:: Gregor Fischer ::

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Fulminantes Jahresende!


Dezember 2010

TAGEBUCH



Friedlicher Jahresausklang an der Costa.                                     
 31.12.10

Am Schluss war es der beste Entscheid, das Neujahrswochenende in Spanien zu verbringen. Temperaturen von gegen 20 Grad erlaubten auch, ein paar Schritte draussen zu flanieren, ohne sich wie ein Eskimo einpacken zu müssen. Prächtig!

Na ja, im Hotel war es dann ziemlich lärmig und nach dem opulenten Nachtessen zogen wir uns aufs Zimmer zurück. Zum Abfeiern wie die Irren gibt es ja auch wirklich keinen rationalen Grund.

Also ein sehr ruhiger Jahresbeginn. Was anderes wollten wir ja auch nicht.
Mission accompli - aber nächstes Jahr bestimmt ganz anderswo!



Ferienstress - abhauen, aber wohin denn nur?!                           
 27.12.10

Nun, die letzte Woche des Jahres ist eh 'durchzogen' - sicher ist: Wenn man nicht frieren will, muss man ans Meer oder gleich weg vom Kontinent! Da mein US-Motorhome anscheinend noch nicht eingelöst ist, bleiben Spanien oder Frankreich - Mittelmeer oder Atlantik.

Die Satellitenkarte sieht allerdings bedrohlich aus. Wo auch immer man sich aufs Jahresende aufhalten wird, steifer Wind ist angesagt und die Temperaturen werden höchstens etwas über zehn Grad steigen. Immerhin, Tapetenwechsel allein tut schon gut und ich bin seit immerhin zwei Wochen in der Schweiz - aber morgen gehts los...



Rote Schleierfrau - ein böses Omen?!                                         28.12.10


Die Schweizer Regierung wird seit Jahren international - ausser in Sachen Steuerstreit - überhaupt nicht wahrgenommen. Was aber noch schlimmer scheint, ist die Tatsache, dass aus den ehemals politisch sehr interessierten Schweizern ein Volk der Gleichgültigen gegenüber 'Bern' geworden ist. Nicht mal die Abschaffungs-Initiative hat mehr die Gemüter erregen können. Die Gutmenschen schweigen aus Angst, sich lächerlich zu machen und das Geschimpfe auf 'die Ausländer' der anderen Unzufriedenen hat nun auch versiegt...

Nun ist also die 'rote Micheline' wieder Bundespräsidentin. Die Wahl war lustlos und das Ergebnis das schlechteste sein neunzig (!) Jahren. Die Dame wird also ab sofort wieder unsere Eidgenossenschaft vertreten - oder vielmehr, was heute noch davon übrig ist.

Kein Land dieser Erde hat soviele Ausländer zu 'verdauen' - nicht mal ehemalige Kolonisten wie England und Frankreich. Daher hat sich die Schweiz auch was Einmaliges zu bieten:
Ghettos für Superreiche. Die kantonale Steuerhoheit oder -Freiheit, wie man will erlaubt diesen etwas unanständigen Wettbewerb auf dem Buckel der Normalverdiener. Somit verschwinden die Einheimischen aus Kantonen wie Schwyz und Zug, um den Sahiris, Ospels, Vekselbergs und Kohns - den neuen Herren des Geldes - Platz zu machen.

 Auf dem Weg in die EU?

Vor Jahren haben anlässlich der Weltausstellung die Macher des Schweizer-Pavillon für einen Skandal gesorgt, nachdem sie den Slogan 'La Suiza non exista' aufs Banner schrieben. Man hat dies zu jener Zeit nur als Provokation auffassen können - niemand ahnte, dass dieser saloppe Spruch in ein paar Jahrzehnten zur veritablen, unumkehrbaren Situation werden könnte. Ich habe keinen Zweifel, dass die Schweiz - ob die Bürger wollen oder nicht - der EU betreten muss. Ich sage bewusst, dass wir 'müssen'.

Genau auf die Weise, wie wir unser Bankgeheimnis, die 28-Tonnenlimite für Lastwagen und den Anflug auf Kloten nicht verteidigen konnten, wird die Globalisation uns nichts anderes übrig lassen,
als unser Land als Region mit ulkigen Bräuchen, schönen Landschaften und der Erinnerung an ehemals fleissige Bürger in die 'europäische Gemeinschaft' einzubringen.
Ich sage dies nicht aus Bitterkeit: Die Grünen, die Sozialisten und andere 'Gutmenschen' wird dies nichtmal freuen - es ist ihnen einfach scheissegal.



In 'St.Moritz-Airport' macht sich Hilflosigkeit breit!                        
23.12.10

Tragisch für die Bruchpiloten - aber Glück für die Anwohner! Dass der kleine
Beech-Plastic-Jet nicht auf Wohnhäuser stürzte, ist ein schlichter Zufall! Das wissen die Einwohner, die Flugplatzbetreiber und natürlich auch die Behörden. Dass der nächste Crash schon bald kommen wird, ist so gut wie sicher.

