:: Gregor Fischer ::

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Scheinheiligkeit kommt teuer!


März 2011

TAGEBUCH



Banges Ahnen dessen, was noch kommen wird...
              31.03.11

Niemand meiner Generation hat einen Krieg erlebt - Vietnam war eigentlich Folklore und der Irak, Afghanistan und jetzt Libyen berühren uns nicht. Fukushima ist schlimmer als Krieg.

In Florida werde ich in den nächsten Tagen Menschen treffen, welche zum grossen Teil als Unternehmer tätig sind und eigentlich bisher nur eine Sorge hatten: Geht es mit der Wirtschaft wieder aufwärts oder kommt eine neue Krise?

Jetzt ist eine Bedrohung völlig neuer Qualität im Anzug!
Ein existenzielles Risiko, dessen tatsächliche Gefahr die meisten Menschen gar nicht erfassen können. Heruntergespielt und verharmlost wird der bisher grösste Atomunfall der Geschichte unseres Planeten. Damit ist niemandem geholfen - aber wenn die Leute begreifen würden, was ihnen bevorsteht, wäre vermutlich die Ordnung bedroht und ein globaler Kollaps der Wirtschaft wäre nicht ausgeschlossen. Nun, Lügen währen nicht ewig

 


 

Sturm-Desaster auf der Flugschau.                                               31.03.11

Manchmal kommt alles Elend zusammen: Murphys Law. Nicht, dass die Kleinfliegerei schon total am Boden liegt - nein, die paar Optimisten, die sich noch leisten, ihre Produkte an kaum mehr existente Käufer anzudienen, sind vom Wettergott gestraft worden. Video Sturm

Heute ist ein Tornado-Gewitter über die Sun'n Fun gejagt und hat 40 Flugzeuge, die Mehrzahl der Aussteller-Zelte und sogar einen Hangar zerstört. Leider wurden auch Menschen verletzt.

Ich habe morgens nach dem Wetter-Alert beschlossen, meinen Besuch zu verschieben und bin nun an der Golfküste unterwegs. Auch hier wurden Winde weit über 100kmh gemessen - da muss man mit einem grossen Bus wachsam sein. Die starken Niederschläge erreichten mehr als 100mm pro Stunde.

Morgen wollen die 'Ueberlebenden' in Lakeland aufräumen und reparieren, was noch möglich ist. Am Wochenende soll die Airshow wieder stehen - mindestens mit dem, was übrig geblieben ist.

Ich frage mich, wie ich meinen langjährigen Bekannten aus der kleingewordenen Aviation-Community gegenübertreten soll.

Für einige wird dies das Aus bedeuten.
Ich werde am Weekend zwei Tage mit dem Motorhome vor Ort sein - die Sonne soll wieder scheinen. So ist es jedenfalls vorgesehen...
 


 



Unterwegs im Land der Uebersättigten.                                      30.03.11

Natürlich ist es ein Cliché - aber halt eben doch millionenfach bestätigt: So wie die Russen sich zu Tode saufen, sind die Amerikaner mit allen denkbaren Medikamenten zugedröhnt, putzen sich mit Toast-Sandwiches und Cola zu, bis sie kaum mehr laufen können. Ein Bild des Jammers und immer wieder mit Fassungslosigkeit zur Kenntnis genommen. Dies ist für mich aber auch eine Demonstration, dass unsere 'Zivilisation' am Ende der Fahnenstange angekommen ist.

Jeder vierte Amerikaner bezieht übrigens heute Essensmarken - damit ist für viele der Hauptzweck ihrer Existenz gesichtert.

Eigentlich - rational und ganz schonungslos ausgedrückt -  ist unsere Welt ein grosser Zoo geworden. Mit einer Direktion, ein paar Wärtern und einer zukunftslosen Masse von Zweibeinern in allen möglichen Farben und Formen. Die Mehrzahl sind in ihrem Dasein auf die Ausübung ihrer elementaren Bedürfnisse reduziert - obwohl sie sich dessen kaum bewusst sind und ihnen natürlich auch etwas ganz anderes vorgespiegelt wird. So gesehen ist der kommende gewaltige 'Aderlass' nicht nur dem Planeten willkommen
 



Geigerzähler bald ein Must-Have?                                                 25.03.11

Wie es scheint, ist aktuell kein Geigerzähler mehr in ganz Deutschland erhältlich. Was bringt die Leute dazu, tausend Franken in ein Gadget zu investieren, das aktuell nur anzeigen kann, dass da nichts ist? Ist die Paranoia vor dem Fallout aus Japan berechtigt?

