:: Gregor Fischer ::

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TAGEBUCH

 BLOG 2006
 
Zweifel an der Zukunft...


Dieser Monat stand im Zeichen der weiteren Evaluation eines neuen Flugzeuges mit Besuchen in Florida, Georgia und Tennessee. Ich habe in den USA ein ebay-Konto eröffnet, um gewisse Sammelstücke zu ergattern und meinen Uhren- und Elektroniküberschuss loszuwerden...

Das von mir ausgesuchte Flugzeug (MU2) hat Korrosionsschäden am Hauptholm erlitten und ich musste auf den Kauf verzichten. Ich habe aber dabei viel gelernt und den Eigentümer und Besitzer von Air 1st in South Carolina als mehr als korrekten Geschäftsmann kennengelernt




DIE Frage: 'Was bin ich..?'                                                                 02.01.06

Zur Zeit meiner Kindheit gab es eine Ratesendung mit eben dieser Bezeichnung. Da war ein Robert Lembke mit seinen Gästen 'Guido der Ratefuchs' hinter einer Art Podium aufgereiht. Auch die Kameras, so glaube ich mich zu erinnern, filmten aus der Froschperspektive. Da hockten wir dann die ganze Familie vor dem Fernseher und rieten mit. Die Klugheit und Bildung dieser Kontrahenden waren sowas wie DAS Vorbild in jener Zeit. Darum lernten wir Sprachen, Mathematik, Geschichte und einen anständigen Beruf. Fleiss, Können und Verantwortung führten dann für viele zum Erfolg und materiellem - und siehe da, auch gestigem - Reichtum. Wenn ich an die aktuellen Programme von RTL und VOX denke - dann ist ja klar, warum es flächig vor allem Loser geben wird!

Vom Leben verwöhnt, vom Leben verhöhnt...

Dieser Tage war ich beruflich mit einem bisher nur flüchtig Bekannten stundenlang im Auto unterwegs. Es war eine erzwungene Mission - aber die beste Lösung in Bezug auf die gebotenen Umstände. Anstatt uns anzuschweigen, etwa zu schlafen (mindestens der Beifahrer) oder Belanglosigkeiten auszutauschen, erzählten wir uns aus unserem Leben, wie man dies ja häufig tut - mindestens diejenigen Menschen, welche aus ihrem Herzen keine 'Mördergrube' machen.

Das ist ja an sich völlig belanglos und verpflichtet zu nichts - aber es ist doch immer wieder beeindruckend, was eine durchschnittliche Existenz in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts noch erreichen konnte.

Wenn ich mit jemandem, der mir interessant erscheint Zeit für Gespräche habe, geschieht dies mit einem Hintergedanken: Auszuloten inwiefern meine Ansichten entweder bestätigt oder widerlegt werden. Darum baue ich diese nicht alltäglichen 'Encounters' mit System auf. So war es auch diesmal und ich bin äusserst dankbar.

Unsere respektive Herkunft, die während der Jahre gewonnenen Ueberzeugungen, die Lebensgestaltung und vor allem auch die Pläne für die Zukunft - soweit sie existieren - waren ziemlich gegensätzlich.
Im Gespräch lernt man, soweit man auch dafür offen ist, vor allem sich selber immer wieder kennen. Die Reaktionen des Dialogpartners sind DER Spiegel. Diesmal gab es noch tagelang Gründe über das Gesagte nachzudenken.Ich denke heute, dass es kaum etwas Spannenderes gibt als der Dialog mit einem lebenserfahrenen Menschen.

Etre, apparaitre et paraitre - Sein und Schein?

Ich will nicht mit meiner Francophilie auftrumpfen, aber es gibt Subtilitäten, die kann man kaum übersetzen, also lassen wir es einfach mal stehen.

Ich für meinen Teil habe immer darauf geachtet, dass ich 'in Erscheinung trete' - also auch auf eine Weise im Bewusstsein der Menschen haften bleibe. Es war mir immer bewusst, dass diese Haltung zwar zum Erfolg führt aber auch vielen nicht unbedingt gefällt.

Vor Jahren war es noch üblich und notwendig, dass sich eine Person durch seinen Beruf, seine Umgebung und seine Bildung indentifizierte, alle wussten was jemand war oder eben nicht. Mein Vater war der Bijoutier, die Nachbarn waren Treuhänder, Piloten (Flugkapitän!), Aerzte, Lehrer oder Architekten.

Genau das Gegenteil praktizieren die meisten Menschen heute, kaum einer gibt seinen Beruf zu erkennen. Klar kann ein Handyverkäufer oder ein Disponent nicht mit seinem Status beeindrucken - aber genau auf diese Weise wurde erreicht, dass sich die Menschen nicht mehr getrauen, eine wahrheitsgetreue Identität zu zeigen.

Kaum einer möchte banal erscheinen, aber mal anzuecken oder sich durch Zivilcourage aus der Masse hervorzuheben, braucht für die meisten Menschen heute viel zuviel Mut und Offenheit. Damit komme ich zum Punkt:
Wie sind wir doch erpicht, gegen aussen ein vorteilhaftes Bild abzugeben - auch wenn dies in den meisten Fällen eigentlich verlogen ist. Aber eben - jede Maske fällt früher oder später.

Vieles könnte sehr schnell anderes werden...

Merke: Im Krieg wären eigentlich alle gleich - ausser den Bewaffneten, die sind gleicher!

Dass dieses Jahr im Dezember unsere Welt untergehen soll - Mayakalender und so - ist natürlich Quatsch. Was allerdings sehr wohl möglich ist, ist das Verschwinden eines grossen Teils unserer Spezies. Es sollte also heissen - geht die Menschheit unter? Dafür sorgen allerdings können nur wir selbst, das heisst, eine bestimmte Gruppe, welche erkannt hat dass der Planet vor dem Kollaps steht - allgemein die Elite genannt. Wohin wir steuern:
HIER KLICKEN.

Die welche wollen, haben begriffen, dass aktuell mehr Menschen im Krieg sind als je zuvor seit siebzig Jahren.
Afrika, Afghanistan und der Irak sind zwar weit weg, aber die Einschläge kommen näher. Falls - und das ist heute glaubhaft - die Israelis den Iran angreifen, stehen wir vor ernstlichen Problemen. Man hofft ja immer, dass nur die anderen betroffen sind. Vogelstrauss-Politik ist hier weit verbreitet. Man will nichts wissen von Inflation, Zusammenbruch der Wirtschaft, Kriegen und der Not in den Entwicklungsländern. Das ist legitim, aber dumm!

...und morgen sind wir tot!

Ein richtiger Krieg im Nahen Osten trifft uns auf drei Ebenen: Erstens wird der Oelexport fast blockiert werden, denn zwei, drei Kähne quer in der Meerenge von Hormuz reichen dazu aus. Damit sind Industrie und Gewerbe schnell am Ende, besonders weil der Export natürlich auch zusammenbricht.

Zweitens wird dannzumal erst eine richtige Asylantenschwemm auf Europa einbrechen. Gewalttaten und Uebergriffe werden kaum mehr zu halten sein und drittens wird das Weltfinanzsystem zusammenbrechen - das heisst dass Renten und Löhne massiv gekürzt werden müssen und dadurch auch die Kaufkraft praktisch erlischt. Wer bezahlt dann noch Miete?! Wer kauft dann noch Gold? Das Szenario wird sich bei uns irgendwo zwischen Griechenland und dem Kosovokrieg einspielen. Glücklich die, welche Waffen und Shelter haben...

Verhindern können wir dies wohl nicht, das ist klar. Also was tun? Die Frage stellt sich für alle, die nicht in ein Hamsterrad verdammt sind - Familienväter, Kleinunternehmer und Arbeiter - und das sind die meisten. Für alle gilt:
Weitermachen und hoffen! Dazu auch die hervorragende Polemik von Düriger (Video hier)

Rentner, Vermögende und junge Menschen hingegen haben eine Alternative und die heisst:
Was immer du noch erleben möchtest, mache es unverzüglich! Ob Reisen, Feste mit Freunden, etwas unvernünftige Anschaffungen und vor allem - nehmen sie sich Zeit für sich, solange wir noch in Ruhe zurücklehnen können!

 


Endlich wieder ab an die Wärme...                                09.01.06

Mit der naheliegenden Idee, die Festtage in Frankreich zu verbringen, habe ich nur einen halben Treffer gelandet! Gut, ich war weit weg von den Schnee- und Eiskatastrophen im Norden von Europa, aber trotz Sonnenschein war auch im Loiretal kein Frühling! 

Nun, ich habe (wieder) entdeckt, dass Lesen und Schmökern in alten Büchern während Tagen, ohne das Haus zu verlassen echte, tiefe Entspannung bringt! Wichtig ist, dass man dabei allein ist, oder jemanden dabei hat, der sich auch selber beschäftigen kann...

Dank dem ebenfalls schlechten Wetter in Spanien bin ich schlussendlich nicht hingeflogen wie geplant und das war ein guter Entscheid. Das Cocooning übers neue Jahr hat sich als überraschend positiv für mein Befinden erwiesen. Ich werde wieder einmal einen grossen Lese-Break einplanen, das ist beschlossen!

Morgen geht es wieder nach Florida und ich freue mich sehr auf die USA. Es ist ja nicht nur die das Land, sondern vor allem die Menschen, welche zu meiner guten Stimmung beitragen. Natürlich bin ich kein Amerikaner von meiner Einstellung her. Das hemmungslose Verschwenden und das unkritische Weltbild der meisten US-Bürger ist mir noch immer ungewohnt, aber diese Art zu Leben ist halt herrlich einfach und fröhlich!


Erfreulich: Wenigsten das Bauen boomt in der Schweiz     12.01.06

In der Schweiz ist im vergangenen Jahr wie bereits 2004 die Baubranche kräftig gewachsen.

Das Nettowachstum, das sich aus den Neueintragungen minus die Löschungen im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) errechnet, betrug 6,8 Prozent oder 1247 Firmen. Die Baubranche war damit der einzige der vier Hauptsektoren mit einem Wachstum.

Die Baubranche ist entgegen den weitern grossen Sektoren (Industrie, Dienstleistungen) die einzige Branche, die noch Arbeitskräfte schafft, weil sie eben Arbeitskräfte braucht. Es ist einfach zu begreifen: Alles wird automatisiert (die Herstellung eines Autos braucht noch etwa einen Tag Handarbeit) und durch direkte Kommunikation ersetzt. Die Briefpost ist aufgrund des Internets mit den Email-Nachrichten, der direkten Kommunikation und auch SMS und Fax fast verschwunden.

Das Bauen braucht jedoch trotz modernsten Maschinen und einer gewissen Vorfabrikation noch viel Handarbeit

Den Maurer, Baggerführer und Schreiner kann kein Roboter ersetzen. Auch die sanitären Installationen werden hierzulande noch immer von Handwerkern ausgeführt. Damit und mit der zunehmenden Häuschenbauerei der Schweizer ist die Baubranche eine Zukunftsbranche - wenn auch die einzige noch Verbleibende. 

Mit einer Ausnahme: Supermärkte haben auch massiv zugelegt (Denner z.B. 16%! ) - Shoppen ist jetzt bald die wichtigste Tätigkeit der Schweizer ausser Haus! Es wird weiter konsumiert. Die vielgeschmähte Wegwerfgesellschaft - die Abfallwirtschaft ist übrigens eines der andern lukrativen Geschäfte - und die bodenraubende Bauerei halten also schlussendlich wenigstens die Wirtschaft am Leben...

 



Die Push-Pull kriegt ein MFD!
                                  
     18.01.06

Das Multi-Functional-Display hat die Eigenschaft eines GPS mit entsprechender Anzeige des geplanten Flugweges. Dazu kommt, dass das überflogene Terrain angezeigt wird. Farben kennzeichnen die geographische Erhebungen, was beim Blindflug eine zusätzliche Sicherheit darstellt. Trotzdem, der Höhenmesser ist immer noch das Mass aller Dinge!

Man sollte sich jeweils fragen, ob sich der finanzielle Aufwand lohnt - in diesem Fall ja, denn

- ein GPS mit Moving-Map ist heute Standard für eine gute 2-motorige Maschine

- beim Verkauf des Flugzeuges ist das Gerät ein starkes Argument

- die Einrichtung dient der Sicherheit und erleichtert die Orientierung für den Piloten - sofern er lernt, damit umzugehen

Es gibt heute sogar Einmotorige mit viel aufwendigeren Displays, vergleichbar mit den aktuellsten Einrichtungen in den Verkehrsflugzeugen. Allerdings hat es sich gezeigt, dass die meisten Piloten mit diesen fantastischen Geräten schlecht umgehen können - weil ihnen schlicht die Zeit und der Eifer fehlt, das Nötige zu lernen, um die Möglichkeiten ausschöpfen zu können!


 

Grenchen-Airport kämpft ums Ueberleben!              20.01.06

«Der Flughafen ist gefährdet» steht im Grenchner Tagblatt...

