:: Gregor Fischer ::

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Der Gedanke an 'Frohe Weihnacht' ist fast absurd!

Dezember 2012

TAGEBUCH


Bald ist das Jahr 2012 geschafft, aber noch kann viel passieren. Ich persönlich hoffe, dass weiter einigermassen Ruhe herrscht und es den 'Regierungen' gelingt, den Karren ohne allzu grossen, vernichtenden Crash nur langsam in den Dreck zu fahren. Ideal wäre es, wenn die Rezession und die Installation der NWO kontrolliert erfolgen könnte - das heisst, keinen Dollar/Euro/Wirtschaftscrash und keinen Krieg gegen den Iran.
Vielleicht sind das fromme Hoffnungen, denn die Roadmap der Eliten sieht anderes vor. Nächstes Jahr habe ich allerdings noch einige grössere Pläne - in Bezug auf Fliegerei und dem Chateau. Dies bedingt, dass die Welt noch einigermassen normal funktioniert.
Für dieses Jahr habe ich genug getan. Nun bringe ich die nächsten 4 Wochen nur mit interessanten Reisen hier und in den USA hinter mich. So ist alles nochmal abgedeckt: Gehen meine Pläne nächstes Jahr weiter, ist nichts verloren und ich mache mich an die neuen Aufgaben. Kommt es faustdick und ist zum Beispiel Reisen verunmöglicht, habe ich nichts verpasst und ich ziehe mich in sichere Gefilde zurück. Nach mir die Sintflut!



Der erste Teller in meinem Leben...
                                                         30.12.12

Noch kurz vor ihrem Tod vor gut einem Jahr hat meine Mutter ihr Geschirr nochmal sortiert und mir diesen Teller überreicht, den ich noch vor ich ein Jahr alt war, täglich benutzte. Er ist somit über ein halbes Jahrhundert alt und wurde damals in Langenthal hergestellt - die bekannteste Manufaktur für Porzellan in der Schweiz. Damals, als ihn mein Mami aus ihren Schätzen hervorholte, dachte ich 'was soll ich damit?'

Heute würde ich ihn natürlich nicht mehr hergeben. Es gehört auch ein runder Löffel dazu. Der ist aber so gross um heute als Objekt der Kindmisshandlung zu gelten! Aber 'anständig' zu essen, ohne zu kleckern war damals in unserer Familie (es war auch der Zeitgeist!) hoch angesagt. Ein schönes Erinnerungsstück. Kommt dann sicher mal in mein Museum...

 


Virenjäger-Pionier auf der Flucht...                                   29.12.2012   


Jeder kennt das Antivirenprogramm McAfee.
Ja, das ist genau DER McAfee! Er hat sein Ding bisher gut gemacht in seinem Leben. Als er nämlich um die fünfzig war, hat er seinen Laden verkauft - angeblich für 100 Millionen Dollars. Er hat sich dann eine traumhafte Wüsten-Finca in Arizona gebaut und wollte seine Ruhe haben. Dies jedoch geht auch in den USA nicht wenn man auf einem Haufen Geld sitzt.

Also wurde McAfee zum Steuerflüchtling und er hat sich als neues Domizil Belize ausgesucht. Das ehemalige Britisch-Honduras ist traumhaft am Atlantik gelegen und die Strände sind wenig besiedelt. Er baute also vor fünf Jahren sein Traumhaus mit eigener Bootsanlegestelle - aber der Frieden nimmt ein jähes Ende mit dem Tod seines Nachbarn - Gregory Faull, auch ein Steuerexpatrierter aus den USA.

Vor genau drei Jahren hat McAfee der Coast Guard ein millonenteures Boot gekauft. Im Zeitungsartikel von damals erklärte er, dass er dies aus
Dankbarkeit gegenüber den Behörden mache, weil sie ihm die dauernde Aufenthaltsbewilligung gegeben haben. In den USA hatte er anscheinend Knatsch mit den Steuerbehörden (Depardieu lässt grüssen). Heute behauptet er glaubwürdig, dass er zu diesen 'Zuwendungen' gezwungen wurde. Im April letzten Jahres allerdings wollte oder wollte McAfee nicht mehr zahlen. Darauf wurde sein Haus gestürmt und durchsucht. Anstatt zu kaputulieren, nahm er den Kampf auf - mit seinen Mitteln, nämlich Computern. 75 Stück kaufte und präparierte er und verschenkte sie Offiziellen und deren Freundinnen um die dann abzuhorchen. Hunderte von Stunden Beweise, wie korrupt die Behörden sind, hat er vorliegen.

Er behauptet, dass die GSU seinen Hund getötet, ergriff seinen Pass und verhaftete ihn auf eine gefälschte Waffen Ladung. McAfee behauptet, dass seine gewaltsame Festnahme durch seine Weigerung,
Geld an einem krummen Politiker spenden, motiviert war. McAfee hat einen juristischen Kampf gegen die Gang Suppression Einheit ins Leben gerufen.

Die Odyssee des John McAfee.

Die abenteuerliche Flucht mit zwei jungen Frauen über Guatemala ist ja unterdessen in allen Zeitungen breitgeschlagen worden

Das Interessante ist jedoch, was kommen wird, denn McAfee hat die Behörden von Belize der Erpressung, der Korruption und sogar des Mordes an seinem Nachbarn beschuldigt.

Die Touristenzahlen in Belize seien seither dramatisch zurückgegangen, berichten mehrere Quellen. Also kann sich die Regierung nicht erlauben, dies so stehen zu lassen.

McAffe ist in Gefahr - ähnlich wie der
Wikileaks-Gründer Assange. Entweder tritt die Regierung in Belize zurück um den Ruf zu retten oder sie haben sich irgendwie McAffe's zu behändigen um ihn zu verurteilen und zum Widerruf zu zwingen. So ist er auch in den USA nicht sicher und er hat bereits angekündigt, nach Grossbritanien, wo er ursprünglich herkommt, zurückzukehren.

Wenn nur die Girlies nicht wären...

Allerdings will er unbedingt seine zwei kaum 20 Jahre alten Gespielinnen - er redet sogar von Heirat - mitnehmen. Wenn ihm dies nur nicht den Hals kostet. Es ist immer wieder faszinierend, was Männer wegen einer Frau oder auch nur wegen Sex für Risiken eingehen. Alle wissen Bescheid - aber diese Kennnisse sind offensichtlich nutzlos, wenn die Libido überhalnd nimmt!

Die Ratschläge seiner Forenfreunde (sogar vor der Flucht) sind eindeutig: ''John, it is my hope you get out of the country! There is only one way this is going to end. Someone will find your body in your house and the crime will never be solved.
The Belizean people do not want the gringos here, they just want the money! Crime & corruption is out of control, garbage and human waste litters the streets and rivers and the Belizeans could care less, just as long as they get there beans and rice each day. They “like” living in a cesspool. They have no grasp of their own laws, and very little desire to even educate their children. As a country it is a “failed” experiment on par with the African continent -populated by people who have no desire to improve themselves or there country.''

