:: Gregor Fischer ::

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Luxus-Reise:

Paris-Dakar
im Motorhome!
 

 


                                       Kurzes Fazit der Reise:

Wir waren uns natürlich bewusst, das dies keine leichte Tour werden wird. Einerseits wollte wir ja was von den Ländern und den Menschen sehen, aber doch keine leichtsinnigen Risiken eingehen. Die Strassen, vor allem im Saharagebiet waren miserabel, die Armut der Menschen erdrückend und Bettler und korrupte Polizisten nervend. Allgemein waren die Leute mit wenigen Ausnahmen jedoch herzlich und korrekt im Umgang - aber der allgegenwärtige Islam drückt mit der Zeit auf die Stimmung. Fast nur verschleierte Frauen sind zu sehen - immer am Arbeiten, viele in den Feldern. Grosse Horden von verwilderten Kindern und finstere, bärtige Männer in den Cafés machen das Bild komplett. Enttäuschend ist der allgegenwärtige Dreck und der flächig herumliegende Plastik-Abfall. Die Menschen in Afrika haben keine Augen für die schöne Natur und eine unsoziale Haltung, die einfach zu ihrer 'Kultur' zu gehören scheint.

Trotzdem - das Atlas- und Saharagebiet gehört wohl zu den schönsten Gegenden der Welt. Dies wollten wir vollkommen auskosten und erleben. Dies ist uns auch vollumfänglich gelungen. Der grosse Komfort des luxeriösen Reisemobils hat uns alles erleichtert. Aber es war eine Expedition und keine Ferienreise. Die Meeresstrände und -küsten sind zwar endlos - aber der starke, immer wehende  Wind lädt nicht zum Baden ein. Marokko ist für anspruchsvolle Europäer kein Ferienland mehr - auch nicht in Essaioura oder Marrakesch. Wir werden nicht mehr hinfahren.

Afrika kann für mich nur noch ein Thema sein - eines Tages, wenn vielleicht eine grosse Reise wieder möglich sein wird. Italien, Türkey, Syrien, Aegypten - vielleicht der Sudan und  durch über den Niger und Senegal zurück nach Europa. Als echtes Abenteuer, mit einer Reisedauer von einem halben Jahr oder mehr. Dies wäre heute unmöglich - schon von der Gefahr und den Bewilligungen her - und ausserdem herrscht an den meisten Orten Krieg. Aber in 10 Jahren?!

Für Interessierte: Gefahren: ca. 11000 km, Kosten (nur Auslagen): 5300 Euros, Visas sind nötig für Mauretanien und Senegal, Vorsicht mit Essen und Wasser - kein Schmuck und teure Kameras!


 

 

Figueras, Asturias: Totaler Frieden...                                          20.05.15

Ganze dreissig Grad kälter als in Nuachkott (Mauretanien) ist hier die Tagestemparatur. Wind herrscht und von Zeit zu Zeit kommt ein Regenguss. Als wir von La Coruna auf der A-8 über die Berge fuhren (700 m Höhe) waren wir im Nebel und Nieselregen! So eine Art Bretagne-Wetter eben.

Wir haben einen Platz direkt am Meer gefunden, der - obwohl ziemlich neu und gut ausgerüstet - hier offensichtlich wenig Interesse findet. Nur eine junge Frau verbrachte mit ihrem i-Phone ein paar Stunden in ihrem Auto. Dann war Ruhe bis am Morgen um 10 Uhr, als der erste Naturliebhaber mit seinem alten BMW vorbeirollte...

Es ist genug - wir brauchen Ruhe...

Wir sind todmüde nach all den eindrücklichen Erlebnissen. Ein echter Overkill hat uns überwältigt. Es fällt uns nun schwer, uns auch nur unpräzise an die letzten Tage zu erinnern. Es war eine Jagd von Highlight zu Highlight, manchmal sogar mehrere an einem einzigen Tag. Parkplatzsuche, Scooter raus, die Stadt abfahren - dann vielleicht eine Promenade, die Altstadt, Restaurants oder ein Museum. Es reicht!

So kam die verlorene Bucht hier in Figueras - gerade recht. Ich habe jedoch das Gefühl, dass wir länger brauchen um wieder Boden zu finden. Vielleicht nach der Ankunft in Frankreich, wenn sich wieder eine gewohnte Umgebung anbietet. Wir sind dann genau zwei Monate unterwegs gewesen und haben die denkbar verschiedensten Gegenden und auch Menschen kennengelernt - soweit die möglich war.

Einen abschliessenden Eindruck, eine Art Résumé, kann ich wohl erst in ein paar Wochen abgeben, wenn wir auch die Tausenden Bilder gesichtet (und aussortiert!) haben. Ich werde mich dann wohl wieder etwas der Fliegerei widmen - mein Leben als Buschauffeur darf ein wenig warten - obwohl, da gibt es natürlich Projekte!