Plötzlich wird das eigentlich harmlose Plätzchen im Hochtal vom Engadin zum 'anspruchsvollsten Flughafen der Welt' - wo doch Sion oder Lugano, um nur die nächstgelegenen zu nennen, mindestens die gleiche Disziplin verlangen. Sobald gewisse Piloten gefordert werden, geht nichts mehr. Man kann es saulustig haben auf dem Simulator in Paris oder Orlando, aber wenn es ernst wird, sind beherrschte Männer gefragt!

Närrisches Pilotenquiz.

Richtig lächerlich wird die Sache aber, wenn man den Panik-Aktivismus der Verantwortlichen in Samedan dann etwas näher betrachtet.

Die bringen es tatsächlich fertig, eine Runway-Safety-Database, welche Online zu absolvieren ist, als Voraussetzung für allfällige Landegelüste auf ihrem Strip zu verlangen!

Abgesehen davon, dass ein heikler Anflug auf dem Simu oder eben real erlebt werden muss, sind Privatpilotenfragen über Luftdruck und Segelflieger-Flaggen einfach unnötig. Dieser Blödsinn hat mit der Flug-Sicherheit bei einem Durchstart wie in diesem Falle nichts zu tun. Ich werde mich weigern, eine Stunde meines Lebens mit solchem Scheiss zu verplempern - aber was wollen all die armen Piloten, welche um ihren lausigen Job bangen? PS. Das BAZL verlangt anscheindend jetzt einen 'Prüfungsflug!

 


 

Was transportierten die beiden?!                                                 21.12.10

Ein Flugzeugunfall ist meistens eine Verkettung von ungünstigen Umständen - oder schlicht miserabler Flugzeugführung. Kerosin war noch in der Kiste, sonst hätte sie nicht so lichterloh gebrannt. Gut, Fachleute wissen, dass der verunfallte Typ aus Kunststoff gefertigt war und sich darum fast vollständig in Rauch auflöste.

Wenn zwei Piloten (
für diesen Kleinjet genügt einer) auf DIE Weise verunfallen, ist dies SEHR aussergewöhlich. Die beiden mussten äusserst nervös gewesen sein. Warum? Was verbarg der 'Leerflug' von Kroation nach St. Moritz? Mussten die den dringend benötigten Schnee anschaffen?

Vielleicht hat sich das Geheimnis ja in Rauch und somit Luft aufgelöst. Hoffentlich wird der 'Schnee' in St.Moritz jetzt nicht zu knapp mit all den verschneiten Strassen - und so kurz vor dem Sylvester. Wie sollen sonst all die Schönen und Reichen abfeiern - sich etwa mit Alk die Birne zudröhen? Igitt - doch nicht!

 



Yugo-Driving - wie gehabt...                                                              20.12.10

Vorurteile sind da, genährt zu werden - denn Vorurteile entstehen ja aus Erfahrungen une werden dann kolportiert.

Ein Prachtsexemplar eines Balkan-Exemplars inszenierte sich heute morgen und 3 Uhr: An Bord des aufgemotzten (klar!), schwazen (muss sein!) und bestimmt geleasten (wie immer) Golf krachte der Nachtschwärmer 'aus ungeklärten Gründen' in einen stehenden Lieferwagen.

Dass er sich dann bei Eintreffen der Polizei dermassen als Wüterich benahm, dass er trotz
Verletzungen in Handschellen abgeführt werden musste, passt nahtlos ins Bild unseres in grosser Ueberzahl vorhandenen Standard-Balkaners! Nur gut, dass seit kurzem immer mehr durch die Medien über diese gewalttätigen Sippen berichtet wird...

 



Lumengo, das schwarze Loch der 'Sozialmenschen'. 
 11.12.10

Der Bieler mit angolanischen Wurzeln sitzt immer noch in Bern - trotz Verurteilung und dem Versprechen, zurückzutreten. Viele haben es schon geahnt und so ist es gekommen: Dem Afrikaner geht es nur um die Kohle - immerhin kriegt er über zehn Mille pro Monat als 'Nationalrat' fürs Nichtstun. Darauf wird einer wie Lumengo nicht verzichten - und Dinge wie Anstand und Ehre sind ihm vollkommen fremd.

Nationalrat? Mit unserer 'Nation' hat er gar nichts zu tun - ausser dass er sich einen roten Pass erschleichen konnte.
Natürlich sind einige zufrieden, dass sich das Problem 'Schwarzer Nationalrat' nun wohl bald für immer gelöst hat.

