:: Gregor Fischer ::

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GOOD NEWS..!


März 2015

TAGEBUCH


Der Frühling darf ruhig kommen, aber darum geht es nicht. Ich habe heute versucht, einmal auch gute Nachrichten zu finden! Ich habe in Zeitungen geblättert, beim (französischen) Fernsehen reingeschaut und ein wenig gesurft. Trotz sonnigem Wetter ist es es kalt und so am besten in der warmen Stube. Dass überall Terroralarm herrscht ist mir egal - ich nehme dies seit langem nicht mehr Ernst und auch meine Bekannten lassen sich davon nicht beeindrucken. Dass sich fast täglich nun auch bei uns Menschen umbringen lässt mich fast indifferent. Sind ja meistens unglückliche Ausländer. Geht mich nichts an, denn dies ist die Quittung für die Gutmenschenpolitik und die habe ich immer bekämpft. Selber schuld...

Schlimmer ist das überall steigende Bewusstsein, dass Jobs Mangelware sind und immer mehr Betriebe schliessen. Diese übersättigte Gesellschaft hat es fertig gebracht, dass vor allem junge Menschen keine Zukunft mehr sehen. Es muss ja nicht gleich jeder in den Dschihad ziehen - obwohl dies immer mehr Mode wird - aber was wollen wir ihnen, den Jungen bieten? Immer neue Vorschriften und Verbote?

Nein, früher war nicht alles besser - aber man hatte noch Perspektiven - fast für alle. Heute sind die weg!


 

 

Langon, Gironde - en route vers le Sud...                                            31.03.15

Wenn ein Kaff in Frankreich (knapp 8000 Einwohner) die morose Lage widerspiegelt ist es wohl Langon en Aquitaine! Sozusagen eine Art Romania-Feeling live! - und trotzdem, das 'Ballet innutile' der Automobile auf dem Hauptplatz mit den vielen 'Commerces' dreht unaufhörlich.

Wir haben in gewöhnlicher Weise auf der Mitte des Platzes parkiert und die (sehr ruhige) Nacht genossen. Schönes Morgenessen - alles da!

Julie hat ein Coiffeurgeschäft entdeckt und ich genehmige mir einen 'Café allongé' im Bistrot.

Die Menschen hier sind sehr reserviert, der Anteil von Einwanderern ist gross. Die sitzen alle von ihrem Mini-Expresso und diskutieren lebhaft. Trotzdem bleibt ein Unbehagen! Es tut einem leid für die paar Menschen, welche hier noch ihr Leben fristen. Vielleicht ist doch alles anders, wenn die Sonne scheint!

 


 

 In tiefer Trauer? Ich kann es nicht mehr hören!                                   27.03.15

Die fette Merkel und der ridiküle Flanby stapfen durch die neblige Einöde - schwarz angezogen. Betroffen? Die? Bestimmt nicht - das gehört zur Show - zur politischen Prostitution!

Die verdammte Heuchelei nervt. Dieses scheinheilige Verhalten der Politiker, der Medien und vieler Menschen ist zum Kotzen. Die Facebookwalls sind voll von "in deep sorrow" oder "RIP 4U 9525". Was soll der Scheiss?!

Die Politiker, die mit ihren Privat- oder Regierungsjets nach Marseille fliegen, sich dann schaulustig über die Absturzstelle helikoptieren lassen und anschließend bekunden, wie schlimm doch das alles aussieht - die hoffen doch nur, dass ihnen dieses Theater bei den nächsten Wahlen helfen könnte. Es ist einfach widerlich!

Diese Schauspieler des Weltkapitals helfen nämlich weder den Bergungsteams noch den Angehörigen, im Gegenteil - sie stehen nur im Weg rum, kosten Geld und Zeit. Sollen Kerzenmeere Angehörige trösten - oder müssen sich die wirklich Betroffenen durch das Lesen der gefühlsduseligen, kindischen Bekundungen besser fühlen? Ich finde das ganze Getue widerliche Sensationslust und schlimmer - puren Voyeurismus.

Vielleicht mache ich mir jetzt einige Feinde. Aber bevor meine Haltung jemand verurteilt, soll er sich selber fragen, wo denn seine "tiefe Trauer" oder das "Mitgefühl" für die mehr als doppelt so vielen Verkehrstoten alleine im letzten Monat alleine in Deutschland sind. Ja, es sind 150 Menschen gestorben, auch Kinder. aber das geschieht auf brutale Weise jeden Tag in Syrien und Irak, das scheint aber normal zu sein. Und dass Boko Haram gestern 500 Frauen und Kinder entführt hat, ist vielleicht irgendwo nebenbei erwähnt.

 


 

Reisefieber? Nicht doch..!                                                                      26.03.15

Dieses Mal bin ich völlig stressfrei - weiss der Teufel warum! Steht alles auf grün? Nun ja, zuerst ist Westfrankreich und Spanien auf dem Programm und mit Julie ist die Crew bewährt.

