:: Gregor Fischer ::

  HOME     MY BLOG    LIFE IS LIFE   TRAVELING   THE ARCHIVE   english   français    EMAIL  




Motorsport?
Was great!





 

Vielleicht noch mal sporadisch...                                                            03.01.13

Ja, die Zeiten ändern sich. Motorsport ist zwar noch bei vielen Menschen populär aber bei den jüngeren Leuten haftet ihm etwas fast Unanständiges an. Verschwendung von Ressourcen, Lärm und Dekadenz der Reichen sind Attribute welche schaden. Nachhaltigkeit ist Trumpf und Traum und da kann der Motorsport wenig beitragen. Leider. Nun, ich bin auch in die Jahre gekommen - aber Racing war grossartig! Ich bin nun Mitglied im
Club des Pilotes in Le Mans und war an den Rennen im letzten Jahr wenigstens als Zuschauer dabei. Werde ich je noch einmal als Konkurrent fahren? Das wäre dann das Comeback vom Comeback. Vielleicht in der Le Mans Classic oder einigen Rallies. Wir werden sehen, was für Gelegenheiten sich noch bieten.

Meine glorreichen Zeiten liegen ja einige Jahre zurück. Nachdem ich eine erste Saison mit Motocross-Maschinen hinter mich gebracht hatte, ging es rapide auf vier Rädern voran. Erste Bergrennen, dann Rundrennen auf Porsche, Lotus und Lola brachten mir viele Erfolge.

Auch eine Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans - der Traum jedes Fahrers - war mir vergönnt, leider ohne das Ziel zu sehen. Das war der Stage ONE in meiner damaligen semiprofessinellen Rennfahrerkarriere, ein Höhepunkt in meinem rasanten Leben.


Das erfolgsversprechende Comeback.


2003 offerierte mir Didier Bonnet eine Teilnahme am letzten Lauf der französischen Rundstreckenmeisterschaft. Er plante, ein neues Fahrzeug in der Le-Mans-Series einzusetzen. Seine Krankheit und unterdessen sogar sein Ableben machten einen Strich durch diese Option. Dass Rennfieber hatte mich aber wieder gepackt und so kaufte ich einen PRC-Rennsportwagen und fuhr in den nächsten Jahren die SCC-Meisterschaft. Der Plan, ein Come-Back in Le Mans auf einem Courage LMP2 im Jahre 2007 zu erleben, zerschlug sich.
Bei meinem Wiedereinstieg (Comeback) vor sieben Jahren ging es ursprünglich vor allem darum, zu checken, ob ich wirklich noch fähig wäre, nochmal bei den
24 Stunden von Le Mans anzutreten. Das Budget dafür hatte ich ja. Um ein entsprechend hubraumstarkes Fahrzeug effizient einzusetzen, hat sich die Sportscar-Meisterschaft der SCC angeboten.

Erfolge in den Interseries und der SCC. 

Zwar werden in der SCC und der Interserie nur Sprint-Rennen ausgetragen - aber um die fahrerischen Fähigkeiten auszuloten, sind die ganz gut geeignet. Es hat sich dann aber gezeigt, dass die physische Form und die gefahrenen Rundenzeiten absolut ausreichen und ich habe dann auch die entsprechenden Lizenz (wieder) erworben.

Den Anlauf bei Courage-Racing 2007 hat sich dann aber als nicht realisierbar erwiesen - heute gibt es die Bude gar nicht mehr. Die Hürden sind heute zu hoch, in jeder Hinsicht.
Aus einem 24 H-Le Mans-Start wird wohl aber in diesem Leben nichts mehr!

 


 

Was bleibt nun vom 'Racing-Comeback'?                                12.05.11

Ein sogenannter Gentlemen-Driver macht sich den Spass, mit in der Regel älteren 'Classic-Cars' an Wochenenden auf Rennstrecken 'um die Wette' zu fahren. Finanziell aufwendig, vom Publikum heiss geliebt - aber ohne sportlichen Wert. Auch die Cup-Anlässe gehören in diese Kathegorie und sind vielleicht die Rennzukunft überhaupt. Sobald die Sponsoren weg sind, ist auch Schluss mit 'Profis'.

Dann gibt es natürlich die guten 'Amateure' - Fahrer meist jüngeren Alters, welche aber wissen sollten, dass auch sie auf ewig 'Paydrivers' bleiben werden. Im Unterschied zu den 'Gentlemens' nehmen diese die Sache sehr ernst und sind meistens auch gut trainiert.

Teilweise sind Amateure auch wirklich hoch talentiert und auch so schnell wie die Profis. Autorennfahren hat halt immer sehr viel Geld gekostet und nur mit Talent kommt keiner weiter - das weiss ich aus Erfahrung.  Ein wirklich schlimmer Unfall ist mir bis eute erspart geblieben - Glück oder Zufall?  Nun, ich habe mich entschlossen, vorläufig nicht mehr nachzuschauen, wieviel Rennglück noch im Scheckbuch vorhanden ist!

Apropos Training - dieses fehlt mir am meisten...

Mein 'Comeback' nach Jahrzehnten der 'Abstinenz' war ja vor sieben Jahren anlässlich der französischen Sportwagenmeisterschaft auf dem Debora LMP2. Wir erkannten, dass mein Potenzial noch sehr gut war und die Möglichkeit, Langstreckenrennen zu fahren, war da

Ich investierte massiv vor allem in meine körperliche Kondition mit Radfahren, Joggen und Schwimmen - was mich dann bis an den Marathon von Paris brachte

Fast zehn Kilos abzunehmen und auf eine Leistung zu kommen, welche mit Dreissigjährigen konkurrieren kann, ist an sich schon ein tolles Erlebnis! Dass auch die Resultate in den Rennen stimmten, machte den Aufwand zusätzlich zu einem echten Investment und erreichten Ziel.

Trotzdem ist jetzt vorläufig Schluss - ich habe ganz einfach zuviel andere Jobs am Hals. Um ganz ehrlich zu sein - die etwas vernachlässigte Kondition und fast zehn zusätzliche Jährchen machen sich ja auch bemerkbar. Immerhin ziert vorläufig ein Teil der Obago-PRC-Karosse eine Wand im meinem Büro. Ausserdem schliesse ich nicht aus, nochmal ein Comeback zu riskieren - sobald sich eine wirkliche Gelegenheit bietet...



Die Zeit des Obago-PRC ist abgelaufen!                                                       06.05.11

Abschied nehmen ist immer traurig - vor allem wenn es um Dinge geht, welche einem sehr am Herzen liegen. Sechs Saisons hat es gedauert!

Heute ist der 'mein' PRC, das Trophysieger-Auto der SCC von letztem Jahr aufgeladen worden. Destination neuer Fahrer und neue Aufgaben.

Ich habe nach dem leichten Crash in 'Hock' lange an der Entscheidung herumgemacht - neues Auto, reparieren oder veräussern.
Mit all den Projekten, die für dieses Jahr anstehen, ist die vorläufige Aufgabe des Rennsports für mich naheliegend. Vielleicht liegen ein paar Einsätze als Gastfahrer drin - auf jeden Fall ist ein Comeback vom Comeback nicht ausgeschlossen. Racing was fun - anytime!

 


 

Hock: Ausser Spesen nichts gewesen!                                                                13.10.10

Um es kurz zu machen: Der Einsatz in Hockenheim war ein Flop und dies mit einer ganz bemerkenswerter Ursache: Ich beschädigte nämlich bei der engen Durchfahrt von den Boxen zum Fahrerlager an einem  -Betonklotz, den ich nicht sehen konnte, die vordere linke Aufhängung dermassen, dass an eine schnelle Reparatur nicht zu denken war. Irgendwie war es mir fast egal - ich bin des Racings etwas müde...

Dieses Malheur nach einer Qualifikation, die wenig hervorbrachte: Ganze fünf Sekunden schlechter als vor zwei Monaten spulte ich meine Runden ab. Irgendwas war faul mit den Hinterreifen, die Bremsscheibe hatte sich im freien Training gelöst und ich war unsicher und wenig motiviert. Das erste Mal ertappte ich mich dabei, dass ich mir die Sturzräume auf der Strecke anschaute. So kann nichts Gutes rauskommen!

Wir packten dann zusammen und damit ist die Saison 2010 gelaufen. Immerhin, das erste Mal hatte ich Bremsen, die kaum nachliessen - die neue Belüftung hat sich bewährt. Aus diesem Grund ist es noch bedauerlicher, dass ich das Rennen nicht fahren konnte...


 

Vor dem letzten Rennen der Saison.                                                                                 07.10.10

Vorbereitet waren wir noch nie so gut. Aber es sind auch Aenderungen (Bremskühlung, Fronthaube, Sitz, Batteriebefestigung etc.) gemacht worden, welche naturgemäss Potential für Ueberraschungen bergen. Morgen gehts in die Qualifikationen. Ich versuche, mich nicht unter Druck zu setzen, möchte aber gerne eine gute Zeit in die Bahn von Hockenheim legen.

Das Wetter scheint mitzuspielen. Dies war ja nicht immer so - am letzten Rennen in Monza war es kalt und regnerisch und ich habe wieder auf die Teilnahme verzichtet.

Wenn man nicht an der Spitze einer Meisterschaft fahren kann - und dies ist mit meinem PRC nicht mehr möglich - soll der Spass über den Ehrgeiz dominieren!

Im Regen sind diese offenen Rennfahrzeuge sehr ungemütlich und wegen den breiten Reifen schwer beherrschbar. Der
Crash von Regal war der Beweis, wie man von Aquaplaning überrascht werden kann...

