:: Gregor Fischer ::

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Alle wollen wissen:

Wie überleben wir des Rest des Jahres?


Juni 2012

TAGEBUCH


Zwei ganze Wochenende verbringe ich in Le Mans. Die '24H-Stunden von Le Mans' sind das bekannteste Autorennen der Welt. Es ist auch ein Mythos, ein Relikt und eine Hoffnung für das Weiterbestehen der Freude der Menschen an Geschwindigkeit, Innovation und grossem Drama live...

Dass an einem solchen Anlass Abertausende von Reifen zerschlissen werden, unendliche Mengen Energie aller Art (inklusive Treibstoff) verbraucht werden ist auch im Zeichen der Verzweiflung vieler Leute hier im Land offensichtlich nicht schockierend. Ich finde dies auch gut so - denn es wäre heuchlerisch!

Autorennen dienen zwar nicht mehr vorrangig der Entwicklung für Serienautos, aber sie sind Tradition und ein Symbol für die Innovationskraft der Ingenieure. Wenn, rein hypothetisch, die 24 Stunden von Le Mans einmal abgeschafft würden, wüssten wir, das uns unmittelbar ganz finstere Zeiten bevorstehen würden. So ist Le Mans auch ein Symbol der optimistischen Gesinnung - bei aller Sinnlosigkeit für das Gedeihen dieser Welt durch solche Anlässe in der heutigen Zeit! Mein Bericht von Le Mans 2012 ist hier.


 

24H von Le Mans - das berühmteste Rennen der Welt!               31.06.12

Ein einziges Mal habe ich an den 24 Std. von Le Mans teilgenommen, als blutjunger Rennfahrer und mit dem Schicksal der meisten Jung-Drivers, welche hier hoffnungsvoll an den Start gehen - mit dem sicheren Ausfall vor Ende des Rennens. Es gibt Fahrer, die waren 15 mal am Start und sind nie angekommen. Das ist in Le Mans - brutal!

Schumi war auch mal vergebens da (1999 auf Sauber) und vielleicht kommt er auch bald noch einmal zurück, wie viele seiner Formel-Eins-Kollegen. Auch dieses Jahr waren mit Heidfeld, Buemi,  Wurz, Bourdais und Konsorten wieder grosse Namen aus der Sprinter-Szene dabei.

Die Anfahrt mit dem Carthago.

Anlässlich der 'Test Days' habe ich innerhalb der Paddocks einen Platz zugewiesen erhalten und das wollten wir in Anbetracht des marginalen Wetters auch ausnützen. So entschloss ich mich, mit dem Carthago zu reisen - obwohl das Chateau Ruaux nur 15 Flugminuten weit weg ist.

Einen solchen Event im Luxuscoach zu erleben ist jedoch vorzuziehen - alle Top-Driver machen dies ja auch so. Die Luxus-Suite innerhalb des Circuits - ein Must, das die Amis erfunden haben. Es waren über 50 Motorhomes versammelt und Audi hat ganze Burgen aufbauen lassen. So muss die Show sein - wie in den USA!

Hinfahrt schon am Donnerstag.

Die Fahrt durch den Jura ist in der schweren Gewichtsklasse immer mühsam - ich habe schon alle Varianten ausprobiert. Einmal auf der A36 angekommen, rollt es aber doch zügig - Staus auf französischen Autobahnen gehören definitiv der Vergangenheit an. Gegessen und übernachtet haben wir dann mal in einer Raststätte (Restaurant Arche), nachdem die Beizer in Frankreich ja abends die Küchen früh dicht haben - arbeiten rentiert sich halt nicht mehr. Etwas lärmig war es schon, aber man gewöhnt sich schnell daran. Freitag mittag sind wir dann in Le Mans angekommen und alles lief wie am Schnürchen. Vom Motorhome haben wir direkten Blick auf einen 'Ecran géant' und können das Rennen auch bei miserablem Wetter verfolgen. Dazu kommt natürlich TV und Radiokommentar im Carthago.

Ein ausgiebiger Pit-Walk muss sein, denn noch ist das Wetter gut, allerdings weht ein sehr kräftiger Wind. Erfreulich ist die eternelle Präsenz von Reinhold Jöst - einst mit mir in der Interserie unterwegs - der über Porsche nun zu Audi gefunden hat. Was für ein Lebenswerk!  Henri Pescarolo jedoch scheint wie gewohnt in dicken Schwierigkeiten zu sein, dann an der Nummer 16 (dem Pesca-Judd) wird wie wild geschraubt - noch vor einigen Wochen waren seine Autos sogar beschlagnahmt, hört man. Ich ziehe vor, mich diesmal gar nicht erst zu zeigen. Armer Henri, was für ein Scheiss-Ausklang dieser grossartigen, immer kämpferischen Karriere...

