:: Gregor Fischer ::

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SPANIEN-TOUR  

Auf Entdeckung der letzten weissen Flecken auf der 'PENINSULA IBERICA'

 


 

 

MENTIDAS, MENTIDAS!

Vorwiegend Lügen, was man uns über den Zusammenbruch von Spanien und Portugal erzählen will! Ich habe die Länder mit offenen Augen durchquert und ich kann auch die Sprache weit gut genug um mich auf einem Niveau zu unterhalten, dass mir nichts entgeht. Der Zusammenbruch, der von den Goldmännern initiert und so sehr herbeigewünscht wird, findet mindestens hier nicht statt! Beide Länder sind intakt. Portugal war schon immer ein im Vergleich mit anderen eurpäischen Nationen ein 'armes Land' - aber auch hier wird gebaut und vor allem konsolidiert.

Ich habe den Eindruck, dass man sich unterdessen vor allem im Landesinnern auf sich selbst konzentriert. Touristen sind wohl keine grosse Hoffnung mehr, aber Landwirtschaftsprodukte und auch indurstrielle Erzeugnisse sind wohl die Zukunft des Landes. Die Städte sind sauber, die Felder bestellt und auffällig: Die Leute sind guter Dinge und vor allem freundlich und zufrieden!

Danke für die tollen Tage an 'Splendid-Spain' Auch der arme Bruder Portugal hat sich von der besten Seite gezeigt. Merci de tout coeur à Julie, meine tolle 'Copilotin' - es war ein Traum!

 



Tag 13, Freitag, 22.02.13
  Angers (F)

Die letzten drei Tage hatten wir ein Problem: WC kaputt. Schuld waren ein paar Lingettes - von Julie weggeworfen. Reparatur vor Ort unmöglich. Ich habe dann eine mehr oder wenig ingeniöse Lösung gefunden, das Schlimmste zu vehindern. Wir waren nun aber auf 'fremde' Toiletten angewiesen. Einer der grossen 'Advantage' des Reisebus waren dahin.

Daher entschloss ich mich für eine Parforcetour quer durch Frankreich. um einen Tage früher anzukommen. Glücklicherweise gibt es in Angers einen grossen Carthago-Händler und der wird die unangenehme Reparatur dann halt ausführen müssen. Ich schwöre, passiert nicht mehr!

Coups et blessures...

Auch sonst hat Hannibal leiden müssen. Bei einem nächtlichen Wendemanöver in den Bergen - das Strasschen war plötzlich abgesperrt - erwischte ich mit dem Heck die Böschung. Nicht dramatisch an sich, aber die Polyesterverschalungen sind halt doch etwas zu fragil. Wieder Arbeit für die Karrosseriebetriebe!

Auch die Kupplung scheint am Ende. Das Fahrzeug ist halt immer auf das höchstmögliche ausgelastet und Anfahren am Berg geht halt nicht im Standgas. Ich fürchte, dass Aggregat ist gebrochen. Diesmal hat wenigstens die Windschutzscheibe nichts abgekriegt...



Tag 12, Donnerstag, 21.02.13
  San Sebastian (E)

Das Baskenland - das wahre Anti-Spanien. Jahrelang habe sie den Staat bekämpft, ein Phänomen, dass wir aus Irland, Korsika und Sizilien kennen. Ja, die Menschen hier sind keine Spanier! Meinstens finster, grob - wie die Landschaft. Schwerindustrie, schroffe Berge und Klippen und meistens ein Scheisswetter - über das ganze Jahr. Warum kommt man her? Eh bien - pour voir les betes curieuses!

Nach einem halben Tag habe ich jeweils genug - nichts finde ich in San Sebastian oder Bilbao einladend. Irgendwie beschleicht einem das Fürchten vor einer obskuren Gewalt. Damit meine ich nicht die Terroristen - die geben zur Zeit Ruhe. Normale Menschen, welche nicht hier geboren wurden, sind einfach unwohl. Dies haben mir auch andere Besucher berichtet, welche schon vor Ort waren. Obwohl San Sebastian nur einige Kilometer von Biarritz entfernt ist - und in vielen Dingen (Läden, Benzin und Bars weit billiger ist - in diesem Teil von 'Spanien' kein französisches Auto zu sehen. Strange!

Angouleme lassen wir gleich aus.

