:: Gregor Fischer ::

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Alles neu macht der Mai, oder ?!


Mai 2017

TAGEBUCH


Es ist Frühling - schon seit einiger Zeit übrigens. Ok, die Natur, das heisst die Pflanzen, sind auf dem Vormarsch. Ich allerdings bin eher von der Frühlingsmüdigkeit geschlagen. Wenig Lust 'raus' zu gehen und wenn, um ein bisschen zu marschieren, damit ich nicht einroste - don't get rusty, Man! Diesen Monat sind ja Wahlen in Frankreich. Meine ganzen Bekannten stimmen für Marie LePen in der Hoffnung, dass sich im schönsten Land Europas endlich wieder unter sich leben lässt - unbeschwert, so wie es einmal war - vor dem Diktat Brüssels.

Ich habe seit Jahren keinen eigentlichen Lebensmittelpunkt mehr. Meine Bleiben sind zumeist zu so etwas wie Lagerstätten geworden und im Moment ist mir auf Reisen am wohlsten. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich noch einmal ein 'neues Leben' beginne - diesmal aber zurückgezogen und in einem Land, das ich noch wenig kenne, das noch eher 'altmodisch' ist - ich denke da an Ungarn, Slowenien oder Kroatien. Ich bin auf der Suche nach Ruhe, Sicherheit, wenig Uebersiedung  - also sowas wie 'zurück zur Natur' - wir werden sehen...


 

 

Noch ein paar Tage 'dans les Landes'...                                                   29.05.17

Zwischen Bordeaux und Biarritz sind hunderte Kilometer Strand, Dünen und weites, fast
unbebautes Land vorhanden - man nennt es die Aquitaine. Das Hinterland erinnert ein wenig an Florida: Sonnig, heiss, sandig und kaum bewirtschaftet. Auch die nächtlichen Gewitter haben es in sich! Wir haben uns dann auch weit weg von den Strassen über eigentlich den Bauern und der Feuerwehr reservierte Wege einen schattigen Platz 'erobert' - mit totaler Ruhe und der Möglichkeit, im Schatten der Pinien zu wandern. Julie hat dann einen grossen Sack voller Tannzapfen zum Anfeuern des Cheminees gesammelt. Ja, Frauen tun solche Dinge!

Abgesehen von den teilweise gigantischen Campings ist hier in der Aquitaine nichts los. Gerade aber dieser Gegensatz zwischen den Surf-Stränden und dem leeren Hinterland erweist sich, wenn man mit einem Camper unterwegs ist, als sehr attraktiv. Beim nächsten Trip gegen Süden (Marokko) werden wir hier wieder mal Halt machen.

 


 

Spanien ist wieder attraktiv geworden!                                                   25.05.17

Schon bald ein Monat ist ins Land gegangen, seit ich wieder 'auf Tour' bin. Wir hängnn immer noch m Süden von Frankreich und an der Nordküste von Spanienn rum. Das Wetter unglaublich und Touristen sind kaum unterwegs.

Wir haben schon über zweihundert Kilometer auf dem Velo abgespult - vom Wandern gar nicht zu reden. Die Mehrzahl der ausländischen Besucher ist hier in Asturias und im Baskenland per pedes unterwegs. Es wird alles für diese 'ökologischen' Besucher getan. Radwege und Fussgängerzonen sind im Vormarsch wie nirgendwo! Das Business um die Pilger nach Santiago de Compostela verpflichtet!

Eingenartig ist die Preisgestaltung, welche hier in Spanien massiv geändert hat. Nach dem fatalen 'EU-Niveau' sind die Preise wieder stark gefallen. Ein Glas roten Wein (immerhin Rioja) gibt es meistens für einen Euro, Diesel ist unter einem Euro zu haben und Gemüse und auch Gebäck wird zum halben Preis verkauft. Wer also auf das Portefeuille schaut, ist in Spanien zur Zeit wieder in einem attraktiven Land!

Das Land ist übrigens wieder sauberer geworden. Ueberall stehen neue Mülltonnen herum und die Menschen nutzen diese auch. Die Kommunen machen gewaltige Anstrengungen in jeder Hinsicht. Bettler und Neger halten sich im erträglichen Rahmen. Man wird nicht mehr belästigt wie noch vor ein paar Jahren.

Wie die das geschafft haben, kann ich mir nicht erklären - ausser dass auch hier die Freundlichkeit im Allgemeinen und offensichtlich auch das Interesse an anderen Menschen sehr abgenommen hat. Mit dem 'Zuviel an allem' ist auch hier der Ueberdruss angekommen. Nun, wir haben unterdessen verstanden wohin die Reise gehen wird und wir nützen sie aus - die Ruhe vor dem kommenden Sturm...