Le Déluge et premier crash.

Die 24 Stunden von Le Mans, das grösste Rennen der Welt. Heuer wird die Vorstellung zum achzigsten Mal aufgeführt. Die ganze Nacht hat es geregnet und heute Samstag morgen hängen die Wolken tief und heftige Schauer beherrschen das traurige Bild. Selten ist das Rennen ohne das berühmte Sauwetter der Sarthe über die Bühne gegangen und manchmal hat es die Schlacht entschieden.

Peugeot hat sich wegen dem miserablen Geschäftsgang von Le Mans zurückgezogen. Audi beherrscht die Szene und Toyota versucht mit zwei Hybrid-Autos über die Runden zu kommen. Trotzdem, dieses Jahr sind überwiegend Sportprototypen (zweisitzige Rennwagen) am Start und dies macht das Feld besonders attraktiv und das Rennen spannend. Es wird viele Ausfälle geben...

Jahrzehnte zurück war die Gruppe C (Mercedes-Sauber, Porsche 917 etc.) die Königsklasse im Langstreckensport. Aus dieser Zeit besteht der Geschwindigkeitsrekord von weit über 400 kmh immer noch. Traditionsgemäss werden diese legendären Autos aus den Museen geholt und machen das erste Rennen des Wochenendes unter sich aus. Nostalgie pur - aber heute ist das Wasser einigen zum Verhängnis geworden und drei Fahrzeuge drehten sich auf der Geraden in die Leitplanken. Totalschaden - Rennabbruch. Die Piloten überlebten glücklicherweise alle drei nur leicht verletzt.

Der exclusivste Club der Welt.

Ich hatte eine Einladung, das Rennen mit einem Ex-Fahrer-Pass zu besuchen und dies lohnte sich, denn ich war immer und überall am richtigen Ort. Sehr emotional, das ganze Wochenende. Als Mitglied des 'Club des pilots des 24 heures du Mans' hat man viel Privilegien.

Fast alle waren am 'Diner Rolex' da: Jürgen Barth, Derek Bell, Gérard Larousse und die anderen Grössen der vergangenen Epoche. Jean-Claude Killy ist der Ambassador von Rolex in Bezug auf die Le Mans-Piloten-Vereinigung. Was für eine Klasse und Renngeschichte diese Ex-Fahrer ausstrahlen - ich fühlte mich sehr gut!

Der grauenhafte Unfall von Davidson.

Dass ich den grössten Unfall des diejährigen Rennens aus ein paar Metern Entfernung am Roint-Point von Mulsanne zwischen dem Ferrari und dem Toyota auf der Terrasse des Rolex-Pavillions erleben musste, war Zufall, aber irgendwie doch fast ins Bild passend. Mein ganzen Rennfahrer-Leben war geprägt von Unfällen anderer - und das hat mich schon geprägt. Mein Freund 'Ariste' erlitt vor meinen Augen schwerste Verbrennungen - ein Horror. Als der Zürcher Fehr (er verkaufte mir aus dem Gubler-Team einen Cooper) am Hockenheim im umgestürzten Lotus verbrannte, war ich am Strassenrand - unfähig was zu tun.

Die alten Bilder kommen immer wieder hoch - das ist kein Märchen. Niemals verlassen einen die grossen Eindrücke des Lebens. Ich habe überlebt, bisher. Viele meiner Freunde und Bekannten sind verunglückt. Mit dem Rennwagen, dem Flugzeug oder sonst bei risikovoller Tätigkeit, welche man gerne verdrängt.

Ich bin ja ein Stratege und nur im Notfall Taktiker. Eigentlich ist alles genau so gekommen wie ich es mir vorgestellt habe. Der Totalausfall von Pescarolo (ich bin durch meine Bekanntschaft schon lange Insider) und auch der Sieg der Audi-Mannschaften, welche ohne jede Konkurrenz antraten. Dass sie sich untereinander und durch Uebermut beinahe zerfleischten , passt ins Bild. Le Mans 2012 war anders.

Le Mans ist auch 'le terrain des avocats'!