 



Der Schandfleck der Strasse soll verschwinden!                                27.12.12

Wir leben in einem Land, das in den grossen Städten
ins Chaos gleitet. Es gibt in der Schweiz bereits Quartiere, welche schon bald zu eigentlichen Slums verkommen sind. Dies ist in der Regel in den Kleinstädten und Dörfern weit besser, weil die Bewohner sich noch kennen und an Ordnung interessiert sind. Auch sind ländliche Gebiete für Afrikaner und Co weit weniger attraktiv  - ausser für Diebestouren.

Nun, ich bin gegen Eindringlinge abgesichert und vor allem beherberge ich keine teuren Dinge mehr  in den Büros. Steckt alles in Tresoren irgendwo. Dies macht zwar mehr Mühe, ist aber die einzige Lösung, wie man täglich aus den Zeitungen erfahren muss.Besser geht nicht.

Ein B-Moll in unserer Strasse wird nun bald nicht mehr existieren - ein dem Verfall preisgegebenes altes Gebäude. Die Profile stehen jetzt und irgendwann wird bestimmt weitergebaut. Baulärm ist ja  nicht angenehm, aber am Ende steht ja schliesslich mal ein attraktiveres Stadtbild - ja, das hoffen wir alle!



Massensterben der Zeitungen.                                                                    26.12.12

Es geht ab wie im Domino! Griechische Zeitungen sind nun schon fast alle verschwunden. El Pais in Spanien entlässt die Mehrzahl der Angestellten und in Frankreich sind ebenfalls schon einige Titel verschwunden, welche seit Jahrzehnten existiert haben. Am eindrücklichsten jedoch war die Nachricht, dass ausgerechnet die einflussreichen 'Financial Times' und die Frankfurter Rundschau sozusagen im Tandem vom Markt kamen.

Zweifellos werden die Tageszeitungen und auch Magazine immer mehr zu Opfern des Internets. Nun, zu einem guten Teil sind sie selber schuld. Vor allem kritische Menschen haben genug vom Einheitsbrei, der dogmatisch und teilweise als plumpe Propaganda von den beiden Agenturen Reuters und dpa verbreitet wird. Dass in den meisten Zeitungen dann die gleichen Bilder und der absolut kongruente Text zu sehen ist, macht die Zeitungen wirklich bald wertlos als Informationsquelle. Nun werden Hunderte Millionen Steuergelder zur 'Rettung' verbraten.

Bedrucktes Papier ist kein Geschäftsmodell mehr.

Angefangen hat die Misere mit dem Zusammenbruch der Inserate. Klar, das geht besser und aktueller auf Internet-Plattformen. Einige Fachblätter haben dies früh gemerkt und sofort eigene Webseiten kreiert, um Kunden nicht zu verlieren. Dies Sex-Branche war da wieder einmal am schnellsten und hat gezeigt, wie es geht. Der angebotene Zahlservice für die Onlineausgaben ist auch kein Modell. Solange man gratis auf dem Internet zu neusten Infos und Bildern, ja Videos kommt, ist die Idee eines Abos in meinen Augen wirklich chancenlos. Sollen sich die Herren Journalos, welche lange sogar von einer gewissen Macht profitiert haben halt nach einer anderen Beschäftigung umsehen. Hämische Bemerkungen erspare ich mir.



Internet - die perfekte Peripherie?
                                                            24.12.12

Sechs Notebooks, mehrere Backup-Laufwerke, ein Android-Tablet, Smart-Phones und ein halbes Durzend Kameras sind so der aktuelle 'Stock' im Hause. Die Herausforderung ist natürlich die Kompabilität und die Organisation zwischen den Geräten und Systemen.

Zu 90% arbeite ich mit einem der ACER-Netbooks, wobei die Webseiten auf einem Ministick verwaltet werden und die Bilder auf einer SD-Karte. Beim Reisen verwalte ich die separat und ich kann so auch auf anderen Geräten arbeiten. Das Problem der Notebooks im Allgemeinen ist die Akkulaufzeit. Auch mit Ersatzakku ist nach zwei Stunden Schluss. Aufladen in Linienflugzeugen geht immer meistens noch nicht und so kaufe ich nun ein Tablet der neusten Generation. Aber es muss kompatibel sein.

Als Windows-Routinier lasse ich die Finger von Apple-Produkten und konzentriere mich weiter auf Google Android 4.0 und deren Apps..

Samsung und ACER haben die für mich am besten geeigneten Geräte, das heisst auf dem Stand von jetzt und heute - das wechselt ja wöchentlich! ACER weist als einziges den 'grossen' USA-Port aufweist und dazu auch angenehmer und sicher in der Hand liegt. Dafür ist es fast 200 Gramm schwerer als die besten der Konkurrenz. Allerdings, wie ich die Dinger strapaziere, ist Fragilität eh ein unkompatibler Faktor!


Interdiscount: Wo man noch Vertrauen haben darf.                       24.12.12

Gerade wenn man vom Dauer-Shopping aus Florida zurückkommt hat man sich an freundliche, eifrige Bedienung gewöhnt - egal ob im Restaurant, Supermarkt oder am Check-In einer Airline. Ich habe in meinem Leben mit meinen diversen Betrieben - sogar in völlig verschiedenen Branchen - viele Millionen umgesetzt und dies offensichtlich richtig gemacht. Darum darf ich annehmen, dass es mir in Sachen 'Dienstleistungen und Umgang mit Kunden' an Sachverstand nicht fehlt. Eine Anbieter, welche ich diesbezüglich empfehlen kann, ist Interdiscount, welche ja bekanntlich heute zur Coop-Gruppe gehört.

Beispiel? Gestern habe ich dort ein Tablet gekauft - als Ergänzung zum meinen Laptops. Insbesondere die hohe Akkuleistung von acht Stunden oder mehr ist bei den Dingern attraktiv - gerade bei meinen häufigen Transatlantikflügen.

Das ausgewählte kompakte Modell hat sich dann allerdings für meine Ansprüche als ungeeignet herausgestellt. Ich bin kein Zeitgenosse, der nicht recht weiss was er will. So habe ich mich heute mit dem Tablet sofort zurück in die Filiale Bözingen begeben, mit der Absicht, ein für mich geeigneteres Gerät auszusuchen oder dann den Betrag in Verrechnung gutschreiben zu lassen.

Der Verkäufer hat sich sofort bereit erklärt, das Gerät zurückzunehmen. Er ging auch auf meinen Vorschlag ein, mich das Setup, das ich mir vorstelle, vor Ort auszuprobieren zu lassen. Es geht darum, das Tablet in meine Peripherie zu intergrieren. Als 'Stand-alone'-Gerät nützt es mir wenig. Das erfolgreiche Interdiscout-Management instruiert offensichtlich, wie man als 'Berater' mit Kunden umzugehen hat.