 


 

Unterhalt und Reparaturen...                                                   14.05.15

Eine grosse Reise mit Motorhomes heisst auch, Tage in Werkstätten zu verbringen. Heute ist vor allem normaler Unterhalt angesagt in der Vertrags-Werkstatt von Iveco in Setubal, Portugal. Der Sand hat die Ansaugwege etwas verstopft, der Motor läuft heisser als sonst und ich lasse auch die gesamte Bremsflüssigkeit wechseln.

Die Bremsen sind schon vor einem Jahr komplett revidiert worden, aber die Passfahrten haben ihnen zugesetzt. Es sind ja nicht die sichtbaren Blessuren, welche wirkliche Probleme darstellen, sondern eben versagende Bremsen, verstopfte Luftfilter und überhitzte Motoren!

Shoppen - ja gerne, aber was?!

Immerhin sind wir wieder in der 'Zivilisation', das heisst, die Reise ist wieder voll kontrollierbar und ohne Risiken, sich plötzlich vor einem Loch - gross wie eine Badewanne - zu finden, wie dies in Afrika der Fall ist. Richtig entspannt ist das Fahren hier!

Wir haben mit dem Scooter eines der grössten Einkaufszentrum aufgesucht und lassen es uns beim Shopping gut gehen. Allerdings ist es fast unmöglich, noch etwas zu finden, wenn man alles schon doppelt und dreifach besitzt! Wir haben ja auch alles an Bord, von der Mikrowelle über Toaster und Kaffeemaschine - fast hätte ich heute noch eine Sandwich-Maschine gekauft...

 


 

Wieder auf dem Kontinent...                                              09.05.15

Die Ueberfahrt mit der Fähre war dieses Mal auf ziemlich rauher See kein Vergnügen. Meine Seekrankheit bin ich nämlich nie richtig losgeworden!

Nun gut - die Freude, wieder auf unserem Kontinent zu sein ist trotzdem gross. Vor allem wieder 'normal' gekleidete Menschen zu sehen macht einem richtig Eindruck. Niemals, niemals wird sich ein normaler, im Westen erzogener Mensch an die traditionelle Verschleierung der Menschen im gewissen islamischen Ländern gewöhnen...

Also, Aufatmen. Vielleicht kann ich mir jetzt besser vorstellen was ein Mensch empfinden muss, der nach einiger Zeit aus dem Gefängnis entlassen wird. Trotz allem Verständnis für fremde Sitten und der durch politische Korrektheit heute sozusagen erzwungene Toleranz gegenüber dem Islam - der Vergleich mit einer Gefangenschaft ist nicht unangebracht! Wir jedenfalls haben unsere Ueberdosis gekriegt...

Tarifa, der südlichste Ort Spaniens.

Wenn man von den Enklaven Ceuta und Melilla absieht ist das Cap, genannt 'Punta Manorqui' gerade unter dem 36. Breitengrad, was zum Beispiel der Türkei entspricht.

Natürlich war eine der ersten Aktionen der Besuch eines Supermarktes. Eine Chorizo-Wurst, gesalzene Nüsse, anständiger Fisch, frischer Salat und eine Flasche Cava.
 


 

Tetouan - die finale Ueberraschung!                                  08.05.15

Irgendwann von Jahren musste ich mal hier landen, ich erinnere mich, dass die einzige Piste irgendwie 'quer' zur Stadt liegt. Sonst hört man ja nichts von dieser Stadt - daher ist die Ueberraschung um so grösser, sich hier plötzlich in der wohl modernsten, saubersten Stadt des Landes zu finden. Die Anfahrt durch Ausläufer des Rif-Gebirges war mühsam.

Marokko hat zwar die wichtigsten Städte durch Autobahnen verbunden - Tanger, Casa, Marrakesch bis Agadir - für den überragenden Rest des Landes reicht es nur knapp für den Unterhalt der meist sehr schmalen Strassen.

Marokko ist nun mal ein Land der Gegensätze, obwohl durch den Islam die Zeit stehen geblieben ist. Eselskarren, himmeltraurige Favelas ohne Wasser und jede Hygiene sind für ein grosser Teil der Bevölkerung das tägliche Leben. Die Fröhlichkeit der Menschen ist jedoch nicht gewichen, obwohl die meisten Männer ihre Zeit mit Rumhocken in Cafés oder am Strassenrand verbringen. Stress jedenfalls kann man hier beim besten Willen nicht ausmachen - nirgends.

Heute verlassen wir Tatuoan in Richtung Port Tanger Med um mit der Fähre nach Algueciras überzusetzen. Etwas über einen Monat haben wir somit Marokko und Mauretanien bereist. Es reicht, damit haben wir ziemlich alles gesehen, was es zu entdecken gibt. Da die Menschen ja grösstenteils auch französisch sprechen, war es ein Leichtes, die Dinge zu erfragen, welche uns interessierten - und dies war eine Menge!