Zur Zeit ist eine Gefährdung durch die Atemluft unwahrscheinlich. Aber in den Böden und im Wasser werden sich in den nächsten Monaten wohl Niederschläge kumulieren, welche stark strahlen können.
Es ist vor allem das Misstrauen gegen die Behörden, welche die Menschen zur Selbsthilfe treibt. Wenn man sich an Tschernobyl erinnert und nun sieht, wie in Japan gelogen wird, ist es vermutlich klug, den Fehler der Gottvertrauens und der Obrigkeitshörigkeit nicht mehr zu wiederholen.

Strahlen sieht und spürt man nicht !

In all den Millionen Jahren haben Menschen und Tiere Sinne entwickelt, welche sie zum grossen Teil gegen Gefahren wie ungeniessbare Nahrung oder durch Rauch vergiftete Luft schützen. Gegen atomare Strahlung haben wir keine Sinne, denn bis vor ein paar Jahrzehnten gab es sowas ja gar nicht.
Nun sind die Chancen wirklich gross, dass Millionen Menschen mehr an Krebs erkranken und vorzeitig sterben werden. Fukushima kommt immer näher und wird uns noch Jahrzehnte beschäftigen.

 



Bleibt mir genügend Zeit für meine Bücher?!                          23.03.11

Nein, natürlich hat dies nichts mit der aktuellen Krisensituation zu tun und doch: Ich erfreue mich zwar bester Gesundheit - aber wie lange noch?!

Seit ich vierzig Jahre alt bin, versuche ich ein perfektes Management meiner offenen Wünsche und Aufgaben auf dieser Welt zu führen.
Ich habe alle Kontinente bereist und bin mit dem eigenen Flugzeug, als es noch weidlich möglich war, durch ganz Europa und Afrika gereist.

Den Marathon von Paris habe ich auch hinter mir und die grossen Reisen im Motorhome dies- und jenseits des Atlantiks sind auch fest geplant.

Aber ich habe mich eigentlich schon ewig lange gefreut, die im Leben gesammelten Magazin und Bücher durchzuackern.Ein Genuss und Vergügen nach all den Jahren! Manchmal setze ich einen, zwei Tage dafür ein - aber dies ist wie ein Tropfen auf den berühmten heissen Stein - es sollten eher ein, zwei Jahre sein.

Wie immer: Prioritäten setzen.

Vielleicht bleiben mir noch zehn, fünfzehn Jahre fürs Fliegen, ein paar mehr um mit einem Reisebus durch die Welt zu kurven und dann hätte ich ja wohl Zeit für meine Bücher. Nur, wer garantiert mir noch soviel Lebenszeit? Eben. Darum ist morgen trotz schönstem Wetter wieder mal Lesetag - in der Bibliothek im Chateau. Für was sonst haben wie diese so schön eingerichtet?!

Sie können übrigens das Chateau auch erwerben - ohne meine geliebten Bücher!

 



Die ganze Wahrheit über Atomstrom.                             22.03.11

Heute sind über 400 AKW weltweit in Betrieb. Man hoffte, dass schlimme Katastrophen ausbleiben würden. Dieser Glauben an die Technik ist nun ruiniert. Es geht nicht um Erdbeben, falsche Bedienung oder Rohrbrüche - Atomkraft ist unverantwortlich geworden.
Ein Unfall macht ganze Landstriche für Hunderte von Jahren unbrauchbar und überzieht die ganze Welt mit krebserregenden Stoffen für Generationen. Aber die Existenz von Kernkraftwerken ist auch schon ohne jeden Unfall dramatisch:

Was bisher verschwiegen oder einfach nicht zur Kenntnis genommen wurde, ist die Tatsache, dass die ausgebrannten Brennstäbe JAHRZEHNTELANG gekühlt und überwacht werden müssen. heute, Jahre nach dem Abstellen von Tschernobyl arbeiten Hundertschaften im ehemaligen Kraftwerk, um die Kühlung zu sichern.

Der sogenannte Sarkophag ist beschädigt und muss nun erneuert werden. Dazu kommt, dass weltweit noch keine Lösung für ein Endlager gefunden worden ist. Dass eine Lösung viele Milliarden kosten wird, ist heute auch klar.

Japan: Schäden schlimmer als in Hiroshima!

Eine Atombombe explodiert mit einem Hitzeblitz, der Druckwelle und verursacht beträchtlichen Schaden. Nach kurzer Zeit ist die Radioaktivität abgeklugen und es kann an gleicher Stelle wieder aufgebaut werden, was zerstört wurde. Die 'friedliche Nutzung' hinterlässt uns jedoch strahlenden hochgefährlichen sogeannten Müll für viele Generationen.

Diese unumkerbare Strahlung ist auch ohne GAU weit schädlicher als die Nachwirkung von Atomsprengköpfen. Dies war und ist den meisten Bürgern bis heute nicht klar. Was Unfälle bedeuten, haben wir Wir müssen nun durchsetzen, dass dieses unverantwortliche Experiment weltweit aufgegeben wird, wenn wir zukünftig überleben und einigermassen gesunde und nicht missgestaltete Kinder haben wollen.

