:: Gregor Fischer ::

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Der Monat vieler Entscheidungen.


Februar 2010

TAGEBUCH



Der Sturm - fast schon ein Symbol.
                                                             28.02.10


Stürme hat es schon immer gegeben und eine richtige 'Tempete' hier im Chateau zu erleben, ist etwas Besonderes. Wir sind einer der höchst gelegenen Punkte in der Gegend und somit exponiert. Die Bäume sind zwar gewaltig, aber alt und haben durch die Trockenheit der vergangenen Jahre gelitten und so gibt es immer spektakuläre Schäden.

Schon bei Jahrhundertsturm Lothal vor etwas zehn Jahren war ich hier und habe den Fall einiger Zedern live erleben können. Die zig-tonnenschweren Bäume haben beim Aufprall das Schloss erzittern lassen. Heute ist es wieder soweit: Winde bis gegen 130kmh werden von den Flughäfen im Umkreis gemeldet.

Atrium-Dach im Chateau: Voll erwischt.

Man hofft ja immer, dass man von Aerger verschont bleibt. Aber Sturmböen sind eine rationale Grösse und so kommt es, wie es kommen muss: Es tut weh!

Ich will gar nicht mehr wissen, was das kostet - denn versichert sind wir nicht für sowas. Nun ja, wenn man an die armen Teufel in Chile oder in Haiti denkt, ist ja ein zerrissenes Atrium-Dach vernachlässigbar...

Nun, morgen am ersten Tag des Monat März werden die jämmerlichen Ueberreste entfernt und wir werden wohl die Halle mit einem Blechdach überdecken lassen, um künftig jedem Sturm widerstehen zu können.



Ein richtiger Bussenhagel!
                                                                              23.02.10


Die schlechten Nachrichten kommen per Post: Bussen wegen Geschwindigkeitsübertretungen. Gewiss, keine Raserfälle (6-9 kmh zu schnell), aber in der Schweiz kostet das schon mal über 200 Franken und auch auch die Franzosen sind jetzt mit 135 Euros dabei.

Apropos Frankreich: Der bilaterale Zugriff auf die ausländischen  Fahrzeughalter klappt nun wirklich - also auch mit Schweizernummern wird man ohne Antrag auf Rechtshilfe gleich direkt angeschrieben. Für einmal haben sie nicht geblufft!
Vorsicht geboten...

Na ja, vorsichtig ist man ja eigentlich immer - aber wenn man auf der Strecke fährt, sind halt ein paar Kilometer über dem Limit schnell drin. Nicht ärgern. Ich betrachte diese Beträge einfach als eine Art neuer Wegzoll.

Nachdem die Autobahnen unterdessen pro Fahrt weit teurer als der Treibstoff sind, ist es ja auch unwesentlich, wenn man noch ein paar Hunderter nachschiesst...

PS: Nichtanlegen der Gurte kostet in Frankreich nun 120 Euros - auch wenn man im Stau rollt! Sobald das Auto in Bewegung ist (auch auf einem grossen Parkplatz) wird gebüsst. 
 



Lufthansa: Grösster Streik aller Zeiten - na und?
                          22.02.10


Man will uns weismachen, dass durch die Arbeitsniederlegung der Piloten eine massive Beeinträchtigung des Wirtschaftslebens enstanden sei. Der Focus schreibt sogar, dass eine 'Handvoll Piloten ein ganzes Land ins Chaos stürzt' - ein solcher Mist!

Tatsächlich ist der Ausfall dieser rund 800 Flüge täglich irrelevant, aus zwei Gründen: Sie machen nur etwa 10% aller Flüge in Deutschland aus und vor allem:

Fliegen ist heute eigentlich fast überflüssig!

Ich behaupte, dass weit über 90% aller Flüge zum Vergnügen oder als reiner Spasstrip durchgeführt werden - mich eingeschlossen! Das ganze Streiktheater hat auf das Wirtschaftsleben kaum mehr Einfluss, als wenn Disneyland für eine Woche geschlossen wird...

Warum ein Streik gerade jetzt ?

Die Piloten, welche natürlich an der Front stehen und auch hinter die Kulissen blicken können, wissen, dass ihre Jobs zum grossen Teil in wenigen Jahren verschwunden sein werden. Die kommende Weltordnung beinhaltet ja die fast totale Einschränkung der individuellen Mobilität.