Die Regionalflugplatz Jura-Grenchen AG, Betreiberin des Grenchner Flughafens, fällt im neuen Jahr der Himmel auf den Kopf. Gleich an mehreren Fronten gerät sie in Bedrängnis. 

Die Statistik des letzten Jahres zum Betrieb des Flughafens Grenchen zeigt, dass der Abwärtstrend weiter fortschreitet. Weiterhin gravierend entwickelt sich der Rückgang der Flugbewegungen (Motor- und Segelflug). Ende 2005 muss die Betreiberin, die Regionalflugplatz Jura-Grenchen AG, ein Minus von 8,7 Prozent feststellen.

Einbruch beim Treibstoffverkauf


Landetaxen, Mieteinnahmen sowie Treibstoffverkauf sind die grössten Einnahmeposten. Die Situation wird für den Flughafen umso bedrohlicher, als auch der Treibstoffverkauf einen Rückgang erlitt. Auf Anfang 2005 hat der Bund die Steuerbefreiung für private Flüge ins Ausland aufgehoben. Weil die grenzüberquerenden Flieger ihren Treibstoff jetzt häufig massiv billiger im Ausland beziehen, beklagt der Flughafen Grenchen einen erheblichen Einbruch bei den Treibstoffverkäufen.

«Der Flughafen ist auch eine Tankstelle. Das ist ein wichtiger Geschäftszweig», erklärt Flugplatzleiter René Meier. «Wer kann, kauft den Treibstoff im Ausland ein.»

Dort spart er die 75 Rappen Mineralölsteuer. Zusammen mit der Mehrwertsteuer sind es gar 80 Rappen. Kostet der Liter in Grenchen 1.94 Franken, zahlt der Pilot im Ausland nur 1.14 Franken. Die Folge: Auch der zweite wichtige Einnahmeposten des Flughafens trocknet aus.

Konkret beträgt der Rückgang beim Kolbentreibstoff 5 Prozent. Beim Jettreibstoff sind es 38 Prozent. «Wir haben etliche 1000 Franken weniger eingenommen im Vergleich zum Vorjahr. Setzt sich dieser Trend fort, ist der Flughafen gefährdet.»

Siehe auch: Das Aus für Sabadell und Berlin-Schönefeld wird wohl geschlossen



Warum macht ein Auto glücklich? 
                                 22.01.06
 

Madame la conseillière à la réception de sa nouvelle Chrysler Neon SE

und wer freut sich da nicht mit?!

Ist sie nachvollziehbar, die Freude am Auto?

Warum haben wir alle ein Auto ins Herz geschlossen?

Und: Können wir nicht ohne ein Auto leben?! 

Nein, wir können wohl nicht!

Ich denke, es sind 3 Gründe, die uns ans Auto fesseln: 

1. Ein Auto ist ein Heim, eine Schutzhülle gegen die Umwelt, das Wetter und den Lärm.
2. Ein Auto ist eine Uniform, eine Deklaration - und Bestandteil unserer Persönlichkeit. 
3. Ein Auto ist ein Werkzeug, ein Zauberstab, ein unentbehrliches Wunderding der Mobilität.

Ich besitze 7 Fahrzeuge - und ich setze sie manchmal strategisch ein: 

Um eine Bewerberin für den (immer noch offenen Job) als Gouvernantin abzuholen - bin ich mit dem Peugeot Coupé bestens bedient. Es passt zum angebotenen Job, ist hübsch und nicht bedrohlich wie ein Riesen-Jeep...

Mein bewährter, aber nicht mehr junger Chrysler Voyager mit seinem unglaublichen Komfort macht die Alltags-Jobs und ist sich nicht zu schade, auch einmal trist und schmutzig auf dem Parkplatz stehen zu bleiben. 

Wenn es bequem, sparsam und alltäglich sein soll, ist der kleine Pontiac Sunbird gefragt. Kompakt, gewohnt und treu tut er seinen Dienst und wird im Chateau in Frankreich übersommern...

Ja, Autos sind wichtig. Sie machen unser Leben aus. Man kann zwar ohne Auto leben - aber nicht freiwillig!


 

Der Emmerdeur ist gelandet!                                                   27.01.06

Noch gestern war er ein Sujet für die kommende Fasnacht: 

Als Zisyadis gestern auf der Gemeindekanzlei seine Schriften deponieren wollte, kam aus: Der Heimatschein fehlt. Kopflos.

Zisyadis will das neue Obwaldner Steuergesetz vor das Bundesgericht zerren. Aber dafür muss der Lausanner Kommunist in Obwalden gemeldet sein.

Heute ist er nun offensichtlich mit den nötigen Dokumenten ausgestattet worden und kann seinen Feldzug gegen die Reichen beginnen. Es geht der SP, welche hinter dieser Initiative steckt, nur darum, gegen die Gutverdienenden zu hetzen, welche sich Steueroasen als Wohnsitz aussuchen. 

Den Kommunisten und Sozis war es seit jeher nicht um Gerechtigkeit gegangen, wie sie vorgeben - sondern schlicht und einfach um das wenn immer mögliche Enteignen der Reichen. Warum selber hart arbeiten, wenn man sich durch den Staat ernähren lassen kann? Das ist die Devis der Sozis.

Dass das finanziert werden muss, ist klar. Da diese Leute keine Steuern zahlen, muss man andere Opfer finden und dass diese eventuell einen Ausweg finden, passt der SP nicht. Einen Einheimischen haben sie nicht gefunden und so ist die Aufgabe dieses schmierigen Typen aus dem Waadtland, Unfrieden zu stiften und zu versuchen, die durch lokale Abstimmung beschlossenen  Degressiv-Steuern in Obwalden gerichtlich zum Fall zu bringen. 

Die Obwaldner haben nicht gerade vor, ihn nett zu empfangen:

Offensichtlich wollen sie dafür sorgen, dass ihm die Pfeife ausgeht und haben schon mal eine artistische Montage erstellt, was sie ihm offensichtlich angedeihen lassen wollen. 

Gut, der Kerl hat nichts zu verlieren und wird von der SP ausgehalten. Ich denke, dass solche Aktionen uns allen schaden und vor allem aber aufzeigen, was die Sozialistische Partei der Schweiz zu unserem Wohl beiträgt: 

Verhindern, wo sie können und versuchen, die Reichen zu vertreiben - den die SP lebt ja von den Nichtstuern und den sogenannten 'Armen' in der Schweiz. Und denen gefallen solche miesen Aktionen. Eines ist zu hoffen: Dass der Schuss gehörig hinten raus geht und die SP noch mehr in den Keller rauscht, wie in Deutschland geschehen!


Ich kann mich doch über den Winter freuen!                                       31.01.06

Die sogenannte Winterszeit ist ja immer kalt, grau und unproduktiv. Die berühmte Bauwirtschaft - aber auch Landwirte, Gärtner und Sportler haben ihre ruhige Zeit.

Ich will den Winter aber positiv sehen: 

- Der gefallene Schnee macht alles sauber und hell (Foto vom Anflug Grenchen vom 01.02.06) Dieses Bild hat Power!

- Obwohl ich generell nur minimal heize, ist doch das Eintreten in meine Häuser ein Genuss. Nie fühle ich mich so 'zuhause' wie im kalten Winter.

- Ich muss fair sein: Schon drei Mal war ich in diesem Winter in Florida  (Nov, Dez 05 und Anfangs 06) und habe mit Sonne und Wärme auftanken können. 

 


Liebe Schweizer, behaltet eure Waffen!                                 19.02.06

Das Recht auf Selbstschutz, auf Notwehr ist in fast allen Staaten der Welt existent. Sich vor Gewalt zu schützen soll kein Privileg der Oberschicht sein - sondern Grundrecht eine jeden Bürgers. Wer nach Waffengesetzen ruft und die Totalentwaffnung des Volkes will muss sich bewusst sein, dass sich die Kriminellen damit ihrem grossen Vorteil holen. Gegenüber einem unbewaffneten Opfer sind diese total überlegen!

Aber nur schon die Vermutung oder Kenntnis, dass jemand eine Waffe einsetzen kann, hält viele Gewalttäter davon ab, einen Angriff zu wagen. Kriminelle suchen sich nur die Schwächsten aus - dies ist für sie weit weniger riskant und am ehesten Erfolg versprechend!

Jeder sollte sich heute verteidigen können.

Alle reden dieser Tage wieder von dem Ueberfall auf die Schule in den USA. Nehmen wir an, dass es wirklich der Beschuldigte junge war, der die Tat total unbehelligt durchführen konnte. Wenn ein, zwei der Lehrer ein Waffe zur Verfügung gehabt hätten, wäre die Sache glimpflicher abgelaufen - dies ist sicher!

Gegen jemand, der einem mit einer Schusswaffe töten will, kann man sich nur mit einer ebensolchen verteidigen. Da nützt kein Gespräch, kein Flehen und auch kein billiger Pfefferspray. Bis die Polizei vielleicht zögerlich mal ankommt, sind meistens schon alle tot!

Darum Leute, wenn ihr ein Schiesseisen habt, behaltet es im Haushalt oder in der Firma und setzt die Waffe ohne zu Zögern ein, wenn es angebracht ist. Notwehr ist legal!

Wer keine Schusswaffe besitzt und sich gefährdet fühlt, soll sich schnellstens
eine anschaffen und etwas Schiesstraining machen. Jetzt ist der Waffenerwerb in der Schweiz noch einfach, das könnte schnell ändern. Die Bewilligung zum Waffenerwerb ist über die Gemeinde zu erhalten, einfacher als man denkt. Wer sein Leben jedoch lieber als wehrloses, aber bedauernswertes Opfer von Kriminellen hinschmeissen will, kann dies natürlich tun! Es werden sich sicher hunderte Gutmenschen finden, welche dann Kerzlein an den Tatort legen. Auch ein Weg, einigen als Dummkopf  im Gedächtnis zu bleiben.


 

Die Farce der 80 km/h auf den Autobahnen               04.02.06

Irgendwann wird es sogar den braven Schweizern zu dumm. Die Story:

 

Heute (Samstag) morgen fahre ich von Biel gegen Solothurn. Der Verkehr in der Stadt Biel ist flüssig und ich biege auf die Autobahn ein. Ich setze den Speed mal auf 100 kmh und rolle ruhig gegen Solothurn. Autos tauchen hinter mir auf und überholen mich mit sicher über 120 kmh...

Ich bleibe bei meiner Geschwindigkeit auf der rechten Fahrspur und habe total freie Bahn. Langsamer fährt keiner - dafür überholen mich Dutzende, darunter ältere Herren im Lexus, Audi, Jaguar und ein junges Girl im Cooper - einfach alle.

Ich nehme die Ausfahrt Grenchen und fahre hinter einem Jaguar, der mich eben rassig überholt hat über die Ausfahrt gegen die Stadt. Er biegt bei einem Café ab, parkiert und ich stelle mich daneben, denn ich kenne den Herrn - einen Anwalt. Hallo Maitre - noch nichts gehört von den 80 kmh auf der Autobahn? Die sollen mich .... was soll ich diese saublöde Polit-Agitation ernst nehmen?! Ich habe das vor 3 Tagen kommen sehen, siehe: BAD NEWS

Wir trinken unseren Kaffee und der Mann erklärt mir nun, dass bestimmt keine Bussen verteilt werden - leur truc ne tient pas debout.... (Auf Deutsch in etwa: Diese ihre Sache ist nicht aufrechtzuerhalten) Bevor die Tafeln stehen, sei eh nichts zu machen. Wörtlich: Diese Politiker sollen sich ihren Feinstaub in den Hintern pinseln!

 Der Mann hat offensichtlich die Nase voll von diesen ewigen Schikanen und beachtet (wie offensichtlich alle anderen) die Anordnung einfach nicht. Ja, es gärt in der Bevölkerung!

Wir wechseln das Thema, trinken den Kaffee schnell aus, denn fast alle Gäste im Café qualmen - es ist erbärmlich! Schnell nach draussen - hallo frische Feinstraub-Luft - wir atmen durch und verabschieden uns.

PS. Ich bleibe bei meinen 100 kmh - als gut schweizerischem Kompromiss. Falls ich eine Busse erhalten sollte - werde ich die Gerichte ein wenig beschäftigen. Leur truc ne tient pas debout - wir werden sehen. Ach ja, aber vor allem will ich mir nicht als hilfloser Idiot vorkommen, der auf der Autobahn von vollbeladenen Sattelschleppern überholt wird, nur weil es einigen selbstherrlichen Beamten in Bern gefallen würde!


A very strange Car, but...                                                      16.02.06

Zum Glück habe ich in der Schweiz eine Reservation vorgenommen - in Orlando war kein Auto mehr zu erhalten. Die waren am Abladen von Neuwagen und ich musste nehmen, was ich erhielt: Einen HHR - so heisst das Ding. Neuer konnte er nicht sein: 4 Meilen auf dem Tacho!

Aber was die komische Schüssel alles kann! Kein Witz, vom Restaurant aus kann man den Motor mit der Klimaanlage anwerfen - der Bordcomputer ist genial, wenn man ihn endlich bedienen kann und die 16-fach verstellbaren Sitze sind eine Rücken-Therapie!