Steve Jobs Yacht: Aerger programmiert!                                            23.12.12

Ich musste einfach grinsen, als ich die Meldung gelesen habe. Die i-Yacht, kaum fertig, ist schon mal beschlagnahmt. 'Seized' heisst das Wort, dass alle Yacht- und Flugzeugeigner am meisten fürchten. Ich war vor Jahren dabei, als in Antibes Khashoggi auf dem französischen Zollamt um die Freigabe seines Schiffes - nach seiner Tochter Nabila getauft - feilschte und bettelte. Ich werde das Drama nie vergessen! Ich selber hatte Aerger mit einem meiner Flieger. Zehntausende Euronen habe ich den Franzosen aus verschiedenen Gründen schon abgeliefert, um meine Flugzeuge wieder freizubekommen.

Wertvolle, bewegliche Güter sind eines der besten Geschäftsmodelle für Gaunereien aller Arten, sei es vom Staat oder Privaten
. In die Oeffentlichkeit kommen solche Dinge nur sehr selten, nämlich dann, wenn wie hier Promis im Spiel sind. Noch ist das Feuilleton 'Yacht Venus' für die Erben lange nicht ausgestanden. Die werden noch auf die Welt kommen und das Ding tausendmal verfluchen!



Natürlich ist die Welt nicht untergegangen...                                    22.12.12

Die Esotheriker und andere Gefühlsmenschen zelebrieren heute den neuen Mayakalender. Der eben abgelaufene hat sich ja über mehr als 5000 Jahre erstreckt, das sind 200 Generationen von Menschen, also weit über unsere Zeitrechnung hinaus.
Nun ob der Glauben an einen 'Stadardgott' oder als Aberglauben in den Köpfen dieser Menschen ist - für mich das eine wie das andere eine grobe Irreführung der einfach Gemüter. Wenn das Leben gescheitert ist, muss man ja irgendeine 'höhere Kraft' verantwortlich machen - dies soll ungemein helfen. Die Wissenden machen die Welt und die Gläubigen folgen ihnen mehr oder weniger blind - so funktioniert unsere Welt seit Jahrhunderten. Die wirklich benötigte Wende wird aber erst dann eintreten, wenn die massive Entvölkerung in den 'Entwicklungsländern' angepackt wird - bald!

Eine Welt jedoch ist am Verschwinden: das Industriezeitalter.

Souvenirs d’un jour de travail ordinaire, c’est aussi la fin d’une époque, la fin d’un monde…

Es ist die Erinnerung eines ordinären Arbeitstages, ein Fabrikarbeiter, der aufsteht und zur Arbeit geht. Das Glück und den Stolz in sich zu haben, Teil der Industrialisierung des 20. Jahrhunderts zu sein. Ohne jemals geahnt zu haben, das die Apokalypse für diese goldene Aera kommen würde. Schweigend iist sie verschwunden, hinter dem Schatten von Leben zerstört, glückliche Erinnerungen, durch die gleichgültige kapitalistische Maschine zermalmt. Das Ende einer Ära, das Ende einer Welt

Der Kultursender ARTE hat einen Kurzclip mit Bildern aus verrotteten Industrie- und Wohnanlagen ins Netz gestellt. Ein bisschen Tschernobyl-Feeling, aber für unsere Generation auch die Erinnerung an die Zeiten, als noch Zukunftsglauben herrschte. Eine ernsthafte, aber glückliche Zeit, welche sich die heutige Generation nicht mehr vorstellen kann. Gefangen in einer Welt von politischer Korrektheit, mit der einzigen Aussicht auf einen wirtschaftlichen und wahrscheinlich bald auch gesellschaftlichen Zusammenbruch sind auch die Yougsters nicht zu beneiden. Die meisten Aengste der Menschen sind fremdgesteuert und haben nichts mit der Realität zu tun. Sie werden von den Medien verbreitet, deren Berichterstattung vor allem negativ ist: Entführte Kinder, Gewalt auf der Strasse, Terrorbedrohung, Krankheiten und Arbeitslosigkeit. Zwar raten die Erwachsenen den Kindern, nicht alles zu glauben, was sie am Fernsehen sehen, aber selbst tun sie es ununterbrochen. Ok, es gibt ja Superstar, immer noch viel Party und für die 'Toffen' immer mehr Drogen.



'Untergang der Welt' oder nur der Menschheit?!                                 21.12.12

In Bugarach, einem französischen Kaff am Fusse der Pyrenäen, stehen sich Hunderte die Füsse platt, darunter auch Reporter aller Herren Länder. Dass Dummheit und Aberglauben die Mehrheit der Erdenbewohner beherrscht, wissen wir unterdessen und es ist zu befürchten, dass dies nie ändern wird. Nun, die Ausserirdischen werden natürlich nicht kommen, aber dies wissen all die Halbdebilen eben nicht! Die 'Gläubigen'  frieren sich vor Ort die Füsse ab und werden gegen Abend anfangen zu 'feiern', den Welt-untergang überlebt zu haben. Die armen Teufel in ihrer sinnlosen Existenz werden sich mit billigem Fusel besaufen und ihr Scheissleben geht weiter.

Nicht der Untergang, aber ein gehöriger Cut wird kommen.

Nicht nur absolute Zyniker sind heute der Ansicht, dass ein bisschen 'Untergang' der Menschheit gar nicht schaden kann. Wir haben mit unserem Irrsinn des Wachstums und der Bevölkerungsexplosion den Planeten und damit die Lebensgrundlage für alle Bewohner hier schon zu einem grossen Teil zerstört. Der Plan der internationalen Elite (siehe Club of Rome) ist, nur noch höchstens 3 Milliarden, als ein Drittel der heutigen  Bevölkerungszahl zu erhalten. Ob Kriege, Unfruchtbarkeit oder gar Seuchen die 'unnützen' Milliarden von Essern und Zerstörern ausmerzen werden, wissen wir heute noch nicht. Sicher scheint mir, dass dies durchgeführt wird.

Daher sind wir alle irgendwie (noch) Ueberlebende. Viele von uns merken dass etwas nicht stimmt.

Die Rationalen warten wie gebannt auf den grossen 'Population-Cut'. Die Gläubigen wollen davon nichts wissen und beten, auf dass es so weitergehen soll wie bisher. Keiner von uns weiss wirklich Genaues: Wie lange unsere aktuelle kapitalistische Weltordnung noch dauern wird oder wir vielleicht unser ganzes Erspartes verlieren werden, ganz einfach, weil es schon lange verzockt worden ist und nicht mehr existiert.

Ich schätze, nachdem was ich bis heute in Erfahrung bringen konnte, dass in weniger als zehn Jahren alles (damit meine ich Freiheit und Demokratie) vorbei ist. Die NWO kommt bestimmt. Qui vivra, verra!



