:: Gregor Fischer ::

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Die 'heilige Zeit' steht vor der Tür.


Dezember
2017

TAGEBUCH


Dass Privatsphäre bei uns nun endgültig zur Vergangenheit gehört, war schon zu erwarten - obwohl diese brutalen Eingriffe in das Leben der Bürger noch immer verharmlost werden. Es gibt Länder - wie Frankreich - welche die Totalüberwachung (Wanzen in Wohnungen, Hotelzimmern und sogar in Geschäften und Praxen) bereits ausüben. Es werden Gesichts- und Autonummernerkennungen durchgeführt und gespeichert. Dies wird bereits seit Jahren schamlos und ungestraft durchgeführt - nur sind sich dies die wenigsten Leute bewusst.

Aber auch die Schweiz und Deutschland holen auf. Ausnahmsweise ist sogar in der Welt ein Artikel erschienen, welcher diesen ‘’Orwellschen Albtraum’’ ziemlich genau beschreibt. Es geht ja vor allem darum, dass Provider, Auto- und Gerätehersteller gesetzlich gezwungen werden sollen, Kundendaten und Aufzeichnungen dem Staat (also den ‘Ermittlern’, auch den Steuerfahndern) uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen. Diese 'Neuregelung' gibt dem Staat die Möglichkeit, auch Zugriff auf private Tablets, Computer, Handies, Smart-TVs und digitalisierte Küchengeräte zu erhalten, um sie ausspionieren zu können. Der Staat soll auch exklusive Zugriffsrechte auf die Software von Autos bekommen können. Damit sind alle Bewegungsprofile und später wohl auch Delikte im Strassenverkehr verfolg- und beweisbar.

Wir werden bald ein Leben fristen müssen, in dem es keine privaten Rückzugsorte mehr gibt! Der Behörden überwachen alles, was technisch möglich ist. Mit mehr Sicherheit für die Bürger – wie das propagiert wird – hat dies wenig zu tun. Aber diese Gesetze werden erlauben, die letzte Freiheit der Bürger -auch im Kopf - zu brechen. Der Plan: Die Menschen zu kontrollieren, zu enteignen und unliebsame Bürger ins Gefängnis zu bringen.


 

 

2017/18: Reset drücken und Masterplan checken.                                27.12.17

Dieses für mich nicht nur erfreuliche Jahr 2017 ist in ein paar Tagen Geschichte. Die nun 5-jährige Travel-, Love- und Paar-Story mit Julie ist vorbei. Es hat sich Unzufriedheit über die verschiedenen Lebenspläne und -umstände eingeschlichen. Madame hat sich einen Rentner angelacht, der in der Nachbarschaft wohnt, der sie verwöhnt, Zeit hat und sie garantiert nicht aus ihrem geliebten Loiretal in die Welt entführen will.

Ich schreibe dies ohne Bitterkeit, denn es waren gute, erfüllte Jahre mit aufwendigen Reisen in drei Erdteilen - natürlich fast immer im Luxus- Motorhome - die einzelnen Berichte sind hier.

Gute Vorsätze? Nein, erfüllte Fakten!

Das neue Jahr steht vor der Tür. Viele machen sich gute Vorsätze, welche dann vielleicht auch zum Teil umgesetzt werden. Ich habe für die entscheidenden Veränderungen vorgesorgt. Ein Landhaus gekauft, meinen Fahrzeugpark verfeinert und starte 2018 als freier Mann! Unser Leben ist ja bekanntlich verdammt kurz und ich habe die erste Hälfte lange hinter mir. Genau aus diesem Grund macht es keinen Sinn, an quälenden Umständen in einer Beziehung, der Arbeit oder der Behausung festzuhalten nur in der Hoffnung, es werde dann schon besser. Niemand kann andere Menschen ändern, nur sich selbst. Das ist eine wichtige Lebensphilosophie. Deswegen bringt das Warten auf positive Veränderungen nichts. Entweder man wird selbst aktiv oder es passiert nichts und alles bleibt wie es momentan ist.

Man braucht einen Masterplan, der immer auf dem neusten Stand zu halten ist. Reisen ist zwar immer noch ein wichtiger Bestandteil, aber neue, enge Beziehungen zu flechten sind nun ganz oben. Ich werde weiter an verschiedenen Domizilen leben, aber die Arbeit (auch diese Homepage) reduzieren - und mein Leben als freier Mann ausnützen. Man(n) soll nicht über Veränderungen labern und sich beklagen, sondern handeln und sie unwiderruflich herbeiführen. Eine Trennung, eine Kündigung oder ein Umzug ist immer ein Schockererlebnis, aber die Erleichterung und die Freunde am Neuen nehmen ziemlich schnell überhand...

 


 

Weihnachten - was soll der Mist?!                                                                22.12.17

Früher, ja da war nicht alles anders - aber vieles! Viele Menschen waren gläubig (ich spreche natürlich von Christen!) und ich selber habe noch erlebt dass vor dem Christbaum gesungen wurde...