Weg vom Nuklearen heisst weg vom Stromverbrauch.


Es muss ein gewaltiges Umdenken stattfinden. Das Bewusstsein, nur noch etwa die Hälfte der elektrischen Energie verbrauchen zu können, muss in die Köpfe der Menschen gelangen. Ohne eine drastische Minderung des Verbrauchs ist es unmöglich, auch nur auf einen Teil der KKW zu verzichten. Wir müssen lernen, Strom zu sparen und wir werden dazu gezwungen werden!

Der Strompreis kann sich vervierfachen!

Eine Kilowattstunde heisst während einer Stunde 1000 Watt zu verbrauchen. Dies kostet heute etwa 30 Rappen und wird auf einen Franken steigen. Dies wird die Industrie, das Gewerbe und auch die Haushalte stark treffen. Die Fertigungsmethoden werden geändert werden müssen, Beleuchtungen und Reklamen abgestellt werden und elektrisches Heizen und Kochen wird sehr teuer werden. Dass die Treibstoffpreise etwa gleichziehen werden, gilt als sicher. Die hemmungslose Mobilität, das energieaufwendige Pendeln und Ferienreisen mit dem Flugzeug sind eh nicht mehr zeitgemäss und stehen zuoberst auf dem Plan der NWO.

Fukushima ist auch ein Glücksfall für den Planeten!

Tragisch für Japan. Schon heute ist eine Fläche eins Bundeslandes für Generationen unfruchtbar. Tragisch aber auch für die ganze Menschheit, denn in Kürze werden wenigstens die Schlauen unter uns mit einem Geigerzähler bewaffnet sein. Trotzdem - nur dieser gewaltige Unfall hat Bewegung in die Anti-Atom-Kultur bringen können.

Die Katastrophe ist von einer solchen Tragweite, dass wir auch eine Verdoppelung oder sogar Verdreifachung der Energiepreise akzeptieren werden, nur damit sich sowas nicht wiederholt!

 


 

Das Aus für Elektroautos ist greifbar.                                 24.03.11

Irgendwie ist es schon eine interessante Fügung des Schicksals - obwohl der Grund eine Wahnsinns-katastrophe ist: Atomkraftwerkunfälle. Elektroautos sind nun mit grosser Wahrscheinlichkeit vom Tisch!

Eine knappe Woche vor Fukushima waren wir ja noch am Autosalon in Genf, wo fast jeder Hersteller mehr oder weniger verschämt ein Elektrowägelchen präsentierte.

Preislich unerschwinglich (gegen 50'000 Franken!). Dazu meistens eine lächerliche und forciert 'alternative' Erscheinung, haben die 'Stromer' kaum das Publikum begeistern können. Auf jeden Fall keine Käufer!

Ein technischer Unsinn.

Die Hersteller werden von der Politik genötigt, ein Produkt zu entwickeln, welches keinen eigentlichen Markt finden wird. Nur durch enorme Subventionen und Zwänge (für Motorfahrzeuge gesperrte Zonen) könnte sich das Elektroauto in beschränkten Mengen etablieren. Von der Technik her gesehen sind die Dinger zwar ausgereift, aber für einen Durchbruch reichen weder Leistung noch Komfort aus - vom 'Umwelt-Fussabdruck' gar nicht zu reden. Die  Herstellung und Entsorgung (vor allem der Batterien) ist so aufwendig, dass man mit dieser Energie vermutlich jahrelang einen normalen Kleinwagen fahren kann. Nur, jetzt sind diese Diskussionen wohl nur noch akademischer Natur. Ich bin überzeugt, dass der Spuk mit den Elektroautos nun 'dank' Fukushima vorbei ist. Nachtrauern wird den Missgeburten wohl niemand.

Die Alternative sind zweifellos Downsize-Motoren mit zwei (Fiat-Twinair) oder maximal 3 Zylindern für private Automobile. Von elektrischen Lastwagen, welche die wahren grossen 'Verschmutzer' sind, hat ja eh keiner je gesprochen - und die sind ja wohl unverzichtbar. Immer wenn die Politik 'erfinderisch' wird, gehts in die Hosen!


 



Im Westen nicht Neues!
                                                                           22.03.11

Vor meiner Abreise nach Orlando bin ich in Westfrakreich angelangt - wo der Reise-Liner steht. Gute News: Die Solarzellen (auf dem Bild gut zu sehen) haben alle Batterien randvoll geladen - obwohl ja bei solchen mit Elektronik gespickten Dingern immer etwa 1 Ampere Reststrom fliesst. Für eine Fahrt nach Spanien reicht es zeitlich nicht mehr - aber auch hier gibt es genug zu sehen und zu tun.