Es ist gut über solche Länder wirklich Bescheid zu wissen. Marokko ist ja (vorläufig) nicht in Kriegshändel oder Unruhen verwickelt. König Mohammad VI inzeniert sich relativ zurückhaltend und die Menschen akzeptieren das Leben wie es ist. Inch Allah!

Die diversen 'Sicherheitsorgane' sind natürlich allgegenwärtig: Gendarmerie royale, Militär, diverse 'Police', Securité nationale und mehr oder weniger sichtbare 'Wächter' überwachen das Land. Strassensperren sind sehr häufig und im Süden des Landes verlangen sie Passkopien. Wir haben über vierzig Stück angefertigt und abgegeben!

Ja, Korruption existiert natürlich auch, die machen sich ein 'Taschengeld' mit den wenigen 'Toubabs', den Ausländern. So ein paar hundert Dirhams lösten das Problem, wenn man plötzlich wegen 'zu schnell gefahren' aufgehalten wird. Dreimal habe ich 'abgedrückt' - und die finden dies ganz normal. Also nicht ärgern, sondern den Betrag maximal runterhandeln - notfalls noch mit 'Cadeaux' garniert - ich habe da Feuerzeuge, Zigaretten und Kugelschreiber dabei.

Ja, es gibt Dinge zu akzeptieren hier: Die Frauen sind total verschleiert, Dreck und Lärm ist allgegenwärtig, die Strassen miserabel und Regeln werden nur selten eingehalten. Dass die Sonne dauernd scheint, Benzin die Hälfte kostet und die Menschen naiv-neugierig alles wissen wollen, tröstet nur zum Teil darüber hinweg, dass man eben im 'wilden' Afrika unterwegs ist.

Für uns hat es sich jedoch wirklich gelohnt. Es war ein grossartiges Erlebnis, die Natur und die Menschen auf diese Art und so grundlegend zu erleben. Dass wir mit dem grossen Motorhome reisten, war perfekt. Nie würde ich einen solchen Trip mit einem normalen Auto machen - aus tausend Gründen! Vor allem das Fehlen von guten Restaurants und Hotels ausserhalb der grossen Städte machen eine totale Autonomie unverzichtbar. Der mitgeführte Scooter hat uns zur Erkundung der Innenstädte und der Umgebung auch einen grossen Dienst geleistet.

Ok, der grosse Magreb-Trip ist nun vorbei und wird sich so nicht mehr wiederholen. Wir freuen uns auf Portugal und den Norden Spaniens...
 


 

Langsam der Folklore etwas überdrüssig...                                  05.05.15

Marrakesch ist die 'Hauptstadt der Touristen' in Marokko. Es gibt hier hervorragende Hotels und auch empfehlenswerte Restaurants. Die Kasbah und die Souks sind unendlich und die Stadt ist nun auch sauber geworden. Soweit so gut.

Wir sind seit gestern hier und der Carthago ist wieder mal in Reparatur. Der Autoelektriker hat einen Kabelschaden festgestellt - was den Ausfall der linken Beleuchtung bewirkte - und dies durch eine 'Notleitung' überbrücken können. Des weiteren ist das Kompressorhorn durch den Staub und Sand in den Wüsten gestorben. Er hat mir für morgen eine Hupe versprochen, welche man auf einen Kilometer hören soll. Wohl ein Schiffshorn oder so was...

Marrakesch versucht sich aufzurappeln.

Das Attentat auf dem Jemaa el Fna ist nun vier Jahren her. Die Menschen vergessen schnell - aber der Tourismus ist gewaltig geschrumpft. Marokko ist heute wohl ein sicheres Land, aber eben durch den allgegenwärtigen Islam gezeichnet. Ich habe mit verschiedenen Geschäftsinhabern gesprochen. Die geben die Schuld am Touristenmangel natürlich der 'Krise' und dem schwachen Euro. Wahrscheinlicher ist für mich jedoch, dass die  Islamisierung in unseren Länder vielen Urlaubern einfach die Lust auf 'noch mehr von der Sorte' genommen hat. Allerdings muss ich anfügen, dass wir niemals angemacht wurden, obwohl Julie zu den 10% der Frauen gehört, welche auf Kopftuch verzichten und auch mal einen Jupe trägt, was hier verpönt ist.

Die Menschen sind immer noch offen und freundlich!

Gestern haben wir in der neuen Avenue Mohammad IV parkiert - mit dem Segen der Polizei. Auf der brandneuen Promenade haben Einheimische in den Pavillons ihre Rendez-vous und wir haben uns mit Gin Tonic on the Rocks und einem Sandwich dazugesellt. Die Nacht allerdings war etwas laut wegen dem Verkehr!

Heute sind wir in einer Quartierstrasse hinter einem luxeriösen Appartementhaus positioniert. Eigentlich eine Sackgasse, aber sehr breit. Mann muss solche Perlen einfach finden. Prima, denn man hört nur die Vögel zwitschern und selten verirrt sich ein Auto oder ein Taxi hierher...