Vor allem für Kinder war Weihnachten von einer enormen Wichtigkeit, denn man wurde von allen (Eltern, Göttis, Grosseltern, Onkel und Tanten) reich beschenkt. Heute ist das zwar teilweise noch der Fall, aber die meisten Kinder werden das ganze Jahr über mit Spielzeugen, technischen Gimmiks und Klamotten überhäuft. Daher ist die Vorfreude kaum mehr existent - dafür eher das Unbehagen des erzwungenen Einkaufs in den überfüllten Läden und die Furcht, stundenweise im Stau stehen zu müssen, wie dies jedes Jahr passiert.

Also, was soll der Scheiss?! Christus, wenn immer er je existiert hat, war weder in Bethlehem noch an Weihnachten zur Welt gekommen - nicht mal die Bibel erzählt davor. Muslime und Juden hassen Weihnachten und schon ist in untergebenen Ländern wie Schweden und Deutschland vielerort das Wort 'Weihnachten' schlicht praktisch verboten. Also hören wir doch auf mit dem heuchlerischen Theater, Frieden und Besinnlichkeit jedenfalls ist dieser 'heiligen Tage' nicht zu erwarten - eher ein neuer Anschlag!

 


 

Sex: Es braucht nun einen 'Bumsvertrag'.                                                20.12.17

Man erinnert sich ewig an den Skandal um Kachelmann. Nachdem der Wetterfrosch Monate im Knast schmorte, sein Unternehmen und sein Ruf vernichtet waren, erfolgte Klarheit. Was alle wussten: Kachelmann war aus Rache von seiner Exgespielin falsch beschuldigt worden. Der Fall Weinstein ist anders gelagert. Der Hollywood-Produzent hat ungeniert gemacht, was üblich ist: Couchcasting. Kandidatinnen welche für eine Filmrolle alles tun, gibt es genug (siehe MeToo) und so hat er sich 'verwöhnen' lassen. Nun, wo er alt und out of Business ist, haben Emanzen zum totalen Krieg gerufen. Weinstein ist nun das Symbol des 'hässlichen Sexismus' geworden.

Schweden (ohnehin dem Untergang geweiht) geht wieder voran.

Nun sollen aufgrund der permanenten sexuellen Bedrohung der armen Frauen knallharte Saiten aufgezogen werden. Nein sagen genügt nicht mehr um eine sexuelle Aggression anzuzeigen - Frauen müssen nun ausdrücklich zustimmen. Es wird empfohlen, dies zu dokumentieren - durch Aussagen (auf Video) oder gar einer schriftlichen Deklaration.

Klartext: Man schleppt ein Girl nach Hause oder ins Hotel und ist gut beraten wenn sie einen 'Fickwisch' unterschreibt. Allerdings ist unterdessen Prostitution in Schweden und Frankreich verboten - das heisst, in der Erklärung ist besser auch zu vermerken, dass der kommende Verkehr ohne Bezahlung erfolgt. Auch in der Ehe ist es besser, jeweils eine Zustimmung zu holen. Oh, fröhliche Kunde zu Weihnachten!

Meine ehrliche Meinung dazu: Ihr linken, verkackten und frigiden Weiber, fickt euch doch selbst...


 

Court, Clochard, court!                                                                                   14.12.17

Du sollst nicht klauen! Ok, einverstanden. Die Bibel lehrt uns das. Aber, Hand aufs Herz - gute Gelegenheiten machen Diebe, nicht?!

Eine äusserst amüsante Geschichte ist in Paris geschehen. Es ist kalt dort. Obdachlose hängen im Flughafen rum, viele sind besoffen. Ich hasse das - aber dies gehörte immer schon zu den französischen Städten, hauptsächlich in Paris. Nun, offensichtlich hat sich ein Penner gegen eine Türe gelehnt, welche nachgab. Er fand zwei Boxen mit Geldscheinen. Wo der Geldwechsler war, weiss keiner - auf jeden Fall hat sich der Typ mit der Kohle aus dem Staub gemacht.

Laut Angaben der Polizei handelt es sich um 300 000 Euros. Nicht schlecht, die Beute! Gefunden hinter einer Türe - wenn es auch stimmt. Wie auch immer: Wenn der Kerl schlau ist, macht er sich dünne, nach Belgien oder so. Ist er blöd, steigt er in einem Luxushotel ab und lädt seine Kumpel zu einem dicken Fressen ein. Die Direktion ruft die Bullen und er sitzt für drei Jahre im Knast. So wird es wohl kommen...


 

Landleben? Yessss!                                                                                         09.12.17

Bisher war nie mein Bestreben aufgetaucht, auf dem Land zu leben. Zwar habe ich einen Teil meiner Kindheit im bündnerischen Domleschg verbracht - zu einer Zeit, als man am Sonntag noch auf den Scalottas oder Heinzenberg kletterte. Mit dem verehrten Grossvater, der Gregor hiess (darum!) und manchmal auch mit anderen Bekannten oder mit den interessierten  Mädchen meines Alters. Tempi passati...