Lumengo ist von linken, querulantischen und natürlich selbsternannten Gutmenschen sozusagen als Provokation in
den Nationalrat gehisst worden. Niemand hat wahrscheinlich je gedacht, dass der Mann unserem Land irgend etwas anderes als Aerger bescheren würde. Diese Annahme wurde zementiert.

Die Schweizer werden sich nun rasch bewusst, dass sie dem Schwindel des imaginären 'Integrierbaren Asylanten' aufgesessen sind. Alles hat man ihm geschenkt, Afrikaner Lumengo:

Sein absolut untaugliches Asylrecht ist in einem Härtefall-Rekurs dann doch noch durchgekommen. Man weiss ja, die Zwängerei der Asylindustrie! Damals waren die Behörden noch naiver als sie heute sein dürften. Lumengo durfte bleiben.

Der Schweizer Steuerzahler hat ihm dann ein Studium bezahlt - ob dies je einmal zum Abschluss gekommen ist, entzieht sich der öffentlichen Erkenntnis. Zurückgegeben hat er der Schweiz nichts. Weder hat er gearbeitet, noch sich bemüht, etwa seinen Landsleuten zu helfen.
Egoistisch profitieren von den dummen Schweizern ist sein Geschäftsmodell.

Irgendwann ist dann die Linke auf die, wie sie heute selber wissen, saudumme Idee gekommen, den Typen zur Wahl aufzustellen. Wohl als Provokation gedacht - aber immerhin endete Lumengo als erster 'Schwarzer' unter der Bundeshauskuppel. Dass jemand ausspricht, dass Afrikaner nur als Dealer und Sextäter auffallen, flächig gewalttätig sind und über das Wort Ehrlichkeit nur lachen können, gefällt vielen Gutmenschen nicht. Rassismus rufen sie...$

 

Verheizt! Nicht mal die Grünen wollen ihn noch!               

Viele haben es schon geahnt und so ist es gekommen: Dem Afrikaner geht es nur um die Kohle - immerhin kriegt er über zehn Mille pro Monat als 'Nationalrat' fürs Nichtstun. Darauf will er sicher nicht verzichten! Denn Anstand und Ehre sind ihm vollkommen fremd.

Nationalrat? Mit unserer 'Nation' hat er gar nichts zu tun - ausser dass er einen roten Pass erschleichen konnte.

Der Typ ist so peinlich, verlogen und stur dass ihn - trotz seiner 'Stimme' in Bern  - sogar die Grünen, welche ja sonst jede Provokation begrüssen, abweisen. Es ist eigentlich egal ob er zurücktritt oder noch bis zum Mandatsende bleibt - in Bern hat er eh nichts mehr verloren.
Eine Tragik für die Afrikaner in der Schweiz - aber auch ein Gewinn für die Oeffentlichkeit: So einer wird bestimmt nie mehr gewählt. Auch die unbelehrbarsten Gutmenschen sind wohl vor dieser Sorte Exoten für ewig geheilt. Nochmals: Danke!

 

 



Wörter des Jahres: Ein Spiegel der Volks-Stimmung.                
 17.12.10

Es sind die Wächter über die Sprache, welche jeweils unter Mitwirkung von Umfragen die wichtigste Wortschöpfung des laufenden Jahres küren.

In Deutschland hat
'Wutbürger' die Palme gewonnen. Nach den Protesten gegen fast alles, insbesondere jedoch Stuttgart 21 und die Castor-Transporte ist der Zeitgeist klar: Das Volk ist sauer, verunsichert und macht auch nicht Halt davor, dies öffentlich zu zeigen. Es sind nicht mehr nur Chaoten, welche aus Spass an der Randale wüten - sondern immer mehr normale, besorgte Bürger: Wutbürger.

Nicht weniger aufschlussreich ist das Schweizer Wort des Jahres:
Ausschaffung. Man sieht: Die Stimmung ist mies!



Good News? Einer wehrt sich endlich!                                          
 16.12.10

Rentner in U-Bahn totgeprügelt, Ehepaar im Haus von Dieben erschossen, Türke erschiesst Wirtin - und so weiter. Täglich gehören diese Nachrichten zu den Ueberschriften und tatsächlich haben wir uns daran gewöhnen müssen.

Das die Polizei nichts unternimmt, die Richter Kuscheljustiz betreiben und Ausländer sich alles erlauben können - so tönt es allenthalben.

Einmal hat sich das Blatt gewendet: Ein Rentner - immerhin fast 80 Jahre alt - hat nicht einfach kapituliert sondern
sich gewehrt und einen der Peiniger niedergeschossen. Der erschossene Albaner wurde schon im Kindesalter straffällig: Raub, gefährliche Körperverletzung, Einbruch, Diebstahl. Laut Angehörigen soll er vor Gericht immer mit Sozialstunden davongekommen sein. Seine Komplizen: Ein Kongolese , ein kurdischstämmiger Iraker (23) und zwei Türken (22 und 24)

So sollten sich alle verhalten, bevor sie (ein totes) Opfer werden!

