:: Gregor Fischer ::

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Reisen - bald nur noch Erinnerung?



MeineTrips - siehe Navi rechts!



Schönheit der Natur, Gesundheit und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist´s: Reise!

Wilhelm Busch


 

Wann geht es wieder in die weite Welt?!                                     15.05.18

Nun ja, dies möchte ich auch gerne wissen, denn ich habe grosse Lust wieder auf grosse Fahrt zu gehen. Bisher sind zwei Hemmnisse vorhanden: Das Landhaus und der Verkauf des Chateaus beanspruchen meine Präsenz und ich habe zur Zeit einfach keine geeignete Co-Pilotin. Der 'Job' ist doch anspruchsvoll - ein bisschen guter Wille und Verliebheit reicht eben nicht...

Seit dem Split mit Julie habe ich zwar ganz nette, ephemere Beziehungen - aber keine der Damen wäre wirklich geeignet für einen 'Great Trip'. Ok, ok - man soll nie in Nostalgie verfallen! Verschiedene Frauen haben mich über die Jahre auf Reisen begleitet und es war nie banal! Die Touren waren zwar genau geplant, aber auch ziemlich abenteuerlich. Man könnte denken, dass man sich auf 'begrenztem Raum' rund um die Uhr einmal auf die Nerven geht - dem ist aber nicht so! Erstens ist man ja jederzeit mit drei Schritten in der Umgebung und zweitens geht man nicht einfach mit einer Unbekannten auf eine so kostspielige Reise.

Also alleine losfahren?!

Nein, mache ich nicht. Ich bin kein Einzelgänger, das war ich nie. Auch ist das Risiko viel grösser, auf irgendeine Art Opfer zu werden, wenn man alleine unterwegs ist. Da ich ja auch in NO-GO-Länder unterwegs war, ist dies ein sehr wichtiger Punkt.

Vielleicht ergibt sich spontan eine Lösung - allerdings muss ich mich von den aktuellen Business-Occupations frei machen können. Wenn man auf einem grossen Trip unterwegs ist, gibt es kaum eine Möglichkeit, zurück zu gehen, um schnell mal nach dem Rechten zu schauen. Es sei denn der Abbruch der Reise.

Noch schlimmer steht es in Amerika!

Ich habe dort nämlich nicht einen Koffer, sondern ein besonders tolles Motorhome stehen. Nun schon seit Jahren ungenutzt. Ich hatte noch vor, nach Südamerika zu reisen - aber dies ist unterdessen wirklich sehr gefährlich geworden. Mexico, Honduras und weitere Länder sind einfach nur noch unverantwortlich gefährlich. Strassenbanden und mehrere tägliche Morde machen die Sache nicht zur Freude, sondern, wenn man ein wenig Pech hat, zum Albtraum!

Es ist so lange gut gegangen und nun will ich nicht alles am Ende durch Leichtsinn versauen. Vielleicht mach ich einen letzten Trip in den USA und verkaufe den Coach - oder verschiffe ihn nach Europa, um ihn als 'Strandhaus' zu benutzen.

PS. Wer denkt, andere fahren ja auch alleine - sicher, das geht! Ich war alleine wochenlang in Australien und den USA unterwegs - aber Gegenden wie Afrika, den Balkan oder die Türkei in einem teuren Wohnmobel 'ohne Zeugen' zu bereisen, ist nicht sehr ratsam. Man landet dann schnell unter einem Vorwand auf einem 'Kommissariat' und das kostet dann schnell sehr viel Geld - und der Trip ist futsch!

 


 

 

Autofahrer vor der Totalüberwachung!                                           11.04.18

Den letzten Neuwagen haben wir vor gut zwei Jahren gekauft - den Citroen C3. Ein braves Auto, welches seinen Dienst IMMER klaglos erfüllt hat. Geräumig ist er und man hat richtig Platz. Wenn man sich daran gewöhnt hat, mit etwas über achzig PS klarzukommen, gehört man auf den heutigen Strassen sogar zu den schnellen Klienten. Mehr Leistung gibt es hier nicht und braucht es auch nicht. Ernsthaft!

Trotzdem - die Tendenz bei mir geht mehr in Richtung Limousine - mit separatem Kofferraum, also kein SUV oder ähnliche Viehtransporter. Den neuen
Fiat Tipo (4-door) finde ich ein vernünftiges und formschönes Auto. Bescheiden, hübsch, mit knapp 100 PS ausreichend motorisiert. Wenn ich es super komfortabel und nobel will - haben wir ja den Bentley Conti GT. Wir müssen uns aber beeilen, denn wenn man aktuell bestellt, kommt das Auto mit dem Spionage-E-Call!

