:: Gregor Fischer ::

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TAGEBUCH

 BLOG 2008
 

Was wird aus meinen Plänen?!


 


Was bringt uns das Jahr 2008?                                                               01.01.2008

Wir alle möchten gerne in die Zukunft schauen können, um damit allfällig drohender Unbill ein Schnippchen schlagen zu können. Horoskope, Wahrsagerei und allerlei anderer Unfug beeinflussen unzählige Menschen in ihren Entscheidungen, natürlich kaum zu ihrem Vorteil. Mit der Zukunft verbunden sind sowohl Angst wie auch Hoffnung - zwei der uns dominierenden Gefühlsrichtungen. Aber Gewissheit oder gar Sicherheit gehören nicht dazu.

Nun, wir sind in der westlichen Welt zu Hause. Wir haben Gesetze, die für alle gelten (sollten) und auch einigermassen eingehalten werden. Wir haben viele Möglichkeiten, uns zu verwirklichen - allerdings unter der Voraussetzung, realistisch zu sein. Die Zeiten der uferlosen Forderungen sind vorbei. Freuen wir uns wenn wir die 3 wichtigsten Dinge haben: Frieden, Freunde und Freude (am Leben)! In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Homepage-Besuchern von Herzen alles Gute für 2008
    


 

What a feeling...                                                                                       04.01.2008

Gut, der Sylvesterabend war eher geruhsam. Aber das Erwachen ist natürlich ganz auch anders als nach einem Absturz und ich bin voller Ideen und Energie wie seit lange nicht mehr. Pourvue que ca dure..!

Ich weiss, es ist ein Privileg, an einem Neujahrstag einfach wichtige Leute aufbieten zu können. Ich habe ja auch ein bisschen ein schlechtes Gewissen, jeweils Entscheidungsträger aus ihrem verdienten Weekend zu jagen, nur weil mir ein guter Gedanke eingefallen ist.

Trotzdem - die grössten Coups sind mir spontan gelungen. Immer wenn ich zu lange an etwas rumkaue, lasse ich es schlussendlich fallen, was auch meistens und nach weiterer Reflektion gut ist. Reden wir nicht von meinen Glückfällen...

Nun, heute MUSSTE ich jemanden bestimmten persönlich sehen und ich habe spontan auf dem Flughafen von Rennes abgemacht. Das Treffen fand statt und das Resultat ist mehr als viel versprechend. Wie gesagt, was für ein Start ins neue Jahr

 


 

Mit der Concorde ist die 'Zukunft' abgestürzt.                         14.01.2008

Vor zwölf Jahren stürzte die Concorde ab und läutete, was damals keiner dachte, das Ende des unbegrenzten Wachstumsglauben ein. Von Flugzeugliebhabern zwar verehrt, war die formschöne Überschallmaschine wegen des hohen Treibstoffverbrauchs und der großen Lärmbelästigung als Transportmittel längst vergangener Zeiten.

Es brauchte aber die Katastrophe von Paris mit fast 120 Toten, bis man auf den Irrsinn des Einsatzes dieser ohrenbetäubenden Spritschleuder verzichtete.


Für mich war das Einstellen der Flüge dieser einzigen Ueberschallmaschine der Welt im kommerziellen Einsatz ein Signal, ja ein Symbol für die Abkehr von der unnützen Recourcenverschwendung - nur weil es machbar war. Seit zehn Jahren sind auch die Autos kleiner und sparsamer geworden und wir stehen nach meiner Analyse am Ende der Epoche, in welcher ganze Familen mal schnell von Europa nach den USA zum shoppen fliegen. Nicht etwa weil dem Planeten das Oel ausgehen würde, wird die globale Mobilität nun erhebliche eingeschränkt werden. Es besteht ganz einfachausser dem 'Wirtschafts-Wachstum' kein einziger Grund dafür, dass Normalverbraucher nur zum Vergnügen sinnfrei um die Erde düsen. Fliegen ist kein Menschenrecht...

Eine faszinierende Beobachtung: Nichts Neues mehr möglich!

Wenn Mercedes, Audi und BMW wieder mehr Autos bauen, dann nur, weil bald die Hälfte nach China verschifft wird. Dort kann einer mit einem deutschen Prestigewagen noch  demonstrieren, dass man es zu etwas gebracht hat. Aber auch die Chinesen werden merken, dass im Stau stehen nichts wirklich Elitäres sein kann!

Die Zukunft des innerstädtischen Verkehrs wird das Fahrrad und das Tram darstellen - in Frankreich wird in jeder noch so mittelmässigen Stadt eifrig daran gebaut und die Innenstadt autofrei gemacht. Zur Arbeit pendeln wird auch vollständig verschwinden - allein mit den zukünftigen unerträglichen Benzinpreisen! Wir werden uns mit Sicherheit auf den Verlust einer ganzen Menge unnötiger Jobs und 'Dienstleistungen' einstellen müssen - mancher Banker und 'Berater' wird wohl auf Altenpflege oder Truckdriver umschulen müssen um zukünftig seinen Kühlschrank füllen zu können!
 



Neues vom Druiden.                                                                            24.01.2008

Nun war ich das zweite Mal beim Zauberer in der Normandie - wieder ein verregneter Tag, aber der Erfolg hält an. Sie wissen, der war tatsächlich in der Lage, meiner Migräne Herr zu werden - nachdem ich Jahre versucht hatte, diese mit Medikamenten, verschiedenen Behandlungen und Nahrungsumstellungen totzukriegen. 

Ich bin heute zuversichtlich, dass es klappt. Unglaublich zwar und für einen rationalen Menschen wie mich fast peinlich einzugestehen, dass so was möglich ist. Nun sind meine Zweifel fast verflogen und ich bin dem Wunderknaben dankbar! Wie das funktionierte, werde ich allerdings nie wissen. Aber ich denke, dass es damit zu tun hat, dass er mir sämtliche Medikament 'verboten' hat. Dieser Meinung ist auch einer meiner Aerzte. Was immer: Rational zählt der Erfolg!

 



Der Obago-PRC
nimmt Form an.                     04.02.2008


Grundsätzlich ist es ganz gut, wenn man mit Individualität an die Dinge rangeht. Nun ist es aber so, dass wir mit OBAGO ja eine Corporate-Identity erschaffen wollen. Walter Sägesser hat vor etwas über einem Jahr unser Cessna-Design erschaffen. 

Das ist so gut angekommen, dass wir auf dieser Basis weiterfahren wollen. Grundfarbe weiss, dann rot mit schwarzen Konturen. 

Enseignes-Touny in Frankreich hat den Auftrag übernommen und es scheint, dass die Metamorphose unseres Rennwagens auch optisch gelingen wird 



Aller guten Dinge sind drei.                                         14.02.2008

Schon vor 14 Jahren habe ich mit einem ehemaligen Geschäftsfreund daran rumgehirnt (modern würde man sagen, wir hätten 'gebrainstormt'), dass ein Kleinwagen eigentlich keine 4 Räder braucht. Die Idee hat dann anderen Projekten Platz lassen müssen - was nicht heisst, dass sie nichts wert war.

Es hat in der langen Geschichte der Automobile schon viele 3-rädrige Konstruktionen gegeben. Von leichten, der Vespa-APE, über den Reliant bis hin zum Tempo, einem veritablen Lastwagen, den man immer noch in Indien antrifft. Alle diese 'Geschöpfe' haben aber das 'Einrad' vorne, können dadurch nicht auf das Differenzial verzichten, was essentiell ist.

Nun, ich habe mich dazu entschlossen, einen Prototypen bauen zu lassen und zwar in Frankreich bei einem renommierten Konstrukteur.  

NACHTRAG vom 23.07.08: Bis heute ist aus dem Bau des Prototypen nichts geworden, weil ich ganz einfach keine geeigneten Partner gefunden habe. 



Ein Schritt zurück, um besser Anlauf nehmen zu können!?
      
02.03.08

Lange habe ich mich mit Noel del Bello unterhalten - dem Teamboss, der über 20 Jahre in Le Mans präsent war - letztes Jahr mit dem Courage P2 mit Vitaly Petrov (dem zukünftigen F1-Fahrer) und Liz Halliday, der einzigen Frau am Start der 24 H von Le Mans.  Es lief jedoch schlecht: Obwohl nach 12 Stunden in Führung (!) der P2-Klasse, mussten sie dann wegen Getriebeproblemen aufgeben. 

Nun, Del Bello ist eine Grösse in Le Mans und dies wollte ich mir ganz legitim zunutze machen. 

Dass der Care-Prodrive-Ferrari nicht akzeptiert wurde, lag an diversen Faktoren, die ich vorher nicht kannte, unter anderem die nicht vorhandene Bereitschaft der anderen Beteiligten, die ganze LMS zu bestreiten zu wollen. 

Nun sieht das aktuelle Projekt so aus:

  • Suche nach einem Fahrerplatz für die aktuelle LMS, um meine fahrerische Performance zu beweisen.

  • Bewerbung bei diversen Teams für einen Start in Le Mans 2008 - trotz allem - denn dies ist mein Jahr !

  • Kauf eines nagelneuen Chassis P2 für den Einsatz LMS/Le Mans 2009 mit einem Top-Motorenhersteller  - da kommt eine Ueberraschung!

    Voraussetzung ist allerdings die Zusage des Veranstalters ACO, dass wir in Le Mans garantiert am Start sein werden - es geht immerhin um ein Budget von über 2 Millionen -

 


 

Help, ich glaubs nicht - das gibts nicht!                                                   03.03.08

Einer (war es der alte Kuhlenkampf?) hat mal gesagt: Ich denk, mich tritt ein Pferd! 

So ist es mir heute ergangen. Ich habe letzten Monat einen Abschluss für einen mobilen Internetzugang mit SwissCom abgeschlossen - nichts Böses im Sinn.
Heute kriege ich folgenden Bericht beim Aufstarten: Ihre Gebühren haben diesen Monat CHF 1989.00 erreicht. 

Dann noch: ''Fragen?'' Nein, keine Fragen - meine Damen und Herren bei der SwissCom - nur ein Feststellung: Ihr habt wohl einen Vogel, einen gewaltigen Albatross! Freundliche Grüsse, diesmal von einem Kunden, der sich nicht so einfach über den Tisch ziehen lässt. Fortsetzung folgt...

Surft und habt Freude, oder so?

Wird wohl ein Computerfehler sein, oder eines der gigantischen Talente im 'Center of Operations' hat über eine meiner Auslandnummern mit Roaming operiert. Was auch immer - ihr kriegt keinen müden Cent für diese Frechheit!