Dass fünf schwer Kriminelle einen feigen Raubüberfall auf ein Greisen-Ehepaar machen und dabei ins Verderben rennen ist neu! Vier sitzen nun im Gefängnis und einer liegt unter der Erde -
weil sie auf einen der seltenen Bürger getroffen sind, der sich noch nicht zum Feigling erziehen liess. Ich denke, dass heute ein bisschen Artillerie und der gekonnte Umgang damit in jeden Haushalt gehört!



Shocking - the CNN is getting a HANGAR-QUEEN!                        
 14.12.10

Genau drei Monate ist es her, dass die Skylane geflogen ist! Ein Vierteljahr.

Das hat natürlich seine Gründe und der Herr Pilot hat auch seine Ausreden: Nun, ich war überall, aber selten länger im Chateau - es war ein Kommen und Gehen. Des weiteren hat der gute Bauer auf der Südseite der Piste einen vertablen Lawinenschutzzaun aufgestellt, der den Start und vor allem die Landung behindert. Das muss ändern - er weiss es, aber wie sagte Houllebecq noch?

Gestern habe ich nun den vielleicht letzten Flug dieses Jahres absolviert. Gut gegangen, logisch. Wahnsinnswetter, aber auch hier weht die Bise. Ca caille...



Grand Beau - mais terriblement chiant...                                          13.12.10

Nach all den Jahren hier kenne ich die Administration dieser Nation zur Genüge. Es kommt vor, dass ich ein Auto am Bahnhof oder Flughafen stehen lassen muss. Falls dieses Schweizer Schilder trägt, ist das Vorhaben in Sarkoland eine ganz schlechte Idee! Meistens wird abgeschleppt oder gar beschlagnahmt.
Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, gibt es nur eines:
Das Fahrzeug verzollen und hier im Lande gebührend einlösen.

L'Administration - macht dem schlechten Namen alle Ehre!

Nun, ich dachte es mir: Nachdem ich den ganzen Papierbettel beieinander hatte, fanden die Peiniger im Backoffice der Prefektur doch noch was raus: Der 'Quitus fiscal' fehlt! Dies ganz am Ende des mit Anstehen verbrachten Morgens...

Für dieses Dokument muss man sich durch die ganze Stadt quälen - denn dafür ist der Cité administrative aufzukreuzen und die haben über mittag natürlich dicht. Dann wieder anstehen, klar - aber vielleicht fehlt wieder was? Ich gebe nicht auf!
Heute habe ich  entscheiden, dass die Wahsinns- Prozedur durchgezogen wird - ich will den guten, alten Voyager nicht zum Verschrotten bringen...

Immerhin, der Voyager ist provisorischer Franzose.

Es war ein Wechselbad der Gefühle! Einer entwürdigenden Behandlung durch eine ungeküsste, hässliche Karikatur einer Beamtin folgte beim nächsten Amt ein junger Mann, dem es Spass machte, die Probleme aus der Welt zu schaffen.
Ein kleiner Triumph und die Bestätigung, dass Hartnäckigkeit eben immer noch zum Ziel führt.

Natürlich bin ich mir bewusst, dass mein Engagement eigentlich lächerlich ist. Ich kann mir ja hier einen Neuwagen kaufen (habe ich vor einem Jahr auch gemacht) - aber das kann jeder, der Geld hat.
Die Nerven behalten, stoisch und ruhig weitermachen - das ist die hohe Schule der protestantischen Disziplin!

Die Aktion erinnert mich vielleicht an meine jungen Jahre, wo ich mit Inbrunst gegen die meinen Vorhaben feindlich eingestellten Behörden nicht kleingegeben habe. Muss das mal mit dem Psy besprechen...


 

US-Motorhome: Grosse Brötchen backen, bitte!                   11.12.10

Ich weiss, man soll nicht immer übertreiben. Auf der anderen Seite spricht man doch von Integration, Anpassung an die Sitten und so weiter..

Ja, ich hab's getan und eines der monströsen amerikanischen Motorhomes gekauft. Eigentlich sind die Dinger lächerlich gross, mit jedem Kitsch ausgestattet und entsprechen einer Periode des American Life, in welcher man noch ernsthaft dachte, dass alles möglich sei.

Der Markt der RV's (man nennt die Ungetüme Recreational Vehicles) ist nun massiv zusammengebrochen und darum sind sie nun zu aussergewöhnlichen Konditionen erhältlich. Aber nicht dieser Umstand allein hat den Entscheid beflügelt, sondern allein die Tatsache, dass die grosse Amerika-Tour wirklich fällig ist.

Big is beautyfull!