Abhör- und Ueberwachungsanlage an Bord...

Seit ein paar Tagen - das heisst April 2018 - müssen alle in der EU neu produzierten Autos den automatischen Notruf "E-Call" an Bord haben.Das System stellt automatisch eine GPS- und Telefonverbindung her und übermittelt Daten. Auch eine Sprachüberwachung und -Aufzeichnung ist möglich! Ueber die GPS-Ortung können die Wege des Besitzers und sein Fahrverhalten ausspioniert werden.

Mit E-Call können Behörden offensichtlich jedes Detail im Fahrzeug mitverfolgen und aufzeichnen - wieviele Personen im Auto sind, wann ein CD-Player eingeschaltet wird und vieles mehr. Zudem können weitere Kontrollmechanismen ohne Information des Besitzers betätigt werden! Das ist noch schlimmer als im Tesla oder Audi-Connect - ein richtiger Missbrauch!

Dieses totale Ueberwachungssystem, das künftig auch für Road-Pricing und Geschwindigkeitsüberwachung verwendet werden kann, wir dem Bürger natürlich anders verkauft:
Es geht - so will man uns weismachen - wie bei den Anti-Terrorismus nur um unsere Sicherheit. LOL! Ich jedenfalls weigere mich, ein solches System im Auto zu haben und beeile mich, einen der letzten Neuwagen ohne Big-Brother zu ergattern. Ich werde berichten.

 


 

 

Kult: You got a 'Rat-Car' too?                                                                         28.03.18

Ein ''Rat-Car'' (kommt von Ratte) ist ein total verkommenes, rostiges und meist auch älteres Fahrzeug. Als Reaktion auf die chromblitzenden Aufschneider-Karren haben die Amerikaner dieses 'Genre' erfunden. Es gibt in NYC Banker und Anwälte, welche in einem 20-jährigen, total versifften Ford Pinto zur Arbeit fahren.

Vorteile: Wenn dir einer in die Karre fährt, so what?! Die Gefahr überfallen zu werden ist gering und die Bullen drücken 'bei dem armen Schlucker' auch mal ein Auge zu. Also nur Vorteile, aber es braucht natürlich etwas Mut - noch mehr als mit einem Dacia zu promenieren.

Nur für Leute mit grossem Selbstbewusstsein!

Nun, mein Rat-Car ist ein Chrysler Voyager, vor vielen Jahren mal in der Schweiz gekauft und dann (weil er die MFK nicht mehr schaffte) im Ausland eingelöst. Unterdessen ist er sichtbar durchgerostet, ziemlich verbeult und hat sogar verschiedene Räder - wirklich eine räudige Ratte auf Rädern!

Aber unterdessen habe ich ihn echt liebgewonnen und liebe die Provokation mit ihm. Vor kurzem musste ich ihm sogar eine neue Benzinpumpe spendieren - Kosten sollte ich nicht nennen, sonst kommt noch die teure Vormundschaft und sorgt sich um mich...

Ja, es ist wahr - auch bei uns hat man einen gewissen Narren/Armeleute/Behinderten-Bonus wenn man sich ein sich mit einer solchen Schwarte auf die Strasse wagt. Parkbussen bleiben aus, kein irrer Yugo will sich damit ein Rennen liefern und die anderen Verkehrsteilnehmer nehmen respektvoll Abstand. Abgesehen vom äusserlichen Aussehen ist der Wagen aber technisch ok, komfortabel und innen sauber und gepflegt. Irgendwie ein Punk der Strasse. Vorläufig behalte ich ihn - und wer weiss, wie lange noch...
 


 

Nur noch 80kmh in der Grande Nation !                                               13.01.18

Frankreich ist ein flächenmässig gleich grosses Land wie Spanien - relativ flach und dünnbesiedelt. Kaum ein anderes Land hat so viele gerade, gut ausgebaute Landstassen wie die Gallier - die 'Routes nationales' oder auch 'départementales'. Bisher waren 90kmh angesagt, in anderen Ländern sind es 100kmh. Jetzt wird dem kleinen, übersiedelten, folgsamen Schleicherland Schweiz gleichgezogen.