Geister-Rennen ohne Zuschauer...

Der Spass an Autorennen ist allerdings den meisten 'Ehemaligen' vergangen - sowohl Fahrern wie auch Zuschauern. Damit bin auch ich betroffen.

Irgendwie passen diese Rennsport-Anlässe nicht mehr in unsere Epoche. All die Propaganda gegen CO2-Ausstoss, die tägliche Berichterstattung über die Raser-Toten auf der Strasse und die flächigen Finanzprobleme machen Motorsport anrüchig.

Die Strukturen der ernstzunehmenden Meisterschaften gehen langsam auch vor die Hunde.

Es ist fraglich, ob gewisse Serien die nächste Saison überhaupt noch erleben. Die ehemals hochkarätige Schweizer Meisterschaft findet vielleicht nur noch auf Slalom- und Bergrennniveau statt. Ob ich selber noch weitermache, entscheide ich vor Ende Jahr.
 



SCC Dijon - einfach keine Lust mehr.                                                                                 04.09.10

Nicht dass ich den Bettel hingeschmissen hätte. Aber nachdem die Rennveranstaltungen nur noch als geschlossene Gesellschaft stattfinden und von den Medien praktisch totgeschwiegen werden, ist die Begeisterung schon massiv abgeklungen. Trotzdem freute ich mich auf Dijon, nachdem ich in Most vor einer Woche nicht angetreten war.

Dijon ist eine feste Grösse im Programm und mir ist die Strecke ja seit dreissig Jahren bekannt. Das Wetter spielte mit einem traumhaften Herbsttag mit, unser PRC war rennbereit und alles sollte gut werden...

Eben nicht!
Da die Quali erst auf 15 Uhr angesetzt war, habe ich spekuliert, erst am Morgen anzufahren. Vier Stunden Fahrzeit - kein Problem. Die Mechaniker sollten unabhängig von München im Privatwagen anreisen.

Ich rolle also mit dem Transporter gegen 12 Uhr an. Mittlerweile bin ich ja aus Not am Mann auch noch Truckdriver geworden. Aber dann: DAS Chaos im Fahrerlager für die Spätankömmlinge. Jeder hat sich am Vorabend den Platz genommen, der ihm passte.

Ich beschliesse, auf die Mechaniker zu warten, abladen kann ich ja nicht alleine. Die allerdings hatten sich massiv verfahren und so verstrich die Zeit. Als ich den ersten SCC-Offiziellen begrüsse, schaut der mich an und sagt 'Hast du es mitgekriegt mit der
Sabrina Hungerbühler?' Sie hat einen Abflug gemacht und wurde in die Klinik überflogen. Die Stimmung ist futsch - verhext.

 


First Time ever: NO GO!

Als Standplatz blieb uns eine Position abseits des Paddocks ohne Strom - undenkbar!  Die Quali stand nun kurz bevor und wir hatten noch nicht einmal abgeladen! Nun wurde alles kritisch, ich fürchtete, dass unser Einsatz  nur nur noch eine blamable Vorstellung werden konnte. Die Veranstalter, ohnehin keine sehr fröhliche Truppe, waren wohl auch durch den Unfall von Sabrina geschockt und nicht in der Lage, uns eine adäquate, schnelle Lösung zu bieten.
Scheiss-Stimmung!

Ich entschloss mich spontan, dem Elend ein Ende zu bereiten und verkündete: 'Wir lassen es für heute. Sorry, ich bezahle euch und wir fahren nach Hause. Unter solchem Stress bin ich noch nie gefahren und werde es auch nicht tun. Wenn zuviel Dinge schlecht laufen, muss man nichts erzwingen wollen'. Ende der Durchsage!


Man vergisst manchmal, welche Strecken für die Anfahrt auf die Circuits zurückgelegt werden. Das können für ein Wochenende mehrere tausend Kilometer sein. Unser DAF-Transporter ist jetzt auch schon drei Jahre im Einsatz und ausser dem kostspieligen Ersatz praktisch aller Gelenke und Schubstangen im Lenkbereich hat es sich bestens bewährt.

Vielleicht ist es die Hitze - aber nun zeigt er ein neue Macken! Die Anschlüsse um den Diesel-Filter lecken, die Rücklaufleitungen sind auch morsch und die Druckluft-Höhenverstellung der Brücke hat sich kürzlich auch abgemeldet.
Wir starten nicht.

Die ganze Mängelliste wird nun nächste Woche von der Fachwerkstätte repariert. Das Liegenbleiben auf der Anfahrt zum Rennen wäre ein Desaster und so was ist uns glücklicherweise bis dato noch nie passiert!



 Mein Lieblingsrennen in Most (CZ)
                                                                                   
26.07.10

Natürlich ist der Weg weit - besonders, wenn sich der Transporter in Westfrankreich befindet. Der SCC-Lauf anlässlich des Truck-GP in Most, nahe Prag, ist jedoch DER Anlass der Saison.

Während sich 'Meisterschaften' wie die SCC, die Interserie und sogar die VdeV in Frankreich in fast privatem Rahmen - das heisst praktisch ohne Zuschauer - abspielen, kommen jeweils zum tschechischen Lauf des Truck Championships Tausende von Zuschauern. Lastwagenrennen sind was besonderes und auch die Haltung in Bezug auf den Motorsport ist in diesem Land mehrheitlich positiv!

Die Strecke liegt meinem PRC S97 auch einigermassen - denn das Handicap des handgeschalteten 5-Gang-Getriebes fällt hier weniger ins Gewicht. Auch bin ich mir sicher, dass dieses SCC-Rennen in Most wahrscheinlich die letzte Teilnahme für meinen alten PRC in Most bedeutet. Falls ich nächstes Jahr noch in der SCC weitermache, werde ich dies mit einem konkurrenzfähigen Auto tun. Sicher ist, dass sich im für Sportprototypen für 2011 einiges tun wird - immer verausgesetzt, dass sich genügend Teilnehmer finden.


Sorgenkind Transporter...

Man vergisst manchmal, welche Strecken für die Anfahrt auf die Circuits zurückgelegt werden. Das können für ein Wochenende mehrere tausend Kilometer sein. Unser DAF-Transporter ist jetzt auch schon drei Jahre im Einsatz und ausser dem kostspieligen Ersatz praktisch aller Gelenke und Schubstangen im Lenkbereich hat es sich bestens bewährt.

Vielleicht ist es die Hitze - aber nun zeigt er ein neue Macken! Die Anschlüsse um den Diesel-Filter lecken, die Rücklaufleitungen sind auch morsch und die Druckluft-Höhenverstellung der Brücke hat sich kürzlich auch abgemeldet.

Die ganze Mängelliste wird nun nächste Woche von der Fachwerkstätte repariert. Das Liegenbleiben auf der Anfahrt zum Rennen wäre ein Desaster und sowas ist uns glücklicherweise bis dato noch nie passiert!



 Die 'SCC' wird zur Farce!
                                                                   
12.07.10

In Europa gibt es nur zwei Sportwagen-Serien für grosse Brummer, das heisst, Rennwagen mit Hubraum über 2 Liter: Die LMS der Le Mans -Organisatoren und die SCC des Walter Pedrazza.

Die beiden Veranstalter sind aber absolut nicht zu vergleichen, denn die LMS ist für Profis gedacht und die Teilnahme ist sehr selektiv.

Pedrazza, selber Hersteller von Sportwagen, hat sich aber in den letzen Jahren ein schönes Feld von treuen Amateuren zusammenstellen können. Auch ich fahre in der Serie mit - allerdings diese Saison auf ziemlich verlorenem Posten in Bezug auf die Gesamtwertung. Mein PRC S97 ist schlicht technisch zu veraltet, um vorne mitzufahren.

Allerdings gibt es eine Classic-Trophy (ich nenne es Rokoko-Cup) für die die Oldies-Renner, welche noch von Hand geschaltet werden müssen und mindestens zehn Jahre alt sind. Da bin ich eigentlich noch an erster Stelle - wenn auch ohne reale Konkurrenz.


Second Place is First Loser!

Für sämtliche SCC-Teilnehmer ist nichts mehr zu holen, denn der
TV-Präsentator Mitländer (hier sogar ein Video - Mitch gibt Gas!) auf seinem Norma-Nissan ist der Ueberflieger. Jedes Rennen hat er bisher gewonnen. Immer Trainingsbestzeit und schnellste Runde. Kein einziger Ausfall - totale Ueberlegenheit. 

Durch die absolute Dominanz hat diese 'Meisterschaft' jeden sportlichen Wert für die anderen Teilnehmer verloren. Wenn alle bereits vor der Halbsaison wissen, dass die Nicht-Norma-Fahrer nur um die saure Gurke kämpfen - quel honte!  Die Ueberlegenheit des Norma-Nissan ist total - die PRC sind weit langsamer, fallen häufig aus und ihre Fahrer treten teilweise gar nicht mehr zu den Rennen an.


Eine Meisterschaft (sie nennt sich Challenge) ohne Challengers?

Sicher, die Motivation für die Teilnehmer ist weg, unterdessen wahrscheinlich sogar für Seriensieger Mitländer. Vielleicht hat auch er sich das auch anders vorgestellt, als 'Champion' ohne Konkurrenz zu werden.



 Schon wieder Hock - diesmal aber richtig!
                                 03.07.10
 

Nach dem Desaster am SCC-Rennen (siehe unten) hatten wir die Chance, nochmals einen Anlauf in Hockenheim zu nehmen. Eigentlich eher ein Testlauf, denn in der Sportwagenkategorie der Interserie herrscht keine echte Konkurrenz. Aber wir hatten Verbesserungen angebracht und ich wollte die neue Crew einarbeiten.