Wir haben nun bald alle Städte und Landstriche dieses Landes abgeklappert und so lernt man eine Gegend gut kennen. Keine Stadt ist wie die andere und dies kann man nur auf diese Weise - nämlich durch den zeitnahen Besuch aller Orte - erkennen und erleben. Die noch kommenden Highlights sind Fez, Meknes und das Atlasgebirge - ja und dann geht es wieder mit der Fähre nach Europa...

 


 

Anti-Atlas - wohl die schönste Gegend Marokkos.                        30.04.15

Natürlich ist das Meer für die meisten Touristen, welche in den Süden reisen, das wohl Wichtigste. Allerdings ist Marokko für Badeferien wenig geeignet, da meistens starker Wind herrscht. Lambda-Touristen bleiben in den Hotels in Marrakech oder Essouira und plantschen in den Pools. Kite-Surfer jedoch (die mit dem Drachen) finden hier ein wirkliches Sport-Paradies. Vor allem Dakhla ist berühmt dafür.

Ich liebe die wunderschönen Landschaften, welche nirgends auf dem Planeten soviel bieten wie in Afrika. Marokko ist kein Reiseziel mehr für Massentourismus wie die Türkei, Thailand und Konsorten. Erstens ist der Islam soweit fortgeschritten, dass man kaum mehr unverschleierte Frauen sieht. Damit muss man leben und manchem verdirbt dies die Ferien - denn genau von dem Bild haben die meisten ja von zu Hause die Nase voll. Dann ist auch alles kompliziert geworden. Wenn man mit einem Auto - auch einem Mietwagen unterwegs ist - wird man dauernd aufgehalten um sich auszuweisen. Schade...

Endlich wieder Sauberkeit und etwas Wohlstand.

Schon Boujdour und vor allem Boizakarne sind für marokkanische Verhältnisse sehr saubere und gut geführte Kleinstädte. Natürlich streng islamisch wie bald alles hier. Es gibt in der ganzen Stadt weder ein Bier noch ein Glas Wein! Weder in den Restaurants noch in einem Laden.

Uns geht es vor allem um das Abenteuer 'Reisen im Luxus-Motorhome und, da wir den Senegal aus genannten Gründen von der Liste gestrichen haben, hängen wir andere Destinationen an, eben wie Tafraout im südlichen Antiatlas. Dieser Ort ist ziemlich schwierig zu erreichen, aber ein Naturerlebnis erster Gute, für Interessierte an Wahnsinnslandschaften wirklich zu empfehlen!

Essen im Beduinenzelt mit einem Glas Wein...

Wie oben schon erwähnt, sind wir seit mehr als einer Woche streng 'halal' unterwegs. In der Westsahara und in Mauretanien gibt es keinen Alkohol - auch nicht für Ausländer. Sich damit an der Grenze erwischen zu lassen hatten wir auch keine Lust und es war auch mal ganz lustig, für eine ganze Woche 'trocken' zu sein. Erstaunlich, all die Männer hier vor einem winzigen Kaffee oder einem Glas Thé sitzen und palavern zu sehen. Unvorstellbar bei uns in der Beiz!

Nun, erstaunlicherweise hat es uns nicht mal gestört, denn zu den Speisen hier passt Alkohol weit weniger als zu 'Coq au Vin' oder einer Pizza.

Heute haben wir mit dem mitgeführten Scooter die Umgebung erkundet und verschiedene Geschäfte, Cafés und Ausstellungen besucht. Dies ist nach Tagen des Reisens (im Schnitt 300 km pro Tag) mal wieder süsses Nichtstun und Abhängen. Auch morgen werden wir es gemütlich nehmen - denn auf den engen, schlechten Strassen kommt man eh nicht vorwärts. Vielleicht bleiben wir auch noch einen weiteren Tag!

 


 

Rosso, Mauretanien - Point of Return.                                           23.04.15

Seit gestern abend sind wir hier in Rosso, der südlichsten Stadt von Mauretanien. Temperatur: 46 Grad. Wir könnten morgen nach Senegal einreisen, aber die Sache mit den Bestimmungen ist mehr als ungewiss. Es braucht Visas (kein Problem), eine neue Versicherung und vor allem einen 'Passavant', der nur unter nebligen Bedingungen zu bekommen ist. Den Passeuren zu glauben, ist das ein senegalesischer Colonel, der hier die Bewilligungen beherrscht.

Fazit: Vernunft vor Abenteuerlust.

Wir sind nur ein paar Stunden von Dakar entfernt, aber - nachdem wir auch für die Wiedereinreise nach Mauretanien wieder neue Visas bräuchten - ist das Risiko, hier stecken zu bleiben, einfach zu gross. Mit einem alten Karren (und ohne Julie) hätte ich es vielleicht gewagt - aber das Motorhome, mindestens als Pfand aufs Spiel zu setzen, ist mir dann doch nicht geheuer.