Le Mans ist heute wie das Dakar-Rally in Sachen Aufwand extrem unterschiedlich bestückt. Einerseits sind die Top-Werkteams, welche über unlimitierte Mittel verfügen und dann sind die 'Amateure', welche teilweise den letzten Heller ins Projekt investieren. Da sind spektakuläre Hicks regelmässig entscheidend. Pescarolo beschlagnahmt die Autos von Luxury (wegen nicht eingehaltener Sponsorunterstützung) und seine beiden Prototypen werden mit superprovisorischer Verfügung eines rausgeschmissenen Fahrers blockiert. Ueber Lotus (immerhin mit 4 Autos vertreten) wird gerade der Konkurs verhängt.

 Le Mans ist brutal.

Das Rennen war wenig spannend. Ein paar 'Coup de théatre', welche noch Wochen zu reden geben werden. Der Nissan-Delta, eine Batman-Kreatur ausserhalb jedes Reglementes und als Gag dabei, wurde total unfalr von Toyota eliminiert. Der Ex-Formel-Eins-Fahrer Fisichella mit seinen Copiloten gewann die GT-Wertung und zwar verdient.

Mein 'Coup-de-coeur'-Fahrer Mirko Schultis - der jahrelang mit mir in der SCC gefahren ist - hat trotz verhaltener Fahrweise schlussendlich mit Getriebeschaden aufgeben müssen. Bei der Wegfahrt haben wir noch über die Route zurück nach Frankfurt gesprochen und ich stellte fest, dass er die Enttäuschung offenbar weggesteckt hatte. Er machte einen ruhigen Eindruck. Man muss im Langstreckensport einstecken können!

 Le Mans ist milde.

Besser machte es 'Ugly Krohn' - der US-Hobby-Driver auf seinem giftgrünen Ferrari. Der langsamste unter allen Teilnehmern fuhr ein strategisches Rennen auf Ankommen.

Er schlich sich simpel durch das unter den anderen Piloten angerichtete Massaker aufs Podium! Der Typ ist faszinierend durch sein total dekadentes, rücksichtsloses Leben, das er wie kaum ein zweiter zelebriert.
Solche Typen gehören natürlich zu Le Mans mit seinen Skandalen, der maximalen Protzerei, der unglaublichsten Peinlichkeiten. Ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe...

Gregor Fischer wieder als Fahrer in Le Mans?

Es braucht drei Dinge, um in Le Mans als Fahrer dabei zu sein:

-
Qualifikation und Erfahrung (B-Lizenz)
-
Das nötige Budget (500KE für die die Saison)
-
Ein Team mit Startplatz (55 sind am Start)

Mein Wunsch wäre die Teilnahme auf einem P2, einem Prototypen. Ok, alles kann man sich kaufen auf dieser Welt. Die Teilnahme an einem solch anspruchsvollen Rennen ist nicht zu unterschätzen. Bei allem Talent und Erfahrung - die Anforderung an die Ausdauer und körperliche Leistungsfähigkeit ist in Le Mans enorm.

Das Risiko eines Unfalles, der das ganze zukünftige Leben in Frage stellen kann - oder gar einfach auslöscht, ist immer präsent. Trotzdem - ich denke ernsthaft über eine Teilnahme für die nächste Saison nach - denn wie sich die wirtschaftliche und politische Weltlage präsentiert, sind die Chancen gross, dass sich in einigen Jahren kaum mehr Werksteams präsentieren können und so kommen wieder Privatiers zum Zuge, wie es ursprünglich auch mal war. Die Rennen wären dann genauso spannend - aber das Abenteuer der menschlichen Tragödien und Triumphe, wie sie die Zuschauer sehen wollen, wieder zurück!

 


 

Georgie, halt die Ohren steif!                                                      26.06.2012

Ein Risiko in den USA ein Haus, eine Yacht oder ein Motorhome stehen zu haben sind die rtegelmässigen Tropenstürme. Für uns hier ist dies immer weit weg - ausser für die Betroffenen.

Auch Waldbrände sind eine Gefahr - aber die verschonen grosse Städte. Florida ist von Meer umgeben und vor allem im tropischen Golf von Mexico brauen sich Stürme zusammen. Nun ist es wieder so weit, denn Debby im Anzug! Der Sturm nähert sich von Westen her. Dieses Mal scheint es Zentralflorida und somit Orlando zu erwischen. Der Hurrican flächig, von Tornados und von enorm starkem Regenfall begleitet.

Unser Motorhome steht in Orlando und soll erst im August wieder bewegt werden. Heute erreicht uns die Nachricht, dass in Florida der Notstand ausgerufen wurde - das ist nicht oft der Fall. Hunderttausende sind schon ohne Strom. Ein bisschen Schaden wird der 'Georgie' wohl nehmen und ich rufe heute an um zu wissen, was genau ich zu befürchten habe. Vollkasko besteht nicht, vielleicht ist dies ein grosser Fehler!

