:: Gregor Fischer ::

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Fair-Teilung,
Ent-Eignung:
Wohlstand ade!



Oktober 2012

TAGEBUCH



Adieu, du Scheissmonat Oktober 2012!
                                         31.10.12

Ich habe nichts anderes erwartet, aber dass es so miserabel werden wird, konnte ich mir nicht ausmalen! Ich selber habe das Meiste gut entschieden - die ersten Tage in Florida waren perfekt, die kleine Reise durch Frankreich gleich im Anschluss war sehr angenehm und meine Hausaufgaben nach der Rückkehr in die Schweiz habe ich auch vollständig machen können.

Was jedoch in der übrigen Welt geschieht mach mir als 'Schwarzmaler' alle Ehre: Spanien und Frankreich, von Italien und Griechenland gar nicht zu reden. Die sind schlicht vor dem Kollaps und Rekordzahlen an Arbeitssuchenden machen das kommende Desaster unausweichlich. Die rotenZahlen der USA sind schon gar nicht mehr zu erfassen...

Die verzweifelte Hatz auf die Vermögenden durch die Behörden wird nun brutal ausarten - und natürlich applaudiert der Pleps in seiner Angst und Dummheit!
Dass auch viel Schweizer Banker nun schnell auf einen anderen Job ausweichen müssen, ist nur auf den ersten Blick lustig! Dies hätte noch vor Monaten kaum jemand für möglich gehalten...

Dieser Sturm wäre nicht auch noch nötig gewesen...

Wir haben alle mitgekriegt, dass in den USA grosse Stürme herrschen. Nächstes Wochenende sind Wahlen. Dazwischen noch irgendwie Halloween - dies ist in den USA bald wichtiger als Weihnachten!

Sieben Millionen Menschen sind noch ohne Strom, die Schäden belaufen sich auf viele Milliarden - wie wenn die gebeutelte Wirtschaft und die schon zum grossen Teil notleidende Bevölkerung im einstigen Traumland noch verkraften könnte! Es riecht nach Unruhen, endgültiger Flucht des Kapitals aus den grossen Nationen und vielleicht sogar nach Iran-Krieg.
 


Exodus im grossen Zigeunerlager Biel.                                      01.11.12

Aufatmen im Einkaufszentrum Bösingen!

Die seit ein paar Wochen in der Nachbarschaft anwesenden Zigeuner machen sich auf die Socken. Gespann um Gespann rollt Richtung Autobahn und damit nach Frankreich, wo sie herkommen. Ziel: Paris über Strassburg.

Die meisten Läden mussten die totale Zigeuner-Folklore durchmachen: Klauen (vor allem Frauen und Kinder sind da trainiert) aber auch Umetikettieren zum Beispiel der Teppiche im Jumbo-Markt. Kaum ein Teppich aus Kunstseide (Preis um die 300 Franken) hatte noch seinen ursprünglichen Sticker dran. Die Kassiererinnen wurden instruiert und passten dann aber auf bei jedem Teppichkäufer wie die berühmten 'Häftlimacher'. Warum ich das weiss? Ich kaufte zwei Asfahan-Teppiche. Das Ganze war aus dem genannten Grunde recht kompliziert - aber interessant, diese Dinge zu erfahren.

In einer so miserabel verwalteten Stadt wie Biel kommt es dilettantschen den Behörden in den Sinn, ein Zigeunerlager direkt neben dem grössten Einkaufszentrum zu platzieren. Die Bieler lernen es nie mehr...

 



Warum ich auf Windows 8 verzichten kann.
                                      30.10.12

Ich mache ja sonst bei jedem technischen Hype mit. Es gibt in meiner Umgebung schlicht  keine Technologie, kein Gadget, das nicht vorhanden ist. Ich war schon einer der ersten Anwender von Fax und Mobiltelfon in den Achzigerjahren und habe seizher immer sofort alle neuesten Goodies angeschafft - aus Spass.

Kistenweise liegen nun 'alte' Handies (ja, auch Smartphones), GPS und alle denkbaren High-Tech-Spielereien in meinem Atelier. Eines Tages kann ich ein vollständiges Museum einrichten - mein Atelier ist ja schon eine Art Fundgrube für Technik der vergangenen dreissig Jahre. Normalerweise hätte ich nun auf Windows 8 upgraden sollen - aber das nützt mir rein gar nichts. Erstens brauche ich schon mal meine Tablets mit Touchscreen ganz selten - ich hasse mit den Fingern auf dem Screen herumzuschmieren -, zweitens mag ich eh keine kindischen Apps und drittens finde ich das nervöse Layout mit den bunten Ziegeln scheusslich. Ich bleibe bei meinen 'schönen' Desktops und der gewohnten Tastatur des Netbooks. Das ist schneller, effizient und professionell - aber natürlich nur, wenn man es auch beherrscht! Gerade lese ich, dass andere Experten auch dieser Meinung sind: Windows 8 funktioniert nur auf einem Tablet wirklich und hat dort auch seine Daseinsberechtigung. Windows 8 ist für einen normalen Computer ist es einfach ungeeignet.
 


Amerika kämpft gegen Naturgewalten.                                             28.10.12

Der Krieg gegen den Terror, der erfunden wurde um die amerikanische Dominanz in der Welt zu zementieren und vor allem den Konkurs des Landes abzuwenden ist ja nur noch eine Farce. Die USA können damit natürlich nicht aufhören, obwohl dies fast alle Amerikaner dringend wünschen.