PS. Schon die Firma Sunrise hat ihre Forderungen gegen eine meiner Firmen ins Kamin geschickt. Denn welcher Operator will sich denn schon als zertifizierter Pfuscher mit mir vor Gericht anlegen?! Meine Haltung (und vielleicht meine Website) haben gewirkt - sofortige Gutschrift des Betrages, aber ohne Entschuldigung, warum auch?! 

 


 

10km-Lauf in Bourg-en-Bresse                         08.03.08


Ein ganzer Marathon lang, das heisst 42 km, war der Lauf in Bourg-en-Bresse natürlich nicht - zum Glück! Immerhin habe ich die 10 Kilometer tapfer abgespult - aber einen Marathon durchzustehen, bin ich eindeutig nicht in der Lage!

Gut, ich habe viel zuwenig trainiert und dann noch den Fehler gemacht, am Vortag mit Claude in Besancon fünf Kilometer abzuspulen und zwar in der Kälte des Juras - ohne richtige Rekuperation. Was Training wirklich ausmacht, sieht man immer wieder beim reinen Athletiksport wie Schwimmen, Laufen und Radfahren.


Das Traumziel: Marathon von Paris.

In weniger als einem Monat starte ich zum Marathon in Paris und dafür lasse ich eine an sich wichtige Einladung zu einem Rennfahrertreffen sausen. 

Ich denke, ich werde das Ziel kaum sehen - jedenfalls nicht in der vorgeschriebenen Zeit, um klassiert zu werden. Aber ich werde nicht kneifen, sondern mit Tausenden anderen Läufern versuchen, meine beste Leistung zu geben. Dauerläufe sind eine Wissenschaft und vor allem eine Sache der Erfahrung und des Trainings. Das war mir schon vorher bewusst.



Man kann sich natürlich auch fragen, was denn die ganze Schinderei soll - am Marathon von Paris anzutreten, um eventuell schon nach ein paar Kilometern aufzugeben. Die Gründe sind deren zwei: Die Teilnahme an einem der weltgrössten Leichtatletik-Anlässe mit Millionen Zuschauern am Strassenrand, ist, auch wenn nur als unbedeutender Mitläufer dabei, ein grossartiges Erlebnis.

Des weiteren wird mir der Entscheid leichter fallen, ob ich weiter und ernsthaft trainiere oder das Laufen einfach als gelegentlichen Ausgleich betreibe, wie bisher. Lassen wir uns mal wieder richtig überraschen. 


Mal versuchen, war die Triebfeder

us Fitness-Gründen habe ich Radfahren und gelegentliches Joggen nie aufgegeben. 

Auf die Idee, an Laufwettbewerben teilzunehmen, hat mich mein Renn-Begleiter Ortillez gebracht - ein mehrfacher Marathon-Teilnehmer, der früher auch mal professionnel Skilanglauf betrieben hat. 

Die Idee gefällt mir umso mehr, weil dies eine Sportart ist, wo der finanzielle Aufwand absolut keine Rolle spielt. Man ist ganz auf sich alleine gestellt - faule Tricks, besseres Material und Rennglück gibt es nicht! Ein paar Schuhe kann sich wirklich jeder kaufen, das Startgeld ist gering und die Verpflegung von Sponsoren offeriert. Wer nie dabei ist, ist entweder zu dick, Raucher oder schlicht zu faul - sagt Claude - eine Ansicht, die mir dann doch sofort eingeleuchtet hat!

 


Ein paar Gedanken zum 'HANDY'                                      09.03.06

Das Handy, in Frankreich 'le portable' genannt. Logisch, jetzt sind die Dinger so klein geworden, dass man sich wirklich überall dabeihaben kann. Ich habe noch bei der ersten Generation teilgenommen, als man Apparate von der Grösse und dem Gewicht eines Bausteines herumschleppte. Der Preis war der eines kleinen Neuwagens - aber die Bewunderung des Fussvolkes unbezahlbar!

Heute sind die Handys demokratisiert : Die Kinder rufen Mami an, wenn sie sich auf dem Heimweg verspäten, die afrikanischen Koksdealer sind immer erreichbar und manche Leute quatschen einem einfach die Birne voll, wenn sie sich langweilen. Aber es gibt auch Aerger: Das Handy ist ein Kontrollinstrument geworden. Fremdgehen ist nicht mehr so einfach und viele Leute fühlen sich verpflichtet, dauernd erreichbar zu sein.

Ich habe 4 Nummern in der Schweiz: Die eine seit ewig - für meine Freunde und Geschäftspartner, eine zweite 'going public' mit meinen Werbegeschenken, die dritte ist eine Umleitung vom Festnetz und die vierte für Ebay-Partner , Internetbekanntschaften und weitere 'approches douteuses'.

Funktioniert super - aber braucht Organisation. In Spanien, Frankreich und den USA habe ich andere Handys, welche ich lokal benutze. Ja, ich bin ein Handy-Fan - aber kein Handy-Sklave und habe darum die Comboxen alle abgeschaltet.

Die Zukunft

Das Handy kann telefonieren, rechnen, Termin verwalten, Fotos machen, Radio spielen über GPRS 'lebendige' Bilder übermitteln und auch gewisse Internet-Funktionen ausführen. Es gibt Handys (die richtige Schreibweise wäre 'Handies'), die sind  valable GPS-Empfänger und diese Funktion in Verbindung mit dem Roaming erlaubt, die Bewegungen einer Person genau zu registrieren. Das Ganze ist wie die ADN (genetische Spuren) - in der Kriminalistik eine Art Atombombe! Gestern Fingerabdrücke, zweifelhafte Indizien und Alibis - morgen kommt GPS-Recording, Handy-Ueberwachung, Minikameras im Revers und Transponder-Card. 



Die 42 Marathon-Kilometer besiegt!
                
                            10.04.08

Was ich mir kaum erhofft habe - eigentlich ist es auch fast unmöglich und unverdient - den Marathon von Paris ohne eigentliches Training und in der offiziellen Klassierung fertigzulaufen. Gut immerhin habe ich vorgesehen und das beste, professionelle Material besorgt: Mehrere Schuhe probegelaufen, Nylons gegen die Kälte und Kontrollgeräte für die Herzparameter. 

Apropos Herz: Drei Tage vor dem Marathon habe ich in einem französischen Herzzentrum einen Fullcheck machen lassen: EKG's, persönliche Untersuchung durch den Chefkardiologen und noch eine umfassende Ultraschall-Computeranalyse. Wäre je blöd, wenn der Fischer wegen einem Marathon von der Stange gekippt wäre - obwohl ja heute bei einem solchen Anlass 50 (fünfzig) Defilibratoren mit Personal auf der Strecke verteilt sind. 

Ohne Strategie

Mental und vorbereitet habe ich mich darauf, den Semi (Halbmarathon) durchzulaufen. Das wäre ja nicht übel ohne Erfahrung und  nachdem ich ja erst an einem 10km-Lauf teilgenommen hatte. 

Die ersten Kilometer war ich dann ja auch voll bei den Leuten und auch die Streckenhälfte schaffte ich in einer besseren Zeit, als ich erhofft hatte. Als ich jedoch beschloss, weiterzulaufen, war die Strategie natürlich zu Ende. Ich wollte einfach mit allen Mitteln versuchen, das Ziel zu sehen...


... und ich habe es geschafft!

PS. Dass ich jetzt zu den Marathon-Absolventen gehöre, ist mit grosser Anerkennung allerseits belohnt worden. Ganz typisch dafür, dass besondere Leistungen vor allem anerkannt werden, wenn es zur Durchführung KEIN GELD braucht. Eine Bestätigung meiner Meinung über die heutige Neid-Gesellschaft!

 



Der USA-Trip war fast Routine.                                              15.04.08


Alle Jahre wieder die USA bereisen, ist für mich wichtig. Die Welt ändert sich und Amerika ganz besonders schnell. Als kleines Beispiel fällt mir ein, dass die lausige Okechobee-Road vom Flughafen Miami zum Highway 27 immer voller Schlaglöcher war, jahrelang. Diesmal ist sie neu asphaltiert, mit Betonrändern, neuen Schilder - herausgeputzt wie für einen Staatsempfang. 

Und da sagen alle, den Amerikanern sei das Geld ausgegangen - ich sehe das ganz anders, wirklich! 
 
Von einer Krise kann man in Florida jedenfalls gar nichts spüren, wirklich nicht. Nun, Florida ist ja auch der Staat der Alten und die haben heute das ganze Geld und sind damit von den ganzen Kreditproblemen auch nicht betroffen. Zweit- und Dritthäuser werden kaum belehnt. Es steht auch keinesfalls mehr zum Verkauf als im Vorjahr und gebaut wird wie wild, sowohl in den grossen Städten (Miami, Orlando, Jacksonville) wie auch in der Prärie entlang den grossen Verkehrsachsen.

Ansonsten: Amerika, immer wieder. Hier geht es mir gut. Die Leute sind generell angenehm, es gibt so vieles zu sehen und wiederzusehen, zu shoppen und zu degustieren. Allerdings ist die Reise diesmal businessmässig eher ein Flop gewesen. Das neue 12000Dollar-GPS für die Skylane habe ich jetzt doch nicht gekauft, die Merlin-Turboprop schon gar nicht und die paar Kleider hätten auch warten können.


Dann doch plötzlich Hektik, als ich eine Stunde vergebens nach einem Geschäft im Airportviertel rumkurve, nachdem ich feststelle, dass ich meine Einkäufe nie und nimmer in meinen beiden Taschen unterbringe kann. Eine Tasche am Flughafen für 50 Dollars zu kaufen, nur um zu Hause eh wieder wegzuschmeissen, kommt mir nicht in den Sinn.

Also borge ich mir einen Karton, fülle diesen mit der Ware, lasse ihn wrappen und gebe ihn gleich auf. So habe ich nichts zu schleppen. Dass ich allerdings die ganzen schönen gesammelten Magazine und Broschüre von der Flugschau aus Zeitgründen im Auto zurücklassen musste, ärgert mich.

Na ja, ansonsten ist es eine angenehme Reise: Erster Flug nach Atlanta, weniger als zwei Stunden lang. Bei der Ausreise wird glücklicherweise nicht mehr nachgecheckt wie jeweils bei der Einreise von Europa. Die Amis trauen sich halt nur selber über den Weg und ich denke, sie haben ihre Gründe...

Auffällig ist dann, dass ausser einer Familie überhaupt keine Schweizer im Flugzeug nach Zürich sind. Die Belegung ist sowieso mager und so habe ich wieder wunderbar Platz - nämlich die ganze Center-Sitzbank! Seit der mühsamen Abfertigung beim Einchecken auch für Erste-Klasse und Piloten) fliege ich nur noch Economy, insbesondere, weil ja die Flieger eh nicht ausgebucht sind. Da hat man grosszügig Platz, wirklich immer.

