:: Gregor Fischer ::

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Es wird schwierig - und zwar für alle!

März 2010


TAGEBUCH





Waffen der Frau?
                                                                                         31.03.10

Wenn man 'von den Waffen der Frau' sprach, dachte man bisher an ein verheissungsvolles Lächeln, ein atemberaubendes Décolleté oder einen Knackarsch. Mit diesen 'Waffen der Frau' wurden Männer erlegt - zu Ehemännern und Familienvätern gemacht - oder einfach um Verstand und Geld gebracht. Aber es geht noch weit gefährlicher:

Verleumdung als Rache.

Dieser Tage scheinen die Beziehungen vor allem aus Gewalt und Rache zu bestehen. Woods, Bullok und Sheene in den USA und Kachel-, Hirsch- und Jedermann füllen die Zeilen unserer Gazetten (und Webpages). Ein lesenswerter, nicht mal ironischer Artikel zu Vergewaltigungsvorwurf und Justiz ist in der Weltwoche erschienen. Die moderne Rache gewissenloser Frauen ist nun mal die falsche Anschuldigung mit garantierter Doppelwirkung: Der Beschuldigte wird sofort verhaftet und etwas Dreck bleibt immer an ihm hängen.

Ja, es gibt Gewalt und Vergewaltigung in einer Beziehung. Nur ist bekannt, dass die wirklich schlimmen Fälle kaum zur Anzeige kommen - falsche Anchuldigungen sind jedoch häufig und werden relativ milde bestraft.
Der Fall Kachelmann wird vielleicht Justizgeschichte schreiben - nämlich dann, wenn an den Vorwürfen nichts dran sein sollte!

Das brutalste für einen Vater: Falsche Sexvorwürfe.

Viele Frauen gehen vor allem in Scheidungsfällen noch weiter und beschuldigen ihren Ex mit sexuellen Missbrauchsvorwürfen gegenüber den Kindern. Dass diese unter dem Druck der Mutter dabei teilweise auch mitmachen ist wohl eine der schlimmsten Belastungen, die einem Kind aufgebürdet werden können. Sogar Publikationen wie die Konsumentenschutzzeitung 'Der Beobachter' haben schon ausgiebig über diese Albträume zwischen Eltern berichtet und die Behörden sind in der Regel misstrauisch. Trotzdem kommt der Horror immer wieder vor, denn wenn gewisse Frauen hassen, gibt es keine Grenzen...

 



Winter an Ostern macht keinen Spass.
                                                 27.03.10


Ein bisschen ausfahren mit der Knalltüte hätte mir ja Spass gemacht, aber es hat nicht sollen sein. Kälte allein ist Scheisse - aber dann noch Regen und Schnee?!

Auch die Strassen sind jetzt brandgefährlich, denn die Regenfälle haben Spuren hinterlassen. Meine Italo ist ja auch nicht gerade zum Bummeln konstruiert worden - aber es ist mir momentan zu heiss auf der Strasse.

Kalte Reifen, der Fahrer eingerostet und feuchte Strassenverhältnisse sind die Mischung, die leicht zu Unfällen führt.
Erst wer mit dem Motorrad fährt, merkt wie miserable und vor allem rücksichtslose Autofahrer unterwegs sind. Mal noch zuwarten...

 



Norwalk-like-Virus: Da vergeht einem das Lachen!
                   23.03.10


Noch am Samstag machten wir einen Abstecher nach Lugano, um meine Mami zu besuchen - es geht unter anderem um eine neue Küche...

Nebst grosszügiger Eindeckung mit Blitzen (dieses Jahr holen wir wohl alles ein, von dem wir die letzen Jahre verschont waren) im Selvisbergtunnel, bei einer 80-er-Beschränkung, die man nicht sehen konnte und was war da noch - 70kmh? - wohlverstanden auf der Autobahn...
Nun sollen ja noch neue Spezialradars kommen, welche mit Kameras ausgestatten werden, die auch Gurten, Vignetten- und Telefonsünder enttarnen und zur Anzeige bringen. Der Spass am einigermassen unbeschwerten Autofahren scheint nun endgültig vorbei zu sein!


Living in the Toilet-Room!

Wie ich aus heiterem Himmel konstatierte, dass die Gastro-Malfunction losging, schaltete ich schnell: Quarantäne im Gästezimmer und versuchen, die Seuche irgendwie zu überleben. Es war furchtbar, aber ich kam wenigstens ohne Erbrechen über die Runde.

