:: Gregor Fischer ::

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 Guadeloupe und Dominica



April
2014



 

Destination Guadeloupe - wunderschön!                                             28.04.14

Die Dominikanische Republik kennt jeder - eine Art 'Putzfraueninsel' mitten im Atlantik. Wunderschöne Landschaften, billige Preise - aber auch viel Dreck, Hurerei und Kriminalität.

Die Destinationen in der Karibik bestehen aus eigentlich drei 'Qualitäten': Die US-Kolonien wie die Bahamas und Granada, die französischen DOM-TOM wie Martinique, St. Barth und Guadeloupe, sowie die 'Unabhängigen' - Dominica, St. Kitts und Tobago-Trinidad.

Die Bahamas habe ich abgeklappert und habe eine gute Adresse, meinen Favorit: Loews Harbor Cove, Paradise Island, Bahamas. Sehr traditionell, sehr amerikanisch - nun, ich persönlich bevorzuge bei weitem Florida...

Die französischen Kolonien - nur gut für den Ferienplausch?! 

Martinique ist wunderschön - eine kitschige Postkartendestination - ideal für Ferien. Ein bisschen exclusiver ist St. Barthelemy, das winzige Territoire Outre-Mer im Atlantik. Nicht zu vergessen, dass Frankreich auch noch weitere DOM-TOM's anzubieten hat: La Réunion im indischen Ozean, in der Nähe von Madagascar und dann eben die Polynesischen Inseln - weit weg im südlichen Pazifik. Theater der letzten Nuklearbomben-Versuche unter Chirac und absolut lebensunfähig ohne die Millionen aus Paris.

Die bei uns eher unbekannte 'Destination Guadeloupe' ist die grösste französisch beherrschte Insel  und das grösste Departement ausser Französisch-Guyana, vor allem bekannt als Startplatz für die Ariane-Raketen. Guadeloupe besteht hauptsächlich aus zwei grossen, völlig verschiedenen Inseln: 'Mainland' und Basse-Terre. Für Hollydaymakers sind auf Guadeloupe viele Clubs, Hotels und Ferienhäuser verfügbar - nicht zu vergessen die Mietyachts, vor allem Katamarane. Wir waren im Club 'Terre et Vacances' eingemietet - wenn wir überhaupt vor Ort waren. Unverzichtbar ist ein Mietauto, denn es gibt wirklich viel zu sehen auf diesem paradiesischen Flecken mitten im Atlantik - übrigens auf den 17. Breitengrad.

Guadeloupe, la Reine des Caraibes...

Im Gegensatz zu Bahamas und Co. hat Guadeloupe vier Besonderheiten: Direktflug ab Paris mit Air-France, den Euro als Währung, eine uns vertraute Verwaltung und Executive (Gendarmes) und vor allem in der Regel akzentfreies, leicht verständliches Französisch als Umgangssprache. Auch die Sauberkeit, der Komfort und der Umgang zwischen den Menschen ist absolut auf dem Niveau, welches wir von der Cote d'Azur gewohnt sind. 'Coté sauvages' muss man anderweitig suchen. Dass heisst aber nicht, dass Guadeloupe kein 'Dépaysage' erlaubt oder gar langweilig wäre. Ich kann Guadeloupe sehr empfehlen - obwohl das Budget natürlich grösser sein muss als für die Dom-Rep, die Türkei oder die nahen Balearen!

Die ersten Tage haben wir auf 'Mainland' verbracht und als erstes die Insel umfahren. Eindrücklich und wunderschön ist 'La pointe du Chateau', eine nicht endend wollende Landzunge mit bewaldeten, weissen Stränden auf den - oh Wunder - wildes Campieren erlaubt ist. So sind Hunderte, ja Tausende mit Zelten, Hängematten und kompletten Haushalten für Wochen oder länger in der freien Natur installiert - ein Robinsonleben wie im Bilderbuch!

Die Strassen sind übrigens - France oblige - hervorragend. Achtung, Radars überall! Es gibt die bekannten grossen Supermarktketten, jede Menge Restaurants aller Couleur und vor allem viel Platz. Point-a-Pitre, die Hauptstadt, ist vielleicht einen Tagesbesuch wert - aber nachts sollte man sich fernhalten. Die Stadt und ihre 'Quartiers sensibles' haben den traurigen Kriminalitätsrekord aller französischen Orte. Mehr Morde als in der berüchtigten Millionenstadt Marseille. Die Boutiquen und Bars schliessen alle schon früh - aus Angst vor den betrunkenen und drogenbedröhnten einheimischen, schwarzen Jugendlichen. Aber wie gesagt, tagsüber ist Ordnung und die Gegend gehört zu den sichersten in der Karibik.

 


 

Grüsse aus 'La Desirade'.                                                                                  15.04.14 

Seit ein paar Tagen bin ich nun in Guadeloupe, der französischen Kolonie, welche mir auf der Liste der Destinationen noch gefehlt hat. Mantinique, St. Barth und Co. kennen wir seit langem - aber das grösste, vielseitigste Uebersee-Departement von Frankreich ist wirklich einen ausgedehnten Besuch wert!

Zwei völlig verschiedene Inseln sind über einen schmalen Landstreifen zusammengewachsen: Grande Terre und Basse Terre. Der östliche Teil, also Basse Terre, ist für Sonnenanbeter ideal und Tausende von Ferienwohnungen und Zimmer warten auf Touristen. Warten wäre falsch gesagt in dieser Osterzeit, denn alles ist bumsvoll! Wir sind hier in einem netten, komfortablen Bungalow von 'Pierre et Vacances', mit Privatstrand und einem wirklich schönen Angebot an Annehmlichkeiten in jeder Hinsicht. Hollidaymaking at its best.

Am kommenden Sonntag fliege ich über Paris wieder zurück in die Schweiz - für einige Tage. Allein in diesem Monat bin ich schon faktisch um die Welt geflogen. Nicht dass ich stolz darauf wäre - aber ich mache bei diesem Irrsinn gerne mit. Warum sollte ich mir etwas verbieten was für andere zugänglich ist?!

 

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