:: Gregor Fischer ::




Reisen - bald nur noch Erinnerung?



MeineTrips - siehe Navi rechts!


Wenn jemand in der Lage ist, seine unmittelbare Zukunft wirklich zu planen, dann sollte er dies tun. Realistisch gesehen können dies nur ganz wenige in unserer komplizierten Wohlstandswelt.
Die
Menschen haben Jobs, Ehen mit Kindern oder Firmen - und vor allem zuwenig finanzielle Freiheit. Viele hoffen darauf, sich einen einen schönen Lebensabend zu leisten und die 'verpassten' Dinge nachzuholen. Nur ist es dannzumal fast immer zu spät. Es drohen Krankheit, körperliche Einschränkungen, Schmerzen - und vielleicht hat ein vorzeitiger Tod die Sache schon vorher erledigt. Vor allem wird die Welt in eine paar Jahren nicht mehr dieselbe sein, die Grundlage unserer Lebensplanung war. Viele können sich wirklich kaum vorstellen, dass sie unverschuldet in finanziellen Nöten sein werden und vor allem dass Auslandreisen dermassen erschwert oder auch gefährlich werden, dass normale Leute besser die Finger davon lassen.
 

Ich jedoch bin mir da ziemlich sicher, dass was heute möglich ist, morgen nicht mehr geht. Ich habe genügend darüber geschrieben und nun führe ich die Vorhaben einfach aus. Ohne Verzug, ohne auf Kosten zu achten. Vor allem ohne Rücksicht auf die kindische 'Nachhaltigheit' und die eingetrichterte Meinung - dass der einzelne etwas für die 'Zukunft des Planeten' tun könnte. Ob ich zwanzigtausend Liter Sprit mehr oder weniger verbrenne ändert am Lauf der Dinge nichts!




Schönheit der Natur, Gesundheit und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist´s: Reise!

Wilhelm Busch


 


Spritsparen und trotzdem vorankommen?                                15.01.19

Vor einigen Jahren, als die Motoren noch mit Vergasern gefüttert wurden, war man gezwungen ganz ordentlich hochzudrehen, um vorwärtszukommen. Automaten waren lahm und häufig anfällig. Ausserdem war ein richtiger Automobilist stolz auf seine Schaltkünste...

Der Verkehr hat enorm zugenommen, aber die Autos haben sich auch zum Guten verändert: Sie sind leiser, komfortabler und umweltfreundlicher geworden. Bloss Benzin brauchen sie immer noch. Kurz: Die Automobile sind in der Gegenwart angekommen, nur die Fahrer noch nicht. Da wird immer noch mit heulendem Motor beschleunigt, gedrängelt und mit 'Vollrohr' auf die Kreisel und Ampeln losgefahren. Das ist nicht nur gefährlich und verboten, sondern auch ziemlich blödsinnig. Ein anspruchvoller Fahrer misst sich an seiner Effizienz.


Der relative Spritverbrauch ist das Mass des fahrerischen Könnens.

Rücksichtslos drauflosfahren kann jeder - das ist wie Losbrüllen, wenn die Argumente fehlen.

Ueber der Sache stehen, Risiken vermeiden und dabei noch Sprit sparen ist schon eine schwerere Aufgabe. An dieser kann sich der echte Könner messen. 

Drei Regeln sind zu beachten:

1. Ausrüstung des Fahrzeuges.

Hohen Reifendruck einfüllen (+ 0,3 bar), unnötigen Ballast und vor allem den (leeren) Dachträger entfernen. Es ist ja so, dass viele Autofahrer den halben Hausrat im Kofferraum mit sich herumkarren und das kann leicht 100 kg ausmachen.  

Vor allem keine lächerlichen Superbreiträder montieren lassen, die fressen Sprit und sind unkonfortabel und teuer.

2. Fahren mit Hirn

Vorausschauen, in grossen Gängen fahren, früh hochschalten und vor Hindernissen früh vom Gas gehen. Auch das Abschalten des Motors vor Ampeln lohnt sich immer noch. Bereiten Sie sich auf weiter steigende Benzinpreise vor!

