:: Gregor Fischer ::

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Reisemonat.



Oktober 2010

TAGEBUCH



Caravan-Ausstellung Bern.  
                                                                      29.10.10

Drei Motorhomes - alles sogenannte Integrierte - habe ich vor Jahren angeschafft und dann wieder verkauft. Ich habe ja mit Camping nichts am Hut und das erste Motorhome hatte ich als eine Art Büromobil eingesetzt und dann verkauft.

Auch das Reisen mit dem Wohnmobil wollte ich erkunden und ich habe dann das damals wohl moderenste Ding auf Ducato-Basis erstanden - es war ein Challenger. Die meisten Nächte verbrachten wir jedoch in Hotels und damals begann eine Jagd der lokalen Polizei auf die 'wilden' Camper. Das Ding stand nur noch herum und so gab ich es einem neuen Besitzer ab.

Nun haben wir den Caravan-Salon besucht und ich komnte feststellen, dass die Upper-Class der Motorhomes grosse Fortschritte gemacht hat. Vor allem die technischen und sanitären Einrichtungen haben nichts mehr mit den Basteleien früherer Jahre zu tun. Ich könnte mich zum Kauf entscheiden...


 



Fast alle werden nun Opfer von Kriminellen!                      29.10.12

Was mir als permanent Reisender mit offenen Augen schon lange klar war, ist nun jetzt plötzlich in den Massenmedien der Schweiz präsent: Die Kriminalität der Ausländer ist für alle nun sichtbar ausser Kontrolle geraten. Mit den vorhandenen Mitteln und der herrschenden Gutmenschen-Politik ist hier gar nichts mehr zu beherrschen oder ins Lot zu bringen!

Die Aufklärungsrate in der Schweiz liegt bei 11,5 Prozent, denn die Banden sehr mobil. Sie können heute im Aargau einbrechen und morgen bereits in der Ostschweiz wieder zuschlagen. Auch wenn sie kurz verhaftet werden - morgen machen sie skrupellos weiter. Sicher leben können zukünftig nur Menschen, welche ganz offensichtlich nichts haben oder sich effizient schützen können, was aber immer aufwendiger und teurer wird.

Erst wenn mal den Eindringlingen das Schlaraffenland entzogen wird, kehrt wieder Ruhe ein. Beispiel Spanien oder Griechenland: Obwohl die Häuser zu Spottpreisen zu haben sind, will keiner mehr hin. Das blüht nun auch Frankreich und morgen Deutschland und der Schweiz.
Die Hotels sind nun fast leer und die Immigranten werden weniger, denn wo keiner mehr was hat, gibt es auch nichts zu holen!

Schau dich im und schliess die Tür zweimal...

Die passive Art der Verteidigung ist die Gefährlichste: Der Griff zu Waffen! Dies tun nun viele Bürger in den lateinischen Ländern - meine Nachbarn in Frankreich habe teilweise eine eindrückliche Artillerie im Haus!

Besser und auch sehr wirkungsvoll ist die passive Voraussicht. Erst mal gänzlich darauf verzichten bei Nacht und Nebel auf die Gasse zu gehen, die Zeiten des unbeschwerten Herumflanierens sind auch bei uns vorbei.
Genf und Basel sind nicht mehr sicherer als Berlin und Sao Paulo - daran zu zweifeln ist purer Leichtsinn. Dazu kommt, dass man einfach NIEMALS mehr die Türe Unbekannten öffnen darf. Wir müssen umdenken. So traurig es für uns Schweizer tönen mag - Misstrauen ist auch in unserem Land, das nun überrollt wird, die einzige Ueberlebensstrategie...

 

 



Die Blamage des Lebens.  
                                                                      29.10.10

Manche sind im Urlaub besoffen und machen Dinge, welche sie schwer bereuen - nachdem sie wieder nüchtern geworden sind - nicht wahr?!

Andere wiederum haben einfach doppelt Pech: Sie laufen ins Unglück, einer filmt es und es landet auf YouTube. Unsere zwei heutigen Opfer sind offensichtlich schwer romantisch angehauchte Eidgenossen und haben sich eine 'Heiratsreise' für immerhin mehrere Tausend Franken  gebucht.

Leider nicht nach Vegas - weil esotherisch nicht korrekt - sondern auf die Malediven ins unerwartete Unglück: Nicht dass sie ein Tsunami weggefegt hätte - nein, ihnen wurde einfach in der Landessprache
gesagt, was die Muslime dort von ihnen halten:

Ihr seid Schweine und Bastarde!

