:: Gregor Fischer ::

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Schweiz, Austria, Frankreich, Italien, Spanien und USA


März 2012

TAGEBUCH



Dies wird ein Reisemonat, dass es nur so knallt!  AKTUELLE TOUR


Naja, knallen wird hoffentlich es hoffentlich nicht - mindestens der Aufschlag meines Flugzeuges. Das ist einfach auch nur so ein Spruch, der wohl heissen soll, dass man am Maximum herumeiert. Wasser predigen und Wein saufen würde doch bedeuten, dass ich allen empfehle, in der Welt herumzudüsen und dann im Häuschen sitzen bleibe! Keine Sorge, ich mach zünftig mit. Heute noch in der Schweiz, morgen in Frankreich mit diversen Abstechern nach Spanien (Haussuche wieder einmal) und dann kommt der 'Osten' dran. Ich weiss noch nicht genau wie ich die Trips ausführe, aber auf jeden Fall finden sie statt.

In der letzten Woche fliege ich schon wieder nach Florida. Lakeland oblige. Vielleicht ist es nun wirklich das letzte Mal - könnte gut sein. Ich will aber auch den grossen Sommertrip mit dem Motorhome vorbereitungsmässig optimieren. Dann habe ich die ganzen USA in jeden Winkel abgespult - es gibt dann nichts mehr zu sehen oder zu erleben. Bleibt im Herbst noch Afrika - nach über einem Viertelhundert wieder im eigenen Flugzeug. Die ganz grosse Frage ist, ob dies dannzumal bei der herrschenden Entwicklung überhaupt noch möglich sein wird ohne mein Leben zu riskieren. Ich tippe auf eher Nein :-((


Vielleicht kommt wieder mal 'Make love not War'...                  
31.03.12

Hier in den USA leben bald fünfzig Millionen Menschen (soviele wie in Frankreich leben) von Essensmarken und die Supermärkte und Autobahnen sind leer. Das Land läuft sozusagen im 'Idle' - also im Leerlauf - und ich muss sagen, das machen sie gut. Natürlich sind die Leute nun auch mehrheitlich unzufrieden - aber so sind die Franzosen zum Beispiel ja schon geboren...

Noch vor einem Jahr waren die Mehrzahl der Autos mit Stickers 'Our boys are fighting vor freedom' oder 'God save our troops' und ähnlichen Amerika-ist-der-Wächter-des-Friedens-Sprüchen vollgepflastert. Wie durch Geisterhand sind nun alle weg. Manchmal findet man noch ein altes Auto mit patriotischem Gefasel - aber die Menschen sind den seit zehn Jahren wütenden Kriegsscheiss müde. Erstmals hört man auch Dinge wie 'the Jews in Washington' etc. - man kann sich fragen ob die Amerikaner langsam politisch mündig werden wollen!

Anti-Terror-Gehetze, das man sich nun sparen könnte!

Natürlich wird am TV stündlich irgendwelche Propaganda für den Krieg gegen den Terror geschaltet und gegen den Iran und Nordkorea gehetzt. Die Leute aber hören nicht mehr hin.

Nicht die imaginäre Bombe in Teheran und die abgelutschte Al Qaida macht den Menschen Angst, sondern die Tatsache, das immer mehr Nachbarn zu Hause bleiben, weil der Job weg ist.

Alle paar hundert Meter schwingt einer doofe Werbetafeln 'We buy Gold' oder 'Mega-Pizza for 7 Bucks' an der Strasse um sich ein paar Dollars zu verdienen. Auch die Penner, welche in Florida nie gross in Erscheinung getreten waren, tauchen plötzlich vermehrt auf. Nein, dass die Mullahs am Elend der Bürger schuld sein sollen, kann man hier kaum mehr verkaufen. Dass ihr Geld in die Rüstungsindustrie geflossen ist und nicht mehr zurückkommen wird, ist immer mehr Bürgern klar. Werden sie resignieren?!

 


Eine halbe Milliarde cash...                                                              
30.03.12

Ganz Amerika spinnt und alle Sender sind damit beschäftigt zu spekulieren welche 'glückliche Person' wohl DEN Gewinn nach Hause nimmt. ''Sie werden reicher sein als Lady Gaga - sie habe noch ein paar Stunden Zeit'', heisst es in stetiger Wiederholung - wie wenn eine reelle Chance bestünde, wirklich reich zu werden - doch diese ist real unbedeutend.

Millionen werden mitmachen und
die letzte Reserve in die Hand nehmen und in den Jackpot werfen - in der absolut saudummen Hoffung, den Gewinn zu machen. Könnte ja sein - sagen sich die Millionen Dummköpfe, denn kaum einer begreift wie klein wirklich die Chance für den einzelnen ist. Es ist das gleiche ewige Karussell: Die dumme Masse wird verarscht und die Schlaumeier kassieren - aber dies ist ja gottgewollt, oder nicht?!