Auch French-Julie hat mich natürlich beeinflusst, obwohl ich ihre überschwengliche Freude an eigenen Tomaten und Gurken nicht teilen konnte. Seit kurzem ist es also soweit - wir haben nun unser Landhaus. Ironie der Geschichte: Julie hat es noch nicht gesehen, weil sich unsere Wege langsam trennen. Gefunden und ausgewählt habe ich diese kleine Domäne nach jahrelanger Suche mit meinem Freund Mike. Er hat mich grossen Zögerer dazu gepusht - heute denke ich: Danke Mike - für immer, denn hier bin ich auf eine neue Art happy. Mike nennt dies 'low profile' - eine Novität für mich, aber why not?!

Die Nachbarin hat gackernde Hühner und zwei Grundstücke weiter hat einer ein paar Schweine. Von denen wird heute eines geschlachtet. Vielleicht sehe ich aus der Ferne zu - auf jeden Fall interessiere ich mich für diese teilweise archaischen Produkte. Erik, der hier zu Besuch ist, hat auch einige sehr ländliche Delikatessen aus der Slowakei mitgebracht. Früher habe ich um solche 'unhygienischen' Produkte einen Bogen gemacht, aber heute goutiere ich diese 'hausgemachten' Schweinereien mindestens teilweise - vielleicht aus innerem Protest gegen die verbohrten Veganer und anderen Bessermenschen..?!

 


 

Nur noch die ruhige Kugel schieben!                                                       04.12.17

Wer alles erreicht hat, was er sich erträumte, kann sich auf ein ruhiges, luxeriöses Leben
einrichten. Ich selbst verzichte seit Jahren auf jede lukrative Tätigkeit und finanziere mich mmit
den Erträgen aus meinem füheren Erfolg. Trotzdem - gerade in meiner Situation, wenn man sich immer der Qual der Wahl gegenübersieht, ist das Leben nicht einfacher..!

Flieg ich über Neujahr nach Florida, fahren wir besser in die Berge oder verbringe ich die nächsten Tage in einem meiner Domizile - oder noch besser: Ich mache wieder eine grosszügie Tour mit dem Motorhome. Dieses steht nämlich auch schon seit Monaten herum. So besteht mein Luxusproblem weiter - eben die Qual, sich für irgend etwas entscheiden zu müssen, wofür ja kein Zwang, ja nicht einmal eine echte Notwendigkeit besteht.

Sich zu Tode schuften - jetzt vor der finalen Show?!

Meine Freunde, mindestens die, welche ähnlichen Erfolg haben, sind immer noch in ihren Betrieben beschäftigt. Die machen auf Stress und landen dann vor sie sich endlich das Retirement gönnen, auf dem Arsch - oder noch besser, in der Burnout-Klinik. Bei einigen steht die zweite Scheidung an und mit dem Nachwuchs haben sie Krach. Der wirft ihnen nämlich auch vor, nicht 'loslassen' zu können.

Keiner weiss, wann der grosse Bluff der 'Weltwirtschaft' platzt. Dann wird es (fast) allen richtig mies gehen. Aber wann - in einigen Monaten oder erst in zehn Jahren? Dann kommt der richtige, brutale Katzenjammer der 'Erfolgsmenschen' - wenn Geld und Ansehen weg ist, weil keiner mehr bezahlen kann und das Recht des physisch Stärkeren die Oberhand nimmt. Dann erst wird über die Lebensbilanz abgerechnet und jeder, welcher sich für Familie, sein Ansehen und sein Haus aufgeopfert hat, muss endlich in den Spiegel schauen und sich sagen: Was war ich nur für ein Idiot!

 


 

Schnee und Eis am 1. Dezember!                                                                  01.12.17

Es ist nicht viel Schnee im Mittelland gefallen, nur ein paar Zentimeter. Aber die Temperaturen sind unter dem Gefrierpunkt und dies macht sie Sache tückisch. Anscheinend war es für Bahn und Automobilisten ein Chaos.

Wer schlau war, (und sich das leisten kann!) blieb natürlich zu Hause, anstelle Stunden im Stau und mit Warten zu verbringen!

Dutzende Unfälle – teilweise mit mehreren Fahrzeugen – haben für grosse Schäden gesorgt. Wie schon gesagt – mancher wäre besser zu Hause geblieben! Man kann dochTermine absagen! Die meisten Menschen hier ‘arbeiten’ eh in einem mehr oder weniger unnötigen Job.

Damit meine ich, dass der wirtschaftliche ‘Schaden’ bei Absenz vernachlässigbar ist, besonders weil man ja heute vieles auch von zu Hause aus erledigen kann. Einige, welche heute eine bittere Erfahrung machen mussten, hat wohl auch das Schnee-‘Abenteuer’ gelockt. Damit bleibt die Vernunft eben auf der Strecke.

 

  
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