Hitze, Armut, Lärm und Dreck...

Natürlich wussten wir, worauf man sich einlässt mit einem solchen Trip. Ich bin ja mehrere Male in Afrika gewesen und eine Zeit lang hält man dies auch aus. Dann aber - nach tagelangen Widerholung der Szenerie - will man nur noch weg!

Nichts gegen die Menschen hier - keine Aggression, keine offensichtliche Zurückweisung - nur Neugier und sogar Gastfreundlichkeit.

Aber wir sind dafür nicht geschaffen. Ich komme später ausführlich darauf zurück!

 




Dakhla - ein künftiges Paradies?                                                 20.04.15

Heute kommt die Entscheidung: Können und wollen wir ins 'heisse' Mauretanien einreisen?! Noch 500 Kilometer sind es bis zur Grenze. Mauretanien ist ein armes und extrem muslimisches Land. Totales Alkoholverbot und strenge Kleidungssitten - Julie hat sich vorsichtshalber ein Foulard zurechtgelegt...

Apropos Foulard: In Dakhla, wo grosse Investitionen für den Tourismus im Gange sind, ist die konventionelle muslimische Kleidung der Frauen allgegenwärtig. Sogar die jüngsten Mädchen tragen häufig Schleier und Burkas (Totalverhüllung) sind allgegenwärtig. Keine einzige Frau ausser Julie in der ganzen Stadt war unverschleiert! Dies führt dann doch dazu dass man sich in westlicher Kluft unwillkommen und ausgegrenzt vorkommen muss.

Ich denke dass Dakhla - obwohl der Strand mit 'Anschluss' an die Sahara absolut spektakulär und auch für Surfer bestens geeignet ist. Aber eben - die menschliche Umgebung muss ja vor allem in den Ferien auch stimmen! Ich bin mir sicher dass Essaioura für Badefans die einzige Destination bleiben wird. Marokko-Liebhaber werden sich in Marakech noch für Jahre am wohlsten fühlen. Aber Marokko ist grossartig!

 


 

El Alayoun - Westsahara.                                                                18.04.15

IAm Freitag haben wir Agadir abgehakt. Der riesige Hafen ist nicht frei zugänglich und die Stadt selber ist zwar gross, recht offen - aber wie auch Casablanca für Touristen und Liebhaber Marokkos nicht eigentlich attraktiv. (''Agadir - rien a dire'', sagen. scheint es, alle Marokkaner).

Der Markt - wohl der weitaus grösste im Land - ist aber einen Besuch wert. Es gibt wohl kein Metier, das nicht vertreten wäre. Die Fleisch- und Fischabteilung ist nicht jedermanns Sache - aber die Gemüse- und Gewürzstände sind der Wahn. Die Auswahl ist riesig und die Präsentation der Waren in allen Farben ist einfach wunderschön.

Heute abend sind wir in El Alayoun angekommen. Es ist Samstag abend und viel los hier - aber eben auf Art der Muslime. Junge Kerle laufen teilweise singend durch die Stadt und viele Familien sind komplett mit den vermummten Töchtern und Babies auf dem Rücken unterwegs. In den Cafés hocken eher ältere Männer vor ihrem Expresso und palavern mit einer Zigarette in der Hand. Somit ziehen wir es vor, im Mobil zu bleiben und ein reichhaltiges 'Picnic' aufzufahren. Es gibt ja immer etwas zu schreiben, zu lesen und die Bilder anzuschauen - ausserdem macht Reisen bekanntlich auch müde...

Noch 2500 Kilometer bis Dakar.

Seit Tan Tan hat das Kilometerfressen begonnen und heute waren es etwas über fünfhundert. Die Distanz von Agadir bis Dakar beträgt knapp 3000 Kilometer - das heisst für uns eine gute Woche Fahr- und Besichtigungszeit. Nun, nach Tan Tan gibt es nicht mehr viel zu sehen, denn die Wüstengebiete sind zwar vielfältig, aber eben Wüsten, das heisst menschenleer.

Die Strasse (RN1) ist mal mit frischem Belag fertig gestellt, dann wieder in schlechten Zustand - vor allem die Ränder sind abgefahren. Kreuzen mit anderen Lastwagen ist mit Vorsicht zu geniessen und zwischendrin kommen Löcher und Fugen, die einem fast den Deichsel aus der Hand schlagen. Wahnsinn, was hier ein Fahrzeug aushalten muss!

In zwei Tagen entscheidet sich auch, ob wir in Mauretanien einreisen können. Die Visas werden an der Grenze ausgestellt, aber es braucht auch Versicherung (die grüne Karte ist in diesen Krisengebieten nicht gültig) - und dann muss das Wohnmobil zolltechnisch akzeptiert werden. Das Ganze ist nicht eigentlich planbar und so bin ich gespannt, was sich machen lässt. Alle Reisenden aus Europa, die wir angetroffen haben und die teilweise seit Jahren in Nordafrika unterwegs sind, meiden Mauretanien. Keiner war je da. Aber um nach Senegal zu gelangen kommt man um das Westsahara-Land nicht herum!