Wir haben ein technisches Problem - das WC! Im Carthago M-Liner ist ein Keramik-WC eingebaut. Dies hat ein etwas kompliziertes System mit zwei Pumpen und einem Mixer und einen grossen Tank. Das System ist das gleiche wie auf grossen Yachten. Es funktioniert wurderbar und verdammt einen nicht wie mit den Campern tagtäglich mit einer Kassette voll Fäkalien einen Ort zur Entsorgung zu suchen.

Nun ist aber der GAU passiert: Julie hat ein paar Lingetten 'entsorgt' und die ganze raffinierte Supermechanik ist blockiert. Hilfe gibts keine, das habe ich gleich im Manual entdeckt. Egal, mit einer Parforcefahrt erreichen wir am späten Abend Angers. Angouleme mit der hübschen Altstadt die kaum einer kennt, muss man halt noch mal nachholen - am besten mit einem Tagestrip im Flugzeug...

 



Tag 9, Dienstag, 21.02.13
                            

Sicher habe ich ein Dasein, das nichts zu wünschen übrig lässt. Keine Existanzangst, keine Verantwortung welche mir Probleme schafft und eine eiserne Gesundheit.

Auf der Flucht vor der Zukunft?                        

Manchmal kommt es trotzdem vor, dass ich mich nicht erkenne. Momente des Zögerns. Un état de fragilité. Unmöglich, diesen Zustand nicht auf eine besondere Art zu geniessen. Vorgestern war dies in der Einsamkeit der verlassenen und steinigen Berge in Portugal und gestern in einer öffentlich nicht zugänglichen Sakristei, welche und per Zufall von einem jungen Angestellten der Stadt (welche, halte ich geheim - versprochen) geöffnet wurde.

Alles Original, Bücher, Relikte, Figuren Möbel - dans leur jus et avec leur poussiere - überwältigend! Und ich, dem jede Religion am Hintern vorbeigeht, war gerührt und für Minuten unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen.


Was kommt noch? Eigentlich egal...

Ja, Reisen bildet, zweifellos. Aber man sieht auch Dinge, welche verunsichern. Niemals mehr werde ich nach Indien reisen. Das überall präsente Elend hatte mich traumatisiert. Sowas haben Menschen nicht verdient. Hier in Europa, auch wenn kein Geld da ist, kann die Würde überleben. Man muss nur wollen. Das ist meine Lektion aus den Bergen von Portugal.

Faut pas pousser le bouchon trop loin, meint der Franzose. Anfangs des Monats rechnete ich mit vielem, aber nicht einer Art Stress mit der Zeit und mit mir selbst. Depressive Phase? Nein Freunde - schickt mir ja keine Ratschläge!



Tag 9, Montag, 18.02.13


Algarve, Lissabon und Porto - ich kenne all dies seit Jahrzehnten. Nie jedoch habe ich die Berge kennengelernt. Dort wo Schafhirte ihre Tiere zu den spärlichen Gräsern führen und mittendrin kleine Rebberge angelegt sind. Es ist eine Landschaft gefühlt irgendwie zwischen Schottland und Argentinien...

Es sind knapp zwei Tage die uns bleiben auch noch Portugal zu besuchen. Nach den kulturell spannenden Tagen in Madrid, Alvila und Salamanca sind die Höhen in Portugal eine ganz andere Welt als man sich vorstellt, wenn man von dem Land redet. Einfach eindrucksvoll


Mystische Einsamkeit in den Bergen.

Das Klima ist mild, überall blühen die Bäume. Die Sträuche mit Orangen sind prallvoll. Der Boden ist steinig und ausser Korkeichen, Weintrauben und Olivenbäumen ist nicht viel zu kultivieren. Einzelne Schafherden runden das Bild ab, meistens begleitet von einem Hirten.

Ein bisschen Griechenland, Schottland und Argentinien - auf jeden Fall ein völlig anderes Bild. als man von Portugal erwartet. Hier mit dem Motorhome unterwegs zu sein ist die weitaus komfortabelste Weise, denn Hotels fehlen ganz und auch Restaurants und Bars sind nur in den grösseren Orten zu finden.

Die ersten Regentropfen der Reise.

Der Himmel ist heute bedeckt und es regnet stellenweise sogar. Wie bestellt fielen die ersten Tropfen fast auf die Minute genau, nachdem wir die Grenze überschritten hatten. Irgendwie gehören Wolken zu diesem 'Paysage' und das allgegenwärtige Moos auf Steinen und Bäumen beweist, dass es wohl meistens hier auch recht feucht ist.



Tag 8, Sonntag, 16.02.13  
Salamanca (E)

Salamanca, Wiege des 'Castellano'. Das reinste Spanisch wird hier gesprochen, aber auch die Kirchen, die Kathedrale und die Klöster mitten in der Stadt sind noch heute sensationell.