Meine Erfahrungen: Flachlegen in der Wärme - häufig Schlafanzug wechseln und versuchen zu schlafen. Einfach lesen oder surfen, bis das Sandmännchen ruft.
Diese
schlimme Verstimmung verursacht zwar kaum Fieber, aber die Bauch- und Magenschmerzen sind erheblich. Dazu kommen Kopfschmerzen und eine, sagen wir mal allgemeine Verzweiflung - so empfand ich es jedenfalls. Heute scheint die Scheisse überstanden...

 



Grossreinemachen im Chateau...
                                                         17.03.10


Wind und Wetter sind vorläuftig hinter uns - schon seit Tagen ist es am Atlantik ruhig und vor allem warm: 18 Grad. Das erste Mal in diesem Jahr ist es angenehm, im kühlen Chateau vor der Sonnenwärme Zuflucht zu suchen. Der Sommer kommt nun in raschen Schritten!

Mucho trabajo!

Obwohl man nur einen kleinen Teil eines solch grossen Gebäudes bewohnen kann, sind Gartenanlagen, Salons und die unzähligen Fenster ein Thema permanenten Unterhaltes. So einfach dies zu verstehen ist, so enorm aufwendig ist es in der realen Welt der Besitzer! Wo anfangen ist die Frage - die Natur hat die Oberhand...>


Das Atrium-Dach ist hin.

Beim Anflug sieht man die Zerstörung der Plane über dem Atrium noch eindrücklicher als am Boden. Der Sturm hat ganze Arbeit geleistet.

Die aktuelle Problematik für eine Restaurierung besteht hier heute vor allem aus dem Amtsschimmel. Um die Abdeckung aus Profilblech zu erstellen ist ein Baugesuch vonnöten. Dazu muss man sich einen Architekt nehmen. Diese sind auch nicht mehr kostengünstig und die amtlichen Gebühren sind masslos.

Vor allem das Management ist nun gefordert - denn die Kosten sollen ja im Rahmen bleiben und dies tun sie generell dank meiner Erfahrung - aber Aerger ist üblich.
 



Entschuldigung, dass wir ihr Leben versaut haben...
                 12.03.10


Wir kennen diese Bank vor allem vom Sponsoring u.a. in der Formel 1, was Dutzende Millionen gekostet hat.

Dem breiten Publikum ist sie jedoch schlagartig durch den Datendieb Falcani ins Bewusstsein gerufen worden. Was zuerst als Bluff des französischen Ministers abgetan wurde, hat sich dann als schlimmster Datenklau erwiesen, der je bekannt wurde.

Zehntausende Kunden sind betroffen: Franzosen, Deutsche und auch Amerikaner. Der Dieb hat anscheinend Millionen kassiert und in Frankreich eine Art politisches Asyl erhalten.

Zynische, saufreche Haltung der HSBC.

''Es tut uns leid, dass sie unserer Bank und deren verbrecherischen Mitarbeiter vertraut haben. Auch wenn sie von Nachsteuern ruiniert werden, nehmen sie es nicht so tragisch - es sind Tausende in keiner besseren Lage. Wenn sie halt so dumm und vertrauensselig in Banker waren, sind sie ja selber schuld. Niemand hat sie gezwungen, ausgerechnet uns ihr Geld anzuvertrauen. Ja, das Leben ist ein Kasine und nun seid ihr, liebe Kunden, die Dummen. Natürlich tut es uns leid und wir möchten uns entschuldigen..!''


Etwa so muss man die billige 'Entschuldigung' dieser Bank dechiffrieren. Es sind drei Verbrechen darin enthalten: Die Anwerbung von Kunden mit falschen Versprechen, der Datenklau durch Angestellte und die Hehlerei durch den französischen Staat. Aber das stört die wenigsten - es sind ja nur die Reichen, welche bestohlen wurden...

 


 

Raser lernen es nie!                                                                26.09.10  

Dieser Tage machte der Prozess gegen die Streetracers, welche einer jungen Frau das Leben genommen haben, die Gazetten (und das Internet) voll. Wie es scheint, sind zwei der Schuldigen schon wieder erwischt worden. Die Strafen werden hoffentlich brutal werden - die hirnlosen Kerle verdienen es wirklich, für Jahre aus dem Verkehr gezogen zu werden!   

Es zeigt sich laufend, dass die Typen aus dem 'Kulturkreis Balkan' absolut nichts, rein gar nichts mit Achtung vor dem Leben anderer Menschen am Hut haben. Dort ist es klar: Einer weniger, na und?! Nun, bessere Werbung für die Ausschaffungsinitiative kann man sich ja nicht vorstellen. In dem Sinne: Herzlichen Dank, ihr beiden Vollidioten!