Eben habe ich einen neuen Jaguar gekauft, ich erhalte ihn nach meiner Rückkehr in die Schweiz und nun verliebe ich mich in diese komische, knufflige Kreatur...

Was halten Sie davon? Hässlich? Originell? Also, ich finde den Knubbel megasauber und Platz hat er auch. Zum Konsum: Er fährt bei 70 mph über 30 Meilen mit einer Gallone Bleifrei. Bitte rechnen! 

PS. Ich helfe Ihnen: Das sind weniger als 8 Liter auf 100 Kilometer bei fast 120 km/h


Die gregorianische Geld-Therapie                        19.02.06

Es gibt tatsächlich Leute, denen bin ich zu geizig! Ah, Geiz soll geil sein - aber ich fand das nie und trotzdem mache ich offensichtlich manchen diesen Eindruck...

Irgendwann stellt man sich die Frage:  Was ist Geld für mich?

 

Heute weiss ich es genau: Für mich gar nichts!

Ich kann mir fast alles leisten und steige trotzdem meistens in Motels ab, wenn ich allein unterwegs bin. Schlafen kann man da genauso gut und man hat sein Auto in Griffweite vor der Türe - und da rennt man eh ein paarmal hin, ehe alles beisammen ist...

Aber ich habe mir devinitiv angewöhnt, beim Shoppen nicht mehr die Preise zu vergleichen und andrerseits nur noch in guten Restaurants zu essen. Gestern war das Lokal sogar mit Valet ausgerüstet - so heissen  die Boys, die den Wagen parkieren. Dafür war im besagten Nobelrestaurant ein Lärm wie in einem In-Schuppen von NewYork.  Es waren ja auch die gleichen Leute anwesend, die man in der spezifischen Ambiance antrifft. Auf dem 'Restroom' wird gekokst und alle sind viel zu schlank für Amerikaner... 

Ach ja, als es aber ums Zahlen ging, haben wir beiden Businessmans gestritten, wer denn jetzt zum Zug kommt,  wie die Bauern in Ochsen irgendwo im Berner Oberland.

Ich habe zuviele Dollars in Cash und versuche, diese auszugeben. Nur ist es einfacher, mit der Karte zu bezahlen - die Leute hier wollen kein Bargeld. Aber es macht Spass, wieder einmal aufzupassen, was man für Scheine in der Hand hat. 

Ich habe 2 super Polo-Shirts gekauft - ganz ohne Aufschrift und mit einem echten Schnitt - keine Kartoffelsäcke, dann die tausend Goodies, die Shoppen hier so interessant machen und, und... alles BAR bezahlt! 

Finde ich lustig, das Geld der Armen (no credit card - means cash) wieder einmal kennen zu lernen - aber ich hasse die grünen Scheine von ganzem Herzen! 

Denn dass Geld nicht stinkt ist eine Lüge - es macht sogar stinkige, unappetittliche Hände - OH, ICH FREUE MICH, BIS DAS GEHASSTE BARGELD WIEDER AUSGEGANGEN IST! 



Der Baby-Jaguar war schon lange fällig!                     
06.02.06

Mein Peugeot 406 Coupé, das ich vor ein paar Jahren gekauft habe, weil ich einfach der Traumform nicht widerstehen konnte, ist mir langsam auf die Nerven gegangen. Einerseits sind die riesigen Türen beim ein- und aussteigen hinderlich und das Auto hatte keinen Tempomat.

Es wird aber in meiner Autogalerie einen Ehrenplatz erhalten - weil es einfach das schönste war. Nun habe ich endlich den Jaguar gekauft - mit dem gesparten Geld vom US-Wohnmobil oder was ?

Nun, der Jaguar steht im Schnee im Februar - denn die Garage ist mit dem DeLorean besetzt. Ach ja, ich werde ihn dann schon mal ausführen, den schönen Baby-Jaguar...


 

Aus mit dem Haus in Amerika!                                                     04.02.06
 

Das Haus hat 280m2 Fläche, eine Garage für 3 Autos, ist natürlich klimatisiert und in einer geschützten Siedlung in der Nähe von Aiken, einer mittelgrossen,  gepflegten Stadt in South-Carolina, 3 Fahrstunden von Atlanta entfernt.

Das Wetter in South-Carolina ist  ausgeglichen. 

Schwere Hurricanes sind rar und es gibt keine dieser schrecklichen Hochwasser. Man lebt hier in des Mitte des  amerikanischen Kontinents  und der Rest von Amerika ist innert ein paar Flugstunden zu erreichen. Das alles würde ja soweit passen und das nötige Geld ist da. Aber...

 

Leben in South-Carolina?

Wenn immer mir jemand beim definitiven Kauf  zuvorkommen sollte, so habe ich überlegt, wäre dies nicht so schlimm, denn ähnliche Häuser in derselben Preislage sind hier immer zu verkaufen.

Die Amerikaner zügeln einige Male in ihrem Leben und der Immobilienmarkt ist dadurch sehr lebendig. 

Das Haus steht infolge einer laufenden Ehekrise leer,  und wird für eine knappe Viertelmillion angeboten. Wenn man gleich bezahlen kann, geht das noch etwas billiger. 

Nun - aus der Traum - siehe unten! Na ja, eigentlich bin ich ja auch ein bisschen erleichtert. Ich habe im meiner Karriere erfahren, dass Besitz vor allem auch eine Last bedeutet. Vor allem Immobilien und natürlich Flugzeuge und Boote sind ein Alptraum in Sachen Unterhalt und Verwaltung - sobald man mehrere davon hat!

So what? 

- Entweder ändern die USA ihre steuerlichen  Bestimmungen für Ausländer nächstens, aber da ist offensichtlich wenig Hoffnung

- Es gibt die Möglichkeit, das Haus über eine Firma (US-Trustee) zu kaufen, aber damit habe ich schon schlechte Erfahrungen gemacht. Der Fiskus argumentiert dann mit 'Gesetzesumgehung' und das kommt in der Regel noch teurer

- Ich schau mir Kanada noch mal näher an, da ich einige Personen kenne, die in diesem Land ihr zweites Heim gefunden haben und steuerlich problemlos dort residieren. 

I want your $! 

Man kann sich bei Freunden erkundigen, welche in den USA leben oder dort auch nur ein Haus besitzen ihre Ferien verbringen. Besser ist es aber immer, sich jeweils die geltenden Gesetzestexte zugänglich zu machen

Es geht ja nur darum, Problemen aus dem Weg zu gehen, welche einem die Freude am Objekt der Träume schnell verderben können. Dass Amerikaner und in den USA lebende Ausländer für ihr globales Einkommen Steuern zahlen müssen, wusste ich natürlich schon vorher. Dass man pro Jahr 90 Tage in den USA verbringen darf, ohne Visa oder Green-Card, ist auch klar. 

Nun, Tatsache ist, dass ein Hauseigentümer, der sich länger als 30 Tage im Lande aufhält, für sein weltweites Einkommen und Vermögen steuerpflichtig wird. Natürlich kommen dann noch gewisse Abkommen zum Zuge - aber in meinem Fall geht kommt eine solche Finanz-Uebung gar nicht in Frage!

Die meisten Ausländer schwindeln natürlich auf der Steuerdeklaration. nur auf sowas lasse ich mich nicht ein! Die  amerikanischen Behörden sind gnadenlos, das Haus wird gepfändet und wenn die Lust haben, wird man noch mit Landesverweis oder gar Gefängnis bestraft. 

Die USA sind nichts für reiche Einwanderer - diese sind in der Schweiz viel besser bedient!

 


 

Pflotsch, grauer Himmel und saure Birnen!                                    06.03.06

Ich war dieses Jahr ja schon zwei Mal in Florida und jede Ankunft in Kloten war ein kleiner Schock. Mein Garten ist trotz teurer Pflege durch den Gärtner teilweise im Eimer und alles ist grau und eklig matschig...

Es bleiben mir aber noch ein paar Tage in Frankreich und Spanien im schönen Monat März - ich darf hoffen, dass ich ab nächster Woche wiederein wenig an Farben erfreuen kann...   

Am schlimmsten sie die Leute zu ertragen, nach der sicher etwas übertriebenen Fröhlichkeit der Floridianer sind die unzufriedenen und misstrauischen Bewohner unserer Breitengrade umso schlimmer zu ertragen. Nun, ich setze eine freundliche Miene auf - aber mit dem Resultat, dass viele meinen, ich mache mich über sie lustig. So weit sind wird schon gekommen - jemand, der gut aufgelegt ist, muss ja suspekt sein!^



Salon de l'automobile de Geneve - une tradition...
                
09.03.06

Seit vielen Jahren besuche ich den Genfer Autosalon. Immerhin haben meine ehemaligen Aktivitäten über 1200 Autos an den Mann und die Frau gebracht...

Dieses Jahr waren Bio- oder sonstige Zwitterfahrzeuge angesagt. Die Lust, Autos zu kaufen, ist den Schweizern aber offensichtlich vergangen.

Mit den aktuellen Benzinpreisen und der Vollausstattung selbst der kleinen Wagen gibt es auch keinen Grund mehr, jedes Jahr ein neues Fahrzeug zu kaufen!

Die Ausstellungsfläche in Genf wird langsam aber sicher zu gross. Neuerdings sind die Zubehör- und Pneuhändler auf dem Hauptdeck angesiedelt. Fast ein Stilbruch und eine kleine Schande!

Sicher habe ich mich amüsiert! Aber es gibt auch Faktoren, die traurig machen:

- Die Leute meiner Zeit sind kaum mehr anzutreffen - es ist nicht mehr lohnend, als Boss einer Firma in Genf präsent zu sein - verkauft wird kaum mehr!

- Kaum eine echte Neuerscheinung ist zu bewundern. Genf war früher der wichtigste Salon der Welt! Die Schweiz war ein viel beachteter Testmarkt.

- Es stinkt am Genfer Salon! Also einziger Salon der Welt ist noch nicht Rauchverbot angesagt. Unglaublich... Die Schweiz ist schon noch ein wenig im kulturellen Hintertreffen!

Das Racing, die Rennerei ist offensichtlich ganz gross im Interesse der Menschen, denn in Genf hat fast jede Marke ihre Rennmaschinen ausgestellt.

Sogar General Motors, die in Europa nur noch die koreanischen Modelle - das heisst, die ehemaligen Daewoos, ausstellen - haben  einen rennsportlich aufgemotzten Corvette mitgebracht.

Ist ja toll, wenn die Tendenz zur Rennstrecke geht. Vielleicht ist man dann auf der Strasse sicherer vor einfältigen Schumi-Imitatoren. Das könnte nichts schaden!

Im Untergeschoss ist traditionell eine Oldtimer-Show eingerichtet. Hier sind wirkliche Kleinode zu bewundern.

Etwas schockierend ist es allerdings für mich, dass ich einige der ausgestellten Fahrzeuge schon neu gefahren habe. 

Na ja, die Zeit vergeht eben schneller als einem manchmal lieb ist und an den Autos sieht man es manchmal besser als an der weiblichen Gefährtin...!

Trotzdem, die Autos aus der 70er - Jahren waren noch richtig sexy. Ach, könnte man die Zeit ein bisschen zurückschrauben - ja, es gab auch weniger Bussen damals!

Würden Sie ein solches Auto für fast siebzigtausend Franken kaufen? Ja?

Dann müssen Sie aber ein Jahr warten, bis Sie damit fahren können! Das ist nämlich der Morgan Aero 8 - das Fahrzeug ist sogar in LeMans gerannt!

Sehr sauber gearbeitet, aber alles von Hand gefertigt. In Genf war auch das Chassis ausgestellt. Eigentlich ein Gebastel, aber eben sehr exklusiv.

Es ist eine Freude, dass es noch einige wenige Betriebe gibt, die Autos von Hand herstellen. Nur kann man diese an einer Hand zählen...

Die Amerikaner versuchen mit ganz massiven Kutschen das Interesse der Käufer zu finden. Die Dinger sind zwar nicht so schwer (und schwerfällig) wie sie aussehen, aber immerhin nicht den hiesigen Geschmack entsprechend.

Trotzdem finde ich Gefallen an der Idee, dass nicht mehr alle Autos similär aussehen. Wer kann den eigentlich noch einen Toyota von einem Mitsubishi oder Seat unterscheiden? 

Mit diesem Panzer - er heisst übrigens Chrysler Imperial - fällt man mindestens richtig auf und fühlt sich vermutlich wie ein richtiger König. 

Nun, ich habe von 3 Wochen den Baby-Jaguar (x-type) gekauft und bin damit nicht unglücklich. Ich versuche halt, Understatement zu demonstrieren! Aber nächstes Mal darf es vielleicht wieder etwas mächtiger sein...

 



Mein Jaguar schlummert in der Garage... 
                 06.02.09


Knapp drei Jahre ist er her, dass ich den Jaguar gekauft habe. In dieser Zeit ist viel gelaufen!