Wenn schon der Camper gross ist, muss auch das Vorhaben entsprechen. Ich werde von Florida der Ostküste entlang nach Nova-Scotia fahren und dann ganz Kanada durchqueren. Kaum einen Nationalpark werde ich auslassen und dann das Vehikel im Westen von Kanada einstellen. Ein paar Monate später kommt die Westküste an die Reihe mit dem Besuch von allen amerikanischen Extremen wie die Boeing-Werke in Seattle, dem Yellowstone-Park und dem Salzsee in Utah. In einer dritten Phase ist Kalifornien EXTREM im Programm - vielleicht mit einem Abstecher nach Mexico - wenn die Verhältnisse es zulassen. Ich freue mich auf Amerika auf Rädern
...

 



Die Illusion, sich nicht drängen lassen zu müssen.                      
 10.12.10

Sicher, manchmal ist es mir nicht ganz wohl dabei, wenn ich gemahnt werde. Regelmässig passiert dies mit dem Einreichen der Steuererklärungen. Dabei ist dies ja heute dank dem 'Computer' mit wenig Aufwand verbunden. Irgendwie ist aber dadurch der Charme der individuellen Darstellung jedoch verschwunden.

Steuern bezahle ich eigentlich immer sofort - ausser, ich hätte was nachzuverhandeln. Das geht dann meistens länger, denn es gibt dann Widerstände zu überwinden. Gewisse Sachbearbeiter sind beleidigt, wenn ihre Korrekturen kritisiert werden - sie führen sich auf wie Amtsträger aus alten deutschen Filmen. Dann gilt es sehr diplomatisch zu sein...

Man neigt gerne zur Prokrastination!

Allerdings sind die Beamten der Veranlagungs-behörden in der Schweiz kompetent und nur zeitweilen kleinlich. Das letzte Mal war dies beim Verkauf, das heisst dem Rückkauf - meines
DeLorean aus einer meiner Firmen der Fall. Obwohl die Bilanzsumme eben dieser Company mehrere Millionen beträgt, ist man dann an ein paar Tausendern hängengeblieben. Ich musste ich beweisen, dass dieses Auto einen Wert von nur geschätzten vierzigtausend Franken hat. Der Beamte war wohl der Ansicht, das Auto hätte Millionenwert und ich möchte der Firma Mittel entziehen. Inserate aus dem Internet, welche ich einreichte, haben dann weitergeholfen. Solcher Scheiss stinkt mir dann schon, weil es aufwändig und zeitraubend ist. Irgendwie ist man als ehrlicher Steuerzahler ob all dem Misstrauen ein wenig beleidigt - ich jedenfalls schon



Das ist aber sauschnell gegangen!
                                                             
 10
.12.10

Die abenteuerliche Story um die Enteignung des
Peter Kneubühl, dessen Verhaftung und Ruhestellung und vor allem die unglaublich doofe Polizeiaktion sollen offensichtlich aus dem Gedächtnis der Menschen sofort verschwinden. Schwamm drüber und vergessen das Ganze - denken sich wohl die Behörden.

Man darf aber nicht vergessen, dass die peinliche Rambo-Affäre die Oeffentlichkeit einerseits Millionen gekostet hat und vor allem einen Teil des Quartiers für Tage lähmte.

Schulen geschlossen, Menschen traumatisiert und Geschäfte geschädigt - nur, weil man einen
relativ harmlosen Rentner ganz zur Sau machen wollte. Die Story ist jedoch ich die Hose gegangen - diese Behörden kann man seither beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen. Ein 'Riesenwaffenlager' wollen sie gefunden haben (Lüge) und Kneubühl soll einen Mann in den Kopf geschossen haben. (Lüge?)

Kneubühl also doch vollkommen harmlos?!    

Ganz merkwürdig ist die Käuferschaft - ein Herr Glaus. Gibt an, vor der ganzen Geschichte nichts gehört zu haben - obwohl er in der Nachbargemeinde wohnt. Was er mit der jämmerlich zugerichteten Liegenschaft tun will, weiss er offensichtlich auch nicht. Er sieht auch nicht aus wie einer, der das Geld für den Kauf - immerhin über 400000 Franken  - aufbringen könnte. Entweder ist der Mann vorgeschoben oder er weiss sehr wohl um die Ungefährlichkeit von Kneubühl und die falsche Anschuldigung gegen denselben.

Kein Witz:
Dieser Herr Glaus 'möchte Kneubühl gerne für ein Glas Wein ins Haus einladen'...! Entweder ist er dumm und ein ganz naiver Typ und er wird sich besser mit einer kugelsicheren Weste ausstatten, wenn Kneubühl so gefährlich ist, wie behauptet wird. Was weiss der Herr Glaus aus Port?