Am 28. November wird nämlich flächig "Ja" gestimmt...

Ein Automobil in schneller Fahrt ist ein Geschoss und somit eine Waffe. Die kynetische Energie, welche die vernichtende Kraft darstellt, steigt linear mit Gewicht und Geschwindigkeit an. Autos sind Bomben.

Junge Männer (und immer mehr Frauen) mit schnellen Autos machen die Strassen unsicher. Sie geniessen Lärm, Beschleunigung und den Nervenkitzel, an ihren Grenzen des Könnens zu laborieren. Immer wieder kommt es zu schrecklichen Unfällen mit Verletzten, Krüppeln und Todesopfern.

Der Ruf nach harten Strafen ist nun unüberhörbar und wird rasch Folgen haben.


Eine Initiative macht von sich reden.


Dieser Vorstoss hat allerdings einen zynischen Fehler und ist typisch für die Naivität solcher Aktionen: Er will Raser strafen, nachdem sie jemanden zu Tode gebracht haben. Es ist also eine Art progammierte Racheaktion und nicht Verhinderung von Straftaten..

Wenn man durch Autoraser zum Krüppel gefahren worden ist, nützt es einem nämlich nichts, wenn dieser Delinquent für Jahre ins Gefängnis muss! Man muss diese Typen vorher am Rasen hindern und von der Strasse nehmen.

Videoüberwachung wird helfen!

Feste Stationen in Städten, welche visioniert und gefährliche Lenker direkt aus dem Verkehr genommen  werden.
Wie bisher aus Polizeifahrzeugen bekannt, sollten zukünftig Verstösse sogar aus Privatwagen direkt zur Anzeige gebracht werden. Lieber ein Volk von Denunzianten als von Krüppeln!


Verkehrsteilnehmer verletzen oder töten ist kein Menschenrecht!

Vor Jahren, als man noch ohne Geschwindigkeitsbeschränkungen, Gurten und Airbags unterwegs war, gehörten schwere Unfälle zum Tagesgeschehen. Tote auf den Strassen waren ganz einfach eine fatale, unabänderliche Tatsache. Heute ist man sich bewusst, dass ein Strassenverkehr ohne Opfer möglich ist und das muss jetzt durchgesetzt werden. Fahrer, die andere mutwillig gefährden - und deren gibt es immer noch zuviele - müssen ohne Gnade endgültig aus dem Verkehr gezogen werden!



Spritsparen und trotzdem vorankommen?                                25.03.10

Vor einigen Jahren, als die Motoren noch mit Vergasern gefüttert wurden, war man gezwungen ganz ordentlich hochzudrehen, um vorwärtszukommen. Automaten waren lahm und häufig anfällig. Ausserdem war ein richtiger Automobilist stolz auf seine Schaltkünste...

Der Verkehr hat enorm zugenommen, aber die Autos haben sich auch zum Guten verändert: Sie sind leiser, komfortabler und umweltfreundlicher geworden. Bloss Benzin brauchen sie immer noch. Kurz: Die Automobile sind in der Gegenwart angekommen, nur die Fahrer noch nicht. Da wird immer noch mit heulendem Motor beschleunigt, gedrängelt und mit 'Vollrohr' auf die Kreisel und Ampeln losgefahren. Das ist nicht nur gefährlich und verboten, sondern auch ziemlich blödsinnig. Ein anspruchvoller Fahrer misst sich an seiner Effizienz.


Der relative Spritverbrauch ist das Mass des fahrerischen Könnens.

Rücksichtslos drauflosfahren kann jeder - das ist wie Losbrüllen, wenn die Argumente fehlen.

Ueber der Sache stehen, Risiken vermeiden und dabei noch Sprit sparen ist schon eine schwerere Aufgabe. An dieser kann sich der echte Könner messen. 

Drei Regeln sind zu beachten:

1. Ausrüstung des Fahrzeuges.

Hohen Reifendruck einfüllen (+ 0,3 bar), unnötigen Ballast und vor allem den (leeren) Dachträger entfernen. Es ist ja so, dass viele Autofahrer den halben Hausrat im Kofferraum mit sich herumkarren und das kann leicht 100 kg ausmachen.  

Vor allem keine lächerlichen Superbreiträder montieren lassen, die fressen Sprit und sind unkonfortabel und teuer.