 


 

Erstmals über dreissig Grad heiss...                                                            16.05.17

Seit einer guten Woche sind wir in den Pyrenäen unterwegs. Die Anfahrt war ganz zügig und wir haben die mir bisher wenig bekannte, aber wunderschöne Stadt Pau ausgiebig besucht. Ok, das Wetter ist aussergewöhnlich, aber die Anzahl der Menschen in der Innenstadt ist unglaublich! Schon lange kein solches Gewimmel von gut gelauten Menschen mehr erlebt! Offensichtlich kommen zu den Tausenden Besuchern auch die Einheimischen, welche sich gerne aus den Häusern begeben - und zwar zu Fuss! Der Verkehr hält sich in Grenzen - es verkehren aber viele Busse. Die historische Stadt wurde vollkommen umgekrempelt, aber in einer Art und Weise, welche mir sehr gefällt. Wir haben schlussendlich sogar die Fahrräder benutzt, um diese Stadt in Gänze zu bewundern. Dies war bestimmt nicht das letzte Mal - A bientot, Ville de Pau...

Seit zwei Tagen sind wir am Stausee von Eugi, in Spanien. Wir haben ihn mit den Velos umrundet, fantastisch und ganz schön sportlich, bei der Hitze! Morgen geht es weiter nach Pamplona - auch einer Stadt im Baskenland. Die folgenden Tage werden dann etwas regnerisch und wir besuchen Vittoria und Leon. So ist es wenigstens geplant. Im übrigen freute mich ungemein, dass ich nach Monaten der Abstinenz der spanischen Sprache keine Sekunde 'Eingewöhnung' brauchte - gelernt ist gelernt! Mein Haus hier habe ich ja vor Jahren verkauft, denn Spanien ist schon lange keine Destination mehr. welche sich als Residenz eignet. Die EU hat auch aus Spanien ein teures und vor allem bald gesichtsloses Land gemacht. Schade und nicht mehr zu korrigieren...


 

Macron ist der neue Hampelmann des 'Systems'!                              08.05.17


Wie vorausgesagt - und mit aller Logik nach der gewaltigen Medienpropaganda - ist Macron nun Präsident von Frankreich. Der Rothschild-Vogel, Crif-Jünger (Judenrat Frankreichs) und natürlich auch Bilderberger, hat sich mit hoher Symbolik vor der Louvre-Piramide (Screenshot TF1) für seine 'Antrittsrede' postieren lassen. Deutlicher geht es nicht, dem Volk zu zeigen, was seine Absichten angehen - aber das Steuer-und Stimmvieh versteht diese Botschaft nicht.

Schon bald wird das Parlament gewählt und dies wir wohl kaum eine Mehrheit für ihn bringen - er hat ja keine Partei, sondern nur die von den Bankern erfolgreich gepushte Bewegung 'En Marche!'. Schnell werden auch die getäuschten Stimmschafe kapieren, dass alles nur noch schlimmer werden wird. Auch Hunderttausende von Asylanten werden das Land fluten, wir angekündigt. Dies ist das Geschäft der Bonzen, Bankers und Politiker! Siehe auch hier

Ob der Franzose allerdings diese Demütigungen wie die braven Deutschen einfach schlucken wird, bezweifle ich. Um die Massen ruhigzustellen, werden wohl einige Anschläge inszeniert werden. Dann kann auch der Notstand aufrecht erhalten werden. Wer heute noch in einer französischen Stadt lebt, kann sich auf was gefasst machen! Frankreich wird wohl noch vor Deutschland in chaotische Zustände fallen. Die Juden und die Reichen jedenfalls verlassen das Land zu Tausenden oder istallieren sich auf dem Land.

Mehr Zeichen der kommenden gewaltigen Sturm braucht es nicht! Vive la France? Ich denke nicht!

 


 

Abhorchen geht bei mir nicht...                                                                  03.05.17

Vor einigen Jahren, so um 2008 war ich wie gewöhnlich ein paar Wochen in Florida und es war sehr heiss, Tropen eben. Ich blieb daher im Hotel bis gegen mittag und war auf dem Web am Surfen. Der Laptop lag auf der Bett-Decke und so konnte er nicht richtig kühlen - und dann war die Festplatte blockiert, festgefahren! Alles schwarz - oh Schreck! Da ich ja diverse Programme (für die Webseite etc.) und Infos gespeichert hatte, war es nicht möglich, einfach einen neuen Computer zu kaufen - ausserdem sind in die USA ja die Tastaturen für uns unbrauchbar. Also fing die Odysee an: Electro Shack, Computergeschäfte etc. - bis mir einer eine Adresse in der Nähe von Disneyland steckte. Nummer X am endlosen Kissimee-Boulevard.