Der 'naive' DSK und seine 'Marchandise'.                                      
28.03.12

Seit Jahren ist Strauss-Kahn mein Lieblings-arschloch! Wenn man mit Frankreich gut vertraut ist, kennt man die Stories über diesen Al Capone der Geldelite seit Jahren. Er war sich neben den Vergewaltigungen auch für Urkundenfälschungen und weitere schwere Delikte nicht zu schade. Alle paar Jahre tauchten wieder neue Skandale auf - aber der Kerl wurde noch Chef des Währungsfonds - weil er halt Israeli ist. Heute habe ich auf der Seite von LeMonde gesurft und mich wirklich nicht entscheiden können, ob ich nur den Kopf schütteln oder doch in einen Lachkrampf ausbrechen soll - denn offensichtlich hält er sich ganz ernsthaft für begehrenswert!

Keine normale Frau würde je freiwillig mit diesem Buckelzwerg schlafen!

DSK wollte anscheinend dem Gericht tatsächlich weismachen, dass er dachte die Frauen hätte aus Freude mit ihm Sex gehabt. Er sei wohl etwas naiv gewesen..!

Der Typ ist ja etwas vom Abstossendsten was je eine Mutter auf die Welt geworfen hat - und zudem ein perverser Vergewaltiger. Trotzdem ist er dreist genug, so zu tun als wäre dies das Normalste der Welt und nur ein Missverständnis. Eigentlich schade dass er nicht doch noch Staatspräsident werden konnte - was wäre der gepflegte und lustige Belusconi für ein echter Saubermann neben diesem Scheusal gewesen!
 



Schwupp - und schon über den Teich!                                          
26.03.12

Das Wochenende war einfach vor allem 'relax' und ich liess mir am Sonntag morgen nicht nehmen wieder mal ein Formel1-Rennen direkt anzuschauen. Sepang, also Malaysia hat ja den Vorteil, bei uns frühmorgens stattzufinden und dann ist der Rest desTages noch für was anderes zu gebrauchen. Alonso - den ich für den Besten halte - hat mit dem 'unfahrbaren' Ferrari eine Supershow abgehalten und den Sieg nach Italien gebracht - ich glaube, dadurch ist er sogar an der Spitze der Wertung, nachdem Vettel & Co. viel Pech hatten. Dass ausgerechnet Sauber mit seinem Youngster Perez Platz zwei erreichte, war auch eine echte Freude.

Erstens scheinen die Autos recht gut zu laufen und zweitens - wer gönnt dem Peter Sauber (-mann) nicht den Erfolg! Naja, nun ist ja für fast einen Monat Ruhe und vielleicht wird die Saison noch recht spannend - dies wäre gut für den Motorsport, der ja immer mehr um sein Verständnis als 'Technologieförderer' kämpfen muss.

Kein Messer, keine Drogen*, keine falschen Worte!

Man kann machen wie man will - die lächerlichen 'Sicherheitskontrollen' und -befragungen nerven einfach immer. Diesmal hatte ich das Glück, meinen kleinen Trolley-Koffer auspacken zu dürfen um ihn dann in allen Einzelteilen auf Drogenspuren untersucht zu bekommen! Das neue Sicherheitsterminal in Zürich hat offensichtlich Ueberkapazität und Dutzende von 'Security-Agents' standen schwatzend neben unbenützten Röntgengeräten und Transportbändern.

Ich liess die 'Checks' wie immer mit Ruhe über mein Gepäck ergehen, aber der 'Business-Mann' hinter mir, sah sich seines teuren Parfums beraubt, wohl ein Geschenk seiner Mätresse!

Der Typ schimpfte über den 'Blödsinn und die Frechheit' der Prozedur, dass es peinlich war -  als Dreingabe also  vor Empörung fast eine Herzattacke hinlegte erhielt er zur Strafe noch einen Leibesvisitation durch einen jungen Türken! Jedermann hörte ihn hinter dem Vorhang weiter- schimpfen. Dieses sich zu wichtig nehmende Arschloch in seiner baren Verzweiflung stimmte mich richtig heiter - es war pure Schadenfreude!

Wenn man heute mit dem Flugzeug reisen will muss man eben Dinge erdulden, welche man sich im 'normalen Leben' niemals gefallen lassen würde. Es gibt nur die eine Variante um schnell durch die Schikanen zu kommen: Die Weisungen befolgen und möglichst keine Emotionen zeigen. Die unterbezahlten Deppen, welche den eigentlich unnützen und vollkommen überflüssigen Job der 'Sicherheitsagenten' machen müssen, können ja wirklich nichts an den 'Ansprüchen' der USA ändern.