Endspurt mit der Veranda.                                                                           19.12.12

Eigentlich wollte ich einen völlig normalen Wintergarten. Beim Aufbau der Struktur wurde mir bewusst - hey, ich bin ja mitten in der Stadt und jeder kann da reingucken. Dazu kommt dass ich zwar mit Pflanzen recht gut zurechtkomme, aber mit dem Hunderttausend-Quadratmeter-Park im Chateau brauche ich ja wirklich nicht noch mehr Gestrüpp! Also Kehrtwendung: Die Fenster werden mit Milchglas ausgestattet - so kommt zwar Licht rein, aber man kann nichts erkennen.

Zum Glück haben die Monteure 'Gas gegeben' als noch gut Wetter herrschte! Nun sind sie am Innenausbau angelangt. Der 'Wintergarten' erlaubt vor allem auch mal mehr Party-Besucher unterzubringen. Vor allem jedoch verbindet der Anbau Haupthaus und Bodega im Untergeschoss. Vielleicht werden wir noch 2012 fertig! Auf jeden Fall freue ich mich...



Noch drei Tage bis 'Armageddon'...                                                       18.12.12

Es ist schon erstaunlich - wir sind im dritten Jahrtausend seit unserer Zeitrechnung. Wir klonen hochstehende Säugetiere, haben unbeschränkte Speicherkapazitäten auf unseren Rechnern und wissen aufs Milligramm genau, was in unserem Essen enthalten ist. Aber mit dem täglichen Leben kommen die wenigsten zurecht. Sie fressen Ritalin, beten zu irgendwelchen Göttern und sind unglücklich

Nach meiner Schätzung glauben eine Mehrzahl der Menschen auch in unserem Kulturkreis an 'höhere Mächte' oder gar den möglichen baldigen Weltuntergang - oder mindestens an das jüngste Gericht! Gut, man weiss dass 90 Prozent der Menschen nun mal weder mit Reichtum an Gütern noch an grauen Zellen verwöhnt sind.

 
Gott oder Allah - hat es wohl so eingerichtet, dass nur ganz wenige Menschen wirklich mit Hirn und Talent gesegnet sind. Ja, liebe 'Gläubige', das hat euch halt euer Gott als Prüfung auferlegt und damit müsst ihr leben. Dass alle Götter und Geister nur von klugen Menschen erfunden wurden um die dümmeren Massen gefügig zu machen, scheint noch nicht angekommen zu sein!

Natürlich ist dies ein bisschen ungerecht, aber was solls! Wir alle haben nur wenig Zeit auf dem Planeten und vielleicht ist diese für manche schon in drei Tagen abgelaufen! Schuld sind nicht die Mayas oder ein Herr im Himmel - eher aber amerikanische Drohnen oder Hinrichtungskommandos, woher diese auch ihre Befehle erhalten. Viele von uns werden 2012 überleben, aber ob sie danach auch klüger werden?



Die Schweiz macht es mir nicht leicht!                                                       16.12.12

Der Flug war wie immer, diesmal wieder mit Halt in Philadelphia. Guter Rückenwind, wenig Turbulenzen und angenehme Flugbegleiter - ich kenne ja unterdessen jedesmal irgend jemand!

Dann der Schock: Ein Scheisswetter in Zürich, das ist ja saisonal noch verständlich - aber die Umbauten am Flughafen sind sowas von 'ewigem Gebastel' - es nervt nur noch. Irgendwie ist in Europa einfach der Wurm drin, sobald es über das Bauen eines Schreberhäuschens hinaus geht. Die einmalig peinliche Katastrophe des Jahrhundertskandals um den Flughafen Berlin ist unterdessen weltbekannt! Fachleute schütteln nur noch angewidert den Kopf und erinnern sich gerne, dass auch der neue Terminal 'Charles de Gaulle' in Paris gleich nach der Einweihung eingestürzt ist. Ja, in diesen Dingen - ich meine die Fähigkeit, Grossprojekte erfolgreich zu stemmen, sind uns Amerikaner und wohl auch Chinesen Lichtjahre voraus...

Wie sage ich immer: Unter Blinden ist der Einäugige König - diese Tatsache hat mir zwar meinen Erfolg im Leben gesichert, aber auch viel Verdruss und Enttäuschungen beschert! Gut, ist das Meiste hinter mir!

 



Depardieu und der steinige Weg des 'Obelix'.                                          17.12.12

Obwohl Gérard Dépardieu sein Weingut 'Tigné' nur eine halbe Weg-Stunde vom Chateau entfernt angelegt hat und wir gemeinsame Bekannte haben, war ich nie dort. Ich habe den Schauspieler auch nie persönlich getroffen.

Sein Schaffen ist gewaltig, man spricht von über 170 Filmen. Mein Lieblingsfilm ist immer noch
'Les Valseuses' - nicht nur aus lauter Nostalgie, sondern weil diese Zeit auch 'meine Epoche' im Leben war. Es ist bestimmt, auch wegen Isabelle Huperts Debut sein süssester, unbeschwertester Streifen.

Nun ist Gérard fugitiv. Nicht dass er jemand umgebracht hätte - nein, viel schlimmer:
Er ist auf der Flucht vor dem gefrässigen Fiskus. Vielleicht hat er schon alles verloren...

Die Hatz auf (noch) Wohlhabende ist total!

Was alle Menschen die im Leben was geleistet haben in Frankreich vereint, ist die Bange vor dem Staat. Nachdem tatsächlich wieder die Sozialisten am Ruder sind, ist Panik!

Die französische Liberation - eine linke Zeitung - hat noch
nie soviele Zuschriften erhalten wie in dieser Sache - nämlich mehr als sechstausend Einträge in ein paar Tagen!

Dies zeigt, dass nun auch 'das Volk' erkennt, was auf sie zukommen wird.
Unternehmer verlassen das Land und neue kommen keine, denn die Grundlagen sind miserabel.

Depardieu hat einen offenen Brief an den Minister Ayrault geschrieben und er endet mit dem Satz:
Wer sind Sie, um so über mich herzufallen Herr Minister von Herrn Hollande? Trotz meiner Exzesse, meinen Appetit und meiner Lebensfreude bin ich ein freier Mensch und ich werde anständig bleiben. Ayrault hatte seinen Wegzug als 'minabel', also sozusagen 'jämmerlich' bezeichnet - daher der offene Brief.

Paranoia ist ausgebrochen und zwar auch im Mittelstand und sogar bei den Angestellten.
Frankreich sieht sich tiefer sinken als Spanien und Italien und die Chance dazu sind gross. Frankreich hat seinen Untergang auf sicher. Adieu, Grande Nation!               