Aufhören mit dem 'Kriege gegen den Terror' würde vor allem bedeuten, dass zugegeben werden müsste, den Krieg gegen Afghanistan und vor allem gegen den Irak mithilfe des getürkten Anschlags auf die WTC-Türme in New York City arrangiert zu haben. Mehr als die Hälfte der Amerikaner wissen zwar schon, wie dies etwa gelaufen ist - aber es gibt noch den Rest der Welt.

Die Katastrophen sind vielleicht ein Neuanfang!


Immerhin könnte den USA beim 'Ausstieg aus den Lügenkriegen' vielleicht die Natur zu Hilfe kommen. Ein Wirbelsturm ist auf dem Weg nach New York und ein Tsunami nach Hawaii. Das Ganze läuft genau auf das Wahlwochenende zu. Kann sein, dass die Bürger sich den Romney aussuchen, weil der etwas effizienter als Weichspüler Obama eingeschätzt wird. Aber Wahlen sind ja eh nicht zu kontrollieren - mal sehen, wie sie die Wallstreet-Banker, die effektiven Herrscher von Amerika, entscheiden.



Noch mehr Aderlass bei den Banken.                                                     28.10.12

In den letzten zehn Jahren ist ja die Zahl der Beschäftigten im Bankensektor schon halbiert worden. Aber der brutale Aderlass geht weiter.

Man spricht vom 'Investors-Sektor', der vor allem betroffen sein soll, aber zukünftig werden alle Jobs betroffen sein, so wird angekündigt.

Banker oder Pilot - vor Jahren noch Traumberufe, sind heute auf dem Schafott der Geschichte. Auch nahmhafte Fluggesellschaften stellen Piloten ztrauen sich nicht mal mehr zum Nulltarif ein und viele Bankanstellte getrauen sich nicht mal mehr ferienhalber in die USA - aus Angst vor Verhaftung und stundenlangen Verhören.

Vielleicht kommt es sogar noch viel schlimmer und die Schweiz geht Bankrott. Immerhin würde dann die Schweiz gezwungen sein, den Franken aufzugeben und den Euro zu übernehmen, ein Ziel der Weltelite.

Berufe mit Zukunft sind nun eher Altenpfleger, Bodyguard, Drogendealer und Müllmann!

 



Ein Besuch der Caravan-Ausstellung in Bern.                                    27.10.12

Na ja, wenn ich schon im Land bin liegt es nahe, mal wieder zu sehen, was sich die Reisemobil-Bauer diesmal Neues einfallen liessen. Gleich vorab: Es herrscht eine Preisschlacht, vor allem von den Franzosen (Rapido) angeführt! Die bieten einen hübschen Integrierten für weit weniger als 80'000 Franken an - wohl kaum je dagewesen. Deutsche vergleichbare Fahrzeuge kosten mehr als die Hälfte mehr mit teilweise schlechterem Komfort.

Mein Liebling ist der futuristische, verspielte 'Gran Panorama' von Bürstner - mit einer Frontscheibe nach der Sauce von Citroen und einem wirklich netten Innenausbau mit tausend Lichtern. Man will auffallen und hat keine Angst vor Kitsch: Mit 150 KF ist man dabei. Vorläufig bleibe ich jedoch bei meinem Carthago M-Linder - besonders weil die ausgestellten Neuheiten der Marke rein gar keinen Vorteil aufweisen können - ausser der neuen Federung!
 



Endlich: AXA kann sich entscheiden....                                                    25.10.12

Schon im Sommer ist es passiert: Mitten im Gedränge am Feierabend rumst es am Carthago hinten - aus heiterem Himmel an einer belebten Kreuzung in Chaux-de-Fonds. Was war los?

Ein schwarzer SUV ist mir hinten links in die Karre gefahren! Wie kann man so ein Ungetüm übersehen?! Der Kerl, der dann ausstieg, war wenig vertrauenserweckend und beschuldigte mich, ihm den Vortritt genommen zu haben.

Es handelte sich um einen Iraker - das Auto gehörte einem Freund. Ein paar Minuten waren dann auch schon 'Freunde' auf dem Platz! Wir riefen die Polizei, welchen bei beiden Ausweise und Alkoholpegel überprüfte. Alles in Ordnung: LKW-Fahrer und Muselmänner saufen nicht und der fremde, grimmige Mann hatte sogar einen Schweizerpass!

Allerdings ging es Wochen und Monate bis er auf mehrere Aufforderungen hin (das Auto war ja nicht seines) endlich bei der Versicherung in Erscheinung trat. Heute nun erhalten wir ein Schreiben, dass die 'vollständige Verantwortung' ihres Kunden bei dem Unfall bescheinigt. Wo auch immer der Fehler lag - Ende gut, alles gut und ich kann mich bald wieder über ein tadelloses Reisemobil freuen.
 



Schon wieder Absturz mit sechs Personen.                                            23.10.12

Am wunderschönen, sommerlichen Sonntagnachmittag ist wieder ein privater Flieger abgestürzt. Die bekannte üble Masche: Vollgestopft bis auf den letzen Platz versucht ein Amateur einen Flug, der einfach die Physik überfordert.