Suche nach einer Turboprop.

Habe in einem schönen Hotel in Napels eingecheckt (Betten 2x2m) und einen wunderbaren Cesar-Salat verschlungen. Eigentlich ist es am schönsten, solche Reisen alleine zu machen. Zu entdecken gibt es für mich in Florida nicht mehr viel und das Programm ist ehrgeizig.

Morgen wird die erste Merlin Turboprop examiniert, wenn alles klappt. Dann geht es mal nach Venice zu einem weiteren Broker. Immerhin ist man hier in den USA nicht an die Ladenschlussgesetze gebunden und tanken kann man überall rund um die Uhr. Wenn ich an das Theater in Frankreich denke, nachts eine Tankstelle finden zu wollen, ist mir hier schon etwas wohler. Klar, Amerika, das Land des Shoppings.

Mit dem Riesentrumm von Chevrolet Uplander fährt es sich gar nicht schlecht. In Amerika wird eh nur geradeausgerollt - wehe wenn die Strasse schlecht wird. Das verträgt die Aufhängung gar nicht. Hab noch gar nicht daruntergeschaut, ob nicht etwa noch eine Starrachse verbaut ist. Würde mich nicht wundern.

Ansonsten habe ich einen halben Tag verbracht, ein USA-Handy zu posten und vor allem einschalten zu lassen. Mein Bankkonto und die dazugehörige Adresse haben am Ende geholfen. Terroristenbekämpfung oblige. Nach genauer Ueberprüfung und langer Prozudur ist es nun eingeschaltet.

Die Nummer (941) 929-5025 soll mir für immer erhalten bleiben. Warten wir das mal ab. Auf jeden Fall hänge ich schon den ganzen Tag am Draht. Die Hälfte der Autofahrer (inklusive der Polizisten) ist eh unterwegs immer am telefonieren. Hier in Florida ist es (noch) toleriert.

Es sind ja die Dinge am Rande der Airshow, welche diese für mich vor allem interessant machen. Die Firmen, die vor ein paar Jahren aufgetaucht sind und denen ich keine Chancen gegeben habe. Zum Beispiel Adams-Aircraft (mit deren Sonny-Boy-Salesman habe ich mich lange unterhalten, da ich das Projekt seit Anfang kenne) dann Turbine-Design, der mit Walther-Turbinen gegen die DLX-Malibu antreten wollte und allem auch Eclipse-Jet, die zwar noch in Agonie überleben, aber das wohl nicht mehr lange. Auf der anderen Seite sind die hunderten Kleinunternehmer, die seit Jahren eine Nische pflegen. Gummitanks, Rettungsmaterial, spezielle Werkzeuge und natürlich die Gadgets, wie digitale Anzeigegeräte für Parameter, die dann der Pilot wenn überhaupt eh nur vor dem Start anschaut. Gimmiks eben, aber das verkauft sich gut.

Ein Sonntag zum Relaxen.

Die Amerikaner, mindestens die älteren Bürger, gehen sonntags in ihre Kirche. Nicht eigentlich weil alle fromm sind, sondern vor allem, um Freunde zu treffen, die alten Traditionen zu pflegen und nachher ein anständiges Schwätzchen zu haben. So wie die Franzosen beim Apéritif im Bistro.

Dann aber am Nachmittag sind die Strassen so stark bevölkert wie unter der Woche - nur die Trucks sind massiv weniger. Die Geschäfte sind selbstverständlich offen und es wird geshoppt, was das Zeug hält. Genau das tat ich auch, denn hier in den USA ist das ein wichtiges Sonntagvergnügen für viele.

Wenn man seine Kleidergrössen kennt braucht man keine Kleider mehr zu probieren - die sitzen perfekt. Oder man will zum Beispiel die Farbe wirklich an sich selber sehen. Ich habe gerade soviel Hosen, Jacken und Shirt gekauft, wie ich denke, im Handgepäck an Bord nehmen zu können. Zwei paar Sommerschuhe sind auch dabei. Nicht nur Frauen lieben Shopping!

Das Abendessen bei Bennegan's in Fort Lauderdale war splendid: Gegrillter Lachs mit Broccoli und Pilawreis, mit den unnachahmlichen amerikanischen Sauces und natürlich viel Salat. Ein kalifornischer, leicht süsser Merlot war das erste Glas Wein seit einer Woche. Es geht auch mit Diet-Coke, besonders wenn US-Food im Spiel ist. Bin gespannt, ob ich es auch diesmal fertiggebracht habe, mein Gewicht zu halten.

 


 

Fritzl: Jämmerliche Hilflosigkeit der Behörden.              30.04.08

Ich komme nicht daran vorbei, mich über den flagranten  Dilettantismus der Behörden zu entsetzen. Es ist lähmend.

Es geht nicht darum, dass sich unentdeckt ein Drama um eine im Untergeschoss versteckte Zweitfamilie eines vielleicht Wahnsinnigen (Joseph Fritzl in Amstetten A) abgespielt hat. Dass dies nicht entdeckt wurde, ist eine Sache - aber die Behandlung der Affäre durch die Verantwortlichen nach seiner Verhaftung ist ein Witz.

Es wird von Behördenseite heruntergespielt, geleugnet und verharmlost. Ich mag mich nicht über den Fall an und sich äussern. Ich will auch nicht in die Polemik einstimmen, dass dies jetzt zum zum zweiten Mal in Oesterreich vorkommt, denn niemand kann behaupten, dass in einem anderen europäischen Land besser krisengemanagt wird.

Es ist einfach eine Schande, wie unfähig und hilflos sich die Polizeichefs und die Politiker an der Pressekonferenz von heute darstellten. Von solchen krisenunerfahrenen und überforderten Leuten sollen wir 'beaufsichtigt' und vor Verbrechen geschützt werden. Es macht schlicht Angst!

Ich bin sicher, dass öffentlich demonstrierte Nichtbeherrschung ihrer Aufgaben auch andere Bürger darin weiter bestärken wird, wichtige Dinge selbst in die Hand zu nehmen und  keinesfalls Behörden und öffentlichen 'Leistungsträgern' zu vertrauen. 

 



Helmkultur                                                                                                      08.05.08

Die Spitzenprodukte, wie aus dem Hause Stand 21, werden in der Regel 'customized' geordert. Es gibt dort sogar Kunden, die kommen mit dem eigenen Stilberater - um dann schlussendlich sündhaft ihr teures Renn-Geschirr in einem alten Porsche 911 einer Weekendracer-Gruppe spazierenzufahren. Es gibt eben nirgends Grenzen! 

Mein Vorgehen ist bewährt: Ueberlegen, was für Farben und Formen ins Spiel kommen sollen. Dann mit einem oder zwei Fachleuten darüber reden. Den Auftrag erteile ich einem Spezalisten und warte auf das Resultat. Wenn ich (und meine Umgebung) das Werk gelungen finden, wunderbar - ansonsten wird modifiziert bis es wirklich passt.

Man könnte sagen: Zeig mir deinen Helm und ich sage dir, wer du bist...

 



Wer nichts wird, wird Wirt - eben nicht mehr!                                            14.05.08

Kaum ein Beruf wird so niedrig bewertet wie der eines Wirtes. Gut, es gibt lausige Spelunken aber auch diese haben ihre Berechtigung.

Was eben aber nicht stimmt, ist der Anspruch, dass alle Gäste überall hinpassen und sich alles erlauben können. Im Sinne der Toleranz und so.

Das Rauchen ist nun flächig verpönt - aber wie ist es mit Babies und Hunden?

Eigentlich wollte sich Paola Dalla Nave mit ihrem Partner und der dreijährigen Tochter einen schönen Abend machen und im Restaurant L'O in Horgen ZH gediegen essen gehen. Doch der geplante Abend wurde abrupt beendet.

«Als ich einen Tisch reservieren wollte, teilte man mir mit, wir seien nur willkommen, wenn ich garantieren könne, dass meine Tochter nicht schreien werde». Ein Versprechen, das die verdutzte Dalla Nave bei einem dreijährigen Kind schwer abgeben konnte. Kaum hatte sie dreimal leer geschluckt, teilte man ihr weiter mit, dass das Restaurant weder Kinderstühle noch Kindermenüs bieten könne und Kinder erst ab acht Jahren willkommen seien.

Die Italienerin ist enttäuscht: «Es ist wirklich traurig, wie intolerant gewisse Schweizer Bürger sind. Kein Wunder, gibt es hier so wenig Kinder.»



Liebe Eltern, Hundehalter, Raucher und Harleyfahrer...

...ja, es gibt sie, die Schweizer Bürger - eben ganz normale Leute wie auch ich - die mögen keine schreienden Goofen. Auch nicht den Hund, der bellt, sich schüttelt und stinkt. Auch keinen Töff-Helm mit Halstuch auf dem Nebentisch. 

Ja, wir Spiesser möchten unser Essen in Ruhe geniessen, ist das so schwierig zu begreifen? Ich finde Babygeschrei und stillende Mütter nicht appetitlich und ich will nicht mit Kötern im Lokal sitzen.

Einige Wirte haben es mitgekriegt, dass viele Gäste zum teuren Gericht ihre Ruhe haben wollen und machen dabei gute Geschäfte - auch mit mir. Nichts gegen Raucher, Eltern mit ungezogenen Kindern und Hundehalter, aber bitte nicht mischen - nicht mit mir!

 

 

 


Glencore - die Schamlosigkeit 'en personne'!                                  22.05.05

Dass Marc Rich (und sein Partner Pinkus Green) laut der US-Justiz immerhin die grössten Betrüger aller Zeiten sind, konnte man erstmals auf einer Arte-Reportage sehen.
 
Die afrikanischen Staaten werden um Milliarden betrogen und dafür von den gleichen Leuten mit Kriegsgerät ausgerüstet, um sich gegenseitig abzuschlachten und die Macht den 'Investoren' aus Zug zu sichern. Einheimische werden vorsätzlich vergiftet, nur damit der Gewinn nopch höher ausfällt. Was diesen Menschen in ihrer Not angetan wird, wäre nach den herrschenden Tierschutzgesetzen in ganz Europa verboten!

Geld- und Machtgier voll pervers!

Die Arte-Doku zeigt auf, wie es kommen konnte, dass allein Glencore 8 Milliarden Dollar Reingewinn erwirtschaftet, pro Jahr! Schauen sie sich das an!

Alle, die sich über die Angriffe des Auslandes auf unser Land aufregen, können sich anhand der Fakten über die Glencore-Story überzeugen, dass die Schweiz Hort für die allerschlimmsten Verbrecher ist.

An jeder Schule sollte diese Reportage gezeigt werden, damit die heutige kriminelle, verlogene Heuchelei der aktuellen Schweizer Regierung gar nicht mehr nötig ist.

