:: Gregor Fischer ::

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TAGEBUCH

 BLOG 2009
 

Dies war ein Superjahr!


 



Sich vom Winter erwischen lassen!
                                                       02.01.09

Nachdem ich ja wunderschöne Tage in Frankreich verbracht habe, war vorgesehen, den Jahresanfang in Spanien zu verbringen. Dies wird jetzt halt ein bisschen verschoben, einerseits ist das Wetter dort auch nicht gerade gut - 5 Grad kalt und bewölkt - und dann hat uns der Winter hier in der Schweiz auch noch bös im Griff!

Natürlich kann man vieles erzwingen. Bei diesen marginalen Verhältnissen sind aber Grenzen gesetzt und ausserdem habe ich hier in der Schweiz auch noch einiges in Sachen Administration zu erledigen. Auch meine US-Reise steht nun auf schwachen Füssen, denn sie müsste ja vor dem 19. Januar durchgeführt sein - wenn ich nicht noch in die neuen Visa-Schikanen rein will. 

 



 Bye, bye USA-Reise!                                                                                 08.01.09

Mein geplanter USA-Trip für Anfangs Januar 2009 findet nun doch nicht statt. Ich habe meine Meetings abgesagt und bin natürlich etwas verärgert über das notwendige Aufschieben bis im April dieses Jahres. 

Die Behandlung durch die Behörden stinkt mir!

Noch bis zum 12. ds. hätte ich mit meinem nicht-biometrischen Pass wie bisher nach den USA fliegen können. Ab nächster Woche wird der Steckbrief jedes Passagiers bereits drei Tage vor dem Abflug über eine Internetseite des US-Goverments verlangt. Dazu kommen obligatorisch die Hinterlegung von privater Email-Adresse und Handynummer. Da ja nun flächig bekannt ist, dass fast jede Behörde in den USA praktisch jede Kommunikation mitschneiden kann, wenn immer sie Lust hat, will ich nicht zu den ersten gehören, deren Leben von diesen neugierigen Diensten überwacht wird. 

Ausserdem zweifle ich an den Fähigkeiten dieses gewaltigen Apparates, dass von Anfang an alles klappt. Ich werde nun mal beobachten, wie es weiter geht und was andere Reisende von ihren Erlebnissen berichten. Ich war schon über vierzig Mal in Amerika - ein nächster Besuch kann wirklich warten. 

 


 

Immer am richtigen Ort?                                                 26.01.09


Schnee und Kälte - davon habe ich wirklich die Nase voll! Also flüchten, ab in den Frühling. Sie denken, es sei einfach?! Ist es aber nicht, denn die Sache ist nicht die, einfach in den Süden abzuhauen! Das kann schön in die Hose gehen und früher ist es mir auch manchmal passiert...

Diese Woche zum Beispiel herrschte im Baskenland (Biarritz) - sonst um diese Zeit wunderschön und mild - ein Sauwetter mit Regen und Sturm! Auch die Cote d'Azur und der Norden Spaniens waren nicht verwöhnt. 

Wenn man jedoch die Wetterkarten und Satellitenbilder (heute ist alles perfekt auf dem Net zu finden) richtig zu interpretieren weiss, sitzt man nicht nur auf dem Trockenen, sondern an der Sonne - wie zur Zeit im nordwestlichen Frankreich und auf den Kanalinseln (Jersey etc.)!

Uebermorgen soll aber der Himmel auch hier im Loiretal einen ganzen Tag weinen, aber die Temperaturen bleiben angenehm. Ausserdem brennt das Kamin permanent und die Sonne findet immer wieder einen Weg durch die grossen Fenster. Schön und gut für die Seele.

Wieder eine Woche in der Schweiz.

Aber nun rufen einige Pflichten - Jahresabschlüsse sind fällig und ich fühle, dass es an der Zeit ist, einige weitere Aenderungen in Sachen Finanzstrategie zu veranlassen.

Wir werden uns also am Wochenende auf den Weg machen. Zu dieser Jahreszeit ist der Unterschied zwischen dem Atlantik und dem Osten Frankreichs und somit der Schweiz schon enorm. Aber das Wetter alleine ist nicht alles und für nächste Woche kann es auch im helvetischen Mittelland etwas besser werden.

 




Das Handy, das alles können soll...         
                                                06.02.09

Seit ein paar Tagen bin ich im Besitz des neuesten Handys, welches mehr Features als das i-Phone aufweisen soll.

Drei Punkte sind bemerkenswert:

- Ein Teil der enthaltenen Gadgets sind wirklich liebenswert gemacht, aber generell ist die Bedienung nicht gerade einfach - wie häufig bei Handys
-  WLAN ist drin, wie bei vielen anderen Geräten auch - aber da ist auch eine relativ angenehmer Touchscreen, der auch ohne Stift gut funktioniert
- Natürlich ist das Surfen relativ langsam und es können maximal nur drei Tabs geöffnet sein.

Gut, ein bisschen Surfen kann man mit Geduld und das zählt ja. Es ist ein Versuch, die Gratis-Zeitung auf dem Weg zur Arbeit oder in der Pause zu ersetzen. Ein Versuch...

Das Ding heisst übrigens Samsung Omnia und ist flacher als das i-Phone und kommt nobler in Chrom statt billigem weissem Plastik daher. Allerdings ist das i-Phone billiger. Eine Verbindung mit dem E-Mail-Provider ist allerdings offensichtlich nicht möglich. So wird jedes Mail kostenpflichtig mit MMS versandt. Vielleicht kommt nächstens mal ein Update, das erlaubt, seine Emails direkt zu erhalten - denn Betriebssystem ist Windows. 
 



Tales (Märchen) and Reality...                                       
   
24.02.09

Nur Menschen, die von Geld nicht viel Ahnung haben, können die Geschichten über Madonna, welche schnell noch 240 Millionen macht und Angelina Joli, welche für ein Bild ihrer Rejetons ein paar Millionen kassiert, überhaupt glauben. Aber für diese einfach gestrickten Leute sind die Stories wohl auch gemacht. 

Eher den Tatsachen entspricht, dass Madonna, Tina Turner, die Stones und andere Altstars immer noch rumtouren, weil sie dringend Geld brauchen. Aber dies wollen die Fans und Träumer aus Castrop-Rauxel und Flamatt nicht lesen oder hören, sondern sich weiter an der Vorstellung berauschen, dass ihre Stars auch unermesslich reich sein könnten. 


'Sagenhaft reiche Oligarchen' laufen auf Grund.

Wer erinnert sich noch an Werner K. Rey oder die Familie Erb? Die wurden in den Magazinen noch als Milliardäre geführt, als sie schon pleite danieder lagen.

Die 'geschätzten' Vermögen der Superreichen sind Humbug, meistens nur virtuell vorhanden und eben nur eine Annahme, um die Leute zu beeindrucken. 


Die Super-Villen sind gemietet, die Privatjets gechartert und die Jachten geleast. Substanz ist meistens nur ein Bruchteil des 'geschätzten Vermögens'. 


Teuerstes Haus der Welt - Schall und Rauch!

Das Ranking der Milliardäre soll sich verschoben haben. Abramowitch sei abgestürzt - aber da taucht ein neuer auf: Michail Prochorow! ''Der smarte Junggeselle ist der Archetyp des Jetset-Oligarchen, im vorigen Sommer kaufte er Medienberichten zufolge für 496 Millionen Euro die Villa Leopolda an der Cäte d"Azur, das frühere Anwesen des belgischen Königs Leopold, umsäumt von Hunderten Zitronen- und Zypressenbäumen. Allein für den Unterhalt des Parks werden fünfzig Gärtner beschäftigt!''

Die Wahrheit ist: Prochorow kann die schöne Villa Leopolda nicht kaufen. Er hat die mit dem Verkauf des Anwesens beauftragte Maklerin Lily Safra angefleht, ihm doch die Anzahlung zurückzugeben. Die Maklerin aber will das Geld behalten - und Michail Prochorow will das teuerste Haus der Welt doch nicht kaufen. 

Er muss jetzt sehr auf sein Geld achten. Denn seine Firma hätte seit Jahresanfang rund sechs Milliarden Euro in Zusammenhang mit der Bankenkrise verloren. 

Dass ein Qualitätsoligarch so dumm ist, könnte man ja auch kaum glauben - eher hat er die Milliarden eben nie gehabt. Ein gewöhnlicher Hochstapler eben.

Die vom Reichtum faszinierten Journalisten schreiben aber einfach unüberlegt vor sich hin - na ja, bei den Hungerhonoraren der 'Zeitungsreporter' kann man ja auch keine seriösen Recherchen verlangen...

 


 

Zuckerberg legt seine Members aufs Kreuz                       27.02.09


Facebook ist an sich eine originelle Idee, welche auch den entsprechenden Erfolg gefunden hat. An sich ist Facebook nichts revolutionäres auf dem weiten Web, aber die Anzahl der Mitglieder ist auch bei dieser Community massgebend. Leider heisst der 'Owner' Mark Zuckerberg und dessen Geldgier schreckt vor Missbrauch nicht zurück.

Es sind meistens junge Menschen, die versuchen, über solche Plattformen Freunde zu finden und sich zu präsentieren. Aber es hat auch Aeltere, welche 'dazu' gehören wollen. So wie man heute generell eine Handynummer und eine Emailadresse weitergibt, haben viele eben auch ihr Facebook-Profil zur Hand. Mit dem 'Web2.0' findet neben Blogs diese Art der Selbstdarstellung Millionen Freunde. 


Das jugendliche Vertrauen ausgenützt.

Nun ist aber ein grosser Schock durch die Nutzergemeinde gerauscht: Zuckerberg, der Gründer liess verlauten, dass alle Daten aller Nutzer für alle Zeiten durch Facebook genutzt werden dürfen. Er hatte einfach die Geschäftsbedingungen geändert. 

Somit sind Texte und vor allem auch Bilder, welche nur durch ausgesuchte 'Freunde' mit einem Code sichtbar waren, plötzlich Eigentum von Zuckerberg. Man weiss nicht, welcher Missbrauch die Leute vorhaben - aber es sicher für viele ein Schreck, sich auszumalen, dass ihre intimsten Bilder und Kommunikationen irgendwann mit oder ohne Quellenangabe in die Oeffentlichkeit kommen werden. 

Trotz aller Warnungen, dass alles, was einmal auf dem Netz ist, niemals wieder verschwindet, haben die Facebook-Members nicht durch den Verrat der Gründer gerechnet. Naivität ist schon immer ein schlechter Ratgeber gewesen und viele löschen nun schnell ihr Profil - was aber nichts nützt, denn aus den Speichern von Facebook kriegt man nichts mehr raus!

PS. Ich habe diese Entwicklung (des Datenmissbrauchs durch Portale) vorausgesehen und nie bei einer solchen Community mitgemacht. Vor allem die 'Freunde', die sich teilweise auf das Profil einladen, können peinlich sein. Und vor allem war ich mir immer bewusst, dass das Internet keine Geheimnisse bewahren wird...

 




Ein paar Tage in Wien und Umgebung                                               03.03.09


Nun, das Schloss Schönbrunn ist jedem Wien-Besucher Pflicht. Vielleicht auch einer der verschiedenen Märkte und Museen. Wir sind aber zum Stift Melk gefahren und es hat sich gelohnt. 

Der Kitsch im Kirchenschiff dieses österreichischen Barock-Klosters übertrifft alles, was ich je gesehen habe. Ich staune immer wieder welche Reichtümer die Kirche mit der Angst vor dem Fegefeuer der Gläubigen anhäufen konnte. Unglaublich, wie viele Menschen noch an Götter glauben...

Gegen den Kauf von Souvenirs waren wir dann aber schon resistent! 


Hangar Seven.

Der Flughafen Salzburg ist heute ein Drehkreuz für Billigflieger und zwar für Deutsche wie für Oesterreicher und sogar Tschechen, wie man an den Autoschildern sehen konnte. Von Interesse für mich war aber der berühmte Hangar 7 von Red Bull. Der schwerreiche Mateschitz, Eigner von zwei Formel1-Rennställen und vielen anderen Sportteams hat für seine Spielzeuge ein Museum errichtet. 

Dieses ist permanent geöffnet und wirklich einen Besuch wert. Es ist grossräumig und hell unter einer Glaskuppel untergebracht. Red Bull macht ja auch eine Art Flugzeug-Kunstflugmeisterschaft, welche immer begeisterte Zuschauer findet. Darum sind auch einige Fluggeräte ausgestellt - vom alten Ami-Bomber über eine Cessna Caravan als Amphibium, Alpha-Jets und natürlich die reinen Akrogeräte wie die Extra 300. 

Austria stinkt immer noch!

Wirklich gut gemacht - nur eines stört: In Austria ist das Rauchen in Gaststätten immer noch erlaubt und trotz doppelten Glastüren stinkt ein grosser Teil der sonst so clean erscheinenden Ausstellung jämmerlich nach Rauch. 