Der Flug bei schönstem Wetter war dann wie immer ereignislos - in der halb leeren Boeing 767 - und nicht mal langweilig, da ich zu den Glücklichen gehöre, die sich immer zu beschäftigen wissen. Nun liegt eine Woche Sonnenschein und Wiedersehensroutine mit dem geliebten Florida vor mir. War ja wieder mal Zeit!

*Ritalin-Konsumenten zu Beispiel müssen vorherige detaillierte Angaben machen - ein Arztrezept genügt nicht. Ansonsten droht ohne Diskussion: Mit dem nächsten Flieger zurück und 10 Jahre Einreiseverbot.
 



...und übermorgen wieder in Florida!                                          
24.03.12

Ist es Pflicht, jedes Jahr an der Sun 'n Fun  dabeizusein? Natürlich nicht - denn eigentlich ist es immer dasselbe! Ein paar Flugvorführungen, Propaganda für die US-AirForce und die immer weniger werdenden Aussteller der Flugzeuge, die sich nicht mehr verkaufen wollen...

Der wahre Grund sind natürlich einerseits der Spass, all die Typen aus der Aviation-Family zu sehen, welche seit Jahrzehnten zuverlässig auftauchen und natürlich immer weniger werden! Die Fliegerei hat keinen Nachwuchs mehr und die Szene ist heute ausschliesslich noch den (vermögenden) Senioren vorbehalten.

Jeder Tag noch friedliche Tag ist uns geschenkt...

Die Freude, Florida alle paar Wochen wiederzusehen und ein paar Tage Abstand zu Europa zu zelebrieren, ist den Trip immer wert. Dass ich meistens ein paar mehr oder weniger nützliche Goodies erwerbe, gehört auch dazu - Amerika ist immer noch das Shopping-Paradies. Sicher, umweltschädlich und rational völlig 'unnötig' sind solche Kurzreisen - aber was soll man heute in Anbetracht der auf uns zu rollenden Krisen, Kriege und Sozialspannungen noch auf andere Rücksicht nehmen? Es ist zu spät...

Was ich heute noch erleben kann, ist in ein paar Monaten vielleicht schon nicht mehr möglich!

Haben Sie darüber nachgedacht - oder rennen Sie immer noch im Hamsterrad um Steuern zu bezahlen?!
 





Die Hinrichtung des 'Agent speciale'...                                       
22.03.12

Es war von Anfang an klar, dass der Killer nicht überleben durfte. Niemals  wird man wissen, was ihm die Auftraggeber - und das ist sicher nicht Al Qaida - für die 'Mission' versprochen haben...

Die Killeraktionen des Mohammed Merah waren keine 'Amokläufe', sondern dienten jemandem!

Der junge Mann - sofern er überhaupt an den Morden beteiligt war - wurde mit kampfstarken Waffen, Schutzweste und Munition ausgestattet - die nur Spezialtems haben. Offensichtlich war er auch hervorragend gebrieft und mental vorbereitet - ausser er wurde als Alibimörder missbraucht.

Der Mann passte gar nicht ins Schema!.

Ein Aufschneider, auffällig und nicht der Cleverste - so wird er beschrieben. Falls er überhaupt bei der Aktion mitmachte, wurde ihm wohl weisgemacht, dass er nach den Auträgen unten fremden Namen irgendwo auf Kosten der Auftraggeber leben könne. Auf jeden Fall konnte er sich sicher fühlen, das zeigt ja allein die Tatsache, dass der 'Agent speciale' sich sogar mit dem gleichen Motorrad ungeniert bewegte und seine Taten ruhig vollbrachte. Irgenwann gestern muss es ihm gedämmert haben, dass er Verrrätern aufgesessen ist. Bis zum letzten Augenblick hoffte er wohl, noch irgendwie 'weggeschleust' zu werden. Dass er noch gekämpft hat, ist unwahrscheinlich - wahrscheinlich wurde er schon in der Nacht vorher erschossen. Mohammed hatte seinen Auftrag erfüllt und musste liquidiert werden. Siehe auch hier.

Für die welche an der staatlichen Exekution Zweifel haben: Wenn man wirklich, wie während Stunden verbreitet, lebend an ihn herankommen wollte, hätte man das 'Ziel' einfach mit Gas kampfunfähig gemacht und ihn ohne Bewusstsein gepflückt. Darauf gekommen sei nur einer -  der Gründer der 'Elitetruppe'
 

 

 



Vati darf sich freuen - auch an ihn wird gedacht!                                 17.03.12

Gleichberechtigung muss sein - und immer mehr kommt auch das starke Geschlecht zu seinem Recht!