3. Autobahn benützen

Das Netz der Schnellstrassen und Autobahnen hat sich ständig vergrössert. Flüssiges Fahren auf der Autobahn ist sparsam - vorausgesetzt, man nimmt es gepflegt ruhig - eben flüssig.  Abstand halten, Vorausschauen und das Einhalten von maximal 120 kmh sind die perfekte Verbindung zwischen raschem Vorankommen und umweltgerechtem Fahren. Die Zeitdifferenz gegenüber dem agressiven Fahrstil ist schlicht vernachlässigbar. Probieren!


Technologien, Elektronik - was kommt Neues?

Wenn sie es sich leisten können, ein neues Auto zu kaufen, empfehle ich die neuen Technologien (BMW, Renault und die meisten Europäermarken) in deren mittleren Modellen. 

Sparsame, drehmomentstarke Motoren mit halb-automatischem Getriebe und weiteren effizienten Eigenschaften, die neuste Elektronik möglich macht, sind die perfekte Wahl.

Start/Stopp-Automatik gehört heute schon zum guten Ton. Mit stinkendem Auspuff vor dem Rotlicht zu warten, gehört schon bald der Vergenheit an. 

Was Verbote nicht gebracht haben, bringt die neue Technik. Wer noch weiter gehen will, kann sich der Hybridtechnik zuwenden - aber das muss nicht sein - denn leichte Autos sind sparsamer... 

 


 

 

Neid und Missgunst prägen heute Deutschland!                      02.12.18

Da ich seit Jahren mit Reisemobilen in der Welt herumtoure, lese ich manchmal auch entsprechende Artikel. Dieser hier ist im Spiegel erschienen und handelt von einem deutschen Paar, welches die Seidenstrasse befahren hat. Nicht in einem alten VW-Bus, sondern in einem luxuriösen LKW. Der Bericht ist an sich banal, aber nicht uninteressant und entspricht auch meinen eigenen Erfahrungen.

Das Verblüffende an der ganzen Sache sind jedoch die Kommentare im entsprechenden Forum -  verfasst
Neidern, Moralisten und Eco-Versifften - sowas  Missgunst und hasserfüllten Kommentaren hätte ich nie erwartet. Die Reise an sich interessiert offensichtlich kaum einen dieser Leser: Es ist vor allem von der CO2-Debatte und dem vermutlichen 'Reichtum' der beiden Reisenden zu Rede! Ist das nun der Zeitgeist?! Diese 'Meinungen' muss man wirklich mal konsumieren. Dann versteht man schlagartig besser, warum die Deutschen so verbiestert unglücklich geworden sind...

 


 

 

Vorbild? The Aviation industry carnage!                                       10.11.18

Die private Luftfahrt - damit meine ich die 'Geschäftsfliegerei' - war in den 80-er Jahren, als ich einstieg, eine richtige Boombranche. Cessna und andere grosse Hersteller wie Piper, Beech und Robin fabrizierten Zehntausende von Flugzeugen pro Jahr!

Es war die Zeit des Zukunftsglaubens, der Ambitionen und des zivilen Friedens. Keine Terrorangst, keine Flüchtlingsmassen und vor allem keine systematische Kriminalisierung der Autofahrer, Unternehmer und Steuerpflichtigen!

Erfolgreiche Geschäftsleute, (damals noch nicht Business-Mens), kauften sich sehr oft Häuser in Spanien, Yachten und private Flugzeuge. Es war die Zeit vor Internet, absoluter Kontrolle und Umwelthysterie. Sogar der Sozialneid hielt sich in Grenzen, da zu dieser Zeit jeder Fleissige und Mutige einfach Erfolg haben konnte.

Dreissig Jahre später ist alles Geschichte.

Symptomatisch für das Aus war natürlich 9/11, die Krise 2007 und vor allem der Oeko-Wahn, der heute alles technische bestimmt, wenn nicht sogar unterdrückt. Es gibt heute keine nennenswerte zivile Flugzeugproduktion für Kleinflugzeuge mehr.