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis auch die letzten Länder begriffen haben, dass die Sauerei der rauchenden Besucher nun wirklich der Vergangenheit angehören soll.

Uebrigens ist der Genfer Autosalon (vom 5.-15.März) der letzte seiner Art - weltweit - wo noch geraucht werden darf. Nebst dem Gestank sind die Schäden an Autos und Böden jeweils in die Zehntausenden gegangen.

 



Der Gigant ist nicht mehr.                                                                           10.03.09

Die gewaltige, vermutlich über 300 Jahre alte Zeder musste weg - sie war ein Gefahr für die hier zahlreichen Spaziergänger geworden. Die Aeste, die schon mal die Ausmasse eines Baumstammes aufweisen, waren alterschwach und brüchig geworden.

Das Fälles dieses Riesenbaumes war natürlich ein Spektakel und so versammelten sich viele Schaulustige - natürlich in respektablem Abstand.

Die Holzfäller arbeiten mit Motorsägen mit meterlangen Schwerten und trotzdem ist bei einem Stamm von fast zehn Metern Umfang eine bestimmte Taktik anzuwenden. So wurden riesigen 'Tortenstücke' ausgeschnitten, welche dann ein Trax wegbrach. Das Gewicht der Zeder wurde auf über hundert Tonnen geschätzt.

Der Fall und Emotionen.

Die Wege waren abgesperrt und es herrschte eine gespannte Stimmung als die beiden Holzfäller ihre Schnitte in schwer durchschaubaren Muster in den Stamm trieben. Diese Zeder des Chateaus war wohl die grösste seiner Art im näheren Umland und durch seine Positon eine Art Wahrzeichen, das man auch im TGV auf den Weg nach Paris wahrnehmen konnte.

Dann traten die Männer mit den Motorsägen zurück und der Gigant begann sich langsam zu neigen. Der Baum fiel - ein Schauspiel! (Video hier) Einige begeisterte Rufe und dann gespannte Stille, bis die Holzfäller wieder neben dem Baum auftauchen. Alle sind erleichtert - der Baum fiel punktgenau!

 


 

Voli per Ticino - di sorprese.                                                        18.03.09

Unzählige Male bin ich ins Tessin geflogen: Von Bern, Grenchen, Genf und Basel aus. Manchmal alleine - aber oft mit Passagieren, welche diesen Flug natürlich besonders genossen haben. Denn anders als eine Reise über deutschen Landen oder in die Bretagne gibt es dabei ja auch die Alpen aus der Nähe zu sehen! Normalerweise - vorausgesetzt man fliegt ein leistungsfähiges Flugzeug - ist der Trip natürlich nicht gefährlich, sondern einfach nur spektakulär. Besonders der Anflug aus grosser Höhe nach Lugano-Agno verlangt eine rasche Abfolge von Massnahmen. Man man darf nicht vergessen, dass es empfindliche Ohren gibt und der Speed am Schluss das Ausfahren des Fahrwerks und das Landen erlaubt!

Ciao, cara Mamma di Lugano!

Der Grund für meine häufigen Lugano-Trips ist schnell gefunden: Als braver Sohnemann besuche ich oft meine Mutter, welche vor vielen Jahren in die Sonnenstube gezogen ist. Diesmal habe ich eine neue Brille aus Frankreich mitgebracht. Jetzt siehts sie die Menukarte wieder prächtig! Die aktuelle Brille war nicht nur gebrochen, sondern vom Modell her etwas vorgestrig. Gute Sicht ist wichtig - 80% unserer Umwelt wird über die Augen wahrgenommen. Interessant, nicht?

Ich wundere mich über Menschen, die versuchen, ohne Brille durchs Leben zu kommen aus Eitelkeit. Manchmal erschrecke ich, wenn ich mit jemandem mitfahre...


Lugano: Bongiorno tristezza!

Ausser drei dicken Jets, die wohl hier 'ausruhen',  einer italienischen Seneca und einem Schulfliegerchen herrscht gähnende Leere. Kein Verkehr!

Somit kann ich den Longfinal über Mezzo mit früh ausgefahrenem Fahrwerk und grosser Sinkrate geniessen. Wie in der Sesselbahn geht es runter - immer ein Erlebnis! 

Das Restaurant ist meistens leer und etwas heruntergekommen. Es fliegen ja kaum mehr Linienmaschinen und für Kinder ist ein leerer Flugplatz auch keine Attraktion. Natürlich war das früher mal anders - aber lassen wir Nostalgie...

La bona benzina ticinese.

Il pieno! Ich tanke immer in Lugano, da wird man noch anständig bedient und muss nicht selbst den Tankwart spielen.  Die Boys machen ihre Sache schnell und professionell. Sogar die Zöllnerin ist gutgelaunt. 

Aber sonst: Der Platz einfach mausetot! Als die Darwin-Saab landet, steigen ganze 5 Rucksacktouristen aus. Die wartenden Taxifahrer können weiter palavern und Karten spielen!

Schon erstaunlich, dass so wenige Menschen den Flieger nehmen, wenn man an die Staus am Gotthard denkt. Aber vielen scheint das ja wenig auszumachen.

Meiringen: Akro-Programm auf 4000 Metern 

Auf dem Rückweg zeigen Lenticularis-Wolken (die Linsenförmigen), dass ein hoher Ueberflug anzuraten ist und ich steige auf 12500 Fuss. Da Meiringen aktiv ist, rufe ich den Tower vor dem Einflug zwecks einer Durchflug-Clearance auf.

Der weist mich an, zur kleinen Scheidegg zu fliegen - wo zum Teufel in den verschneiten Alpen finde ich die Kleine Scheidegg?! Ich sage dann: Give me a heading - wie überall auf der Welt! 

Ich drehe scharf nach Osten - was ihm offensichtlich gefällt. Er schickt mich dann zum Sarnersee - immerhin auf der Karte erkennbar und brummt dann noch, dass er einen Rapport mache. Warum? Weil ich frech ein Heading verlangte oder weil ich nicht weiss, wo die Scheidegg liegt? Na ja, schlechte Laune überall...


Grenchen: Kein Platz auf dem Tarmac?

Als ich ausrolle, teilt man mir auf dem Funk mit, dass ich ins C-Büro kommen soll. Ich denke, dass  mir der Military-Controller aus dem Berner Oberland erklären wollte, warum er mich einen veritablen Brienzer-Schlungg fliegen liess - aber nein, der Grund war ein anderer: ''Wir haben keinen Platz auf dem Tarmac, die CNN muss auf ein Gelände neben einem Hangar geschoben werden.'' Geht aber nicht ohne Hilfe - das vollgetankte Flugzeug ist viel zu schwer. 

Es folgen dann ein paar Gehässigkeiten zwischen den Anwesenden - ja, es ist keine entspannte Stimmung hier heute abend - ich höre lieber weg. Die gute CNN übernachtet dann doch auf dem Tarmac - natürlich solo - es gibt keine anderen Flugzeuge!

 



Zwei Tage in Katalanien...                                                                     15.03.09


Ich möchte zu meiner Kollektion der verstreuten Bleiben auf dieser Welt ein Haus an der Costa Brava hinzufügen. Mein Augenmerk richtet sich auf Ampuriabrava und so habe ich schon zum zweiten Mal eine 'Inspektionsreise' angetreten.

Um ganz ehrlich zu sein, wollte ich auch dem wieder neu aufziehenden Winterwetter in der Schweiz entfliehen - und dies hat sich gelohnt!

Die Objekte der Begierde sind ein Appartement direkt am Bootshafen oder eine Maisonette an sehr zentraler Lage. Nächsten Monat fliege ich nochmals hin.


Murks und Krampf im Flug

Denkwürdig waren auf dem Hinflug nebst der hilfreichen Rückenwindkomponente vor allem die immer neuen Schwierigkeiten, eine direkte Route zu kriegen. Man erhält von den Controllern kaum mehr Freigaben oder Headings ausserhalb der festgelegten Trampelwege. 'Confirm avoiding XXX', heisst es meistens nur - also bestätigen sie, dass sie bestimmte Zonen vermeiden werden, ist die
triste 'Standardantwort', welche man heute vielerorts auf eine freundliche Anfrage für eine Durchflugsbewilligung erhält. Also etwa: Lassen sie mich bitte in Ruhe und bereiten sie mir keine Zusatzarbeit...

Mit etwas Wehmut erinnere ich mich an die 80er-Jahre, als man über den Mont Blanc ohne jede Richtungsänderung direkt nach Menorca fliegen konnte!

Südlich von Genf - also schon tüchtig in den Alpen - ist der verbleibende Korridor besonders bei starken Turbulenzen schon sehr ungünstig. Beliebig steigen geht nicht wegen der französischen Obergrenze für Sichtflüge und den Anflugssektoren von Lyon. Passagiere müssen schon ziemlich seefest sein, um dieses Geschüttel unbeschadet durchzuhalten!

Bliebe das Durchführen eines Instrumentenfluges - nur ist dessen Durchführung an Routen gebunden, welche fast jeden Flug erheblich verlängern. Ausserdem sind lange Wartezeiten am Boden und 'korrigierte' Flugpläne ein Aergernis, welches zum traurigen Standard geworden ist.

Der Flugverkehr nimmt dauernd ab, aber man will uns Piloten weis machen, dass der Luftraum überlastet sei!

Immerhin schaffe ich es in der Regel durch Hartnäckigkeit, meine Routings durchzusetzen - allerdings zum Preis dauernder Frequenzwechsel. Der Tanz von einer 'Flugsicherungsstelle' zur nächsten gehört einfach dazu, wenn man nicht erhebliche Umwege fliegen will.


Gähnende Leere in Perpignan

Es gibt einige Linienflüge von AirFrance und RyanAir, aber sonst ist hier alles tot. Einfach lächerlich sind die flächig aus 'Sicherheitsgründen' umgesetzen Prozeduren für Privatpiloten.

Perpignan hat eine Parkfläche nördlich des Tarmacs geschaffen, die einen tüchtigen Fussmarsch zwischen Gittern erfordert, bis man bei einer Drehtür ankommt, die nur kleines Gepäck erlaubt.

Also muss man grosse Koffer über den Zaun wuchten. Ein Bild der surrealen Komik!


Empuriabrava - das Resort der Spiesser

Ich war schon ein paarmal da, vor allem in Rosas, dem eigentlichen Touristenmekka der Costa Brava. Früher zu ich Palamos vor - da läuft im Sommer was. Aber mit dem Zusammenbruch der Wirtschaft und dem ernormen Zulauf von Afrikanern sind diese Orte zu Ghettos verkommen.

Etwas von Schlimmsten ist übrigen aktuell das ehemalige Milliardären-Paradies Marbella: Totalement sinistré!

Wir stiegen im Hotel EmpuriaInn ab - einem Designhotel - nach meinem Dafürhalten mit nicht zu grossem architektonischem Aufwand sehr gut gemacht. Nur der auf zehn Meter verlängerte Hummer auf dem Vorplatz ist ein wenig peinlich und gar nicht 'design' - aber vor ein paar Jahren war es wohl 'in', die Gäste mit einem solchen Monster herumzufahren. Die Lounge und die Bar sind wirklich toll - irgendwie im indischen Kolonialstil - gestylt! Ich jedenfalls habe ein paar interessante Ideen zum Nachmachen mitgenommen...


Der Entscheid fällt leicht

Erstaunlicherweise haben sich die Preise der Häuser hier einigermassen gehalten. Der Ort ist vor allem von Deutschen, Franzosen und Schweizern frequentiert. Vor Jahren von den Snobs mit Nasenrümpfen bewertet, ist die Costa Blanca heute plötzlich sehr gefragt! Ampuriabrava ist in den 60-er Jahren im Stil der Boating-Communities in Florida kreiert worden und ist immer noch die absolut grösste Marina von ganz Europa.

Durch diese Einschränkung war natürlich das Wachstum limitiert und das zahlt sich heute aus.

In der letzten Zeit habe ich mich intensiv auch anderswo umgesehen, aber ich werde mein neues spanisches 'Pied-a-Terre' wohl hier errichten.


Take-Off - Destination Soulaire

Wir sind heute schon wieder die einzigen am Start. Darum merken die 'Agents' erst jetzt, dass ein Fahrer die Schlüssel für den Shuttle-Bus wohl nach Hause genommen hat. Tausend Entschuldigungen.

Die Leute laufen alle zusammen und wundern sich, dass ich mich nicht aufrege. Sie versuchen mich zu  beschwichtigen und zu überzeugen, dass gerade sie nicht schuld seien. Ist ja gut!