Nachdem seit Monaten in allen mögichen Publikationen, TV-Sendugnen und sogar Tageszeitungen Sexspielzeuge für die Frauen publiziert werden, ist endlich auch an die Männer gedacht worden. Frauen haben es (mindestens wenn man der Werbung glauben will) ja leichtsich Vergnügen zu bereiten. Man kaufe sich einen Dildo - möglichst gross, mit vier Geschwindigkeiten und Beleuchtung - und schon ist der Superorgasmus garantiert.

Sogar die Guttenbergtusse und die Ex-First-Lady Wulff waren sich nicht zu schade, öffentlich mit den Dingern aufzutreten. Offiziell zur Aufklärung der Kinder - wie wenn die durch Konsumation von Pornos nicht schon lange Experten wären! Ja, die Welt hat sich verändert - Sex ist eine Freizeitbeschäftigung wie jede andere.

Nun sind die einsamen Männer dran...

Endlich wird auch an den Mann gedacht und zwar mit professionellem Approach: Man weiss ja, wie Männer funktionieren - immer mit viel Fantasie. Hinter einer Gummifotze muss ja wohl eine echte Frau stehen und ich hoffe, die kassiert wenigstens mit. Nach den aufblasbaren Gummipuppen, welche im besten Fall als Schwimmhilfe taugten und einsamen Gastarbeitern die Abende versüssen sollten, ist jetzt die Nachbildung der Genitalien einer wunderschönen Darstellerin zu haben. Die Boulevardzeitung BILD preist das Ding an und hoffentlich werden damit möglich viele frustrierte Ehemänner endlich einmal glücklich werden!

Vielleicht haben diese damit aber auch Probleme. Wo sollen sie das verdammte Ding vor der Angetrauten und den Kindern verstecken? Einen Tresor anschaffen? Spätestens mit der triumphierenden Präsentation des Fundstücks durch den zwölfjährigen Sohn, am Abend, wenn alle vor der Glotze hocken, dürfte dann die Situation doch recht peinlich ausarten! Vielleicht ein Thema für den nächsten Film von Ben Stiller...



Hurra, wir sind nun fünf Millionen wert...                                        17.03.12

Niemand wird behaupten, dass monatelanges Zusammensein mit Talibans in Pakistan ein erstrebenswertes Ziel ist - ausser man ist sonst schon ziemlich neben der zivilisierten Lebensweise angesiedelt.

Von der unangepassten Spezies gibt es in unseren konsumverwöhnten Länder ja genug:

Man ist also alternativ und progressiv - hat allerdings keine Kohle - und will die doch 'die Welt sehen' - aber natürlich an Orten an welche Normalos nicht hingehen, nämlich in gefährliche, verbotene Kriegsgebiete.

Risiko gibt es nicht - uns wird ja immer geholfen!

Wie faul der Zauber mit der 'Entführung' der beiden Schweizer wirklich war, kann niemand wissen. Sicher scheint jedoch, dass das Abenteuer die Schweizer Steuerzahler ein paar Millionen gekostet hat. Die beiden werden wie nun hier wie Stars empfangen und Politiker sonnen sich im 'Erfolg' der geglückten Befreiung. Vielleicht lässt sich ja auch ein Buch vermarkten oder mit Auftritten in Talkshow Geld verdienen.

Oder noch besser: Eigentlich gehören die in die nächste Dschungel-Staffel bei RTL. Im Dreck zu leben und ein sich sinnfreies Abenteuer zu Lasten anderer zu gönnen, ist den zwei ja nun geläufig...

 




 
Wie angekündigt, die Schlinge zieht sich zu.                  13.03.12

Als ich vor einigen Monaten ankündigte, dass die US-Lizenzen-Tricksereien kein langes Leben mehr haben, war dies natürlich nicht Hellseherei, sondern rational erkennbar die Folge des offensichtlichen Willens der Behörden weltweit,
die General Aviation - also die private Luftfahrt - dem endgültigen Aus zuzuführen.

Nun haben die EASA sogar schon vor dem gefürchteten Henkertermin 'April 2012' ein Teil dieser
Flotte in Deutschland gegroundet. Es betrifft die 'Experimentals', also alle Flugzeuge, welche nicht von Grossherstellern stammen.

Dies sind nicht einfach nur Bastelflieger, wie man sich vorstellen könnte, sondern in der Regel hochgezüchtete, superschnelle Kunststoffflitzer welche einer Cessna oder Piper schlicht um die Ohren fliegen. Die kosten schnell auch mal über eine halbe Million oder mehr. Da man diese Superflieger in vielen Fällen nicht in Europa einlösen konnte, bliebenn sie im US-Register - und damit ist eben bald Schluss!