Dass sie dabei in ihrer naiven Dummheit auch noch innert Tagen weltberühmt wurden, nachdem das
Video übersetzt wurde, ist eine Story unserer Zeit. Vielleicht auch das Ende ihrer Beziehung - denn wo können sich die zwei noch zeigen ohne darauf angesprochen zu werden?! Der fehlbare 'Priester' sei verhaftet worden

Die Malediven fürchten jetzt um ihr ungeliebtes Touristenvieh.
 



Die aussergewöhnliche Begabung.  
                                                  29.10.10

Man redet immer davon, dass man 'Schwarzen' die gleiche Achtung entgegenbringen muss - ansonsten sei man ein übler Rassist! Ich bitte um Nachsicht, aber über deren 'Kunststücke' kann ich zwar Tränen lachen, aber darin einen Sinn zu erkennen oder gar Respekt über diese Leistungen zu entwickeln, kann man doch nicht fordern, oder?

In diesem Fall ist aber effiziente Entwicklungshilfe geleistet worden: Coca Cola liefert Dosen und die Redaktion des Guiness Books of Records macht eine Filmreportage mit anschliessendem Eintrag.

Sehen sie selbst:
LINK Video

Francisco Domingo, so heisst der Mann erklärte:
«Mit diesem Weltrekord ist für mich ein Traum wahr geworden.»  Bestimmt eine grandiose Leistung - solche Dinge bringen die Welt weiter. Vielleicht verstehe ich den Sinn dieser Kultur einfach nicht! Der Mann wird wohl schlussendlich noch Staatspräsident...



'Vergangenheitsbewältigung'.  
                                                               28.10.10

Seit vielen Jahren bin ich von der Fotografie fasziniert. Einerseits wollte ich meine Reisen festhalten und dazu gefiel mir die Welt der Modell- und Makrofotografie. Ich besuchte Kurse und hatte während einiger Jahre ein Atelier und ich belieferte Clubs mit Diashows - damals warenj Videoclips noch kein Thema. Lange vor der Digital-Aera habe ich Tausende von Bildern geschossen - eine Dokumentation der Zeit meiner Jugend und auch der letzten Epoche, welche noch Zukunftsglauben zuliess.

Es existieren auch tausende Meter Filme und Videos aller Formate. Ich bin nun dabei, diese teilweise unglaublichen Dokumente digitalisieren zu lassen. Eine Wahnsinnsarbeit - aktuell bin ich beim Eliminieren des Unwichtigen.

Ein Leben ist ein Roman...

Ich will wenn möglich eine Dokumentation produzieren lassen - ein Revue der Dinge, die damals noch für fast jedermann möglich waren: Reisen nach Afrika mit dem eigenen Flugzeug, Teilnahme an grossen Autorennen als Privatier, total irre Beziehungen und abgefahrene Parties. Manche denken, dass die 80-er Jahre eine relativ ruhige Zeit waren - welcher Irrtum!

Ich bin auf der Suche der damals Beteiligten. Dies ist nicht einfach, denn einige sind inzwischen verstorben und andere sind einfach 'etabliert' und wollen das Geschehene lieber ruhen lassen...

Nun habe ich die Sache aber losgetreten und ich werde was daraus machen. Allerdings braucht es immer wieder eine echte Pause - zuviele Erinnerungen stürzen auf mich ein! Wenn ich vieles nicht mit eigenen Augen (wieder) sehen würde, ich könnte es nicht glauben!



Die Schweiz - ein Refuge
                                                                  26.10.10

Ein REFUGE ist ein Zufluchtsort. Bisher war die Schweiz vor allem für Wirtschafts-Flüchtlinge aller Art und vor allem aus Afrika der Geheimtipp.
So viel Unterstützung von Gutmenschen und so ein einfaches Eindringen ins Sozialsystem wie bei uns ist sonst nirgends möglich. Noch immer dauert der Strom von Asylanten an - mehr als zuvor. Ueber 100'000 Sans-Papiers tummeln sich in unserem Land!

Reiche sollen für die Sicherheit zahlen!

Die Reichen sind hier. Sie sind gut für die Wirtschaft und fallen kaum durch Skandale auf. Aber sie vertreiben in gewissen Kantonen die Einheimischen und lassen reine Ghettos fpür Millionäre bauen. In Genf, Zürich, Zug und einigen 'Kurorten' sind Mieten unerschwinglich geworden - von den Preisen für Immobilien gar nicht zu reden. Immer mehr Reiche und Wohlhabende kommen. Bisher waren vor allem die niedrigen Steuern massgebend. Zunehmend ist aber die Sicherheit und das funktionierende öffentliche System ein Grund, sich in der Schweiz niederzulassen. Je mehr in Europa bürgerkriegsähnliche Zustände um sich greifen, werden Gutsituierte in die Schweiz drängen - aber nur, wenn sie sich hier sicher fühlen können. Sicherheit kostet aber immer mehr und diese soll von den Reichen nicht von den Einheimischen bezahlt werden. Die 'neuen Flüchtlinge' fürchten nämlich nicht zu hohe Steuern sondern vor allem den unkontrollierten Pöbel!