Ich sage nur: Perpignan ist ja schon fast Afrika! Dies lässt die  Mienen der Anwesenden gefrieren. Eine Lösung wird dann doch gefunden: Ein Trucker mit Anhänger. Da man ja wegen der oben erwähnten Drehtür nur aus dem Parking 'entfliehen' kann, ist kein Reinkommen von aussen. Also karrt ein 'Agent' uns mit dem Gepäck über das Gelände - immerhin hat der Commandant Fischer einen Platz im Traktor, sogar der Sitz wird saubergemacht. Da der Radio im Shuttle eingeschlossen ist, können wir nicht über den Taxiway und so gibt eine Cross-Country-Fahrt. Nochmals tausend Entschuldigungen. Post Scriptum: Diese Fahrt wird in Perpignan mit fast 20 Franken verrechnet!


Der Rest: Routine

Natürlich steigen wir, was das Flugzeug hergibt, um den Turbulenzen der Hügelzüge des Roussillon zu entfliehen und das Runway-Heading ist unser 'Cap' nach Soulaire: 330 Grad. Die Militärs (heute fast nur noch Frauen am Funk) sind hier cooperativ und der GPS-Autopilot korrigiert die Wind-Luv perfekt. Zwei Stunden nichts zu tun - ausser am Funk zu schwatzen und immer neue Frequenzen zu rasten.

Ein bisschen langweilig ist es schon, alle zwei Tage für Stunden im Flugzeug zu hocken. Vor allem mit Gegenwind! Aber immerhin fliegen wir mit der herrschenden Thermik 180 KTAS!
 

 



Wieder Einbruch im Chateau!                                                           06.04.09

Eigentlich ist es fast Routine - irgendwas fehlt oder eines der 130 Fenster ist aufgebrochen. Obwohl fast täglich Leute ein- und ausgehen, haben Diebe auf dem weitläufigen Areal leichtes Spiel.
Beklaut werden ist in Frankreich ja auch täglich Brot. Da wäre Nachholbedarf - aber die Gendarmerie ist solchen Anzeigen gegenüber ziemlich indifferent. Die wollen ihre Ruhe haben.

Die immerhin gut dokumentierte, teure Tapisserie ist bis heute nicht aufgetaucht, obwohl das Sujet gar nicht den üblichen entspricht und besonders ausgefallen ist!

Nun, der Entschluss, das ganze Gebiet mit hohen Stacheldrahtzäunen abzusichern, ist gefallen. Mit den in ein paar Jahren zu erwartenden sozialen Unruhen und vielleicht sogar Plünderungen wird sich der Entscheid bezahlt machen. Sie denken, ich sei etwas paranoid?!
Abwarten, qui vivra, verra!

 



Morgen gehts los - Florida ich komme!                                                20.04.09

Kurz-Reise nach Florida. Morgen Dienstag fliege ich von Zürich nach Orlando, fasse mein Auto und fahre zum Hotel. In einem Golf-Resort habe ich mich für die ganze Zeit eingemietet. Damit kann ich meine Sachen liegenlassen und bin in dort für ein paar Tage 'zu Hause'. Natürlich werde ich anlässlich meiner Rumreiserei auch anderswo nächtigen - aber eine 'Base' ist für mich wichtig. Der 8-Stundenflug nach den USA ist für mich immer ein Tag der Erholung - ich denke während dieser Zeit Dinge durch, die man nur ungestört zu Ende bringen kann. 

Natürlich hoffe ich, dass ich einen Flug ergattere, der schlecht besetzt ist. Viel Platz und -wenn man mutig genug ist - Extrabehandlung fast wie im Privatjet sind dann möglich!

Ich bin vor allem neugierig, wie die Behandlung und die Abfertigung der amerikanischen Behörden für einen 'Visa-Holder' - was ich seit ein paar Wochen ja bin - aussieht. Haben sich die quälende Warterei vor der US-Botschaft und die mühsamen Beschaffungen aller verlangten Dokumente gelohnt? Wir stehen vor der 
Abstimmung für Ueberwachungs-Pässe - in einem Monat ist es soweit. Ich werde nach meiner Rückkehr wissen, ob die Visa-Version DIE Lösung darstellt, um zuküftig die USA zu besuchen.

 



Einfach nur Routine und Déja-vu.                                                            21.04.09

Kaum ein Jahr ist vergangen, das nicht eine Reise nach Florida beinhaltet hat. Manchmal zwei oder drei. Eine Villa an einem Flugplatz im Norden Tampas zu kaufen, war nur eine Unterschrift weit weg. Damals vor 6 Jahren habe es dann doch nicht getan! Ich habe das Geld an mich zurücküberweisen lassen und bin seither zweimal dort aufgekreuzt. Ein guter Ort, ich hätte mich nicht getäuscht. Heute bin ich weiss Gott froh über den damaligen Njet-Entscheid. Nicht allein wegen der Immobilien-Krise und den rasend steigenden Steuern in Florida - aber wegen der mir chronisch fehlenden Zeit! Der letzte Anlauf war vor drei Jahren in South Carolina...

Darum umrunde ich die Welt laufend - sehen, erleben, abwägen, spekulieren. Das ist das Spannendste für mich. Ich habe mir seit Jahren erlaubt, jede Reise zu machen, die Sinn ergibt. Reisen ausserhalb Europa stehen immer weniger zur Wahl - Kriegspolitik oblige - aber die regelmässigen US-Trips liess ich mir bisher nicht nehmen. 

Leerer Flieger und Personal mit weissen Haaren

Nun bin ich also wieder mal auf der Standard-Flugfläche 350 nach Amerika unterwegs. Bis vor einigen Minuten durfte ich es mir auf den Crew-Schlafsesseln bequem machen und nun sitze ich auf dem hintersten Sitz mit mehr Beinraum als in der First-Class. Sitznachbarn gibt es keine - die Boeing 767 ist zu drei Vierteln leer!

Wir verbrauchen also pro Passagier wahrscheinlich mehr Oel als das Heizen eines Hauses während zwei Wintern verschlingt. Ich aber habe aufgehört, mir darüber ständig Gedanken zu machen - man muss den Irrsinn hinnehmen. Noch. 

Die Crew - übrigens auf die Mindest-Zahl für vorschriftsgemässen Betrieb reduziert - besteht aus Senior Staff - der auf Abruf eingesetzt werden kann. Sehr routinierte, aufmerksame Leute und offensichtlich dankbar für den Job. Zum Essen gibts bei jeder Fluggesellschaft immer dasselbe: Chicken or Pasta!

Mein neuer Laptop von ACER (ja, ich bin im Rückfall mit dieser Billig-Marke und bis jetzt ohne jede Enttäuschung!) hat nur kurze Ausdauer. Nichts mehr mit den sagenhaften sieben Stunden Autonomie des HP2130, den ich im vergangenen November dabei hatte. Aber ich weiss ja, wo der Power-Plug in der 767 versteckt ist - kein Problem zum Nachladen. 

Die Weiten des nördlichen Kanada - ein anderer Stern!

Das Ueberfliegen der nördlichen Teilen von Kanada zu dieser Jahreszeit ist insofern spektakulär, weil alles, wirklich alles mit Schnee und Eis bedeckt ist. Man kann zwar Teile des Reliefs wahrnehmen, aber aus grosser Höhe sind Meer, Ebenen und Seen nur schwer auszumachen. 

Möglicherweise fliegen wir mit unserem Flugzeug in ein paar Monaten die gleiche Route und bis dann sollte alles aufgetaut sein und wieder Leben herrschen - mindestens die Vegetation ist dann vom Flugzeug aus klar zu unterscheiden. Hier werde ich irgendwann hingehen, denn ich bin neugierig auf das Gefühl der Einsamkeit!$

 



Arbiträre Computer-Beschlagnahmung                        12.05.09


Es ist in den USA schon seit einigen Monaten legal und auch Europa wird folgen: Die Behörden können einer Privatperson den Laptop wie eine verbotene Waffe einfach mal wegnehmen - ohne Verdacht einer Straftat, nur willkürlich.

Einfach mal so  - zum Anschauen und auf ihren Stick zu kopieren -  zur Sicherheit. Diese mögliche Massnahme - häufig missbraucht - gehört zur Gefahr, welche ich den Lesern hier bewusst machen will. Die immer mehr um sich greifende Ueberwachung, dauerhafte Daten-Registrierung  und Privatsphärenverletzung ist bald global. Wir sind gläsern geworden. Dazu kommt neu die Haltung gewisser Behörden, Medien und Politikern die Menschen 'klein' und ängstlich machen zu wollen. Das Einschüchterungsprogramm läuft volles Rohr!

Missbrauchsszenarien gibt es viel häufiger als die Leute wissen, denn es wird kaum darüber berichtet - ausser die Behörden bezwecken etwas, das ihnen nützt, wie damals die Verteufelung Zumwinkels. Was bisher nur in totalitären Staaten möglich war, kommt jetzt zu uns. Schikanen und Bedrohungen auch gegen Personen, bei welchen KEIN sogenannter Anfangsverdacht vorliegt. Amtsmissbrauch und Willkür sind Tür und Tor geöffnet und kaum einer wird sich wehren.


Schamlose Uebergriffe ins Private sind nun legalisiert

Dass von den Behörden Emails gelesen werden können, ist bekannt. Dass ein Funktionär einer bestimmten Person (zum  Beispiel einer jungen Frau, welche vom ' Beamten' für ihre Hochnäsigkeit bestraft werden soll) den Laptop zur Inspektion wegnehmen, sichten, teilweise kopieren und nach ein paar Stunden vielleicht süffisant lächelnd zurückgeben wierd, ist öglich und wird auch immer öfter praktiziert. Ein solches Erlebnis ist sehr traumatisierend und zerstört teilweise das vitale Urvertrauen ehrlicher Bürger. Leider heute ein Fakt.

Dieser Tatsache sollte man sich bewusst sein, wenn man mit dem Laptop reist. Also besser vertrauliche Emails löschen, Bilder auf einem externen Stick speichern und wichtige Notizen ausdrucken oder auf dem Heimcomputer belassen. Auch Diebe haben sich schon an Dingen wie Passwörter, Kontoauszügen oder gar privaten Fotos erfreut!

 



Bericht aus dem Westen der USA.
                                                          
17.05.09            

Ich habe in der Gegend von Amerika, den man gerne den Wilden Westen nennt, etwas für mich sehr Wichtiges nachzuholen: Vor über dreissig Jahren machte ich einen Amerika-Reise, welche mich bis nach El Paso (New Mexico) führte.

Aus Zeitgründen - die Semesterferien waren vorbei - musste ich die Exploration abbrechen. Weder die Mojave-Wüste noch Las Vegas habe ich je gesehen.

Das hat mich in der letzten Zeit geärgert und nun will ich dies alles in ein paar Tagen reinziehen. Gut  vorbereitet  bin ich ja - Karten und Reservationen...


Immer gut gelaunt sind die Akropiloten. Sie sind die Stars der Veranstaltung und einige kenne ich seit Jahren.

Die ganz grossen Asse sind jedoch entweder 'retired' oder sogar nicht schlimmer: Abgestürzt. Im Gegensatz zur Autorennerei, welche in den letzten Jahren zu fast schon einer sicheren Sportart geworden ist, haben die Flieger, sobald etwas schiefgeht, keine Chance!

Aber es ist wie immer im Leben: Entweder man riskiert etwas und hat etwas vom irdischen Dasein gehabt oder man zieht es vor, ein ruhiges Ding zu schieben. Natürlich kann man ewig über den Sinn dieser Veranstaltungen streiten - Tatsache ist, dass Tausende jedes Jahr wiederkommen und sich daran freuen - nicht nur Piloten!

Gefuttert wird natürlich nirgends so toll wie in Amerika!

Meine Sünde besteht im 'Verzehr' von Tonnen von Eiscreme - auch nicht gerade die gesunde Tour. Nun, ich finde an solchen Anlässen, die einfach Freude machen sollen, ist Zurückhaltung (ausser beim Alkohol) nicht angebracht.

Die Grills hier (siehe Bild links) sind natürlich einfach gigantischen Aussmasses und müssen es auch sein. ein solches Stück Fleisch wiegt gut und gerna dreissig Pfund!

Gegessen wird an grossen Tischen wie am Oktoberfest in München oder an irgend einem Turnfest in der Schweiz. Eigentlich ist alles fast wie bei uns - ausser der Grösse...


 


Das war er nun, der Wonnemonat Mai...                      31.05.09                              

Immerhin das Wetter war hervorragend - mindestens im nördlichen Europa. Wir haben nun bereits die 10 Hektaren Heu einbrigen lassen, denn die Bagger und Bulldozer fahren in den nächsten Tagen auf. Nach der Fertigstellung des Profils wird die ganze Fläche umgepflügt und neu angesät. Dies soll den Park noch grosszügiger machen.

Seit ein paar Monaten bin ich wieder häufiger in Chateau anzutreffen, weil ja die Baustellen überwacht sein wollen. Nur ein Teil ist auf dem Plan ersichtlich. Nur mit permanent zu treffenden Entscheidungen während den Grab- und Erdarbeiten ist richtige Kreativität in ein solches Projekt reinzubekommen.