Kurz davor, die Berge Richtung Portugal zu überqueren machen wir Halt in Salamanca und entdecken die beispiellosen 'Edificios' und Paläste, welche von Jahrhunderten in Fronarbeit für die Kirche und den König errichtet wurden...

In Spanien, Italien und Frankreich ist schon sehr  präsent, welche Allmacht die Kirche vor Jahrhunderten hatte. Nun ja, die Welt war wohl trotzdem leichter zu verstehen...

Der Scooter bewährt sich wirklich.

Das Wetter ist perfekt und der Scooter mit den Berner Schildern wird bestaunt. Ich habe den mattschwarzen Stadtroller erst ein paar Tage vor der Abfahrt geladen (Neukauf bei ATU in Solothurn), Natürlich ist das Ding kein echtes Motorrad und etwas untermotorisiert. Genau das ist aber von Vorteil, wenn vor allem Wendigkeit und Handlichkeit gefragt ist.

Dass das Ding so einfach im Motorhome transportiert werden kann, kommt wohl kaum jemand in den Sinn - aber das ist der Vorteil der grossen Garage im Carthago. Alles bleibt sauber und auch wenn es regnet oder schneit ist das Fahrzeug geschützt. Springt auch ganrantiert an, den die Garage ist geheizt!
 



Tag 7, Samstag, 16.02.13   Real Citio El Escorial,  (E)

Das grösste Monastaire (Kirchenschloss) von Europa oder sogar der grösste Renaissancebau der Welt - ein riesiges, zuhammenhängendes Bauwerk von der Fläche einiger Fussballfelder.

Hier gibt es etwa 2000 Räume, 3000 Türen, 2673 Fenster, 16 Höfe, 86 Treppenhäuser und 88 Brunnen, einfach nicht zu glauben und schon damals sinnlos.
Alles nur in der Hoffnung, Gott zu gefallen!

Der
sehr religiöse Filipe II - ein unglücklicher Monarch - hat es vor Jahrhunderten gebaut. Noch heute sind permanent Klosterschüler hier, sogar ein Chor von 40 Knaben ist interniert - wahrscheinlich bleibt ihnen jedoch das Eunuchenschicksal erspart.


Das Städtchen von 20000 permanenten Einwohnern ist jedoch ein Beispiel eines intakten Touristenortes. Hotel besten Niveaus und zahlreiche kleine Boutiquen mit dem Kitsch, den die 'Pilger' gerne kaufen.

Der 'Abgang' allerdings war spektakulär: Anstelle auf die Autobahn zurückzukehren, hat mich das GPS auf die Passstrasse geschickt und dies war denn doch sehr nahrhaft. Aber schön und spektakulär. Wieder scheint die Sonne und der Verkehr ist gleich inexistent.

Trotzdem hupe ich vor jeder unübersichtlichen Stelle - das 'Claxon italien' mit Kompressor tut seinen Dienst und tönt so fröhlich...



Tag 6, Freitag, 15.02.13   
Madrid (E)

Madrid .... enfin! Quelle ville! Lebendig, sauber, fröhlich mit tausend Bars und Läden offen - voller Leben. Dass Barcelona rund dreht wusste ich, aber Madrid habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen. Was für ein Scheiss erzählen die uns über Spanien. Nun, nach Tagen unterwegs können wir wohl urteilen: Die Felder (auch wenn sie nur karges hervorbringen können) sind bestellt, die Strassen sauber und unterhalten. Wenn ein Land hier in Europa am Verrecken ist, kann es nur Frankreich sein. Spanien ist am Leben - und wie! Aber eben, die reale Situation und dies, was man uns vermitteln will, sind eben verschieden.

Avenidas, Plazas y Palacios.

Wir sind den ganzen Tag rumgelaufen und mithilfe der Karte und dem GPS haben wir alles besichtigt - im japonese Style. Hundert Fotos, hier einige Tapas, da einige Worte mit Einheimischen, dort ein Glas Wein. Madrid ist keine Stadt (wie Prag oder Barcelona) wo man eine Woche bleiben sollte, aber die Reise und den Tag wert!

Alles unter tollem Sonnenschein und ohne Lärm und Hektik. Natürlich hatte ich einen schönen Bussenzettel unter dem Wischer - aber ich habe ihn schon mal gleich geschmissen. Ich habe nur eine Parkkarte gelöst, aber drei Felder beansprucht und die haben mich dafür gebüsst. Neue spanische Disziplin oder Geld für die Stadtkasse?