Wir sollten endlich dazu stehen:
Die Schweiz als 'Finanzplatz' und Hort von solchen 'Companies' verhilft Schwerkriminellen zu noch mehr Reichtum und prostituiert sich auf diese Weise seit vielen Jahren! Der Bericht ist wirklich ein brutaler Schock für alle, welche sich noch vorstellten, dass die Schweinereien, welche über Schweizer Firman und -Banken abgewickelt werden, schon nicht so schlimm sein werden...



Soulaire Airport am vergammeln!                           
        29.05.08

Seit Jahren ist er nun in Betrieb, der letzte Mohikaner der wirklich privaten Flugplätze im Loire-Tal. Man muss zugeben, dass die Piste schon bessere Zeiten gesehen hat.

Die Natur fordert ihre Rechte und die Asphaltbahn wird langsam mit Moos und Gras überwuchtert. Von ehemals gut 5 Metern Breite ist teilweise nur noch die Hälfte übriggeblieben. Immerhin haben hier fast 400 Landungen stattgefunden, aber nun wird es ruhig.
Wir warten ganz einfach, wie es weitergeht - ohne jeden Druck. Manchmal muss man einfach einen Break machen, um Ruhe in etwas zu bringen.
 

Da ich mich entschlossen habe, den Verkauf des Chateaus voranzutreiben und momentan keine Veranstaltungen mehr stattfinden, ist der Unterhalt auf das Notwendigste beschränkt. Nicht vitale Dinge wie Piste, Fassaden und  Schwimmbad erhalten nur noch wenig Zuwendung!

Jeder Naturfreund oder Biobauer hätte sicher Freude an den wilden Blumen in der Wiese und den total unbehandelten Früchten an der Bäumen. Nur, zum Schloss passt das Idyll nicht so recht - mindestens nach meinem Dafürhalten. In den nächsten Tagen wird wenigstens das meterhohe Gras gemäht und dann sieht alles wieder besser aus...

 



Bald keine Yoghurts mehr?                                                         03.06.08


In Frankreich streiken die Fischer und blockieren die Häfen. Gut, die Früchte des Meeres kaufen wir eh tiefgekühlt und eine gewisse Zeit kann man auch gut vegetarisch leben. 

Nicht so mit den Milchprodukten - wenigstens was meine Wenigkeit angeht! Seit ich meine ausgewählte Ernährung gefunden habe, gehören Yoghurts einfach täglich auf den Tisch. 

Quark und Yoghurt eignet sich zum Morgenessen wie auch zum Dessert, ist eine gute Kalziumquelle (man weiss ja, für die Knochen) und vor allem sind diese Milchspeisen lecker, wie der Germane sagt. Also, liebe Bauern, macht keinen Scheiss, ich will nicht auf dem Trockenen sitzen!

Im Ernst, zum Vergnügen schüttet kein noch so halsstarriger Bauer seine Milch in den Graben und die offenen Grenzen drücken auf die Preise der hiesigen Landwirtschaft. Aber alle müssen sich anpassen, an die Globalisierung allgemein, die teurere Energie und vor allem das neue Umweltbewusstsein. Aber die Bauernrevolution wollen wir nicht!

 



Jahreskontrolle mit Supplements!                                                  05.06.08


Ja doch, die CNN kommt in die Jahre, denn nächstes Jahr wird sie dreissig Jahre alt und ist schon über 20 davon in meinem Besitz. 

Es war damals das Ende der Flugzeuge mit Einziehfahrwerk bei Cessna. Heute bauen die nur noch Jets und Einmots mit Festfahrwerk. Es war immer ein gutes, lukratives Reparaturgeschäft, denn Privatpiloten lieben es, auf dem Bauch zu landen.

Aerger macht aber vor allem die Elektronik. Klar, das Flugzeug steht auch mal draussen und wird eigentlich zuwenig geflogen.

Aber diesmal waren es vor allem die Statik-Schläuche der Höhenmesser, die undicht waren. Ausserdem kam der Routineausbau der Höhenmesser und deren  Kontrolle auf dem Prüfbank.

Alle jammern über die hohen Benzinpreise, aber der Unterhalt dieser Flugzeuge ist ein Alptraum geworden, besonders seit gewisse neue Vorschriften in Kraft getreten sind. Kein Wunder, dass die berühmten Owner-Pilots aussterben. Ich denke, dass in 5 Jahren nur noch Oldtimer unterwegs sein werden!

 



Was geht weiter mit dem TriMax?!                                                        27.06.08


Richtig, verschwunden von der Navigationsleiste ist der Link TriMax.  Ganz einfach - ich bin in der Sache nicht richtig weitergekommen. 

Aber offensichtlich - das wäre alleine ein Grund fürs Weitermachen - liegen die Projekte voll im kommenden Trend der explodierenden Energiepreise. Ich bin sicher, dass der Verkauf der bisherigen Autos vollkommen einbrechen wird!

Wer mich als Unternehmer kennt, weiss jedoch auch, dass ich nie auf verlorenem Posten kämpfe und eine besondere Antenne für sich ankündende Desaster habe. Darum bin ich auch verhalten, wenn ein Projekt an sich sehr vielversprechend wirkt.

Der TriMax

Meine Kontakte haben folgendes Bild ergeben: Es wird unglaublich viel schwerer sein, dieses Fahrzeug aus meiner eigenen Kraft zur Serienreife zu bringen. Dazu kommt, dass die bisher kontaktierten Konstrukteure die übliche Unart in der Branche aufweisen, nämlich den Zwang, ihre eigenen Ideen durchzwängen zu wollen und das geht natürlich mit einer Auftragsarbeit nicht. Ich bin also weiter auf der Suche nach Partnern und die Zeit arbeitet diesmal für mich!

 



Schon fast ein Wintereinbruch...!                                       12.07.08


Regen und Gewitter haben die Sommermonate so an sich. Wenn wieder die Sonne scheint, ist alles vergessen. Die letzten Tage aber sind schon was besonderes: Die herrschende Kaltfront macht ihrem Namen alle Ehre, denn es herrschen sogar tagsüber Temperaturen um 12 Grad - tagsüber - und das Mitte Juli! 

Mein Flugzeug, das zur Zeit in Frankreich parkiert ist, muss wegen der periodischen Jahreskontrolle nach Bern überführt werden. Ich hoffe, dass ich trotz der schlechten Wetterlage hier in Angers losmachen kann. Der 14. Juli ist der französische Nationalfeiertag und da ist wohl tote Hose auf den Flugplätzen, wie ich mir vorstelle. Benzin ist genug im Tank aber den Zoll brauchts auch noch! 

Die Autobahnen sind fast verwaist. Ein paar Lastwagen und wenige Autos ruhig unterwegs - es regnet stellenweise. Wirklich frappant sind die leeren Strassen während der Ferienzeit. Muss wohl der Benzinpreis und die schwindende Kaufkraft sein, die sich manifestiert. 

Auffallen tun dann aber die alten Mazdas, Opel und Toyota-Busse mit riesigen Bündeln auf dem Dach - vor allem mit belgischen und holländischen Schildern. Sie schleichen langsamer als die Lastwagen. Am Steuer hocken finstere Afrikaner aller Couleur mit ihren verschleierten Frauen auf dem Nebensitz und einer Horde Kinder auf dem Rücksitz. Gurte trägt da keiner - Gesetze gelten ja eh nur für Einheimische!

 

 




Lust und Ehre.                                                                                22.07.08

Kaum erwähnenswert, aber trotzdem sollten wir nicht so tun, als hätten wir uns einfach daran gewöhnt: Muslimische Morde als Naturgewalt. Die klitzekleine Schweiz hat heute fast täglich solche Fälle - einmal in der Westschweiz, dann wieder in Basel oder in Zürich. Who cares? I do!

Tödliche Messerattacke 

Tagesanzeiger, 21.07.08 15:11h

Ein Türke hat gestern Abend im Kreis 11 seine Schwägerin mit einem Messer so schwer verletzt, dass diese im Spital verstarb. Seine Frau verletzte er leicht.

Der Tat war ein verbaler Streit vorausgegangen, in dessen Zuge die 21-jährige Ehefrau die Wohnung verlies. Kurz nach 21 Uhr kehrte die Frau mit ihrer 20-jährigen Schwester zurück.

Während der nun folgenden Auseinandersetzung stach der Mann, ein 38-jähriger Türke, mit einem Messer auf die beiden Frauen ein. Während er seine Ehefrau leicht verletzte, fügte er seiner Schwägerin lebensgefährliche Stichwunden zu. 

Nach der Tat flüchtete der Mann zunächst aus der Wohnung. Er stellte sich jedoch noch in derselben Nacht der Polizei. Der Täter befindet sich in Haft.

Endlich Sommer.                                                                          28.07.08

Gutmenschen-Hoffnungsträger Obama kommt nach Berlin, die Sonne scheint, ein paar Kleinflugzeuge stürzen ab, es gibt die üblichen Ueberschwemmungen.

Noch viel mehr Aerger für UBS, die grösste Schweizer Bank und Ghadafi rächt sich an der Schweiz, welche sich erdreistete, seinen Pöbelsohn in Genf kurz aus dem Verkehr zu ziehen. Sommerzeit ist Sauregurkenzeit. 

Trotzdem ist alles anders:

Die Autos rollen nicht mehr - und wenn, nicht mehr weit. Unsere Autos, das Symbol der Freiheit und Mobilität, das Lieblingsspielzeug der Männer und vieler Frauen. Für viele sogar Fetisch und die Liebe des Lebens.
 

 



Project: Change of General Approach 
                                                                   08.08.08

Ich starte am Montag in die dreimonatige Uebergangsfrist für ein persönliches Experiment, das vom 11. November dieses Jahres an durchgesetzt werden wird.  Ich werde versuchen, zu beweisen, meine Einstellung und Vorgehensweise drastisch zu ändern um den von mir vorausgesagten globalen strukturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aenderungen nicht nur zu begegnen, sondern möglichst vorauszugreifen. 

Das bedingt auch einige Modifikationen in meinem Lebensstil, verbunden mit Mut zum Wechsel, sehr viel kreative Energie und vor allem enormes Durchhaltevermögen. 

Seit einem Monat bin ich dabei, daran herumzuexperimentieren. Ich wusste, dass es fast unmöglich ist, an sich bewährte innere Strukturen und routinierte Mechanismen an sich selbst zu verändern - aber ich habe enorme Erwartungen und will dieses Experiment zu Ende führen. 

 






1000 km Nürburgring und Flug zurück                                                           20.08.08

Um es gleich vorwegzunehmen: Ich habe am 1000km-LMS-Rennen nicht teilgenommen, sondern war einmal mehr als Besucher eingeladen. 