Vor allem das Fällen der Bäume ist immer mit Vorsicht zu beschliessen, denn wenn ein solcher Riese weg ist, braucht es 200 Jahre, bis der nächste herangewachsen ist! Aber es war Zeit, hier radikal vorzugehen und ich bin bis jetzt sehr zufrieden mit dem Resultat.


Die Reise in den amerikanschen Westen war toll!

Wenn ich mir vorstelle, wie die meisten Menschen ihre Ferien und Ausflüge lange planen, sind meine Schnellschüsse schon aussergewöhlich leger. Ich verstehe ja, dass ein Angestellter mit Familie nicht einfach tun und lassen kann, was er will. Aber die meisten Menschen brauchen einfach genaue Planung und Vorbereitung lange im voraus.

Für mich raubt dieses  die Spontanität und ich höre viel: Ach wären wir doch damals... Und schade, dass wir nicht auch... Wenn es zu spät ist, kommt Reue auf! Ich meinerseits bin mir sicher: Ich habe nichts verpasst!

Das ist und war für mich auch äusserst wichtig. Es gibt noch ein paar kleinere Dinge und Reisen abzuhaken - aber auch wenn daraus teilweise nichts werden sollte - gar nicht schlimm, denn die Wünsche und Begehren in dieser Beziehung wurden bereits vollkommen erfüllt! Ich sehe nicht, was ich jetzt noch toppen könnte und das ist schon ein gutes Gefühl...
 

 




And now: Massiv Attack!                                                                               
15.06.09


Warum zuwarten mit irgend-irgendwas?! Thats the question - bonne question...

Die Story des Chateau Grand Ruaux in den letzten zwanzig Jahren ist verbunden mit dem  französischen Fiskus, den verlogenen Geheimdiensten und den sich ohne Hemmungen 'produzierenden' Exekutiven. Beschlagnahmte Flugzeuge, Hausdurchsuchungen, Telefon- und Postüberwachung sowie alle denkbaren weiteren Repressionen haben uns sehr belastet, weil sie nur dazu führten, dass wir die Aktivitäten einschränkten. Aber davon mehr ein anderes Mal...

Das Chateau an sich ist perfekt, aber der Park war einfach das Stiefkind. Seit über hundert Jahren wuchern die Bäume er vor sich hin. Ich habe daher beschlossen, tabuala rasa zu machen und keinen Stein auf dem anderen zu lassen.

Das neu zugekaufte Land wird nun intergriert in eine sanfte Neugestaltung des Geländes. Noch grösser als je zuvor und mit neuer Transparenz spielender Umgebung ist der Besitz bald kaum wiederzuerkennen. Dass bereits Klagen gegen das Projekt laufen, ist ein miserables Malaccessiore. Auch wenn bald ein neuer Besitzer einziehen könnte, ziehe ich das Ding 'Total Relook' komplett durch.

 


 

Die Robin ATL war seiner Zeit voraus.                                                              18.06.09

 

Vor ein paar Tagen habe ich mir einen Plausch geleistet: Ich habe ein 'Avion Tres Leger' gekauft und dann auch gleich selbst im Norden von Frankreich abgeholt. Der lange Flug war ein erstes, schönes Erlebnis.

Die heutigen Entwicklungen für Privatflugzeuge gehen nur noch in eine Richtung: Light Sport - oder in Europa Ecolight! Schon vor 25 Jahren hatte Pierre Robin  die Idee, ein solides, geräumiges Klein- und Schulflugzeug zu bauen - ein geniales Konzept, das bis heute fast nicht übertroffen ist und seiner Zeit ausserdem weit voraus war. Die Flugzeuge sind heute sowas wie ein Kultobjekt und fliegen fast in allen europäischen Ländern - vermutlich noch für Jahrzehnte!

Zweisitzig, mit Bleifrei zu betreiben und ohne jede Komplikation seitens der Operation. Fixfahrwerk - immerhin elektischer Klappen - und der Festpropeller machen jeden Flug unkompliziert. Natürlich kann nur bei gutem Wetter geflogen werden, aber das ist eh für die allermeisten Piloten sehr ratsam! Um 'richtige' Flughäfen anzufliegen, wäre ein Transponder vorgeschrieben - aber dieser Job tun ja meine anderen Flieger.

Ich werde das Fliegerchen renovieren lassen und das Design steht schon fest: Im Stil aller meiner Spiel- und Flugzeuge - weiss mit den rot-schwarzen Wellen...

Erstaunlich ist die Aktualität des Entwurfes, der schon eine Art Mischbauweise aufweist. Stahl, Alu, Kunststoff - alles ist hier verbaut. Die neusten Leichtflugzeuge sehen dem ATL somit zum Verwechseln ähnlich - ausser natürlich dem V-Leitwerk - dem berühmten Schwalbenschwanz.

Die Reisegeschwindigkeit beträgt übrigens ganze 150 kmh - aber man langweilt sich nicht, denn die Sicht ist fast so perfekt wie in einem Helikopter!
 

 


 

Kurztrip nach Marokko.                                                                    28.06.09


Vorsicht! Ich bin kein Tester für Feriendestinationen und schon gar nicht eine Referenz für die Ansprüche und Freuden von Touristen. Es geht mir nur darum, die Leser meiner Seiten zu ermuntern, eine Reise zu machen oder eben auch darauf hinzuweisen, welche Art besonderer Umstände einen an der Destination erwarten können.

Nantes Airport kenne ich wie meine Hosentasche - unzählige Male bin ich hier transitiert. Einige Male bin ich direkt von hier in die USA geflogen und habe die 'Anfahrt' mit dem eigenen Flugzeug geflogen, welches dann brav auf dem GA-Parking gewartet hat. Mehr noch: Vor Jahren habe ich hier anlässlich meiner Helikopterausbildung den ersten Soloflug im Hughes 500 gemacht. Erinnerungen...

Heute geht es wieder mal mit der 'Linie los: Nämlich mit dem Flug 1416 der Königlichen Marokanischen Fluglinie. Der Flieger ist eine alte Boeing 727-500, spärlich besetzt. Um es vorwegzunehmen: In Zeiten des Downsizing und der Billiglinien ist die einst etwas verächtlich als 'Rentre avant mourir-RAM' nicht schlechter als andere - a uneventfull flight!

Um sich eine Meinung zu bilden ist es immer von Vorzug, wenn man ohne Vorurteile an das Thema herangeht. Allerdings ist es nach schlechten Erfahrungen viel schwieriger, indifferent an die Sache zu gehen. Nur bin ich diesmal ja eingeladen, ein paar Tage in Casablanca und Marrakesch mit lokalen 'Businessmen' zu verbringen. Von Einheimischen kriegt man ein Land ja anders erklärt, als wenn man dies auf eigene Faust erkundet.


Casablanca.

Ausser dem neuen Flugplatz und einigen 'Wolkenkratzern' hat sich seit 20 Jahren nichts geändert. Menschliches Elend, Dreck, Lärm und Gestank ist allgegenwärtig: Afrika.

Verwahrloste, aufdringliche Kinder betteln oder versuchen, den Passanten Kaugummis anzudrehen. Verlumpte Menschen mit nackten Füssen hängen auf der Suche nach ein paar Dirhams auf den vernachlässigten Strassen und Trottoirs herum.

Im übrigen ist im ganzen Land jeder Waffenbesitz auch für Security-Personal strengstens verboten und wird mit jahrzehntelangen Strafen geahndet. Aggressionen werden mit der 'arme blanche' - dem Messer gemacht. Ich muss aber sagen, dass ich bei meinen  Spazier- und Erkundingsgängen nie - auch nicht verbal - aggressiert wurde. Die permanente 'Pursuit' von bettenden Kindern allerdings wird man kaum los. Mir war es äusserst unwohl in dieser Stadt und ich werde nicht wiederkommen. 'Casa' ist wirklich zu meiden!
 

Marrakesch.

Diese Stadt mit den vielen Luxushotels und -Residenzen ist perfekt 'kontrolliert' und  fast etwas isoliert. Zweihundert Kilometer von der Küste entfernt lebt Marrakesch als eine Art Oase für Touristen und 'Chaleteigentümer' ein reges Leben. Die Preise für ein Stadthaus, ein Riad, haben sich in letzen Jahren vervielfacht. die Hotels sind gepflegt und für hiesige Verhältnisse professionell gemanagt.

Wir sind im 4-Sterne-Hotel Atlas-Rias eingezogen. Die Krise hat in aller Evidenz hier noch nicht richtig zugeschlagen. Trotzdem, unser Hotel war jedenfalls nur sehr mässig besetzt.

Der Markt, hier bekanntlich 'Souk' genannt und bis in alle Nacht geöffnet, ist heute ein Millionengeschäft. Obwohl die Angebote etwas standisiert sind, kann man sein Glück finden. Ich habe einen ziemlich mächtigen Spiegel erstanden und hoffe sehr, diesen mit dem Flieger transportieren zu dürfen. Sonst bleibt schöne 'Miroir royal' halt hier.

Marrakesch ist eine Destination wie man in Spanien, Tunesien und der Türkei viele trifft - jedoch mit einigen Ausnahmen:

Unverheiratete dürfen nur getrennte Zimmer haben und das wird dann auch kontrolliert! Geraucht wird überall hemmungslos, auch im Frühstückssaal und natürlich rund um den Pool. Ein Raucherparadies - aber Halsschmerzen für Nichtraucher sind auch garantiert.

Wenn man den Maghreb nicht kennt und nicht allzu weit reisen will, ist Marrakesch (besonders das Hotel Atlas) zu empfehlen - auch für Raucher

 




Trübe Aussichten des zweiten Semesters!                                               01.07.09


Das erste h US-Army aus dem Irak
- Gewollte Geldverknappung weitweit

Ich erwarte nun eine Akkzeleration der Dinge mit dem deklarierten Ziel der Einschränkung der individuellen Mobilität der Bürger. Was wird geschehen?

Massive Erhöhung der Autobahngebühren und des Treibstoffs. Verschärfung der Repression auf der Strasse: Radarkontrollen und ansteigende Präsenz von Polizei. Massiver Anstieg der Preise für Flugreisen einerseits und das allmähliche Verschwinden der 'Billigflieger'. Die Neue Weltordnung beinhaltet, dass die Menschen ihr Leben zukünftig zu Hause vor dem TV verbringen.


Wer noch reisen will, soll es sofort tun!

Für mich bedeutet dies natürlich eine noch intensivere Reise-Aktivität aus zwei Gründen:

Erstens werden die Schwierigkeiten für Privatflugzeuge immer grösser und ich kämpfe dagegen an. Nicht immer mit Courtoisie und Anstand, aber sehr effizient und natürlich im Wissen, wo die Grenzen liegen. Es ist nicht so, dass ich mit überall Freunde mache - aber das will ich ja auch nicht. Was zählt, ist nur die reine Effizienz - ein Begriff, der im Zusammenhang 'indivduell Reisen' in ein paar Jahren keinen Sinn mehr haben wird.

Und zweitens, was die kommerzielle Fliegerei angeht: Da hat man plötzlich wieder Platz in den Linienflugzeugen und am Zoll gibt kaum mehr Anstehen. Ebenso sind die lächerlichen Sicherheitskontrollen für Routinierte nun in Sekunden erledigt! Immerhin war ich im letzten halben Jahr viermal in den USA - fast immer hatte ich eine Sitzreihe ganz alleine für mich und ich präsentierte mich erst knapp von dem Boarden - es geht wieder! Und so wird die billige Holzklasse platzmässig zur Firstclass...

Noch etwas: Bei der AirFrance und anderen Airbus-Companies sind es Hunderte des 'Personnel navigant', welche die Versetzung in den Bodendienst verlangen - die trauen den Airbus-Clippern nicht mehr! Wann kommt der nächste Crash - und wird es auch wieder über dem Meer geschehen??

 


Weekend an der Nordsee                                   05.07.09

Am späten Samstagmorgen hoben wir in Grenchen mit der Skylane ab, mit  dem Ziel 'Flughafen Hamburg'. In Deutschland ist die Obergrenze für Sichtflug auf dreitausend Meter beschränkt. Dadurch ist es zu empfehlen, gleich nach dem Einflug ins germanische Reich in den 'Instrumentenflug' überzugehen.

Wir waren dann mit dem Flug auf grosser Höhe auch gut bedient, denn schon gegen mittag bauten sich riesige Gewittertürme auf. Frankfurt war schnell erreicht und nach Hannover konnten wir an den Sinkflug denken. Ereignislos - ausser Problemen mit dem Funk - aber das wird ja in einem Monat mit dem Garmin-Umbau radikal besser werden...


Unsere Ankunftszeit war pünktlich. Ich  funktoniere ja meistens wie eine Schweizer Pendule - nämlich präzis. Wir wurden von strahlender Sonne und ebenso strahlenden Freunden empfangen. Der kalte Wind war dann etwas überraschend - aber immerhin ist die Südspitze von Grönland ja auf dem gleichen nördlichen Niveau wie Hamburg!