2. Fahren mit Hirn

Vorausschauen, in grossen Gängen fahren, früh hochschalten und vor Hindernissen früh vom Gas gehen. Auch das Abschalten des Motors vor Ampeln lohnt sich immer noch. Bereiten Sie sich auf weiter steigende Benzinpreise vor!

3. Autobahn benützen

Das Netz der Schnellstrassen und Autobahnen hat sich ständig vergrössert. Flüssiges Fahren auf der Autobahn ist sparsam - vorausgesetzt, man nimmt es gepflegt ruhig - eben flüssig.  Abstand halten, Vorausschauen und das Einhalten von maximal 120 kmh sind die perfekte Verbindung zwischen raschem Vorankommen und umweltgerechtem Fahren. Die Zeitdifferenz gegenüber dem agressiven Fahrstil ist schlicht vernachlässigbar. Probieren!


Technologien, Elektronik - was kommt Neues?

Wenn sie es sich leisten können, ein neues Auto zu kaufen, empfehle ich die neuen Technologien (BMW, Renault und die meisten Europäermarken) in deren mittleren Modellen. 

Sparsame, drehmomentstarke Motoren mit halb-automatischem Getriebe und weiteren effizienten Eigenschaften, die neuste Elektronik möglich macht, sind die perfekte Wahl.

Start/Stopp-Automatik gehört heute schon zum guten Ton. Mit stinkendem Auspuff vor dem Rotlicht zu warten, gehört schon bald der Vergenheit an. 

Was Verbote nicht gebracht haben, bringt die neue Technik. Wer noch weiter gehen will, kann sich der Hybridtechnik zuwenden - aber das muss nicht sein - denn leichte Autos sind sparsamer... 

 



 

Feiner Lifestyle ist out - Understatement in.                  17.03.2010

Liftstyle ist gemeinhin der Anspruch, eine eigene Lebensart zu definieren. Bisher war es aber vor allem erstrebenswert viel Erfolg zu haben und sich möglichst alles leisten können. Wenn man das Wort Lifestyle hört, denkt man an Schlösser, Yachten, Ferraris, schöne Frauen und vor allem an viel Geld - welches für ein richtiges Jet-Set Leben mit vollen Händen ausgegeben werden muss.

Noch vor einigen Monaten waren Paris Hilton und Konsorten mit ihren Eskapaden in aller Munde - nun sind Entlassungen, Länderkrisen und gekappte Renten DAS Thema.

Bescheidenheit eine Zier?

Der Wind hat wirklich definitiv gedreht. Obwohl es viele noch nicht gemerkt haben, ist es immer mehr vorbei mit den meisten Freiheiten! Dass die Raucher aus der Gesellschaft verbannt wurden kann ja noch angehen - aber nun soll es mit voller Breitseite auch gegen Fettleibige, Hundebesitzer und Randständige (siehe Hartz4-Debatte) losgehen.

Pour vivre heureux, vivons caché - belieben die Franzosen zu sagen. Unter seiner sehr  sozialistischen, bürokratischen Misswirtschaft von langen 15 Jahren haben die Franzosen lernen müssen, ihre Zeichen des 'Reichtums' zu verstecken um nicht ins Fadenkreuz des Fiskus zu gelangen. Dies gilt bald für alle Bürger - denn die Staaten sind bekanntlich pleite!

Von Lifestyle reden wir besser nicht mehr!

Vermögende sind schon seit einiger Zeit unter Beschuss - sie werden als kriminelle Steuerbetrüger, Volksschädlinge und rücksichtslose Umweltverschmutzer verunglimpft.
Arme sind die armen Opfer und Reiche sind pfui! Da der Mittelstand nun zügig abbröckelt, besteht die Zukunft vor allem aus einem Modell: Der breiten, versklavten Masse und wenigen Machthabern, welche niemandem Rechenschaft ablegen müssen - ähnlich wie in der ehemaligen Sowjetunion. Dass in diesem System das Wort 'Lifestyle' im gewohnten Sinn nichts mehr zu suchen hat, ist einleuchtend.

Ein Leben ist für mich dann lebenswert, wenn zufriedene  Momente zahlreicher sind als Perioden des Unbehagens. (Gregor Fischer 2007)

 



Schnee und Eis an der Costa Brava.
                                            09.03.10


Irgendwie habe ich es kommen sehen: Ein gewaltiges Tief ist seit Tagen im westlichen Mittelmeerraum am Wirken. Gut, viel Regen und Wind ist südlich der Pyrenäen im März nichts besonderes. Dass die Kälte aber so gross ist, dass sich eine Schneedecke tagelang halten kann, ist schon sehr selten.