Diesmal haben die Passagiere wenigstens alle überlebt, wenn auch teilweise schwer verletzt. Wie lange dauert es wohl noch, bis sich herumgesprochen hat, dass die private Fliegerei mit Amateuren einfach ein gefährliches Spiel ist?!

Noch vor ein paar Tagen habe ich Orlando zugeschaut, wie bis drei 'gut gebaute' Fluggäste in einen Robinson R44 geladen werden. Die Maschine ist trotz der Hitze in die Luft gekommen - allerdings musste alle 20 Minuten (jede zweite Runde) Treibstoff nachgefüllt werden, so auf dem letzten Blatt wird da geflogen. Aber das sind Profis und die Sache ist Routine. Ich war beeindruckt, habe allerdings habe auf den Flug verzichtet...
 



Noch zwei Monate bis zum 'Ende'?                                                          21.10.12

Natürlich glaube ich nicht an den Blödsinn des Maya-Kalenders - ich glaube überhaupt nichts!
Glauben und Hoffen ist das Brot der Dummen - aber was sag ich noch...

Tatsache ist, dass der Untergang der kaputten Menschheit des 21. Jahrhunderts nicht am irgendwelchen Kalendern oder Voraussagen hängt, sondern ausschliesslich an den internationalen Zionisten mit ihren gehorsamen Waffenknechten in Washington und New York.

Seit gestern brodelt es nun auch im Libanon und ich schliesse nicht aus, dass die Israelis und die von ihnen erfundene 'Weltgemeinschaft' die Attacken gegen Syrien und den Iran starten. Das beginnt - und das denke ich wirklich - ein ungeahnter Angriff auf die ganze Menschheit - und dagegen kann sich keiner mehr wehren, denn diesen 'Termin' haben wir vor über zehn Jahren endgültig versäumt! Ist ja auch egal...

 



Mobbingberaterin - der neueste Modeberuf.                                19.10.12

Die eifrigen Jobkreateure haben eine neue Lücke entdeckt, um auf Steuerzahlers Kosten ein paar weitere teure und nutzlose 'Spezialisten' zu beschäftigen. Regelmässig bringen sich junge Menschen um, sei es aus Liebeskummer oder aus simpler Erkenntnis, dass sie ihr Lebensziel wohl nicht erreichen werden. Daraus wird dann jeweils ein Riesenhype gemacht und nach 'Schuldigen' gesucht.

Nun als sind die ersten rational wohl total sinnslosen Stellen geschaffen worden um von Mobbing bedrohte zu beraten und diese vor allem dazu zu motivieren, die sogenannten Peiniger zur Anzeige zu bringen. Das brauchen wir, um die Gerichte noch mit unnötigen Müll-Prozessen zu beschäftigen, damit die gefählichen Gauner sich weiterprächtig entfalten können.

Das Problem des sogenannten Cybermobbing - und um dies geht es ja vor allem - fängt damit an, dass sich junge Menschen in Facebook und Co. vor aller Welt in einer Weise darstellen und intime Dinge preisgeben, dass sie dann eben von anderen ausgelacht und 'zur Sau gemacht' werden.
Dagegen gibt es eine ganz simple Remedur: Bei Facebook nicht mitmachen, wenn man Kritik nicht erträgt.

Wer seinen intimsten Liebeskummer oder seine Genitalien für alle sichtbar ins Netz stellt, muss sich nicht über hämische Kommentare wundern. Diese Dummheit und nichts anderes ist der Grund für sogenanntes Mobbing.
Um dies zu kapieren braucht es auch keine Berater, sondern ein Minimum an Verstand. Gerade diese göttliche Gabe ist halt heute in der Welt der übertriebenen, öffentlichen Assistenz durch alle möglichen Therapeuten flächig Mangelware geworden - aber man macht weiter alles um Menschen als lebensunfähige Sklaven heranzuzüchten. Manche merken den Braten und bringen sich um...


 



Zahnarzt - baaaaaaf!
                                                                                             18.10.12

eute beginnt die seit langem wieder grössere Baustelle beim Zahnarzt: Ein Krone soll ausgewechselt werden. Ich habe es fertig gebracht bis heute alle meine Beisserchen zu konservieren. Nun ist 'Dent 27' dran, denn die uralte Goldkrone ist wacklig geworden.

Vielleicht wäre dem anders als mit einer neuen teuren Krone beizukommen, aber meine Zähne waren mir immer sehr wichtig. Zuviele meiner Bekannten haben ständigen Kummer mit ihrem Gebiss und dies will ich mit allen Mitteln verhindern! Schöne Zähne sind eine Visitenkarte und gehören dazu auch zum 'Kapital Mundwerk'



Barzahlung ist jetzt Geldwäsche!                                                               17.10.12

Knapp drei Jahre ist es damals gegangen, bis wir in die Schusslinie der Agenten des Fiskus in Frankreich geraten sind. Wer im schönsten Land Europas die 'Zeichen des Reichtums' nicht verbergen kann, wir als eine Art Krimineller behandelt. Liebe Leser in Deutschland - dass es dort nicht viel besser ist, weiss ich natürlich!