Uebrigens wimmelt es in Madrid von Soldaten und Polizei. Man kann kaum ein Bild schiessen, ohne dass auch Uniformierte drauf sind. Alle top gekleidet und bewaffnet. Störend? Ich weiss nicht, auf jeden Fall marschiert man hier total unbehelligt durch alle Gassen.

Ja, Madrid ist nicht Barcelona. Man kann sicher recht gut leben in der Millionenstadt - aber für Touristen sind natürlich Barcelona und Vealencia die zu wählende Destinationen in Spanien. In Barcelona kann man ruhig eine ganze Woche verbringen und stösst immer wieder auf Neues, auch wenn man keine Auto hat. Wenn doch, empfehle ich den Abstecher nach Gerona, mit schönen Geschäften und einer ganz süssen Altstadt.



Tag 3, Dienstag, 12.02.13  
Empuriabrava (E)

Ganz kurz: An der Costa Brava angekommen. Wetter super, aber kalt und windig. Egal - gutes Essen steht auf dem Programm...

Ein bisschen habe ich mir ja auch vorgenommen, gute Bekannte zu besuchen. Bisher ist die Reise nur einfach ein Super-Deal. Keine Minute ohne strahlende Sonne, seit wir in Spanien sind. Der Wind wird sich auch legen. Meine grösste Sorge ist, ein paar Pfunde zuzunehmen. Aber ich bin fleissig am Klamotten posten in der 'neuen' Grösse - in einge passe ich noch nicht so richtig rein.



Tag 2, Montag, 11.02.13  
Aigues Mortes (F)

Was sind wir? Ein Lastwagen, ein Bus - auf jeden Fall ein 'Schwerer Motorwagen' - aber ich wollte weiter und habe mich aus dem hohen Schnee auf die nur wenig gepflügte Autobahn gerettet. Der Rastplatz hatte starkes Gefälle, sonst wären wir wohl noch heute dort...

An der nächsten Ausfahrt (Rives) verliessen wir die schneebedeckte Piste und fuhren vorsichtig auf der 'Nationale' weiter gegen Valence. Alles ging bergab. Mission accomplie: Du Soleil et le Bord de la Mer.Dann doch wieder Autobahn und oh Wunder, im Rohnetal ging der Schnee in Regen über! Zwei Stunden später dann Wunder nummer zwei: Die Sonne scheint! Der Rest war Routine. Abstecher in die Camargue, Pitstop in Aigues-Mortes. Monsieur ein Pastis, Mademoiselle einen Americano und ein kleiner Walk durch die Altstadt. Auf der 'Grande Digue' Richtung Montpellier finden wir eine kleine Ausfahrt und hier heisst es Stop! Ein paar Meter vom Meer entfernt gibt das Inhouse-Dinner: Rösti mit Chorizo und Champagner...

 


Tag 1, Sonntag, 10.02.13    Annecy (F) -

Heute morgen noch in Megeve, bin ich nun endlich unterwegs in den Süden. Natürlich war heute ein wundervoller Tag - aber das mitteleuropäische Wetter dreht nun für Tage in Schnee und Regen. Das Timing scheint gut zu stimmen. Spanien ist zwar windig, aber sonnig.

Bei schönem Wetter in Megeve losgefahren erreichten wir den 'Startort Longeau' nach einer entspannten Fahrt. Die Eglifilets im Flughafenrestaurant Grenchen mit Gemüse und Salat waren das gewählte Regime-Mittagessen und dies war eine gute Wahl.


Ueberraschungen sind nicht immer schön.

Morgen werde ich noch in Frankreich unterwegs sein, aber wohl doch schon das Mittelmeer vor den Fenstern haben. Natürlich hoffe ich, dass schon bald der Scooter getestet werden kann. Nun, im Februar ist halt überall hier noch Winter, aber das bin ich mir bewusst und gerade darum wird es auch so interessant!

In Genf traf ich noch einen Geschäftsmann, der in China tätig ist und der schon lange auf 'der Liste' wartete. Nun haben sich unsere Wege endlich gekreuzt - was kann daraus werden?!Vor der Abreise nach Paris hatte ich den Carthago-Liner wohlweislich abreisebereit gemacht und am Netz angeschlossen. So war er schön geheizt und nur noch ein paar hundert Liter Wasser waren zu 'tanken'. Die Zeit war ja knapp. Aber nun sind ganz 'böse' Schneefälle im Anmarsch und alles sieht ganz anders aus...