Die Verhandlungen waren anstrengend,  besonders nach einem längeren Flug - oder werde ich etwa doch auch älter?!

Ich weiss man soll keine Pauschalurteile haben, aber die Eingeborenen hier gehören zu den sympthischsten Deutschen. Irgendwie ist alles eleganter - trotz Krise.
 

Hamburg hat einfach Klasse.

Wir übernachteten im Royal Meridian und dieses Hotel ist etwas besonderes.  Immerhin, die Zimmer sind etwas eigenartig. Nebst einem gigantischen Flat-TV irritieren riesige Glaspaneelen hinter dem Bett - das Gesamtkunstwerk soll wohl hanseatische Moderne darstellen.

Meine Meinung ist klar: Für mich hat der Innenarchitekt des Meridian einen Geschmack wie ein Pferd!  Ein sonderbares Durcheinander von Gegensätzen, aber nicht einmal originell. Peinlich. Im Badezimmer überraschte uns sogar eine Badewanne im Rokoko-Bullmarket-Stil. Eine Demonstration der Weisheit 'DE GUSTIBUS NON DISPUTANTUM' - wie es die Amis nicht schlimmer hinkriegen!


Zum Nachtessen waren wir ins 'Tarantella' - einem angesagten Restaurant eingeladen. Es gehört zum Kasino Hamburg. Ich hatte noch nie davon gehört. Immerhin.

Eine Art Brasserie im Eingangsteil bringt etwas Stimmung und Abwechslung - eine Idee, die manchem Nobelschuppen an der Cote gut tun würde. Das Essen und der Rosa-Champagner waren ausgezeichnet. Kurz: Alles perfekt und der Abend war äusserst angeregt und unterhaltsam.

Das Spannende an solchen Kurztrips ist ja immer das Entdecken von Neuem - in schnellem Tempo...


Der Sonntag ist zum Bummeln.

Der Brunch im zehnten Stock des Royal-Meridian war dann wirklich einmalig! Ich erhielt spntan einen der Tische am Fenster. Was sag ich Fenster - Schaufenster!   Die Aussicht auf die Alster ist ein Spektakel. Das endlose Brunch-Buffet im Meridian ist Weltspitze - nicht zu übertreffen. Das Meridian ist ein Hotel, das ich nur empfehlen kann!

Wir organisierten dann einen Mietwagen und besuchten die Reeperbahn. St. Pauli, ein Must in Hamburg. Da ist sogar am Sonntagnachmittag noch was los! Ein kleiner Imbiss an der Sonne und im Windschatten war angesagt. Was als 'Shrimps an Currysauce' serviert wurde, sah schrecklich aus - eine Art Auflauf würde ich sagen, aber es schmeckte göttlich.

Das frische Weizenbier kühlte den brennenden Gaumen dann wieder ab. Es muss nicht immer Kaviar sein!
Nach einem kurzen Besuch der Stadt Lübeck rollten wir weiter durch die Landschaft bis zum berühmten
Timmendorfer Strand. Alice hat dann ein nettes Restaurant gefunden und dazu das letzte Zimmer in einem richtig netten, modernen Strandhotel.

Zum Sonnenuntergang kamen wir dann jedoch zu spät, aber auch bei Nacht ist so ein endloser Strand mit tausend Lichtern, die sich im Meer spiegeln auch hübsch.


Herbststürme mitten im Sommer.

Am Montagmorgen folgten dann noch weitere Verhandlungen und am Nachmittag gings wieder Richtung Süden nach Colmar (Frankreich), wo ich einen alten Geschäftsfreund treffen wollte.

Es war ein Scheissflug. Mächtige Gewitter hatten aufgebaut und es war mit meiner  Skylane ohne Druckkabine nur noch eines möglich: Grossräumig ausweichen! Es regierte eisern das Wetter und sogar einige Linienflieger entschlossen sich zu Divertings.

Der Flughafen Colmar macht dann eben um sechs Uhr dicht - wirklich dicht! Keine Menschenseele, meterhohe Zäune, schwere Tore und alles abgeriegelt. Mit Hilfe des Handys und der freundlichen Turmbesatzung fanden sich dann Schleichwege ins benachbarte Novotel.

So leistungsfähig wie ein privates Flugzeug sein kann - die idiotischen Schikanen und Hindernisse aus Gründen des 'Kriegs gegen den Terror' machen dann viel davon wieder kaputt. Entwürdigend ist die endlose Warterei auf bestätigte Flugpläne, Clearances oder den 'Handlingbus' die vergebliche Sucherei nach nicht anwesendem Personal! Man braucht heute als Pilot nicht mehr nur gute Vorbereitung und Professionalität, sondern vor allem auch eine gewisse Leidensfähigkeit...

 



Michael Jackson - Sänger, Tänzer, Irrer.                                                    08.07.09


Alle lieben seine Musik und wer ihn das erste Mal tanzen sah, blieb mit offenem Mund stehen - und das ist 15 Jahre her! Jacko war für viele eine Art Mensch von einem anderen Stern. Sicher scheint mir, dass sonst keiner den Titel 'King of Pop' verdient.

Dass er sich mindestens für kurze Zeit den Traum eines für ihn reservierten Refugiums - Neverland - verwirklichen war vielleicht für ihn der Höhepunkt seines Lebens.

Zwei Faktoren jedoch haben ihm das Dasein versaut und sind mindestens teilweise für seinen frühen Tod verantwortlich: Das Privatleben mit seinen Prozessen um Kindsmissbrauch und der absolut zerstörerische Wahn, ein hübscher weisser Junge werden zu wollen. Die Chirurgen und Dermatologen haben aus ihm einen widerlichen Zombie gemacht - ein Verbrechen!

Auch sein beiden Kinder mussten weiss sein - kreideweiss. Dass er dazu nicht einmal als genetischer Vater durchgehen konnte, war ihm offensichtlich egal. Die Mutter Rove war die Praxishilfe seines Arztes Dr. Klein (vermutlich auch der Samenspender) und vielleicht an seinem Tod direkt beteiligt. Dies wird, wie es scheint, behördlich 'untersucht'. Lassen wirs, tot ist tot.

 


 

(Fast) alles ist 'Museum' in Oskosh.                                              28.07.09
 

Die alten Flugzeuge, welche auf der Rampe stehen (man nennt sie hier Warbirds), sind ausschliesslich in bestem Zustand. Da sind wirklich einige Leute mit kaum was anderem beschäftigt, als ihre glänzenden Lieblinge zu unterhalten.

Heute kann allerdings nicht viel geflogen werden - das Wetter ist einfach zu schlecht. Windig, regnerisch und kalt. Zwar lärmen einige moderne Fighters der Army am Himmel umher, als Pausenclowns.

Die Zahl der präsenten Flugzeug scheint mir viel zu gering geworden. Bei einem Eintritt von fast 40 Dollars will man ja zu sehen bekommen, besonders als verwöhnter Amerikaner. Nun, ich bin wirklich negativ überrascht. Gut, es sind Jahre, seit ich in Oskosh war - aber damals wurde geklotzt.

Auch in Chino (Kalifornien) und in Lakeland (Florida) waren dieses Jahr um etliches vollere Felder am Start. Aber wie es hier scheint - Crise oblige...

Auch die Besucher werden immer älter - dies ist nicht mehr zu übersehen. Ich habe spasseshalber im Hotel zur Chefin gesagt:
Oskosh is a great Meeting of active Seniors. Das ist nicht übertrieben, denn in der Lobby im Hotel am Morgen war ich wohl der jüngste Anwesende!

Macht ja nichts - schön dass es sowas wie Fliegertreffen noch ein paar Jahre geben wird! Allerdings muss man sich um die Zukunft ganz grosse Sorgen machen. Denn die allgemeine Fliegerei wird nur noch als Jetset/Oldtimer-Version überleben. Schade...


Nicht wirklich viel Neues in Oskosh.                               

Es war sehr lange ruhig um das Projekt von ICON. Dieses Amphibium ist von mir schon vor einiger Zeit stark beachtet worden und es wurde hier auch schon vorgestellt. Es ist ja nicht so, dass ich Verwendung dafür hätte, aber bei dem Ding handelt es sich wirklich um das Leichtflugzeug der kommenden Generation.

Ich hoffe sehr, dass die durchhalten können und das wirklich gelungene Flugzeug zur Zertifizierung bringen.
Für mich stellt das neuartige Design in etwa die gleiche Revolution dar wie vor 30 Jahren das Erscheinen der Tobago - eines Musters der Socata. Leider heute auch aus dem Rennen...

Oskosh Air Venture, Day2.

Scheisswetter kann ja nicht ewig dauern und so war es: Splendig Morning!

Ich habe im
Hilton Garden Inn das Supplementary Breakfast genossen und mir gedacht: Ich werde die PuF-Abenteurer begrüssen, welche ja eine gebeutelte Nacht in ihren Zelten hinter sich haben.

Ich wurde also mit einem Golfwägelchen auf das Nord-Parking gekarrt - aber ich habe dann vorgezogen, mich diskret zu verhalten. Die wenigen mir bekannten Flugzeuge  waren verlassen und na ja -
No Glamour at All...


TBM - sinon rien!

Ich weiss nicht, wieviele Sympathien ich mir bei den anwesenden TBM-Piloten geschaffen habe. Vielleicht war mein pfauenhafter Auftritt und mein 'Discours' ein bisschen TO MUCH?!

Diese 'Owners' sind nämlich eine spezielle Kaste. Erfolgreiche Menschen durchaus - aber auch sehr snobby. Passt eigentlich schon - aber es braucht seine Zeit - bis man sich in diese Umgebung einarbeitet, in der weder Geld noch Jugend einen Wert haben.

Nun, die Repräsentaten von
DAHER aber waren 'supersympas'. Zum Teil schon sein Ewigkeiten dabei - also noch zu Aerospatiale-Zeiten - wissen sie über alles Bescheid. Wir schwelgen in Erinnerungen. Ich habe ja vor 15 Jahren schon dieses einmalige Flugzeug geflogen, darauf trainiert und schlussendlich ausgewählt . Ich bin dann aber durch die französischen Behörden 'enteignet' worden. Lassen wirs - es wird bitter...
 

 



Dank der Schweinegrippe wird mehr geputzt!                                    04.08.09

Wie sagt man doch: Alles hat sein Gutes!

Jetzt, wo das Volk langsam begreift, dass die Schweinegrippe wohl etwas dastellt, was nicht so 'standard' wie eine normale Krankheit daherkommt, werden Massnahmen ergriffen.

Ein gute Sache, wenn die Menschen anfangen, sich endlich mehr die Hände zu waschen.

Mehr Sauberkeit im Lande wäre ja eine schöne Begleiterscheinung - nur wird diese wohl nicht lange anhalten...
 

 


Die 'Great Mallorca-Terror-Show'                                   07.08.09


Schon der Anschlag von Madrid - immerhin mit vielen Toten - ging propagandamässig voll in die Hose. Seit einiger Zeit ist es offensichtlich, dass auch in Madrid Geheimdienste und Special-Services hinter dem Mord stehen.

Glücklicherweise glauben immer weniger Leute an die Lügenstories von Al Kaida und dem 'Krieg gegen Terror'. Damit wird die Chance grösser, dass die Terroranschläge der Regierungen abnehmen - denn wenn niemand mehr an die Islamisten-ETA-whatever-Geschichten glaubt, ist auch die ganze Angstmacherei weg. Aber damit wäre kein Angriffskrieg gegen 'das Böse' mehr gerechtfertigt. Und da steckt das Problem, denn wenn es keinen Grund mehr geben würden...

In dem Fall müssten die USA und die 'Verbündeten' dazu stehen um was es ihnen geht: Oel, Macht und am Schluss die Weltherrschaft...

Die ETA wars, sollen wir beruhigt sein?!

Wers glaubt, kann ja beruhigt wieder nach Malle reisen. Nur stinkt
diese Meldung gewaltig zum Himmel - kaum glaubwürdig. Dass die stolze ETA wochenlang nichts verlauten liesse, nachdem ein erfolgreicher Anschlag gelungen ist ist schon wenig glaubhaft. Das sie dann plötzlich eines schönen Sonntagmorgens doch mit der Nachricht herausrücken, ist nicht nachvollziehbar! 

Und gleich ein paar Stunden später (Sonntag nachmittag 9.August 2009) explodiert ein Damen-Bömbchen in einem Restaurant in Malle. Und schon wird berichtet:
'Die Bombe habe nur eine geringe Sprengkraft gehabt. Sie sei in einem Rucksack versteckt gewesen, den die Terroristen in den Toilettenräumen deponiert hatten. Bei der Bar handelt es sich nach Informationen des spanischen Rundfunks um das „La Rigoletta - ein Alptraum“ nahe des Hafens.'

Sieh doch gleich im BILD nach (LINK)



Leute, seid versichert, Mallorca ist ungefährlich.

