit zu profitieren. Ich tue alles, um die ersten Monate des neuen Jahres im Loiretal zu verbringen. 

Wir sind am überlegen, ob wir die Piste verlängern sollen. Natürlich ist mit dem Widerstand einiger lokalen Honorablen zu rechnen, es ist jedoch nur mit einer neuen, hindernisfreien Piste Jetprops landen zu lassen. 

Es ist ausserdem an der Zeit, die bestehende Landebahn zu ersetzen. Wir haben zwar mit grossem Einsatz die Ränder, welche vom Gras überwuchert werden, mit einer Fräse angeschnitten und dann abgegraben, aber das ist nur eine vorübergehende Lösung.

Ein eigener Flugplatz ist wirklich nützlich und der Ausgangspunkt spontaner Reisen, welche man sonst bestimmt nicht so oft unternehmen würde - aber der Unterhalt und die Kosten sind auch grösser, als wenn man sich nur einen Gemüsegarten hält!

Wir haben ja einige Obstbäume im Park, teilweise haben wir die selber gepflanzt und dieses Jahr hat es sogar für einige Fruchtkuchen gereicht, bevor die Passanten alles geklaut haben. Aber es ist der Wald, der noch viel Arbeit erfordern wird - ich habe mir das genau angeschaut. Ein guter Viertel der Bäume ist krumm, krank oder viel zu nahe an den anderen Gewächsen. Nur kann man solche Dinge nicht selber anfassen, das braucht Fachleute und grosse Maschinen. Trotzdem, wenn wir noch länger zusehen, kommt es nicht besser...


Die schönste MU-2 ist gefunden!                                                   15.12.05

Diese MU-2 gehört seit einigen Jahren einem ehemaligen Industriekapitän, der wirklich ein solches Mass an geschmacklicher Sicherheit mitbringt, dass sein Flugzeug für mich das schönste von allen angetroffenen MU-2 ist.

Er hat die Maschine innen und aussen nach seinen Wünschen perfektionieren lassen. Wenn ich eine andere MU-2 kaufe, die mir nicht gefällt, habe ich nichts anderes zu tun, als sein Design zu kopieren!

Etwas absolut Perfektes kann man nicht verbessern - aber noch ist es nicht soweit.

In Nashville stehen auch 3 Mitsubishis zum Verkauf. Alle kosten weniger als eine Million - aber es gibt schon Unterschiede. Vor allem habe ich gelernt, auf die tückischen Sachen zu achten: Es gibt da Revisionen, die kosten aus heiterem Himmel über fünfzigtausend Dollars. Kalendarische Fahrwerksrevisionen oder Gear-Box-Inspektionen an den Triebwerken. Das billigste sind noch die Navigationsgeräte. Bei einem kleineren Flugzeug machen die einen Viertel des Wertes aus. Je teurer der Flieger, umso kleiner ist der Anteil der Radios - es sind ja immer die gleichen Geräte. Hier die 'Standardgrösse' für Europa, die Garmins. (Nicht die Gremlins!)

So gesehen, habe ich meine Zeit sehr gut investiert. Andere, nicht so gut informierte Käufer bezahlen schlicht bis über einhunderttausend Dollars zuviel! Ich weiss jetzt, wann die Zitrone ausgedrückt ist. Aber ich muss anmerken, dass es nach wie vor ein Vergnügen ist, mit den Amis Geschäfte zu machen. Ein gewisses Vertrauen ist immer vorhanden.

Ich habe mich eben entschlossen, im Januar eine längere Zeit nach den USA zu reisen, damit ich vielleicht mit der MU-2 selber nach Europa zurückfliegen kann. 

Ich hoffe jedoch, da steht nichts Administratives im Wege. Das Problem sind nicht nur fliegerischen Fähigkeiten und das nötige Geld, sondern vor allem die immer wechselnden Vorschriften und die Beamten, die sich halt keine Mühe machen wollen. Nein sagen ist am einfachsten! Es geht nicht ums Geld - sondern nur um Zeit....



South-Carolina, das sanfte Amerika                     
   17.12.05

Eine der angepeilten Mitsubishi MU-2 steht in Aiken, einer mittelgrossen, ruhigen Stadt in South-Carolina. 