 



Schätzchen Jordi: Voll in die Fresse...                                  25.06.2012

Francine Jordi hat ja unter grösstem Medien-Getöse ihren kahlköpfigen Rennvelofahrer Rominger verstossen und ihr grosses Glück mit dem Florian Ast der ganzen Welt mitzuteilen. Solche Zelebrationen gehen einfach auf den Nerv, vor allem wenn man sieht, dass es darum geht, den schlecht laufenden CD- und Konzerterfolg anzukurbeln. Damit ist jetzt wohl Schluss.

Nun hat ihr ausgewählter Florian während zwei Wochen in den USA ein Weibchen gefunden, dass nicht nur von Liebe singt und schmachtet, sondern (meine Interpretation) auch anständig fickt. Die 'Flordi-Story' ist nun endlich begraben!

 Ihr Ex Toni Rominger wird sich wohl gerächt fühlen und darüber dürfen wir vielleicht auch bald lesen...



'Regime' limitiert die Speisekarte...                                           24.06.2012

Franzosen sprechen nur dann von Diät, wenn es um spezielle Nahrung zum Beispiel für Diabetiker und Allergiker geht. Falls es 'nur' um das Verlieren einiger Pfunde dreht, spricht man besser von 'Regime' - schon mal assoziert mit Limiten, enger Grenzen und Disziplin. Genau!

Also, bei mir wurde vorgestern gestartet mit dem Verzicht auf Kohlenhydrate aus Getreide etc., Süssigkeiten und natürlich Alkohol. Heute habe ich mit der hochpräzisen Waage mein Gewicht ermittelt: 92,3 Kilogramm. Bei einer Grösse von 1,88 m entspricht dies einem BMI von 26,2 - also an der oberen Grenze vom 'Normalgewicht'.

An Disziplin fehlt es mir ja nicht, das Verzichten auf luxeriösen Genuss wird natürlich in diesen Tagen für mich immer schwieriger! Ein möglichst ausschweifendes Leben ist aktuell angesagt, solange man es sich noch leisten kann. Dazu passen natürlich besser schicker Kleiderstil und ein 'Svelt-Body' als ausgebeulte Klamotten. Wenn man wieder einmal durch die Stadt geht, darf man kaum hinschauen, was sich da an fetter, ungepflegter Fauna in lausigen, ausgebeulten Klamotten durch die Gassen wälzt!

Ziel ist ein Kampfgewicht von 87 Kilogramm - das habe ich jahrelang auch gehalten. Wird ja spannend!



Polittheater und endlos Tote - schöne Welt!                              
21.06.2012

Der Flummy-Präsident Hollande von Frankreich hat Sorgen mit seiner Köchin, der Valerie Trierweiler. Sein Vorgänger, der Kurze, ist ja mit der Schlampe Bruni schon massiv bedient. Dies hat ihn wohl mit der Blufferei als Mann mit dem Atomkoffer den Job als Präsident gekostet. Immerhin hat sich Carla aber darauf konzentriert, was sie kann: Make Love, no Politics...

Hollandes 'First Lady' jedoch hat sich in die Wahlen eingemischt. Gegen seine Ex, die Segolene gegiftelt und ihn damit jämmerlich blamiert. Sie hätte besser mit einem flotten Musiker rumgemacht, aber da ist sie wohl zu alt.

Man muss sich vorstellen - diese peinlichen Witzfiguren bestimmen unser Leben! Sie werden uns wohl bald mit brutaler Enteignung auf verschiedenste Weise, Krieg und sogar Nuklearschäden eindecken!

Apropos Krieg: Die Todesrate durch Gewalt ist in Libyen, dem Gadhaffi-Land, seit der Einführung der Demokratie durch den 'Westen' wie erwartet vorn Null auf Hundert angestiegen! Generell gesehen haben sich die zivilen Toten durch Morde und Kollateralschäden wie auch in den Nachbarländern und Syrien vertausendfacht.

Verzweiflung am Nil - und keine Demokratie in Sicht!