Ich fuhr also hin und fand mich vor einer kleinen Klitsche: 'Computer Repairs' stand drauf und ein paar arabische Zeichen. Ich ging hinein: Drei bärtige Gesellen, Prototyp Taliban, welche von mir erst nach einigen Minuten Notiz nehmen wollten. Aber das bin ich mir von den arabischen Ländern gewohnt - keep cool.

Ich zeigte also mein lebloses Laptop her und der 'Mohammad' fragte mich ''Why did you cover the camera?'', denn ich habe seit Jahren alle Objektive und Micros zugeklebt. Ich antwortete, dass man vielleicht von aussen zugreifen könne und ich nicht 'gefilmt' werden will. Yeah, ok - sagte er und dies hat mich bestätigt, dass diese Befürchtung nicht Paranoia (Verschwörungstheorie) ist!

Viele Jahre später kam dann der NSA-Snowdon-Skandal an die Oeffentlichkeit und das staunende Volk erkannte, dass alle, die jemand interessieren, jederzeit gekapert und abgehört werden können. Dann las ich sp,äter dass sogar der Zuckerhaufen all seine On-Line-Geräte abgeklebt hat. Der muss es ja wissen! Oft muss ich an meine Arab-Guys in Orlando denken. Existieren die noch? Vielleicht fahre ich noch mal hin...

 


 

Old Friends are for Eternity...                                                                        02.05.17

Vor rund zehn Jahren hat mich mein Coach 'Orti' an die Rennen begleitet und das Abenteuer meines Comebacks mitgemacht. Wir haben auch sonst einige 'Hacks' miteinander vollbracht.

Einmal hat er mich mit dem guten alten Opel Astra 'eigenhändig' in der Nähe von Malaga abgeholt, nachdem ich meine 2-motorige Skymaster einem Transporteur verkauft habe. Wir haben die Fahrt sehr genossen und sind in 'dicken' Hotels abgestiegen. Er ist einer meiner alten Freunde, welche glücklicherweise noch am Leben sind! Der 'Climax' war der Marathon von Paris - nun ist er 'retired' und macht AirBnB...

 


 

Der 1.Mai in Frankreich...                                                                            01.05.17

In ein paar Tagen ist ja die Stichwahl und es entscheidet sich, ob Frankreich weiter unter der Rothschild-Fuchtel dahinseucht oder eine echte Revolution erlebt. Ich fürchte, auch die Franzosen sind zu wenig mutig, den Schritt 'zurück' zu wagen - in eine neue (alte) Unabhängigkeit. Das Land ist heute so reglementiert, deprimiert und bewegungslos, dass man sich kaum vorstellen kann die Lethargie hier noch mal loszuwerden. Die Städte sind vernegert, laut, dreckig und verstopft und ich mache sein Jahren einen Bogen darum. Ich halte es hier im Loiretal zwar sehr gut aus, denn hier gibt es alles - ohne Uebertreibung - aber man hat seine Ruhe, wenn man will.

Allerdings ist der Beamtenstaat auch hier zu spüren und von den Steuern reden wir mal schon nicht mehr. Macron will das Land für Flüchtling öffen - sein Vorbild ist Deutschland - und das könnte heftig werden. Natürlich verdienen die Bonzen daran Milliarden, aber die restliche Urbevölkerung könnte dies dann doch nicht goutieren! Franzosen sind weniger Unterhunde als die Deutschen und Macron als Präsident könnte sich in einem schlicht unregierbaren Land wiederfinden. Noch hoffen manche auf LePen...

Die 1.Mai-Krawalle sind auch nicht mehr das, was sie einst waren. Den Arbeitern geht es hier besser als anderswo - nur dass die Arbeit immer weniger wird. Nicht zu arbeiten ist hier zwar keine Schande, aber es drückt auch in Gottes schönem Land auf das Gemüt! Aber einen Scheissjob anzunehmen wenn man es in der sozialen Hängematte aushalten kann ist auch nicht jedermanns Sache hier. Obwohl die Repression immer stärker wird, hat die Schwarzgeld-Tradition immer noch Hochkonjunktur. Darum wollen die Bonzen ja das Bargeld weghaben. Dann wird halt wieder mehr getauscht werden - wie einst in der DDR...s

 

  
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