Wer soll denn da noch Fliegen?! Wichtige Leute nehmen den Privatjet und die anderen bleiben zu Hause vor dem Fernseher zur Gehirnwäsche. Darum eben der Streik. Die Piloten wollen eine Art Beschäftigungsgarantie oder eine lebenslange Rente erstreiten, weil sie wissen, dass ihr Job zukünftig kaum mehr benötigt wird. So einfach ist das!

Sie halten den jetzigen Zeitpunkt für den letztmöglichen, bevor ein Streik überhaupt niemanden mehr  beeindrucken würde. Die Streikenden wissen das genau - es ist in ihren Augen sozusagen die letzte Chance.

Denn Müllabfuhr, Essens- und Energieversorgung sowie und ärztlicher Beistand sind  vital  für die Menschen - auf das Reisen kann total verzichtet werden!

 


 

Bertarelli: Wenn Hobbies zur Qual werden...                            22.02.2010


Vor vier Tagen hätte die 'Regatta' - welche eigentlich ein Duell ist - gestartet werden sollen. Der America's Cup war ursprünglich ein Open-Rennen für Jachten. Wie immer, wenn Leute mit viel Geld und ohne Klasse - sogenannte Parvenus - ins Geschehen eingreifen, geht der sportliche Gedanke kaputt.

Zwei dieser Ol'Mens haben sich ineinander verbissen: Bertarelli und Ellison. Beide haben einiges gemeinsam - aber als herausragende Eigenschaft offensichtlich Hass und Langeweile...



Nur Aerger, Prozesse und Pannen...

Der Spuk ist schnell vorüber und der Non-Event wird ewig in der Versenkung verschwinden. Wenn man den Meldungen Glauben schenken darf, sind hunderte Millionen verbuttert worden, für ein Projekt, das niemanden nützt und keinen Fortschritt bringt.

Die einfachen Leute sollen für Haiti spenden und werden für die Sünden der Banker und Politiker abgezockt und diese dekadenten, geltungssüchtigen Altherren machen ihre schamlose, lächerliche Pay-Show!

Dass Alinghi in Valencia jämmerlich verloren hat ist Bertarelli aber wirklich nicht zu gönnen - denn
mit seiner Kirsty er wirklich schon genug gestraft!

 



Swiss-Moto - für die aktuelle Situation sehr gut gemacht!        21.02.10

Ganz eindrücklich sieht man auch an dieser provinziellen Regional-Show die Breschen, welche die 'Krise' geschlagen hat. Halbleere Etagen, weit auseinanderliegende Präsentationen und viele Lückenfüller, von denen man kaum erwarten kann, dass sie einen normalen Preis für ihren Platz bezahlen können. Vor allem die Elektrobikes im obersten Stock zeigten auf, was man erwarten kann: Nichts Gescheites! 

Viele der ausgestellten Bikes sind für die aktuellen Strassenverhältnisse nicht mehr brauchbar, denn mit fast 200 PS und Spitzen von über 300kmh sind diese 'Streetracer' einfach nur noch lächerlich! Aber es geht ja den meisten Bikern mehr ums Angeben als darum, ein wirklicher 'Motard' zu sein...

Ein Spassshow und sonst nichts.

Ein Motorrad hat heute keinen Gebrauchswert mehr. Es ist teurer, gefährlicher und unbequemer als Autofahren. Just for Fun und sonst gar nichts!

Sehenswert sind vor allem die Wahnsinns-kreationen der Stilisten unter den Custombikes-Kreateuren. Immer breitere Reifen und spektakuläre Accessoires machen aus den Dingern wahre Kunstwerke. Die LED-Leuchten haben im Tuning- und Customsektor fast ein neues Zeitalter eingeläutet. Fast alles ist nun möglich: Von Mini-Scheinwerfern bis zur schmerzend geschmacklosen Weihnachtsbeleuchtung! Aber es gibt auch äusserst sinnvolle Kompromisse wie zum Beispiel eine Custom-Version der gewaltigen Suzuki-Intruder.  



Hallo Schweiz!
                                                                                                    21.02.10


Erwartungsgemäss kalt und düster präsentiert sich Kloten. Immerhin habe ich mein Wahnsinns-Gepäck (das Interieur für mein Flugzeug) auf dem Transport-Band vollständig entdeckt und auch gleich 'verzollen' können. Der Stempel des Zolls für die bezahlte Mehrwertssteuer auf den Dokumenten ist nämlich sehr wichtig - denn bei der nächsten Kontrolle des 'Luftamts' darf der 'Knutsch' nicht fehlen! Obwohl es natürlich rein gar nichts mit der Flugsicherheit zu tun hat, sind die BAZL-Inspektoren scharf drauf, einen allfälligen Steuersünder zu überführen - auch wenn es nur um ein paar Franken MwSt geht.