Vielleicht ist mein Trip auch eine Flucht vor dem nuklearen Aufreger in Japan. Ich muss zugeben, dass ich stündlich am News-Ticker hing um zu endlich zu erfahren wie schlimm es wirklich um die  Radioaktivität steht. Bisher vergebens...

 



Test der neuesten Waffen - vive la force de frappe!
         20.03.11

Frankreichs Kampfflugzeuge 'Rafale' können erstmals im Einsatz getestet werden. Sarkozy versucht damit die Rüstungsausgaben, welche das Land knechten und seine Freunde zu Milliardären machten, zu rechtfertigen.

Mehr als hundert Marschflugkörper, Kampfjets, elektronische Kriegsführung: Am Samstagabend haben amerikanische, britische und französische Einheiten in Libyen Stellungen und wichtige Logistik von Gaddafi-Truppen angegriffen. Vermutlich wird auch wieder Uran-Munition dabei sein, welche für ein paar Generationen strahlen wird. Libyer freut euch über den Strahlentod!

Noch ist ungewiss, wie lange der Einsatz dauern wird, wie heftig er sein wird und ob er am
Ende erfolgreich sein wird. Fest steht aber heute schon: Es wird ein Chaos werden - auch in den Köpfen der Menschen in der Gegend. Gut, man sagt uns: Dies ist kein Kampf Abend- gegen Morgenland, der christliche gegen die muslimische Welt. Werden dies die Menschen im Nahen Osten glauben?!

Sicher ist, es ist ein Kampf ums Oel und um die zionistisch-westliche Dominanz. Chinesen und Russen schauen mit grimmigen Gesichtern zu. Wie lange noch?

 


Flugverbot - das Zauberwort des 'Club Med'.                                          20.03.11

Natürlich geht es Sarkozy und Co. nicht darum, die 'armen' Zivilisten zu schützen. Auf ein paar tausend tote, verkrüppelte libysche Frauen, Männer und Kinder mehr oder weniger scheissen die noblen Herrn von Paris, London und Washington!

Ich denke - ich frohlocke nicht - dass diese NATO-Veranstaltung mittelfristig ein Riesenfehler war! Gut hat sich wenigsten Deutschland rausgehalten - ein Afghanistan genügt.

Sicher können die neuen Kriegsgeräte ausprobiert werden - die Amerikaner wollen unbedingt den neuen Stealth-Bomber 
Raptor F22 einsetzen - mit Uranmunition - versteht sich. Rüstungs- und Oelindustrie sind die rentabelsten Zweige der Weltwirtschaft. Alles klar? Alles klar!

 



Normalerweise hätte ich bald Reisefieber...
                           18.03.11

In zehn Tagen fliege ich wieder nach Orlando. Das war schon lange gebucht und ausgemacht - sonst hätte ich heute die Finger davon gelassen. Trotzdem, vielleicht ist es noch die letzte Möglichkeit, nach 'alter' Sitte und herkömmlicher Preisgestaltung eine Flugreise zu tätigen.

Japan ist weit weg - noch. Aber die Folgen der Katastrophe von Fukushima kommen immer näher. In ein paar Wochen sind sie hier - überall.

Sicher scheint mir, dass die Preise massiv steigen werden - nicht nur für Oel. Irgendwann kommt dann auch die nukleare Verschmutzung mit allen ihren Konzequenzen. Es kann sein, dass ich Ende Monat bereits beim Check-In oder der Landung auf Radioaktivität untersucht werde. Nicht mehr Teppichmesser- und Terroristenverdacht ist en vogue, sondern gefährliche, atomare Strahlung. Na denn, cheers!

Auch der heute losgetretene Krieg gegen Gadhaffi dürfte in einigen Tagen schon Einfluss auf einen normalen Reisenden haben. Meine noch jungen Stempel aus den diversen arabischen Ländern könnten die TSA-Leute schon mal aufschrecken. Na ja, dann gibts halt noch ein tüchtiges Verhör.

Ich lass mich überraschen und um ehrlich zu sein erschrecke ich auch nicht, wenn vorher noch drei Flugzeugunfälle passieren, ein Vulkan ausbricht und das KKW Leibstadt in die Luft fliegt. Murphy's Law.
 



Ja, ich denke, ich habe begriffen...
                                                15.03.11

Was  vor ein paar Tagen Fukushima begonnen hat und nun ganz Japan und einen grossen Teil des Planten heimsuchen wird, ist eine Seuche, die unsichtbar die Welt, wie wir sie kennen für immer verändern wird. Riesige Gebiete werden für Jahre nicht mehr zu betreten sein.