Wenn dann in ein paar Tagen aber die Fähre nach Afrika vor uns stehen wird, kommt sicher Spannung auf. Aber vielleicht kommt es gar nicht soweit - denn die Kriegstreiberei von USrael, nun mit der Einbindung der Saudis - macht mir grosse Sorgen. Ich hoffe, dass Marokko ruhig bleibt, aber Mauretanien wird vielleicht gefährlich.

Der Hannibal tut plötzlich ziemlich bockig - die neu revidierten Bremsen rauchen, Wasser tritt ein und das Kompressorhorn (das wichtigste Zubehör für afrikanische Pisten) ist auch futsch. Heute Rendez-vous bei IVECO Angers, hoffentlich kriegen die alles hin.

 


 

Sturheit - manchmal muss 'es' sein...                                                    24.03.15

Seit Jahren haben wir den Chrysler Voyager im 'Fuhrpark' - und er ist mir einfach ans Herz gewachsen. Es ist eine Schrottkarre, mit 230'000 km - innen soweit noch sauber, aber die Schweller sind durchgerostet und der Antriebsstrang in einem wirklich desolaten Zustand: Beim  Beschleunigen aus Kurven vibriert es einem fast das Lenkrad aus der Hand.

Nun ist die technische Kontrolle doch noch über die Bühne gegangen und zur 'Belohnung' spendiere ich dem alten Herrn einen Service und neue Reifen. In zwei, drei Jahren ist dann spätestens Schluss - aber alleine die Neugier zu wissen, ob er das noch durchhält, ist es mir wert. Er fährt übrigens zur Not auch mit Ethanol (E85) und hat als Seltenheit 4-Rad-Antrieb. Vielleicht wird er seinen letzten Jahre auch in Spanien fristen - wir werden sehen...

 


 

Neuwagen: Nun doch der C3...                                                             21.03.15

Die Vernunft hat gesiegt: Wenn schon ein Mittelklasse-Auto, dann ein konventionelles - wenn es auch kein Opel oder VW sein darf!

Ich habe mir den Citroen Cactus angeschaut (am Salon vor einem Jahr) - aber mich nun vor der Bestellung aus drei Gründen dagegen entschieden: Erstens ist er zu doch zu gross - ohne einen praktischen Nutzen, dann hat er anstelle der Bedienknöpfe nur einen 7-Zoll-Display (ein Horror, wenn man bei einem Defekt nicht mal mehr die Heizung einschalten kann) und schliesslich nerven mich die aufdringlichen LED's auf der Oberseite der Motorhaube... $

 


Einfach nichts vergessen...                                                                           17.03.15

Wenn ich mir die älteren Reiseberichte anschaue, kann ich beruhigt sein - nie habe ich umkehren müssen oder einen grösseren Aerger damit gehabt, dass etwas nicht am richtigen Ort war. Ob im Flugzeug, im Auto oder eben im Motorhome - ich habe immer alles nach Checkliste dabei. Genau so wichtig ist es natürlich, dass man nicht zuviel dabei hat.

Wenn ich mit dem Flugzeug reise, werde ich mit meiner kleinen Tasche mindestens schräg angeschaut und manchmal auch genauer untersucht. Dabei wissen es Vielreisende aus Erfahrung, dass man immer wieder Dinge (vor allem Klamotten) mitschleppt, welche man dann nicht braucht! Aber Uebung macht den Meister!

Fast wie im Militär oder auf hoher See.

Beim Motorhome ist es natürlich anders - hier geht es quasi um einen Haushalt und noch um mehr - um Autonomie. Badezimmer, Küche sind ja immer komplett, aber bei den 'Bürosachen' muss man aufpassen! Schnell sind Unterlagen oder Dokumente vergessen oder falschen Ordner abgelegt. Da ich ja unterwegs arbeite ist vom Computer, Drucker, Speichermedien bis zur Fotoausrüstung mit allen Kabeln und Ersatzteilen alles dabei. Gerade in Afrika findet man kaum eine spezifische Druckerpatrone oder irgendwelche Adapter - das kann dann wirklich ärgerlich werden, wenn man nicht gewohnt und gewillt ist zu improvisieren. Aber ich bin der Sache sicher und so freue ich mich einfach nur noch aufs losmachen...

 


 

Ein Schwätzchen an der Sonne!                                                                  14.03.15

Dieses Wochenende - ich bin zur Zeit in der Schweiz - bescherte uns einen Hauch von Frühling. Allerdings folgte dann auch eine Ernüchterung: Das Restaurant Baselstab in Büren hat um 14 Uhr die Küche geschlossen!

So gab es halt nur einen einfachen Tonsalat (Preis CHF 17.50!), eine Platte Hobelkäse und ein Gläschen Weisswein. Aber der Tag war ja wunderbar und die Frühligs-Sonne tröstet auch leicht über eine kleine Enttäuschung hinweg! Anschliessend ein paar Schritte der Aare entlang - das hat uns echt gut getan. Ah, simple plaisir, quand tu nous tiens...