Der entmachtete und bald zu Tode gebrachte langjährige Präsident Mubarak wird als Halb- oder Ganz- Toter vorgeführt - je nachdem wie es gerade passt. Auch Kairo ist nun wieder am explodieren, wie geplant. Arabischer Frühling nannten die NATO-Verbrecher ihren Angriff - die grösste Ironie! Aegypten ist nun auch zu Grunde gerichtet worden. Man muss sich vorstellen, noch vor einem Jahr war in diesen Ländern Ruhe und Frieden. Millionen Touristen brachten Devisen und Arbeit - die bleiben wohl jetzt für immer weg.

Ach ja, es gibt noch ein einziges grosses Land im Nahen Osten, das nicht im Chaos ist: der Iran! Aber das dürfte ja kaum so bleiben, denn da ist ja noch Gratis-Oel zu holen. Dass Kissinger, Obama und den Rothschilds eine Million Barrel Oel mehr wert ist als eine Million Menschen, wissen wir unterdessen...
 



Endlich: Die Diskussion um Notwehr geht los!                                   19.06.2012

Nur die dümmsten Kälber suchen sich die Metzger selber - das habe ich in meiner Jugend gelernt. Dank den Gutmenschen und ihrer politischen Korrektheit sind unzählige brave und natürlich dumme Bürger um ihre Gesundheit oder gar um ihr Leben gekommen.

Einige jedoch - es sind meines Erachtens die klügeren - haben sich bewaffnet. Die Zukunft gehört dem Recht des Stärkeren. Der Staat und die Politik sind zukünfitg weder Willens noch in der Lage, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Dies ist zweifellos die Kapitulation unserer Gesellschaft - aber nun muss man einsehen - es ist einfach Tatsache!

Auch in bin unterdessen mit Artillerie versehen. Ich werde davon hemmungslos Gebrauch machen, wann immer ich es für nötig empfinde! Ich fühle mich gut dabei, dem Aggressor ein verdammt bittere Ueberraschung zu bereiten. Gut dass es nun auch andere kapiert haben - so bin ich nicht mehr alleine!
 



Der Schweri und der Gaydoul.                                                             17.06.2012

Die Deutschen, unsere Freunde aus dem grossen Kanton haben die Aldi-Brüder und die LIDL-Familie (die Schleckers sind unterdessen weg) und wir haben die Legenden Duttweiler und Schweri, welche eine Art 'Discount in der Schweiz' begründet haben. Dutti hat schnell mal eine Genossenschaft gegründet - kein Rauch und kein Rausch war die Devise - und die Ironie der Geschichte wollte es, dass eben seine keusche Stiftung den rauchenden und saufenden DENNER-Konzern übernehmen musste.

Der heuchlerische Dutti-Nachlass sah sich nämlich dem COOP-Monster, der seit jeher Tabak und Alkohol dealt und damit Millionen scheffelte, gegenüber. Um bestehen zu können, gab es keine Alternative, die rauchenden und saufenden Unterschichten sollen auch im Migros-Konzern Haare lassen!

Problem: Zu viel Geld und zuwenig Hirn!

Der Erbe von Karl Schweri war der smart aussehende, aber unbedarfte Philippe Gaydoul.

Er tat allerdings das von Beratern aufgezwungene einzig Richtige: Weg mit DENNER, einem mittelgrossen Unternehmen, das er nie und nimmer handlen konnte. Das war gut und clever.

Anstatt aber irgendwie in der Karibik zu verschwinden, versuchte er sich in etwas, das ihm gar nicht liegt, dem Unternehmertum. Eiskockeyclub, Sportsware und die Millionen schmelzen dahin. Ohne auf Details einzugehen - es war ein Disaster.

Nun 'adelt' sich Guydoul noch durch die grösste Peinlichkeit, die einem Superreichen passieren kann: Offensichtlich auf der Suche gesellschaftlicher Anerkennung lässt er sich von der abgetakelten Ex-TV-Frau Maier, die fast zehn Jahre älter und mit Nachwuchs belastet ist, vorführen.


 

Le Mans - noch immer magisch!                                                              09.06.12

Wenn etwas zum Mythos wird, ist es in der Regel tot. Nicht so die 24 Stunden von Le Mans. Heute allerdings ist aus dem ehemaligen Ausdauer-Rennen ein gnadenloses Sprint-Rennen mit den besten Piloten, darrunter viele F1-Piloten, geworden.

Sobald jedoch grosse Werke dabei sind, wie Porsche, Audi, Ford, Toyota und Peugeot, purzeln die Millionen ungebremst in ein solches Prestige-Objekt. Jetzt allerdings kommt für die 'Grossen' gewaltig Sand ins Getriebe! Peugeot hat kurz vor den Test-Days alles zurückgezogen, sogar die verpflichteten Piloten standen teilweise an der Strecke - dies aufgrund des Zusammenbruchs der Autoverkäufe. Zehntausende von Arbeiter entlassen und hunderte Millionen in den Prestigerennsport buttern - geht heute nicht mehr!