Zweimal hatte ich schon eine - zwar folgenlose, aber unangenehme -  Zolluntersuchung am Hals. Nun bin ich eben auf der Hut und versuche, keinen noch so kleinen Fehler zu machen und meine Papierchen ordnungs-, form-, und termingemäss zusammen zu haben. Meine Folgerung: Beamte halten eben zusammen, denn sie beziehen ihre Gehälter aus dem gleichen Topf - nämlich dem der Steuerzahler. Aber Piloten und Flugzeugeigentümer sind ja in den Augen der Obrigkeit eh suspekt!

 


 


Joe Stack - Opfer oder Spinner?                                                     19.02.10

Heute schon sind mehr als die Hälfte der Bürger in den USA überzeugt, dass der Krieg gegen den Terror, inklusive dem 11. September von der Regierung und dem Geheimdienst inszeniert ist.

Was sich der 'befreundete'
Mossad in Dubai erlaubt hat  - macht den Leuten Angst Es wird klar, dass es keine Grenzen für die Allmacht der Regierungen gegen ihre Bürger gibt.

Viele Menschen haben wegen kleinen Taxen- oder Steuervergehen mit unglaublich aggressiven und unverhältnismässigen Bussen und Nachzahlungen alles verloren.

Gestern habe ich mit einem Unternehmer aus Ohio diskutiert. Ich weiss, '
don't talk politics' mit den lieben Amerikanern. Aber es hat geändert! Das Gespräch war spannend und unerwartet offen. Der 50-Jährige hat ein eigenes Flugzeug, eine Beech - auch zu verkaufen. Er ist der Meinung, dass die Fliegerei in den USA am Ende ist. Hört man hier selten - aber er ist davon überzeugt. Dabei wurde mir wieder einmal mehr richtig bewusst, dass der legendäre Optimismus der Amerikaner flächig vorbei ist!


Joseph Stack, Unternehmer - vom Staat vernichtet?

Heute ist 'es' passiert - und der Effekt ist gewaltig. Vor allem in den Foren der grossen Portale, welche noch nicht geschlossen wurden, ist zwar nicht allgemeine Zustimmung zu lesen, aber immer etwa das Gleiche: Es geht los, die Amerikaner beginnen sich zu wehren, etc.

Klar, dass jetzt
FBI-Mächtige und alle Präsentatoren versuchen, den 'verzweifelten, paranoiden, kranken Selbstmörder' als armen Irren darzustellen - man spürt richtig die Panik der Regierung, dass da eine Pandorabüchse aufgemacht worden ist.

EINES MACHT MICH ALLERDINGS STUTZIG: Die Beschädigungen und Brandherde am Gebäude sind mit dem Einschlag einer kleiner Piper schwer übereinzubringen. Dass keine Toten zu beklagen sind, ist ja schön, aber glaubhaft? Werden wir wieder verarscht?!


Das 'Vermächtnis' im Netz ist nicht mehr wegzukriegen!     

Die Internetseite mit der ausführlichen Erklärung des Unternehmers, warum er ein starkes Zeichen setzen will, ist natürlich vom FBI sofort vom Netz genommen worden - aber zu spät! Zehntausende haben bereits einen Cache kopiert
; Was der Mann schreibt ist keineswegs der Erguss eines Irren, sondern die sehr rationale Erklärung, warum er dieses Gewaltakt gegen ein Gebäude der Steuerbehörde (IRS) vollbringen wollte.

Es ist die Ohnmacht eines Menschen, der das ganze Leben daran glauben wollte, dass man als ehrlicher, fleissiger Mensch gerecht behandelt wird - und dann die Wahrheit erfahren musste. Es geht nicht um den Angriff, nicht ums Flugzeug und nicht um einen 'Selbstmord' - es geht nun schlicht darum, dass die
Behörden Millionen von Menschen gegenüberstehen, welche ihnen nicht mehr traue, dazu stehen und sogar wirkungsvoll ihr Leben opfern - das ist brandgefährlich für Big Brother!