 


 

Sinnfreiheit und Nutzlosigkeit - wie lange noch?!                             09.03.15

Während im Süden Europas der grösste Teil der jungen Menschen noch nie gearbeitet hat und wohl auch künftig keinen Job finden wird, machen andere weiter wie bisher: Heute sind zwei typische Sinnlos-Projekte gestartet worden - die Apple-Uhr und Piccards Solarflugzeug.

Mit Sicherheit werden einige Apple-Aficionados die Trend-'Uhr' posten - dies zu einer Zeit, in der sonst kaum mehr jemand eine Armbanduhr träg!  Die Displays der Smart-Handies messen unterdessen fast 20 Zentimeter und nun soll eine Uhr an deren Stelle treten?! Der Erfolg wird wohl ähnlich der Google-Brille werden - Flop angesagt

 


 

Sozial? Nein, schlicht kriminell....                                                         06.03.15

Die Verantwortlichen in Sachen Sozial-, Asyl- und IV-Betrügereien sind wie Hehler - an der Gaunerei aktiv beteiligt. Wir allen kennen einige wenige Fälle, welche sich bis in die Oeffentlichkeit 'verirrt' haben. Der junge, famose Carlos, zahlreiche Balkaner, welche sich mit Schweizer-Sozialgeldern zu Hause Supervillen bauen lassen und nun einer, der sich nach jahrelangen Bezügen von 5000 Franken pro Monat durch einen Mord in die Oeffentlichkeit katapultiert hat. Der arbeitsscheue Kosovo-Albaner ist fünffach vorbestraft. Trotz zahllosen Missachtungen der Sozial-Auflagen zahlten die Behörden munter weiterhin Hunderttausende....

Ohne dieses neue Gewaltverbrechen, welches den neusten Skandal der grünen Therese Frösch ins Rollen bringt, wüssten wir nichts.. Aber es wird weitergehen - es ist unser System. In der privaten Wirtschaft unbrauchbare Individuen nützen die Politik, um sich selber Riesenlöhne auszuzahlen.

Das Sozialsystem der Schweiz ist korrupt! Zuweisungen an überteuerte Kurse oder Massnahmen werden anstandslos akzeptiert ohne auf deren Sinn, Nutzen und Notwendigkeit einzugehen. Auf mögliche Befangenheit (Freundschaftsdienste) tritt man erst gar nicht ein. Das Widerlichste daran ist, dass diese 'Politiker' auch in der Oeffentlichkeit immer noch das grosse Wort schwingen! Schamlos Riesengehälter kassierende  Subjekte wie Gaga-Gehri, die Hegglin und zahllose andere Schamrotzer grüssen ...

 


 Aus für die Minianwendungen!                                                                  05.03.15

Ich habe sie immer geschätzt - die automatisch aktualisierten 'Mini-Met-Reports' auf meinem Desktop. So war ich immer auf dem laufenden über das Wetter an den von mir genutzten Destinationen. Seit einigen Wochen ist jedoch Mattscheibe. Windows begründet dies mit Problemen durch Hacker, welche eben über dieses automatische Update auf die Computer ihrer Kunden Zugriff hätten..

Ich finde dies ein Armutszeugnis für einen Konzern wie Microsoft, welche damit kapitulieren und anerkennen müssen, dass sie noch heute den unzähligen Hackern blind ausgeliefert sind.

Allerdings halte ich auch für möglich, dass Microsoft ihre Windows7-Anwender einfach langsam weg haben will! Mit Windows 10 allerdings soll es keine Minianwendungen mehr geben - so wird eben verschlimmbessert und die Hacker sollen schuld sein...

 


 

 Geniessen wir doch die Ruhe!                                                                  01.03.15

Seit einigen Wochen schiebe ich eine ganz ruhige Kugel! Ich muss mich zwar nicht mehr von der Grippe erholen, aber rumhängen macht ganz schön Spass. Frühstück im Bett, eine kleine Radtour und dann ein feines Essen - schon ist die hälfte des Tages gelaufen. Ja, Langeweile kennen wir nicht! Ich habe ein bemerkenswertes Buch gelesen 'L'homme de Porquerolles'.

Hinter dem banalen Titel verbirgt sich eine der spannendsten Biografien, die ich je lesen durfte. Es war die Zeit der Pioniere vor genau hundert Jahren, als es noch möglich war sich mit Fleiss, Ideen und Mut etwas aufzubauen. Keine stupiden Vorschriften, kein Ueberangebot an Waren und Dienstleistungen und ein loyales Verhältnis zwischen Patron und Angestellten - etwas, das heute bei uns völlig undenkbar ist. Heute leben wir von den Früchten dieser Pioniere und die meisten von uns entweder am Tropf der Sozialeinrichtungen oder als moderne Sklaven der Multis. Ach ja, Koks, Mobbing, Stalking und Burnout waren damals auch noch nicht erfunden.

 


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