Das Resultat liess sich sehen: Die Rundenzeiten von 1:40 min hätten vor einer Woche in der SCC noch in die ersten Fünf gereicht.

Dass ich bei einem Ueberholvorgang dann mit der 'DTM-Platte' - einem Hindernis - Bekanntschaft machte, kam die Haube teuer zu stehen. Trotzdem - der Einsatz hat sich gelohnt: Wir haben nun Vertrauen ins Team und freuen uns auf das Rennen des Jahres: Der Truck-GP in Most mit 'eingebetteter SCC'. Oba-
GO!

PS. Die Haube wird Wandschmuck - wir sind am überlegen, wie wir dies am besten machen...

 



 

 



 Das dritte Rennwochenende spielte in Hockenheim.
              28.05.10
 

Die Pedrazza-Truppe hat aufgerüstet. Payr und Hungerbühler tauchten in Hockenheim mit dem neuen PRC mit VW-Turbo-Motor auf. Mitländer allerdings mit dem total überlegenen Norma-Nissan und der hart fahrende Schweizer Küng mochten ihnen noch entfliehen. Der Bericht des Rennens hier bei gt-eins.de.

Ja, es war wirklich ein schönes Feld und das Wetter spielte mit. Dass mit Tony Sinclair wieder ein schneller Engländer dabei war und ein italienischer Luccini mitfuhr, machte die Appellation 'European' für diese letzte reine Sportwagenmeisterschaft wieder glaubwürdiger.

Natürlich ist mein Auto nicht mehr gesamtsiegfähig. Aber in der Classic-Trophy sieht es gut aus - vor allem wegen mangelnder Konkurrenz. Was für mich zählt, sind gute Quali-Zeiten und vor allem die Zielflagge zu sehen. Im zweiten Rennen habe ich den halben Unterboden verloren, aber ich rettete nicht nur meinen Platz ins Ziel, sondern fuhr die letzten Runden alle auf dem Niveau der Quali-Zeit (1:45 min.) - nachdem ich sicher war, dass das Auto durch den Defekt nicht gefährlich geworden war.

Das heisst nichts anderes, als dass meine Kondition für diese Sprint-Rennen ausreichend ist und das ist an sich eine gute Nachricht und motitviert mich weiter daran zu arbeiten.


 

 



 Als Gastfahrer bei der INTERSERIE.
                                                28.05.10
 

Mit der Firma, welche das Fahrzeug diese Saison vorbereiten und an den Rennen betreuen sollte, hat es nur zweimal geklappt: Probefahrten in Dijon und das erste Rennen der SCC auf dem Nürburgring (siehe unten)

Wir mussten eine Lösung suchen. Zwangsläufig mussten wir den PRC mit dem eigenen Transporter, der im Chateau in Frankreich abgestellt war, in Essen abholen. Geht auch.

Um zu sehen, ob wir mit 'Leihmechanikern' überhaupt funktionsfähig sind, meldete ich den Obago-PRC für ein
Interserie-Rennen in Most.


Sehr zufrieden mit den Rundenzeiten!

Gut, der Rundkurs von Most liegt mir - es ist eine 'Fahrerstrecke', auf welcher das Rennfahrzeug eine kleinere Rolle spielt als zum Beispiel in Hockenheim. Schon 2007 habe ich in der SCC die Pole erobert.

Dass ich heuer noch zwei (!) Sekunden schneller war, hat uns alle gefreut. Die Zeit lag knapp über 1:55 min und sie war sogar besser als die des im gleichen Rennen startende Nissan 3,5lt. von Randelshofer. Im Rennen selber (mit stehendem Start!) kämpfte ich wieder mit den nachlassenden Bremsen, aber es reichte immerhin noch für eine '36-er Zeit in der dritten Runde.

Im August ist dann die SCC dran in Most und ich hoffe, dass mit das 'Zusatzrennen' mit der Interserie einen Vorteil bringt. Mindestens das Selbstvertrauen ist gross und vielleicht kriegen wir die Bremsen bis dahin in den Griff. Ein Platz auf dem Podium sollte dann, wenn es drauf ankommt, auch möglich sein.


 



 Trotz Bremsversagen noch bei den Leuten.
                                        06.05.10
 

Am Schluss wird zusammengezählt, besonders im Motorsport. Die SCC (neben der französischen VdeV die einzige Sportwagenmeisterschaft für Amateure) besteht aus 7 Race-Weekends mit je zwei Läufen, also total 14 Rennen.

Die ersten zwei Rennen am Nürburgring sind hinter uns. Es war ein Herantasten, vor allem die neue über 5km lange GrandPrix-Strecke war mir nicht bekannt.

Beim ersten Rennen ging ich dem Startunfall weiträumig aus dem Weg und verlor den Anschluss. Dann ging es nur noch darum, Punkte ins Ziel zu bringen, was schlussendlich gelungen ist.


Falsche Strategie und Mängel am Auto.

Zum zweiten Rennen waren wir nach unserer Meinung gut gerüstet: Neue 'carbon-like' Bremsbeläge, frische Reifen und die nötige Angriffslust. Nachdem ich drei vor mir liegende Teilnehmer überholen konnte, fielen die Bremsen wegen Ueberhitzung in der vierten Runde praktisch aus. Ich konnte mich nicht dagegen wehren, wieder Plätze zu verlieren, aber ich fuhr auch dieses Rennen zu Ende.

Die Schaltung machte Schwierigkeiten, aber die Rundenzeiten waren regelmässig und die körperliche Kondition überraschend gut. Nun geht es darum, die Bremskühlung zu verbessern und diverse Verbesserungen vorzunehmen. Unter anderem mussten wir in letzter Minute noch einen Katalisator einbauen. Eine neue Vorschrift ab diesem Jahr. Mein PRC wird nie mehr ein Siegerauto sein - aber in der Classic-Trophy habe ich gute Chancen auf einen vordersten Platz.

Nächster Lauf in Hockenheim am 20. Juni 2010!


Am Start am Nürburgring - Triebtäter im Rückfall !  ;-)

Als ich 2004 das Comeback nach Jahrzehnten des Absenz gewagt habe, war dies auf Betreiben von Didier Bonnier, dem Konstrukteur aus Besancon. Wir starteten mit dem Vorhaben, mich auf ein fahrerisches Niveau bringen zu wollen, um nochmals einen 24-h Le Mans-Einsatz zu wagen - eben mit dem Debora LMP2.

Diese Challenge hat sich zwar nicht verwirklicht, aber ich bin trotzdem als Fahrer 'am Ball' geblieben. Rennen zu fahren ist nämlich auch eine richtige Herausforderung, körperlich leistungsfähig zu bleiben. Dies ist mir bis anhin gelungen. So wie die Dinge stehen, werde ich die ganze Saison bei der SCC mitfahren und versuchen, mindestens in der Qualifikation so weit wie möglich nach vorne zu kommen.


 Keine Chance auf einen Sieg - aber motiviert.
                           02.05.10
 

Alle haben sie aufgerüstet. Shift-Getriebe mit H-Schaltung gibt es kaum mehr - die Gänge werden sequentiell oder gar elektromechanisch gewechselt. Auch neue Turbo-Motoren werden nach dem neuen Reglement der SCC eingesetzt werden. Technisch zwar interessant, aber sehr aufwendig, bis so etwas wirklich läuft.

Mein alter PRC S97 ist vom Motor her noch einigermassen kompatibel und läuft neu in der Kategorie 'Classic Trophy' - um nicht völlig chancenlos mit fahren zu müssen. Mindestens der Ehrgeiz, möglichst gut auszusehen, fehlt nicht.
Ein Rennen zu gewinnen ist mit diesem Auto jedoch so kaum mehr denkbar.

Nebst dem veralteten Chassis fehlen dem Auto einfach zwei Gänge (gegenüber den neuesten Getrieben) und es ist mit 730 kg Leergewicht einfach zu schwer. Noch vor drei Jahren war es trotzdem möglich, damit eine Pole zu erzielen (Most und Dijon) -  aber diese Option ist jetzt vorbei. Die Entwicklung geht auch hier schnell weiter! Trotzdem macht das Auto Spass und es ist ziemlich zuverlässig - auch das zählt!

 



Hockenheim - OBAGO 'Slow Motion'                                    
19.10.08


Es war noch eine Verpflichtung, eine zu erfüllende Task, in Hockenheim an den Start zu gehen. Trotz Kälte, aber mit etwas Sonnenschein waren die Verhältnisse an sich gut. Die Motivation, vollen Einsatz zu zeigen, fehlte allerdings.

Es war die Notwendigkeit diese vorgeschriebenen Pflichtrennen zu absolvieren, um die internationale B-Lizenz zu behalten.

Etwa so, wie private Piloten 20 mal um den Heimatplatz fliegen, um ihre Mindeststunden nachzuweisen - das nennt man dann Flugscheinerhaltung. Immerhin habe wir ein  angenehmes Wochenende verbracht - frei von Aerger und mit bester deutscher Küche.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Dijon - Regen versprochen - Regen bekommen                          
09.09.08


Gut, wir waren da - ohne grossen Enthusiasmus - aber davon später.

Wir hatten Glück, eine Box zu ergattern und am Freitag noch unter guten Wetterbedingungen ein paar Runden drehen zu können. Während der Quali begann das Auto plötzlich nach links zu lenken und das Bremspedal fiel durch! Ich brach sofort ab, rollte an die Box und konnte somit keine schnelle Runde fahren. 