Wann und ob die japanische Industrie wieder richtig produzieren kann, weiss keiner - aber das scheint eher unwichtig angesichts der tödlichen Strahlung, welche sich still und stetig ausbreitet.

Das sichtbare Leid der Menschen war das grosse Erdbeben und der fürchterliche  Tsunami.  Nun,  das war NICHTS im Vergleich mit dem nuklearen Tod und den schrecklichen Krankheiten, welche Millionen Menschen und Tieren bevorstehen!

Strassen, Häuser und Fabriken - alles liesse sich wieder aufbauen, aber nicht an Orten, die man nicht mehr betreten kann! Bald sind ein Dutzend Reaktoren am Brennen und Schmelzen und das kann noch Wochen dauern. Ich denke, die Welt wird den grössten Schock seit dem 2. Weltkrieg erleiden.

'So, ich muss vorwärtsmachen' - gibt es für mich seit dem 11. März nicht mehr.  Ja, für immer!
 



Ueberforderte Leuthard - Hust und Hott!                                     14.03.11

Gestern noch war in der Schweiz mit den AKW's alles GARANTIERT (sic!) problemlos und in bester Ordnung - und heute werden eiligst alle neuen AKW-Gesuche sistiert! Warum denn?!

Was für einen Sauladen mit immer neuen Schnapsideen und Einschätzungen  hat die unbedarfte Dame in der Panik eingerichtet?!

Niemand kann die unfähigen, in voller Verachtung für die Bürger agierenden Dummschwätzer in Bern mehr ernstnehmen! Es ist einfach widerlich, von was für Nullen wir Bürger abhängen  - aber die Masken sind weg!



'Ministerin' Leuthard - einfach mal den Mund halten!
     13.03.11

Tschernobyl war ein von überforderten Funktionären herbeigeführter - notabene vollkommen unnötiger - dramatischer Unfall. Fukushima ist die Folge des stärksten Erdbebens, das in Japan je gemessen wurde. Zwei verschiedene Ursachen also. Wenn wir in der Schweiz (Basel ist gefährdet!) ein schweres Erdbeben hätten, käme es wohl auch zu einer KKW-Katastrophe.

Ein Kernkraftwerk ist gefährlich und das wissen seit Tschernobyl wirklich alle!

Dass die unglückliche, bis zur Bundesrätin heraufgespülte Juristin und Hausfrau Leuthard - ohne jede Fachkenntnis - nun garantiert, bei uns alles sicher sei, ist ein Hohn und ein Zeugnis von Ignoranz, sogar bodenloser Dummheit. Doris Leuthard: «Für den Moment können wir die Sicherheit garantieren.» Garantieren - mit Lügenworten einer Hausfrau? Geil, wieder mal im Blick auf Seite 1 zu sein? Auch wenn man nur Blödsinn verzapft. Einfach Schnauze halten!

Uns Schweizern wurden schon vor Jahren Jodtabletten zugestellt. Warum wohl, Frau Leuthard?

 



Erdbeben im Nordosten von Japan.                                                11.03.11

Als ich heute morgen die 'Eilmeldung' las, dass ein Japan ein Erdbeben erfolgte, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen: 8,9 auf der Skala!

Dass in den Berichten nur  von einigen Verletzten die Rede war, konnte nicht sein. Die Stadt Kobe vor ein paar Jahren hatte weniger als 7 auf der Richterskala. Unterdessen sind die Nachrichten deutlicher geworden - es sind viele Tote und Vermisste, Raffinerien brennen und für Millionen sind Strom und Telefone ausgefallen. Sogar ein Atommeiler soll beschädigt sein. Japaner sind cool, beherrscht und gebildet. Das ist ein  Glück und ein  Riesenvorteil in einer solchen Lage.

Tsunami-Warnung klappte.

Dass es wieder Hunderttausende von Opfern geben wird, kann man vermutlich ganz ausschliessen. Es wird für die weitere Katastrophen-Forschung wichtig sein, die Ergebnisse genau zu analisieren. Wie stark das Interesse und die Professionalität der Japaner ist, zeigt, dass sofort nach dem Ausbruck militärische Flugzeuge losgeflogen sind, mit dem einzigen Auftrag, zu beobachten und vor allem zu filmen.

Dieser etwas makabre Auftrag wird erstmals wirklich eine lückenlose Dokumentation über das Phänomen Tsunami geben und in Zukunft viele Opfer vermeiden helfen. Ich hoffe auch, dass die meisten Betroffenen  die Sache ohne Plünderungen und Verbrechen, wie sonst bei solchen Karastrophen in anderen Ländern üblich, überstehen. Das macht Japan in meinen Augen nobel.