Beweise? Ein 'Bekennerschreiben' kann jeder anfertigen und an eine Zeitung schicken. Die ETA (soweit sie überhaupt noch existiert) könnte das tun, aber auch ein Spassvogel oder eben ein Geheimdienst.

Ein Beweis über die vollbrachte 'Tat' ist diese Meldung überhaupt nicht - im Gegenteil.

Ich bleibe dabei: Ich bin überzeugt, dass der Anschlag getürkt war und von ganz anderer Seite herkommt: Kräfte, welche die freie Zirkulation der Menschen einchränken wollen. Auch die Schweinegrippen-Angst hat schon das ihre dazu beigetragen und wird dies weiter tun.

 


 

Millionär Vasella und das Jagdhaus...                                                 09.08.09

Einigen Staub (und Rauch) hat ein Brandanschlag auf das Ferienhaus von Vasella in Oesterreich aufgewirbelt. Vasella ein Bilderberger und Novartis-Boss ist eine bekannte Hassfigur. Vergleichbar mit Ospel.

Wie zu erwarten war, sind dann Tierschützer beschuldigt worden - wohlverstanden ohne jeden Beweis. Dass Vasella sich durch sein grossspuriges und arrogantes Auftreten in der Gegend einen Haufen Feinde machte, scheint er als einziger nicht gemerkt zu haben.

Immerhin will er vorläufig nicht mehr hin. Er fühle sich nicht mehr sicher. Kann ich verstehen.

Die Fassade vom 'Jagdhaus' Vasellas im Tirol ist durch einen Brandanschlag beschädigt worden. Auch ein Grabstein der Familie sei 'geschändet' worden, liest man. Der Schweizer Inlandgeheimdienst - den gibt es offensichtlich - soll festgestellt haben, dass Vasellas Unannehmlichkeiten auf das Konto von militanten Tierschützern gehen. Soweit sogut.

Pressemeldungen, Anschuldigungen - aber was davon ist wahr?! Was steckt dahinter? Ich bin gegenüber solchen Meldungen skeptisch geworden. Vasella ist bestimmt für viele zu einer Hassfigur geworden - ist er als Chef der Novartis nicht nur für grausame Tierexperimente verantwortlich, sondern auch als der grösste Abzocker der Schweiz berüchtigt. Dazu ist Novartis mit Tamiflu* ins Milliarden-Geschäft mit der Schweinegrippe verwickelt. Die Handelszeitung jubelt:


 
H1N1-Impfstoff weckt Fantasien!

Mehr Feinde als Vasella könnte sich kaum einer schaffen. Vasella gehört zu jenen hässlichen Blutsaugern, die den Hass vieler ehrlicher Menschen, welche immer weniger Zukunftsaussichten haben, erzeugt haben.

Er hat durch seine permanente Gier gezeigt, dass er sich nicht scheut, dem Volk ins Gesicht zu spucken. Millionen Sparer und Anleger haben durch die Banken-Zockerei viel Geld verloren. Das ist unerträglich und ein Schlag ins Gesicht der 'normalen' Bürger. Vasella wird wahrscheinlich bald abserviert werden...

 

 



Als Kloten noch nicht 'Unique' war...
                                                12.08.09

Gestern 'hüpfte' ich am Nachmittag noch schnell nach Lugano, um meine Mutter zu treffen, wie ich dies in der letzten Zeit häufig mache. Erstens ist ein Flug über die Alpen immer ein Erlebnis und dann ist es mir als 'guter Sohnemann' natürlich wichtig, dass sich meine Mama versichert weiss, dass ich irgendwie in der Nähe bin. Dankbarkeit eben - altmodisch, ich weiss, aber für mich wichtig.

Sie hat mir zum Geburtstag dann auch eine Freude bereitet, indem sie in den alten Fotos gekramt hat und das Foto hier gefunden hat.

Das Bild hat seinerzeit mein Vater gemacht und es ist anscheinend während eines Besuchs des Zürcher Flughafens entstanden. Erkennbar sind meine Mutter, das Dienstmädchen, meine Schwester und der Mini-Gregor. Ja, damals hatte man noch Personal, war anständig angezogen und die Zukunft war voller Träume...

 



Judenträume aus Hollywood..                                                             17.08.09

Jetzt, in der heiklen Phase, wo die Welt sich langsam bewusst wird, dass hinter der Finanz- und vielleicht der Grippen-Attacke zionistische Pläne für eine Neue Weltordnung stecken, läuft die heimtückische Propagandamaschine aus Hollywood auf vollen Touren. Nach der Illuminati-Satire, welche die aufgeweckten Beobachter als Verschwörungstheoretiker lächerlich machen sollen, kommt nun der 'Kosher-Porno' (LA-Times).

'Inglourious Bastards' heisst der Mist.
Quentin Tarantino
prostituiert sich mit dem Machwerk für eine imaginäre jüdische Rache an den Nazis. Der Film soll eine "self-indulgent piece of violent alternate history" vermitteln - wer sich darunter was vorstellen will. Es ist jedoch nur eine billige, perverse Lügenstory, welche augenscheinlich in der Art anderer Machwerke aus den kalifornischen Studios die neue Herrscherelite ins rechte Licht rücken soll.

Nazis skalpieren - geil?

Der Trash-Film kann vielleicht als Vorlage für die nächsten Horror-Ueberfälle im Gaza-Streifen als Vorlage dienen. Oder für einen Amoklauf in Israel wie vor ein paar Tagen!

'Überall war Blut, es sah aus wie in einem Schlachthaus' - dass muss es wohl sein - Quentin Tarantino's WWII Nazi-scalping action fantasy. Vielleicht passt es in unsere Zeit - ich jedenfalls kann es nicht begreifen, dass Hollywood solche Filme als Zeitgeist propagiert.

Immerhin meint die LA-Times: "By the end of the film -- almost two-and-a-half hours later -- its hard to care much about what happens to anybody on screen." Vielleicht hocken nach über zwei Stunden noch drei Brutalo-Fans im Saal - wenn überhaupt.

 




Grüsse von Down Under...                                                                                   31.08.09
   
Bringt mein Rumrennen auf dem Planeten Sinn?! Diese Frage musste ich mir stellen, bevor ich mich entschloss, damit anzufangen.

Mein CO2-Footprint im letzten halben Jahr ist katastrophal und da hilft es auch nichts, wenn ich mit eines der sparsamsten Autos der Welt (Citroen C1) bestellt habe.

Alleine im letzten halben Jahr war ich ein halbes Dutzend Mal in den USA. Von Kurztrips wie Marokko, Spanien etc. reden wir schon gar nicht. Auch die CNN ist heuer herumgekommen, wie schon lange nicht mehr. Alles in allem habe ich ganz alleine in diesem Jahr wohl schon über weit 100000 Liter Oel verbraucht.

Keine Torschlusspanik, aber eine begründete Juste-in-Time-Action!

Normalerweise würde ich mich über ein solches Verhalten empören und ich habe eine solche extrem umweltschädliche Haltung bis heute auch noch nie an den Tag gelegt. Also warum?

Es hat damit zu tun, dass ich der festen Ueberzeugung bin, dass ich diese Reisen sozusagen in 'Last Minute' vollbringe. Das hat nichts mit der Buchung zu tun, sondern mit der Welten Lauf. Warum ich damit antizipieren will, kann man hier flächig nachlesen. Begründet.

Die meisten Menschen denken (mindestens bevor sie meine Argumente kennen und dann auch durchdacht haben), dass es in ein paar Jahren noch so sein wird wie heute. Nun gut, dann habe ich mich eben geirrt und eine Hyperaktivität an den Tag gelegt, welche nicht nötig gewesen wäre.

 




Alles Liegenlassen und abhauen? Ich schon!                    02.09.09

Noch vor einem Monat dachte ich nicht daran, einen Trip nach Australien zu unternehmen. Aber mit aktuellen Evolution, (Grippe A, Krise in der Luftfahrt und kommende soziale Unruhen) fein gehandlet durch unsere Weltelite, war es Zeit, zu agieren. Klar ist hier nicht Hauptsaison - umso besser.

Ich bin ja mit der Welt verbunden. Zahlungen und andere Verpflichtungen werden per E-Banking und Email erledigt und das Internet erlaubt ja auch, überall auf der Welt 'connected' zu sein.

Die Leute, die etwas von mir wollen, warten mit weniger oder mehr Vergnügen. Ich nehme mir dann wieder mehr Zeit, wenn ich das Gefühl habe, dass ich genug davon habe.

Ueber die Zeit verfügen zu können, ist die grösste Freiheit dieser Tage. Natürlich nur für Menschen, die damit etwas anfangen können!
 

 



Dubai, die verwelkende Orchidee.                                         09.09.09


Der Wahnsinn der Demonstration des Machbaren in Dubai darf keine Frage der Symphatie für Grössenwahn oder gar arabischen Geschmack sein. Vor kurzen war ich ja auch in Las Vegas und diese Traumstadt ist ja auch nicht von Pappe, was Gigantismus angeht.

Aber das war gestern und Dubai musste mit fast religiösem Auftrag alles übertreffen, was bis heute auf dieser Welt erstellt wurde - im wahrsten Sinn des Wortes auch 'um jeden Preis'. Nun eigentlich wirkt vieles lächerlich...

Eine Wette gilt: Dubai wird nie übertroffen!

Wenn man genau hinschaut, sind die Zeichen jetzt schon klar: Dubai scheint am Ende.

Als ich den Terminal verlasse, um ins Parkhaus zu kommen wird bestätigt: Die Hallen sind leer und bis auf ein paar wenige Mietwagen sind nur verstaubte, verlassene Autos hier - meistens Luxuswagen. Immerhin - keine Scheibe ist eingeschlagen und man kann an Spuren sehen, dass schon einige abgeschleppt worden sind.

Sowas real zu sehen, macht schon mal ein wenig nachdenklich, obwohl wir nur von Autos reden. Ich bin überzeugt, dass wirklich ernste Probleme nachfolgen werden.

Dubai, auf Pump gebaut, war abhängig vom globalen Kapitalfluss. Vom Oelgeld und immer neuen Krediten für immer neue Hotel-, Geschäfts- und Wohnkomplexe. Dubai und die anderen arabischen 'Oelländer' werden verfallen, sobald der Westen ihnen den Rücken zuwendet!

Uns allen gehört Dubai ein wenig, denn mit jedem Liter Benzin und über die faulen Fonds unserer Pensionskassen haben wir mitgebaut. Gestern war Gier und Hoffnung. Heute ist Krise. Morgen ist Einsamkeit in Dubai, Megalopolis am Golf, Alptraumstadt des Kapitalismus.

 


 

Wirkungsvoll: Ein wenig mehr Hygiene...                                          06.09.09

Gerade vor ein paar Tagen, als ich den Film über die Flying Doctors in deren Visitor Center in Broken Hills (Australien) vorgeführt bekam, war die Rede von der absolut wichtigsten Errungenschaft der Zivilisation in Bezug auf die Gesundheit der Menschen: Hygiene. ''Die Medizin kann nur versuchen zu reparieren, Hygiene jedoch wirkt vorbeugend''.

Wird die Grippe A die Leute endlich erziehen?

lch habe mich schon viel gewundert, wie wenig heikel auch Menschen sind, die eigentlich aus guten Verhältnissen stammen. Wie einige manchmal riechen und schamlos Dreck unter den Fingernägeln haben...

Sicher sind viele einfach faul und nachlässig - dies gilt besonders für Männer. Man bezahlt aber mit der Gesundheit und Zeitverlust. Meiner Auffassung nach kann es sich doch nicht mehr um Ignoranz alleine handeln nachdem seit Jahren darauf hingewiesen wird wie Krankkeiten übertragen werden. Ich habe schon etliche Gespräche mit befreundeten Aerzten geführt und was die manchmal über die 'Hygiene' der Patienten zum Besten geben, spricht Bände und ist widerlich!


Die Hände unterwegs von Augen und Mund  fernhalten!

Vielen Menschen fällt es ein Leben lang nicht auf, dass Griffe an Einkaufswagen manchmal klebrig und manchmal fettig nass sind.

Diese Zonen, wie auch beispielsweise Türgriffe und Theken, sind wahre Fallen um Mikroben aufzulesen.

Wer nicht mit Handschuhen rumlaufen will, muss sich halt mehrere Male täglich die Hände waschen - sobald er aus der 'öffentlichen Zone' zu Hause ist.

Das wirkt Wunder, sofern man auch weiss, wie die Hände richtig gewaschen werden. Dafür gibt es Anleitungen auf dem Web!

 


 

Lugano Airport probt den 'Erniedrigungstest'...                                13.09.09

Nun, auch mit der Fliegerei hat man mit 'Stau' zu tun. Nicht, dass es zuviele Privatflieger gibt, aber die Behörden haben immer wieder einen neuen Scherz bereit, um die Piloten zu schikanieren.

Dass man auf einen Bus warten muss, auch wenn man direkt vor dem Flughabengebäude abgestellt ist, gehört zum normalen Irrsinn der Flugplatzbetreiber. Wie man hört, werden sie dazu behördlich genötigt.

