:: Gregor Fischer ::

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Menorca/Catalunia

Trip mit Cessna Skylane Okt 2009
 


 

 

Der Flug Grenchen-Menorca - ein farbiges Schauspiel

Obwohl ich hunderte Male von der Schweiz auf die Balearen geflogen bin, ist dieser Flug immer wieder spektakulär. 

Die Aneinanderreihung von Bildern aus dem Schweizer Mittelland, dem Genfersee, die Alpen mit dem Mont Blanc - phantastisch. 

Die Berge werden im Süden dann fast vegetationslos - typisch für die 'Alpes maritimes' - ziemlich schroff ins Mittelmeer übergehen. 

Die Reise 'Schweiz-Mont Blanc-Mittelmeerküste- Balearen' sind die schönsten Stunden im Flug!

 

Le Castellet, der Circuit Paul Ricard.

Auf dem Hochplateau liegt die ehemalige Grandprix-Strecke 'Paul Ricard'. Die gehört scheint es Ecclestone und wird für Events und private Clubrennen vermietet. Schade - aber das Rennfieber ist bei den Leuten halt am Erlöschen. 

Die Cote d'Azur ist bei guter Sicht eindrücklich, denn nebst den Stränden ist die endlose Besiedlung wohl einmalig. Marseille, mit Aix und Montpellier fast zusammengewachsen, ist riesig. 

Die zahllos vor Anker liegenden Schiffe, die Hafenanlage mit den Raffinierien sind auch spektakulär. Ich kenne keine Flugroute, die innert einer guten Stunde Flugzeit soviel Abwechslung bietet. 

Boot klar, Piloten-Schwimmweste montiert. 

Vorschrift ist die Notausrüstung für alle Flugzeuge und da der Pilot im Notfall kaum mehr Zeit hat, das 'Gilet' zu montieren, streife ich das jeweils vor der Küste über. 

Sieht mächtig abendteurlich aus - aber wirkt auch beruhigend, nicht?!

Der Sprung über das nördliche Mittelmeer ist dann schnell geschafft - besonders bei Nordwind. Im Herbst, wenn kein Dunst mehr herrscht, sind die Baleraren schon Dutzende Kilometer entfernt auszumachen. Menorca ist die flachste Insel mit nur einer Erhebung - dem Monto Toro. Vor einigen Jahren konnte man im Anflug noch knapp daran vorbeifliegen (ein Super-Photosujet für die Passagiere), aber das ist nun vorbei. 



Olla Mahon, Menorca, Balerares... 

Menorca hat einen blitzsauberen Flughafen, aber Privatflugzeuge sind nicht mehr erwünscht. Bis zum Ausrollen und Parkieren geht alles wunderbar, aber dann wird es kompliziert. Der obligatorische Handling-Agent (60 Euros) karrt einen dann mehrere Mal über den Platz, gekrönt von der Visite des 'Officina de Coordiation) im zweiten Stock. 

Wie die meisten Grossflughäfen tut Menorca alles, um die Privatflieger loszuwerden. Wir waren ja auch die einzigen, die ein paar Tage blieben. Die meisten Klienten sind Privat-Jets und kommen zum Tanken auf ihrem Flug nach Afrika vorbei.

 

Natürlich waren wir gespannt, was aus meinem Haus, das ich vor fast zehn Jahren verkauft habe geworden ist. Auf der Fahrt nach Ciudadela, wo wir das Hotel buchten, fiel mir auf, dass sich die Insel und die Dörfer kaum verändert haben. Durch kilometerlangen Mäuerchen getrennte, saubere Felder dominieren die Insel. Zwischen den Dörfern hat es kaum Häuser, aber viel Grün.

Der Boom der Balearen ging lange an Menorca vorbei. Die Devise war - Tranquilidad! Allerdings haben die Menorquiner dann im neuen Jahrtausend auch aufgeholt - und es sind (zuviele) neue Siedlungen entstanden. Gier ist halt überall im Spiel!

 
Unsere Ex-Villa - ein Wrack! 

Die 'Villa Rosa' in einem desolaten Zustand zu sehen, war dann schon ein Schock. Noch schlimmer war die Umgebung an der Cala Bosch. Die neuen, luxeriösen Anlagen sind nahe beim Flughafen entstanden und so ist die Gegend am Cap d'Artruix für Billigtouristen interessant geworden und schon eher auf dem Weg zu vergammeln.

Wie bin ich froh, dieses Haus und seinen Garten nicht mehr managen zu müssen! Tempi passati.

Wir haben dann alle Highlights der Insel abgeklappert und sowohl mit dem Wetter wie auch mit den Restaurants das gute Los gezogen. Noch vor ein paar Tagen war es regnerisch und kalt auf der Insel - ein Horror für die Touristen. Dafür waren die Felder und Sträuche frisch-grün wie aus dem Bilderbuch. Nix verbrannte Erde, wie das sonst hier
vorherrscht. 

Empurias, Girona und endlosen Küsten.

Nach vier Tagen sind wir dann an die Costa Brava weitergezogen - ein kurzer, aber wegen Gegenwind doch einstündiger Flug. Der Mietwagen brachte uns dann nach Gerona und diversen Plätzen, welche die Costa Brava so einmalig machen. Am Fusse der Pyrenäen und nur eine gute Stunde von Barcelona entfernt ist die Lage privilegiert. Wir werden hier nächstens ein neues Pied-a-Terre kaufen, denn es sind sehr luxeriöse Bauten erstellt worden, welche allen Konfort bieten. Schluss mit dem Landleben...

Die anschliessende Woche verbrachten wir in Frankreich - auch hier absolutes Wetterglück!

 

 

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