Das Wetter war angenehm und alles lief in Routine ab. Diesmal keine schlimmen Unfälle, aber auch keine Ueberraschungen in den Resultaten. 

Peugeot schlägt Audi und weiter hinten auch wie gewohnt. 

Trotzdem: Das Fahren in diesen Autos ist wirklich echter Sport und nur die Besten haben eine Chance. Ein (trauriges) Beispiel waren die Lucchinis, welche wegen fehlender Homologationspapiere zurück nach Rom geschickt wurden und dann auch die Lavaggi- und WR-Teams, welche nicht mal eine Statistenrolle spielen. Dies alles trotz  Millionenbudgets...

Nächster Lauf in Silverstone                                

Die Karawane kann gleich weiterfahren, denn übernächstes Wochenende ist der letzte Lauf der LMS in Silverstone angesagt. Eigentlich hätte ich Lust, hinzufliegen - aber vor allem wegen des Fluges nach England. 

Mit einer Spezialbewilligung kann man gleich innerhalb der Rennstrecke landen, denn Silverstone war mal eine Militärbasis - eben mit Flugplatz.

Allerdings erfahre ich, dass das WR-Team ohne Patrice Roussel gemeldet ist, sehr merkwürdig...
 

Gregor Fischer 2009 in LeMans am Start - wohl kaum mehr...

Langsam sehe ich ein, dass ich meine LeMans-Pläne begraben werde. Es ist eigentlich einfach: Ich kann das Budget bringen, habe die nötige Qualifikation und wohl auch das nötige fahrerische Niveau - aber einen Platz in einem wirklich guten Team zu finden ist faktisch unmöglich. Vielleicht bin ich auch zu wenig aufdringlich oder zu unentschlossen...

Immerhin kann ich dieses Jahr noch einige Sportwagen- oder GT-Rennen fahren und dann sehen wir weiter. Vielleicht fahre ich die 24h von Dubai oder am Nürburgring. Einfach zum Abhaken.

 


 


Die letzten Augusttage in Frankreich                                            29.08.08

Wenn man seine Fluglizenz aufrecht halten will, sind regelmässige Prüfungen, sogenannte Checks vorgeschrieben und zwar nicht nur für die Linienpiloten. Nun, ein Jahr ist schnell vorbei und das wäre ja noch nicht so schlimm, wenn nicht das gleiche auch fürs Flugzeug und für den Arztbericht gelten würde. So ist ein Pilot immer auf der Flucht davor, von den Terminen überholt zu werden. 

Vorschriften haben vielleicht ihre Berechtigung - das kann man bezweifeln -  aber sicher ihre massiven Konzequenzen, wenn sie nicht eingehalten werden. Ich habe es bis heute immer geschafft. 

Den Instrumentenflugcheck (Instrumental-Rating) habe ich zwar wieder bestanden, aber der Examinator war vor allem von meinen unvollkommen funktionierenden Geräten etwas schockiert. Ich muss den Schrott wirklich ersetzen - aber letztes Mal hat es nicht viel geholfen, obwohl die Kosten die zwanzigtausend Franken überstiegen. Aber eben, das ist in der Fliegerei normal. 

Monsieur le Président hat den Vortritt...

Was für ein Zufall! Ich bin schnell nach Laval geflogen, weil einige Beanstandungen des Luftamts repariert werden mussten und ich das Flugzeug seit 15 Jahren im dortigen Unterhalts-Betrieb pflegen lasse. 

Ich war dann aber fast zwei Stunden blockiert, weil Nicolas Sarkozy ausgerechnet diese Stadt für seine spektakuläre Präsentation des Arbeitsprogrammes der RMIsten ausgesucht hat.

Nun, niemand hat sich entschuldigt, aber er hatte offensichtlich eine gute Laune, denn er liess das Fenster runter und winkte uns zu. 

Alles hat dann perfekt geklappt und ich hoffe sehr, dass der Inspektor des Schweizerischen Bundesamtes für die Luftfahrt mit meinem Effort zufrieden sein wird - denn wenn die wollen, findet sich immer etwas, das noch zu beanstanden ist. Ordnung muss sein, aber manchmal wirkt dies enervierend, vor allem, wenn man sieht, wie es sonst in der Luftfahrt zugeht!


Schon wieder fast 10000km im Sack...

Na ja, ich flog dann noch nach Rennes wegen einem möglichen TBM-Kauf, in Nantes um einen LeMans-Series-Teamchef zu treffen (Ja, ich gebe nicht auf!) und auch mit dem TriMax-Projekt bin ich ein wenig weitergekommen - was sich in Lille (Normandie) konkretisieren wird. Ach, und beim Druiden war ich auch noch...

Gut ist dieser Runabout-Monat vorbei - aber es hat Spass gemacht! Ein kleiner B-Moll-Akzent: Ich habe viel zu viel gefuttert und 3 Kilos zugenommen. Täglich mindestens einmal im Restaurant essen bekommt eben schlecht! Ich muss mich wieder mehr zusammennehmen...

 




Mit dem Feuer spielen!                                                                           02.09.08

Alle Insider hier kennen meine Haltung gegenüber vollgefressenen und bewegungsunfähigen Zeitgenossen: Verachtung! 

Ich bin auch überzeugt, dass nach der gesellschaftlichen Aechtung der Raucher, SUV-Fahrer und Pädophilen bald die Dicken dran sind. Es gibt Gesetze, die das Rauchen, den Besuch vor Kinder-Sex-Seiten und bald vielleicht das (unnötige) Fahren von grossen Automobilen verbieten. 

Wann kommt DAS Gesetz, dass prinzipiell Uebergewicht verbietet? 

Sie glauben, ich spinne?! Schön, das war auch die Meinung vieler, als ich den Untergang von Ospel, der Autoindustrie und der privaten Fliegerei voraussagte. 

Es ist für die meisten Menschen unverständlich, dass Masshalten und vernünftiges Umgehen mit den Resourcen das Richtige ist. Im Prinzip einfach zu begreifen - aber die Mehrheit ist eben flach...

Gott verlangte, dass wir uns die Erde untertan machen - heute ist sie fast am Verrecken...

Gott sprach: Gehet hin und vermehret euch - heute ist das hauptsächliche Ungeziefer dieses Planeten die sich ungezügelt vermehrende Menschheit. Die Demokratie hat es geschafft, dass die wenigen vernünftigen Zeitgenossen riskieren, an den immer mehr werdenden Ungezügelten unterzugehen!


Was vor 2000 Jahren galt  ist heute ungültig!

Natürlich ist es verlockend, sich mit Freunden und der Familie vollzufressen - aber mit welchem Recht? Einfach dem Recht, die Erde untertan und kaputt zu machen? 

In ein paar Jahren wird es unmöglich, von der Gesellschaft als Dickwanst, Raucher oder Energieverschwender überhaupt noch akzeptiert zu werden. Leute, die das heute noch nicht begreifen, werden ein hartes Erwachen haben...

 



Kurzpräsentation des TriMax-Automobils:

Bisher und normalerweise ist es so: Ein Automobil hat 4 Räder, einen Motor vorne und ist tonnenschwer - um doch meistens nur eine Person zu transportieren. Das ist bis heute üblich und dass Treibstoff fast nichts kostet, macht die Sache auch nicht besser, denn abgesehen von der umstrittenen Erderwärmung ist Tatsache, dass die meisten Städte eine Verschmutzung haben, die äussert unangenehm und schädlich ist.

Dreiräder werden wohl produziert, aber diese sind meisten recht teure Spassfahrzeuge, welche keinen Alltagsnutzen haben. Ein Smart ist einfach ein zusammengestauchtes Auto aber preislich und auch von der Umweltverträglichkeit her absolut im normalen Segment.

Zielvorstellung und Pflichtenheft

2+2-sitziges Dreiradfahrzeug, autobahn- und wintertauglich mit einem Verbrauch von unter 3 Litern auf 100 Kilometer.

Das Fahrzeug ist sehr einfach aufgebaut. Kaum Elektronik, leichte Reparaturbarkeit in jeder Hinsicht und wenig Gewicht. Das Fahrgestell ist ein Rohrrahmen, aussen wie innen mit Kunststoff beplankt. Die Vorderachse ist relativ konventionell mit Dreilenkern und Scheibenbremsen. Motor und Getriebe stammen von einem Roller aus Massenproduktion - selbstverständlich den Abgasvorschriften entsprechend. Die Windschutzscheibe besteht aus Sicherheitsglas, die Seitenscheiben aus Polymer (Plexiglas)

Eine besondere Herausforderung an die Konstrukteure sind eine wirkungsvolle Heizung, gute Schalldämpfung und grosser Fahrkomfort.  Diese Aufgaben gewichts- und kosteneffektiv zu vollbringen, ist das Kunststück.

PS. Das Projekt wurde nicht weiterverfolgt da mir die Infrastruktur (Fabrikationseinrichtungen) fehlen und ich auch nicht in der Lage war weitere kompetente Personen zu involvieren. Es gibt ähnliche Entwürfe, welche teilweise sogar gebaut werden - meistens mit elektrischem Antrieb. Wirklichen Erfolg hatte bisher kein Modell.

 



Hayek wird 80.
                                                                                                                       19.09.08 

Einer der unglaublichsten Manager und Unternehmer der Schweiz hat es geschafft - trotz Stress und Uebergewicht achtzig zu werden! 
Seine Biografie wird hoffentlich bald (unautorisiert und nicht geschönt) in Buchform erscheinen, denn Hayek ist mit keinem Schweizer Unternehmer vergleichbar - man kann ihn kaum einschätzen. Er versteht es, sich  Image zu machen.

Dazu muss ich sagen, dass ich ihm nie begegnet bin, aber eine Menge Personen aus seinem Umfeld kenne. Fast alle, auch wenn sie ihn seit Jahren meiden, haben heute noch immer Angst vor ihm. 

Seine Geschichte ist ganz eng mit Biel und Grenchen verbunden - zwei Städte mit Menschen, die mich auch über Jahrzehnte begleitet haben. Zwei Städte, permanent in der sozialen Krise, in denen dadurch Dinge möglich sind, die anderswo einfach Utopie wären. Hayek weiss dies perfekt auszunützen und darin ist eine seiner unnachahmlichen Stärken!

Wann immer seine wahre Geschichte dokumentiert werden wird - ich werde Schlange stehen, um das Buch zu erstehen und dessen Inhalt mit meinen Eindrücken zu vergleichen. Hayek hat es wie kaum ein anderer Unternehmer verstanden, seine Fähigkeiten rücksichtslos einzusetzen und sogar aus schlimmsten Nachteilen Vorzüge zu machen - dies immer bei guter Presse! Francois Mitterrand lässt grüssen...