Vor einem Monat war ich schon da und habe meine ersten Probeflüge mit dem für mich interessanten Exemplar gemacht. Der Eigentümer ist ein MU-2-Operator, der seine Flotte umbaut und anscheinend willens ist, auf meine Anforderungen einzugehen. Wir haben eine neue Lackierung und das Update aller Unterhaltsarbeiten vereinbart. Die Turbinen haben noch genügend Laufzeit - perfekt!

Ich bin nach nach Nashville gefahren und habe andere Exemplare angeschaut. Geflogen bin ich ingesamt mit 3 verschiedenen Flugzeugen über rund 2000 km - ich kann nur sagen: Das sind extrem schnelle, aber heikle Maschinen. Doch der Entschluss steht - es wird gekauft.

Das Wetter war wunderbar, aber obwohl die Gegend auf der Höhe der Sahara liegt, war es morgens sehr kalt. Ich habe mir somit echte amerikanische Bush-Kleidung angeschafft... 


Aus für den Sozialismus!                                   11.12.05


- Der Wohlfahrtsstaat ist tot. Die Menschen müssen wieder lernen, Verantwortung zu tragen. Vollbeschäftigung ist ein Wort aus der Vergangenheit.

- Die illegalen Einwanderer werden als das behandelt, was sie wirklich sind: Eindringlinge. Erstmalig wird in vielen Ländern (Frankreich, Italien und Grossbritanien) mit gewaltigen Polizeiaktionen durchgegriffen. 4000 Verhaftete in wenigen Tagen in Paris hat es seit dem Weltkrieg nie mehr gegeben! Die Islamisten und ihre Gefolgsleute werden weltweit verfolgt und gezielt vernichtet. Die Politiker haben endlich begriffen, dass der Sozialismus mit dem 20. Jahrhundert endgültig gestorben ist.

- Tsunami, Hurrikane und Taifune haben Schäden angerichtet, die noch nie so gewaltig waren. 2005 war das Rekordjahr der Naturkatastrophen und es wird so weitergehen. Die Abgasmenge und damit die Erwärmung wird noch ansteigen und die Menschen müssen sich auf gewaltige Umsiedlungen einstellen. Der Fern-Tourismus ist am Sterben.

- China wird der Herr der Welt. Schon heute ist China das reichste Land der Erde (richtig gerechnet) und wird wirtschaftlich noch mächtiger, solange, wie das Regime autoritär bleiben kann. Die chinesische Führung weiss genau, dass Demokratie und Selbstbestimmung schlecht sind für ein grosses Land - siehe Russland, Südamerika und Afrika. China wird nicht in diese Falle laufen und kann somit keine Demokratie im westlichen Sinne werden. Ich denke eher, China und Singapur sind Vorbilder für unsere vom Verfall bedrohte westliche Welt!

- Der Oelpreis ist stetig am steigen und hilft dadurch auch mit, dass die Umwelt nicht noch mehr belastet wird. Die Menschen kaufen kleinere Auto, fahren weniger und werden spätestens ab nächstem Jahr weniger heizen. (Wartet auf die Gesichter bei der Heizabrechnung im nächsten Frühling...!)

- Die Kommunikationsmöglichkeiten sind total. Jeder ist per Handy erreichbar, hat einen Internetanschluss und 30 TV-Programme. Aber: Noch nie waren soviel Menschen alleinstehend wie heute und dies mit steigender Tendenz. Man will zwar informiert sein, aber ist egoistisch geworden. Die persönliche Autonomie hat einen so grossen Wert erreicht, dass dadurch Paare und Familien auseinanderfallen .

Nun, liebes Jahr 2005 - du hast Gewissheit gebracht.

Wir werden anders leben müssen. Mit mehr Ueberwachung, aber weniger Unterstützung. Sparsamer, verantwortungsvoller. Der Arbeitsmarkt zerfällt in manuelle und intellektuelle Jobs - der Dienstleistungssektor wird kleiner. Viele Ausländer werden ausgewiesen werden, Arbeitslose zum Arbeiten gezwungen und Studieren wird kostenpflichtig. Keine Aussichten zum Träumen - aber immerhin Gewissheit!

 

Knapp zwei mal die Welt umfliegen und dabei viele interessante Leute kennenlernen - dies ist ein Leben, wie ich es mir immer gerne vorstellte!

 


HOME
 


BLOG