Die Benzin-Preise haben alle Höhen und Tiefen gesehen. Die Strassen sind durch die Krise leer geworden. Und vor allem: Die Politik und die Behörden haben dafür gesorgt, dass nur noch ganz brav gefahren werden darf - sonst ist der Ausweis schnell mal weg. 

Ein kleiner Motor mit weniger als hundert PS ist heute weit ausreichend - ausser man hat einen Pferdeanhänger zu transportieren. Der Spass ist heute eher, mit Hilfe des Bordcomputers sparsam zu fahren!

Jaguar ist jetzt indisch und vielleicht bald Geschichte.

Die englische Fabrik und die ganze Modellpalette in von der maroden Ford-Company an die indische Tata-Gruppe verkauft worden. Eigentlich fast schon eine ketzerische Schande, aber die englische Autoindustrie ist eh nicht mehr existent. 

Für den Jaguar-Eigner in der Schweiz hat sich allerdings nichts verändert. Der Importeur ist immer noch die Emil-Frey-Gruppe und das ist an sich beruhigend. Ich muss auch sagen, dass ich kaum mit dem Auto fahre und als Resultat schon mal die Batterie ersetzen musste...

 



Böse Ueberraschung im Grand Salon du Chateau...             
     20.03.06

Beim Unterhalt eines historischen Gebäudes gibt es zwei Varianten - und dieses Thema ist für alle Leute, welche selbst bezahlen müssen, dasselbe:

1. Man scheut keine Kosten und Mühe, alles muss in perfektem Zustand sein: Das sind in der Regel nur fanatische Puristen oder ganz naive Laien, die einfach eine entsprechende Firma beauftragen, alles Nötige und Denkbare vorzunehmen und dabei mindestens in südlichen Gefilden jämmerlich übers Ohr gehauen werden. Hier kann kaum eine finanzielle Grenze gesetzt werden - das berühmte Loch ohne Boden ist geboren!

2. Für Diejenigen jedoch, der sich in der Sache auskennen, ist es viel effizienter und auch kostengünstiger, nach einer guten Checkliste den nötigen Minimalunterhalt vornehmen zu lassen. Das braucht allerdings disziplinierte Ueberwachung und eigentlich permanente Anwesenheit. Für Sommerwohnsitze wenig geeignet! Es gibt einfach ein zu grosses Risiko, etwas zu vergessen oder nicht richtig einzuschätzen!

Es gab eine Zeit, da spielte Geld keine Rolle...

Als diese prächtigen Herrenhäuser in Frankreich erbaut wurden, war die Revolution vorbei und man konnte, wenn man ein anständiger Adliger war, den Reichtum wieder zeigen. Kein Aufwand war zu gross, um die Gebäude möglichst schön und eindrucksvoll zu erbauen. Niemand baute vor 200 Jahren für die Ewigkeit - sonst wäre auch keiner auf die Idee gekommen, diese Monumente des Reichtums und in weichem Sandstein zu errichten! Damals war das Luxus und Noblesse pur...

Eine besonders aufwendige Mode war, die Dachabläufe innerhalb der Mauern zu führen, sodass diese nicht sichtbar waren. Das wurde anscheinend in England aus rein ästhetischen Gründen eingeführt und in Frankreich bei den kunstvollsten Dächern imitiert. Das diese internen 'Kanalisationen' nicht überlaufen dürfen, ist klar. Also sollten diese Einrichtungen permanent überwacht und gereinigt werden.

Ich habe damit auch jemanden beauftragt, aber die Sache nicht nachgeprüft - die Quittung ist da!

Diese gewaltigen Landschlösser sind immer auch eine Art riesige Volièren, das heisst, die Gebäude sind von unzähligen Vögeln und anderen Viechern bewohnt. Letztes Jahr kamen eine grosse Zahl von weissen Tauben dazu und diese nisten anscheinend übers ganze Jahr. Auch an verborgenen Stellen und das führte nun zu gewaltigem Aerger, denn die Mauern wurden innen überflutet, mit dem Resultat, dass Wände, Teppiche und Holzverkleidungen nass wurden.

Ein echter Landlord nimmts gelassen...

Wenn in einem Schloss Dutzende von Zimmern und Salons existieren, kommt es natürlich vor, dass man den einen oder anderen Raum nicht täglich betritt - vor allem im Winter. Die Ueberraschung ist dann leider gross, wenn man eine solche Schweinerei antrifft und man sollte blitzschnell für Abhilfe sorgen. Einen Dachdecker zu finden, der da auf zwanzig Meter Höhe rumklettert und die Känel reinigt - ist nicht einfach, aber wir haben noch gleichentags einen tüchtigen Fachmann gefunden.

Die Ursache des Ueberlaufens ist behoben. Was wir auf die Schnelle reinigen konnten ist auch gemacht und der Rest wartet auf die Frühlingsputzete und den Maler! Der Dachdecker wird künftig zwei Mal im Jahr nachschauen, was die lieben gefiederten Freunde wieder angerichtet haben...

Im angrenzenden Atrium ist zwar der Boden überschwemmt, denn das Wasser ist so hoch angestiegen, dass der Grundwasserspiegel praktisch ebenerdig liegt. Immer noch besser, als ein Haus zu besitzen, welches an einer Hanglage abrutschen kann oder in einem Tal liegt, das überschwemmt werden kann. Wir wissen jetzt, dass sich die Schäden bei unserem immobilen Objekt auch bei extremen Wetterbedingungen im Rahmen halten. Das ist doch eine erfreuliche und Erkenntnis und ziemlich beruhigend, wenn nächstes Jahr wieder eine Sintflut drohen soll!



Schafft man das alles?!!                                                                    30.03.06

Bisschen viel vorgenommen: 

31.03.06 Flug nach Troyes und Paris (Privatflugzeug) wg. Besprechung Rennsaison 2006
01.04.06 Flug nach Laval und Angers: Inspektion des Chateau und eines Flugzeuges
02.04.06 Rückflug nach Grenchen - letzte Vorbereitungen für die USA-Reise (solo!) 
03.04.06 Flug nach Atlanta mit Delta, Fahrt mit Mietwagen nach South Carolina
04.04.06 Verhandlung mit CEO Air1st wg. Kauf von PropJet, Fahrt nach Chatanooga
05.04.06 Besuch des FBO (Unterhaltsbetriebs) wg. Neumalerei des PropJets
06.04.06 Meeting mit diversen Piloten und Abschluss von Trainingsvereinbarungen
07.04.06 Anwalt und Escrow-Company in Nashville, Fahrt nach Ocala (FL)
08.04.06 Fahrt nach Lakeland, Besuch der Sun n' Fun Airshow, Fahrt nach Sarasota FL
09.04.06 Einkäufe diverse Shops für Spezialteile Autos, Flugzeuge, Informatik 
10.04.06 Drive nach Orlando und Rückflug über Atlanta nach Zürich mit Delta
11.04.06 Ankunft in Zürich, update in Büro und Jetlag - Therapie...!
12.04.06 Flug nach Lyon und Pau mit Privatflugzeug, Probegalopp mit Rennwagen usw.

Na ja, eines Tages fällt man vielleicht plötzlich von der Stange - aber ich denke, ich bin noch nicht reif fürs Aufgeben! Es gibt viele Dinge, die eben nicht warten können. 

Die obige Liste ist absolut kein Witz oder gar ein kurioser Wunschzettel - genau diesen Stundenplan versuche ich durchzuziehen. Zwischendurch muss einfach eine Top-Performance her, dann spürt man, dass man richtig leistungsfähig ist. 

Es gibt Leute, die haben für sowas kein Verständnis - aber das sind ja auch nicht die Erfolgreichen!

Sicher ist eines: Ostern werde ich in Frankreich verbringen - da habe ich meine Ruhe, wenn nicht wieder ein neuer Aerger mit den gallischen Behörden oder dem Wetter droht...


 

Läuft ja wie geschmiert, wenn nur der Staat nicht wäre...              04.04.06

Alle wichtigen Jobs sind bis jetzt erledigt, nur was die Zulassung und Lizenzen des MU2-Turboprop anbelangt, sind neue Probleme aufgetaucht. Um nur eine (unumgängliche) Ausbildung über die Systeme zu erhalten, verlangen die USA neuerdings eine Zulassung durch die TSA (Transport Safety Agency), eine spezielle Versicherung mit allen möglichen Zusatzvereinbarungen und ein F-Visa für Studenten!

Wenn man sich das vor Augen hält, begreift man, warum über die Hälfte der gesamten Flugzeugflotte weltweit zu verkaufen ist! Die Schikanen und zeitraubenden administrativen Irrungen sind in keinem Verhältnis mehr zum effektiven Mobilitäts- und Zeitgewinn eines Flugzeugeigentümers. 

Es sind vor allem diese zermürbenden und absolut einfältigen Schikanen und nicht einmal die Kostenexplosion, welche das Fliegen verleidet!

Auf jeden Fall werde ich diese Wochen entscheiden, ob aus dem MU2-Kauf etwas wird. Der Reiz, diese unvergleichlich schnelle Maschine zu fliegen und zu beherrschen ist gross, aber leider muss man dazu auch Eigentümer sein! Allen diesen Aufwand zu betreiben habe ich einfach keine Lust - das Geld an sich ist in diesem Fall unwichtig, das Kapitel ist wenigstens beherrschbar. Was sich aber die irren Funktionäre einfallen lassen, kann niemand nur erahnen!

Ich denke, ich fahre eine Tag früher nach Lakeland und kaufe einen richtigen Haufen Goodies! Shopping ist in Amerika DER Nationalsport und man soll sich ja den Gepflogenheiten der bereisten Länder anpassen. Ausserdem bin ich im Moment von den elektronischen Wundern angetan - denn ich habe entdeckt, dass sich damit wunderbares Brain-Training abhalten lässt! Noch besser: Man lernt, sich unter keinen Umständen aufzuregen...

Meistens ist es nämlich so: Die Hardware funktioniert tadellos, aber die Software ist von Typen entwickelt worden, die intellektuell nur ihre Programmierung einigermassen beherrschen, jedoch von der eigentlichen Anwendung wenig Ahnung haben! Besonders schlimm sind auch einige Manuals (also Benutzerhandbücher) und vor allem eines existiert selten - eine echte Anwenderfreundlichkeit!

Darum meine Bemerkung: Wer die Installation gewisser Programme, die Bedienung bestimmter Geräte (Recorder, GPS etc.) und die untauglichen Handbücher erträgt, ist absolut nicht mehr zu erschüttern! Das ist eine gefragte Qualität heutzutage...

 



Ein Stop in Daytona..
.                                                               06.04.06

Nach dem Besuch gestern bei Air1st in South-Carolina (der weitaus besten, erfolgreichsten MU2-Organisation) und deren unglaublich liebenswürdigem Eigentümer, bin ich endgültig in Richtung Süden unterwegs. Ein kurzer Stop am Racingspeedway in Daytona (ich war im Februar während der 500 Meilen schon dort) wird mir zeigen, was die Amerikaner mit ihren Rennstrecken anfangen, wenn mal kein grosser Anlass stattfindet...

Mein Chrysler PT Cruizer ist je ganz angenehm - habe ich doch wieder über zweitausend Meilen zu fahren - aber in den USA ist das Driven ja immer ein Vergnügen. So ruhig daherrollen, eine kalte Cola süffeln, die Landschaft geniessen und man dabei wunderbare Pläne schmieden - that's cruising... 

Die Sitze im Chrysler sind allerdings nicht viel wert! Keine anständige Verstellung und vor allem keine Lendenstütze. Da hat sich Chevrolet im HHR einiges mehr einfallen lassen. Eigentlich sollten die amerikanischen Hersteller endlich wissen, dass man sein halbes Leben in diesem Lande im Auto, das heisst eben auf dem Fahrersitz verbringt. Hat da Mercedes deutsche Härte einbringen wollen? Mir tut der Hintern weh - ich werde mir bei Walmart ein Kissen holen!

Dafür ist der Kompass perfekt und auch eine anständige Benzinanzeige mit mechanischer, analoger Anzeige ist vorhanden. Hier spricht der Autotester!  Nun, wenn man so häufig Autos mietet wie ich, fallen einem diese Details besonders auf und man hat eine ziemliche Idee vom Stand der Dinge in Sachen Ausrüstung der neusten Auto-Modelle. Auf eine Revolution muss man sich mit den amerikanischen Autos vorläufig nicht einstellen!

Originell ist aber eine für mich neue Idee: Es besteht innerhalb  des Bordcomputers eine Anzeige, welche die im Auto verbrachte Zeit addiert. Da bin ich mal gespannt, wie das am Schluss meiner Reise aussieht! 

Gestern habe ich auf einer langen Highway-Fahrt den Radio richtig eingestellt: Bass, Treb, Mids, Fade und Balance waren irgendwo - nur nicht am richtigen Ort. Offensichtlich hat sich noch niemand damit beschäftigt und das Auto hat immerhin schon 6000 Meilen auf dem Buckel. Es ist ein Elend: Die heutigen Radios werden von den Leuten nicht mehr verstanden! Dieser hier hat zum Beispiel 4 verschiedene Arten von Scan- und Suchfunktionen. Wer zum Teufel braucht sowas?