 



Haiders Tod - ein inszenierter Mord?!                         
11.10.08

Update am 16.10.08: Wer immer noch davon ausgeht, dass dieser Unfall ein normaler Crash war, darf gerne daran glauben. Wahrscheinlicher jedoch ist dass einiges inszeniert war. Wenn andere Mächte die Hände im Spiel haben, muss man fragen warum?

Haider war am Drücker, in Oesterreich ein Umdenken zu erreichen und vielleicht auf dem Weg, der mächtigste Mann zu werden. Er war unabhängig und dadurch den internationalen Verflechtungen gefährlich. Ich warte noch ab, aber dass er jetzt als totalbesoffener Todesdriver gelten soll, passt für mich ins Schema, ihn verunglimpfen zu wollen. Besoffen fahren, einen tödlichen Unfall verursachen - was kann ein schlimmeres Ende sein. Es soll mit allen Mitteln verhütet werden, dass er ein Märthyrer wird. 

Warten wir das Begräbnis ab und beobachten wir, was weiter geschieht. Wo ist die Zeugin? Warum ist seine Familie total eingeschüchtert? Was geschieht mit dem grossen Besitz Haiders, der einmal einer Jüdin zwangsweise abgenommen worden war? Das letzte Interview. 

Keine Verschwörungstheorien, bitte, aber...

Ich bin Realist und gehe Leuten, die alles besser wissen wollen, aus dem Weg, wenn ich kann. Dazu gehören auch Menschen, die Verschwörungstheorien verbreiten und selber an die unmöglichsten 'Konstrukte' glauben. Als ich jedoch das Bild des verunglückten Autos Haiders sah, stutzte ich sofort. Der Wagen soll sich mehrmals überschlagen haben - aber das Dach und Heck hat nicht einmal einen Kratzer? Unmöglich! Haider sei rechts von der Strasse abgekommen und die linke Seite fehlt komplett - mit beiden Türen - wobei das Auto vorne rechts relativ intakt erscheint? Für mich ist am Auto einiges verändert worden.

Das Ganze scheint mir mächtig faul zu sein, denn auch die zuerst erwähnte einzige Zeugin, die beim Unfall von Haider überholt worden sei, fehlt plötzlich in den Berichten.
 

Eines ist sicher: Kein europäischer Politiker (vielleicht ausser Sarko und Merkel) waren aktuell so wichtig für ihr Land wie Haider. 

Seine Partei waren wegen dem Ausländerproblem voll im Aufwind und hatten viel vor. Dass er das Risiko eines schweren Unfalles einging, spricht für eine grobe Selbstüberschätzung - oder eben, es war gar kein Unfall, sondern eine politische Hinrichtung, wie viele glauben.
Merkwürdigerweise sind auf den Online-Zeitungen die Unfallfotos weg oder es gibt nur noch winzig kleine Ausschnitte!




Armut ist gesünder!                                                
22.10.08

Nicht alles ist schlecht an der Krise. Abgesehen von der überfälligen Widerlegung neoliberaler Wachstumsträumen durch die Realität hat die Finanzkrise noch ganz andere positive Auswirkungen: Wenn es um statistische Grössen wie Mortalität, Auto-Unfälle und Herzkrankheiten geht, sind Krisenzeiten ein wahrer Segen. 

So konnte Professor Ruhm von der Universität North Carolina nachweisen, dass die Sterberate in den Rezessionszeiten von 1974 und 1982 stark abnahm. Es wurde weniger Auto gefahren, schicke Abenteuerreisen konnten sich nur wenige leisten und Sport war wieder ein Thema. In den boomenden Achtzigerjahren änderte sich dies sofort wieder.

Weniger Essen, weniger Tote.

Geht es der Wirtschaft hingegen gut, dann stehen die Leute mehr unter Druck. Sie lassen sich weniger Zeit für ihre Körperpflege, trinken mehr, essen fetter, vernachlässigen ihre Familie, gehen weniger schnell zum Arzt und haben allgemein mehr Stress.

Dazu kommt, dass besonders in der Unterschicht das Geld einfach aufgebraucht wird. Da wird gedankenlos gefuttert, geraucht und gesoffen. 

Daher wäre es fürs Volk wesentlich gesünder, wenn Schmalhans wieder mal Küchenmeister wird. Wenn in ein paar Jahren der Sprit das Dreifache kostet und das Leben sich sehr bescheiden abspielen wird, ist auch für weniger Ueberflluss auf dem Tisch gesorgt.

 



Douceur angevine...                                                           
25.10.08

Ein paar Tage weg vom Tagesgeschehen und dem kommenden Winterwetter im Osten - das ist immer angenehm. Sogar jeweils überraschend, denn ein paar Grad wärmer und die Sonne eine knappe Stunde länger am Himmel sind eine spürbar andere Atmosphäre. 

Ich bin mit dem kleinen Lancia hergefahren und somit das erste Mal mit dem kompakten Autochen so richtig auf Touren  gekommen. Wie zu erwarten hat mich kaum einer überholt - die Motorleistung ist absolut ausreichend und die Kopffreiheit ok.

Ankommen im Chateau ist immer emotional! Aber es bräuchte eine ganze Brigade von Angestellten...


La Crise - 'mon fous!

Die Franzosen haben anscheinend noch nicht richtig gemerkt, dass miese Zeiten im Anzug sind. Die Supermärkte jedenfalls sind immer noch überlaufen und die Caddies vollgeladen, wie man es in diesem Land gewohnt ist. Gut so, aber der Hammer der Arbeitslosigkeit wird auch hier brutal zuschlagen - nur will niemand davon sprechen. 

Frankreich ist ein Land, dass hohe Arbeitslosigkeit unter Mitterrand kannte und vor allem eine entwürdigende Sozial-Vormundschaft, wenn einer mal ins Getriebe gekommen ist - und das werden wieder Millionen sein. In ein paar Tagen beginnt der Holzschlag im Chateau und wir werden die diesen Winter ganze Besitzung konzequent einzäunen lassen. Das Fotos habe ich gestern nach dem Start nach Rennes aus 300 Meter Höhe aufgenommen - allerdings gibt es die herrlichen Farben des Herbstes hier im Loiretal nur marginal wieder.

 



Ein bisschen Winteranfang!                                 
29.10.08        

Dass dabei flächig der Verkehr zusammenbricht und sich eine ganze Menge Unfälle ereignen, gehört einfach dazu. Die Menschen sind nicht fähig, sich mit gebührender Zurückhaltung auf solche Veränderungen einzustellen. Nun, die Werkstätten freut dies sicher - haben sie ja sonst nicht gerade viel zu tun, wie man hört.

Viele Fahrer sind mit Sommerreifen unterwegs und handeln sich nach einem Unfall vielleicht noch einen Führerscheinentzug ein. Ach ja, wie kann man es besser machen? Die Heizung aufdrehen, Meetings absagen und in der Wohnung bleiben. Man kann auch im Hause arbeiten, schon gemerkt?!

 




Niemand spricht von Depression!                                 30.10.2008

Wer Schulden hat (Hypotheken) ist gut beraten, diese zurückzuzahlen - wenn er kann. Denn wenn es wirklich kritisch wird, ist das Erste, was die angeschlagenen Banken machen werden - was wohl - die sofortige Einforderung ihrer Guthaben.

Ich jedenfall habe ALLE Liegenschaften ALLER Gesellschaften, die ich betreue seit ein paar Monaten hypothekenfrei. Nicht zu erwähnen, dass auch Maschinen- oder  Flugzeugfinanzierungen jetzt tabu sind. 

Wir werden weltweit eine Depression erleben. Da nützt auch Schönreden nicht.

Wir sind dabei, uns vom Schock zu erholen, welcher uns durch den Zusammenbruch der Finanzwirtschaft entstanden ist. Gut, ich habe dies schon seit Jahren erwartet und bin deshalb mit meinen Anlagen sehr konservativ geblieben. 

Trotzdem, alle sind betroffen - auch die linken Kreise, welche jetzt in grosser Schadenfreude feststellen, dass Banker entlassen werden. Betroffen aus 2 Gründen:

1. Versicherungen, Pensionkassen verloren alle ebenso Milliarden - die werden den zukünftigen Pensionären fehlen. Man kann auch ruhig erwarten, dass bald die Renten gekürzt werden - denn die Politik hat jetzt eine gute Ausrede: Den weltweiten Crash

2. Die Leute, die noch Geld haben (auch bei uns haben die meisten ja Schulden) - sind jetzt verunsichert. Viele haben sogar ihr Geld in bar abgeholt und bewahren es zu Hause auf! Kleinere Summen sind aber auf einem Post- oder Bankkonto sicher - für grössere gibt es kein Rezept. Sicher sind ausländische (Overseas) Banken zu meiden. Von Fonds und Certificates spricht schon gar keiner mehr. 

Um die Bevölkerung nicht noch weiter zu verunsichern, vermeidet die Presse das Wort Depression. Es ist aber angebracht - denn seit ein paar Tagen ist klar: Auch Chinas Wirtschaft (die Fabrik der Welt) ist schwer angeschlagen. 

 




Milliardärin: Das Hirn in der Hose?                                                        04.11.08

Man ist so vorschnell im Urteil, wenn ein reicher Mann eine junge Frau verwöhnt - ihr vielleicht ein Auto kauft oder was auch immer.

Das nennt man gerne 'schwanzgesteuert' und meint nichts anderes, als dass der fragliche Prätendant wohl vor lauter Erektion kein Blut mehr im Hirn hat...

Kann ja sein - wie war das damals bei Bohlen und der Feldbusch? Oder bei all den biederen Männern, die sich mit jungen Russinnen oder Nigerianerinnen lächerlich machen oder sogar ruinieren. Routine. Aber jetzt: Die reichste Frau macht sich zur Sau - das ist schon sensationnell!

Milliardärin, Ehefrau und Mutter von 3 Kindern fickt im Billighotel...

Ich kann nicht anders - ich finde die Geschichte richtig surreal. Man muss sich vorstellen: Die Dame ist nicht Paris Hilton, (denn die macht wenigstens Geld mit allen möglichen Ausrutschern) sondern Hauptaktionärin von BMW und weiteren Grossunternehmen.

Gut, erben macht nicht per se besonders klug und vielleicht ist ihr Mann ja wirklich ein Langweiler. Aber der 'Spiegel' meint über Susanne Klattens Fähigkeiten:

''Intelligenz, Vernunft und Entscheidungskraft sind die Fähigkeiten, die einen Erfolgsmenschen wie sie ausmachen.'' Diese Einschätzung ist natürlich aktuell der Brüller!