Das gute Gefühl, dass wirklich was läuft.                                     
 08.12.10

Es gibt öfters Perioden, welche einem den unbestimmten Eindruck geben, dass alles nur festgelaufen und immobil ist. Das kann im privaten, beruflichen oder eben auch im öffentlichen, politischen Bereich vorkommen. Jetzt, gegen das Jahresende habe ich aber das Gefühl, dass verdammt viel angestossen worden ist. Nicht nur durch Assange und den entlarvten US-Behörden, sondern auch durch die geläuterte Massenpresse. Plötzlich wird nicht mehr täglich über den 'Irren von Teheran' hergezogen und auch das gefährliche Nordkorea scheint nicht mehr so bedrohend...

Dies hat nichts damit zu tun, dass der Iran-Boss Ahmadinedschad über Nacht sympathischer geworden wäre! Ich denke vielmehr, dass einige Redakteure im Zusammenhang mit der Wikileaks-Affäre begriffen haben, dass
die Verteufelung einer Person genau das Gegenteil erwirken kann, was die Verunglimpfer eigentlich wollen. Anstatt sich angeekelt abzuwenden, hören die Menschen genau hin und entdecken dann die verborgene Wahrheit hinter den Lügen

Nicht Al Quaida macht Angst - aber 'the Government' immer mehr.

Ich habe ja den Monatsanfang in den USA verbracht und dort die 'Temperatur und Stimmung' erfassen können. Die Angst vor dem Terror - mindestens dem arabischen - ist schlicht nicht mehr existent. Die Menschen sind zwar zum grössten Teil überzeugt davon, dass grosser Aerger auf sie zukommen wird - jedoch nicht von Al Quaida, sondern von Washington und der Wallstreet. Davor schützen die Cops niemanden!

Die meisten Amerikaner haben Obama eh nicht viel zugetraut und ihn eben als kleineres Uebel akzeptieren müssen.
Es bestehen 'drüben' kaum mehr Zweifel, dass Obama und seine aufgezwungene Administration gesamthaft ein Werkzeug der Bankster und der Zionisten ist. So sind die Obama-Kleber an den Automobilen total verschwunden, immer häufiger sieht man jetzt Sarah Palin NOW -Stickers!  Eben halt Amerika...


 


Fraktionsloser Lumengo am Katzentisch.                                          08.12.10


Nach dem Rausschmiss aus der SP brauchte Ricardo Lumengo ein neues Plätzchen. Nach seiner Verurteilung wegen Stimmenfangs war er nicht mal mehr den Roten genehm und sie wollten ihn nicht mehr neben sich haben. Er verwehrte er den verlangten Rücktritt und dafür soll er büssen!

Der Bieler mit angolanischen Wurzeln sitzt nun deshalb neuerdings bei der grünen Fraktion. Seine Banknachbarin, die Baslerin
Anita Lachenmeier-Thüring - Nomen est Omen - freut sich über die neue Gesellschaft: «Ich habe menschlich einen guten Draht zu ihm.» Huch!

Ein paar amüsante Postings in der 'Causa Lumumba Lumengo':
 

Tony Graven, Zürich - 12:34 | 08.12.2010
» Der hat im Parlament nichts mehr zu suchen. Ich hoffe, die Grünen kompostieren ihn.
 
George Nigg, Perth - 12:33 | 08.12.2010
» Der passt besser in die FIFA als in den Nationalrat!
 
Meier Daniel, Regensdorf - 12:10 | 08.12.2010
» Bei den Grünen ist der sicher richtig. Wer bei Wahlzetteln so flexibel ist, kann bei Klimastudien doch auch Kreatives leisten.

 


 

Claudia und Karuban.                                                             07.12.10

Als klar wurde, dass ihre hübsche, behütete Tochter es ernst meinte, den Schwarzafrikaner Karuban zu heiraten, kam es fast zum Bruch in der Familie. Die Mutter weinte manchmal sogar tagsüber und der Vater tobte. Sie hatten so viel in ihre einzige Tochter investiert. Natürlich wollten sie nicht als Rassisten gelten - aber sie hatten ganz einfach Angst vor dem, was kommen würde.

Claudia tat es dann doch - den Bund fürs Leben einzugehen mit dem Mann, der ihr alles versprach.
Grosse Liebe, ein bisschen Trotz und ein unendliches Vertrauen in den Afrikaner  beseelten die junge Frau. Normale Wertvorstellungen eben, wie wir sie in Europa kennen. Nun, kaum jemand aus Familie und Freundeskreis war bei der Hochzeit dabei.

Ihr Vater konnte seiner Tochter einfach  nicht verzeihen.
Sie begann traurig, Claudias eigene Familiengeschichte.