 


 

Ein Tag am Genfer Autosalon.                                     09.03.11

Ich bin ein treuer Besucher des 'Salon de Geneve' - seit Jahrzehnten. Alle habe ich sie besucht - die Motor Show in Chicago, die Auto-Expo in Turin und den 'Mondial de Paris'. Nicht nur, dass ich über meine berufliche Karriere und natürlich dem Rennsport überdurchschnittlich mit dem Automobil verbunden bin, nein, meine Generation ist mit der Mobilität auf der Strasse gross geworden.

Vor allem die USA sind nach dem Krieg ausschliesslich um die 'Road-Transportation' gebaut worden, ja der ganze Lebenstil hat sich immer ums Auto gedreht. Der Benzinpreis in Amerika hat sich nun verdoppelt - und siehe da, es wird weniger gefahren!

Bei uns bleibt alles (noch) beim Alten.

Die verzweifelten, irrwitzigen Versuche, durch völlig ungeeignete Stromer oder Hybirdgurken das Gewissen der Gutmenschen und anderer Träumer zu beruhigen, haben sich zwar etwas gelegt - aber praktisch jeder Hersteller hat so ein Gefährt herumstehen. Nur - wie man sehen konnte: Kaum einen interessiert dies noch!

Keine Krise, keine Umwelthysterie und kein noch so grosser Aufschlag auf den Treibstoff konnte dem Auto den Garaus machen. Der moderne Mensch hat nicht nur mobil zu sein - er drückt durch sein Gefährt auch aus, was er gerne darstellen möchte. Der Erfolg der eigentlich vollkommen nutzlosen Geländewagen ist nur so zu erklären.

Ein egoistisches Vergnügen zu Lasten aller!   

Die Anti-Offroad-Initiative scheint zwar vom Tisch zu sein, aber der Bundesrat tüftelt an einem Gegenvorschlag um diese Benzinsäufer von der Strasse zu kriegen. All dies wird jedoch kaum was nützen. Die übermotorisierten Aufschneiderkarossen werden überleben, bis - und dies scheint beschlossen - in ein paar Jahren der Benzinpreis verdreifacht sein wird. Genau dies ist in der Kleinfliegerei geschehen und diese ist nun endgültig zusammengebrochen.

Bis dahin werden aber noch Tausende von Menschen, vor allem Fussgänger und Raser, auf der Strasse zu Krüppeln gefahren werden oder zu Tode kommen.

Einfach, weil es vielen Autobesitzern Freude macht, mehr oder weniger nutz- und hirnlos zum reinen Vergnügen herumzugurken.
Vielen geht es darum, einfach die freie Zeit hinter dem Lenkrad totzuschlagen! Ohne festes Ziel - einfach so, zum Spass und aus Stolz auf das ach so starke Automobil...

Ausreden findet man immer und es tun ja alle das gleiche - nämlich einfach fahren, fahren, fahren...

 



Keine Angst von Tripper & Co.?                                                         08.03.11

Dieses an sich recht ästhetische Bildchen ist das 'Portrait' des Tripper-Bakteriums, was wenig sympathische Assoziationen erwecken dürfte.

Nun, die Gonnorhoöe, volkstümlich eben Tripper genannt, ist  eine klassische Geschlechtskrankheit. Wie berichtet wird, sind die Zahlen der Infiszierten in der Schweiz explodiert - vor allem bei jungen Menschen.

Natürlich ist ein 'Tralli' nicht so dramatisch wie Aids oder Syphillis. Immerhin kann aber eine verschleppte Infektion vor allem bei Frauen zu gefährlichsten Folgen führen. Unfruchtbarkeit ist noch das Harmloseste dabei
.

 Geht wieder mal zum Arzt, Leute und lasst euch untersuchen. Viele Frauen dürften überrascht werden!
 



Warten auf die wilde Invasion...                                                      07.03.11

Alle tun, wie wenn nichts wäre. Sie freuen sich, dass Gadhaffi seine Mühe hat, den Aufstand zu bodigen. Dass sich die Lage in Tunesien und Aegypten täglich verschlimmert, geht bei uns in Vergessenheit oder ist gar nicht angekommen.

Diese Länder haben den 'Kopf' und die Infrastruktur verloren. Nichts geht mehr. Es wird eingebrochen, vergewaltigt, geplündert und gemordet. Aufräumen tut kaum einer und die Leute haben nur eines im  Kopf: Ab nach Europa!  Dass Lampedusa überfüllt ist, nimmt man zur Kenntnis, aber das ist ja so weit weg! Dass die Horden in ein paar Wochen bei uns auftauchen - ohne anzuklopfen - will sich momentan keiner vorstellen.
Italien ist nur Durchgangsstation!

Junge Schwarze - aggressiv,  laut und gewalttätig.