 


 

Essaioura - DER Badeort Marokkos.                                                15.04.15

Immerhin fast 300km südlich von Casa und Marrakesch liegt Essaioura, vor allem von Franzosen frequentiert. Es wurden in den letzten Jahren Millionen investiert - ähnlich wir in Rabat.

Der Strand ist als natürliche Riesenbucht an sich fantastisch. Der Ort funktioniert auch noch als veritabler Fischerhafen und alte Schaluppen aus Holz werden wieder in Schuss gebracht. Die Medina mit den zahllosen Souks unterscheidet sich nur von den anderen Städten vor allem durch die hohe Zahl von Restaurants - natürlich ausgerichtet auf  zahlungskräftige Touristen! Hier ist Marokko schon lange nicht mehr 'billig'...

Ich habe mit Freunden aus Frankreich, welche hier leben, ein Treffen vereinbart. Wir sassen während zwei Stunden in einer Strandbeiz und ich habe mir eine rote Stirn geholt - wie immer wieder, wenn man sich an der Sonne vergisst. Dann die obligatorische Strandpromenade - die Temperatur ist hier zur Zeit sogar niedriger als in der Schweiz - um dann den Rest der Stadt mit dem Scooter zu erkunden. Wir waren dann auch essen in einem Lokal mit Berber-'Musik' - mit dem Resultat, dass wir das Restaurant mit heiserer Stimme und halb taub verliessen! Na ja, war trotzdem ein sehr guter Abend. Wer sich in Folklore stürzt, muss halt manchmal leiden.

 


 

Rabat - Residenz des Königs...                                                    12.04.15

... und der Administration - das heisst natürlich auch Capitale, die Hauptstadt. Allerdings scheint seiner Majestät die Stadt besonders am Herz zu liegen! Neue Brücken, ein sauber verkleideter Tunnel, sanft renovierte Hafenanlagen mit gepflegten Häusergruppen und nun im Bau: Ein gigantisches Kongresszentrum - a la Dubai. All diese Prachtsmoderne kann man natürlich auch sonst auf der Welt sehen.

Wir interessieren uns jedoch eher für das Leben der Marokkaner und dieses kennen zu lernen braucht einen kundigen Guide. Dieser, namens Ahmed, bietet sich dann auch schnell an. Man ist in diesem Land auf Schritt und Tritt von Menschen, die einem mehr oder weniger Angebote aufdrängen verfolgt - aber dieser hier ist anders. Eine sehr gepflegte Erscheinung, perfekt rasiert, in einem sauberen Hemd und weissen Flanellhosen, dazu eine Markenbrille. Seit dreissig Jahren macht er den Job und er führt uns durch die Medina, wir erhalten Proben von Gebäck und weiterem - es wird eine kilometerlange Odyssee durch Souks und Kashba.

Nach der Enttäuschung mit dem dreckigen, aggressiven Tanger-City ist Rabat ein Trost. Wirklich sauber, geschäftig und nur von wenig Touristen heimgesucht. Die Restaurants am Hafen sind international und sind denen an der Cote d'Azur oder in Barcelona ebenbürtig.

Unterdessen haben wir uns schon ein wenig an die Kleidungssitten der Frauen gewöhnt, aber die Verschleierung bleibt das Auffälligste an den Menschen in diesem immer mehr islamisierten Land. Trotzdem, gerade auf den Märkten oder auf den Strassen in der Stadt kommt es vor, dass auch von Frauen im Tschador ein Blick oder ein Lächeln erwidert wird.

Wir besichtigen noch ein Riad (Herrenhaus), das gerade minutiös umgebaut wird und eine Art Mausoleum für Marabus - normalerweise, wie er versichert, für Westler nicht zugänglich. Nun ja, einfach muslimische Tradition, aber handwerklich teilweise wirklich eindrucksvoll, besonders was die Mosaikarbeiten angeht. Wir besichtigen - nun doch ermutigt - auf die eigene Faust die Souks von Salé, der Stadt auf der anderen Seite des Hafen. Die haben eigene Taxis (gelb) und fahren nicht nach Rabat - dort sind die Taxis blau und fahren nicht nach Salé. Dafür hat es ein nagelneues Tram von Alsthom - fast ein provokanten Stilbruch vor der jahrhundertealten Silhouette der Stadt.

Mutig ins pulsierende Leben tauchen...

Abends machen wir eine grosse Tour mit dem Scooter, natürlich mit Helm. Die Fahrerei hier ist gelinde gesagt nervös und ein Blinker wir fast generell übersehen. Am schlimmsten sind die Taxis und von denen hat es Tausende hier.