 

I saw it written once that the definition of insanity is repeating the same process over and over and expecting the outcome to suddenly be different. I am finally ready to stop this insanity.

Well, Mr. Big Brother IRS man, let’s try something different; take my pound of flesh and sleep well.

Joe Stack (1956-2010)                                                                                    (18. of February 2010)

 



Fast täglich eine Ueberraschung...
                                                         18.02.10


Eigentlich sollte es ein Plausch-Trip werden - aber nichts ist wie erwartet. Ab Zürich fast mit drei Stunden Verspätung weggekommen, dann nach kaum 20 Meilen Fahrt ein Crash und ein voller Reinfall mit dem Hotel - aber ich war zu müde, um noch weiterzuziehen.

Die nächste Ueberraschung waren die Riesenpakete, welche ich mit dem Rückflug in die Schweiz mitnehmen muss. Ich versuche es, aber ich bin nicht stolz auf meine vermeintlich gute, effiziente Lösung. Man fragt sich in solchen Situationen: Warum tue ich mir das an?
Nach den Erfahrungen mit dem Zoll in der Schweiz, wo Pakete wochenweise liegenbleiben, habe ich aber so handeln müssen, um die Sache in den Griff zu kriegen!

No Future-Stimmung - aber das Wetter ist schlicht herrlich!

Dass ich meine Gesprächspartner und Bekannten in einer Schreckstarre und Lethargie vorfinde, bestätigt zwar meine Erwartungen aber es war trotzdem ein Schock! Viele Geschäfte sind verschwunden, vor allem im Luxusbereich. Man merkt deutlich, dass die Menschen keine Lust (oder kein Geld) mehr haben, zu konsumieren.

Businessangst überall.

Logisch ist, dass intelligente Menschen langsam aber sicher merken, was auf sie zukommt - aber nach einem fleissigen Leben vor einem Scherbenhaufen zu stehen, ist sehr schwer.

Noch vor einem Jahr habe ich mit meinen Prognosen nur Ungläubigkeit geerntet, nun tönt es anders.  



Ein mühsamer Trip, dieses Mal!
                                                                   14.02.10 

Nach einem denkwürdigen Scheissflug (berichte später darüber) hatte ich zur Krönung dieses 13. Tages im Februar prompt noch einen Streif-Unfall auf dem Highway. Hier in den Südstaaten wird halt ein Blinker vor dem Spurwechsel nicht so respektiert wie in NY oder Florida. Die Fahrerin des anderen Wagens wollte halt ungebremst nach Hause! Keiner hat sich aber richtig aufgeregt und wir liessen, weil ich einen Mietwagen fahre, dann doch die Streife kommen.

Nichts zu diskutieren, ist ja alles versichert. Den abgeschlagenen Spiegel habe ich dann selber mit Duck-Tape repariert (ist ja immerhin Sonntag) und er macht seinen Dienst bestimmt für die restlichen Tage!

Ein Crash, der fast Spass gemacht hat!

Die Cops waren, nachdem sie endlich rausgefiltert hatten, ob die Stelle auf dem Highway in ihr Gebiet gehört, schnell und sehr freundlich - wie übrigens in den USA generell alle Beteiligten. Ob beim Einreisen, beim Verhandeln oder wenn mal was schief geht - minimaler Anstand ist eine grosse Tugend der vielgeschmähten, als kulturlos geltenden Amis.

Am nächsten Morgen repariere ich den Spiegel nach bester Empfehlung der Troopers: Vour mirror, it has to be fixed with some Tape or so, to drive legally...

Ich finde sogar weisses Duke-Band und mein Provisorium sollte dann wirklich auch halten! 



Gregor-Fischer-Homepage - ein Zeitdokument?
                             11.02.10 

Ich bekomme häufig und regelmässig Zuschriften von Lesern meiner Homepage. Danke - wirklich! Darunter sind einige mir bekannte Menschen, aber auch völlig Fremde, die sich die Mühe nehmen, mir einen eigenen Kommentar oder ihre Einschätzung zukommen zu lassen.

Erstaunlicherweise ist von Seiten meiner Homepage- Besucher kaum Kritik, aber enorm viel Zustimmung zu hören. Die Menschen schätzen offensichtlich, dass ich Tabus berühre ohne ins Missionarische oder Esoterische abzugleiten, wie viele es tun.