Traditionell waren die französischen Autofahrer bekannt für ihren 'rassigen' Fahrstil und manchmal auch Mangel an Disziplin - eben die lateinische Art, mit dem Leben umzugehen. Das ist nun vorbei. Neben der flächendeckenden Ueberwachung der Autobahnen, den neuen 'Durchschnitts-Speed-Radars' und zivilen Agenten, welche aus ihren Autos filmen, kommen nun die Nebenstrassen an die Reihe. Offiziell wie immer weil hohe Geschwindigkeiten 'töten' - ''les routes qui tuent''...

Was sind die Gründe für die Massnahme ?!

Sicherheit, Umwelt etc.  alles Quatsch. Neben der Hoffnung, natürlich noch mehr Bussgelder zu kassieren und durch Führerscheinentzug Autos von der Strasse zu bringen, spielen folgende Faktoren eine Rolle:

- Der Verkehr soll harmonisiert werden. LKW's, Autos und Motorräder fahren alle maximal 80kmh. Damit ist Ueberholen praktisch unmöglich, es sein denn, man überschreitet die Höchstgeschwindigkeit!

- Frankreich baut auf Elektrofahrzeuge - ist schon Nummer eins in Europa. Nur mit Schleichen und Nicht-Ueberholen haben Elektroautos eine einigermassen gute Reichweite. Daher die Beschränkungen.

- Das automome Fahren geht auch nur bei niederen Geschwindigkeiten. Der Weg dazu soll nun schnell bereitet werden, indem die Höchstgeschwindigkeit generell reduziert wird. Unfälle sollen glimpflich sein.

PS. Im übrigen sind die Mehrheit der Deutschen für die generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf den Autobahnen. Kommt eventuell noch dieses Jahr zur Einführung - oh Schreck für die Raser...

 


 

Reisen: Dreckbillig muss es sein!                                                              23.10.17

Vor Jahren hatte ich den ernsthaften Plan, das Mittelmeer zu umrunden - womöglich im Motorhome. Die 24 Länder im Mittelmeerraum sind einerseits sehr schön, aber vor allem so unterschiedlich, dass es fast eine echte Zeitreise bedeutet sie zu besuchen!

Ein solcher Trip ist heute aber absulut unmöglich geworden. Länder wie Syrien, Libyen und Algerien sind nicht nur im Kriegszustand, sondern eine Einreise ist schlicht verboten. Nun, Zuspätgekommene bestraft das Leben - aber vielleicht wären wir dabei ja umgekommen und dafür sind wir nicht bereit! Andere schon..!

Wer sich in Gefahr begibt...

Schon hier in Europa ist es in vielen Ländern gefährlich geworden, alleine das Haus zu verlassen. Täglich werden in der EU - der vielgelobten 'Friedensunion' - Menschen vergewaltigt, beraubt und getötet. Die Zahl der kriminellen Akte hat sich in den letzten Jahren schlicht verzwanzigfacht - in gewissen Ländern noch mehr. Aber vielen Konsumidioten genügt dies nicht und so reisen sie weiterhin in Länder wie Indien, Aegypten oder Brasilien. Anstelle sich vor Ort wenigstens innerhalb der bewachten Hotel-Lager aufzuhalten, gehen sie dann auf eigene Faust die 'Eingeborenen' entdecken, was vielfach in der Katastrophe endet. So wieder in Indien geschehen, wo zwei Schweizer übel zugerichtet wurden.

 Immerhin - die beiden und ein guter Teil ihrer Umgebung zu Hause sind nun wohl geheilt, kann man hoffen. Das Leben erzieht halt manche Dummköpfe zuletzt auf die ganz brutale Art!


 

Tourismus: 'Ewig' wird dies so nicht weitergehen..!                   10.08.17

Heute sind wir gewohnt, mit Kind und Kegel für ein paar Wochen nach Bali oder Mallorca zu jetten. Fast jeder 20-Jährige hat schon mal New York oder San Francisco besucht. Ob nötig oder nicht - darüber kann man verschiedener Meinung sein. Sicher ist, dass sich dieses Verhalten, welches ich selber seit Jahrzehnten in Abondance praktiziere, dem Ende zuneigen muss. Die Frage ist wann und wie massiv.

Die rational gesehen vollkommen unnötige, individuelle Herumreiserei ist nicht nur eine böse Sache in Bezug auf den Umweltschutz und des Versiegens der Ressourcen - das wissen wir alle seit langem - sondern auch ein Hindernis in Bezug des Hinsteuerns in den globalen Totalitarismus, der künftigen NWO.