Die meisten, welche sich noch in der Luft halten sind 'Oldtimer' oder eben Ultraleichte, welche sich aber nicht für Reisen einsetzen lassen.
Flugplätze und sogar Flughäfen, welche nicht von Ryanair und Co. über Wasser gehalten werden, machen zu oder sind am Verrotten.

Der Flugverkehr ist wie Bus und Zug zu einer Massenveranstaltung geworden, hat seinen Reiz des Exklusiven verloren und wird vor allem von 'Schnäppchenjägern' und dem Pöbel benutzt. 

Geschäftsleute fliegen nicht mehr - warum auch?! Mit der Digitalisierung hat sich Kommunikation und vor allem auch jede 'Business-Verhandlung' fast unnötig gemacht. Man schickt sich Bilder, Videos, bestellt und bezahlt digital und Begegnungen, Verhandlungen und Abschluss mit 'Handschlag' finden in der realen Welt nicht mehr statt. Politiker, 'Prominente' und natürlich die Filmindustrie spielen den Menschen noch sowas vor - aber es ist nur noch billige Show.

Folgt die Autoindustrie auch ins Grab?

Im Gegensatz zum Privatflugzeug und der Yacht braucht 'Autofahren' bekanntlich keine höhere Qualifikation - ein Führerschein, den nun wirklich jeder leicht erwerben kann, genügt.

Das Autos ist eigentlich praktisch, für viele ein Statussymbol und man damit sogar den Frust loswerden. Als eigentliches Transportmittel taugt das private Automobil aber bald nicht mehr. Staus, Fahrverbote und auch Aggression haben die Freude am Autofahren für viele gekappt. Zur Arbeit wird per OV gependelt und Einkäufe machen wir immer mehr online und dann wird von anderen nach Hause geliefert. Rational braucht bei uns im dicht besiedelten Westen kaum jemand ernsthaft noch ein Automobil.

Glücklicherweise für die Autoindustrie sind noch viele Leute für ihr Selbstbewusstsein stark vom Auto abhängig. Nur mit einem dicken Auto kann man aufschneiden, posen und herrlich unnötigen Lärm veranstalten. Das hält die Industrie am Leben. Damit könnte aber bald Schluss sein. Flächige Fahrverbote in Städten sind nun real und häufen sich täglich. Wenn dazu der Benzinpreis wirklich steigen sollte und etwa noch die 0%-Leasings verschwinden, kann es dramatisch abwärts gehen. Viele Prognostiker erwarten dies - ich auch.

Die 'Neue Welt' wird ruhiger sein...

Vorausgesetzt, die Globalisten bescheren uns für ihren 'Reset' keinen weltweiten Krieg - dies wäre allerdings das erste Mal - können wir, das heisst die Ueberlebenden, auf ein sehr geregeltes Leben freuen.

Vorbei der Stress für Angebereien, Familienpuff und Lebensplanung  - das ist die gute Nachricht. Wir werden richtig sesshaft werden und alles tun um nicht auffällig zu werden. Auf Ferien in der Karibik und private Plauschfahrten muss natürlich verzichtet werden - aber auch das ist ja meistens Stress und grosser Aufwand. Junge Menschen (jeder zweite macht schon heute den Führerschein nicht mehr) leben digital und lokal - und dies ist die Zukunft. Ihre Bluffereien, Posen und Mythomanie leben sie auf Instagram und Youtube aus und scheinen glücklich damit. Ich natürlich auch, denn diese Tätigkeit ist mindestens nicht lärmig, verpestet die Luft und bedroht das Leben anderer Bürger...

PS. Zur NWO näheres hier...

 


 

 

So hätte das Elektroauto auch bei uns ein Chance.                  12.10.18

Ein zweckmässiges Elektromobil ist nur für Kurzstrecken geeignet - alles andere ist ein Murks, macht die Autos schwer und gefährlich. Kurzstrecken sind nämlich das, was 90 Prozent eines privaten Autolebens bei uns ausmachen. Unsere gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit liegt übrigens bei nur etwa 40 kmh - konsultieren sie ihrem Bordcomputer!