Sich das Leben von Morgen, welches anhand von machiavellischen Manipulationen, welche die Mächtigen in Gang setzen, gestaltet wird vorzustellen, scheint viele andere Bürger brennend zu interessieren. Es gibt noch Menschen, welche ihr Leben gestalten wollen und nicht nur willenlose Schafe! Somit leiste ich hoffentlich nützliche Ueberzeugungsarbeit für alle, die sich nicht in Resignation und Gleichgültigkeit eingenistet haben. Meine Aufklärung und der Protest gegen die gleichgeschalteten Desinformationen der Tagespresse trägt Früchte und das ist wichtig.

Bloggen, solange es noch geht...

Weil private Meinungen immer mehr Einfluss gewinnen und von den Medienkartellen nicht beherrscht werden können, scheint ein baldiges Verbot zu drohen. Dieselben Kräfte, welche über Net-Zensur in China oder Nordkorea lästern, wollen nun selbst die missliebigen Kommentare zum Verschwinden bringen.

Das lässt die Frage aufkommen, was in der Zukunft mit den Beträgen im 'Cache' des www geschehen soll. Dass Internetzensur nicht eigentlich funktioniert, weiss man unterdessen. Millionen haben die Clips über die Sprengung der WTC-Towers gesehen und begriffen!

Also muss es über Strafen 'reguliert' werden - ähnlich wie es den Revisionisten in Sachen 'Auschwitz' geschieht. Vielleicht werden Zweifel an der offiziellen Darstellung des 11.Septembers 2001 zukünftig verboten und als strafbare Volksverhetzung klassiert. Möglich. Das Internet hat vorläufig noch einen unbezahlbaren Wert: Die eigene Meinung kundzutun, ein wertvolles Gut, was sich offensichtlich noch nicht alle bewusst sind.

Wenn jemand eine persönliche Homepage ins Netz stellt und dies nicht anonym tut, geht er natürlich Risiken ein: Sich Feinde zu machen, lächerlich zu erscheinen oder die schlimmste aller Strafen für einen Blogger zu kassieren - nämlich nicht beachtet zu werden! Mindestens dies ist mir nicht passiert, wie die wachsenden 'Hits' bestätigen... 



Die Scheinheiligkeit von Politik und Presse.
                                      10.02.10 

Täglich wird über die Ethik der Banken, Schwarzgeld und das Bankgeheimnis polemisiert. Linke schimpfen über die 'Reichen', welche keine Steuern zahlen wollen.

Es mag für einige verwerflich sein, dass Banker dicke Boni kassieren und sie selbst nur Brosamen von der Fürsorge erhalten. Boni bringen aber keinen um, wie es Waffen täglich tun. Dabei sind wir beim Stichwort:

Schweizer Waffenexporte.

Die Schweiz kann sich 'rühmen', zu den grossen Waffenexporteuren zu gehören. Mich erstaunt, dass hier kaum Kritik laut wird. Ein Land, dass wegen dem Bankgeheimnis zum Unsympath Europas geworden ist, wird wegen den höchst unmoralischen Waffenexporten nicht gescholten! Ach ja, Waffen exportieren eben alle und das gibt unserer Industrie Arbeit.

Schmiergelder, Korruption und die Ermordung Tausender sind die Folge von Waffenexporten. Dass dieses 'Business' neben dem Drogenhandel das Schmutzigste überhaupt ist, geht einfach vergessen.  Es lebe die Scheinheiligkeit!



Rekord: Schweizer Waffenexporte nach Pakistan       
                    05.02.10


Die Schweiz ist berühmt für die Uhren- und Schokoladenproduktion - und die Schweizer Offiziermesser. Diese waren DAS Mitbringsel, welches ich vor Jahren jeweils neuen Geschäftsfreunden in alle Welt mitbrachte. Heute in Zeiten der Angstmache darf man ein solches Werkzeug natürlich nicht an Bord eines Flugzeuges bringen!

Uhren und Schokolade sind also das, was die ehemals gute Reputation der Schweiz ausmachte - die Bankskandale sind dabei, diese zu zerstören. Nur, mit Schokolade lässt sich nur mässig Geld verdienen - aber Waffen und Geldwäscherei bringen Milliarden.

Bei der Ausfuhr von Kriegsmaterial sind die Schweizer zum unrühmlichen Vizeweltmeister aufgestiegen! Nur Israel (natürlich, die Kriegstreiber!) exportiert pro Kopf der eigenen Bevölkerung mehr Waffen und Munition.