Auch Mubarak wird nun schnell beseitigt!                                       12.06.12

Update vom 20.06.12: Wie es leicht vorauszusehen war, ist es nun so weit. Mubarak wird den Sturz nicht überleben - vermutlich wurde er vergiftet - offiziell wird die Nachricht vom 'Herzinfarkt' verbreitet.
Das Ziel des Westens, das an Israel angrenzende Aegypten auch ins Chaos zu stürzen, ist nun erreicht!

Bei Saddam und auch Gadaffi ging es noch à la Scharia über die Bühne - zu Tode verurteilt und sofort beseitigt! Mubarak wurde aus eingentlich fadenscheinigen Gründen - nicht Verhindern von Opfern bei Ausschreitungen - zu lebenslänglich verurteilt.

Dass er schon vorher, seit der kürzlichen Gefangennahme mit Medikamenten vergiftet wurde, scheint evident. Diese 'Kur' hat aus dem kräftigen Husni Mubarak innert Kürze ein dahinsiechendes Wrack gemacht und den baldigen Tod eingeläutet. Vor kurzer Zeit wurde er aber noch hofiert und von Merkel abgeknutscht!

Assad aus Syrien soll gut hinschauen! Wenn er sich nicht wehrt, wird er in ein paar Monaten genau so enden. Es ist ja alles nur für Demokratie und die Freiheit der Menschen dort! So werden wir von der westlichen Propaganda verarscht. Dass nur Krieg, Gewalt und Elend installiert wird, haben nun aber alle zur Genüge gesehen. Es gibt aber tatsächlich noch Leute hier, die wollen dies nicht glauben!

Mubarak hat sich jahrelang Israel und den USA angedient und deren Auflagen befolgt.
Nun muss aber das totale Chaos her und was solche Freunde aus dem Westen wert sind, weiss nun jeder!



Auch dem Schweizerbürger wird das Lachen vergehen...
          11.06.2012

Zu den wichtigen Projekten der Globalisten gehört ja die Enteignung der Mittelschicht und das geht schleichend, aber sehr erfolgreich voran.

Unsere Nachbarn könnten davon ein Lied singen - nur ist dies bald allen vergangen. In Italien werden täglich Autos, Konti und Häuser vorsorglich gepfändet, Sogar in Deutschland sind schon Tausende von Zahnärzten, Angestellten und Kleinunternehmern dabei, ihr Geld zu Hause oder bei Freunden zu verstecken oder gar zu vergraben. Den Franzosen ist seit Mitterrand die Panik vor dem Fiskus und seiner Methoden schon in die Gene geschrieben. Darum kommt es keinem Franzosen in den Sinn, zu sparen wie wir das hier gerne tun - und aus heutiger Sicht ist die richtig!

Dass auch die Schweizer besser ihr Geld nicht mehr horten sollen neue 'Regeln', welche an die Methoden der Franzosen erinnern, eingeführt werden. Die Basler SP - andere werden folgen - verlangen, dass die Banken systematisch alle Guthaben von Privatpersonen an die Steuerbehörde melden. Das heisst nicht anderes als die automatische Weitergabe aller Daten an den Fiskus - und das in der Schweiz!

Viele Schweizer versuchen ihr Geld in Deutschland und Oesterreich zu verstecken - aber damit wird auch bald Schluss sein. Alle Staaten und alle Banken brauchen dringend die Milliarden des privaten Sparkapitals und sie werden eine Allianz bilden, den Bürgern dieses auch restlos abzunehmen!

 



Prostitution hat viele Gesichter.                                                          07.06.2012

Altkanzler Schröder (bekannt durch Haarfärbe-Lüge) verdient sich schon sein Zubrot bei den russischen Gasförderern. Ist ja noch verständlich, denn ein hoher Ex-Politiker aus dem Westen kann den Russen vielleicht manch Geheimnis verraten.

Nun wird aber angekündigt, dass ein Ex-Fussballer, nämlich Beckenbauer, auf die Lohnliste von Gazprom kommt. Dass es in der heutigen Zeit als Deutscher, Franzose oder gar Spanier nicht mehr sehr einfach geht, seinen Lebensstandard zu halten wissen wir natürlich. Dass sich der Bayer nun von der russischen Gasmafia anheuern liess, kann nur bedeuten, dass ihm seine junge Frau wohl doch zu teuer geworden ist - oder dass schlicht seine Geldgier nicht zu bremsen ist. Gazprom jedenfall wird kaum positiven Goodwill aus dem Absturz des 'Kaiser' genannten ehemals grossen Fussballer ziehen können. Smells bad!