Nun, ich wollte die Steuern für die Gesellschaft, der das Chateau gehört, bezahlen. Seit langem haben wir keine Konten mehr in Frankreich mehr, da diese gerne mal 'vorsorglich' unter einem Aufwand geplündert werden! Nun, ich komme also mit den paar Tausend Euronen an den Schalter, wie wir dies immer praktiziert haben. Nur mit Mühe konnte ich den Verantwortlichen der Inkasso-Behörde davon abbringen, die Kriminalbrigade gegen Geldwäscherei herkommen zu lassen - kein Witz!

Barzahlungen über dreitausend Euro sind in Frankreich nun verboten. Nun ist mir ein Licht aufgegangen: Die letzte Busse der Zollbehörden (wegen der Fliegerei) war genau dreitausend Euro - in bar zu bezahlen. Die haben also das Messer bis zum Anschlag reingelassen, gemäss ihren 'innoffiziellen' Weisungen. Aus Erfahrung von afrikanischen Ländern weiss ich, dass es immer besser ist bezahlen - immer, auch wenn die Forderung arbiträr, erpresserisch und rational wenig begründet ist. Dass Frankreich nun schon recht nahe an Afrika gerutscht ist, habe ich hier ja schon vor Jahren befürchtet. Nun, man muss damit leben.

Den Franzosen, welche hier leben, geht es noch viel beschissener. Wer reich ist und auch kann, haut ab!
 



Was, die Leute fühlen sich noch nicht verkauft?!                                 15.10.12

Dass die Massen immer noch das Gefühl haben dass es ihnen gut geht und dass sie in einer sicheren Welt mit Zukunft leben, ist eine der grossen Illusionen, welche die Massenmedien erhalten müssen. Die Medien, welche zu fast 90% in den Händen der Elite sind, derjenigen kleinen Gruppe, welche die Enteignung der Bürger weltweit erfolgreich vorantreibt!

Die sogenannten 99%, eben die dumm-naiven Michels, hoffen immer noch, dass es irgendwie weitergeht. Erst wenn sich die letzten Teichen aus dem Staub machen, wie dies jetzt in Griechenland, Spanien und Frankreich geschieht, machen sich einige langsam Sorgen. ARTE hat dazu eine Dokumentation: Kompliziert - aber lehrreich!

In Griechenland und Spanien ist dies nun am zusammenbrechen. Dafür baut man ein Feindbild auf: Die Deutschen! Ausgerechnet die Menschen, welche am härtesten arbeiten - notabene auch am längsten bis zur Pensionierung - und Europa finanzieren müssen, sind am Pranger. So lassen sich die Massen manipulieren - bis in den Krieg, der nicht mehr lange auf sich warten lässt. Ach ja, die bekannten, üblen Verschwörungstheorien! Nur für Spinner, oder nicht?! Lieber ein kluger Spinner als ein ewiger Loser, meine ich und ich jedenfalls bin gerüstet auf die meisten der Uebel, welche nun auf uns einbrechen werden
 



'Grand Beau' in Angers!                                                                                 14.10.12

Nach einer Reise von fast tausend Kilometern durch strömenden Regen können wir es nicht glauben: Strahlender Sonnenschein im westlichen Loiretal. Ich habe noch auf der Höhe von Tours, wo wir übernachteten, den Witz gemacht: In Angers ist es schön - aber natürlich nicht daran geglaubt, denn die Wettervorhersage war düster für ganz Europa und so war es auch!

Nur Freude: Auch sonst war alles in Ordnung. Die Anlage gepflegt, alle Systeme betriebsbereit und auch nichts aufgebrochen. Bei den Gaunern hat sich wohl rumgesprochen, dass wir selbst und die Nachbarn unterdessen alle bewaffnet sind...

Der Wahnsinnssprung aus dem All.

Wir verfolgten noch den Absprung von Felix Baumgartner aus dem 'Weltall'. Danke für die Spannung! Ich habe ja auch einige Dinge gewagt, welche einfach an der Grenze der Vernunft sind und trotz guter Vorbereitung das Risiko des Unbekannten in sich tragen - zum Beispiel die erste Landung mit einer schweren Zweimot hier in Soulaire. Nach den Handbüchern 'sollte' es gehen, die Versuche in Perpignan waren eine Bestätigung der Machbarkeit und trotzdem bleibt die Unbekannte ob dann alles 100% klappen wird. Es war ja kann möglich, allerdings nun mit der nötigen Konzentration und Disziplin - wie immer, wenn es darauf ankommt.

Voallem darum waren die letzten Sekunden vor dem Absprung des Oesterreichers für mich sowas wie ein 'Revival' meiner eignen Exploits - sehr emotional und jede Sekunde nachvollziehbar. Nochmals Gratulation!
 



Zurück in Zürich: Kultur- und Wetterschock.                                       11.10.12

Das mit dem miesen Wetter wusste ich ja. Ist ja auch Herbst und sonst hätte man ja einen Grund weniger nach Florida zu fliegen...