Polizei und Justiz machen künftig den Unterschied!

Die Schweiz wird sich entscheiden müssen, was sie will: Asylanten, welche die Strassen (und die Häuser) unsicher machen oder Reiche, welche sich weiter noch in die Oeffentlichkeit wagen dürfen. Dass sich die Kriminalität in den letzten Jahren vervielfacht hat, ist bekannt. Dass Gesetze härter angewendet werden und Rückschaffungen erfolgen, ist eine erste Konzequenz. Aber das reicht noch lange nicht!

Wenn die Sicherheit verbessert werden soll, braucht es eine Polizei, welche sich als
Schutz der Bürger vor Verbrechern versteht und nicht vorrangig als Bussenverteilerin an Autofahrer. Polizisten werden heute meist geringgeschätzt - nicht zuletzt, weil sie vor allem eingesetzt werden, um harmlose Bürger zu schikanieren.

Der Abzocker vom Parkplatz sollte wieder zum respektierten Schutzmann werden.

Dies ist die wichtigste Investition der Schweiz: Den Absturz unseres Landes auf das Niveau der miesen Lebensqualität unserer Multikulti-Nachbarländer zu verhindern. Das wird teuer.
Darum werden die Reichen, welche sich bei uns in Sicherheit bringen wollen, an den Kosten teilhaben müssen. Darum sind Steuergeschenke nicht mehr zeitgemäss.

Am 28. November 2x JA STIMMEN.  Weiteres hier (LINK)

 



Ein vergiftetes Abschiedsgeschenk!
                                       
        26.10.10


Die wackeren 'Bundesberner' unter Leitung von BR Merz sind dabei, eine nächste Blamage einzufahren. So werden 'Vereinbarungen' mit Deutschland und England beschlossen, welche den 'automatischen' Datenausgleich verhindern sollen.

Nur sind sie vielleicht bald wieder ungültig!

Die so genannte Ausgleichssteuer - den zukünftig angewandten Steuer-Satz kennt noch niemand, man spricht von 25% - soll das verwerfliche Aufkaufen der Steuer-CD's durch die BRD unnötig machen.
Verspricht Minister Schäuble.
Wer es glauben mag..!

Bestimmen tut allein die EU!

Dieser letzte Akt des Hansrudolf Merz dürfte wieder zur Farce verkommen. Einzelne bilaterale Vereinbarungen auf diesem Niveau können jederzeit von Brüssel gekippt werden.
Mir scheint eher, dass die deutschen Steuersünder in Sicherheit gewiegt werden sollen, um dann umso brutaler angefasst zu werden. Ein Staat, welcher sich in aller Offenheit als Hehler betätigt und Datendiebe zu Millionären macht, ist für mich nicht mehr vertrauenswürdig. Wie die Franzosen haben die deutschen Machthaber in der desaströsen Situation der Staatsfinanzen aber kaum eine andere Wahl, als die mehr oder weniger Vermögenden langsam aber sicher zu enteignen.

 


Keine Desease-Angst?
                                                                          22.10.10

Meine Mama ist schon weit über achtzig Jahre alt, lebt in Lugano, fährt Auto und ist ziemlich gesund. Mein hochrespektierter Vater ist leider an den Folgen seiner Zigaretten im Alter von fünfundsiebzig an Krebs gestorben. Also gute Gene - ich rauche ja nicht und trotzdem...

Meine Freunde haben fast alle Sorgen mit ihrer Gesundheit. Klar, in vielen Fällen ist auch Rauchen oder Alk im Spiel. Mit dreissig Jahren verträgt der Körper noch fast alles, aber dann kommt die Realität: Man bezahlt für seine 'Sünden'.

Das ist sozusagen mathematisch - um es mit Gates zu sagen: Das Krankheits- und Todesrisiko ist eine Summe des Alters, der Lebenshygiene, des Uebergewichts und des Missbrauchs von Genussmitteln. Normalerweise.

Nun hat es aber auch Bekannte erwischt, welche einen einwandfreien Lebensstil pflegten.

Der Hypochonder in mir...

Es verunsichert und macht einen betroffen, wenn Menschen einfach aus heiterem Himmel an Krebs erkranken oder an einem Herzproblem plötzlich wegsterben. Wir kennen dies vor allem aus den Medien, dann, wenn Peoples betroffen sind. Prominente gehören ja ein bisschen zu Familie, sagen die Psychologen.