Keine einzige Frau und kein einziges Kind sind auf diesen sogenannten Flüchtlingsbooten zu sehen! Man muss dankbar sein für diese erstmals die Realität zeigenden Fotos. Sie entlarven die verlogene europäische Flüchtlingspolitik schonungslos, denn die jungen Männer habe nur ein Ziel: In Europa wie Hunderttausende von ihnen in der dargebotenen sozialen Hängematte zu  liegen. Dass unsere  Sozialwerke dabei auf den Hund gekommen sind, wir einfach hingenommen!

Das ist Flüchtlingspolitik in Europa seit 30 Jahren!

Widerlich und frustrierend für uns Opfer - aber eigentlich sind wir selber schuld - wir haben  ja auch links gewählt. Wir haben uns feige gedrückt und von der Rassismuskeule in unseren Ansichten bedrohen lassen - und jetzt kommt die Quittung! Auch die vielen Gutmenschen hier werden schnell munter werden, wenn die Asylanten-Flut über sie hinweg rollt. Dann werden sie wohl sagen: Mit dem konnten wir nicht rechnen. Zu spät - das Aufwachen wird ein Böses sein.

 



Manchmal sind alte Filme einfach köstlich!
                           05.03.11

Goldfinger - wohl der bekannteste James Bond Streifen war auf ARD zu sehen. Mit Gerd Fröbe und dem bekannten Chinesen mit dem Stetsonhut als Waffe - das hat man nie, wirklich nie vergessen...

Natürlich sind die Filmtricks aus heutiger Zeit hilflos - aber darum geht es nicht. Im Gegenteil, diese mit grossem Aufwand gedrehten Filme schickten ja das Nonplusultra der damaligen Technologie auf die Leinwände vor die staunenden Zuschauer.

Es aber sind auch die kostlichen Texte, welche uns in die damalige Zeiten der Sorglosigkeit und noch nicht existierenden 'Political Correctness' versetzen: Ich habe die Stewardess angewiesen: Drei Whisky!

 


 

Die Afrika-Gaudi der PuF-Piloten.                                                 04.03.11

Naja, den klügsten Moment haben sie nicht gewählt - aber Abenteuerlust ist bekanntlich bei vielen Menschen nur schwer zu bremsen.

Zur Zeit läuft die Flugrally von Pilot und Flugzeug. Zwölf Flugzeuge und ihre Besatzungen bewegen sich durch Afrika. Fliegerisch anspruchslos - es gibt weder hohe Gebirge zu meistern, noch ist verkehrsmässig was los - aber die Administration ist natürlich eben afrikanisch. Korrupt, willkürlich und erpresserisch.
Sich von einem Flugplatz wegzukämpfen - never come back! - ist manchmal tausend Dollars teuer oder nur mit Lügen und Tricks möglich. Darauf sind die Ueberlebenden natürlich mit Recht stolz - wie man auf diesem Video hören und sehen kann. LINK HIER

Noch ist der Weg zurück nach Europa nicht gemacht.
Der Kontinent ist im Aufruhr - nicht nur im Maghreb. Die Afrikaner auf den Flugplätzen könnten leichte Beute wittern. Das Glück war den risikofreudigen 'Flying Hereos' bis jetzt hold - pour vu que ca dure...

 

 




John Galliano und das versteckte Video.                           03.03.11

Wenn das Video keine Fake ist - das heisst, nachträglich vertont - dann ist der Modemacher in unkonfortabler Lage! Die Auschwitz-Keule ist gezückt und die gehört in Europa zum Schlimmsten, was einem widerfahren kann.

Niemand weiss, was seinen besoffenen Parolen an Angriffen und Beschimpfungen von den hinterrücks Filmenden vorausging.
Es wird nur eine Sequenz des Videos gezeigt, nämlich jene, bei der Galliano zu Wort kommt. Dass die Leute dabei kichern, zeigt klar, dass es sich bei diesem Video um eine perfide Falle handelt. -

Offensichtlich geht es den Urhebern nur darum, den Mann als Antisemiten zu klassieren und ihn damit schlussendlich zu vernichten. Einige Journalisten vermuten seine Arbeitgeber dahinter.

Merke: Versteckte Videos (im übrigen verboten - aber davon spricht jetzt keiner) und Veröffentlichung im Internet sind eine wirkungsvolle Waffe für Mobber und Rächer! Also aufgepasst, Feind hört mit!

 



Salon de Geneve.                                                                                           03.03.11

Dieses Jahr scheint es sich zu lohnen, dem 'Plein Palais' einen Besuch abzustatten. Dass Rolls Royce eine Elektro-Version eines ihren rollenden Panzer-schränke zeigt, ist natürlich unwichtig und lächerlich. Für all die kuriosen Stromer gilt ab sofort: Circulez - rien a voire... - denn sogar die Hersteller geben nun zu, dass da wohl niemals was daraus werden kann.