 



Jagd auf Mister Magnotta beendet.
                                                     04.06.2012

Der junge Mann mit dem schönen Namen soll ein Mörder sein. Mörder aus Eifersucht - oder Liebe, wie immer man will. Offensichtlich hat er in Kanada seinen chinesische Freund umgebracht und zerstückelt. Dass er Körperteile an Politiker verschickt hat, kann den Grund haben, dass sein Opfer vielleicht ausgewiesen werden sollte. Das wissen wir noch nicht. Vielleicht war es auch ein Mord auf Verlangen.

Ganz Paris fürchtet sich - tönen die Zeitungen fürs Blödvolk. Dass einer, der zu einem sogenannten Beziehungsmord fähig ist, dem Rest der Welt wohl nichts antun wird, sollte aus der Kriminalgeschichte bekannt sein. Ausser vielleicht er muss sich bei der Verhaftung wehren ;-)

Mörder geht ja noch, aber Pornstar?!

Er wird zur Zeit in Europa gesucht, da er in Frankreich aufgefallen sein soll. Man muss sich als häufig Reisender fragen, wie die Aus- und Weiterreise eines gesuchten Mörders bei all den heutigen Kontrollen und Ueberwachungen möglich sein soll. Der ganze Klimbim ist offensichtlich ausser als Schikane für die normalen Bürger wohl nicht zu gebrauchen!

Der gigantische Hype allerdings kommt aus der Ecke der Pornogegner. Zahllose Typen habe schon ihre Frau umgebracht und die Musels zerstückeln sie auch öfters - dies passiert ja bei unseren Kulturbereicherern fast täglich. Wenn es jedoch um Sexdarsteller geht - da drehen die bigotten Journalisten vor allem in den USA durch! Mörder geht ja noch, aber Pornodarsteller! Es wird auch ausdrücklich erwäht, dass er im Hotel Pornomagazine (Playboy?) liegen liess - so pervers ist der Kerl!

Nun ist er in Berlin gefasst worden - und die Franzosen können wieder ruhig schlafen - bis sie am nächsten Morgen von einem Landsmann niedergestochen werden. Wenn er nur nicht Porno macht...
 

 


Karl Lagerfeld - Ikone der Anspruchsvollen.                                          03.06.12

Ja, natürllich ist Karl Lagerfeld auf eine gewisse Art eine lächerliche und sogar traurige Figur! Lagerfeld sieht mit dem gepuderten Zopf, der Billigbrille, der gestrafften Fratze, dem hilflosen Stehkragen, mit Röhrenjeans und kniehohen Schaftstiefeln aus wie eine Karikatur seiner selbst.
Aber er ist unverwechselbar und eine Puppe soll es auch schon zu kaufen geben.

Lagerfeld ist 80 Jahre alt und versucht dies mit abgeschnittenen, schwazen Handschuhen und einer Menge Schmuck zu tarnen. Für mich ist dies in Ordnung. Immerhin ist er nicht so eklig dick wie die meisten seiner AltersgenossInnen.

Früher einmal wirklich fett - welche Metamorphose!

Als zickiger, primadonnenhafter Künstler daherkommen will er offensichtlich nicht. Auch Koks und Alkohol können ihn offensichtlich nicht begeistern - irgendwie wirkt er bodenständig.

Vor Jahren hat er sich fallenlassen - manche sagen aus Liebeskummer. Er war so dick und unförmig wie Marlon Brando am Schluss des Lebens. Aber er hat den Turnaround geschafft!

Positiv finde ich seine Offenheit, seine Schlagfertigkeit und vor allem seinen Mut, Leute, die ihm nicht gefallen - wie zum Beispiel die verlogenene
Heidi Klum - einfach als unwichtig und uninteressant zu deklarieren und zu behandeln. Dies braucht in der Bussi-Bussi-Branche schon Mut und Klasse. Klasse hat Lagerfeld gerade durch seine etwas grobschlächtige Wertung der Dinge und der Menschen - ein Hauch von Prinz Phillip.. Dass er ein Hypokrit sei, wird er mit Bestimmtheit nie hören müssen. Alleine damit ist gehobene Exklusivität in unserer verlogenen Gesellschaft gantiert.