Resultat: Siebente Reihe!

Noch letztes Jahr habe ich mit dem gleichen Auto Bestzeit, also die Poleposition, gefahren. 

Der Grund für das Desaster war schnell gefunden: Jemand hat die Konterschraube am Radträger durch Schweisspunkte gesichert, welche brachen. Die Mutter konnte sich lösen und das ganze Rad und die Bremsscheibe schwabbelte rum. Es ist ein guter Entscheid, bei Zweifeln sofort abzubrechen - aber es war auch Glück dabei, dass das Rad nicht vorher wegbrach!


Am Renntag Regen, Kälte und keine Chance.

Da meine Regenreifen nicht mehr neu sind, versuchte ich den ersten Lauf auf der abtrocknenden Strecke mit Slicks zu bestreiten. Der untere Teil der Strecke war aber zu nass und ich zu weit hinten, um etwas ausrichten zu können. 

Die Läufe 2 und 3 waren dann unter strömendem Regen zu absolvieren und ich startete von der Box aus. 

Nie aufgeben ist gut, aber man muss wissen, wann man chancenlos ist. 

Münch auf dem Norma hat das Auto gecrasht und so vermutlich keine Chance mehr, die Zweiliter-Jahreswertung zu gewinnen, welche er anführte. Noch schlimmer hat es Gärtner erwischt: Nach einem Dreher fuhr ein Porsche-GT in seinen Martini - schaut böse aus! Beiden Fahrern ist aber nichts passiert. 

 



 



Der Obago-PRC läuft, und wie!                                                                      08.05.08

Wir konnten uns gestern auf der neuen Rennstrecke von Bresse einmieten und haben einige Runden gedreht. Allerdings habe ich den 'Testday' fast versaut, denn ich konnte offensichtlich nicht einem Ausritt in der ersten Runde widerstehen. 

Eben mit noch kalten Reifen losgefahren, unterschätzte ich auf der unbekannten Strecke eine enge Kurve und der PRC wurde zum Rasenmäher. Wie ich mich ärgerte!

Der ebenfalls anwesende Lackierer des Autos hat mich dann aber trösten können - nicht halb so wild, wird nächste Woche repariert. Nach einigen Problemen mit dem Anlasser habe ich dann regelmässige, beherrschte Runden gedreht und kann bestätigen, dass das Auto bereit fürs Rennen ist. Wie es neben den Konkurrenten dasteht, werden wir dann nach der Qualifikation in Spa-Francorchamps wissen. 


Der Rollout 2008.                                         04.04.08


Es hat gedauert - es waren auch einige Köche am Werk. Am schlimmsten waren die Felgen. Die wieder hinzukriegen, hat ein kleines Vermögen gekostet. Nun sind sie sauber anthrazit lackiert und die Reifen aufgezogen und ausgewuchtet. Bin gespannt, wie sich das nun fährt.

Alle haben sich wirklich Mühe gegeben und das Resultat lässt sich sehen. Obwohl wir am Sitz nichts geändert haben, musste ich feststellen, dass ich wirklich nicht ins Auto passe - nachdem ich andere (Norma, Courage) getestet habe. 

Aber lassen wir das Jammern, die 15 Runden der SCC-Rennen werde ich wohl schon überstehen. Alles funktioniert am Auto, aber das Wetter hat eine Erprobung nicht zugelassen. 

Wir hatten ewig Zeit, die Dinge zu optimieren. Mechanisch gibt es nichts mehr zu verbessern - ob alles läuft, sehen wir noch vor Ostern bei den Testfahrten. Die Dekoration allerdings wollten wir ästhetisch perfekt machen und wir hoffen sehr, dass uns dies jetzt endgültig gelungen ist. 


Das Team-Setup

Zu beschaffen waren vom Schnellheber über die Boxentafeln bis zum Zelt doch einige Dinge, um gut ausgerüstet zu sein. Dass wir an den Rennen mehr als Getriebeanpassungen machen werden, ist nicht denkbar. Auf Funk zu den Boxen verzichten wir vorläufig - ich erachte das bei Sprintrennen als vollkommen überflüssig. 

Die Zeit mit Pedrazza.

Ich bin ja dann bei PRC gelandet und habe 2006 einen 3-lt. Sportwagen gefahren. Viel (teurer) Aerger war dabei, aber ich habe durchgehalten. Der unvergessene alte Weggefährte Hermann Spross hat mich meistens begleitet. 2006 war sowas wie ein Lernjahr mit vielen Aspekten.

Mitte Saison 2007 tauschte ich den 3-Liter gegen ein ähnliches Fahrzeug mit 3,2-lt. BMW-Motor, allerdings auch noch mit dem alten Lola-Getriebe. Damit war ich zumindest leistungsmässig bei den Leuten, was sich dann auch mit einigen Poles und Podestplätzen ausgezahlt hat. 

Weiter im Jahr 2008

Gegen Ende 2007 habe ich das Fahrzeug ganz übernommen und werde es nächstes Jahr  mit einem französischen Mini-Team einsetzen. Einige aerodynamische Veränderungen werden vorgenommen, allerdings nur mit der Erfahrung eines französischen Konstrukteurs auf empirischer Basis - einen Windkanal hat der PRC nie gesehen. 

Dazu kommen Headlights und Bremsleuchten, welche 2008 bei den meisten Rennserien endlich vorgeschrieben sind. 

Spätestens im März wollen wir dann in Frankreich ausgedehnte Probefahrten unternehmen, auch mit der Aufgabe, das 3-Mann-Team einzuspielen. Ich hoffe natürlich, dass wir Spass und Erfolg haben werden.

   


Krimi um die Pole                                                                                          28.08.07



Bei strahlendem Sonnenschein gab es einen Krimi um die Pole Position. Gregor Fischer und Gerd Beisel waren lange Zeit nur durch Tausendstel getrennt – beide in über Nacht „wiederhergestellten" Autos. PRC alt gegen PRC neu – der aus England zurückimportierte PRC-BMW zeigte, was er wirklich draufhat, Fischer konterte bis zum Schluss Beisels Angriffe. Dann steuerte der Deutsche die Box an, der Schweizer drehte noch einige Runden und holte fast eine Sekunde Vorsprung heraus. Peter Kormann und Wolfi Payr auf Platz 4 und 5 waren die nächsten Division-2-Starter. 

(Erich Gaulica, Journalist motorline.cc)





Qualifikation, Sunday, 26. August 2007


1. Gregor Fischer/CH, PRC-BMW, 1:37.064
2. Gerd Beisel/D, PRC-Nissan, +0,960sec.
3. Karl-Heinz Matzinger/A, PRC-Honda, +1,106
4. Peter Kormann/D, PRC-BMW, +1,662
5. Wolfgang Payr/A, PRC-BMW, +2,190
6. Mirco Schultis/D, PRC-Honda, +2,551
7. Gerhard Münch/D, Norma-Honda, +3,149
8. Mike Roberts/GB, Lola B2K/40, +3,165*
9. Adi Gärtner/CH, Martini-Alfa, +3,241
10. Herbert Hunziker/CH, Norma-Honda, +3,525





Der OBAGO-PRC wird losgelassen        
                                24.08.07

Ausgerechnet auf einer meiner Lieblingsstrecken (Most bei Prag, CZ) kann ich den ersten Renneinsatz des neuen PRC durchführen. Dies und die Aussicht, besser als bisher betreut zu werden sind natürlich sehr motivierend.  

Das neue Auto hat gegenüber dem bisherigen 3-Liter-Wagen - der wie bereits erwähnt kaum für Rundstreckenrennen an heissen Tagen geeignet war - bessere Bremsen, einen stärkeren Motor, einen grösseren Tank und ist von der Gesamtauslegung her sehr bewährt. Allerdings ist auch hier noch ein Lola-Getriebe eingebaut, das nicht sequenziell geschaltet wird.

Trotz starker Konkurrenz (u.a. Beisel, Payr und der sehr schnelle Peham als Gastfahrer) erhoffe ich natürlich ein gutes Resultat und vor allem das Glück, die Einsätze ohne Ausfall überstehen zu können. Emanuel Pedrazza, hier verantwortlich für die Präparation des Fahrzeuges, hat mir jedenfalls versichert, alle in Dijon entdeckten Fehlerquellen eliminiert zu haben.

Freuen wir uns auf ein spannendes Rennwochenende, auch wenn ich dank 'gegroundetem' Flugzeug einmal mit dem Auto hinfahren muss - aber ich habe mit Claude einen bewährten Fahrer und wir wollen die Anfahrt äusserst gemütlich angehen! Ich habe für die ganze Fahrt ein ein echtes 'Büroprogramm' eingeplant. 

 



Auf verlorenem Posten kämpfen                
                       15.05.07 

Seit knapp einem Jahr bewege ich nun den PRC-BMW in der Serie und muss einsehen, dass es so nicht Spass macht. Auch Most war eigentlich wieder ein Debakel. Die Bremsen sind nicht standfest genug, eine Renndistanz durchzuhalten und so bleibt nur die Befriedigung, einige schnelle Runden zu drehen und sich ob den guten Qualizeiten zu freuen. 

Am Freitag im freien Training war ich dank gutem Wetter in der Lage, das Auto an seinen Grenzen auszuloten. Ohne Dreher, ohne Ausritt und um die 1.38 min regelmässig für ein, zwei Runden -  bis die Bremsen weich wurden. 

Ich war mit meiner Leistung insgesamt zufrieden.