Individuelles Reisen ist persönliche Freiheit und diese wird vollkommen verschwinden!

Die aktuellen Krisen und Kriege dienen auch dazu, den Menschen dies 'begreiflich' und fassbar zu machen. Fast ein Drittel der Länder gelten heute für Reisende - entsprechend den Warnungen des Auswärtigen Amts - als gefährlich oder nicht zu empfehlen. Ich rechne damit, dass in einigen Jahren privates Reisen nur noch in begründeten Ausnahmen und mit vorher eingeholter Bewilligung möglich ist. Dass dann diese Trips und deren Sinn und Ursache genau überwacht werden, ist klar. Man wird alles begründen, rechtfertigen und auch büssen! Das ist nun ja mit GPS-, Handy- und RFID-Technologie weltweit möglich...

 


 

Hannibal, der Carthago M-Liner ist 10 Jahre alt.                                 01.07.17

Ja, unser Hannibal. Nun ist die 'Maschine', Hannibal genannt, auch schon zehn Jahre im Betrieb. Ich habe immer dafür gesorgt, dass der Unterhalt perfekt gemacht wurde, auch diverse Updates sind ausgeführt worden: Grosser 33 Zoll TV, LED-Beleuchtung, Microwave, neue Kaffeemaschine, drei 110AH-Gel-Batterien in Verbindung mit vier grossen Solarpaneelen für eine praktisch unerschöpfliche Leistung, etc.

Natürlich haben wir uns bei den
neuesten Modellen umgeschaut, aber die haben kaum einen Vorteil, denn Motor und Chassis sind immer noch identisch. Es gibt nun zwar automatische (robotisierte) Getriebe und sogar Luftfederung - aber was macht man damit im Reparaturfall in Afrika oder der Türkei?! Die aktuellen Interieurs sind zwar sehr spektakulär - mit weissem Lack und Leder, Karbonfolien und tausend LED's, sozusagen ein Sternenhimmel jede Nacht! Aber wo ist damit eine praktische Funktion verbunden? Da wir eh nie auf Campingplätzen zu finden sind, gibt es auch keine 'Kollegen' zu beeindrucken!

So wird er uns wohl noch ein paar Jahre erhalten bleiben - es sei denn, ich finde wirklich was noch Besseres für meine Zwecke - aber ich kenne ja das Angebot und Sensationen sind in diesem Bereich nicht zu erwarten...

 


 

Sesshaft geht nicht mehr!                                                          04.06.17

Julie ist für ein paar Tage an der Cote d'Azur bei der Familie und ich nütze die Zeit, den Hannibal - unser Reisemobil - auf Vordermann zu bringen. Defekt ist ja bei diesem 'Schiff zu Lande' immer etwas: Hydraulik, Heizung oder TV-Antenne - all die komplexen Systeme müssen dauernd unterhalten werden.

Unterdessen ist er ja auch zehn Jahre alt geworden und von Reifen über Batterien und Saltelliten-TV ist alles natürlich neu. Apropos neu: Ich habe mir die aktuellen Modelle der Carthago-Liners angeschaut und mich nicht verlieben können!

Ausser den heutzutage mit Hunderten von Led's ausgeleuchten, zugegeben äussert luxeriösen Interieurs hat sich nichts wesentlich geändert. Ok, statt der manuellen 6-Gang-Getriebe sind nun elektrische 8-Gänger von ZDF aktuell und auch Rundum-Luftfederung ist erhältlich. Dazu x-fach mehr Eletronik-Gadgets. Da wir ja gerne weite Reisen - auch nach Afrika - unternehmen ist dies alles nur nachteilig. Keiner dort kann an unserer 'umweltfreundlichen' Elektronik irgend etwas reparieren...

Das Glück auf (grossen) Rädern...

Obwohl wir ja mehrere Domizile haben ist es mir am wohlsten auf Achse. Wir waren nur einige Male in den USA auf Campingplätzen - hier in Europa ist dies nicht denkbar. Der Vorteil dieser grossen Motorhomes ist ja eben die totale Unabhängigkeit. Wir können wochenlang ohne Wasser- und Abwasseranschluss auskommen und für Strom ist durch die vier grossen Solarzellen gesorgt. Ja, diese Art der Autarkie hat etwas Faszinierendes und wir sind jederzeit 'ready to go' - sogar der Kühlschrank ist dauernd in Betrieb und gefüllt! Ja, nun fehlt nur noch der Startschuss für die nächste grosse Tour. I am desperately ready!

 

 

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