Richtig erstaunlich ist ein Artikel im der 'Welt' (Axel Springer Gruppe!) -
Legitime Flucht vor der Gier des Staates

 




Hooray in Nordkorea! Ein Glückfall für die Welt?
                                15.12.12

Noch vor ein paar Wochen überschlugen sich die westlichen Medien vor Spott über die misslungenen Raketenversuche der Nordkoreaner. War es vielleicht mehr Angst vor einer zukünftigen Macht, welche den zionistisch-amerikanischen Weltherrschaftgelüsten in die Quere kommen könnte. Auf jeden Fall ist der Start einer Weltraumrakete in Nordkorea auch nach Einschätzung der USA erfolgreich verlaufen. Man kann ruhig davon ausgehen, dass das auf die Rakete geladene Objekt eine Erdumlaufbahn erreicht hat.

Somit sind die belächelten, boykottierten und bei jeder Gelegenheit lächerlich gemachten Nordkoreaner auf dem Niveau von China, der USA und Russlands angekommen.
Norkorea ist unter dem neuen 'Diktator' Jong Un zum Jubelstaat geworden! Der junge Herrscher wird nun sogar von den meisten asiatischen Staaten gefeiert.

Die vom Westen verteufelten Nordkoreaner haben nun Atomwaffen und können diese auch in den Weltraum schiessen. Was sozusagen unter dem Deckmantel eines Satellitenstarts erfolgt ist, kann sich auch um eine Interkontinentalrakete handeln, die einen atomaren Sprengkopf trägt. Damit sind plötzlich die Karten neu gemischt, was auch für den Iran ein Aufatmen bedeuten kann. Aus dieser Perspektive ist der gelungene Raketenstart der Nordkoreaner sehr zu begrüssen, der am frühen Morgen von einer Abschussrampe an der nordkoreanischen Westküste erfolgte.

Die EU und Japan, Knechte von USrael, machen sich sofort zum Affen.

Die Europäische Union, welche gerade den schon lange nicht mehr ernst genommenen 'Friedens-Nobelpreis' erhielt, kündigte nach dem Raketenstart sofort an, weitere Sanktionen gegen Nordkorea zu prüfen. Was soll diese idiotische Drohung?

Die Welt sollte nun sofort begreifen, dass Nordkorea nun auf Augenhöhe ist und von den lächerlichen Embargos nicht getroffen werden kann. Japan äusserte umgehend scharfe Kritik am Vorgehen Nordkoreas. Der Raketenstart sei unerlaubt, sagte Regierungssprecher Osamu Fujimura. Wie wenn Nordkorea noch von der der UNO irgendeine Erlaubnis für Raketenversuche einholen müsste! Die USA verurteilten den Start der Rakete als 'provokativen Akt'.  Japan, die USA und Südkorea werfen Nordkorea auch vor, nach Langstreckenraketen zu streben, die Atomsprengköpfe transportieren und die USA treffen können. Auch die Aussenministerien China und Russland drückten mit Blick auf die Stabilität in der Region ihre Besorgnis aus. Das russische Aussenministerium erklärte, der Raketenstart sei zutiefst zu bedauern. Der Start trage nicht zur Stärkung der Stabilität bei und werde negative Auswirkungen auf die Situation in der Region haben. Es sei inakzeptabel, dass der Raketentest trotz der UNO-Resolution 1874 vorgenommen wurde, die Nordkorea den Test von Langstreckenraketen untersagt. Dies zeigt, dass auch diese Regimes die militärischen Fähigkeiten Nordkoreas plötzlich sehr ernst nehmen.

Nachdem die Welt gesehen hat, was aus Lybien und Aegypten nach der 'Demokratisierung' durch den Westen geworden ist, wird sich Nordkorea zu verteidigen wissen. Es kann nur beim Frieden bleiben, wenn das von USrael aufgestachelte Südkorea mit Provokationen aufhört.
Die wichtigste Frage der nahen Zukunft heisst: Kann die Welt sich auf eine Neue Weltordnung einigen, bei welcher ausser den Weltzionisten und ihren Helfern auch andere Mächte etwas zu sagen haben? Falls in den nächsten Jahren keine Einigung unter Einbezug der Ostmächte (China, Russland und eben Nordkorea) erfolgt, ist eine Pattsituation entstanden, welche vielleicht doch noch zum nuklearen Krieg führen wird. Diese 'letzte' Möglichkeit,  die Menschheit doch durch nukleare Katrastrophen zu reduzieren, war noch nie so gross!



Noch ein bisschen rumhängen...                                                               14.12.12

Wenn man die Sprache gut beherrscht und sich schnell anpassen kann ist man fast überall zu Hause - sofern es einem da auch passt. Dies nennt man dann Integration. Vor ein paar Monaten auf der Nordreise ist uns der 'Coup de Coeur' an zwei Orten eingefahren: Lübeck und Regensburg.

Es sind die Strassen und Gebäude, sowie auch die Menschen und die ganze Atmosphäre, welche das 'gute Feeling' ausmachen. Manchmal weiss man aber nicht genau, was da vor sich geht - man spürt es einfach. Wichtig ist, dass man sich auch sicher fühlt und dass vor allem ein Interesse an der neuen Umgebung geweckt ist. Dann kommt dann schnell die Routine, die Präsenz der neuen Freunde und schliesslich das Vertraute. Da bin ich ja auch zu Hause - denkt man! Wenn es dann auch nicht noch langweilig wird weiss man: Ich bin am richtigen Ort! Zentralflorida ist für mich genau das...


 

Totally exited about my doing...                                                              13.12.12
 
Viele werden schreien: Fischer - ok, genug von Egozentrik und Selbstverliebtheit! Ich nehme dies ja nicht krumm - aber warum sich nicht einfach mitfreuen, dass es noch immer aufgestellte Zeitgenossen gibt?!

Uebers Reisefieber habe ich ja schon geschrieben, aber was jeweils hier in den USA vor der Abreise abgeht ist 'Exitement' pur. Weiss der Kuckuck woran es liegt - aber ich schwimme jeweils im Adrenalin und bin fast überdreht. Ich habe wieder mal alles gut und richtig erledigt und eine Menge Spass und Freude gehabt. Auch an guten Ideen für Projekte in Europa mangelt es nicht...

Mein Lieblingslimodriver Jesus (ja, so heisst der wirklich) holt mich jeweils beim RV-Center ab und dann gehts zum Airport. Das ganz grosse Kunststück ist jeweils, die ganzen Geschenke und Mitbringsel in meinem 'Handbag' unterzubringen. Der ist aber 'extensible' und ausserdem habe ich das Packen von meiner Mutter gelernt, die war darin ein Meister - Mam ich vermisse dich!

America allways was part of me...

Nun ist es ein Jahr her dass meine Mutter verstorben ist, aber ihre Schwester lebt noch hier in den USA. Ich rufe sie oft an, sowie sie mag. Sie war die beste Freundin und Vertraute meiner Mutter und wenn ich mit ihr rede verfalle ich total in den Bündnerdialekt - ein Ueberbleibsel meiner Kindheit - born in Chur and raised in Fürstenaubruck im Domleschg. Auch einen Gruss an meinen Neni (Grossvater) Gregor, der mich angespornt hat jemand 'Exceptional' zu werden.