Ich habe ein portables GPS dabei. Das hilft mir zwar nicht den Weg zu finden - die Database hat das amerikanische Coverage nicht - aber ich kann mit manueller Eingabe meine jeweiligen Ankunftszeiten fast auf die Minute errechnen. Das hilft meinen vielbeschäftigten Geschäftspartnern. Die essen meistens im Büro oder gar nichts und planen den Tag genau vorher. Welch ein Unterschied zu Frankreich oder Spanien...

American Style in Sachen Racing.

Hier auf den Highways kann man von einer genauen Durchschnittsgeschwindigkeit ausgehen. Es gibt wenig Staus und alle, auch die Lastwagen fahren mit mindestens 70 Meilen pro Stunden, d.h. 120 kmh. Das gibt den perfekten Verkehrsfluss, natürlich immer mit eingeschaltetem Cruisecontrol, dem Tempomat, den man in Europa mit der üblichen nervösen Fahrerei nicht gebrauchen kann. 

Ich habe auch die neue Digital-Videokamera mitgebracht. Ich werde in Lakeland einiges von der Flugschau aufzeichnen und dann versuchen, das Ganze zu bearbeiten und einen kleinen Clip anzufertigen, den man dann auf der Webseite ansehen kann. Die neuen  Technologien...

Noch zu Daytona: Besonders populär sind hier die Truck-Rennen. Das sind aber nicht Rennen mit richtigen Lastwagen, wie wir das in Europa kennen, sondern reinrassige Racing-Tourenwagen, denen einfach eine Mini-Laster-Karosse übergestülpt wird. Die Preisgelder gehen in die Millionen und die Zuschauer sind ganz verrückt nach diesen Rennen. 

Jeder zweite Amerikaner fährt einen 'Truck' oder einen SUV - da konnten die grossen Veranstalter an diesem Umstand natürlich nicht vorbeigehen und haben flugs diese Serien kreiert. Die Amis wissen halt schon, wie man dem Konsumenten Freude machen kann und ihm dabei das Geld aus der Tasche ziehen kann. 

Da sind wir Europäer natürlich schon nicht so beweglich...

 


Alle Jahre wieder in Lakeland...                                     26.04.06  

Seit vielen Jahren bin ich ein, zwei Tage in Lakeland zu Besuch. Es ist zwar immer wieder ziemlich dasselbe wie im Vorjahr - aber man kennt sich zum grossen Teil und die amerikanische allgemeine Luftfahrt ist eine grosse Familie. 90% aller Aussteller sind praktisch immer mit den gleichen Produkten da, aber die Ambiance, die hier herrscht ist eben einmalig.Viel Begeisterung und wenig Neid. Es waren herrliche zwei Tage ohne jeden Vorbehalt! Gekauft habe ich neue Kopfhörer und ein paar kleine Gadgets wie T-Shirts und solche brauchbaren Dinge, die man eines Tages auch als Souvenir an die Wand hängen kann!

Die Sun 'n Fun ist nicht nur für Flieger eine Attraktion - es kommen ganze Heerscharen von Leuten mit Motorhomes und Privatwagen, einfach um traditionell dabei zu sein. Die Leute sind aufgestellt und freundlich - das pure Gegenteil von Paris-Bourget, was natürlich auch eine Fachmesse ist.

Ich kann allen, die Amerika und den dortigen Lifestyle geniessen und hautnah erleben wollen, einen Besuch der Airshow empfehlen. Mancher Amerika-Kritische hat sich dort schon von seinen Zweifeln getrennt und die gute Aura des Amerikaner-Seins eindrucksvoll erleben können! 

Es sind zwar 90% aller Aussteller mit den gleichen Produkten da, aber die Ambiance, die hier herrscht ist eben einmalig. Man sieht sich mit Bekannten wieder und kann sich einige Tage richtig unterhaltend um die Ohren schlagen.  

Die Hangar-Ausstellung ist legendär, da findet man wirklich fast alles. In den USA hat es Händler, die durch das ganze Land touren, um ihre Sachen an den Mann zu bringen. Einer hat zum Beispiel nur Akkus zu verkaufen, allerdings kann man ihm schlicht alles finden. Ich habe ein 15-jähriges Funkgerät und habe hier ohne Probleme einen neuen Batteriekasten gefunden. Natürlich ist auch die Army vertreten - aber die Begeisterung bei jungen Besuchern hält sich in Schranken!

 


 

Wie viele Hobbies kann ein Mensch aushalten?!                                      30.04.06

Allein das Fliegen und Unterhalten von 2 Flugzeugen mit den wiederkehrenden Ausbildungen (Instrumentenflug etc.), den Arztbesuchen und der damit verbundenen, schrecklich komplizierten Administration ist schon fast ein Fulltime-Job. Dazu kommt, dass ich ja seit über 10 Jahren noch eine Helikopter-Lizenz mit jährlich wiederkehrenden Prüfungsflügen unterhalte. Jetzt soll noch die Turboprop kommen, selber aus den USA importiert und über den Atlantik geflogen...

Autorennen will ich ja auch noch einige fahren, die Liegenschaften müssen unterhalten sein, die Gärtner und Handwerker haben immer viel zu tun, das muss verhandelt und in Auftrag gegeben werden. All das kostet enorm Zeit!

Pedrazza wartet auf mein 'OK FOR  RACE'

Ein Geschäftsfreund aus Frankreich hat seine Bude mit 280 Angestellten verkauft und ist jetzt auch nur noch Privatier. Ohne Flugzeuge, notabene. Jetzt reist er in der Welt umher und er vertraute mir an, er hätte noch nie einen so vollen Terminkalender gehabt. Mir geht es genauso...

 


 

No Panic, please - oder immer die Ruhe...                          26.05.06  

Ueber Piloten und ihr Verhalten in schwierigen Situationen gibt es viele lustige, aber auch sehr tragische Geschichten. Ein Hauptproblem ist die mangelnde Kenntnis der Technik ihres Flugzeugs im Falle einer Panne und dann natürlich die Panik, die einen Menschen schlicht unfähig machen kann, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen.

Ein Beispiel: Vor einigen Jahren ist ein Pilot mit seiner Frau in einer kleinen 2-motorigen Maschine in Toussus bei Paris gestartet. Offensichtlich hat seine Frau vergessen, die hintere Türe zu schliessen. An sich kein Problem, mit einer offenen Türe zu fliegen, ob für Fotoflüge oder dem Absetzen von Fallschirmspringern geht es nicht anders.

Nun, unser Pilot geriet in helle Panik, dass er zwar den Anflug auf die Piste zurück schaffte, aber dann seine Piper dermassen auf die Piste schlug, dass ein Totalschaden zu beklagen war...

Panik ist vermutlich genetisch in uns seit Jahrmillion verankert, ich kann mir vorstellen, dass man in Panik eben zu allem fähig ist, um zu versuchen, sich zu retten. Regelmässig trampeln sich ja in Mekka Hunderte von Menschen tot - eigentlich grundlos, denn wenn sie stehen blieben, würde auch niemend totgetrampelt...

Seit vielen Jahren trainiere ich, in Krisen ruhig zu bleiben und habe mir damit viele Vorteile geschaffen. Ob im Streit, bei kritischen Pannen aller Art oder bei wichtigen Entscheiden unter Zeitdruck ist nichts wertvoller, als die Ruhe bewahren zu können. 

Da ich nach Westfrankreich fliegen musste, habe ich schön brav den Zoll benachrichtigt, den Flugplan aufgegeben und sogar noch ein paar hundert Liter nachgetankt. 

Also, ich rolle zum Start und beschleunige auf der Piste 25 und hebe problemlos ab. Im Steigflug wird das Fahrwerk eingefahren und was passiert: Ein schriller Alarm-Ton heult im Kopfhörer. Sofort schaue ich auf den Fahrtmesser - der Speed stimmt - aber ein Warnlicht für den Regler der Alternatoren leuchtet auf. Ich fahre das Fahrwerk wieder aus und die Sirene verstummt. Ich ziehe die Sicherung der Fahrwerksbetätigung und übe weiter. Sobald das Fahrwerk eingezogen ist, heult das Ding los. 

Man kann auch mit ausgefahrenem Fahrwerk fliegen - einfach langsamer - aber da ist was anderes wichtig: Dieses Flugzeug hat 2 Hydraulikpumpen, eine an jedem Motor und wenn diese pumpen und pumpen kann ein Schlauch platzen und das Fahrwerk bleibt drinnen...

Ich mach das Fahrwerk also wieder raus, avisiere den Turm und fliege zurück. Die Landung ist problemlos - ich setze ganz fein und flach auf - das Fahrwerk trägt die Maschine und die Feuerwehr wird nicht gebraucht. 

Der Werftbetrieb wollte die Maschine aufbocken, ich konnte sie jedoch auf Grund meiner Beobachtungen dazu bringen, die Kabel, Schalter und Sicherungen durchzumessen. Die Ursache war nach einigem Suchen gefunden: Eine defekte Sicherung. Das war alles... 

Am Abend machte ich noch einen Probeflug und alle Systeme funktionierten tadellos. Natürlich war der Tag futsch, die Reise musste verschoben werden und die Kosten für die Sucherei sind auch nicht ohne. 

Falls ich aber weitergeflogen wäre, hätte sich die Batterie vermutlich komplett entladen und die Navigationsgeräte und der Funk wären ausgefallen. Die Franzosen hätte vermutlich auf Panik gemacht und einen oder zwei Jagdflieger auf mich gehetzt - wenn ich nicht gleich irgendwo gelandet wäre. Ich musste schon am falschen Ort landen, wie hier nach einem Motorschaden auf einem taktischen, streng verbotenem Militärflugplatz!

Umkehren ist immer frustrierend, aber ich habe dies schon einige Male gemacht und noch nie bereut - im Gegenteil - der archaische Zwang, mit allen Mitteln ans Ziel gelangen zu wollen, habe ich mir schon lange abgewöhnt...



Sofortmassnahme: Geniesse das Leben!                                                       01.06.06

Ich kann mir denken, dass viele Leser sich   solch ein dramatisches Szenario schlecht vorstellen können.

Die Lage ist jedoch zugespitzt - und dies hat nichts mit dem Maya-Kalender und solchem Unsinn zu tun. Die Schattenmänner wissen, dass ihnen die Zeit davon läuft, der 11. September als 10-Jahrestag der grossen Verscharsche der Welt nähert sich - es wird knapp!

Man hofft ja immer, dass nur die anderen betroffen sind. St.Florians- und Vogelstrauss-Politik sind hier weit verbreitet. Man will nichts wissen von Inflation, Zusammenbruch der Wirtschaft, Kriegen und der Not in den Entwicklungsländern.
Das ist legitim, aber dumm! Natürlich soll man nicht in Paranoia verfallen, aber die Amerikaner brauchen einen neuen Riesenanschlag oder Krieg um von ihren innenpolitischen Problemen abzulenken und Ausreden für ihre parasitäre Politik zu finden.

 


 

Werden Oel und Strom bald viel teurer?                                    03.06.06

Die Energiefrage muss völlig anders angegangen werden - aber dies weiss jeder und schon seit langem!
Wie das gehen soll, ist doch voraussehbar: Mit Sicherheit werden noch weitere Atomkraftwerke, vor allem in gefährdeten Gebieten, abgeschaltet werden. Deutschland hat es vorgemacht - Abschalten geht problemlos. Im Gegenzug müssen allerdings die Kohle- und Gaskraftwerke herauf gefahren werden, damit ein Energieschock ausbleibt.

Dann aber wird die Welt nicht darum herumkommen, umzudenken und auf einen Grossteil der energiefressenden Vergnügen und Industrieprozesse zu verzichten. Strompreise werden sich verdoppeln und drei Franken für einen Liter Diesel werden wir vermutlich schon in Bälde sehen! Wer nochmal billig nach Thailand fliegen will, sollte nicht mehr lange zuwarten - in einem Jahr kann dieser Plausch das Doppelte kosten - wenn solche Reisen überhaupt noch ohne triftige Gründe möglich sind. Weltweit werden Kapazitäten in den Linienflugkonzernen abgebaut - viele sind sogar nahe am Bankrott - ganz im Gegensatz was den Menschen noch als Zukunftsvisionen vorgeflunkert wird.

Arithmetik ist eine präzise Wissenschaft. Hoffen und Optimismus ändern nichts an den Umständen, dass 'Wohlstand und Mobilität für alle' mit dem letzten Jahrhundert gestorben sind...

 


Die Zugriffe auf gregor-fischer.com explodieren!                  28.06.06

Wegen der kommenden Aufschaltung der neuen Webseiten auf den unseren zentralen Server haben wir mal alles richtig durchgecheckt, gesichert und die Passwörter erneuert. 