Richtig schlimm wird es aber, wenn es Freunde oder die eigene Familie trifft. Gerade dies ist in meinem Umfeld zurzeit der Fall. Man möchte etwas tun - aber tröstliche Worte sind mir peinlich. Also fange ich an, in mich zu hören und auf allfällige 'Anzeichen' zu hören - aber halt: Schnell ist man ja ein eingebildeter Kranker - eben ein Hypochonder!

Also was tun?
Das Leben voll geniessen - ohne Rücksicht, dass morgen auch ein Tag sein könnte? Liegt mir leider nicht. Bin eben protestantischer Erziehung..

Aus Furcht vor Krankheiten zum Vegetarier werden und auf einen Gin-Tonic zu verzichten, wenn ich Lust drauf habe - Fehlanzeige!

Regelmässige Blutteste, Bauchspiegelung, klinische Herzuntersuchungen, generelle Diagnosen und Ueberwachung aller Parameter wie Blutdruck- Zucker und Cholesterinwerte - ja, das gehört bei mir dazu. Aber auf dem Weg zu Hypochonder bin ich nicht - oder doch?



Travers la France...                                                                                22.10.10

Wieder in der Schweiz habe ich die Sonne mitgebracht - allerdings ist die Wärme im Süden geblieben!

Es wurde dann halt eine lange Autofahrt, denn das zur Verfügung stehende Flugzeug hatte einen Platten. Der Reifen demontiert sich nur nach Zerlegung des Bremszange und des Radlagers. Das war mir dann doch zuviel. Ausserdem ist es nicht empfehlenswert, mit einem geflickten Schlauch (Flugzeuge sind nicht 'tubeless') loszufliegen um dann eventuell bei der Landung eine böse Uberraschung zu erleben.

Die Fahrt durch Frankreich war dann aber relevant: Kaum Verkehr - aber die Gendarmerie war trotzdem mit den Radarpistolen unterwegs. Ich dachte, die werden bei den Unruhen gebraucht?!

Ein bisschen James Bond...

Mit mehreren Wohnsitzen muss man ganz schön organisiert sein, was das 'mobile Büro' angeht. Natürlich geht dies nicht papierlos und die wichtigsten Unterlagen sind immer dabei. Trotzdem - was an Elektronik, Kleinkram, Toilettensachen, Medikamenten, Dokumenten und allen möglichen Kabeln und Adaptern dabei sein muss, ist eindrücklich!

Immerhin bin ich auch perfekt 'gebackupt', das heisst von Flash-Speichern über Ausweiskopien bis zu mehreren Kredikkarten und Schecks ist das Ganze nun bewährt. Wenn mir also einer das Auto aufbricht und ausräumt oder die Brieftasche klaut, bin ich immer noch voll autonom. Es gibt nämlich kaum was schlimmeres als ohne Geld, Kreditkarte und Ausweis irgendwo festzusitzen und dies passiert täglich Dutzenden von Reisenden. Aber durch Schaden wird man ja bekanntlich klug...



Randalieren gegen Altersdemenz...
                                                          20.10.10

Naja, ich finde den Titel auch ein bisschen hart - aber so ganz daneben ist er wohl nicht. Die Alten:  Sie haben das ganze Leben gearbeitet - als das Herumhängen als Arbeitsloser noch eine Schande war. Dann kam die Rente und Warten auf den Tod.

Und jetzt die grosse Chance: Man ist wieder gefragt! Richtig demonstrieren, dem Schupo mal Arschloch zurufen und vielleicht sogar mal sein 'Portrait' in den zahl- und sinnlosen Reportagen wiederfinden. Toll, ein richtiger Jungbrunnen...

Die Polizei hat gegen die Alten auch nicht zu hart zugeschlagen - sie nimmt Rücksicht auf Brillen, Kassenzähne und verlorene Hörgeräte. Die Politiker schauen weg - denn auch sie sind meistens Alte, die eigentlich nichts mehr zu sagen haben.
Die Entscheide fallen in Tel Aviv, New York und Brüssel...



Der lange Arm des CIA. 
                                                                     19.10.10

Immerhin lebt er noch. Julien Assange, ein Australier, und Gründer von Wikileak - einer der Plattformen, welche die Verbrechen der USA publik machen. Vielleicht wird er bald den Weg Haiders oder Möllemanns gehen oder wird geselbstmordet...

Schweden kann offensichtlich nicht mehr selbst entscheiden, wenn die USA es anders befiehlt. Wie die Schweiz im Fall des Bankgeheimnis spurt Schweden wie ein braver Hund in Sachen Assange. Eine Schande, aber kaum ein Land in Europa ist noch 'souverän'.