Nun, die Laune war schon auf dem Flug im Eimer. Ein paar zugedröhnte, nervöse Freaks aus Zürich, nicht viel jünger als ich, unterhielten sich in Bühnenlautstärke und rannten während Stunden hyperaktiv die Gangway hin und her. It was horrible - everybody was forced to follow their shitty conversation - a nightmare! Die waren wohl auf Entzug oder noch 'zu' und meinten es nicht böse. Die Hostessen schickten sie zwar immer wieder auf ihre Plätze, aber es nützte nichts! Nun sind mir ein paar unerzogene Gofen lieber als solche Alt-Punks mit ihren ausgehöhlten Kifferhirnen, die von Gigs und Great Events quatschen und die anderen Fluggäste damit quälen. Aber die waren so high, die haben ihr Verhalten wohl gar nicht mehr checken können!

Zürich, bester Flughafen? Was für ein Chaos!

Dreimal auf dem Weg nach draussen muss man durch Provisorien und einmal tropft mir sogar Wasser ins Gesicht - nein, es war wirklich nur Wasser! Und dann die armen Raucher! Es stinkt mächtig von überall her. Einige Süchtige flüchten sofort noch am Gate und vor dem Zoll in ein Fumoir, nobel als 'Camel' Smoke Lounge aufgebretzelt - die armen Schweine. Aehnlich idiotischer Roboter ziehen sie wie die Irren an ihren Glimmstengeln und glotzen müde auf den verregneten Tarmac. Ein Bild der Lächerlichkeit von Abhängigen.

Auf den Zug musste ich fast dreiviertel Stunden warten und habe dann aber im Caffetino, oder wie das heisst, eine lustige 'Encounter' beobachten können. Ein sogenanntes Callgirl erwartete ihren 'Gast', einen fetten Amerikaner und tat so, wie wenn sie sich schon lange kennen würden. Sie holte ihm Kaffee und Croissants, blätterte in 'Akten'. Er steckte dem Girl eine Mappe zu und guckte mich an - wie viel wohl drin war? Zwei Mille?! Ich grinste und er war sehr betreten.

Spielverderber! Ja das wollte ich ja auch nicht - ich habe wohl einfach etwas blöd ob dem Schauspiel gelacht. Aber was für ein Bild am frühen Morgen: Der dicke, alte Ami in ausgelatschten Schuhen und die Top-Nutte. Gemietet  für ein paar Tage in Zürich -  auf der  Flugplatzbaustelle. Habt Spass ihr zwei, denn das Leben ist kurz (vor allem für Uebergewichtige) und ich erzähls der Alten in Philadelphia bestimmt nicht!

Na ja, später bin ich gut 'zu Hause' angekommen und nicht mal mehr müde. Nein, die volle Tatkraft ist da. Meine Erholung in den USA war richtig gut. Etwas zuviel Post erwartet mich und auch verdammt hohe Rechnungen fürs Chateau! Der Umverteiler Hollande lässt es mit 40% Aufschlag auf der 'Taxe fonciere' richtig krachen. Was solls - la vie est cher et ainsi va le monde.
 



Ich freue mich nun auf Frankreich.                                                            10.10.12

Vor der Abflug kommt noch die Abschiedstour. Ich treffe mich regelmässig im Starbucks (obwohl Mc Donalds ja neu auch guten Kaffee hat) für einen kurzen Schwatz mit Bekannten. Ein paar Minuten Smalltalk am morgen. Aktuell sind die Amis sogar an Politik interessiert und wollen wählen gehen. Na ja, viel Spass ihr Patrioten - ändern wird sich eh nichts...

Florida ist zwar Tropenzone, aber für die Motorhomes eben auch etwas beschwerlich. Die Luft ist feucht und die Hitze gewaltig. Das Armaturenbrett kann schon mal gegen den Siedepunkt heiss werden und darum ist Sorgfalt beim 'Storage' angesagt.

Das Ding hat drei riesige Batterien, die hänge ich jetzt jeweils ab. Auch die Vorhänge werden gezogen - aber dann reichts. Besser wäre es, den ganzen Bus abzudecken - dafür gibt es riesige 'Covers' und die schützen auch den Lack und die Reifen vor der Sonne. Aber dazu braucht man ein Gerüst und mindestens einen Helfer.

Die Frontpartie allerdings hat ein wenig gelitten und polieren hält auch nicht lange. Nun will ich den Bug neu lackierien lassen und auch beim Design ein wenig nachhelfen. Das ist eben schön in Amerika: Man kennt sich und alle wollen einen 'Deal' machen. Für die Batterien eines 'just 2 miles on your right', der 'Locksmith' ist 5 Meilen weiter und die Lackiererei 'across the road'. Alle 'are very good friends and cheap'. Natürlich wollen die einen Ausländer aufs Kreuz legen, aber mit mir kommen sie dann schon auf den Boden der Realität, denn dummerweise für die 'Crooks' verstehe ich ein wenig zuviel von der Materie. Ok, dann - sie schicken mit eine 'quote' per email, das ist ein Kostenvoranschlag. Dann klappts auch. Dass ich mein Zeugs auch bezahle, hat sich in den paar Jahren herumgesprochen. Ja, ich gelte wohl als Pedant (in amerikanischen Augen, wohlverstanden!) aber die nehme ich als Kompliment.

Mit der Limo zum Airport.

Der Boss der Autofinanzierungsbude, der die Finger in meinem Kauf hatte, überrascht mich mit einer Limousine. Warum nicht, nach all den Strapazen der letzten Tage. Immerhin bin ich wieder mehr als Tausend Meilen gefahren - der Sprit ist billig. Für 300 Dollar kriegt man mehr als dreihundert Liter - dies in etwa habe ich verbraten.