Dabei haben wir auch die Statistiken beim Hosting-Provider angeschaut und feststellen können, dass bereits Zehntausende von Zugriffen pro Monat auf meine Seite erfolgen. Vor allem die Steigerung ist kontinuierlich, wie bei einem Schneeballsystem - aber ich habe (noch) nichts zu verkaufen, schade! Ich bin natürlich sehr erfreut über diese Entwicklung, vor allem als Ansporn, mir die Arbeit weiter zu machen. Danke, Leser!



Der Superflop von Hockenheim... 
                                11.07.06

Mit grossen Hoffnungen bin ich nach Hockenheim (Rennen vom 8. Juli 2006) gereist, nachdem die Testfahrten in Most gezeigt haben, dass Fahrer und Auto nun absolut kompatibel werden. PRC hat mir einen neuen Betreuer zugeordnet, Werner, einen erfahrenen Mann mit den nötigen Kenntnissen, Erfahrungen und ohne Berührungsängste zur professionellen Rennerei. 

Der Hockenheimring ist mir natürlich familiär aus früheren Zeiten und ich fühlte mich von Anfang an wohl. Der PRC-Racer ist unterdessen mit einer neuen Kupplung, aerodynamischen Verbesserungen und nochmals angepasster Pedallerie ausgestattet. Die ersten beiden freien Trainings liefen ohne Zwischenfälle ab. 

Meine Performance war sehr zufriedenstellend im Faktor 'Anbremsen' aber noch etwas vorsichtig in den schnellen, unübersichtlichen Kurven. Eine gute Zeit in der Qualifikation wurde durch den Unfall von Toni Sinclair verhindert. Dieser Umstand motivierte mich aber umso mehr, da ich Fahrer vor mir hatte, die es ganz klar zu überholen galt.

Das wird ein Super-Rennen, dachte ich mir!

Was soll ich noch anfügen?! Tatsache ist, dass die Wassertemparatur, das alte Sorgenkind, wieder über der Limite rangierte und es nach einer näheren Untersuchung hiess: Wir werden aufladen - der Motor ist hin! Nach Ueberhitzung durch Wasserverlust in Hockenheim hat die Demontage des BMW-Sechszylinder gezeigt, dass der Beschädigungen so gross sind, dass der Zylinderkopf und der Block ersetzt werden müssen. 

Einerseits ist die Enttäuschung gross, da wir davon ausgegangen sind, diese Saison mit einem Motor fahren zu können und ausserdem ist es noch nicht sicher, ob die Teilnahme am Eurospeed-Ring in der Lausitz Ende Juli möglich ist. 

Frust und tiefer Griff in die Brieftasche sind sicher!

Ich spielte mit dem Gedanken, einem anderen Fahrer seinen Wagen abzumieten, denn die Lust an der Teilnahme am Rennen war gross. Nun, die 'Vernunft' sagte mir, dass man auch mit solchen Enttäuschungen fertigwerden muss. Thats racing...

Am Renntag hat dann ein Gewitter gewütet und die Rennfolge hat dann wenig den Erwartungen entsprochen. Trotzdem, in meiner ganzen Karriere habe ich niemals nicht am Rennen teilnehmen können - immer gelang es den Wagen wieder herzurichten. Das wurmt schon gewaltig!

Nachtrag vom 20.07.06:

Das bisher schlechteste Ergebnis dieses Jahres ist somit beim Rennen von Hockenheim eingefahren worden. Keine richtige Trainingszeit wegen dem Unfall von Tony Sinclair und dann zu heisse Temperaturen mit durchgebrannter Zylinderkopfdichtung. Wir konnten einpacken und aus dem Rennen wurde nichts. Das erste Mal in meiner Karriere, dass ich am Rennen nicht starten konnte. Die gemachten Fehlentscheide und -Analysen sowie sicher auch unglückliche Zufälle haben dazu geführt. 

Der Motorschaden an meinem PRC ist vom Hersteller als kapital eingestuft worden und wir haben beschlossen, einen neuen Motor aufbauen zu lassen. Dieser wird für das nächste Rennen in der Lausitz (Brandenburg, in der Nähe von Berlin) nicht fertig. Ich werde daher am Eurospeedway mit dem neuen PRC-Honda 2000 meinen Einsatz absolvieren.

 


 

Liebe Ospel-Empörte, ich vesteh' euch ja!                              15.05.06


Eigentlich kann jeder mal ins Gerede kommen, besonders wenn man zu den Privilegierten gehört - aber Marcel Ospel hat offensichtlich die halbe Schweiz gegen sich aufgebracht! Das ist seit Barnevik (sie erinnern sich, der von ABB) nicht mehr vorgekommen. Was Herr Ospel hier erfahren muss, nennen Amis 'public bashing' und das ist normalerweise das sofortige Ende einer Karriere!

Sogar seriöse Zeitungen enervieren sich über sein unverdientes Piraten-Einkommen. Nach der 'Ospel'-Währung lanciert Blick jetzt das grosse Abzocker-Spiel, ein Game um Macht und Moneten.  Der 'Ospel' ist die Leitwährung im Abzockerland. Aber unser Ospel fühlt sich offensichtlich im Recht...

WARUM KANN JEMAND SO GIERIG SEIN?

Bis heute war Marcel Ospel nach üblichen sozialen und kulturellen Massstäben kaum ein sehr gelungenes Leben vergönnt, vielleicht ist die Verbitterung darüber sehr gross. Auch seine  niedere Herkunft können ein Grund für fehlenden Anstand sein. Der evidente Zwang, es allen zeigen zu müssen  deutet auf jeden Fall auf einen groben Minoritätskomplex hin. Das geht über Ehrgeiz und Freude am Erfolg hinaus.

Innerhalb der Bank ist er unbeliebt, vor allem an der Basis. Kommuniziert wird offenbar miserabel und die schlechte Presse hat der UBS weiter geschadet. Als Person ist er ein banaler Unsympath, ohne jedes Charisma, der ausserdem immer irgendwie ungesund aussieht - darunter kann man schon sehr leiden!

Von der der Haute-Société einfach nur als UBS- 'Sujet accessoire' akzeptiert zu sein ist demütigend für Ospel. Jetzt droht gar die totale Aechtung der Gesellschaft. Nach zwei gescheiterten Ehen und zerrütteten Familien hat er sich ein junge Geliebte angeschafft - im Stil von Schröder und Fischer. Der Mann ist peinlich und er muss es wissen und spüren...

Ospel hat sich und seine Bank, die UBS AG, dem Spott der Medien und der Verachtung vieler Kunden ausgesetzt. Er hat bei Tausenden von Mitarbeiter seine Autorität verspielt und die unteren Chargen brüskiert und demotiviert. Fraglich ist, ob der Mann den Anstand hat, seinen Posten zu räumen, damit die UBS aufatmen kann!

 



 Herman Spross ist tot!                                                             11.09.06

Mein häufiger Begleiter und Geschäftsfreund Hermann Spross aus Biel ist an den Folgen eines Herzstillstandes in seinem Haus in Biel von uns gegangen. 

Hermann und ich hatten für die nahe Zukunft verschiedene Reisen geplant und haben vorgehabt, dass er sich öfters in Frankreich aufhalten würde. 

Er hinterlässt zwei Nachkommen, seinen Sohn Marcel und seine Tochter Yolanda.

Hermann Spross war im VR der Melbatec AG und der SCI Ltd. Sein unverhoffter Tod ist auch ein Schlag für unsere Projekte, welche aber weitergeführt werden.

 Das Begräbnis fand am Donnerstag, dem 07.09.06 in Biel statt. 

Good bye, Hermann!

Was soll ich einem Menschen sagen, der mich fast mein ganzes Leben diskret und zuverlässig begleitet hat und sich dann still davonmacht?

Noch vor ein paar Tagen flogen wir nach Dresden, fuhren mit dem Leihwagen ans Autorennen auf dem Eurospeedway, welches ich auf dem achten Platz beendete und landeten am Sonntagabend nach einem herrlichen Flug wieder in Grenchen.

Lieber Hermann, Du warst ja nach dem Rennen in der Lausitz fast nicht mehr zum Fortgehen zu bewegen, so begeistert warst Du von der Atmosphäre und den gewonnenen Kontakten mit den Fahrern und Teammitgliedern! Ich bin stolz, dass ich Dir in den letzten Wochen so manche Freude bereiten konnte und Dir noch in einigen für Dich wichtigen Dingen behilflich sein konnte.



Wir wollten einmal mehr nach Angers ins Chateau Ruaux fliegen, wie immer dort gut essen und ein paar Tage in Klausur verbringen, um weitere Abenteuer zu besprechen. Nachdem du um 10 Uhr zum Abflug nicht da warst und am Telefon nicht geantwortet hast, habe ich noch 2 Stunden gewartet und bin dann alleine losgeflogen - mit einem merkwürdigen Gefühl, da ich Unpünktlichkeiten deinerseits eigentlich nicht gewohnt war.

Später wurdest Du in deinem Bett schlafend gefunden, das kleine Gepäck reisefertig, wie immer, wenn wir auf einen Sprung ins Ausland flogen.

Hermann, du warst ein bisschen Vater, ein grosser, loyaler Freund, manchmal mein Gewissen und immer für eine gute Analyse in Bezug auf meine Höhenflüge bereit.

Deine Ehefrau Ruth ist vor knapp einem Jahr verstorben und erst jetzt warst Du damit beschäftigt, Dein Leben mal richtig umzukrempeln. Dazu gehörte auch Dein Haus, denn Du wolltest zukünftig im Obergeschoss wohnen. 

Du warst begierig, Deine Vorhaben in den Schnellgang zu schalten. Ich habe dich dazu motiviert und unterstützt, denn ich wollte Dir helfen, einige Dinge zu verwirklichen, welche dich glücklich machen und das ist mir zum grossen Teil noch gelungen!

Was mir nun bleibt, ist nicht nur die Erinnerung an unsere Abenteuer. Es ist vor allem der Schmerz um das Fehlen deiner Person, so wie ich Dich lange Jahre kannte. Mein Hermann Spross, mit seinen verschmitzten Provokationen und endlosen Erzählungen - welche aber vor allem viel Lebensweisheit und interessante Ueberlegungen enthielten und mir manchen Entscheid erleichterten. 

 



Herr Fischer, was machen sie eigentlich?                          17.09.06


Genau das fragte mich heute ein Anwalt, den ich seit Jahren kenne und der aus Prinzip ohne Internet lebt (und somit Gregor Fischer nicht gegoogelt hat) ernsthaft am Telefon. Was soll ich antworten?

Bin eben Privatier! 

Bisschen fliegen, bisschen Rennen fahren, bisschen Immobilien bewirtschaften, bisschen reisen, bisschen Rat geben, bisschen mit den Behörden negozieren... 

Wir alle lesen zur Zeit viel über Michael Schuhmacher, der ja nun F1-Rentner genannt wird. Es wird spekuliert, was er denn jetzt machen soll - mit seinem vielen Geld, seinen komplizierten Namensrechten, seinen Liegenschaften, seiner Familie und was sonst noch zu seinem Leben gehört...

Schuhmacher wird wohl dasselbe machen wie ich auch: Versuchen, ein Leben zu führen, dass ihm entspricht. Nur erwarten ihn auch die gleichen Probleme, die alle Zeitgenossen kennen, die nichts 'arbeiten' müssen, aber eben Vermögen besitzen.


Das ist manchmal Schwerarbeit!

  • Abwehren der Bittsteller, des gierigen Fiskus und der 'Finanzberater'
  • Leben mit dem Neid der Unzufriedenen und der enttäuschten Geschäftspartnern, die sich immer mehr erhofften, als dann möglich ist (... der hat ja soviel Kohle...)
  • Verwalten des Vermögens, der Liegenschaften und der wertvollen Zeit, die noch übrig bleibt


Reiche haben keine echten Freunde - auch wenn sie ganz brav sind...

Ich habe den Neid und den Hass gewisser Menschen, denen ich rein nichts getan habe, erleben müssen - nur weil ich für sie das repräsentiere, was sie gerne wären.

Ich bin von korrupten französischen und afrikanischen Behördenmitgliedern erpresst worden. Alles nicht leicht zu verdauen, man wird vorsichtig, misstrauisch und zementiert Vorurteile. 

Es ist fast ein Witz: Seit ich auf dieser Webseite von mir berichte, erfahre ich ein gewisses Wohlwollen von Personen, welche mich früher eher mieden. Ziel des Sozialneids, der Diebstähle und manchmal des Vandalismus zu sein, ist kein Vergnügen! Ich betätige mich somit als professioneller Schadensbegrenzer, das tun alle in meiner Lage. Natürlich versuche mein Leben so zu gestalten, dass es auch Spass macht - und dazu gehören meine zahlreichen Reisen...

 



Der Herbst ist immer eine Art Rückschau                
27.09.06


Den Frühling 2006 verbrachte ich vorrangig in den USA, in Florida und South Carolina. Natürlich haben meine USA-Aufenthalte vor allem mit der Fliegerei zu tun. Die private, aber doch professionelle Luftfahrt ist ja mindestens hierzulande am Sterben. Immer weniger sind auf Auslandreisen andere Piloten am Funk zu hören - nicht einmal mehr im Sommer! In Amerika ist das noch anders!