Vor knapp einem Jahr 'verliebte' sie sich, wie alle Medien berichten, in einer Hotelbar - und zwar in den charmanten 'Schweizer' Helg Scari, groß, schlank mit einem 'umwerfenden Lächeln'. Es muss ein mittleres Erdbeben für die Milliardärin gewesen sein, das sie mit dem Casanova im Zimmer des Münchner Hotels erlebte. Es gibt von seinem Millionenbums offensichtlich auch eine Videodokumentation!

Zehn Millionen für Liebesdienste - Gott sei Dank kaufen Araber BMW's !

Bereits drei Wochen nach ihrem Kennenlernen gab sie ihm freiwillig 7,5 Millionen Euro, um ihm damit aus einer gefährlichen Situation - angeblich Bedrohung durch die Mafia - zu helfen. Nun, anstatt sich damit zufrieden zu geben, hat der Kerl nichts anderes im Sinn, als die arme Verliebte noch zu erpressen. Doch damit hat er die Dame flugs wieder auf den Boden geholt und sie zeigte ihn an. Nun lacht aber die halbe Welt über ihre Dummheit.

Die Folgen der 'Love-Story':

  • Der Gigolo schmort im Gefängnis und wird wohl einige Jahre einsitzen
  • Die Ehe der Frau Klatten ist wohl im Eimer und wird nochmals Millionen kosten
  • Die Bar im Münchner Hollyday Inn wird Kult und der Umsatz steigen. 
  • Die Kinder der Klatten werden das Gespött der Gesellschaft und damit teuer zahlen.

Neues vom Frauenflüsterer (Spiegel-Report)  >>>Link hier

Für weitere Information sehen die am besten das Video im Spiegel-Online  

 



Super, das Geld ist ja fast gratis!                         20.11.2008
 

Die Schweizerischen Nationalbank (SNB) senkt den Zins für den Dreimonats-Libor auf eine Bandbreite von 0,5 bis 1,5 Prozent.

Das bedeutet: Die SNB hat die letzten Bedenken bezüglich Inflation über Bord geworfen und setzt alles daran, der immer stärker abstürzenden Wirtschaft zu helfen. Das ist einerseits gut gemeint - aber es ist viel eher ein klares Zeichen von Panik und Aktivismus. Denn billiges Geld macht allein keinen Aufschwung. 

Die echten Zahlen der Inflation kennen wir nicht - Tatsache ist, dass die Gechäfte nicht mehr laufen
 

Geldentwertung und der Schweizer Franken.

Die grösste Sorge der Nationalbank ist die Geldentwertung. Die explodierenden Rohstoffpreise, hauptsächlich das Erdöl, haben bis in den Frühsommer die Inflation angeheizt. Die SNB ist dadurch in ein Dilemma geraten: Soll sie die Zinsen erhöhen, um die Inflation zu bannen, oder soll sie die Zinsen senken, um den sich abzeichnenden Konjunkturabschwung zu dämpfen? Was ist mit dem Dollarkurs?

Dieses Problem hat sich erledigt, die Rohstoffpreise sind kollabiert, der Dollar massiv gestiegen und die Inflationsgefahr nicht mehr vorhanden. Dafür hat sich die Lage an der Konjunktur verschlimmert. Bereits ist die Rede von der schlimmsten Rezession seit der Grossen Depression der dreissiger Jahre.

Nichts spricht mehr gegen einen massiven Abschwung.

An den Börsen zeichnet sich erneut eine Verlustwelle ab. Die Börsenkurse der Banken crashen wegen Vertrauensschwund, nicht nur jene der UBS und der CS. Der Kurs der grössten Bank der Welt, Citicorp, ist an einem Tag um 23 Prozent eingebrochen.

Die Tatsache, dass die Nationalbank so energisch die Zinsen senkt, ist ein Zeichen, alles zu unternehmen, um die Wirtschaft zu stützen. Doch wer soll das Geld erhalten und zum Blühen bringen. Was ich höre, ist dass alle Unternehmer auf Sparkurs fahren. Die SNB hat nun mit der Leitzinssenkung ihr Pulver verschossen.

 


 

Zensur des Internets wird vorangetrieben.                                          20.11.08


Nach dem 'Angriff' auf das WTC (11.Sept 2001) hat es die dortige Regierung vorgemacht, wie man Gesetze, Grundsätze und sogar die Verfassung aushebelt: Mit dem Hinweis auf die schreckliche Terrorismusgefahr werden neue Noterlässe verabschiedet, welche dem Staat und den Geheimdiensten beinahe alles erlau ben.

'Patriot Act' oder 'War against Terrorisme' heisst das Zauberwort. 

Wir werden nun also abgehört, überprüft und immer mehr überwacht - ganz ohne Generalverdacht oder richterlichen Erlass. Mit dem Handy, dem Computer und der Kreditkarte hinterlassen wir Spuren und Daten, die für die Ewigkeit abrufbar sind. 

''Wer keine Verbrechen begehe, der habe vom Überwachungssstaat nichts zu befürchten'', hört man vielfach von naiven Zeitgenossen. Da bin ich mir nicht so sicher - mindestens vermögende Leute sind für den Staat interessant. Abzocken oder Enteignen ist der Trend. 

Aber auch ich bin der Meinung, dass es nun viel zu spät ist, sich dagegen zu wehren. 

Frau von der Layen als willfähriges Werkzeug der Ueberwacher

Was ich jedoch schlimmer finde, ist dass die Internet-Zensur immer massiver wird. Auf Google sind schon auf jeder Suchseite Erklärungen, dass gewisse Seiten 'aus gesetzlichen Gründen' hätten entfernt werden müssen. Viele Beiträge auf 'youtube' bleiben nur Stunden - vor allem wenn sie politisch gegen die USA gerichtet sind. 

Mit der Pädophilen-Keule will jetzt die BRD die Provider mit neuen Gesetzen dazu zwingen, eine ganze Menge zu zensurieren. Es wird Klagen geben und die Provider werden entweder verschwinden oder nur noch staatlich abgesegnete Seiten anbieten. 

Kein Mensch ist für die Verbreitung von Sex mit Kindern - aber für mich ist dieses Argument nur ein verlogener VORWAND, die Zensur noch viel breiter einzubringen. 

DAS INTERNET IST DIE VIERTE KRAFT

Ich denke, das Internet hat die Welt schon massiv verändern können. Nachdem die Presse gleichgeschaltet ist ist es wichtig, andere Meinungen zu kennen. Die zukünftige Dominanz einiger wenigen Globalplayer über unsere Zukunft kann, wenn überhaupt, am ehesten über alternative Information auf dem Internet verhindert werden.  

Wenn die Menschen vollkommen gleichgeschaltet werden sollen, geht dies nur über eine öffentliche Einheitsmeinung (haben wir schon) mit einhergehendem gesetzlichem Gedankengebot (z.B. über die Nazizeit) und der Verteufelung gewisser Volksgruppen.

Die einzige wirkliche Macht gegen die immer mehr aufkommende staatliche Unterdrückung sind Berichte und Aufklärung auf dem Internet. Dies wissen die Autoritäten genau und wollen diese Komponente einschränken. Darum ist es so wichtig, dass viele Webmaster und Blogger, die um die Macht dieser vielleicht letzten Freiheit wissen, aktiv dabei sind, sich zu wehren und andere aufzufordern, es ihnen gleich zu tun. 

 


 

Die (Un-) Moral des deutschen Staates                  26.11.08


Bald wird jeder anständige Deutsche, der kann, sein Land verlassen. Ein neues BKA-Gesetz erlaubt nun das abhorchen von jedermann, das Verwanzen von Anwaltsbüros und Firmen.

Bravo Deutschland - du hast die Stasi wieder!
>>> Bericht FOCUS

Der Fall Zumwinkel

Die unglaubliche Geschichte eines inszenierten Datenklaus, der dann noch von der Bundesrepublik Deutschland reich belohnt wurde. Miese Zeiten. 


Klaus Zumwinkel ist nicht irgend jemand!

Er war 18 Jahre lang Chef der deutschen Post und hat sie in die Privatisierung geführt. Mit Erfolg. Aber Zumwinkel ist auch Erbe. Sei Vater hat eine Kette von Kaufhäusern aufgebaut, welche dann an Rewe verkauft wurden. Ein Teil des Erlöses in der Höhe von knapp 20 Millionen Franken hat Zumwinkel dann in Lichtenstein angelegt. Wer sein Geld im Ausland anlegt macht grundsätzlich nichts Illegales. Vorausgesetzt, die im Ausland erzielten Gewinne werden in Deutschland versteuert. Genau dies wollen viele verhindern, denn sie betrachten diesen Batzen als 'Privatsache'. 

Damit es klar ist:
Da ist kein Drogen- oder Schwarzgeld im Spiel - nur die Verzinsung von legalem Geld auf einem ausländischen Konto wurde dem deutschen Fiskus vorbehalten. Da in Deutschland das 'Welteinkommen' versteuert werden muss, hauen eben auch die Reichen ins Ausland ab, zum Beispiel in die Schweiz oder nach Monaco. Nur wird es für einige zu spät sein.

Das wirkliche Verbrechen hier ist wohl der Kauf der Daten durch den Staat.

Vor lauter Empörung über die Reichen, welche keine Steuern zahlen wollen, ist der eigentliche Skandal noch nicht so richtig an die Oberfläche gekommen:

Man muss sich das mal vorstellen: Ein Angestellter der Bank in Lichtenstein - klaut Daten seiner Kunden. 
Der SP-Minister Steinbrück war bezüglich des Handels voll informiert! Mit Komplizen verkauft der Bankangestellte das Diebesgut gegen eine Summe von 8 Millionen Franken an das deutsche Finanzamt. Die zahlen prompt. Gut, über den BND (den Geheimdienst), aber wir wollen hier nicht eine akademische Abhandlung über das Vorgehen führen, sondern feststellen: 


Die Bundesrepublik Deutschland ist mindestens der Hehlerei schuldig. Vielleicht der Anstiftung zum Diebstahl, der Veruntreuung oder noch Schlimmeres. 

Die Leute, welche nach 'Moral in den Chefetagen' rufen, müssten eigentlich vor diesem Scherbenhaufen der kriminellen Gesinnung ihrer obersten Verwaltung erstarren. Das Vorgehen der involvierten Regierungsstellen wird schwere Konzequenzen für Deutschland haben. Wer traut noch einer Regierung, die Verbrechen mitträgt - wer wollte noch in so einem Land investieren? Frau Merkel, da kommt ein Riesenproblem auf euch zu!

Die Lichtensteiner Bank hat ihren existenzbedrohenden Super-Gau!

Nach dem ersten Sturm werden die Betroffenen Schadenersatzklage gegen die Bank erheben. Eine Bank ist per se verantwortlich für ihre Angestellten - auch wenn diese Verbrecher sind.