Was bleibt den ehemals stolzen Eigentümern zu tun? Eigentlich nur eines: Flügel demontieren und versuchen, das Aeroplane in den USA zu verhökern - oder in Einzelteilen (Motor, Propeller, Avionik) zu verscherbeln. Nun, wie immer in solchen Fällen, sagen die Betroffenen dass es so schlimm nicht kommen kann - schon wegen den vielen Arbeitsplätzen! Die Hoffnung stirbt zuletzt - aber diesmal ist sie schon tot.

 



Akklimatisierung an den Sommer...                                             
13.03.12

In ein paar Tagen ist es ja wieder soweit: Sun and Fun in Florida. Einen Vorgeschmack habe ich schon heute an der Costa Brava, denn die zwanzig Grad sind weit überschritten und an der Sonne ist es schon richtig heiss - denn die steht schon hoch am Horizont.

Natürlich ist noch lahme Vorsaison hier, denn der grosse Touristenstrom wird mit Ostern eingeläutet - wenn überhaupt. Die Geschäftsleute hier erwarten keinen grossen Umsatzeinbruch, denn Frankreich ist nahe und die Bewohner am Golfe de Lion kommen schon seit Jahrzehnten an die Costa Brava. Billiges Benzin, ein paar Flaschen Fusel und Zigaretten sind für manche Franzosen schon mal die kleine Reise übers Wochenende wert, besonders wenn der Rückweg über das nahe Andorra führt.

Ganz anders klingt es weiter im Süden - an der Costa del Sol sollen die Hälfte der Restaurants dieses Jahr geschlossen bleiben. Mir egal, ich inspiziere noch eine neu auf den Markt gekommene Immobilie, welche mir entsprechen könnte und freue mich auf einen schönen Fisch heute abend...
 



Ein Jahr seit Fukushima - und wir machen weiter!                      11.03.12

Langsam sickert die Wahrheit durch: Es sind Tausende Japaner schon an Strahlung gestorben und ein guter Zehntel der Fläche Japans ist wohl für Jahrzehnte nicht mehr bewohnbar.Tokio wurde zu Toxio - nur wissen dies die wenigsten. Die Opferzahlen der Verstrahlten werden geschickt als 'Folgen des Tsunami' getarnt - aber in Wahrheit werden ihnen wohl noch Zehntausende folgen. Die Deutschen waren daher konzequent.

Natürlich gibt es auch in Japan zuviel Menschen und dem Planeten ist wohl jeder Aderlass nützlich - nur ist der schreckliche Stahlentod (meist durch schmerzhaften Krebs über Jahre) fürchterlich.

Fukushima hat uns wieder gezeigt, dass schon eine einzige ausser Kontrolle geratene Kernschmelze verheerende Folgen für das Leben der Menschen haben kann. Bis heute wurde in Fukushima bereits das 300fache der gesamten Strahlungsmenge freigesetzt, die 1945 in Hiroshima durch die Atombombe entstanden war. Damit ist die Reaktor-Katastrophe in Fukushima unbestreitbar die bisher schlimmste Nuklearkatastrophe der menschlichen Geschichte. Wie ich schon am vor einem Jahr mutmasste, war Tschernobyl dagegen ein harmloser Sylvesterkracher!

Dass bei uns die gleiche Wiederholung der Katastrophe einfach in Kauf genommen wird, ist für mich ein bewusstes Verbrechen der Verantwortlichen! Ich hoffe, dass diese Kerle nach einem eventuellen GAU hier hier in Europa nicht wie Tepco-Bosse in Japan einfach untertauchen können, sondern dafür büssen werden. Ich bin gespannt, ob das Volk die Justiz dannzumal selber in die Hand nehmen wird...
 

 


 


Mit der
Concorde ist die 'Zukunft' abgestürzt.                       11.03.2012

Vor zwölf Jahren stürzte die Concorde ab und läutete, was damals keiner dachte, das Ende des unbegrenzten Wachstumsglauben ein. Von Flugzeugliebhabern zwar verehrt, war die formschöne Überschallmaschine wegen des hohen Treibstoffverbrauchs und der großen Lärmbelästigung als Transportmittel längst vergangener Zeiten.

Es brauchte aber die Katastrophe von Paris mit fast 120 Toten, bis man auf den Irrsinn des Einsatzes dieser ohrenbetäubenden Spritschleuder verzichtete.


Für mich war das Einstellen der Flüge dieser einzigen Ueberschallmaschine der Welt im kommerziellen Einsatz ein Signal, ja ein Symbol für die Abkehr von der unnützen Recourcenverschwendung - nur weil es machbar war. Seit zehn Jahren sind auch die Autos kleiner und sparsamer geworden und wir stehen nach meiner Analyse am Ende der Epoche, in welcher ganze Familen mal schnell von Europa nach den USA zum shoppen fliegen. Nicht etwa weil dem Planeten das Oel ausgehen würde, wird die globale Mobilität nun erhebliche eingeschränkt werden. Es besteht ganz einfachausser dem 'Wirtschafts-Wachstum' kein einziger Grund dafür, dass Normalverbraucher nur zum Vergnügen sinnfrei um die Erde düsen. Fliegen ist kein Menschenrecht...