Einen Besuch jedoch scheinen mir die
Flut der Design-Vorschläge wert zu sein. Die Hersteller haben begriffen, dass Technologie kaum mehr einen Käufer interessiert und so haben sich sich darauf besonnen, um Jahrzehnte zurückzublenden und die Käufer wieder mit auffälligen Formen zu beeindrucken. Bericht (vom 09.02.11) hier.
 



Doktorwürden oder eher Doktorbürden?
                                     02.03.11

Titeltrickser Guttenberg hat Wind in die Dikussion gebracht, was Prahlen mit einem Doktortitel für eine peinliche Sache sein kann. Aber er ist nicht allein.

Rational gesehen ist ein Doktor ein Arzt, punkt. Abgesehen von falschen Doktortiteln, welche übrigens viel häufiger betrügerisch geführt werden als man annimmt! Anreden wie 'Herrn Doktor' an die Adresse von Juristen oder Ingenieuren sind eigentlichrichtig  lächerlich.

Der 'Doktorvater' von Guttenberg nennt sich - ernsthaft - Prof. Dr. Dr. hc. mult. Peter Häberle! Diese 'Doktoren' sind heute nur Anhängsel aus einer vergangenen Zeit, als man sich auch 'Herr Kommerzialrat' oder 'Herr Generaldirektor' nannte.


Nomen es omen? Seine Durchlaucht - lächerlich!

Adelstitel (wie übrigens auch Freiherr oder Prinz) sind seit Jahrzehnten abgeschafft, wobei Aufschneider wie Guttenberg oder der Gabor-Gatte Prinz von Anhalt diese gerne führen und sich damit eigentlich auf dem Niveau der selbsternannten 'Negerkönige' aus Afrika bewegen.

Wenn einigen 'Titelsüchtigen' die elitäre Anrede offensichtlichnoch nicht peinlich ist, ich verzichte seit Jahren darauf Juristen mit 'Doktor' anzureden und der Mehrzahl ist dies auch weit angenehmer. Da der 'getürkte' Titel von Guttenberg eine neue Dynamik in die Diskussion gebracht hat, kann der Skandal zu einem zeitgemässen Bewusstsein gegenüber dieser Titel-Errungenschaften werden:
Lassen wie sie einfach konzequent weg!
 



Eine ganze Generation Lügen wird auffliegen!                      01.03.11

Es ist ziemlich ruhig geworden um Wikileaks-Assange. Nur wer die Agenturberichte vor allem im Zusammenhang mit Nordafrika und Libyen sehr aufmerksam liest, erkennt, dass immer noch viele Informationen auf Depeschen der früheren diplomatischen Vertretungen an ihre Regierungen basieren. Immer mehr wird klar, dass alle um die Propaganda-Lügen im Zusammenhang mit den islamischen Staaten gewusst haben.

Wir sind heute soweit, dass Millionen informierter Bürger - und zwar Nichtmuslime - einem Obama weit weniger glauben als dem von Israel verteufelten iranischen Präsidenten Achmadinedschad!


Die öffentliche Aufklärung der 9/11-Lügen ist heute Pflicht.

Irgendwann wird der Mythos der angeblich arabischen Attentäter um die Katastrophe vom 11. September der Wahrheit weichen müssen. Irgendwann wir die Welt verstehen, welche Kräfte hinter der ganzen Verschwörung stehen. Die sogenannte Krise in der arabischen Welt soll Chaos über Europa bringen - durch teueres Erdöl und Massen von Flüchtlingen und dadurch das  Interesse an den laufenden Verbrechen der USA und Israels abhalten.  Aus dem Chaos soll dann eine neue Weltordung entstehen - so ist der Plan und die Roadmap.

Dass so viele der 'Terrorattacken' von westlichen Geheimdiensten und Behörden geplant und ohne Rücksicht auf Tausende von Opfern durchgeführt werden,  sind immer mehr im Bewusstsein der Menschen präsent. Stimmen, welche behaupten, dass der Anschlag auf die Worldtrade-Center  von den USA selbst durchgeführt wurden, werden plötzlich ernst genommen. Die lange beschimpften und verlachten 'Verschwörungstheoretiker' werden nun ernst genommen. Internet hat hier die Mauern der Lügen eingerissen.  Man kann f¨ür die Verantwortlichen nur hoffen, dass das Interesse an diesem von 10 Jahren durchgeführten 'Inside-Job' abflaut.

Neue globale Probleme wie Nahrungs- und Wassermangel, hohe Rohstoffpreise und damit lokale Kriege und Flüchtlingsströme sollen und werden wohl auch dafür sorgen, dass wir andere Sorgen haben werden.

 


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