Das kann zur finanziellen Katastrophe führen. Glücklicherweise sind die Fundamente der Privatbanken - und dies sind die meisten in Lichtenstein - relativ solide.

Denkbar übrigens auch, dass der Schlag der BDR vor allem das verhasste Lichtenstein treffen sollte. Unklug das Ganze. Schlecht für Deutschland, schlecht für Europa. 


Deutschland ist zurzeit nichts als ein kranker Riese. 

Die Politik ist nicht in der Lage, einfache, klare und damit effiziente Steuer-Gesetze zu beschließen. Deutschland ist eine Riesenbürokratie, die die Bürokratie zum Selbstzweck hat! So wie Frankreich während Jahrzehnten. Sozi-Regierung halt. Die einen schmarotzen als Sozialempfänger und die andern probieren zu tricksen.

Deshalb muss dass Steuersystem radikal vereinfacht werden. Alle wissen es, aber keiner will es machen. Nur ist jetzt Dringlichkeit angesagt. Insofern hat Zumwinkel vielleicht Geschichte geschrieben.

 


 

Ich geniesse diese (noch ruhigen) Tage!                                             28.11.08


Ja, ich bin wieder mal vor der Kälte und dem Schnee geflüchtet! Der November ist ja auch ein Monat, der unwiderruflich die dunklen Wintertage einleitet und dies ist in der Schweiz besonders akzentuiert, vor allem bei Nebel. 

Hier im Südwesten von Frankreich geht die Sonne fast eine Stunde später unter und meistens noch mit einem schönen Abendrot, auch im Winter. Wenn die Zeiten schon schlecht werden, sollte man wenigsten dafür sorgen, dass die Umgebung perfekt ist.

Frankreich meldet zwar eine neue Rekordzahl von über 2 Millionen Arbeitslosen, täglichen Firmenschliessungen und die bevorstehende Entlassung von Zehntausenden - aber die Leute scheinen sich nicht weiter beeindrucken zu lassen. Mir est es recht!

 

 



Jetzt wird es wirklich miserabel...
                                   05.12.08

Bisher habe ich eigentlich angenommen, dass der Optimismus der Amerikaner noch anhält. Dass in unseren Breitengraden - vor allem in Deutschland - die Staatspropaganda den Willen der US-Oligarchen, nämlich Angst zu verbreiten willfährig vorausnimmt, erstaunt mich nicht. 

Seit ein paar Tagen kommen aber wirklich schlimme Meldungen aus den USA. Man spricht vom definitiven Zusammenbruch der grossen Autoindustrie mit schlussendlich Millionen Arbeitslosen. 

Bürger in Angst verzichten auf ihre Rechte

Dazu kommt die Angstpropaganda mit dem zwar schon lange nicht mehr existierenden Al-Kaida-Netz um den verstorbenen Bin Laden. Eigentlich lächerlich, das durchsichtige Lügengebilde, aber die Leute lassen sich einschüchtern. Terrorismusbekämpfung als neue Religion, die willentlich ausgelöste Wirtschaftskrise und die offensichtliche Bereitschaft der USA, weiter Angriffskriege zu inszenieren, verheissen nichts Gutes. Dass alles so schnell eskaliert, natürlich mit der gleichgeschalteten, vollkommen unkritischen Presse, hat doch überrascht. 

Ein schon bald verwirklichtes Ziel ist die totale Ueberwachung und Gleichschaltung der Menschen. Dass immer mehr Freiheiten gekappt werden, stört die Bevölkerung anscheinend wenig. Ja, Angst ist ein schlechter Ratgeber!

Eigentlich freute ich mich, dass es wieder Kaufgelegenheiten geben wird, aber jetzt habe ich eher auch Befürchtungen, dass die US-Machthaber hinter den Kulissen übertreiben werden. Natürlich gibt es kein besseres Geschäft als Krieg und offensichtlich können die Auserwählten nie genug davon bekommen. Qui vivra, verra.



Der Flug in den Winter                                                       01.12.08

Wenn die Sonne scheint, sind zehn Grad auszuhalten und man ist sich nicht eigentlich bewusst, was Kälte ist. Am ersten Dezember-Tag starteten wir im Chateau Grand Ruaux, um in Tours den obligatorischen 'Zollstop' zu erledigen. Wie lange wohl noch, jetzt, wo Schengen-Schweiz  kommt?  Natürlich sind wir die einzigen Kunden an einem solchen Wintertag. 

Der Flughafen Tours ist am Verkommen. Der Tarmac ist aufgebrochen und das neue Gebäude verwaist. 

Tours lebt noch von den Militärtrainingsflügen, sonst könnten die ruhig zusperren. Noch vor 2 Jahren wurden zwar neue Passagier-Hallen gebaut, Linienflüge angeboten und ein Restaurant eröffnet. Es hat nicht rentiert und nun ist alles zu und verlassen. Nur das treue Bodenpersonal ist immer da - den einen Tankwart, Monsieur Caput, kenne ich seit mehr als 15 Jahren und er hat manche meiner Flugzeuge gefüllt. Immer zackig...

Ueber den Jura nach Grenchen.

Das Wetter ist jetzt miserabel und alles geht schnell - denn Dijon hat Militäraktivität, dann Reims Radar, Genf, Bern etc. - immer mit neuen Frequenzen und natürlich Radio, ATIS und Transponder. Mit der Assistenz von Bern-Approach schleichen wir uns in den Grenchener Luftraum - um nicht noch im Instrumentenflug über Willisau kreisen zu müssen. 

Schön, wieder in der Schweiz zu sein - ist halt Heimat, auch wenn das Wetter lausig ist. Sogar die Leute auf dem Turm und im Empfang sind freundlich und gut aufgelegt - das ist nicht immer so...

 



Das grosse Theater mit der Nazi-Show...
                         15.12.08

Nachtrag um 17.00 Uhr: Ich wusste es: (siehe Ende des Artikels)

Die Polizei-Dummbeutel haben die 'Falschen' verhaftet. Sie wollten willfährig sein und sofort Resultate zeigen. So saublöd habe ich mich nicht mal als Zehnjähriger bei den Pfadfindern blamiert. Eine richtige peinliche Bande - die German-Police...

Deutschland, die Nation, welche ausser Frankreich  das grösste Problem mit gewalttätigen Ausländern hat, will von diesem Thema kaum etwas wissen. Ist ja Multikulti und rassistisch, wir bedauern...

Beispiel: Vor gut einem Jahr hat ein besoffener Afrikaner eins auf die Schnauze gekriegt, weil er an einer Bushaltestelle rumgepöbelt und die Leute belästigt hat. In einer gewaltigen Grossfahndung wurden dann schnell zwei 'Nazis' präsentiert und die ganze Presse hatte nur noch ein Thema: Die braune Brut muss weg! 

Vor kurzem hat dann der Prozess stattgefunden. Keiner war in der Naziszene bekannt und es konnte ihnen auch nichts nachgewiesen werden. Davon war dann kaum was zu lesen!


Sind die Behörden nur blöd oder so verlogen?

Noch gestern hat der Ueberfallene verlauten lassen, dass er Minuten nach dem Messerstich einen Motor aufheulen hörte. ''Entweder ist der Täter mit einem Auto weggefahren oder er hatte einen Komplizen...''

 



Troquer l'hiver contre le printemps!    
                            
18.12.08

Wie unglaublich Wetter doch sein kann...

... nicht nur die Prognosen, sondern auch Mikroklimas und andere Phänomene. Wir sind also vor dem Schnee in der Schweiz erfolgreich geflüchtet und hier in Westfrankreich angekommen.

Dass wir allerdings den Frühling antreffen würden und zwar seit der Ankunft, hätte ich nicht geglaubt. Denn schon ein wenig nördlich in Paris ist Sauwetter und an der Cote d'Azur gar eine halbe Apokalypse mit Menschen, welche vom Strom abgeschnitten sind. 

Unsere Equipe kommt voran - es hat sich gelohnt, noch vor Weihnachten einen Effort, wie ich das nenne, durchzuziehen. Nun, um meinen Flieger, der in der Schweiz gestrandet ist, muss ich mir kaum Sorgen machen - das wird überwacht. Aber eine gründliche Ueberprüfung vor dem nächsten Flug ist dann schon angebracht!

Ich habe die Wahl: Weisse Weihnacht oder Frühling - vermutlich wähle ich beides ;-)

 



Bye, bye Billag - Initiative.                                                        22.12.08

Horror, Folter, Einschüchterung. Was das TV-Gerät im Billag-Spot «Die Geisterstunde» erleiden muss, sollte wohl originell sein.

Dabei ist es vor allem eines – ziemlich daneben!

Daneben ist bei der Billag alles:

- Unfähige, unmotivierte Leute, die gerne mal eine nicht gerechtfertigte Betreibung auslösen, um ihre Zwangskunden einzuschüchtern.

- Eigene Löhne, dass es knallt: Glaubt man den Initianten von «Bye bye Billag», kassieren die Billag-Bosse mehr Lohn als ein Bundesrat – um Gebühren einzukassieren, die auch anders erhoben werden können.

- Flächig undurchsichtige Geschäftsführung! Anscheinend weiss niemand genau, wo die den ehrlichen Schweizern abgenommen werden. (Viele bezahlen schon lange nichts mehr für die Konzession ihres Fernsehers - man kann dies verstehen!)

Offensichtlich ein Sauladen, der dringend ausgemistet werden muss!

 


Joyeux Noel à La Baule.                                                                            26.12.08

Ich habe einen grossen Teil meiner Helikopter-Ausbildung in La Baule absolviert - als Schüler des Gründers von Héli-Océan, einer damals sehr erfolgreichen Firma unter Roger Bal, welche ihre glorreichen Zeiten mit der Tour-de-France und den grossen Transatlantik-Rennen hatte.

Mit dem allgemeinen Niedergang der Fliegerei ist auch Héli-Océan verschwunden und der Flugplatz La Baule ist heute eigentlich nur noch im Sommer aktiv. Immerhin wird das Restaurant zurzeit renoviert. Ansonsten scheint halb La Baule zum Verkauf zu stehen und abgesehen von ein paar Strandläufern ist niemand zu sehen. Natürlich kann man am Weihnachtstag mit einem kalten Wind aus Norden keine Wunder erwarten - aber der Gesamteindruck ist wie an vielen ehemals angesagten Orten: Morose!

Trotzdem war der Ausflug (bei sonnigem Wetter) interessant und mit einer Hafenbesichtigung von Saint-Nazaire, wo das grösste aller Kreuzfahrtschiffe vor der Fertigstellung steht, haben wir einige wichtige Eindrücke nach Hause nehmen können. 
 

 


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