Ein bisschen traurig ist sein privates Dasein in meinen Augen. Der Mann war immer alleine und wird es bleiben. Er wird hofiert, aber nicht geliebt - von vielen nicht einmal respektiert. Vielleicht hat seine uneingeschränkte Dünkelhaftigkeit ihn für ewig isoliert. Immerhin, Lagerfeld ist ehrlich und trotz seiner Masken irgendwie echt - dafür liebe ich ihn noch mehr als für seine legendäre, schonungslose Kaltschnäuzigkeit.

Sprüche vom grossen Karl:

„In Russland würde ich lesbisch werden, die russischen Männer sind so hässlich.Was ich hasse, sind dumme Menschen, am schlimmsten sind kleine Männer.“
 
„Es sind die dicken Mütter mit ihren Chips vor dem Fernseher die sagen dünne Models seien hässlich.“

„Erwachsene Kinder lassen dich aussehen wie 100 Jahre alt. Ich will das nicht.“



Coolster Massenmörder aller Zeiten.                                              02.06.2012

Menschen verschaffen sich Macht oder werden von den Mächtigen dafür eingesetzt, deren Willen auszuüben, was bei Obama der Fall sein kann.

Nun, ob Stalin, Hitler, Bush oder Nero - von keinem ist bekannt, dass er mit den Füssen auf dem Tisch die Todeslisten durchgeschaut hat und in einer solch legeren Pose Mordaufträge erteilt hat. Ja, Ermorden von unzähligen Menschen - auch Frauen und Kinder - ist heute salonfähig geworden. Die USA sind stolz auf ihren 'Situationroom', wo die Mitglieder der Regierung und andere 'life' die Morde verfolgen können. Es muss für viele Menschen richtig geil sein, die Macht zu haben, willkürlich Menschenleben auszulöschen und womöglich dabei zuzuschauen.


Ich finde die Durchführung und vor allem die Zurschaustellung dieser Kriegsverbrechen zum Kotzen - aber ich bin ja auch nicht Friedensnobelpreisträger wie der amerikanische Präsident.

 



Bilderberger und die Le Mans Test-Days
.                                           01.06.2012

Dieser Tage wird in den USA wohl anlässlich der konspirativen Bilderberg-Konferenz mit den mächtigsten Drahtziehern auf unserem Planeten und deren Vertretern die definitive Roadmap für die Entscheide der nächsten Monate erstellt.

Es wird erörtert werden, wie Menschen in Europa wohl reagieren, wenn sie alles verlieren und ihr bisheriges Leben nicht mehr weiterführen können. Wir es dann richtige Aufstände geben, mit Wutbürgern und Massen von Chaoten? Werden Eltern, Rentner und die, welche noch ein Dach über dem Kopf haben, sich noch mehr ducken und im zukunftslosen Hamsterrad weiterrennen?

Wir werden wohl bald fassungslos vor dem veränderten Bild unserer westlichen 'Zivilisation' stehen. Irgendwann merken auch die grössten Optimisten - um es nett zu formulieren - was gespielt wird und auf uns zukommt.. Kann es noch sowas wie Solidarität geben oder wird der totale Egoismus siegen? Europa ist in den letzten zehn Jahren nicht weiter zusammengewachsen, sondern auseinandergedriftet. Gibt es noch Hoffnung oder zerbricht der Traum vom Frieden in Europa? Bald werden wir es wissen.

In zwei Wochen startet das grösste Autorennen der Welt.

Während vielen Griechen wohl bald der Strom abgestellt wird, die Hälfte der jungen Spanier zum Rumhängen verdammt ist und nun auch hier die flächige Rezession nicht mehr geleugnet werden kann, gehen die Uhren in anderen Sparten des Lebens völlig anders! Wenn man den Berichten glauben kann, explodieren die Umsätze und Gewinne der Luxusindustrie, Fussballer werden nach wie vor mit zweistelligen Millonenbeträgen gehandelt und auch auf den Startplätzen der heute sündhaft teuren Autorennen herrscht volles Haus. Einzig Peugeot hat sich von den Rennen verabschieden müssen - denn in Frankreich ist die Rezession im Automobilhandel angekommen.

Am Wochenende wird in Le Mans das Feld der diesjährigen Teilnehmer auf die Piste geschickt - um sozusagen die 'Feuertaufe' für den Einsatz am 17. Juni ab 16.00 Uhr einzuläuten. Die Fahrer und ihre Autos werden sich qualifizieren und damit sozusagen ihre Startplätze erobern müssen.


 

 

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