Am Samstag war die Qualifikation fürs Rennen am Nachmittag. Im strömenden Regen war mit meinen Rokoko-Regengummis Schwimmfest angesagt und ich landete auf dem letzten Startplatz. Es hatte einfach keinen Sinn, etwas zu versuchen, das nicht ging - nämlich im Nassen auch schnell sein zu wollen. Natürlich sass ich nach ein paar Runden pudelnass im Cockpit, denn dieses Auto ist etwa so dicht wie ein Spaghetti-Sieb!

Nachmittags war das Wetter dann weider besser. Das Rennen vom letzten Startplatz zu beginnen war mir nicht unangenehm, denn ich liebe Ueberholmanöver. Um auf das Podium zu fahren, musste ich einzig etwa vier Autos packen, um mich dann hinter den schnellsten Zweilitern zu etablieren. Das ist dann auch gelungen. Also mal dritter Platz - aber Truffer und Gartner waren in Most gar nicht angetreten...

Am Sonntag wollte ich eine optimale Trainingszeit vorlegen, denn ich hatte die Ueberzeugung, noch über eine Sekunde schneller fahren zu können - 1:37 lag drin. 

Aber man weiss schon, was kommen wird: 

Nach wenigen Runden war das Bremspedal am Boden - aber diesmal richtig! Des Rätsels Lösung kam später: Es war nicht alleine das normale Fading durch schlechte Bremskühlung, sondern der Mechaniker hatte die Entlüftungsschraube nicht festgezogen! Langsam werde ich Weltmeister in Frustbewältigung mit fröhlichem Lächeln auf dem Gesicht...

Das Rennen startete ich trotzdem auf dem vierten Platz neben Kormann. Payr auf dem 3,2-lt-BMW, der hinter uns lag, machte einen Superstart und ich liess ihn vorbei - wobei ich gleichzeitig Kormann überholte. Ich kam somit als Vierter aus der Schikane - aber dann drehte ich mich! Ob mich einer angestossen hat? Ich habe jedenfalls keinen Schlag bemerkt - aber das Feld war natürlich vorbei...

Fakt ist, dass das Auto plötzlich übersteuerte und ich noch gleich zwei Pirouetten produzierte. Vor allem in Linkskurven war ich immer quer unterwegs. Ich fuhr das Rennen trotzdem zu Ende, um noch ein paar Punkte zu retten. 

Positiv sehen kann man folgende Punkte: 

- gute und regelmässige Trainingszeiten
- keine Dreher oder Unsicherheiten
- genügende körperliche Kondition.

Die Mission, im Sportwagen schnell zu sein, ist erfüllt.  

Trotzdem ist es sinnlos, in dieser Konfiguration weiterzufahren zu wollen. Das Auto bräuchte diverse Modifikationen, vor allem in Sachen Bremskühlung, Sitzposition (mit dem HANS-System) etc. Wenn die Bremsen funktionieren, kann ich mir die besten Hondas vom Leibe halten. An sich liegt das Auto gut und ich habe es im Griff.

Um aber in der SCC-Meisterschaft in Erscheinung zu treten, müsste ein 3,2-Liter-Motor für Vortrieb sorgen. Ich erwarte dahingehend ein Angebot von Walter Pedrazza. 

$



Absichtlich abgeschossen!                                       
                       30.04.07 

Das Rennen am Sonntag war trotz der schlecht gekühlten Bremsen und dem angebrochenem Schaltgestänge gut angelaufen.  Nach dem Start, den ich aufgrund des Ausfalles im Qualifying auf einem mittleren Platz ausführen musste, habe ich dann regelmässig vor mir liegende Fahrer überholen können. Ich war nach dem Ausfall von Pedrazza und dem Ueberholen von Kormann auf dem dritten Rang der grossen Klasse und wurde durch Brückl, einem jungen Fahrer auf seinem Porsche aufgehalten. Nachdem er mich schon im Motodrom durch Zick-Zackfahren aufgehalten hatte, griff ich auf der Zielgeraden an und als ich neben ihm war, fuhr er mir absichtlich seitlich ins Auto, worauf die Felge brach und ich aufgeben musste.

Die SCC ist eine private Sportwagen-Meisterschaft, bei der seit kurzem auch GT's zugelassen sind. Das geht in LeMans, wo Profis am Fahren sind, aber mit solchen Leuten ist das fahrlässig. Das muss sich die Serienleitung überlegen, da ja eh nur einzelne mitfahren.

In den Renn-Sportwagen sitzen generell vermögende Privatfahrer, Entscheidungsträger, die nicht ihr Leben durch einen gewaltbereiten, frustrierten Teenie in Vaters Porsche gefährdet haben wollen! Solche Idioten mitfahren zu lassen, ist unverantwortlich
- denn gegen den Eisenhaufen aus Zuffenhausen hat ein filigraner Sportwagen keine Chance, wenn eine Karambolage veranstaltet wird. 

Ausser ein paar blauen Flecken und einer Schnittwunde wurde ich nicht verletzt - trotzdem, die Sache ist noch lange nicht erledigt!

Es geht mir ja nicht um einen weiteren Pokal in meiner Sammlung, davon habe ich genug - ich akzeptiere aber nicht, durch kriminelles Handeln Schaden zu nehmen - weder auf der Rennstrecke noch im täglichen Leben.  

Trotzdem ein erfolgreiches Wochenende. 

Dass die Bremen an einem heissen Tag nicht ausreichend sind, habe ich gewusst und in Kauf genommen. Im Rennen gilt es, diese 'einzuteilen' - aber sie brauchen eine modifizierten Kühlung. Dass die Kupplung wieder nicht trennte und damit das Getriebe beschädigte (erstes Rennen) wäre bei besserer Vorbereitung nicht nötig gewesen. Der Motor allerdings lief einwandfrei, hat aber nicht genügend Hubraum und Leistung, um mit der Spitze mitzuhalten. 

Trotzdem: Sehr positiv waren die gefahrenen Zeiten im Rennen, welche vor allem überzeugen, da sie  rundenlang alle innerhalb einer Sekunde lagen! Regelmässigkeit zeigt auf, dass das Fahrerniveau gut ist!

Fahrerisch habe ich wenig Fehler gemacht, alle Dreher waren im Zusammenhang mit den Bremsen oder der Schaltung. Die Mercedes-Kurve, die mir letztes Jahr noch Sorgen bereitet hat, weil ich zu langsam war, habe ich jetzt im Griff. Allerdings verliere ich auf sehr gut liegende Autos (wie z.B. das von Gerd Beisel) noch 20, 30 Meter, aber das kann auch mit der Leistung zusammenhängen. Ich weiss aber jetzt mit Sicherheit, dass ich fahrerisch in der Lage bin, mich höheren Zielen zuwenden wenn die Gelegenheit kommt. 

Meine Performance kann nicht mehr bezweifelt werden. Das wollte ich erreichen!

 Motor-Racing ist zwar out*, aber ein faszinierender Sport.

Seit ein paar Jahren ist das Publikum bei Autorennen fast inexistent geworden. Sogar die Formel 1 serbelt vor sich hin, wie alle wohl bemerkt haben. Schumi und Mercedes sind  kein Publikumsmagnet mehr und die ehemals reichen Araber sind pleite. Was bleibt, sind viele Privatiers und ein paar Bastler, welche ihre Passion noch ohne Hemmungen ausleben.

Das AvD-Raceweekend am Nürburgring hat ein Spiegelbild der aktuellen Situation vermittelt. Vor allem die GT-Rennen werden noch auf einem hohen Niveau bestritten. Einige Teams leisten sich märchenhafte Auftritte mit mehreren Schleppern voll superteuren Materialien, welche dann zu wahren Palästen mutieren!



*
Damit meine ich, dass Autorennen nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen, kaum mehr Zuschauer generieren und vor allem in den Medien kaum mehr Platz erhalten. Der ewige, aber unbegründete Vorwurf der  Umweltverschmutzung ist rational an der Zuschauermisere kaum schuld - den Hauptanteil an der Diskrimination des Motorsports hat vermutlich eher die allgegenwärtige Raserdiskussion.


Bald gibt es News                                                                              02.10.07


Monza habe ich ausgelassen, da ich einerseits mit wichtigen Meetings und Entscheidungen in Frankreich ausgelastet war und mein 3,2lt-PRC auf die bevorstehende Aufrüstung wartet. Ich hatte vor, in Monza mit einem 2-Liter-Auto an den Start zun gehen, was sich aber nicht realisiert hat. 

Der Entscheid, ob ich in Hockenheim noch für das letzte Rennen antreten werde, wird schon in ein paar Tagen fallen. Vielleicht werde ich nur als Zuschauer mit einigen möglichen Teammitgliedern für 2008 die Lage und die Möglichkeiten auskundschaften. Zur Zeit ist noch nicht klar, wie gross das Engagement für nächstes Jahr sein wird. Der Helm wird jedenfalls noch lange nicht an die Wand auf den berühmten Nagel gehängt!

Bezüglich einer Teilnahme an den 24 Stunden von LeMans im nächsten Sommer ist noch nichts Konkretes zu vermelden. Morgen, am 3.Oktober wird in Lausanne als Avant-Premiere das neue Buch über 'Schweizer in LeMans' präsentiert und eine ganze Menge von Fahrern wird erwartet. Ich werde auch dabei sein und bin schon ganz aufgeregt, vor allem, mit den angekündigten LeMans-Grössen in die alten Zeiten zu tauchen...

Délétraz, Fässler, Calderari, der Rekordmann Haldi (22 Mal in LeMans) und viele andere Fahrer, die ich wegen meiner grossen Rennsportpause Jahre nicht gesehen habe, werden präsent sein. Vielleicht auch mein ehemaliger Förderer Franco Sbarro...