Wie ich heute morgen mein RV-Monster quer vor dem Starbucks parke ist schon ein Cop mit seinem Chevy da, bevor ich die Ausgehschuhe richtig montieren konnte. Hi, Officer, good morning. 'You c'ant stay here Sir!' Come on, I let the lights on for safety. Where com you from?... Es fand ein kurzer, aber freundlicher 'Talk' statt und der Gerogie steht genau dort wo ich ihn haben will für die nächste Stunde. Viellecht schreibt der Cop doch noch eine Busse - nein tut er nicht!

Ok, morgen in der Früh komme ich in Zürich an, sofern der PIC den Anflug nicht versaut. Wenn ich nicht mehr ankomme, auch egal - ich kann mein Leben nicht mehr toppen.

Das Wochenende ist schon ein bisschen verplant und nächste Woche hoffe ich die neue Veranda fertiggestellt zu sehen - naja, soweit es geht.
Damit sind dann endlich alle Bauarbeiten in der Schweiz (aber nur da!) für den Rest meiner Existenz erledigt - ausser mir fällt noch was Neues ein...

 



Ocala-Lady Lakes-Leesburg-Tavares-Trail.                                        12.12.12

Ocala ist sowas wie die nördlichste Stadt von Centralflorida und wurde 1846 gegründet. Ein ganz banales amerikanisches Städtchen, welches eigentlich überall im Land liegen könnte. Der 'Historic District' zeigt immerhin ein Unikum auf: Direct gegenüber dem Court House, also dem Gericht steht ein relativ modernes, recht grosses Gefängnis, was wohl in den USA einmalig sein dürfte. Immerhin können 'diie Liebsten' der Ganoven diese zu Fuss besuchen - wenn sie überhaupt Besuchsrecht erhalten. Kurioses Amerika! Bekannt ist Ocala aber in Fliegerkreisen durch die Leewards Air Range, eine ganz besondere Piloten-Community.

The Villages - einfach grossartig amerikanisch!

Die Ueberraschung ist jedoch die absolut umwerfende Retortenstadt 'The Villages' um Lady Lakes. Diese war mir bis heute noch unbekannt und die riesige überbaute Fläche ist so aussergewöhnlich weil alles neu ist. Dadurch hat es weder ältere Häuser noch irgendwelche Ghettos mit Schwarzen oder Latinos.

Das Spital ist so etwas wie ein indischer Maharadscha-Palast, aber von riesigen Dimensionen. Dass die Freikirchen schon mal dem Petersdom nachempfunden sind, passt zu der etwas aufgeblasen Architektur der Retorten-stadt. Eben Amerika: Big ist beautyful...

Seaplanes, Old Train - but not St. Tropez...

Die nächsten Orte entlang dem Interstate 27 sind dann wieder Städte wie Leesburg die übliche Townships mit dem Mix aus Industrie, Supermärkten, Tankstellen, Wohnbauten und Gated Communities. Halt gemacht habe ich an diesem letzen Schnapsdatums-Tag des Jahrhundert dann schliesslich in Tavares. Idillisch an einem See gelegen, hat sich das Städtchen trotz grosser Anstrengungen nie zum erhofften Publikumsmagnet gemausert. Es gibt zwar Attraktionen wie einen Nostalgie-Train auf einem neu erstellten Trasse, verschiedene schön gemachte neue Restaurants, eine hübsche, beleuchtete Seepromenade mit Country-Musik berieselt und sogar eine Wasserflugzeugschule. Irgendwann mal werde ich hier ein paar Landungen machen - Wasserfliegen fehlt noch in meiner Sammelbüchse der Aktivitäten.

Ein feines 12 Unzen Sirloin Steak zum 12.12.12.

Gegessen habe ich im O'Keefe's Irish Pub - ein grosses Stück Fleisch musste es diesmal sein. Ein 12-Unzen-Sirloin mit ein paar Fritten und Gemüse und einer Käsesauce, die ich dann aber gerne durch Heinz A-1 ersetzt habe. Ja, die Amis haben einen eignen Geschmack - auf jeden Fall irisch war das nicht. Dafür sind die 'Bedienungen' äusserst freundlich und beflissen. Es macht eben einen Unterschied ob man für einen Lohn arbeitet oder nur auf Trinkgeld angewiesen ist, wie dies in den USA immer noch der Fall ist.

Die Lifeunterhaltung eines fürchterlich souligen, tragischen Gittarrencowboys war aber dann so laut, dass ich fürchtete, gleich auf der Stelle taub zu werden. Die Amerikaner müssen einfach immer übertreiben...



Immer wieder: Daytona Beach Shore.                                                   11.12.12

Seit eingen Jahren fühle ich mich wohler an der Atlantikküste  - früher war es der Golf von Mexico. Der Grund ist vielleicht der Mix der Städte und vor allem die fröhlicheren Bürger in Daytona. - so ist wenigstens mein Eindruck.

Der Strand ist endlos und es sind viele originelle Bars mit guten Fischspeisen angesiedelt. In Sarasota gibt es dies viel seltener und auch noch sauteuer - Sarasotas Restaurants sind am Versnobben, weil die Gegend fast nur noch von mehr oder weniger betuchten Rentnern besiedelt ist. Das ist es für mich in keiner Weise, was das so fröhliche, unkomplizierte Florida ausmacht.




Mein erster Oktopus auf dem Teller.
                                                         10.12.12

Gestern abend war ich mit Bekannten im Mykonos in Longwood zum Essen verabredet. Ich habe ja aus Neugier bisher schon (fast) alles verspeist - von Alligator über Känguru bis zum Haifischsteck und noch viel gruseligere Dinge.

Es ist wie mit den zickigen Girls und sonst vielen Dingen im Leben, welche halt ein bisschen Mut brauchen: Wer nicht alles probiert hat, stirbt unglücklich - dies sind leider die Mehrzahl!

Nun, die Empfehlung des Hauses war Octopus, also ein Krake - also dessen Tentakel! Die werden gegrillt und das sieht dann wie im Bild.
Und um es gleich vorwegzunehmen, es schmeckt. Allerdings sind die Dinger ein wenig trocken, aber mit einer fetten Garlic-Mayo-Sauce rutscht es dann doch ganz gut runter! Also erstickt bin ich jedenfalls nicht, Die während des Dinners geführten Gespräche waren dafür umso nahrhafter - doch davon ein andermal...



Das angenehme Gefühl, 'nach Hause' zu kommen.                       09.12.12

Seit ich die Villa Rosa in Menorca verkauft habe - und das sind einige Jahre her - fühlte ich mich nicht so geborgen und 'zuhause' wie im Motorhome in Orlando. Die Voraussetzung ist, dass man den richtigen Standplatz ausgesucht und auch professionellen Unterhalt gesichert hat.