Eine faszinierende Beobachtung: Nichts Neues mehr möglich!

Wenn Mercedes, Audi und BMW wieder mehr Autos bauen, dann nur, weil bald die Hälfte nach China verschifft wird. Dort kann einer mit einem deutschen Prestigewagen noch  demonstrieren, dass man es zu etwas gebracht hat. Aber auch die Chinesen werden merken, dass im Stau stehen nichts wirklich Elitäres sein kann!

Die Zukunft des innerstädtischen Verkehrs wird das Fahrrad und das Tram darstellen - in Frankreich wird in jeder noch so mittelmässigen Stadt eifrig daran gebaut und die Innenstadt autofrei gemacht. Zur Arbeit pendeln wird auch vollständig verschwinden - allein mit den zukünftigen unerträglichen Benzinpreisen! Wir werden uns mit Sicherheit auf den Verlust einer ganzen Menge unnötiger Jobs und 'Dienstleistungen' einstellen müssen - mancher Banker und 'Berater' wird wohl auf Altenpflege oder Truckdriver umschulen müssen um zukünftig seinen Kühlschrank füllen zu können!
 



Immer am 'richtigen' Ort!                                                              08.03.12

Eine meiner Obsessionen ist ja meine 'Kunst' zu optimieren, mich dauernd am optimalen Ort aufzuhalten. Dies ist mit der Sinn meiner rational gesehen 'unnötigen' Herumreiserei und der multiplen Wohnorte.

Heute ist die Reinigung der Allee Royale im Chateau fertig geworden - nun folgt noch die Herbizid-Behandlung, das Verspritzen einer halben Tonne Round-Up, damit Wege, Piste und Plätze für ein Jahr frei von Unkraut bleiben.

Bald kommt der Rasen dran - immerhin fast einhunderttausend Quadratmeter. Was die da spritzen, weiss ich nicht - sie nennen es 'herbicide-selectif' - auf jeden Fall stinkt es tagelang und ich mich darum aus dem Staub nach Spanien. Nächste Woche kommt der Automobil-Salon in Genf und dann wieder Florida - mit der Airshow in Lakeland. Dieses Jahr werde ich wohl wieder einige Male den Globus umrunden - jeder hier kennt meine Ueberzeugung, dass dies in Kürze nicht mehr möglich sein wird...
 



Energie wird rasch teurer - jede Art von Energie!                      07.03.12

Auf die Haushalte kommen Milliarden-Kosten durch steigende Zwangs-Umlagen auf Ökostrom zu - das ist die offizielle Leseart.

Weltpolitisch geht es dabei um drei Ziele:

Reduktion der Mobilität, geplante Verarmung der Mittelschicht und Riesengewinne für Banken und Multis - getreu dem Plan der NWO! 
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des angesehenen Prognos-Instituts.Danach droht die Kürzung der Solar-Förderung in der von der Regierung beschlossenen Form sogar zu einem Bumerang für die Verbraucher zu werden.

Ein Vier-Personen-Hauhalt muss wohl mit einigen hundert Euros pro Jahr mehr Stromkosten rechnen - sofern nicht mit Strom geheizt wird! Eigentlich egal - auch Heizoel, Holz und Gas werden massiv teurer werden. Ich rechne mit einer Verdoppelung innert etwa fünf Jahren - vorausgesetzt, es gibt nicht Krieg...



Private Luftfahrt: Die Zeit- und Geldvernichtungsmaschine.     
04.03.12

Diese Woche muss ich mich noch mit der  Zertifizierung der elektronischen Ausrüstung der Flugzeuge herumschlagen. Die Vorschriften auch für private Flugzeuge werden im umfangreicher, getreu dem Vorurteil, dass wir in Bezug auf die Reglementationswut aus Brüssel haben.

Die 'Entnationifizierung' von Europa geht zügig voran - auch in der Fliegerei. Die Ueberwachung der Flüge im europäichen Raum ist seit Jahren zentral in Brüssel und nun kommen auch die neuen Bestimmungen bezüglich der Ausrüstung der Flugzeuge und dem Lizenzwesen zum Zug. Keiner weiss über die Tausenden von reglementierten Direktiven der EASA so genau Bescheid - dies ist schlicht unmöglich.

In einem Monat wird es ruhig in den Lüften...

Eigentlich wäre ja so ab Mitte April der Beginn der 'Saison' für alle, welche sich einmal eine Pilotenlizenz erworben haben. Aber wegen neuer zwingenden Anforderungen aus Brüssel ist dies wohl nie mehr so.