 


Zugegeben, ich wollte vor ein paar Jahren ein eigenes Team. Geplant war dies mit dem Pruntruter Rennfahrer Bossy, der mich ursprünglich auch wieder in ein Cockpit gebracht hat und zwar 2004 in den Debora-LMP2. 

Verschiedene Meinungen über das Vorgehen und den Aufbau einer Sportwagen-Crew für die VdeV liessen das Projekt scheitern, allerdings in gutem Einvernehmen. Bossy hat dann sein eigenes Team mit Erfolg aufgebaut (Formel Renault) und kann sogar davon leben. Allerdings fährt er selbst nicht mehr. 

Die Zeit mit Pedrazza.

Ich bin ja dann bei PRC gelandet und habe 2006 einen 3-lt. Sportwagen gefahren. Viel (teurer) Aerger war dabei, aber ich habe durchgehalten. Der unvergessene alte Weggefährte Hermann Spross hat mich meistens begleitet. 2006 war sowas wie ein Lernjahr mit vielen Aspekten.

Mitte Saison 2007 tauschte ich den 3-Liter gegen ein ähnliches Fahrzeug mit 3,2-lt. BMW-Motor, allerdings auch noch mit dem alten Lola-Getriebe. Damit war ich zumindest leistungsmässig bei den Leuten, was sich dann auch mit einigen Poles und Podestplätzen ausgezahlt hat. 


Vor dem Dijon-Kraftakt                                                                                                                05.09.07

Am nächsten Samstag, dem 8. September findet der nächste Lauf zur SCC-Meisterschaft statt. Wie es aussieht, kann man mit gutem Wetter rechnen und ich werde alles versuchen, wieder auf das Podest zu fahren. Walter Pedrazza hat mir versichert, dass sie das Auto wieder sauber hingekriegt haben und ich freue mich auf Dijon - obwohl ich beim ersten PRC-Einsatz vor einem Jahr ein Desaster erleben musste. Die Gänge fielen raus und der Motor überhitzte.

Nun, diesmal wollen wir es besser machen und ich gehe davon aus, dass ich die Erwartungen erfüllen kann und insbesondere das Auto heil bleibt, denn am Sonntag findet das von mir mit Spannung erwartete 100-Meilen-Rennen statt. 


Mein Copilot (man wechselt den Fahrer nach der Hälfte des Rennens) ist der erfahrene französische Routinier Didier Miquée - der übrigens in 10 Tagen in Silverstone anlässlich der LM-Serie in der gleichzeitig stattfindenden Classic-Car-Meisterschaft startet. Noch vor 8 Tagen war er in Spa am VdeV-3h-Rennen am Start. Ein Programm hat der Mann!

 


Krimi um die Pole                                                                                                                           28.08.07



Bei strahlendem Sonnenschein gab es einen Krimi um die Pole Position. Gregor Fischer und Gerd Beisel waren lange Zeit nur durch Tausendstel getrennt – beide in über Nacht „wiederhergestellten" Autos. PRC alt gegen PRC neu – der aus England zurückimportierte PRC-BMW zeigte, was er wirklich draufhat, Fischer konterte bis zum Schluss Beisels Angriffe. Dann steuerte der Deutsche die Box an, der Schweizer drehte noch einige Runden und holte fast eine Sekunde Vorsprung heraus. Peter Kormann und Wolfi Payr auf Platz 4 und 5 waren die nächsten Division-2-Starter. 

(Erich Gaulica, Journalist motorline.cc)





Qualifikation, Sunday, 26. August 2007


1. Gregor Fischer/CH, PRC-BMW, 1:37.064
2. Gerd Beisel/D, PRC-Nissan, +0,960sec.
3. Karl-Heinz Matzinger/A, PRC-Honda, +1,106
4. Peter Kormann/D, PRC-BMW, +1,662
5. Wolfgang Payr/A, PRC-BMW, +2,190
6. Mirco Schultis/D, PRC-Honda, +2,551
7. Gerhard Münch/D, Norma-Honda, +3,149
8. Mike Roberts/GB, Lola B2K/40, +3,165*
9. Adi Gärtner/CH, Martini-Alfa, +3,241
10. Herbert Hunziker/CH, Norma-Honda, +3,525



Diese gute Performance war möglich, weil ich auf 3 Dinge zählen konnte:

- Ein leistungsfähiger Motor (ca. 40 PS mehr als beim alten Auto)
- Bessere Bremsen, wobei im Rennen auch hier die Grenzen der 13''-Felgen klar wurden
- Meinen vollen Einsatz, mit der Bereitschaft, Risiken einzugehen

 Die Experten waren nicht überrascht: Mit einem einigermassen konkurrenzfähigen Auto bin ich in der Lage, an der Spitze mitzufahren, um nicht zu sagen das Feld zu dominieren. Das Rennen ist zwar nur mit einem zweiten Platz beendet worden, aber was wirklich zählt, sind die gefahrenen Zeiten in der Qualifikation, die mit der klaren Pole Position belohnt wurden. 

Um zuverlässig gewinnen zu können, braucht es aber ein 6-Gang-Getriebe und ein wirklich leichtes Auto. Dahingehend muss eine bessere Lösung gefunden werden, was zweifellos gelingen wird. In ein paar Tagen wird es sich entscheiden, ob ich die LeMans-Series bestreiten werde. 

Die fahrerische Eintrittskarte dazu habe ich in Most erworben.



Dijon: Erste Turns des OBAGO-PRC                                                 17.08.07

Wie geplant hat PRC den 'neuen' Renner nach Dijon gebracht und ich hatte Gelegenheit einige Runden zu drehen, nachdem der Werksfahrer E. Pedrazza den Funktionstest absolvierte und das Fahrzeug als tauglich einstufte. Schön ist er geworden! Das Design habe ich gemeinsam mit dem 'Boss' Walter Pedrazza entworfen und wir haben damit nur Komplimente ergattert...


Das Auto liegt meines Erachtens gut auf der Piste -  vor allem die Bremsen sind weit besser als beim Dreiliter - es macht richtig Mut, voll zu fahren. Ich freue mich auf das Rennen in Most in ein paar Tagen und werde dann wissen, wie schnell ich mit einem ebenbürtigen Auto im Vergleich zu den anderen Fahrern bin - das ist natürlich wichtig für die nächstes Jahr in der Langstrecke geplanten Engagements!

Ein paar Probleme sind noch zu regeln: Die Elektronik (Datenaufzeichnung) will nicht so recht und die Motoreinstellung ist zu überprüfen. Auch die Sitzposition ist wegen dem HANS im Nacken alles andere als ideal. Aber neue Gurten, ein bisschen Schaum und die Bereitschaft, mich auch in unkomfortabler Position voll zu engagieren, sollen Abhilfe schaffen. 

Fahrer, die mehr über den Hersteller dieser Rennsportwagen wissen wollen, klicken auf das Bild ganz oben links! PRC ist in der Lage, an lizenzierte Fahrer gelegentlich auch Fahrzeuge zu vermieten. Vor allem sind Piloten für die 100-Meilen-Rennen gesucht, von welchen dieses Jahr noch zwei stattfinden. Kostenpunkt: Circa 10000 Franken pro Pilot, alles inbegriffen.

 



Der Rollout des Obago-PRC steht bevor.                             15.08.07

PRC plant, mein 'neues' Auto am Freitag in Dijon auf seine Funktionsfähigkeit zu testen, bevor es in Most eingesetzt wird. Walter Pedrazza himself wird die ersten Runden drehen. Natürlich habe ich vor, dabei zu sein und das Auto auch kurz zu fahren. 

Mehr Hubraum und Leistung, grössere Bremsen und eine bewährte Fahrwerksauslegung sind die Fortschritte gegenüber meinem 'alten' Auto. Die Startnummer 9 bleibt mir erhalten. 

Ich hoffe, dass wir durch saubere Vorbereitung und neue Motivation gute Platzierungen machen werden. Die an sich stärkeren Autos sind Beisel (PRC-Nissan), Payr und Truffer (PRC-BB-BMW) mit den neuen Chassis und 18-Zoll-Rädern.

Ich erhoffe mir trotz dieser starken Konkurrenz noch den einen oder anderen Podiumsplatz in diesem Jahr - bald wissen wir mehr...

Das nächste Rennen geht in Most am 25. August über die Bühne - anlässlich des Truck-GP mit vielen Zuschauern und guter Ambiance!



Sommerpause und Funkstille...                                           05.08.07 

or ein paar Tagen habe ich mit Walter Pedrazza einen Deal gemacht, der den Tausch meines PRC-BMW mit einem für die SCC besser geeigneten Modell beinhaltet. Ausser der LeMans-Series sind in Europa nur noch 2-Liter-Prototypen im Einsatz und auf diese Dinger habe ich bis heute wenig Lust gehabt. In der Lausitz bin ich letztes Jahr einen Honda-2lt. gefahren.

Der Motor im neuen Auto ein 3,2lt BMW und wird einige PS mehr als der bisherige mobilisieren. Nur ist das Gewicht nach Reglement auch etwas grösser. Trotzdem, ich bin erwartungsvoll und hoffe vor allem auf die Bremsen, welche weit grösser dimensioniert und mit einer optimalen Kühlung versehen sind. 

Pedrazza hat versprochen, dass er mir ein 'piccobello' Auto hinstellen wird, dass auch siegen kann. Nachdem die Felder in der SCC immer kleiner wurden, erwarten wir, dass in Most am 27. August anlässlich des Truck-GP wieder ein paar Konkurrenten mehr am Start sind. 