Der Fahrer aus Puerto Rico fährt sehr 'smooth and silk' - der kann verwöhnte Gäste kutschieren und hat auch ein perfektes Benehmen. Koffer tragen, Türen aufhalten und sich immer nach dem Befinden (Klima, Radio, Getränke etc.) des Gastes erkundigen. Auch den richtigen Gate findet er sofort unter vierzig Stück auf zwei Terminals. Der Mann ist kompetent und gefällt mir.
 


Allen noch mal 'So long' sagen...                                                                 09.10.12

Im Moment stehe ich auf Clermont und hänge hier rum - mit Ausflügen nach Tampa oder
St. Petersburg. Die Gegend entlang des Highway 50 (von Ost nach West) ist eine für Zentralflorida typische Gegend - etwas hügelig und mit ziemlich viel Wald. Die Riesenpfütze, welche grösser als ein Bundesland in Deutschland ist, nennt sich Okeechobee-See, liegt aber in der Pampa - oder im Swamp, wie man dies hier nennt. Krokodile und andere Viecher zu hauf, auch auf der Strasse - aber sonst ist nichts zu sehen. Doch, eines der grössten Gefängnisse von Amerika nahe der Stadt Arcadia, aber das ist ja eher was trauriges. Die 'Chain-Men' - wie zu Ben Hurs Zeiten mit Ketten aneinander gefesselt, sind in ihren knallorangen Babyanzügen mit Mäharbeiten entlang der Strassen beschäftigt. Die arbeiten wirklich hart unter der prallen Sonne - meistens sind es Schwarze.

Viel friedlicher und äusserst belebt - der Apopka-Lake.

Bekannt ist er durch die Sonnenuntergänge. Es hat hier auch einen wunderschönen, alten Park - gerade richtig in der Grösse, um eine Stunde im Schatten der Bäume zu verbringen. Dann lockt der enorme, schön angelegte Parkplatz für Motorhomes direkt am See. Da bin ich oft, auch manchmal alleine.

Um den Sunset zu bestaunen kommen zwar immer viele Leute, mit Autos und Harleys. Dann schwatzt man über die Vehikel und ein bisschen über das Leben. Einmal habe ich einen Mann, ein grosser Bauunternehmer kennengelernt, der hat einen autistischen Sohn. Man sieht ihm nichts an - bis man mit ihm sprechen möchte - aber der war wie in Trance! Dies war eindrücklich, aber wie der Vater mit ihm dann sehr bestimmt umging, vergesse ich nie. Mensch, wenn die sowas passiert. Verrückte Sache, dieser Autismus und gar nicht so originell wie im Film mit Dustin Hoffman...

Mit der Sonne sind die dann auch weg, der Magnolia-Park macht zu und dann ist man alleine. Mücken hat es keine mehr und so kann man auch hier mal die Einsamkeit geniessen. Noch zwei Tage und dann kommt der erwartete Schock: Zwanzig Grad kälter und die bedrückten Bürger aus dem französischen Nachbarsland. Ja, die Gallier haben nichts mehr zu lachen!

 



Rumhängen, geniessen und einfach staunen!                                 08.10.12

Florida ist eigentlich völlig banal und ich kenne diese tropische 'Peninsula' nun auch auswendig. Natürlich würde ich auch gerne mal wieder durch Mexico oder Brasilien fahren - aber dies ist mir einfach zu gefährlich, zu dreckig und zu kompliziert.

Florida ist Amerika. Die gleichen breiten Strassen, kongruenten Restaurants, riesigen Supermarkets und hier in Central-Florida auch die gleichen Menschen wie in Ohia oder Kalifornien. Da kann man richtig planen und unangenehme Ueberraschungen halten sich in Grenzen. Abenteuer habe ich ja mehr erlebt als andere Menschen in zehn Leben - es reicht!

Nun also fahre ich von einer 'Ecke' zur anderen, ohne dieses Mal den Staat zu verlassen und verbringe meine Zeit in Malls, kleinen Läden und dem klimatisierten Motorhome. Schon am zweiten Tag hier 'switcht' man als alter 'Amerikaner' auf die Lebensweise hier. Grosszügig, indifferent und fröhlich ist die Stimmung.

Wie beim Frauentausch - zweimal hingucken...

... und dreimal testen! Die grossen Wohnmobile verkaufen sich seit ein paar Jahren schlecht. So haben alle 'Offers' und Show-Angebote mit bis zu vierzig Prozent Rabatt - auch für 2013-Modelle. Da schaut man schon mal hin und ich mache gerne 'Checkrides'. Letztes Mal war ich mit einem 34-Tonnen-Dreiachser unterwegs - fast vierzehn Meter lang...

Aber die Dinger haben keinen intelligenten Innenausbau wie der 'Georgie' - darum habe ich ihn ja gekauft. Es wird einfach Platz verschwendet und dies rächt sich dann beim Rangieren und auf engen Strassen. Ja, von diesen Gassen gibt es auch in den USA genug!



Kachelbuch - fast 400 Seiten banale Scheisse!
                             07.10.12

Wer erinnert sich nicht an die Show-Verhaftung des Kachelmanns, als er aus Kanada zurückkam?! Ich habe nie verstanden, warum der sich nicht richtig gewehrt hat - das ist das einzige Bemerkenswerte an diesem unglaublichen Fall. Dass die Anschuldigung mindestens massiv übertrieben daherkam, war ja von Anfang an klar - warum hat er nicht sofort geklagt?!