Richtig festsitzen im Schnee...

Der Carthago ist mit 'Arctic-Pack' und Zentral- und Bodenheizung ausgestattet. Der grosse Gastank hält für Wochen und das ist 'sécurisant'. Immerhin erreichten wir auf der Autobahn noch die Höhen der Berge nach Annecy und dann war Schluss.

Mutterseelen alleine auf einem kleinen Rastplatz war die erste Nacht die Ruhe selbst. Die Autobahn war bis gegen Morgen gesperrt und für Lastwagen bestand sogar Fahrverbot bis am Nachmittag. Hunderte steckten fest. Wir haben jedoch gerade den richtigen Augenblick zwischen zwei Schneeschauern erwischt - und weiter gings. Zwar teilweise fast im Schritttempo - aber mit den Ziel, noch das Meer zu erreichen...
 



Spanien-Reise - das Projekt                                                                        20.01.13

Hunderte Male bin ich in Spanien unterwegs gewesen und immer noch unterwegs. Ich liebe das Land, das so anders ist als Italien oder Griechenland. Ich habe sogar einige Jahre offiziell in Menorca gewohnt - daher habe ich meinen spanischen Führerausweis, welcher auch viel mehr als Gold wert sein kann!

Verpasst habe ich jedoch bisher die Wüsten in der Extremadura und die Gebirge, welche Spanien von Portugal trennen. Ueberflogen ja, aber nie von nah gesehen oder 'gespürt'. Hier wurden ja viele Wildwestfilme gedreht, auch mit namhaften Regisseuren. Es sollen auch noch Kulissen-Geister-Städte vorhanden sein.

Nachdem ich die grossen Wüsten von Afrika über die USA und Australien bereist habe, möchte ich auch mal auf unserem Kontinent erleben was das heisst:
El desierto...

Gerade im späten Winter kann dies besonders interessant sein, wenn nicht alles von der Sonne 'ausgebrannt' ist. Was hat es für Pflanzen und Tiere?!

Nicht grinsen, es geht nicht nur um das 'Feeling'!

Meine Fahrten durch die Wüsten habe ich immer in normalen Autos gemacht. Im klapprigen Renault R6 (Sahara), im komfortablen SUV (Nevada) oder im gemieteten Getz (Australien). Das absolut umwerfende Gefühl und Erlebnis soll jedoch die Nacht und der Sonnenaufgang in der Wüste sein - das berichten alle, welche es erlebt haben.

Nun, ich bin nun zu sehr verwöhnt, um mich mit einem Zelt in der Wüste niederzulassen und so kommt es mir natürlich gelegen, dass es luxeriöse Reisemobile gibt. Vielleicht werde ich ja unter freiem Himmel auf dem Dach schlafen. Solche Dinge gibts nur einmal zu erfahren und das hat sich bisher immer gelohnt. Warum habe ich nicht vorher daran gedacht?!

Nur drei Länder, aber Tausende von Kilometer.

Bern, Valence, St.Tropez, Rosas, Madrid, Valencia, Malaga, Porto, Oviedo, Biarritz, Bordeaux, Angers und Paris werden die Orte auf der Route sein. Da war ich natürlich schon fast überall und ich erwarte die tollen Erlebnisse abseits - im Hinterland.

Glücklicherweise spreche ich ja auch recht gut Spanisch und so wird es bestimmt sehr interessant mit den Begegnungen der Leute, welche kaum je mit Touristen zu tun haben.

Touristenorten muss man auch besser aus dem Weg gehen, denn die 'Gäste' werden immer schlimmer! Jetzt, wo alles prostituiert werden muss, denken die Touris, sie könnten sich alles erlauben.

Vorstufe zu Balkan-Türkei-Tour.

Mit dem gleichen Fahrzeug plane ich einen Trip bis in die Türkei. Dabei ist klar, dass die Sicherheit in Frage gestellt ist. Ich habe schon viele 'Dispos' zur Sicherheit im Motorhome eingebaut - doppeltes Sicherheitsschloss, Tresor, Satelliten-Notsender und auch eine adäquate Bewaffnung, natürlich ohne Schusswaffen. Naja, so dramatisch wird es nicht werden, aber man muss schon auf der Hut sein.

Vielleicht macht uns ja die Weltpolitik auch einen Strich durch das Kalkül und wir haben in drei, vier Monaten schon grosse Unruhen in Europa. Dann wird halt aufgeschoben - und anstelle der Yellowstonepark besucht.
 

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