Die junge Frau wurde Mutter und investierte alles, was sie konnte, in ihre Ehe. Sie wollte an ihr Glück glauben. Zweifel an der Liebe ihres Afrikaners wurden unterdrückt. Claudia ertrug sogar, dass er sie und machmal auch ein Kind schlug. Wenn nur die Nachbarn nichts hören...

Eine 'glückliche Familie' zu haben, war Claudias Traum.

Natürlich war ihr schwarzer Mann auch Muslim und er sparte nicht mit Aussagen wie: Ihr Ungläubigen sind vor Allah eh nichts wert - wir Muslime pissen auf euch! Claudia flüchtete sich manchmal zu ihrer Mutter, auch wenn es nur zum Reden war. Sie war wieder das kleine Mädchen und dankbar, dass ihre Mutter Rat wusste. Die Mutter gab ihr den Mut, dem Martyrium ein Ende zu setzen und Claudia setzte mit einer Anwältin die Trennung in den Weg.

Als Karuban, der inzwischen immer mehr auch betrunken war, davon erfuhr, schlug er sie wieder und versuchte sie mit Drohungen vor der Scheidung abzubringen. Es ging ihm ja nicht eigentlich  um Claudia und die Kinder, sondern vor allem
darum, dass er im Land bleiben konnte. In der Schweiz, dem Land der Gutmenschen - La terre promise, wo man ohne zu arbeiten ein schönes Leben führen konnte. Aber Claudia wollte einfach nicht mehr, denn fünf Jahre der Gewalt, der Demütigungen und sexueller Misshandlung hatten sie zerstört. Dass sich auch noch alles hemmungslos vor den kleinen Kindern abspielte und die Drohungen immer schlimmer wurden, war vielleicht der entscheidende Umstand, dass sie hart blieb.

Die lange, einsame Leidenszeit der jungen Mutter.

Eines Abend war aber es dann doch soweit: Karuban kam in die Wohnung gestürmt und war wütend, da ihm die Sozialbehörden Leistungen gekürzt haben. Schuld war seine Unwilligkeit, eine Arbeit anzunehmen. Die Wohnungstür schlug er zu, dass sie fast aus dem Rahmen fiel. Wortlos stürmte er in die Küche und kam mit dem Fleischermesser ins Wohnzimmer zurück  - schreiend: Du Christenhure bist an allem schuld! Claudia ahnte, dass es nun ein böses Ende nehmen würde und ihr einziger Gedanke war, dass die Kinder sie noch brauchen. Die Angst war weg und fast ein wenig triumphierend schrie sie, dass er sich zum Teufel scheren könne!

Der kräftige schwarze Riese schlug zu und Claudia fiel hin - nicht wie ein Boxer, nein, sie flog förmlich in eine Ecke. Sie weinte nicht.

Karuban schnitt ihr quer durchs Gesicht und stach ihr das Messer dann zweimal in den Bauch.

Die Kinder waren vor Schreck erstarrt und ganz leise. Er spuckte dann noch auf seine Frau und liess sie liegen. Das Messer warf er hin und flüchtete. Urteil: 6 Jahre Gefängnis.
Ein mildes Verdikt, wegen Migrationshintergrund.

Dies ist die Geschichte von Claudia, die zwei kleine traumatisierte, kleine Kinder hinterliess.
Sie sollen nun unter 'der Obhut Gesellschaft' aufwachsen. Es ist eine Story, wie sie sich bei uns dutzendfach zugetragen hat. Eine Geschichte, die typisch ist für Menschen, welche aus ihrer archaischen, gewalttätigen Welt in unsere Zivilisation strömen und hier nicht wieder gutzumachenden Schaden anrichten! Allerdings, in den Gefängnissen geht es ihnen ja blendend.
Solche Dramen wiederholen sich immer wieder...

Kürzlich hat sich wieder ein ähnlicher Fall in Bern zugetragen.  

Dass es nicht nur Afrikaner sind, wissen wir auch - andere 'Kulturkreise' eben...

Der Täter kam auch hier als erwachsener Mann in die Schweiz. Hier hat er die Ehefrau 'verloren' und hat am Schluss wohl seine 'muslimische Ehre' verteidigen wollen und somit
das Problem für ihn gelöst.  Kein Witz - genau so sehen es diese Menschen!

 



Das Pech in Deutschland mit dem 'Spass haben'...                    
 05.12.10

Natürlich vegisst man schnell. Trotzdem, wenn man 'Duisburg' hört, kommt einem als erstes das Drama anlässlich der Love-Parade in den Sinn. Der Anlass damals hatte das Ziel, 'brutal abzufeiern' und endete wegen mangelhafter Organisation, verladener Teilnehmer und der Verkettung von ungünstigen Umständen wie man gerne sagt, mit dem Tod einiger Besucher. Nie mehr, versprach der Veranstalter...

Konzequenzen müssen her, sofort!