Keiner hat eigentlich Lust auf solchen Blödsinn. Nun haut Lugano noch einen drauf: Piloten, die sich noch nach Lugano wagen (ein sind nur noch einzelne) müssen dem Zöllner in seinem Kabäuschen nebst der Lizenz nun auch noch das gültige Medical und die Flugzeugpapiere vorzeigen. Seit dem 1. Juli.

Dass anschliessend noch Gepäck, Pilot und Passagiere eifrig 'geröntgt' werden und sogar Uhren, Handies und sonstiger Tascheninhalt vorgewiesen werden muss, gehört dazu. Wohlverstanden, der Flug ist national: Lugano-Grenchen! Gaga!


Kräftig hinlangen - nichts für Preisbewusste!

Das in einer vernachlässigten Spunte mit dreckigen Tischtüchern und lärmendem Viva-TV am Flugplatz Lugano ein Cola für fast fünf Franken an den Mann gebracht wird, ist schon beeindruckend. Aber es ist auch kaum mehr einer da, der sich hierher verirrt...

Auch ein Mittelklasshotel wie das 'International al Lago' ist nicht mehr unter dreihundert Franken zu haben. Andere sind noch teurer und noch leerer.

Einen Vorteil hat die Geschichte: Billigtouristen bleiben offensichtlich weg. Am Abend war die Innenstadt abgesperrt und wir machten einen kleinen Bummel am See entlang. Wenig Publikum - dies mindestens ist angenehm. Ich will mich ja auch nicht beklagen, denn Lugano hat auch seine sehr schönen Seiten!


Sonne, feines Essen und freundliche Einheimische.

Was Lugano so besonders gemacht hat, ist immer noch zu finden - nämlich die reizenden Ristoranti mit sehr freundlichem, aufmerksamem Personal. Man muss sie aber finden, die Kleinode. In Richtung Ponte Tresa oder Monte Bré verstecken sie sich!

Ein bisschen italienisch sprechen ist in den meisten Restaurants schon angebracht, denn hier ist der Gast besonders willkommen, wenn er sich auch gut verständlich machen kann. Aber das sind ja nur Extras...

Sauber, freundlich und fröhlich ist die Stadt. Schöne Geschäfte - D&G, Gucci, Cartier und was das Herz sonst noch begehren könnte.

Was auch auffällt ist die Präsenz vieler junger Menschen, meistens aus dem nahe gelegenen Milano für ein Wochenende hergefahren. Die Reputation als Greisenasyl kann Lugano nun wirklich ablegen. Man wird auch nicht von Bettlern und Zigeunern angeschnorrt wie an der Cote d'Azur.


Die Alpen - wie immer unberechenbar.

Nachdem wir es endlich mittels Bus bis zum Flugzeug geschafft hatten, ging es zügig: Abflug gegen Süden mit dem herrlichen Ueberflug von Lugano und dann steigen, was das Flugzeug hergibt.

Wieder einmal war die Wolkenobergrenze höher als erwartet. Fünftausend Meter reichten kaum aus. Ein fast körperlicher Kampf mit den Elementen erwartet einen mit einem Kolbenmotorflugzeug. Vor allem der 'Abstieg' ohne Druckkabine ist nahrhaft.

Doch, es war ein schönes Wochenende. Freundliche Menschen, feines Essen, ein anständiges Hotel, der gepflegte Stadtpark und vor allem meine Mutter bei guter Gesundheit zu sehen waren den Sprung über die Hügel wert. Trotzdem waren wir von der zwar nur eine gute halbe Stunde dauernden Reise erschöpft - ich muss mir nun wohl schnellstens eine Turboprop anlachen....


Die gleiche Reise vor 4 Monaten (link)

 



Der C1 ist heute geliefert worden und los gehts.                  
23.09.09


Ich ärgere mich darüber wie lange es geht, bis die Menschen wirklich umdenken. Wahrscheinlich niemals.

Morgen geht die G20-Konferenz in New York los und die Hauptaussage ist: Wenn wir jetzt nichts ändern, werden es die zukünftigen Generationen nicht mehr tun können. Das heisst 5 vor 12.

Nur haben wir diese Aussage schon seit Jahren in den Ohren. Wie ernst es wirklich ist, weiss keiner. Sicher ist, dass Menschen, welche sich mithilfe von drei Tonnen Stahl auf der Strasse fortbewegen nicht mehr zeitgemäss denken.

C1: Leichtester 4-Plätzer, der den Namen verdient!

Dass ich dieses Auto gekauft habe hat nur den Grund, herauszufinden ob man mit weniger als fünf Litern Verbrauch im heutigen Verkehr vollkommen mithalten kann.

Ausserdem macht es mehr Spass mit einem kompakten Auto in Einstellhallen zu parkieren als mit einem Riesentrumm. Ob  sich der C1 auch als Reisewagen verwenden lässt, wird sich zeigen. Physikalisch gibt es nur einen Weg, umweltschonend zu fahren: Absolutes Mindestgewicht und möglichst lange Untersetzung. Diese Vorgaben erfüllt der C1 in jeder Hinsicht.

'Castration chimique' - Vive la France!                              30.09.09

Noch eine Hyperaktivität der französischen Politik: Nach der offenen Unterstützung des Hard-Core-Kinderfickers Polanski kommt nun das Superprojekt: Chemische Kastration!

Die Franzosen wollen die Vergewaltiger mit chemischen Mitteln wie Androcon auf ewig impotent halten. Eine mediale Rauchpetarde losgelassen aufgrund der zahlreichen Strafentlassenen, welche bei der ersten Gelegenheit rückfällig werden.

Dass sowas nicht funktioniert, ist eigentlich evident - denn niemand kann die Einnahme der Mittel kontrollieren. Dazu spricht auch nicht jeder Vergewaltiger darauf an. Aber es geht ja nicht darum, Opfer zu vermeiden, sondern schlicht um politischen Aktivismus, der die Tumben beruhigen soll. Immerhin sind Presse und Telejournale mit der 'sensationellen Neuigkeit' bedient worden.

 



Die Schweinegrippe wird mich nicht aufhalten!               01.10.09

Wenn man den Meldungen hier in Frankreich glauben soll, ist die grosse Epidemie diesen Monat auf dem Kalender. Geschlossene Schulen und Betriebe sollen in den nächsten Wochen Tatsache werden.

Mir scheissegal! Im Gegenteil - ich werde meine Reiseaktivitäten explodieren lassen: Gestern in der Schweiz, heute im Chateau, morgen in Spanien. Noch ist das Wetter angenehm und ich will davon maximal profitieren.

Nicht unterschätzen soll man allerdings als Flugzeug-Eigentümer den Eifer der französischen Behörden. Kaum eine Woche vergeht, dass ich nicht irgendwo in Frankreich auf Herz und Nieren 'kontrolliert' werde.

Alle Flugzeugbewegungen werden seit kurzer Zeit zentral aufgezeichnet und stehen praktisch allen interessierten Behörden per Net zur Verfügung. Mir bringt dies keine Ueberraschungen.


Dass mein Telefon abgehört wird - und zwar seit Monaten - hat mit erstmals ein Funktionär 'bestätigt'. Dies ist mir heute zwar egal, aber es bestätigt, dass Gesetze für den Staat nicht gelten - obwohl dies immer wieder bestritten wird. Nach all den getürkten Terroranschlägen und der WHO-Grippen-Aktion überrascht mich nichts mehr.

 



Wer ein Flugzeug hat, ist verdächtig!                                  03.10.09

Am Freitag hatte ich Besuch von der 'Gedarmerie des Airs' - ja, das gibt es. Sie sind fast 300 km angefahren um unseren Flugplatz in Soulaire zu kontrollieren und mich zu 'verhören'.

Der Grund ist offensichtlich meine Absicht, das Aerodrome auszubauen, was von den örtlichen Behörden nicht einfach geduldet wird. Die haben in aller Heimlichkeit unseren Wald als  schutzwürdig eingestuft!

Die Strafanzeige gegen mich läuft schon mal prophylaktisch...


Totale Ueberwachung am Boden und am Himmel.

Ich flog also noch am Samstag von Angers nach Grenchen - mit einer neuen Erfahrung: Lückenlose Radarüberwachung auch im Sichtflug!

Frankreich will durchsetzen, dass kein Flugzeug mehr ohne staatliche Kontrolle abheben darf. Ich habe mich lange mit dem Kontrolleur von 'Seine-Approach' darüber unterhalten können - es ist wirklich genau so geplant und die Sektoren werden hektisch völlig neu eingeteilt. Neue Frequenzen, mehr Aufsicht und dauerhafte Registrierung jedes Fluges und jeder Landung.

Dass alle Informationen online gleich zum Zoll und zur Finanzfahndung weitergeht, zeigt wohin wir letzten Flugzeugeigentümer 'eingeteilt' werden!

 



Sonntag im Herbst - Version Nostalgie.                           04.10.09

Diesen Sonntag wollte ich unbedingt in der Schweiz verbringen, weil einerseits ein Superwetter angesagt war und ich auch kommende Woche hier einige wichtige Termine wahrnehmen muss.

Wir beschlossen also - auch um den guten, alten De-Lorean wieder mal zu bewegen - ein richtiges spiessiges Sonntagsfährtchen zu unternehmen. Kindheitserinnerung werden wach! Die Leser hier wissen ja, dass ich die Meinung vertrete, dass in ein paar Jahren solche Vorhaben unter 'unnötiges Herumfahren' fallen und damit gegen Gesetze verstossen...


Quer über den Jura - sinnlos, aber schön.

Die Ausflugsrestaurants waren alle voll besetzt. Für einmal waren nicht nur Senioren mit ihren Wanderstöcken unterwegs, sondern auch normale Familien. Alle taten das gleiche: Ein paar Dutzend Kilometer mit dem Auto zurücklegen, um dann eben die Sonne in der Höhe geniessen zu können oder ein paar Schritte zu wandern. Dies hat man ja seit Jahrzehnten so gemacht: Oekologisch ein Unsinn - aber offensichtlich nicht auszurotten.

Für einmal waren wir auch dabei - aber es reicht mir für dieses Jahr...
 

 


 



Sonntag in Menorca - Flucht vor dem Winter.                  11.10.09

Die Zeit rennt immer schneller - mindestens dann, wenn man in dem Masse der Welt herumrennt, wie ich es tue. Je weniger man  unternimmt, desto mehr Musse hat man. Logisch und begreifbar. Aber ich will das nicht.

Ich habe ein Flugzeug, um dahin zu fliegen, wo es am schönsten ist - solange dies noch möglich ist. Basta. Schade ist, dass Flüge nach Afrika - dem schönsten Kontinent dieses Planeten - einfach nicht mehr zu empfehlen sind. Gewalt, Erpressung und Benzin zu unvorstellbaren Wucherpreisen verhindern dies leider. Aber die iberische Halbinsel ist ja auch ganz schön...


Ausruhen können wir uns mal im Grab.


Einfach schön - draussen sitzen, bis weit in die Nacht mit dem Leben der einheimischen Südländer - immer wieder eine andere Welt, obwohl ich diese ja nach all den Jahren hier sogut kenne...

Wir werden noch ein paar Tage in Spanien (Festland) und Frankreich anhängen - je nach Wetter. Die Meteo bestimmt den Parcours. In ein paar Wochen wird in Europa der Winter einziehen und ich werde sagen können: Dem haben wir noch ein tolles Schnippchen geschlagen...

 

 



Castello d'Empurias, ein Kleinod der Costa Brava.           16.10.09

Nachdem mein letztes Haus auf dem Balearen verkauft ist, suche ich ein neues Pied-a-Terre in Spanien. Ich denke, mindestens den geeigneten Ort haben wir nun endlich gefunden:

Castello d'Empurias - durch seine Altstadt und die berühmte Kathedrale grundsätzlich auch ein Touristenort, aber eben kein Ballermann. Wenn die Hotels teuer sind und das Angebot 'Cultura' heisst, ändert die Clientelle!

Gerade ausserhalb der Saison muss ein Zweit-Wohnsitz attraktiv bleiben und das sind reine Badeorte eben nicht. Verrammelte Boutiquen und Restaurants sind ein trauriger Anblick. Die wenigen noch verbleibenden Gäste sind dazu schon im hohen Rentenalter - wenig motivierend. Jeder hat seine eigenen Kriterien. Wichtig ist aber, dass man sich dies im voraus ganz genau überlegt.

Empfehlenswert ist übrigens das Hotel Port Salines in Ampuriabrava. Toll an einem Kanal gelegen, sehr luxeriös mit wirklich perfekter Bedienung für eine noch so anspruchsvolle Kundschaft. Ein paar Schritte vom Strand enfernt und mitten im kulinarischen Leben lassen sich ein paar Tage bestens verbringen.

Ein Mietwagen ist jedoch unabdingbar, denn es gibt einiges zu entdecken.