Nun kommt also sein 'Rundumschlag' - in
Form eines Buches. Warum müssen soviele Versager ein Buch über ihre persönliche Lebens-Scheisse schreiben?! Ob die Wulffin, Loddar oder eben der Kachelmann - alle versuchen ihre Ansicht der Dinge, die wohl kaum jemand echt interessiert, an den dummen, neugierigen Käufer zu bringen. Das soll Kohle bringen - aber auch dies misslingt! Wer will schon mit dem 'Kachelmann-Schunken' im Flugzeug sitzen.

Seine Schreibe hätte höchstens eine Chance gehabt, wenn er seine abartigen Sexualpraktiken (im Stil von 'Feuchtgebiete') detailliert hätte. Ein Perverser zum Anfassen, das fehlt uns ja noch...
 



Daytona Beach: Wo Amerika noch spürbar ist.                                    07.10.12

Die zahlreichen McDonalds sind hier noch ein wenig altmodisch, mit Blechstühlen aus den Achzigern und viel Plastik. Der kilometerlange, weisse Strand nennt sich 'Americas most famous 'Beach' und ist befahrbar, auch für Motorhomes, sofern sie nicht länger als 35 Fuss sind. Das ist auch ziemlich einmalig, denke ich.

Bekannt ist der Shore-Drive, die A1A, welcher durch einem Meerarm von der Halbinsel Florida getrennt ist und über mehrere Brücken erreicht werden kann. Jetzt ist hier viel Platz und trotzdem überhaupt nicht tote Hose. Interessant ist auch der Mix der Menschen - so quer durch alle Generationen mit vielen fröhlichen Familien aus dem Norden. Sarasota am Golf von Mexico ist zwar gepflegter, aber überaltert und wirklich ein Museum. West Palm Beach ist mir zu heiss und in Miami mit der schwarzen Menscheninvasion und dem Drogensumpf kann sich wohl nur ein Boris Becker wohl fühlen.
 



Stop dreaming - start riding.                                                                        05.10.12

Dieser weise Spruch steht an der Autobahn in Orlando, dort wo wir letzten Sommer die Harley mieteten. Eigentlich kann dieser Spruch, ein wenig gewandelt, meine Lebens-Devise sein.

Ich bin nun wieder voll auf das Mickey-Mouse-Land eingestellt und heute morgen unter der Dusche musste ich mich schon fast beherrschen um nicht ein Lied anzustimmen - so gross war die Freude auf die unbeschwerten Tag hier.

Ich habe heute was ganz besonderes vor - aber das hängt von einem Businessfreund ab. Es geht um den Besuch einer Dealer-Auction, bei der zivile Personen nicht zugelassen sind. Er will versuchen, mich als 'Accompagned Driver' oder sowas reinzuschleusen, damit ich einen Badge erhalten werde.

Im übrigen hatten wir gestern nacht ein grosses Unwetter, wirklich eindrucksvoll. Zeitweise blitzte es so unterbrochen, dass die Umgebung trotz der vielen Strassenlampen und Leuchtreklamen ganz hell erleuchtet wurde und zwar in einem Licht ähnlich einer LED-Beleuchtung. Ich sass im Bus und betrachtete das Schauspiel - nein, nicht bei einem Glas Wein wie in Frankreich - hier ist Diet-Coke das Leibgetränk!

Heute morgen ist es wieder ganz anders. Etwas Dunst und Nebel wird schnell von der strahlenden Sonne vertrieben. Die Temperatur ist in der Nacht auf 26 Grand gesunken - und die werden nach den 40 Grad von gestern schon bald als kühl empfunden.

Yeah, stop dreaming? I never did - what a life!
 



Migros bringt Banago in Neuauflage.                                                            04.10.12

Irgendwie im Hinterkopf ist uns ja der Name noch bekannt. Banago hat irgendwie mit Globi und 'Zaun'-Kaffee zu tun. Einfach Jahrzehnte her, von damals, als die Werbung noch in ihren Kinderschuhen steckte.

Die Verpackung mit dem 'Schwarzen' (siehe Bild links) dürfte allerdings wegen Rassismusverdacht nicht so bleiben, oder? Ich lach mich tot!

Nun ist offensichtlich der Schweizer Grosshändler par excellence, die Migros Genossenschaft auf die Idee gekommen, Banago neu zu lancieren - auf dass dicke Kinder noch dicker werden. Naja, an erster Stelle steht heute nur der Profit und nicht etwa die Gesundheit der Menschen.

Ovomaltine und Banago waren vor Jahren vielleicht ganz nützlich, weil die Ernährung von Kindern vielfach etwas dürftig war. Heute im Zeitalter der 'Friandises', der Mars-Riegel und den vielen anderen Süssigkeiten, welche immer offen daliegen, sollte man Banago für die Kinder von Sennen reservieren. Dort oben, wo Süssigkeiten nicht überall herumliegen, ist frische Milch mit Banago angebracht
 



Die 'Floridianer' haben mich schon wieder 'gefangen'.                     03.10.12

Keiner zwang mich nach Florida zu fliegen und über die Hitze hier zu jammern liegt mir eh fern. Nun, vom kühlen Herbstwetter in der Schweiz in die 40-Grad-Hitze von Central Florida ist immer eindrücklich. Aber nicht auszuhalten, wenn nur eine Klimaanlage im Coach läuft! Hotelnächte sind nur eine schlechte Alternative in den Not.