Entsprechend sind die Strassenverbindungen fast ganz zusammengebrochen und sogar der öffentliche Verkehr ist zum Erliegen gekommen. Verhältnisse wie vor einiger Zeit an der amerikanischen Ostküste: Stromausfall für Hunderttausende und sogar Mangel an Nachschub in den Supermercados. Barcelona, die Costa Brava und der Golf de Lion sind im
Ausnahmezustand.

Gut dass ich zur Zeit in der Schweiz beschäftigt bin und auf den geplanten Abstecher nach Empuriabrava verzichtet habe. Verschoben ist jedoch nicht aufgehoben. Vor Ende Monat wird der Trip nachgeholt...

PS. Es wird wohl immer schwieriger, auch den letzten Gutgläubigen weiszumachen, dass das kalte Wetter eine "Klimaerwärmung" sein soll! Was ich schon seit langem vermutete, hat Phil Jones (EAU) vor Kurzem zugegeben: Alles erstunken, erlogen und jämmerlich manipuliert. Die Wall-Streetler wollen einfach eine Milliarden-CO2-Steuer - nur um dies geht es schlussendlich...

 



Automobil Salon von Genf.
                                                                      08.03.10


Man könnte von einer trügerischen Zurschaustellung eines nicht mehr existierenden Marktes sprechen. Einige hatten wirklich Neues zu bieten - zum Beispiel Citroen mit dem DS und zwei wirklich phantasievollen Concept-Cars. Das Gros der Automobilhersteller musste sich aber damit genügen, irgendwelche Hybrid-, Naturalgas- oder ähnliche Krämpfe als Neuigkeiten zu präsentieren.

Kaum Neues - nur Aufgewärmtes.

Das reale Interesse an solchen 'Umweltfahrzeugen' ist sehr gering. Zwar finden einige Besucher die Technik zwar interessant, aber Gelüste, diese auch einzusetzen, sucht man offensichtlich vergebens. Die Mehrzahl der Besucher machte den Eindruck, einfach einen interessanten Tag verbringen zu wollen und dies war sehr wohl möglich, denn die Präsentationen sind auf einem wirklich perfekten Niveau. So wie man einen 'Salon' in der Schweiz erwartet: Aufwendig, mit viel Standpersonal und übersichtlich. Dass die Importeure keine Prospekte mehr abgeben, hat sich durchgesetzt - vermutlich will man einfach an allen Enden sparen...

Dass man ohne Stau auf wenig befahrener Autobahn nach Genf kommt ist schon nicht mehr überraschend...

 



Nach dem Sturm ist vor dem Sturm.                                                  01.03.10


Das brutale Sturm-Tief Xyntia, welches viele Opfer gefordert hat (allein hier in Frankreich bis 100 Tote) habe ich hier im Chateau glücklich 'überlebt'. Aber wir liessen es uns  trotz dem eigenen Schaden nicht nehmen, an den Atlantik zu fahren - um zu sehen, wie es in La Baule aussieht. Man nennt dies wohl Katastrophentourismus. Die Strassen waren leergefegt.

Massaker in der Marina.

Gut, das Unwetter hat gewaltige Schäden zur Folge gehabt. Vor allem in St.Nazaire waren die Piers der privaten Boote weitgehend zerstört. Es ist fast bizarr, die zusammengestauchten, zerstörten Schiffe zu sehen, wenn dazu der Himmel blau ist und die Sonne scheint.

Krisenstimmung in St. Nazaire.

Die wirklichen Probleme sind aber nicht Naturkatastrophen, sondern das Einbrechen der Wirtschaft. Es fehlen einfach massiv und überall neue Bestellungen.  Viele Unternehmen versuchen, sich irgendwie durchzuschmuggeln und hoffen auf einen Aufschwung. Dass dies natürlich nur naiv ist, kommt immer
mehr zum Bewusstseiin.

Wir stehen von einer Epoche, die anders in die Geschichte eingehen wird, als uns mit dem Wort 'Krise' weisgemacht werden soll. Aber irgendwie mag ich auch, dass die Heuchelei an die Adresse der Ignoranten bald vorbei ist. Wenn die Arbeitslosen in Frankreich die Raten von Spanien erreichen werden, müssen sich die Herren Sarkozy und Fillon was einfallen lassen. In erster Linie werden wohl die unsinnigen Arbeitsgesetze fallen.

 




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