Zum Horror von Julie scheint es am ungefährlichsten zu sein, mit dem vollen Tempo des übrigen Verkehrs mitzuhalten und zwischen den beidseitig drängenden und hupenden Fahrzeugen seinen Slalomparcour zu finden. Flucht nach vorn und die Mitte der Fahrspur verteidigen ist das Mittel um nicht gerempelt zu werden...

Wir essen dann 'privat' - auch auf Vermittlung unseres Guides - um ihm eine Freude zu machen und in einen streng muslimischen Haushalt zu gucken. Es gibt Tee (whisky marocain, wie er lacht), süsses Brot, dann ein Couscous mit Mineralwasser und zum Schluss Gebäck mit Orangensaft und noch mehr stark gesüssten Pfefferminztee. Ueber die Wohnverhältnisse möchte ich nicht berichten, aber für die Frau, die den ganzen Tag - ausser für Einkäufe in der Medina - zu Hause verbringen muss, schon heftig. Immerhin hat sie einen modernen, riesigen Fernseher mit hunderten von Programmen - viel mehr als wir bei uns kennen - natürlich alles auf arabisch...

 


 

Vor Rabat: Am 'Plage des Nations'.                                           11.04.15

Nach der Fahrt durch die Armenviertel vor der Stadt - ja viele Menschen hier sind wirklich arm! - nun wieder in der Sphäre des Luxus. Am 18km langen Strand wir 'gebaut wie verrückt'. Häuser - fast alle serienmässig mit eigenem Pool - werden zu Hunderten aus dem Boden gestampft. Die Bauqualtät ist, wie ich sehen kann, mittelmässig, aber der Komfort offensichtlich hoch. Für wen soll dieses Luxusresort entstehen? Für Einheimische aus der nahen Hauptstadt? Für Ausländer, wenn ja für welche? Man kann es hier nur aushalten wenn man sich entweder in seinem Ghetto einsperrt oder gegenüber all dem Dreck und Elend immun geworden ist...

Der Sonnenuntergang war gigantisch. Das Meer ist trotz Windstille recht heftig. Atlantik heisst halt Ozean und nicht Mittelmeer! Gegen eine kleine 'Taxe', ein paar Zigaretten und zwei Bier liess uns der selbsternannte 'Chef de Plage' hier übernachten.

Mit Eifer waren er und seine Kumpels dabei, das Fahrzeug zu positionieren - sogar mit Keilen wollte er den Hannibal in perfektes Lot bringen. Die Kerle können rührend nett sein. Die Einladung zum Fischessen aus dem Kofferraum des Autos eines Kollegen schlugen wir dann aber aus!

Am Morgen dann die Show der Bauarbeiter: Unzählige dieser Taglöhner stehen rum mit ihren gelben Helmen auf dem Kopf. Zwei, drei davon arbeiten tatsächlich, nageln Bretter, legen Eisen und bereiten das Betonieren vor. Irgendwie geht es vorwärts - wenn auch sehr gemächlich!

Dreissig Meter weiter weg im Meer üben ein paar Surfer und die verschleierten Mütter sind mit ihren Kindern am Strand. Alle, auch die kleinsten, sind angezogen - zwar die Füsse nacht, aber mit halblangen Hosen und der Oberkörper voll bedeckt. Die gehen dann so, das heisst bekleidet ins Wasser - und triefend nass nach Hause...

 


 

Geschafft - unterwegs in Afrika.                                               09.04.15

Um 9 Uhr standen wir in der Kolonne zum Einschiffen bereit. Nichts bewegte sich. Dann ging es doch schrittweise durch die Einfahrtspforten. Interessant - und eine Vorahnung wie es weitergehen könnte - war das Vorkommnis, dass sich zwei Marokkaner im Jaguar, beziehungsweise BMW X, beim vor uns einfach in die Kolonne drängten - und zwar auf eine Weise, die bei einem allfälligen  Nichtnachgeben sicher zur Kollision führen. Faustrecht pur von offensichtlich Neureichen, die auf die Rechte anderer und Anstand scheissen!

Nun ja, wie haben ja Zeit. Endlich - nach 4 Stunden Verspätung dann die Abfahrt - und im Gegensatz zu meinen Befürchtungen ist die See nicht zu aufgebracht. Die Kotztüten bleiben an ihrem Platz in den Sitzlehnen...

Die Immigration - immer ein Abenteuer. 

Da wir als hohes Fahrzeug als letzte eingeschifft wurden, waren wir auch die letzten am Zoll. Die vor uns stehenden Fahrzeuge liessen nichts Gutes erahnen. Alle wurden ziemlich gefilzt!

Mein Inspektor war ok - liess mich ein wenig mit den Formularen herumrennen - und bestieg dann das Fahrzeug. Ein bisschen an den Wänden klopfen - und dann die Frage: Haben sie Bücher dabei? Ich sagte ja, und Karten. Er präzisierte dann: Bibeln zum Verschenken? Oh nein, versicherte ich, ich praktiziere nicht sehr intensiv...