Ich meinerseits werde mich nicht einschränken und sicher noch Jahrzehnte in der Luft anzutreffen sein - si dieu me prete vie et santé...

Ich war ja drauf und dran, eine Mitsubishi zu kaufen - die fliegende Kanonenkugel mit fast 2000 PS - und habe doch schlussendlich vor den zu erwartenden administrativen Hürden kapituliert. Frühling ist aber auch die Periode der Planungen und Entscheide für das laufende Jahr und das mache ich eben am liebsten an der Sonne - eben in Florida. 

Diesen Sommer verweilte ich hauptsächlich in der Schweiz. Mit vielen Flug-Reisen, einigen Teilnahmen an Autorennen (davon später unter RACING etwas ausführlicher) und geselligen Anlässen war die heisse Saison schnell vorüber.  Natürlich hatte ich auch geschäftliche Termine wahrzunehmen, das gehört auch bei einem Privatier dazu. Viel Zeit verbrachte ich auch mit dem Internet - einerseits natürlich um immer topaktuell informiert zu sein und meine Strategien danach auszurichten. Ich darf auch sagen, dass ich die wichtigen Entscheide gut gefällt habe. Allerdings habe ich mich in kleineren Dingen als Prokrastinator profiliert und zwar von der übelsten Sorte - der Machtausübenden - sorry, Folks!

Der kürzlich verstorbene Freund Hermann Spross hat mich diesen Sommer oft begleitet und sein plötzlicher Tod hat mich aus verschiedenen Gründen stark getroffen. Er wollte eben diesen Herbst teilweise im Chateau verbringen! Wir waren einerseits geschäftlich liiert und andrerseits hat es gut getan, einen wirklichen Freund um mich zu haben, einen, dem ich vertrauen konnte und der nicht vorhatte, mich übers Ohr zu hauen (was bekanntlich viele versuchen, aber es gelingt ihnen bei mir nur noch selten) oder sonst einseitig zu profitieren. Ich bin froh, dass ich auch einiges zu seinem Glück beitragen konnte, das ist mir sehr wichtig.

Ich habe eigentlich vorgehabt, diesen Sommer mein Golfspiel auf einen besseren Level zu bringen. In meiner näheren Nachbarschaft sind ja zwei wenig frequentierte Golfplätze und deren Pros wären mit einem eifrigen Schüler sicher nicht unglücklich. Aber bis jetzt habe ich die nötige Zeit dazu nicht abzwacken können. 

Zu meinen nicht pekuniären Leistungen diesen Sommer gehören die erfreuliche Gewichtsabnahme und -Stabilisierung , die politische Einflussnahme über meine Webseite und die durch Training neu erreichte körperliche Fitness, welche mir erlaubt, grosse Anstrengungen wegzustecken. 

Ich plane die Anschaffung und den Einsatz auf dem Parcours im Chateau einer Motocross-Maschine und werde versuchen, mich mit Stunts zu bescheiden. 

 


 

Riesenproblem Ueberbevölkerung.                               06.10.06


Wir Menschen - und damit meine ich alle Gruppen, Rassen und politischen Gemeinschaften unter uns  - haben in egoistischer Weise auf diesem Planeten drei fatale und endgültige Probleme geschaffen:

Ueberbevölkerung - es sind doppelt soviel Menschen auf der Erde als diese eigentlich vertragen kann - hat die aktuellen unlösbaren Umweltprobleme entstehen lassen. Steigerung gewiss!

Man muss den Leuten jetzt schnell klar machen, dass sie zukünftig für sich selber verantwortlich sein müssen. In zehn, zwanzig Jahren wird die Wohlstandsgesell- schaft nirgends mehr existieren. Keiner wird mehr das Recht und die Möglichkeit haben, auf Kosten der Allgemeinheit zu leben. Die Sozialwerke, das Asylwesen und die garantierte Altenfürsorge werden verschwunden sein - ähnlich wie in den USA. 

Unsere Welt wird sich extrem verändern - Wohlstand für alle, Multikultur und Toleranz sind ehemalige vermeintliche Werte, welche sich aber als Fallen für unsere eigene Zukunft erwiesen haben und auf Nimmerwiedersehen verschwinden werden. Das ist auch gut so - denn nur gelebte Verantwortung gibt dem Leben einen Sinn!

 


Wann ist man ein Liebhaber?                                                                  22.10.06

Warum man eine bestimmte Frau liebt, auch wenn man enttäuscht wird und eine andere, die kaum einen Mangel hat, links liegenlässt, ist offenbar das Reich und das Mysterium der Liebe. Bitte, ich sage nicht, das ich davon mehr als andere verstehe. Aber wie ist das mit einem Flugzeug oder Auto?

Ich habe in den 80-er Jahren zwei Autos in den USA gekauft und bis heute gefahren. Gut, das eine - der DeLorean - ist was besonderes - vor allem zeichnet er sich heute damit aus, dass er kein Benzin braucht, weil er nämlich nicht gefahren wird! Schade - aber so bleibt er Originalzustand. Nun, Sammler bin ich nicht!

Der andere ist der Pontiac Sunbird. Was habe ich schon alles an dem Auto rumbauen lassen! Getrieberevision, neues Verdeck, Nockenwelle und Wasserpumpe ersetzt und kürzlich auch noch Radlager. Diesen Oldie fahre ich fast täglich. Warum? Ich weiss keine Antwort. 

Mit dem Flugzeug ist es ähnlich. Ich habe vom Helikopter bis zur grössten Zweimot mit Druckkabine (die majestätische Cessna Golden Eagle) verschiedene Flugzeuge besessen. Die Cessna 182 HB-CNN ist weder mein erstes noch mein teuerstes Flugzeug - aber ist ist MEIN Flugzeug, seit vielen Jahren. Neuer Motor, jede Menge Reparaturen und jetzt auch noch eine neue Lackierung - offenbar ist mir für dieses Flugzeug nichts zu teuer - nicht mal meine sonst kostbare Zeit!



Metamorphose der Turbo-Skylane                                
30.10.06

Nachdem die Skymaster in blauer Farbe auftritt - war klar, dass für die Turbo-Skylane  nicht mehr Blau in Frage kommt. Das neue Design der Deko-Streifen ist bestimmt:  Der Charakter des Flugzeuges ist  aggressiv und so haben wir rot gewählt. 

Die Vorgeschichte:

Seit Jahren stelle ich mir vor, für mein ältestes und aussergewöhnlich bewährte Flugzeug eine neue, diesem Flieger würdige Bemalung zu spenden. Das Highlight aller Lackierungen auf Flugzeugen ist die Dekoration.  Weiss sind alle Flugzeuge, aber was wird die Akzente setzen? Von diesem weissen Blatt gingen wir aus...

Hier der Vorschlag eines Profis in den Farben blau und silber, sehr elegant...

Kritikpunkte:  Die nach oben auslaufenden Streifen erzielen auf diesem Flugzeug eine Art 'Badewanneneffekt' - aber das noch korrigierbar!

Die Lackierarbeiten sind ja abgeschlossen. Jetzt werden noch die zahlreichen Teile montiert, welche zwecks Behandlung vom Flugzeug entfernt wurden. Die Sitze sind neu aufgepolstert und haben eine diskrete Ziernaht erhalten. 

Bei der Demontage der Türen (zwecks Erneuerung einiger Nieten) ist der schlechte Zustand der Innenfälze zum Vorschein gekommen und hat mich inspiriert, im Zuge der Erneuerung der Dichtungen auch das Interieur durch die Erneuerungsmühle zu schicken - allerdings auf die sanfte Tour.

Wir sind auf der Zielgeraden angelangt...

Meine Skylane TR ist ein besonderes Flugzeug: Schon ab Werk mit Propeller- und Scheibenenteisung ausgestattet, habe ich das Flugzeug in den letzten Jahren mit Stormscope (eine Art Bordradar, siehe auch Hard-IFR), GPS und neuen Radios ausgestattet und wirklich allwettertauglich gemacht. Für die Operationen auf der kurzen Piste innerhalb des Schloss-Parks in Soulaire (Frankreich) sind zusätzliche Massnahmen und Umbauten nötig gewesen, die das Flugzeug zum Kurzstarter machen. 

Ich bin ja mit diesem Flugzeug bis nach Island und Ostafrika geflogen und es ist wahrscheinlich, dass ich es noch einige Jahre behalten werde. Nicht, dass ich keine Lust auf einen Wechsel hätte - sondern einfach, weil es kein besseres Flugzeug in dieser Klasse gibt!

 


 

Der Baum in Lengnau...                                                                                05.11.06

Wo noch vor einigen Monate eine Hauptachse vorbeiführte, nämlich vor unserem Büro, wird jetzt eine Fussgängerzone kreiert. Mit allem, was dazugehört: Neuer Strassenbelag, Beleuchtung und eben Bäume. Einer wird genau vor dem Haus gepflanzt. 

Ich hätte mich erkundigen können, was für eine Wahl getroffen wurde. Ein Ahorn, eine Platane oder eine Linde? Ich lasse mich gerne überraschen - jedoch der enormen Grösse der Aussparung nach zu urteilen, wird es keine Haselstrauch! Ich habe ja schon genügend Parkplätze hinter dem Haus, aber wenn es noch weitere für Besucher gibt, bin ich nicht unglücklich. Ein generelles Parkverbot wäre mir auch egal. Wichtig ist die Ruhe.

 


 

Webseite: Grossreinemachen ist kein Luxus!                       16.11.06

Ich habe das erfreuliche Erfolgserlebnis, dass ich offensichtlich viel gelesen werde, was mich auch motiviert, die Seite oft zu aktualisieren und zu verbessern. Wegfallen werden übrigens die Emails (da ich eh nur einen zensierten Teil zugänglich machen konnte), die Präsentation der 'Müllseiten' und die Auflistung der aktuellen Einträge auf der Frontseite. Dafür werden die Bilder-Links am rechten Rand permanent aktualisiert. Ich will aber eine übersichtliche Struktur beibehalten, die den Zugriff auf die einzelnen Themen einfach macht. Neu werden regelmässig politische Meinungen präsentiert, denn ich bin überzeugt, dass die Zukunft der politischen Meinungsmache auf dem Web geschieht.

Nur hier im Internet sind die übliche Staatspropaganda, Mainstream-Journaille und private Ansichten von Bürgern auf Augenhöhe! Natürlich weiss ich, dass meine Webseite mit ein paar zehntausend Zugriffen pro Monat nicht die Welt verändert. Aber immerhin ziehen die Kreise viel weiter, als ich je gedacht hätte. Es sind aber erstaunlich viele Besucher der Webseite, die sich nie manifestieren.

Die nicht unerwartete Erkenntnis: Meine Leser hier und generell die häufigsten Besucher auf der Webseite wollen noch mehr Bilder und aktualisierte Stories. Besonders bei der NEWS-Page soll ich mir noch mehr Mühe mit der Aktualität geben, meinte ein ungeduldiger Fan - den ich nicht einmal persönlich kennen - denn er schaue täglich nach!

Auf jeden Fall freuen sich viele auf die GALLERY, welche ich auf Ende Jahr mindestens zur Hälfte fertig stellen möchte. Ich freue mich auch, denn ich erhoffe, von einigen ehemaligen Freunden wieder was zu hören - und wenn es nur ein Publikations-Verbot ist. (Grins!)

PS.  Was mit meiner weiteren Tätigkeit als Rennfahrer nächstes Jahr abgeht, muss ich noch ein wenig geheimhalten und um ehrlich zu sein, ich weiss es selbst noch nicht so genau. Jedenfalls wird sich die eben zu Ende gegangene enttäuschende Vorstellung in der SCC nicht wiederholen können, dafür werde ich sorgen! Ich bin noch in der Evaluation nach Co-Drivern und Partnern, was nicht einfach ist, aber vor Ende Monat weiss ich mehr...

Ich komme mit dem Aufräumen der Seiten hier zwar recht gut voran, aber es ist interessant, was ein paar Aederungen im Aufbau für Konzequenzen haben. Ich habe immer versucht, nicht mehr aktuelle Einträge zu entfernen und das hat sich sehr bewährt. Manchmal muss man richtig abwägen, was denn jetzt noch eine Berechtigung hat, hier zu stehen.

Fortschritte und Vereinfachungen                                

Meine Webseite existiert nun fast 3 Jahre. Anfänglich war ich der Meinung, dass ich meine vielen Bekannten mit der Präsentation meiner Aktualitäten unterhalten werde. Ich habe aber bald feststellen können, dass die Publikationen hier wesentlich mehr Interesse fanden, als ich ursprünglich dachte.

Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass so viele Leser meiner Seiten den Link zur Homepage www.gregor-fischer.com an alle ihre Freunde weltweit übermitteln würden, aber es wirkt! 