Der Vorteil der Costa Brava ist ja auch die Nähe der Pyrenäen, Frankreichs und von Barcelona - einer der immer noch aufstrebendsten Städte Europas. Der kleine Flugplatz lässt auch internationale Flüge zu. Er ist professionell gemanagt und kommt noch ohne die lächerlichen 'Anti-Terror'-Schikanen aus, welche sonst überall eingeführt werden. Wie lange dies noch dauern wird?!

 



Vor 20 Jahren: Der Mauerfall.                                                      02.11.09

Es war damals nicht nur ein Zeitalter der grossen Pläne und des Erfolgs - sondern auch ein geordnetes Leben .

Hier die freie Welt - dort der finstere Kommunismus. Wir waren auf der guten Seite, wir waren die Zukunft. Heute ist es zwanzig Jahre her, dass die Mauer fiel. Natürlich mussten wir das miterleben und ich raste mit meinem Ford Cosworth nach Berlin.

Alles ist noch in grosser Erinnerung und wird es ewig bleiben. Die finstere DDR - Vergangenheit ist vielleicht ein Zukunftsmodell: Sowjeteuropa.

 

Das Ende der DDR. Wir waren dabei...


Dieser Tage jährt sich der Mauerfall zum 20sten Mal. Die Menschen haben die Tendenz, alle Jubiläen zu feiern, auch wenn es vielleicht nicht viel zu feiern gibt. Der Vorwand des 'Jahrestages' genügt jeweilen - aber für viele war die DDR besser als was heute abgeht. Lesen sie, was ich bei meinem Besuch erlebte und empfand!

'Volkseigene' Betriebe hatten für alle Bürger eine Arbeit.

Ich hatte während Jahren mit der Welt hinter dem eisernen Vorhang zu tun. In den achtziger Jahren betrieb ich eine kleine Taxiflug-Flotte, deren Destination sehr oft die damalige Tschechoslowakei war. Ich war auch in Moskau und anderen 'verbotenen' Städten. Immer misstrauisch überwacht - so kam es mir jedenfalls vor. Ueberall Wachttürme und Soldaten.

Meine kleine Möbelfirma bezog Polstergruppen aus 'Volkseigenen Betrieben' der DDR über einen gewieften Importeur und die bezahlten Preise waren schlicht gesagt ein purer Hohn - praktisch nur Materialkosten!

Die Margen waren enorm und wir verdienten - dank den unglaublich wertvollen Devisen der Weststaaten - dickes Geld mit der DDR-Ware. Natürlich hatte man manchmal fast ein schlechtes Gewissen, wenn man die Menschen für ein paar Ostmark eifrig arbeiten sah - es waren ja 'Menschen wie wir' und keine Chinesen oder Inder! Damals war jedoch eine ganz andere Ethik in Mode - sofern es überhaupt eine gab. Wir waren in den frühen Achzigern ja noch mitten im kalten Krieg.
 

Der Schock nach der ersten Freude.

Ich erinnere mich noch genau an die weitaus prägendsten Eindrücke der Tage nach dem Mauerfall. Einerseits die immer noch fast leeren Autobahnen, welche ja im Kriegsfall als Pisten für die Bomber des Warschauer-Pakts herhalten sollten. Und dann die russischen Besatzungssoldaten, welche strenge Anweisung hatten, ab sofort und bis zum kommenden Abzug alle zivilen Menschen 'als Luft' zu behandeln. Nicht einmal Blickkontakt war gestattet!

Immerhin hat das DDR-System in sozialen Dingen nicht schlecht funktioniert. Keine Bettler und Obdachlosen. Auch für Kinder und Heranwachsende war gut gesorgt. Alles war präzise geregelt in der DDR-Planwirtschaft.


Ich werde nie vergessen, wie offensichtlich unfähig die meisten Menschen waren, plötzlich mit 'Freiheit' umzugehen. Es herrschte ein vorsichtiges Misstrauen gegenüber Fremden - könnte ja ein Stasi-Agent sein!

Später hat es sich ja auch herausgestellt, dass die Jahrzehnte der sozialistischen, volkseigenen  Wirtschafterei, der Selbstkontrolle und genauer Lebensregeln im
Alltag die Menschen der DDR in einer Weise geformt haben, welche sie wohl zu Lebzeiten nicht mehr wegbringen werden. Heute ist es ja überraschenderweise so, dass weit über die Hälfte der ehemaligen DDR-Bürger ihre Republik zurückhaben wollten... Einmal Ossi, immer Ossi!
 

Graue Häuser, veraltete Industrie und Monumentalbauten.

Wir fuhren unter anderem auch über Eisenach (Auto- und Schwerindustrie), wo man sich sehr bewusst werden konnte, wie primitiv, altmodisch und umweltzerstörerisch bis zum Ende produziert wurde. Das ungepflegte Bild des Verfalls zog sich durch die ganze Republik. Auch die eigentlich schöne Stadt Leipzig war ziemlich verwahrlost. Aber jetzt kommt der Aufbau?!

Ich hatte glücklicherweise nie ersthaft vor, in der ehemaligen DDR zu investieren, obwohl die damalige halbstaatliche Verwertungsgesellschaft 'Treuhand' fast alles verschleuderte. Andere haben die Lage ansders eingeschätzt und viel Geld verloren.

Die Leute wollten nämlich endlich weg - raus aus dem kommunistischen Gefängnis. Aber es war eine Bevölkerung, die in einem Land mit strengen Regeln aufgewachsen ist und nur wenig Eigenverantwortung kannte. Viele waren dadurch ohne echte Motivation und in totaler Ueberschätzung unserer realen Situation.


Verlorene Generationen.

Es herrschte flächig eine dramatische, lähmende Stimmung im Land - sobald man einige Dutzend Kilometer von Berlin ins Innere der DDR fuhr. Die Presse allerdings vermeldete nur Jubelmeldungen - aber es war für mich klar, dass sich diese Ost-Menschen nur schwer in unser westliches Denkmuster einfügen werden. Ich sollte Recht behalten.

Noch heute, zwanzig Jahre später, sind die Ossis für viele 'Bürger zweiter Klasse'. Dies ist nicht ganz unverschuldet, denn die ehemaligen Ostdeutschen sind sozial unmündig. Sie haben nach meinem Dafürhalten eine Selbstverantwortung  bis heute nicht wirklich erlernen können. Doppelt so hohe Arbeitslosigkeit, verbreiteter Alkoholismus und ein verheerendes Auseinanderbrechen der Familien ist heute vorherrschend.


 

 


 
Schweinegrippe - WHO gibt Gas!
                                     04.11.09

Ich wundere mich nicht, denn es entspricht meinen Erwartungen: Unmöglich, einfach auf Millionen Impfdosen sitzen zu bleiben und zur Tagesordnung überzugehen!

Was wird kommen?
Impfzwang? Gut möglich, denn die Behörden haben nichts mehr zu verlieren. Die Glaubhaftigkeit ist eh vorüber und die Bürger wissen nicht mehr, was nun eigentlich der Wahrheit entspricht. Mittelfristig gibt es nur ein gutes Rezept und das halte ich ab sofort ein:
Den Menschen möglichst aus dem Weg gehen - und immer die Hände waschen!

 


 

Die aufkommende Lust, sich zu wehren.                               08.11.09

Fast täglich wird in der Schweiz auf offener Strasse jemand brutalst zusammengeschlagen oder gar getötet. Es sind normale Menschen, die von einer Gruppe (ja es stimmt, meistens Muslime) grundlos 'abgeklatscht' werden. Vielfach auch alte, wehrlose Leute - hier geht es meistens um die Handtasche mit Geld.
Es ist erstaunlich, wie wenige Bürger sich wirklich betroffen fühlen wollen.

Alle hoffen offensichtlich, schon nicht eines Tages Prügel-Opfer zu werden. Viele werden aber schon bald bitter erwachen...

Interessant ist diesem Zusammenhang die zufällig heute erschienene Story der Söhne von Politiker Leutenegger: Sie sind beide im Ausgang unabhängig massiv von Ausländern verprügelt worden. Ob dies weiterhilft?


Es geht nicht mehr um Multikulti, sondern um Notwehr!

Auf die unverbesserlichen Heuchler und Gutmenschen haben nun begriffen, dass mit diesen ungewollten Immigranten nicht zu reden ist.

Noch vor ein paar Monaten taten mir Bekannte manchmal kund, dass sie meine Einstellung in Bezug einer konzequenten Repression und der harten Anwendung der Gesetze nicht teilten. Plötzlich ist es um das Verständnis der Gutmenschen still!

Nun hat das Pendel umgeschlagen und immer mehr ansonsten sehr räsonable Personen in meinem Bekanntenkreis reden sogar von Selbstjustiz und Rache.

Ich denke, dass in den nächsten Monaten einige Dinge passieren werden, die man sich vor einem Jahr nicht vorstellen konnte. Die Schweiz wird den Weg gehen müssen, den alle 'erfahrenen' Immigrationsländer wie die USA und Frankreich eingeschlagen haben:
No Tolerance!

 



Abwarten und Funktionieren...                                               20.11.09


Ich suche ja seit einiger Zeit eine Lösung, mich aus dem Engagement hier im Chateau zu lösen. Der Ausbau des Flugplatzes stösst offensichtlich auf Widerstand. Auch bin heute ja der Meinung, dass die Zeiten des privaten Fliegens vorbei sind. Das reicht. Aber ohne die Mobilität des Flugzeuges ist die Distanz zur Schweiz und Spanien einfach zu gross. Auch nur schon den Unterhalt dieser grossen Immobilie zu organisieren, kostet mich zuviel Zeit.

Man soll des Bären Fell nicht vor dem Abschuss desselben verkaufen - aber es zeichnet sich ab, dass meine Tage im Chateau gezählt sind. In den nächsten Wochen soll darüber entschieden werden. Es wird ein hektischer Umzug werden, obwohl ich mental und logistisch auf diesen Schritt schon lange vorrbereitet bin.

Ein Wiedersehen, vielleicht mit Folgen...

Ich habe mit meinem ehemaligen Coach ein paar Tage 'Chateau Ruaux' geschaltet und dabei in jeder Hinsicht Glück gehabt. Das Wetter ist fast unanständig sommerlich und ausser einer Strompanne im Nordflügel des Hauptgebäudes funktioniert hier alles.

Wir unterhalten uns ja auch immer blendend, halten Rückschau auf die vergangenen Jahre und schmieden Pläne für die kommenden Monate.

Wir überlegen uns unter anderem, Ende Jahr einen Trip nach Mauritius zu schalten - eine Insel, welche ich noch die besucht habe. Auch eine Wiederaufnahme des Lauftrainings steht dann zur Debatte - habe ich doch meine sportliche Kondition dieses Jahr viel zu wenig gefördert...


 

Golfer Woods von der Alten verhauen?                      29.11.09


Zuerst hörte es sich an wie das Gewohnte: Ein Sportler, der ein wenig zu viel Geld verdient, hat einen Unfall gebaut. Es soll gegen einen Baum gefahren sein und sich schwer verletzt haben. Rasch gab es dann Entwarnung und man erfuhr erleichtert, dass der der reichste Sportler der Welt wohlauf sei.

Aufhorchen an der Geschichte liess aber die Meldung, dass die in einem Wohnquartier morgens gegen drei geschehen war und 'kein Alkohol im Spiel war'. Hallo, da stimmt was überhaupt gar nicht - war meine erste Reaktion...

Un black avec sa potiche blonde finit mal - en general...

Es ist fast ein Naturgesetz, dass ein Schwarzer, sobald er irgendwie zu Geld gekommen ist, eine weisse Frau vorzeigen muss. Ob Musiker, Warlords oder Sportler - immer dasselbe. Diese Bräute nennt man Trophäen und die Besitzer nennen sie gerne ma Bitch...

Dann kommts irgendwann zum Crash: OJ Simpson (um nur den bekanntesten zu nennen) hat die Seine sogar vor der eigenen Haustüre abgeschlachet. In wüsten Schlägereien und bösen Scheidungen enden diese Black-and-White-Liasons eigentlich immer. THE STORY

 




Sind Journalisten wirklich so naiv?!                                        
23.12.09


Es wird für jeden, der nur ein bisschen selbständig DENKEN kann, langsam unerträglich!  Die Meldungen über den neusten 'Anschlag' wären sogar für die Sauregurkenzeit im Hochsommer in einem beleidigenden Mass lächerlich. Die Meldung:  Beim Landeanflug auf Detroit hat ein Nigerianer an Bord eines Northwest-Airlines-Jets versucht, eine Bombe zu zünden. Die Maschine aus Amsterdam konnte sicher landen, doch die Sorge ist groß. Viele Fluggesellschaften verschärfen jetzt ihre Sicherheitsvorkehrungen, in London durchsucht Scotland Yard Häuser. Die 'Bombe' war aber bestenfalls ein kleiner Kracher - völlig harmlos.
 

 


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