Von Pilatus gelieferte Flugzeuge werden in den internen Konflikten zahlreicher Ländern von den Regierungen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt. Gewehre, Pistolen und deren Munition  Rüstungsunternehmens RUAG landeten in den Händen von Kindersoldaten in Indien und anderen Ländern.


Dass sich 'Warlords' und brutalste 'Negerkönige' mit Schweizer Waffen an die Macht morden können, ist unerträglich!

Die Schweiz hat ihren Namen im Ausland mit der UBS-Banken-Affäre dauerhaft versaut und ganz schnell gegenüber der USA und auch der EU klein beigeben müssen. Mit schlimmen Folgen - unter anderem der Zahlung von Dutzenden Milliarden.

Es ist auch darum nicht auszuschliessen, dass eines Tages Schadenersatzklagen in Milliardenhöhe wegen der durch Schweizer Waffen angerichteten Schäden erhoben werden. Dass sich Frau Leuthart als Befürworterin der Waffenhersteller vor der ganzen Welt prostituiert, ist arg! Arbeitsplätze in der Schweiz sind also wichtiger als fremde Menschenleben!


Sind Waffen zum Abschlachten, Verbrennen und Verstümmeln von  Menschen jetzt in Ordnung - wenn die Kasse stimmt! Schweizer Moral?


 


 

 

Die Williamson-Posse.                                                                    04.02.10


Dass der Vatikan vom Traditionalistenbischof Williamson fordert, die Leugnung des Holocausts zu widerrufen, geht dem Zentralrat der Juden nicht weit genug. Er fordert die völlige Abkehr der katholischen Kirche von den Piusbrüdern. "Da muss noch mehr geschehen“, sagte Vizepräsident Dieter Graumann am Donnerstag im Deutschlandfunk. Solange die katholische Kirche die Piusbrüder nicht aus der Kirche ausschliesse sei kein Dialog mit den Juden möglich, wurde vermeldet. 


Holocoast: Denken verpönt - Meinung äussern verboten!

Noch skandalöser ist das Verhalten und der deutschen Regierung und der gleichgeschalteten Presse im Fall des englischen Bischofs, der an der jüdischen Darstellung der Shoa zweifelt. Verdächtig wirkt inzwischen jeder, der sich nicht aufregt und empört über einen Papst, der für seine Kirche eine Exkommunikation für einen Revisionisten aufheben ließ. 

Frau Merkel beeilt sich, vom Papst (der ja dazu noch Deutscher ist) einen Rauswurf und alle möglichen Negationen zu erreichen. Dies ist offensichtlich viel wichtiger als die Krise und die Millionen von Arbeitslosen! 

Nachdem der Regensburger Leitende Oberstaatsanwalt, Günther Ruckdäschel, auf den Artikel gestoßen war, leitete er am Morgen des 23. Januar nach eigenen Angaben ein Ermittlungsverfahren gegen Williamson ein. Verdacht: Volksverhetzung - die alte Auschwitz-Keule. 

Man muss sich fragen: Darf sich eine Frau Merkel in Panik auch offen gegen die katholische Kirche wenden? 

Sogar der Ruf nach dem Ausschluss der Piusbrüder...


Was würde wohl passieren, wenn der Papst den Ausschluss der Orthodoxen Juden aus dem Zentralrat fordern würde? 

Versteh einer die Welt- wenn sogar eine Regierungschefin solche Angst hat vor den Juden. Die Deutschen (im immer noch besetzten Land) sind dermassen eingeschüchtert dass sich keiner traut, laut zu denken, sobald von Juden die Rede ist. Nur im Hintergrund und wenn die Leute unter sich sind gärt es - wie damals in der DDR! Ob sich Frau Merkel gerne an diese Jahre erinnert?

 

 



Flying around the whole day... 
                                                                     03.02.10

Ich kann mich über Praxis im Flugzeugcockpit  nicht beklagen, die meisten Stunden fliege ich heute mit der Skylane. Weil eine Meridian dazukommen soll, habe ich davon profitiert, heute den Check-Out zu machen.

Vor Jahren bin ich mit einen Malibu unterwegs gewesen, dem kolbenbetriebenen Schwesterflugzeug.  Die beiden sind sich sehr ähnlich - und für mich eigentlich zu eng. Aber es gibt eine 'Tall-Pilot'-Modif, welche mehr Platz verschaffen soll.