Auf verlorenem Posten kämpfen                
                                                              15.05.07 

Seit knapp einem Jahr bewege ich nun den PRC-BMW in der Serie und muss einsehen, dass es so nicht Spass macht. Auch Most war eigentlich wieder ein Debakel. Die Bremsen sind nicht standfest genug, eine Renndistanz durchzuhalten und so bleibt nur die Befriedigung, einige schnelle Runden zu drehen und sich ob den guten Qualizeiten zu freuen. 

Am Freitag im freien Training war ich dank gutem Wetter in der Lage, das Auto an seinen Grenzen auszuloten. Ohne Dreher, ohne Ausritt und um die 1.38 min regelmässig für ein, zwei Runden -  bis die Bremsen weich wurden. 

Ich war mit meiner Leistung insgesamt zufrieden.

Am Samstag war die Qualifikation fürs Rennen am Nachmittag. Im strömenden Regen war mit meinen Rokoko-Regengummis Schwimmfest angesagt und ich landete auf dem letzten Startplatz. Es hatte einfach keinen Sinn, etwas zu versuchen, das nicht ging - nämlich im Nassen auch schnell sein zu wollen. Natürlich sass ich nach ein paar Runden pudelnass im Cockpit, denn dieses Auto ist etwa so dicht wie ein Spaghetti-Sieb!

Nachmittags war das Wetter dann weider besser. Das Rennen vom letzten Startplatz zu beginnen war mir nicht unangenehm, denn ich liebe Ueberholmanöver. Um auf das Podium zu fahren, musste ich einzig etwa vier Autos packen, um mich dann hinter den schnellsten Zweilitern zu etablieren. Das ist dann auch gelungen. Also mal dritter Platz - aber Truffer und Gartner waren in Most gar nicht angetreten...

Am Sonntag wollte ich eine optimale Trainingszeit vorlegen, denn ich hatte die Ueberzeugung, noch über eine Sekunde schneller fahren zu können - 1:37 lag drin. 

Aber man weiss schon, was kommen wird: 

Nach wenigen Runden war das Bremspedal am Boden - aber diesmal richtig! Des Rätsels Lösung kam später: Es war nicht alleine das normale Fading durch schlechte Bremskühlung, sondern der Mechaniker hatte die Entlüftungsschraube nicht festgezogen! Langsam werde ich Weltmeister in Frustbewältigung mit fröhlichem Lächeln auf dem Gesicht...

Das Rennen startete ich trotzdem auf dem vierten Platz neben Kormann. Payr auf dem 3,2-lt-BMW, der hinter uns lag, machte einen Superstart und ich liess ihn vorbei - wobei ich gleichzeitig Kormann überholte. Ich kam somit als Vierter aus der Schikane - aber dann drehte ich mich! Ob mich einer angestossen hat? Ich habe jedenfalls keinen Schlag bemerkt - aber das Feld war natürlich vorbei...

Fakt ist, dass das Auto plötzlich übersteuerte und ich noch gleich zwei Pirouetten produzierte. Vor allem in Linkskurven war ich immer quer unterwegs. Ich fuhr das Rennen trotzdem zu Ende, um noch ein paar Punkte zu retten. 

Positiv sehen kann man folgende Punkte: 

- gute und regelmässige Trainingszeiten
- keine Dreher oder Unsicherheiten
- genügende körperliche Kondition.

Die Mission, im Sportwagen schnell zu sein, ist erfüllt.  

Trotzdem ist es sinnlos, in dieser Konfiguration weiterzufahren zu wollen. Das Auto bräuchte diverse Modifikationen, vor allem in Sachen Bremskühlung, Sitzposition (mit dem HANS-System) etc. Wenn die Bremsen funktionieren, kann ich mir die besten Hondas vom Leibe halten. An sich liegt das Auto gut und ich habe es im Griff.

Um aber in der SCC-Meisterschaft in Erscheinung zu treten, müsste ein 3,2-Liter-Motor für Vortrieb sorgen. Ich erwarte dahingehend ein Angebot von Walter Pedrazza. 



Ich fahre 2007 wieder in der SportsCar-Challenge!                                         
    03.04.07

Gestern habe ich mich noch für die ganze Saison als fester Teilnehmer eingetragen. Die SCC, welche von Walter Pedrazza organisiert wird, wird dieses Jahr neu aufgemischt. Das in der Interserie nur noch Formelrennwagen teilnehmen und der Radical-Coupe auf wackligen Füssen steht, sind einige neue Teilnehmer zu erwarten. 

Pedrazza ist es gelungen, die SCC sozusagen als Rahmenrennen an Rennwochenenden zu platzieren, an welchen die DTM oder der Truck-GP stattfindet. Somit ist der SCC eine gewisse Beachtung des breiten Publikums sicher.

Sehr gerne möchte ich an einem Langstreckenrennen teilnehmen. Dazu ist allerdings mein Fahrzeug nicht geeignet. Zur Wahl stünden VdeV-Anlässe oder die LMS, welche allerdings in Sachen Vorbereitung und Kostenhöhe auf einem sehr hohen Niveau ist. VdeV werden mit 2-Liter-Sportwagen gefahren und PRC hat solche Fahrzeuge im Programm. Wie zuverlässig diese im Vergleich mit den Konkurrenten sind, würde sich dann schnell herausstellen. 

Der von mir 2006 gefahrene PRC-Sportwagen wird auch dieses Jahr wieder eingesetzt. Der eingebaute 3-lt BMW-Motor ist nach wie vor auf neustem Stand und das Fahrzeug ist bewährt in seinem Konzept. Vorgesehen ist die Teilnahme an der bekannten SCC-Meisterschaft, welche dieses Jahr am 27. April mit dem Jim-Clarc-Revival in Hockenheim beginnt. 

Mein Fahrzeug, das vermutlich neu die Startnummer 9 erhält wird ein bisschen aufgerüstet: So soll es eine effizientere Bremskühlung für die bevorstehenden 100 Meilen-Rennen erhalten und an der Haube angebrachte 'Gurney-Flaps' sollen die Untersteuertendenz bekämpfen. Auch die Bemalung wird ein bisschen angepasst - mangels Sponsoren vorläufig noch etwas jungfräulich. 

Die Konkurrenten in der grossen Klasse der Sportwagen sind zum Teil bekannt: 

Payr, Truffer und Beisel, die altbekannten Stars der Serie werden alle mit neuen Fahrzeugen antreten und sich bestimmt mindestens anfänglich mit Kinderkrankheiten herumschlagen müssen. Dies bedeutet vielleicht eine Chance für mich auf einem der vorderen Plätze zu landen.  

Den Veranstaltern der SCC-Rennserie, allen voran dem rührigen Walter Pedrazza, ist es gelungen, die Teilnahme der Radical-Racer an einigen Läufen zu sichern, da deren Inzucht-Serie (andere Fabrikate waren ausgeschlossen)  wie auch die einst so stolze Interserie am Verschwinden begriffen sind. 

So werden bei der SCC ausser den PRC-Rennwagen auch die Farben von Radical, Norma und anderen Herstellern vertreten, was sehr wichtig ist. Dies wird einerseits recht grosse Felder geben, entsprechend spannend werden und vor allem auch den Zuschauern gefallen. Es sind einige neue Fahrer dabei, von denen man allerdings noch nicht viel weiss. 

Ich werde diese Saison zum ersten Mal mit dem seit einigen Jahren eingeführten HANS-System fahren. Diese Vorrichtung, die den Fahrer bei einem Unfall besser schützt, hat aber auch den Nachteil, dass die Kopffreiheit eingeschränkt ist. 

Gerade bei Haarnadelkurven, vor allem bei Bergrennen kann man den Kopf nicht genügend drehen. Viele fahren daher ohne diesen Head-and-Neck-Support. 

Den Kopf zu stark zu neigen ist jedoch eine Unart im Cockpit, welche mir vor vielen Jahren vom ehemaligen Teamchef bei Weslake vollkommen ausgetrieben wurde! Ich denke natürlich, dass man so gut wie möglich vor Unfallfolgen schützen soll und erwarte schon, dass ich mit dem Ding klarkomme.

Ich habe auch vor, dieses Jahr an einem einzigen Bergrennen anzutreten, vielleicht mit der Möglichkeit, einen Klassensieg zu erreichen. Es handelt sich im das Gurnigelrennen bei Bern, ein heimtückischer Hügel, den ich vor Jahren mit Porsche und Lola erfolgreich bezwungen habe. 

 



 

Der Einsatz des Honda-PRC am Eurospeedway                      06.08.06


Endlich ein richtiges Rennen!
 

Walter Pedrazza hat mir einen Einsatz mit dem PRC-Honda in der Lausitz vorgeschlagen und habe das Angebot angenommen.

Ich bin also wieder - diesmal mit Hermann Spross als Begleiter - nach Dresden geflogen, habe am Flughafen mein Mietauto in Empfang genommen und bin pünktlich eine Stunde vor dem Freitagstraining am Ring erschienen.

Nur mit Fahren war nichts: Der Veranstalter hatte das Training auf den Morgen verschoben und niemand wusste davon! Mein Auto war noch aufgebockt und präsentierte sich in unfertigem Zustand. Das fing ja gut an...

Am Samstag war dann alles in Butter und ich fuhr auf der unbekannten Strecke einige Runden. Um es kurz zu machen: Der Lausitz-Kurs liegt mir nicht! Man verlässt das Speed-Oval in einer undefinierten Kurve, welche dann in eine schnelle Rechtskurve führt. Die Streckenführung ist eine seltsam zusammengebastelte Kurvenfolge, ohne Referenzpunkte, wie man das sonst nur von Flugplatzrennen gewohnt ist. 