Auch Provider werden immer mehr unter Druck gesetzt und die USA wollen in Kürze die Macht, weltweit jederzeit ohne Begründung eine Webpage zu bannen und abzustellen.
Die Regierung Obamas hat eine berechtigte Angst vor Alternativmedien, denn diese erlauben mindestens den Menschen, die lesen und denken können die finsteren, verbrecherischen  Machenschaften des Blocks USA/Israels zu begreifen.



Le Bordel généralisé.
 
                                                                             17.10.10

Frankreich ist an einem Scheideweg. Natürlich sind alle, welche das gallische Ex-Paradies gut kennen, an Streiks, 'Manifs' und die permanente 'Malaise' der Franzosen gewöhnt. Aber nun scheint es wirklich ernst zu werden mit dem Aufstand d
es Volkes.

Nicht, dass die Städte brennen. Noch nicht. Geschlossene Tankstellen hat man auch schon gesehen, nämlich dann, als die Trucker streikten. Mal die Trucker, mal die Lehrer, mal das Spitalpersonal macht Stunk - eben französische Streikkultur.

Diesmal aber scheinen alle mitmachen zu wollen! Grund sei die Erhöhung des Rentenalters von 60 auf 62 Jahren. Ein Vorwand - und als Massnahme auch kaum wirksam auf dem finanziellen Sektor.
Aber irgend ein Vorwand musste ja sein, die Angst vor der Zukunft hinauszuschreien.


Denn in Tat und Wahrheit ist vielen Franzosen klar geworden, dass sie vor einem generellen sozialen Abstieg stehen. Nun meinen sie in ihrer politischen Dummheit, dagegen mit Protesten was tun zu können.

Nein Leute, auch Proteste, Erpressung und Rebellion füllen die Staatskassen nicht! Es wird dunkel am französischen Horizont...



Die schönste Jahreszeit. 
                                                                     16.10.10

Natürlich haben wir uns auch dem exquisiten Speisen gewidmet, denn heutzutage sind die Menues in Spanien nicht nur reichhaltiger, sondern vielfach auch schöner präsentiert und einfach schmackhaft. Essen wie Gott in Frankreich? Nein, eher in Spanien!

Spannend sind jedoch vor allem die optischen Eindrücke, welche nach meiner Meinung nie so stark wirken wie im Herbst. Einerseits natürlich das Licht der tiefstehenden Sonne im leichten Dunst, wie er nur im Herbst entsteht, aber auch die Farben der Bäume und der Flora im Allgemeinen. Man muss hinsehen und den Moment erfassen...

Das 'fotografische Auge'.

Es sind nur Augenblicke - aber wohl dem, der diese mit der Kamera für immer auffangen kann.

Wirklich gute Bilder zu schiessen sind kein Zufall, aber man kann es lernen. Es lohnt sich. Für sich und andere Menschen.

Natürlich sind auch Schnappschüsse von den Lieben ein wertvolles Souvenir - aber für mich lohnt es sich, zu versuchen, ein Szenario darzustellen. Manchmal ist es auch ein längeres Warten und Beobachten, bis sich zum Beispiel durch vorüberziehende Wolken oder sich überschlagende Wellen die gewünschte Stimmung ergibt.

Les Dunes d'Arcachon.

Ich war schon früher in Arcachon oder Cap Ferret - aber ich habe mir nie die Mühe genommen, auf die berühmten Dünen zu klettern.

Aus der Luft beim Darüberfliegen nimmt man sie kaum wahr - aber sie sind ein lokales Wunder und man muss das gesehen haben. Dieses Erlebnis haben wir nun nachgeholt und es lohnte sich tatsächlich. Trotz Wind und damit Sand in Augen, Haar und Kleidern war das Erlebnis eine Ueberraschung.

Anders als auf den Kanaren oder in Marokko sind die Dünen steil abfallend und schlucken den angrenzenden, dunklen Pinienwald langsam auf. Vom Blau des Meeres über hellen und dunkleren Sand in den fast schwarzen Wald - ein fast mythisches Farbspiel...



Mindeststeuern: Gehen nun die Reichen weg?
                      
16.10.10


Dass ich für Steuererhöhungen bin ist ja ein Novum. Aber man muss verstehen, um was es wirklich geht:

1. Die meisten Kantone sind nicht betroffen - nur die 'Steueroasen' wie Zug, Obwalden und Co. Es handelt sich also
nicht um eine allgemeine Steuererhöhung!