Bei dem Uralt-Format 'Wetten Dass?' ist es nun ebenfalls zu einem schlimmen Unfall vor aller Augen gekommen. Nicht dass hier die Ursachen gleich wären - aber mindestens wird Fahrlässigkeit vorgeworfen. Die Leute wollen Spass haben, Sensationen erleben und dabei soll nichts passieren. Wenn man leichtsinnig wird - und das ist das Parallele bei den beiden Dramen - ist das Risiko hoch, dass was schiefgeht.
Deutschland sucht dann immer nach Schuld und sofortigen Konzequenzen - um dann die Sache doch langsam in Sand verlaufen zu lassen. Deutschland tat sich immer schwer mit Verantwortung...



Zweitletzter Tag in Florida und in Europa ist der Teufel los!         04.12.10

Bitter für die Sonnensuchenden, die sich Spanien - vor allem die Baleraren-Inseln - ausgesucht haben. Dass die Militärlotsen den Job der zivilen Controller machen können, ist natürlich ein Bullshit, dem die fachunkundigen Zeitungen aufgesessen sind. Nun sollen aber die Streikenden wieder an den Arbeitsplatz gezwungen werden, damit die gestrandeten Urlauber wieder heim in das Schneechaos können. Tolle Welt der Mobilität!

Für Spanien ist das Ganze ein neuer Schlag, denn wer will schon eine solche Scheisse erleben - während der sogenannten schönsten Tage des Jahres?! Damit kommt die Ferienindustrie und somit das Land noch weiter unter Druck. Mir als Egoist solls recht sein - Spanien ist mir am liebsten ohne saufende und lärmende Touristen. Ach ja, wenn das so weiter geht, ist der Spuk ein paar Jahren eh vorbei!



Ein US-Motorhome - aber welches passt?                                 
 03.12.10

Ja, ich bin mir bewusst, dass das Vorhaben eigentlich ein Blödsinn ist. Es verhält sich wie mit Ferienhäusern und Yachten am Meer - man hat es, sieht es selten und muss es unterhalten. Meistens undankbar und mit genügend Aerger verbunden!

Trotzdem - mein Plan steht fest: Ich will in den nächsten zwei Jahren im eigenen Motor-Coach die USA und Canada abfahren, alle
Nationalparks besichtigen und auch dort verweilen - in Ruhe.

Nun, ich bin schon weiter: Um einigermassen beweglich zu sein beschränke ich mich auf maximal 10 Meter Länge - hier im Land des immer noch grassierenden 'Big is beautyfull' - schon fast ein Winzling!

Einen Aerger habe ich heute doch noch gehabt: Ich wollte unterwegs schnell aufs Internet und das geht am besten bei McDonalds. Und mache ich? Bestelle und futtere ein Southern Style Chicken-Menu mit Fries, Mayo und einem grossen Softice! Das war Scheisse - ich wollte doch ein paar Pfund loswerden...



Sonne und Wärme - wie ich das geniesse!                                     
 01.12.10

Es ist nicht einfach, ganzjährig miesem Wetter aus dem Weg zu gehen. Meistens schaffe ich es, in 'meinem' Dreieck in Europa - Schweiz, Costa Brava und Loiretal - den richten Platz an der Sonne auszusuchen. Es ist bereits eine Art Sport für mich geworden, 'Schönwetter' um mich zu haben!

Dass sich für Ende November was Mächtiges zusammenbraut, konnte man vor einer Woche schon erkennen. So habe ich mich eben vorher über den Teich gerettet. Dass es dann so schlimm wurde, mit all den
Deppen mit Sommerreifen, hat mich schon überrascht - aber Schadenfreude ist ja bekanntlich die schönste aller Freuden...

Florida at it's best.

Bis Mitte Dezember ist hier in Florida generell alles ziemlich ruhig, dann erst kommen die 'Winterbirds' aus dem Raum New York bis Kanada.

Ich habe ja die Gelegenheit dieses Trips 'Flucht aus Schneechaos und Kälte' benutzt, meine
US-Fluglizenz vor dem Verfall zu retten und das hat wunderbar geklappt. Aber ich musste leiden:

Kompliziert, zeitraubend und auf eine Art surreal sind die Dinge um die Fliegerei. Kein Wunder, dass sich kaum mehr Junge dafür begeistern lassen. In wenigen Tagen werde ich meine 'Plasiclicence' wohl in den Händen haben.

Ansonsten: Superwetter, beste Laune und das Gefühl mit dem Kurztrip das Richtige gemacht zu haben.

Solche
Solo-Reisen ohne jede Begleitung sind gegen Stress zu empfehlen - die ersten zwei Tage das erledigen, was eventuell anliegt und sich dann von der Freiheit der 'vorigen Zeit' und der Neugier, was auf einen zukommt, bis zum Rückflug treiben lassen! Also, so long!

 

 

 

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