Alles ok, weiter zu den nächsten Posten. Ich habe sie nicht gezählt - aber irgendwann waren wir auf der neuen Autobahn nach Casablanca unterwegs. Warum zum Teufel sind die Borde so sauber? Keine Flasche, kein Taschentuch liegt am Rand! Werden bei Littering gleich 30 Peitschenhiebe fällig? Mistere! Das will ich noch herausfinden - denn wenn ich an die Strassenränder in unseren Ländern denke...

 


 

Ein paar Betrachtungen zur Reise...                                           02.04.15

Zu den schönsten Orten der Welt gehören ohne Zweifel grosse Teile Afrikas. Australien ist eindrucksvoll,  Amerika spektakulär - aber der afrikanische Kontinent übertrifft alles. Ein Traum für jeden Menschen, der Naturschönheiten geniessen kann. Leider ist die politische Situation alles andere als stabil und ungefährlich.

Natürlich kenne ich Afrika schon gut und seit langem. Ich bin mit dem eigenen Flugzeug mehrere Male über dem schwarzen Kontinent unterwegs gewesen - unter anderem bis Senegal, den Kanaren und natürlich ganz Nordafrika von Marokko bis Tunesien. Das letzte Mal war ich mit einem Pilotenfreund in Tanger - aber nur für einen Tag - und zum Spass, weil wir in Malaga waren.

Noch vor ein paar Jahren wollten wir von Spanien nach Fez - aber die waren nicht bereit, mir auch nur die Landung zuzusichern, zur masslosen Enttäuschung von Alice auf dem Flughafen von Valencia! Leider ist die Wegelagerei und Geld-Erpresserei auf den 'Terrains' schon seit Jahren so schlimm geworden, dass mich der Mut verlassen hat, das frustrierende und teure Abenteuer nochmals zu versuchen. Mit dem Flugzeug ist man ja erst mal äusserst hilflos. Auf dem Flugplatz angekommen ist mal erst mal obdachlos und ohne Fahrzeug. Das ist in zivilisierten und durchorganisierten Ländern kein Problem - aber in Afrika hat eigentlich jeder der mir bekannt ist, nur schlechte Erfahrungen gemacht.

Keine Abenteuer-Tour, sondern Komfort und Sicherheit.

Sicher tönt Paris-Dakar nach Gefahren und wir alle wissen, dass das (heute sinnlose) Rennen 'Dakar' nun in Südamerika stattfindet. Es sind Fahrer erschossen worden! Heute - und dies kann natürlich jederzeit ändern - ist die Strecke von etwa 6000 Kilometern durchgehend asphaltiert und sogar mit einem Privatwagen zu bewältigen.

Mit einem Auto möchte ich die Fahrt jedoch nicht unternehmen - da ist mir die Unterkunftsfrage, eventuelle Wegelagerer und die Probleme mit Nahrung und Hygiene doch etwas zu riskant. Für solche Missionen mit meinen Ansprüchen haben wir den Hannibal - der immerhin von Portugal über Norwegen bis in die Türkei schon ganz Europa klaglos gemeistert hat. Der totale Komfort, der verfügbare Raum und die Sicherheit (inklusive autoritärem Erscheinungsbild) sind für die Aufgabe optimal.

Der Carthago-Liner ist ein 7t schwerer Motorwagen - so steht es im Ausweis - und kann auf schlechten Routen auch mit grosser Bodenfreiheit und einem starken Dieselmotor aufwarten. Ich verspreche mir sehr viel von der Expedition, die zwei Monate dauern soll - an den schönsten Orten der Welt! Die Tour ist anspruchsvoll und führt auch durch Gebiete der Polisario in Südmarokko und Mauretanien, welche aber heute nicht mehr durch Schutztruppen begleitet werden müssen. Aber das im versunken Mali ist ja nicht weit - wir werden sehen.

Die optimale Strecke bin ich nun am austüfteln. 

Es macht natürlich immer Spass eine solche Monstertour vorzubereiten. Mit den heutigen Hilfsmitteln wie Internet, Google Maps, den zahllosen Reiseberichten und auch meinen guten Sprachkenntnissen ist es eine spannende Aufgabe, das Ding wirklich perfekt vorzubereiten.

Mir ist es wichtig, dass alle denkbaren lohnenden Höhepunkte einer solchen Reise - sowohl im geographischen, kulinarischen und menschlichen Bereich - auch berücksichtigt werden. Diese Tour gibt es nur einmal! Ich will einfach nichts, wirklich nicht verpassen und ein tolles, unvergessliches Riesenerlebnis produzieren. Auch die Flughäfen werde ich besuchen. Vielleicht, vielleicht gibt es dann doch noch einen Afrikaflug - wenn ich mich auf die Verantwortlichen verlassen kann. Sie sehen, ich habe immer noch einen Anschlussgedanken im Kopf und der Aufwand ist mir meistens egal. Nur die Demütigung einer missratenen Mission kann ich nicht ertragen!

 

 


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