Ich habe mir heute überlegt, warum ich einen Aufenthalt im Motorhome äusserst angenehm empfinde. Nun, erstens bietet ein US-Motorhome jeden erdenklichen Komfort. Man vermisst nichts und Platz ist auch ausreichend vorhanden. Dazu kommt eine fast geniale Funktonalität, welche man in seinem Haus oder einer Wohnung nicht erreicht. Die Wege zwischen Küche, Badezimmer, Sofa oder Arbeits- und Esstisch sind so kurz, dass sie faktisch nicht existieren. Das Ganze ist sowas wie ein perfekt durchdachtes Cockpit. Klimaanlage und Heizung sind 'instant', die Musikanlage ist perfekt und weil die Platzverhältnisse limitiert sind, sucht man nie etwas. Ja, alles sofort zur Hand zu haben ist auch etwas, was das Leben so unbeschwert macht.

Im Bürohaus oder im Schloss ist man nie 'unabhängig'.

Die Liegenschaften in der Schweiz waren und sind immer mit Business verbunden und das Chateau ist eine Fabrik, ein Kreuzfahrtsschiff! An einem solchen Ort ist man nie alleine und unbeobachtet, zwei Dinge, welche es meiner Meinung nach unbedingt braucht, um sich 'in seinen vier Wänden' wohl zu fühlen.

Natürlich ist es auch vorteilhaft, Hausangestellte zu haben - aber ner unbedingt muss tut dies noch. So wie sich die meisten Menschen das vorstellen, ist das nicht! Erstens, mal abgesehen von den Kosten, sind die Aufgaben kompliziert geworden. Hauskeeper müssen heutzutage in 'Luxushaushalten' polyvalent sein. Der Umgang mit Alarmanlagen, Schwimmbad-Konditionierung und in meinem Falle Flugzeuge und Automobile bereitstellen muss gelernt sein. Allein dies ist ein grosser Aufwand, wofür ich immer weniger Lust habe. Von den meist verwöhnten Ansprüchen und den sozialen Problemen reden wir lieber nicht - nein die Zeiten der dankbaren Dienerschaft sind endgültig vorbei!

Kein geheimes Ritual - nur perfekte Organisation!

Natürlich haben die neuen Errungenschaften wie Satelliten-TV, Handy und Internet erst erlaubt überall nicht nur erreichbar sondern auch informiert und handlungsfähig zu sein.

Es gab eine Zeit, da hatte ich zwei Sekretärinnen und einen persönlichen Verwalter für meine Liegenschaften und Investments und dies war damals auch nötig, denn so vieles war Handarbeit - wir hatten noch handgeschriebene Kontoblätter.  Wer heute jedoch top ausgebildet ist, kann seine Aktivitäten weitaus am besten selber verwalten und immer mehr Vermögende tun dies nun auch.  Die 'Steuer-CD's' lassen freundlich grüssen!

Anderen zu vertrauen ist heute schlicht Leichtsinn!

Eine Entourage ist wie eine Horde Bodyguards für das Showbiz und die Halbwelt mehr Prestige als nützlich. All dies wird mir immer bewusst, wenn ich in den USA bin. Vielleicht sind die Amerikaner nicht alle sehr 'sophysticated' - aber Amerikaner sind praktisch veranlagt und auch verlässlich wie kaum andere Menschen auf dieser Welt. Die nächsten Jahre ganz hier leben möchte ich allerdings auf keinen Fall. Auch habe ich Freunde und Bekannte in Europa, welche ich nicht verlassen möchte und ausserdem geht es für Reiche nirgends so schnell, enteignet zu sein wie hier in den USA oder nun auch in den meisten Ländern Europas.

Darum wollen alle in die Schweiz, solange dies noch geht - nun sogar der schnulzige James Blunt.
 



Gerade noch mal davongekommen!                                                          08.12.12

Ich sags ja, das Glück ist mir immer hold! Das Erlebnis ist ja fast immer ähnlich, aber diesmal war es extrem wie noch nie! Die Nacht hat uns noch fast 30 Zentimeter Schnee gebracht - das ist viel im Schweizer Mittelland. Sieht zwar schön aus, aber das Chaos auf der Strasse ist programmiert. Ich habe dann zwar doch noch einen mutigen Driver gefunden, der mich nach Grenchen zum Bahnhof fuhr - aber der Intercity fiel wegen Maschinenschaden aus. Also musste ich den Regiozug nehmen und umsteigen.

Damit verlor ich weit über eine halbe Stunde und natürlich waren die Check-In-Schalter für meinen Flug schon zu. Ich wurde dann am Ticketschalter von US-Airways - der liegt nun in Zürich nach den famosen Umbauten auf einer anderen Etage - sehr zügig abgefertigt und konnte noch selbständig zum Flugzeug hetzen.

Heute morgen fielen in Kloten 20 Flüge aus - aber meiner flog pünktlich ab! Es war Limite, aber es musste gerade noch nicht enteist werden. Das verzögert jeweils dermassen, dass Flüge ausfallen müssen. Zuviel Schnee auf der Piste ist generell nicht der Grund für diese Verspätungen.

Nun, der Boeing-Clipper war fast leer und der Flug nach Philadelphia somit ein Vergnügen. Mehr Platz als in der ersten Klasse die es übrigens auf diesem Flug nicht mehr gibt. Ja nun, die Welt der Fliegerei geht unter. Air Berlin ist auch vor dem Kollaps und die privaten 'Kampflieger schiessen sich nun gegenseitig ab. Allerdings wird sich mit solchen Erlebnissen mein Reisefieber nicht verringern!



Good Day, Bad Day...
                                                                                       07.12.12

Es gibt Dinge, die bringe ich nie fertig - zum Beispiel, einfach mal Geduld zu haben. Das Wort existiert eigentlich nicht mal mehr in meinem  Vokabular! Ich war immer ein Draufgänger und bleibe es weiter. Die Arbeiten an der Veranda sind wenigstens planmässig vorangegangen - das ist die gute Nachricht.

Kommt dann noch das Reisefieber dazu, dann wird es dramatisch. Heute, am letzten Tag in der Schweiz musste noch einiges sein:

Blitzüberweisung an die Steuereintreiber in Frankreich, Auftragserteilung an Dachdecker und Gipser und natürlich die Vorbereitung der Abreise - nur nichts vergessen oder falsch machen!

Dabei kenne ich persönlich niemanden, der soviel herumreist wie ich! es gelingt mir auch immer, alles in geordneten Bahnen zu halten. So auch mit dem Transport zum Flughafen. Logisch, dass ich die Bahn nehme - die Staus sind zu riskant.

Ein bisschen Schnee und alles läuft aus dem Ruder...

Nun, zum Bahnhof brauche ich eine Taxe - denn Alice ist in Paris. Das Taxi, erklärt man mir, könne vielleicht morgen nicht fahren - zu viel Schnee und überhaupt! Wo sind wir angelangt?! Sollen die mir mal am Tochens..

Einen Flug verpasse ich nie!