Das Fahrzeug besitzt einen 2-Liter Honda-Motor mit sequentiellem 6-Gang-Getriebe. Es ist eine Neuentwicklung, die auch bei der französischen Langstrecken-Wettbewerben eingesetzt werden könnte, um die Phalanx der Normas und Ligiers zu brechen. Ob das Auto schnell genug sein wird, soll sich im Herbst zeigen, wenn Payr/Truffer damit antreten werden.

Das Auto ist relativ leicht zu fahren, aber durch hohe Kräfte auf das Steuerrad sehr anstrengend für die Hände - so habe ich es jedenfalls empfunden. Die Sitzposition ist flacher als im PRC-BMW und für den rechten Arm bleibt wenig Platz. PRC baut nur noch diese Chassis und wenn ich auf ein neues Auto (auch mit BMW-Motor) umsteigen will, muss ich mich damit anfreunden. Auch aus diesem Aspekt war das Rennen in der Lausitz aufschlussreich. 

Das Vorrennen am Samstag brachte den 8.Platz bei 12 Teilnehmern. Für das Aufwärmtraining am Sonntag nahm ich mir vor, unter die 1:30 zu fahren, was immer noch 4 Sekunden schlechter als die schnellsten 2-Liter-Zeiten ist. Es gelangen mit einige Runden mit 1:28, das war nicht übel in der Gewissheit, dass ich in der langen Kurve mindestens 2 Sekunden verlor - ganz einfach, weil ich den Dreh nicht rausfand! 

Ich wollte ja auf keinen Fall das geliehene Auto zerlegen. 

Nun, nächstes Jahr weiss ich, was mich in der Lausitz erwartet, vorausgesetzt, es wird hier wieder ein Rennen der SCC ausgetragen. Es gibt Strecken, die sind einem sympathisch - aber der Eurospeedway gehört nicht dazu!

Trotzdem: Ich bin  in der Lausitz richtig zum Fahren gekommen und der Motor hat auch gehalten. Danke, Walter Pedrazza, das war eine gute Idee mit diesem Einsatz und hat den Verleider mit dem BMW-Motor ein wenig kompensieren können!

Wir flogen sofort nach dem Rennen in die Schweiz zurück, landeten am frühen Abend in Grenchen und genehmigten uns einen schönen Grillteller im Restaurant. Es war keine Siegesfeier - aber immerhin der Abschluss eines wirklich guten Weekends. 

Das Fahrzeug besitzt einen 2-Liter Honda-Motor mit sequentiellem 6-Gang-Getriebe. Es ist eine Neuentwicklung, die auch bei der französischen Langstrecken-Wettbewerben eingesetzt werden könnte, um die Phalanx der Normas und Ligiers zu brechen. Ob das Auto schnell genug sein wird, soll sich im Herbst zeigen, wenn Payr/Truffer damit antreten werden.

Das Auto ist relativ leicht zu fahren, aber durch hohe Kräfte auf das Steuerrad sehr anstrengend für die Hände - so habe ich es jedenfalls empfunden. Die Sitzposition ist flacher als im PRC-BMW und für den rechten Arm bleibt wenig Platz. PRC baut nur noch diese Chassis und wenn ich auf ein neues Auto (auch mit BMW-Motor) umsteigen will, muss ich mich damit anfreunden. Auch aus diesem Aspekt war das Rennen in der Lausitz aufschlussreich. 

 



Der Superflop von Hockenheim...                                      
     11.07.06

Mit grossen Hoffnungen bin ich nach Hockenheim gereist, nachdem die Testfahrten in Most gezeigt haben, dass Fahrer und Auto nun absolut kompatibel werden. PRC hat mir einen neuen Betreuer zugeordnet, Werner, einen erfahrenen Mann mit den nötigen Kenntnissen, Erfahrungen und ohne Berührungsängste zur professionellen Rennerei. 

Der Hockenheimring ist mir natürlich familiär aus früheren Zeiten und ich fühlte mich von Anfang an wohl. Der PRC-Racer ist unterdessen mit einer neuen Kupplung, aerodynamischen Verbesserungen und nochmals angepasster Pedallerie ausgestattet. Die ersten beiden freien Trainings liefen ohne Zwischenfälle ab. 

Meine Performance war sehr zufriedenstellend im Faktor 'Anbremsen' aber noch etwas vorsichtig in den schnellen, unübersichtlichen Kurven. Eine gute Zeit in der Qualifikation wurde durch den Unfall von Toni Sinclair verhindert. Dieser Umstand motivierte mich aber umso mehr, da ich Fahrer vor mir hatte, die es ganz klar zu überholen galt.

Was soll ich noch anfügen?! Tatsache ist, dass die Wassertemperatur, das alte Sorgenkind, wieder über der Limite rangierte und es nach einer näheren Untersuchung hiess: Wir werden aufladen - der Motor ist hin!

Ich spielte mit dem Gedanken, einem anderen Fahrer seinen Wagen abzumieten, denn die Lust an der Teilnahme am Rennen war gross. Nun, die 'Vernunft' sagte mir, dass man auch mit solchen Enttäuschungen fertig werden muss.

Am Renntag hat dann ein Gewitter gewütet und die Rennfolge hat dann wenig den Erwartungen entsprochen. Trotzdem, in meiner ganzen Karriere habe ich niemals nicht am Rennen teilnehmen können - immer gelang es den Wagen wieder herzurichten. Das wurmt schon gewaltig!

Nachtrag vom 20.07.06:

Das bisher schlechteste Ergebnis dieses Jahres ist somit beim Rennen von Hockenheim eingefahren worden. Keine richtige Trainingszeit wegen dem Unfall von Tony Sinclair und dann zu heisse Temperaturen mit durchgebrannter Zylinderkopfdichtung. Wir konnten einpacken und aus dem Rennen wurde nichts. Das erste Mal in meiner Karriere, dass ich am Rennen nicht starten konnte. Die gemachten Fehlentscheide und -Analysen sowie sicher auch unglückliche Zufälle haben dazu geführt. 

Der Motorschaden an meinem PRC ist vom Hersteller als kapital eingestuft worden und wir haben beschlossen, einen neuen Motor aufbauen zu lassen. Dieser wird für das nächste Rennen in der Lausitz (Brandenburg, in der Nähe von Berlin) nicht fertig. Ich werde daher am Eurospeedway mit dem PRC-Honda 2000 meinen Einsatz absolvieren.

 



Hockenheim GP-Kurs                                                                                           04.07.06

Nach dem etwas enttäuschenden Debutrennen in Dijon hatte ich Gelegenheit, in Most (CZ) an zwei Tagen zu trainieren. Die neue Sitzposition mit der versetzten Lenksäule und dem neuen Lenkrad erlaubt endlich, die Fahrerarbeit anständig zu erledigen. Allerdings ist das winzige Lenkrad sehr anstrengend, denn diese Fahrzeuge haben natürlich keine Servounterstützung. Prototypen sind richtige Männerautos, die produzieren Muskelschmerzen und blaue Flecken!

In Most hatte ich eine Feindberührung, einen Kabelbrand und wieder Kupplungsprobleme. Auch die Wassertemperatur war zwischendurch zu hoch. Most ist eine fahrerisch recht ansprechende Strecke mit schnellen Kurven und Höhenunterschied. Die gefahrenen Zeiten waren befriedigend und ich fange an, mich an das Fahrzeug zu gewöhnen. Das Rennen der Meisterschaft findet am 27. August statt. 

 


Das erste Rennen im PRC in Dijon                                 14.06.06

Am Freitag war freies Training angesagt, wovon wir ausgiebig Gebrauch machten. Ich merkte schnell, dass ich mit einer falschen Bereifung und 'faulen' Bremsen unterwegs war.

Dazu kam, dass ich meine Hände regelmässig zwischen dem Steuerrad und dem rechten Bein festklemmte, da einfach nicht genug Platz vorhanden ist. Neue Reifen und neue Bremsklötze brachten einige Verbesserungen - dafür begann sich die Kupplung zu verabschieden. Kurz: Wie ich befürchtet hatte, konnte ich mit den anderen nicht mithalten und dies vor allem in den langsamen Kurven (Schalt- und Lenkschwierigkeiten) und der sehr schnellen Passage vor der Zielgeraden. Ich fand die perfekte Linie nicht und wollte auch partout nicht riskieren, in die Reifenstapel zu donnern.

Ich kann nach diesem ersten Rennen folgendes FAZIT präsentieren:

Positiv:

- Kein Unfall (anfangs der Sessions einige Dreher mit den alten Reifen)
- Gute Stimmung im PRC-Team mit insgesamt 4 'Werks'-Fahrern
- Der Motor scheint leistungsfähig zu sein (Speed auf der Zielgeraden)
- Meine körperliche Kondition ist ausreichend für die 30 min. dauernden Rennen
- Die Rundenzeiten haben sich regelmässig verbessert, waren aber 2 sec. unter Norm

Negativ:

- Die Vorbereitung des Wagens war ungenügend (Ein paar Runden Roll-Out)
- Eine wirklich gute Sitzposition ist für meine Grösse in diesem Auto problematisch
- Meine mentale Leistung (Unsicherheit in schnellen Kurven) war mässig
- Wegen Schaltschwierigkeiten (Kupplung trennte nicht) war optimale Fahrweise unmöglich

 

 

 

» PAGE UP «

  
HOME