In der Folge ist es zu unerwartet vielen Zugriffen gekommen - ein Bestätigung der einmaligen Macht der Links auf dem Internet. Und wir stehen ja erst am Anfang, wie man leicht erkennen kann...

Was Anfangs noch eher eine journalistische Herausforderung und technisch interessante Aufgabe war, ist unterdessen auch ein ernsthaftes Instrument geworden, dass zur
politischen Meinungsbildung beitragen konnte. 

Inzwischen sind die Ansprüche an eine gute Webseite weiter gestiegen. Die Aktualisierung einerseits ist natürlich wichtig. Die Struktur muss übersichtlich sein und natürlich sind Bilder wichtig. Aber man muss vor allem höllisch aufpassen, dass sich auf einer Webpräsenz nicht endlose Datenmengen ansammeln, die von der Aktualität längst überholt wurden. 

 


 

'Gute Nase' oder wieder einmal Schwein gehabt?!                                        22.11.06

Das absolute Hotship unter den Flugzeugen, die MU-2B, die ich ja fast gekauft hätte, ist von der amerikanischen Luftaufsichtsbehörde aufgrund der wiederholten tödlichen Unfälle in den USA endgültig gestraft worden - ja es kommt einem operationellen Todesurteil nahe:

Alle Piloten der MU-2B brauchen sofort eine Spezialausbildung und werden strikt überwacht. 

Ich verzichte hier darauf, die Links zu der FAA (US-Luftbehörde) einzustellen - aber so eine drastische Massnahme für private Piloten hat es in der Luftfahrt noch nie gegeben! Alleine schon die Kosten (ohne Reise in die USA, Verpflegung und Hotel) sind respektabel, die FAA hat es gleich ausgerechnet:

Dazu kommt die teure Versicherung und der Mindestunterhalt für die MU-2B-Eigentümer. Somit ist nun faktisch jeder Jet billiger zu fliegen - nur kann ein Jet nicht soviel wie die MU-2B!

Ich habe mich zwar oft genervt ob meiner Unentschlossenheit (ich habe zwischen 2 Modellen hin- und hergemacht und bin dafür viermal nach Amerika gejettet) - aber jetzt bin ich natürlich sehr froh, nicht noch ein solches Flugzeug am Hals zu haben! Im übrigen wage ich heute schon vorauszusagen, dass die meisten dieser Mitsubishi-Flieger nun verschrottet werden. 

Ich habe wahrscheinlich mit etwas länger Ueberlegen wieder einmal eine Million US-Dollars gespart - allways think twice...!     Als ich noch enthusiastisch war...

 



Na ja, leider hat der Sturm zugeschlagen!
                                           09.12.06

Frankreich ist von einem orkanartigen Sturm heimgesucht worden. Fast eine halbe Million Einwohner war ohne Strom und das Chateau in Angers ist auch beschädigt worden. Für diese Woche hatte ich eine Reise nach München, Augsburg und nach Bregenz geplant und bin nun gezwungen, für einen Augenschein nach Angers zu reisen.

Anscheinend sind Balkontüren und Fenster übel zugerichtet worden und viele Bäume gebrochen oder ganz gestürzt. 

Wie sagt man doch: Besitz ist eine Last! Dabei habe ich mich gefreut, dass der Terminkalender begann, sich zu lichten. Jetzt komme ich dagegen wieder in Termindruck und dazu sind die Festtage vor der Tür...

 



Ueberfall auf Bohlen oder der Hass der Proleten...
                 12.12.06

Heute morgen in der Vorweihnachtszeit sind zwei bewaffnete Banditen mit dem Gärtner als Geisel bei Dieter Bohlen in Hamburg in die Villa gedrungen und haben die anwesenden Personen gefesselt und die Herausgabe des Safes erzwungen. 

Drei Dinge fallen auf: 

1. Offensichtlich hat Bohlen knapp einhunderttausend Franken IN BAR im Tresor aufbewahrt, dazu Schmuck und Wertpapiere. Man kann sich fragen, was einer mit so viel Geld im Hause bezweckt - insbesondere, wenn er schon 2 mal ausgeraubt wurde. Mindestens leichtsinnig!

2. Da Bohlen prominent ist, hat die Polizei Hubschrauber und eine Armee von über einhundert Mann eingesetzt, um die Gauner zu finden. Offensichtlich hat die Hamburger Obrigkeit im Sinn, den Fall als Publicity-Deal auszuschlachten. Wenn es nicht Bohlen wäre, wären wohl 3 Bullen zur Befragung erschienen...

3. Das Schockierendste ist aber die Menge der nicht nur hämischen, sondern hasserfüllten Mails, die auf den Forenseiten u.a. im Focus eingegangen sind. Bis hin zur Gratulation (ich schüttle euch die Hand...) hat es ein Schreiber kommen lassen. Das ganze Trauma und den Schock über den Ueberfall wird Bohlen richtig gewünscht - es ist doch wieder einmal deutlich zu sehen, wie weit unsere Gesellschaft als Gemeinschaft zerfallen ist. 

Es ist nämlich grauenhaft, in einem Haus sitzen zu müssen, in dem man sich nicht mehr sicher fühlen kann. Ich bin gespannt, wie Bohlen reagieren wird - wegstecken kann dies auch ein Draufgänger nicht und vor allem seine Entourage wird verängstigt sein!

Nun, als Konzequenz werden weitere Reiche sich einmauern, mit Bodyguards umgeben oder ganz einfach in sicherere Länder umsiedeln - was Deutschland wieder Millionen Fluchtgelder kostet. 

Eine Gesellschaft, die ihre Bürger nicht mehr schützen kann (wie in Südamerika, Afrika und dem Nahen Osten) verliert ihre besten Kräfte und verslumt weiter. Europa hat gut demokratisch sein - sicherer sind heute Länder wie Singapur, Cuba und China, was schon zu denken gibt!

 


 

Die Skylane ist wieder da!                                                                      22.12.06

Endlich ist das Flugzeug fertig und die Operation ist wirklich geraten. Die Dekorateure fanden Unterschlupf in der Halle eines Unterhaltsbetriebs und haben ganze Arbeit geleistet. 

Man darf nicht unterschätzen, dass solch lange Plasticstreifen auf der runden und von Nieten besetzten Oberfläche eines Flugzeuges recht schwer anzubringen sind. Nun, es scheint doch sehr gelungen!

Ein kleines Intermezzo bereiteten und die Bazler - die Truppe vom Luftamt. Am Tag der Ankunft in Bern bekam das Flugzeug mit Flugverbot!

Nun, die komische Posse nahm dann am Tag darauf ein Ende, als die Bazler in ihrer Höhle besuchte. Ich werde hier noch berichten. Aerger mit Beamtenwillkür und nicht nachvollziehbaren 'Aktionen' ist in der Fliegerei alltäglich - aber die Freude an der schön lackierten CNN bleibt trotzdem intakt!

Der Ueberflug

Von der mediterranen Wärme in Frankreich in den Nebel im Mittelland - trotzdem, der Flug war wundervol!!

Grosse Teile von Frankreich waren auch im Nebel - aber auf 4000 Metern Flughöhe war es absolut windstill und es herrschten Sichten von vielleicht 100 Kilometern. Schon bei Dijon konnte man alle markanten Alpengipfel deutlich sehen. 

Wegen dichten Nebels mussten wir dann in Bern landen. Der ganze Jurasüdfuss war grau und dicht - wie häufig im Winter. Von weissen Weihnachten oder weissem Sylvester ist nichts zu sehen.

Natürlich wäre es schön, die Schweiz unter dem weissen Zuckerguss zu sehen, aber der nachfolgende Pflotsch ist auch nicht angenehm!

Nebel im Mittelland
 

Ich hatte wohlweislich noch einen Tankstopp in Tours gemacht. Der Nordosten von Frankreich war bedeckt und es ist immer besser, wenn die Destination sich verschlechtert, wieder umdrehen und an einem praktikablen Flugplatz landen zu können. 

Etwas machte mir allerdings schlechte Laune: Nachdem ich die Flüge ins Logbook eingetragen hatte, wurde mir bewusst, dass ich die letzten Wochen fast nie geflogen war. Die meiste Zeit verbrachte ich in Frankreich, dabei war doch Spanien angesagt! Auch mit der eigenen Piste vor der Nase ist ein Flug ins Ausland immer Aufwand

 



Das wärs dann wohl gewesen...                                                               27.12.06

In Daytona den Winter verbringen, dort ein eigenes Flugzeug stationiert haben und vielleicht auf dem Race-Track mitmischen - das war vor einem knappen Jahr noch ein ernsthafter Plan von mir. Dreimal war ich im letzten Winter dort und habe mich umgesehen.

Mehrheitlich private Dinge und die meiner Meinung nach aktuell überteuerten Hauspreise haben mich vor dem 'Einstieg' abgehalten. Nun hat am Weihnachtstag eine Serie von Tornados zugeschlagen, genau dort, wo ich plante, mein US-Domizil zu errichten und ein Flugzeug zu stationieren. 

Die Gründe für den endgültigen Verzicht erst vor einigen Wochen waren einerseits die absolut widerwärtigen Reisebedingungen im Zusammenhang mit der US-Terroristen-Hysterie und das sich abzeichnende Ende der privaten Luftfahrt, auch hier verbunden mit Schikanen und idiotischen, unverständlichen Einschränkungen. 

Kurz, ich habe verzichtet und die Bilder, die ich heute von 'meinem' Flugplatz erhalten habe, beweisen, dass ich eine gute Nase hatte. Ich bedaure enorm, was dort passiert ist - denn ich kenne einige der wirklich feinen Leute dort - aber es macht mir den Verzicht auf die Erfüllung meines 'Florida-Dreams' leichter!




Das vergangene Jahr...                           30.12.06

...hat mich wirklich vorwärtsgebracht, aber natürlich auch in einigen Dingen blockiert. Davon später, denn generell war 2006 ein sehr gutes Jahr, indem die positiven Dinge bei weitem überwiegen!

Ich erfreue mich bester Gesundheit. Die gregorianische Diät, die mich zu meinem Idealgewicht gebracht hat, ist zu empfehlen! 

Ich habe diese simplen Aenderungen in der Zusammenstellung des Essens ganz mühelos durchhalten können. Ich habe sportlich zugelegt, und mein allgemeines Wohlbefinden enorm steigern können. Das Körpergefühl ohne jeden Speckgürtel ist einfach toll und zum Ausdruck dieses Feelings kleidet man sich viel lockerer.

Die Politik dagegen ist gar nicht lockerer geworden in diesem in Kürze vergangenen Jahr. Das Immigranten-Problem wird nun wirklich knallhart angepackt. Mit dem Untergang der Sozialisten in Europa verlieren die Schmarotzer ihre Fürsprecher. 2006 brachte weltweit eine Wende im Denken der Bürger: Genug Immigranten, zuviel Verschmutzung und fertig mit Mulitkulti und endloser Toleranz gegenüber dem Islam...

Men like Toys ...

... nur haben sich die Spielzeuge verändert. Dass ich wieder an Autorennen teilnehme, ist ein Ausdruck meiner vorhandenen Leidenschaft für den sportlichen Kampf, aber die Szene hat sich sehr verändert. Racing is out! Vor allem das Interesse der Oeffentlichkeit und damit der Sponsoren ist dahin. Die Rennstrecken schrammen am Konkurs vorbei. Auch hier kollidiert das Interesse einer Minderheit mit dem Mainstream. Bleiben einige Jahre Motorsport?

Fast noch schlimmer ist es mit der Fliegerei: Junge Piloten gibt es bei uns in Europa kaum noch und die älteren Flugzeugeigentümer verkaufen ihre Flugzeuge ins Ausland. Die Schikanen der Behörden werden dramatisch. Piloten sind offensichtlich generalverdächtig. Darum habe ich definitiv auf den Kauf einer MU-2 verzichtet!

Fliegerei, Racing und der Aufbau eines Businesses sind eben vor allem eine Sache des Fleisses, der Ambition und somit bei den Jungen total uncool. Man liebt es heute nur noch virtuell: Simulatoren tun es auch - schon bald auch für den Sex!

Mir kann es zwar nur recht sein, dass der Dilettantismus immer mehr überhand nimmt, denn dadurch wird die Konkurrenz immer kleiner und die Pralinen bleiben den bisher Erfolgreichen, also mir...

Viele Projekte sind für die ersten Monate geplant: 

Meine Firmen werden gestrafft, neuorientiert und mit noch mehr Kapital ausgestattet. Die Firma Ademas AG wird nächsten Monat neu zur OBAGO AG, mit dem Ziel, ins internationale Brokergeschäft einzusteigen. Die Tätigkeit wird sich auf den Handel mit Kunst-, Sammler- und gewissen Luxusgütern foKussieren, wobei der Standort Schweiz ein Vorteil ist. 

Damit meine besten Wünsche an die Tüchtigen, Aufrichtigen und Verantwortungsvollen für 2007 - unser Einsatz wird sich weiter lohnen und dem bequemen Sozialfall wird ein harter Wind entgegenwehen!

 

 


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