Auf andere Leute, vor allem, wenn sie unmotiviert erscheinen, verlasse ich mich auch nur sehr ungern. Die  Lösung: Ich werde einfach eines meiner Autos nehmen und selber zum Bahnhof fahren. Ein Compagnon holt es dann später am Bahnhof wieder ab. Wenn nicht, steht es halt dann noch da, wenn ich zurückkomme - mit einem Zettel unter dem Scheibenwischer. So what?!

Morgen bin ich ja wieder in Florida und werde mit der Hitze kämpfen, auf Teufel komm raus für Weihnachten shoppen und einige Freunde treffen - wie ich mich freue!

 



Der Traum vom Paradies ist heute vergessen...                                06.12.12
 
Viele Menschen, die es zu Wohlstand gebracht haben, möchten ein Domizil an einem der schönen Orte dieser Welt erwerben. Was früher legitim war - ein Haus am Strand - wird für viele Sonnenhungrige jedoch zum Albtraum! Fast täglich verlieren 'Expats' nicht nur ihr Hab und Gut,
sondern sogar das Leben.

Ich selber habe die meiste Zeit über all die Jahre hauptsächlich an vier Orten verbracht: In den USA, Frankreich, Spanien und natürlich in der Schweiz. Dies ist konservativ, aber noch einigermaswsen sicher. Viel schöner wäre es in Südamerika oder Afrika - der schönste Kontinent überhaupt. Viele Aquator-Destinationen wären denkbar ideale Orte, ein wunderbares Leben zu verbringen - wenn die einheimischen gesetzlosen Bewohner und die korrupten Behörden nicht wären. Was der Zeitungsleser hier kaum erfährt, ist die Tatsache der enormen Gewaltbereitschaft und die omnipräsente Kriminalität, welche in allen diesen Ländern herrscht. Ein Leben zählt nichts!

Was vor dreissig Jahren ein Ziel war - nämlich auszuwandern - ist heute nur noch Wahnsinn.
Die Reichen dieser Welt sind heute vor allem in der (noch) sicheren Schweiz oder auch im entfernten Neuseeland anzutreffen, jedoch kaum mehr in der Karibik oder gar in Afrika. In Ländern ohne Recht und Ordnung - und dies sind heute die Mehrzahl ausserhalb Europa - kann man nur als Habenichts überleben.

Das totale Chaos herrscht schon heute an vielen Orten.

Der spannende McAfee-Case zeigt auch wieder auf, dass man an solchen paradiesischen Orten nicht in Frieden leben kann. Auch Bodyguards und Hunde nützen nicht viel, wenn die lokalen Behörden zur Bedrohung werden, sobald man mit der Zahlung von 'Schutzgeldern' in Verzug gerät. Korsika, um ein in der Nähe liegendes Beispiel zu nennen, ist daher auch tabu. Dutzende Morde jedes Jahr und dadurch unzählige zerstörte Leben sind sozusagen Tradition auf der 'Ile de Beauté' - und von der Bevölkerung irgendewie sogar toleriert. Den Regierungen ist seit Jahrzehnten nicht mehr  gelungen, für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.

Sogar in Spanien ist es heute schwierig, sich mit dem Kauf eines Hauses nicht die Enttäuschung des Lebens einzuhandeln. Von Claudia Schiffer über Branson und Becker bis hin zu unzähligen 'anonymen' Besitzern schöner Liegenschaften sind die ausländischen Eigentümer mit der Korruption, und dem heute grassierenden Fremdenhass der Einheimischen konfrontiert worden. Fast täglich finden in den grösseren Stadten gewalttätige Demonstrationen statt. Dazu kommt, dass dieses Land von Afrikanern und Marokkanern richtiggehend überschwemmt wird. Schlechte Aussichten für ein Glück unter Palmen...



Natürlich muss es heute schneien...
                                                      03.12.12

Es musste ja so kommen. Heute als die Bauequippe aufkreuzte, um das Gerüst und die Holzstruktur zu erstellen, war der Schneefall natürlich voll präsent. Nun, schrecken kann das keinen der Männer, die jahrein, jahraus draussen sind. Natürlich hätten wir uns das ganz anders gewünscht, aber bald ist ja dieser Hausteil schon gedeckt und der Innenausbau kann beginnen.

Die Aussenverkleidung muss halt warten bis die Verhältnisse besser sind. Ich bin nur froh, wenn es vorwärts geht: Ich habe ja lange gezögert, die Idee umzusetzen und alle Etagen des Hauses zu verbinden und den Veranda-Anbau zu realisieren.

Ich hänge sehr an meinem Pied-a-Terre in der Schweiz, obwohl ich nur selten da bin. Meine Reiserei wird sich ab nächsten Sommer noch intensivieren, wenn ich endlich auch in Spanien wieder 'installiert' sein werde. Aber vielleicht macht mir das Weltgeschehen oder ein anderes Ereignis vorher einen dicken Strich durch die Rechnung. Ich hätte nie gedacht, dass ich je so 'flexibel' leben würde, aber es ist fantastisch!



Mein Reisefieber - nie wird das aufhören!
                                 01.12.12

Forscher behaupten, dass jede Angst und jeder Adrenallinausstoss damit zu tun hat, dass ich Hirn und Körper auf eine Not- oder Spannungssituantion vorbereiten. Mag sein. Störend für mich sind fedoch zwei Phänomene - Seekrankheit und Reisefieber. Für jemand, der seit Jahrzehnten dauernd reist, ist dies natürlich ein echter Nachteil. 'Le mal du mer' befällt mich vor allem auf grossen Schiffen - die häufigen Ueberfahrten auf die Baleraren waren jedesmal ein Qual! Ich sollte wohl mal eine Kreuzfahrt buchen, was anscheinend die 'Seuche' dauerhaft kurieren soll. Zuerst plane ich jedoch einen Trip auf einer Segelyacht. Ich will mir ja dann eine kaufen. Um meine alte Lizenz zu validieren brauche ich noch einige Meilen! Man sagt ja, wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass wir Ozeane bezwingen, hätte er uns Flossen gegeben...

Das 'Reisefieber' seinerseits drückt sich durch Schlaflosigkeit und eine gewisse Anspannung aus. Damit kann ich allerdings nie einen Flug verschlafen! Ich bin dann auch so auf Adrenalin, dass alles überorganisiere. Vor allem wenn ich eine Horde Passagiere mit mir habe, werde ich gerne zum befehlerischen Feldweibel.

Das hat auch sein Gutes: Noch nie habe ich einen Pass, Reisedokumente oder sonst etwas Wichtiges vergessen. Der einzige Nachteil ist dann die Müdigkeit bei der Ankunft - vor allem natürlich im Zusammenhang mit dem Jetlag bei Flügen gegen Osten - also von den USA zurück. Nun, die 'nervöse Erscheinung' ist längst Routine geworden und ich kann wirklich leicht damit umgehen. Vielleicht sollte ich dem Ganzen auch einen neuen Namen geben: Reisevorfreude. Ja, das ist es!

 

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