Alle warten ab, was in letzter Konzequenz auf uns zukommt. Sicher ist, dass ab nächsten Monat im Prinzip Tausende von Flugzeugen und Piloten, welche mit amerikanischen Registrierungen unterwegs sind, entweder ihre Flugzeuge am Boden stehen lassen müssen oder illegal unterwegs sind. Vor allem versicherungstechnisch ist die Sache heikel. Ich bin nicht betroffen, da ich ja auf den Kauf einer US-registrierten Turboprop verzichtet habe. Einmal mehr bin ich sehr froh, dass ich den Braten gerochen habe!

 


 

Schon wieder ein bizarrer Pilotenmurks.                                03.03.12

Die „Cessna 750 Citation X“ ist ein echter High End Business Jet, kostet 30 Millionen und wird in der Regel von Berufspiloten geflogen.
Daher war bisher auch noch kein Absturz zu beklagen.

Crashs werde in der Regel von Hobbypiloten verursacht,
welche sich zuviel zutrauen.

In der letzten Zeit aber häufen sich äusserst 
merkwürdige Unfälle mit Privatjets - fast immer auf kleinen, privaten Flugplätzen.

Man muss sich fragen, warum dies so ist!

Der Anflug der „N288CX“ war anscheinend 'kontrolliert' - gegen Ende des Anflugs hat der Pilot wohl vom Autopilot manuell übernommen. Der zweistrahlige Düsenjet krachte Sekunden später in einen Wald und ging in Flammen auf. Keiner der fünf Menschen an Bord des Jets hat den Absturz überlebt. Die Polizei barg die Leichen des Piloten, ein deutscher 'Textil-Millionär' mit Wohnsitz in London, des C&A-Geschäftsführers in Österreich, zwei Amerikanern und einer jungen Frau aus der Ukraine. 

Ausführlicher Bericht des Spiegel (LINK)

Was war der 'zwingende Grund' für den Kamikaze-Anflug?


Das Ganze ist unglaublich! Die Cessna (N288CX gehört Cessna Finance) war ein vermieteter Muletto, der bis vor kurzem etwas heruntergekommen auf den Philippinen rumstand. Einer der Piloten war 'Businessman' - der andere ist vorläufig unbekannt.

Ich beurteile das Ganze als unkontrolliertes Risiko - der Pilot hat offensichtlich in Kauf genommen, dass es schief geht.

Die Insassen des Jets wollten sich wohl auf keinen Fall auf dem Grossflughafen zeigen, sondern nur auf dem privaten Flugfeld landen. Frankfurt-Airport war übrigens problemlos offen. Was oder wer war im Flugzeug, das nicht durch den Zoll oder die Personenkontrolle passte? Spekulation ok, aber wo wäre wohl sonst ein Grund für diesen Entschluss?

Als regionaler Flugplatz muss Egelsbach nach eigenen Angaben keine Passagierlisten führen. Zoll existiert nicht.
Es gibt drei Gründe für den Entscheid die Landung in Egelsbach zu versuchen:

1. Die wollten Geld und Zeit sparen und habe den gleich daneben liegenden Flughafen Frankfurt gemieden. Dies ist aber bei den Kosten, welche bei einem solchen Jet generell anfallen, eher unwahrscheinlich.

2. Die hatten
Drogen oder Schwarzgeld in grosser Menge an Bord. Dazu werden Privatjets weltweit missbraucht und gerade aktuell ist natürlich Kapitalflucht  - der Jet kam von Florenz - erste Priorität.

3. Die mitgeführte junge Frau aus der Ukraine wäre am Zoll am Flughafen Stuttgart gegebenenfalls zurückgewiesen worden. Staatsangehörige dieses Staates benötigen für die Einreise nach Deutschland grundsätzlich ein Visum - dazu kommt, dass 'Escort-Girls' immer gerne 'auseinandergenommen' werden.

Fazit der Geschichte: Cessna hat den ersten Fatal-Crash mit ihrem Prestigeflugzeug - schlecht für das eh kaputte Geschäft. Fünf Menschen sind tot und die Wahrheit werden wir mit den verlogenen Behörden (Verfassungsschutz, BND und Polizei) wohl nie kennen. Ein 'normaler Unfall' war dies jedenfalls nicht!
 



Lieber Sankt Florian...                                                                   
02.03.12

Fessenheim, Beznau und andere Schrott-AKW's sind bestimmt eine Gefahr für die Umgebung - mindestens im angrenzenden Gebiet Richtung Osten - denn die dominaten Winde kommen bekanntlich auf der nördlichen Hemisphäre aus dem Westen. Fessenheim würde von Basel bis Stuttgart eine grosse Schneise unbewohnbar machen. Na gut, Sarkozy hat ja Fessenheim für sicher erklärt und der muss es ja wissen, oder?! Ich meine, wer diesen Leuten vertraut, ist an seinem Elend selber schuld!