2. Reiche Ausländer leben nicht nur in der Schweiz wegen tiefen Steuern, sondern vor allem, weil sie hier sicherer sind als in Frankreich oder Deutschland, wo viel mehr Dreck und Kriminalität herrscht. Aus diesem Grunde werden sie auch bleiben, sogar, wenn es etwas teurer wird. Ein angedrohter  Exodus der Reichen ist somit nur
phantasievolle Propaganda!

3. In Obwalden oder Zug wohnen und täglich im dicken Auto nach Zürich in den Betrieb zu pendeln, nur um Steuern zu tricksen, wie das viele tun, ist einfach nicht mehr zeitgemäss!
Es wird Zeit, dass der ruinöse Steuerwettbewerb zwischen Kantonen endet. Für die Reichen erschliessen sich dann vielleicht neue Wohnorte, näher beim Zentrum des Einkommens. Dann müssen nicht mehr so viele Porsches mit ZG-Nummer zur Arbeit nach Zürich rasen...

Sturmtief an der Costa. 
                                                                     12.10.10

Es war einfach ausgemacht: Gleich nach Hockenheim gehts nach Spanien. Das Satellitenbild verhiess nichts Gutes - während über Nordeuropa ein flächiges Hoch trohnt, hat sich im westlichen Mittelmeerraum ein Sturmtief gebildet.

Ab Abend gings ja noch. Das Meer war zwar aufgewühlt, aber auf der geschützten Terrasse des Café Royal von St. Marti d'Empuries war es sehr gemütlich und spektakulär.

Unheil kam in der Nacht. Gegen sieben Uhr wildes Klopfen an der Türe. Der Hotelparkplatz war schon fast abgeschnitten und ich musste unser Auto durch Wasser, welches schon zu Türe reichte auf den Platz vor der Kirche retten. Immerhin: Strom und Wasser gehen noch und so heisst es - immer mit der Ruhe und feinen Tapas und einem Schluck Vino Tinto. Die Sonne kommt wieder...



Magic Numbers: 10-10-10  
                                                                     10.10.10

Noch zwei Mal im Leben der heutigen Menschen wird sich eine ähnliche Konstellation wiederholen: In dreizehn Monaten die 11-11-11 und dann in etwas über zwei Jahren die 12-12-12 - und danach soll nach vieler Leute Meinung 'die heutige Welt untergehen'.
Die 13-13-13 auf jedenfall wird es nicht geben...

Noch sind es fast ein Vierteljahr bis zum Sylvester und trotzdem habe ich das Gefühl, das Jahr sei gelaufen. Wahrscheinlich ist es so, weil heuer ausser einigen Reisen vor dem Jahresende nichts wirklich Erfreuliches auf dem Programm steht. Dafür aber Dinge, welche ich lieber hinter mir hätte - viel administrativen und behördlichen Kram. Ewig hinausgeschoben, denn wenn es lästige Pflichtübungen sind, die nur Lebenszeit und Geld kosten, braucht es immer mehr Ueberwindung oder sogar Zwang, diese Sachen auch zu erledigen.

Wenn alle Hindernisse weg sind, wird auch die Stimmung wieder besser...



Hock: Ausser Spesen nichts gewesen!
                                                                         10.10.10

Um es kurz zu machen: Der Einsatz in Hockenheim war ein Flop und dies mit einer ganz bemerkenswerter Ursache: Ich beschädigte nämlich bei der engen Durchfahrt von den Boxen zum Fahrerlager an einem  -Betonklotz, den ich nicht sehen konnte, die vordere linke Aufhängung dermassen, dass an eine schnelle Reparatur nicht zu denken war. Irgendwie war es mir fast egal - ich bin des Racings etwas müde...

Dieses Malheur nach einer Qualifikation, die wenig hervorbrachte: Ganze fünf Sekunden schlechter als vor zwei Monaten spulte ich meine Runden ab. Irgendwas war faul mit den Hinterreifen, die Bremsscheibe hatte sich im freien Training gelöst und ich war unsicher und wenig motiviert. Das erste Mal ertappte ich mich dabei, dass ich mir die Sturzräume auf der Strecke anschaute. So kann nichts Gutes rauskommen!

Wir packten dann zusammen und damit ist die Saison 2010 gelaufen. Immerhin, das erste Mal hatte ich Bremsen, die kaum nachliessen - die neue Belüftung hat sich bewährt. Aus diesem Grund ist es noch bedauerlicher, dass ich das Rennen nicht fahren konnte...