Im Flugzeug selbst war ich sofort 'zu Hause'. Ich keine keine Turboprop, welche nach dem Zurücknehmen der Power so schön ausschwebt wie die Meridian. Facile! Jede der zehn Landungen gelang perfekt - einzig beim Reverse mit starkem Seitenwind ist die Pistenachse etwas schwierig zu halten, aber das sind übliche Schönheitsfehler...

Während unseres Fluges von Laval nach Angers hat uns im Auftrag des Eigentümers über den Ebenen des Loiretals ein Pilot geknipst, in der Tat sind die Bilder sehr gelungen und man hat mir einige schon zugeschickt. Der Kerosinverbrauch liegt bei 330 lbs. pro Stunde, mit einer IAS von 180 Knoten. In grosser Höhe, wo das Flugzeug eigentlich hingehört, sind 260 Knoten (fast 500kmh) drin, mit etwas weniger Verbrauch.

So easy, es geht tatsächlich fast von alleine...

Auf dem Rückflug machten wir den Anflug mit dem Autopiloten (GPS-Overlay), komplett mit dem auch vom Autopiloten gesteuerten Profil bis aufs Minimum. Speed kontrollieren, das ganze Spiel überwachen und Fahrwerk raus - das wars dann schon. Mir macht es Freude, diese Anflüge von Hand zu fliegen und mit der Skylane geht es natürlich nicht anders, aber mit einem solchen Flugzeug ist natülich die Ueberraschung, wie wenig Workload da überhaupt noch vorhanden ist! Fuel-Management, Propellerspeed und Triebwerksmanagment - alles automatisch

Wenn ich an meine alten Cessna-Twins zurückdenke - das war noch harte Arbeit und Konzentration!



Im Westen zeigt sich der Frühling schon vehement.                       02.02.10 

Während die Schweiz, Deutschland und der Norden von Frankreich Schnee und Kälte melden, müssen wir uns hier gegen das Wuchern der Vegetation wehren.

Das Gras wächst, Hecken und sogar Rosenstöcke sind in permentenm Wachstum und dies im 'Stadtparkformat'.
Der Aufwand ist einfach sehr gross, vor allem, wenn dies alles selbst organisiert werden muss.

Ein Delegieren solcher Aufträge ohne die Anweseinheit ist schwierigt,  besonders wenn man in Details etwas kleinlich ist, wie mir hier in Frankreich manchmal vorgeworfen wird. Die lateinische 'Grosszügigkeit' ist halt eben nicht mein Ding - liegt nicht in meiner Natur!

Eine grosse Immobilie ist halt auch eine gross Last - aber für mich lohnt es sich bisher, obwohl ich nur noch gelegentlich hier bin. So etwas halbherzig steht das Ganze ja eigentlich auch zum Verkauf...
 



Der Monat Februar ist sowas von banal - einfach ohne Identität!
    01.02.10 

Es fällt mir immer auf, dass man sich fast an jeden Monat erinnern kann - irgend ein Gedanke oder Eindruck bringt einen mit jedem einzelnen Monat in Verbindung - aber der Februar hat für mich kein Gesicht. Liegt es an der Kürze, an der Jahreszeit oder das er die 'Zwei' am Rücken hat? Mehr über den Februar: (Wikipedia)

Immerhin ist der zweite Jahresmonat der Kürzeste. Wie ich zu wissen glaube, hängt der letzte Tag und damit die ganze 'Schaltjahrmechanik' mit dem Gregorianschen Kalender zusammen. Man musste unter anderem einen Ausgleich für ein paar 'fehlende' Stunden finden, als die Astronomie exakter wurde. Der Februar ist also eine Art Krüppel und er wird heuer ganz schnell vorbei sein.

Je eine Woche in Frankreich, Spanien, der USA und der Schweiz.

Davon verspreche ich mir recht viel. Ich will in Sachen Turboprop, Haus im Süden, Racing-Saison 2010 und weiteren Dingen, welche etwas harzen, weiterkommen. Die Anschaffung einer Meridian ist praktisch abgeschlossen, die Häuser im Süden können auch noch warten. Ob und an welchen Rennen ich noch teilnehmen werde, hängt vor allem vom Zeitbudget ab. Ein letzter Einsatz in LeMans habe ich nun praktisch abgeschrieben - die  Vorbereitung auf dieses Fahrer-Niveau ist enorm aufwendig und dort blamieren werde ich mich lieber nicht.

 

 

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