Also los - down zu Power South - dem grossen Unterhaltsbetrieb hier für Motorhomes. Ich kriege einen Termin für Morgen in der Früh und einen Abstellplatz mit 30 Ampere-Anschluss für die Nacht. So verwöhnt werden hier in Amerika die 'Customers', eben Kunden und nicht Bittsteller.

Eigentlich habe ich morgen in Lakeland einen Freund besuchen wollen - aber ohne die zwei grossen Klimaanlagen geht nichts bei mir. Der On-Board-Generator springt zwar an, aber nach einer Minute ist Schluss. Müde nach dem Jet-Lag ist dies schon eine grosse Enttäuschung...

Wie die glücklichen Zufälle bei mir oft so spielen, kommt ein 'fliegender Mechaniker' gefahren und kein Witz - er kriegt alles wieder hin. Aber er will cash! Hab ich nicht. Die Sekretärin macht ihm einen persönlichen Check - so viel Vertrauen schmeichelt - und ich muss nun Cash-Advance organisieren und dies zu regeln. Ingendwie kriege ich die Probleme immer hin und das gibt dann die ewig gute Laune!
 



Kein Bock auf Amerika - aber das wird schon werden.                     02.10.12

Nicht dass ich befürchte, von Aerger erwartet zu werden - aber die häufige Reisen in den letzten Monaten waren einfach zu viele. So sind es gemischte Gefühle auf dieser herbstlichen Atlantiküberquerung: Einerseits freue ich mich auf ein paar Tage mit mir ganz alleine in der bekannten Umgebung Amerikas. Das tagelange Rumstreifen in den Shoppingmalls und die Sonne Floridas sind besser als im Nebel im Büro zu hocken. Auf der anderen Seite habe ich Europa Bauvorhaben, grössere Unterhaltsarbeiten an den Flugzeugen und personelle, administrative Dinge offen. Mich davon zu entfernen, stresst mich. Burnout ist noch lange nicht in Sicht! (Grins!)

Ich habe in der Boeing 767 die Reihe vier erwischt und daher genügend Raum. Ich fliege kaum mehr Business-Klasse seit man keinen Zeit- und Presigegewinn mehr hat. Früher, vor der WTC-Show war das anders, da kam man als Upperclass-FlugGAST jeweils in letzter Minute - das war fast Pflicht! Man stellte sich (vor allem in den USA und Japan) auch gegenseitig vor und wechselte ein paar Ansichten mit den anderen Passagieren. Manchmal waren dies gute Bekanntschaften und Business florierte. Mensch, hatte ich ein Leben! Na ja, mit der 'Demokratisierung' ist halt der Mc-Donalds-Stil auch in den Lüften eingezogen!
 



Distanz zum verfallenden Europa.
                                                              01.10.12

Die ersten Oktobertage verbringe ich wieder im geliebten Florida. Morgen bin ich wieder in Orlando. Der Sommer ist anders gelaufen, als ich mir vorgestellt hatte, denn eigentlich war eine Rundreise in den Weste der USA' vorgesehen.

Wir haben uns aber kurzfristig entschlossen, die '
Nordtour' zu machen - aus heutiger Sicht die perfekte Entscheidung. Die zwölf Länder nacheinander zu erleben, deren krassen Unterschiede demonstriert zu kriegen, war ein grosses Erlebnis und auch ein richtiger Schock. Geeintes Europa - vergiss es! Ohne Krieg wird dies nicht gehen und darauf stelle ich mich ein.

 


Dieser Monat wird happig - Schluss mit dem schönen Sommer, in jeder Hinsicht. Aber ich bin ja wieder richtig am Gasgeben - das kann ich am besten! Niemals zurückschauen - und ja nichts verpassen!

Aviation: Beide Cessnas stehen vor der Jahreskontrolle und die Robin ist seit einem Jahr überfällig und steht im teuren Hangar des Unterhaltsbetriebes. Es sind auch wieder tüchtige Investitionen fällig und das kostet! Rational gesehen ein Blödsinn, drei Flugzeuge zu betreiben - ich weiss. Aber es gehört zu mir...

Die ersten Tage des Monats verbringe ich wieder in Florida und ich habe vorgesorgt, dass hier in Good Old Europa auch alles läuft. In den USA stehe ich nun vor der Entscheidung, ob ich das Motorhome verkaufen soll. Der Wert verringert sich natürlich mit jedem Jahr - aber was ist der 'Wert' und was macht das aus?! 'Georgie' ist uns ans Herz gewachsen und die grosse Tour in den Westen ist auch noch nicht abgehakt.

Gegen Ende Monat kommt wohl die Baubewilligung für meine 'Extension' in der Schweiz und die will ich vor dem Winter auch fertighaben. Im Chateau ist auch noch einiges geplant und ich rede sogar noch von einem weiteren Haus in Spanien. Besitz ist bekanntlich eine Last, aber man lebt bekanntlich nur einmal!
 

 

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