Vor dem letzten Rennen der Saison.                                                                                
09.10.10

Vorbereitet waren wir noch nie so gut. Aber es sind auch Aenderungen (Bremskühlung, Fronthaube, Sitz, Batteriebefestigung etc.) gemacht worden, welche naturgemäss Potential für Ueberraschungen bergen. Morgen gehts in die Qualifikationen. Ich versuche, mich nicht unter Druck zu setzen, möchte aber gerne eine gute Zeit in die Bahn von Hockenheim legen.

Das Wetter scheint mitzuspielen. Dies war ja nicht immer so - am letzten Rennen in Monza war es kalt und regnerisch und ich habe wieder auf die Teilnahme verzichtet. Wenn man nicht an der Spitze einer Meisterschaft fahren kann - und dies ist mit meinem PRC nicht mehr möglich - soll der Spass über den Ehrgeiz dominieren!

Im Regen sind diese offenen Rennfahrzeuge sehr ungemütlich und wegen den breiten Reifen schwer beherrschbar. Der
Crash von Regal war der Beweis, wie man von Aquaplaning überrascht werden kann...

Geister-Rennen ohne Zuschauer...

Der Spass an Autorennen ist allerdings den meisten 'Ehemaligen' vergangen - sowohl Fahrern wie auch Zuschauern. Damit bin auch ich betroffen.

Irgendwie passen diese Rennsport-Anlässe nicht mehr in unsere Epoche. All die Propaganda gegen CO2-Ausstoss, die tägliche Berichterstattung über die Raser-Toten auf der Strasse und die flächigen Finanzprobleme machen Motorsport anrüchig. Die Strukturen der ernstzunehmenden Meisterschaften gehen langsam auch vor die Hunde.

Es ist fraglich, ob gewisse Serien die nächste Saison überhaupt noch erleben. Die ehemals hochkarätige Schweizer Meisterschaft findet vielleicht nur noch auf Slalom- und Bergrennniveau statt. Ob ich selber noch weitermache, entscheide ich vor Ende Jahr.



Der Mittelmeer-Trip wird das Hauptereignis.                                                          08.10.10

Gerade eben wieder Richtung Schweiz unterwegs, stehe ich vor einem 'bewegten' Oktober.

Ein grosser Spass wird der Iberia-Trip mit Alice und der Turbo-Skylane. Immer wieder zeigt sich, was dieses Flugzeug im Stande ist. Die Skylane ist allwettertauglich, ein echter Kurzstarter mit hoher Reisegeschwindigkeit und komfortabel.

Die wirtschaflichen Veränderungen in Spanien sind im Moment allerdings dramatisch. Preise für Häuser gibt es gar nicht mehr: Das Angebot macht den Preis. Entweder ist der Verkäufer damit auch einverstanden - oder man geht weiter...

Der grösste Makler Spaniens hat fast zehntausend Einheiten im Angebot!  Qual der Wahl - wirklich...

Auch sonst ist Spanien in der Krise. Gerade wurde das Land von den Ratingagenturen heruntergestuft - wie Griechenland vor ein paar Monaten. Fast ein Viertel sind arbeitslos. Mindestlöhne gibt es nicht mehr. Fast 10% aller Einwohner haben keine Papiere. Zapatero, der Sozialist wurde gewählt, weil er Arbeit versprach...


 

Flugreisen sind unsicher wie noch nie!                        16.05.10


Wie von mir vorausgesehen, ist die aktuelle Vulkanhysterie systematisch inszeniert.  Obwohl keinerlei reale Gefahr für Flugzeuge besteht, sind Flugverbote fast täglich zu erwarten!

Schon wird angekündigt, dass Pfingstreisen grossflächig ausfallen können. Es wird in der Presse von der neuen Wortschöpfung
Flugasche fabuliert. Die neuen 'Herrscher' die Menschen in Städten konzentriert haben! Tausende von Flügen ausfallen zu lassen und fingierte 'Attentate' zu inszenieren, um damit Panik zu schüren, gehört zur Strategie, die freie Mobilität der Menschen zu beenden.


Reisen und Ferien im Ausland sind eben kein Menschenrecht...

Die Kosten durch die Flugausfälle belaufen sich auf eine
Milliarde pro Tag! Etwa gleichviel wie die USA täglich im Irak und Afghanistan durch ihre 'Kriege' verspielen.

Sollte das Flugverbot aufrechterhalten bleiben, dann droht gar der Kollaps der westlichen Industrie. Der Anteil an Gütern, die per Luft transportiert werden, ist zwar nicht hoch. Aber es sind die wichtigsten und wertvollsten Bestandteile der modernen Industriegesellschaft, die per Luftfracht um die Welt geschickt werden.

Wenn an einer komplizierten Maschine eine wichtiges Teil kaputt geht, das in Uebersee hergestellt wird, dann muss die Maschine abgestellt werden. Sollte das Flugverbot also in den nächsten Tagen aufrechterhalten bleiben, dann stehen in Europa bald Fliessbänder still.