Wir leben am Jurassüdfuss und wären weder von Fessenheim noch vom anderen Schrottreaktor Beznau unmittelbar betroffen. Also, lieber Schutzheiliger, lass diese in die Luft gehen und nicht etwa Mühleberg...

Mühleberg-GAU, so what?                             

Dass Mühleberg bei der geringsten Panne nicht mehr zu halten ist, bin ich überzeugt. Die Stadt Bern, Langenthal und Burgdorf wären dann wohl für einige Zeit unbewohnbar. Biel und Solothurn wären kaum betroffen - aber Jodtabletten zum Abendessen sind dann auch dort Pflicht. Ich jedenfall würde mich sofort Richtung Westen aus dem Staub machen, denn in den ersten Stunden wird der Organismus die meiste Menge an radioaktiven Stoffen aufnehmen, darum ja auch die Jodtabletten.

Dass der nächste GAU bald kommt, bin ich ziemlich sicher - wir werden uns daran gewöhnen.



Danke Google, eure Datenspeicherung ist Gold wert!                  01.03.12

Alle beklagen sich darüber, dass mit dem Internet ein echter Datenschutz nicht mehr gewährt werden kann - aber dazu ist es eh zu spät. Was einmal auf dem Netz ist, kommt nicht mehr weg. Selber schuld, wer Pornos und Bilder von Komasauf-Parties reinstellt. Die Datenspeicherung ist irreversibel!

Das kann aber auch von Vorteil sein - mindestens wenn man 'Verlorenes' rekonstruieren muss. Oh, machte ich Fehler! Nach dem 'Verbrennen' meines Speichersticks entdeckte ich, dass die letzten Updates der Webseiten wahrscheinlich Monate zurückliegen.

Hat ja bisher auch immer klaglos funktioniert - alle meine Laptops mit Frontpage ausgestattet und die Daten auf dem Stick. Aber dann wird man übermütig und schiebt die mühsamen selektiven Datensicherungen hinaus...

 Nach der erlittenen 'Funkstille' auf dem Minispeicher machte ich den nächsten Fehler und stellte mit dem provisorischen Updaten der Seiten dieselben auf den Stand von August 2011 zurück!

Natürlich könnte ich den 'Mirror' bei meinem Provider verlangen, auch kann man vermutlich mit dem ftp-Eingriff noch was retten - aber ich hoffe, dass wir die Daten irgendwie wiederherstellen können. Dann mache ich wöchentliche Backups à la Clouding - versprochen. Also sorry, dass nicht mehr alle Links funktionieren, die Bilder etwas lausig platziert sind und vor allem Schrift und Farben nicht mehr 'passen'. Kommt alles wieder auf die Reihe - aber dies braucht wohl ein paar Tage...


Google hat damit angefangen - im wirklich grossen Stil, meine ich. Es geht um die Idee, dass die Daten nicht mehr auf dem Computer, das heisst auf der eigenen Harddisk abgelegt werden, sondern irgendwo auf einem Server. Der Vorteil soll darin bestehen, dass einerseits keine Kapazitätsgrenzen bestehen und vor allem die Daten von überall mit Passwort abrufbar sind.

Im Zeitalter der Tablets, i-Phones und Netbooks denken viele, sie müssen jederzeit vernetzt sein. Die Industrie erhofft sich ein neues Milliarden-geschäft. Der Schutz der Daten ist aber kaum gewährt und vor allem deren dauerhafter Verslust ist ein reales Risiko. Ich bin der Meinung, dass alltägliche E-Mails ruhig auf dem jeweiligen Server bleiben können (vor allem wenn man seinen Laptop teilen muss) aber Bilder und persönliche Daten werde ich selber nie irgendwo der grossen weiten Netzwelt anvertrauen - dies ist eine Einladung zum Missbrauch!

 



Der Zwang, ein schlechtes Gewissen zu haben.                            01.03.12

Ja, natürlich trinke ich auch gernen einen Kaffee - nur nicht zu stark soll er sein! In Spanien nennt man dies einen 'Americano' und in Frankreich einen 'Café allongé'. Na ja, in den USA selbst wird die schwarze Brühe ja literweise getrunken und trotz besten Expressomaschinen bei Starbuck und McDonalds lieben die Amis halt ihren Filterkaffee. Traditionen haben es in sich!

Nun wird einem aber die Laune verdorben: Pro Tasse Kaffee versauen wir 130 Liter Wasser - also das tausendfache von dem, was wir in der Tasse sehen! Nun sollen wir laut dem WWF wieder ein richtig schlechtes Gefühl dabei haben!
 

 

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