Ist es das, was Wall Street erreichen will? Ich denke ja. Diese schon lange im Geheimen beschlossene Taktik wird innert Kürze Fluggesellschaften, Hotels und Reiseunternehmen in den Ruin treiben. Industrie und Handelsunternehmen werden folgen. Der abstürzende Euro ist ein weiteres Signal der besorgten Investoren. All dies soll natürlich zum Wohlergehen unseres Planeten beitragen...


 

Flashback: Dreissig Jahre zurück...                                              04.10.10

Während eines Lebens kreuzen sich die Wege der Menschen. Geschäftlich, privat und meistens gezwungenermassen mit den Repräsentanten der Behörden. Vieles ist angenehm und anderes ist zum Vergessen. Gemeinplätze.

Ich habe in der letzten Zeit begonnen, die Zeit meiner ersten wichtigen Erfahrungen, Erfolge und Abenteuer zu dokumentieren. Es ist nämlich so, dass das aktuelle Umfeld - sowohl der Wirtschaft wie auch der Gesetzgebung einen vergleichbaren persönlichen und kommerziellen Progress schlicht verunmöglichen.
Bad Times!

Rally nice, to see you again...

Es interessiert mich plötzlich ungemein, was aus den Leuten von 'damals' geworden ist. Ein Schock: Die Mehrheit ehemalig Erfolgreicher sind heute bankrott, todkrank oder oder sind mit ihrem ambitiösen Business- und Familienprojekt erbärmlich gescheitert. Life can be disastrous!

Glücklicherweise gibt es auch 'Lichtblicke' - die berühmten Ausnahmen. Gerade die Menschen, welche wir damals für ihre bescheidenen Ambitionen etwas belächelt haben, schafften es, zusammenzubleiben und prächtige Kinder heranzuziehen. Vielleicht ist es schon so:
Hochmut kommt vor dem (tiefen) Fall.

Dieser ist mir erspart geblieben - gerade auch wegen meiner Freunde, die einerseits den Bogen überspannten und mich somit mit Vorwarnung versahen, wie auch andere, welche mich schon in jungen Jahren mit etwas Lebensweisheit versorgten. Glücklicherweise wurde ich nie von Gier getrieben und habe mich dabei ruiniert. Vor allem die Genugtuung darüber, dass 'ehrlich' wirklich am längsten währt, ist eine Art Lohn für die Menschen, die 'gerade' durchs Leben gehen wollen.

Ich denke, zwei Devisen haben mein Leben und Handeln hauptsächlich geprägt:

Jeder ist seines eignen Glückes Schmied - also jeder ist selbst dafür VERANTWORTLICH, was er aus seinem Leben macht! Heute mit all den Sozialhilfen manchmal schwierig zu erklären...

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht! Jedes Unrecht wird einmal bestraft - krumme Dinger gehen auf Dauer nicht gut - das ist mein Verständnis dieser 'Binsenwahrheit'.

 



Lust auf Haue? Kippa tragen!
                                                02.10.12

Nachdem ein Rabbi in  Berlin auf die Hucke gekriegt hat - von wem, weiss man nicht  - beschuldigt werden Muslime. Nein, nicht die imaginären Nazis - noch nicht.

Natürlich will keiner, dass Gewalttaten stattfinden. Dass sich jedes Jahr Dutzende von 'normalen' Deutschen wegen ein paar Euros oder einem Handy spitalreif geprügelt in Angst und teilweiser Invalidität wiederfinden, ist an der Tagesordnung. Gewöhnliche Bürger sind bekanntlich nicht der Rede wert. Nun, wo ein Jude getroffen wurde, ist die allmächtige Springerpresse jedoch am überbeissen!

Wie gewohnt - andere sollen den Schädel hinhalten.

Der
Gipfel der Dreistigkeit ist die Aufforderung in Springers 'Welt', dass 'Nichthjuden' mit der Kippa herumspazieren sollen. Damit soll dafür gesorgt werden, dass die unbekannten Judenhasser nichtjüdische, gutmütige Versuchskaninchen zu Tode schlagen lassen. In Amsterdam wurden schon auch schon (bewaffente) Polizisten in Zivil mit Kippa als "Lockvögel" eingesetzt, um die fast immer marokkanischstämmigen Schläger auf frischer Tat zu erwischen.

Also Lebensmüde in Berlin und München - Kippa montieren und sich als Lockvogel zum jüdischen Märtyrer machen! Der salbungsvolle Nachruf in 'Bild' ist garantiert.
 

 

 

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