Ein Elektroauto muss klein und stadtgerecht sein - und billig. Das können die Chinesen nun plötzlich: Bereits ab 7000 Franken (mit Subventionen) gibt es die kleinen Flitzer zu kaufen. Ob als Zweitwagen oder für all die Stadtmenschen scheint mir dies die Zukunft zu sein. Hin oder her werden wir dazu gezwungen werden.

Iin China, wo der Leidensdruck für die Menschen in den Metropolen sehr hoch ist und die politische Führung nicht in jahrelangen Schaumschläger-Diskussionen gefangen  ist, wird das Elektroauto einfach kurzerhand verordnet! Die Zukunft wird elektrisch sein - ob Fahrräder, Roller oder Klein- und Lieferwagen...

Elektroautos sind bisher nur für wirkliche Freaks!                       

Die Idee, endlich von den lärmenden und stinkenden Verbrenner-Autos wegzukommen, ist ja mehr als berechtigt. Ausser ein paar Spinnern, Posern und Komplexhaufen sieht kaum mehr ein Autobesitzer einen Mehrwert, wenn sein Automobil mächtig Krawall macht. Wenn nur das Problem mit der Reichweite nicht wäre! Dies nimmt dem Stromer seine Brauchbarkeit - niemand will täglich 'tanken'.

Der CO2-Mythos mag ein Märchen sein - der Lärm ist es definitiv nicht. Daher ist für mich der Hauptgrund für den Umstieg auf Stromer in den Städten die Vermeidung von unnötigem Lärm.

Elektromobilität ist bei uns heute nur eine Art Feigenblatt für Besserverdiener: ''Ich bin zwar kein Ecolo, ich tu nur so! Wer aktuell wirklich ein batteriebetriebenes Auto will, muss viel Geld ausgeben und möchte er von der verheerenden Energiebilanz über dessen gesamten Lebenszyklus wohl besser nichts wissen.

Elektromobilität ist in Europa ein Luxusthema, das deutsche Hersteller mit Premiumfahrzeugen bedienen - von den irren, brandgefährlichen Tesla-Schwarten aus den USA gar nicht zu reden. So etwas kauft kein vernünftiger Mensch - die miserablen Verkaufszahlen der Elektroautos trotz politischer Propaganda beweisen dies ja seit Jahren. Aber vielleicht können die Chinesen ja was ändern...

 

 


 

 

Der neue Fiat Tipo wird wohl Jahre bei uns bleiben...               15.09.18

Der Autopark wird ja nicht mehr vergrössert. Die letzte Aquisition war vor einigen Wochen: Der Fiat Tipo Berlina. Der hat nun allerdings auch schon 6000 km auf dem Buckel - aber das Auto gefällt allen, die damit fahren. Simpel, sparsam, komfortabel und geräumig das Auto!

Zwei 'Sorgenkinder' haben wir aber noch: Der DeLorean, welcher seit Jahren in seiner Tiefgarage schlummert und kaum benutzt wird (aber eben - die History!) und der Bentley Continental GT, welcher sich als Diva aufspielt - ewige kleine 'Failures' in der Elektronik - bestimmt auch eine Folge des Rumstehens...

Totale Ueberwachung: Parano? Ja, Parano!

Wir alle sind von den Behörden dauernd überwacht - wann immer diese auch den Wunsch oder ein vermeintliches Interesse haben. Dass wissen eigentlich alle Bürger, obwohl die meisten es nicht wahrhaben wollen. Vielen ist es ja auch egal wenn der Nachbar in ihre Stube sieht oder ihre Konversation auf dem Balkon hören kann. Es gibt einfach Personen, welche sich vollkommen darum foutieren ob ihre Privatsphäre existiert oder nicht. Ich gehöre nicht dazu. Seit Mitte Jahr sind die meisten Fahrzeuge mit 'e-call' ausgestattet, was die lückenlose Kontrolle über das entsprechende Auto und ihre Insassen erlaubt. Datenschutz? Ich lach mich tot!

Einige Hersteller verkaufen jedoch noch Autos welche nicht 'fully connected' sind - das heisst, dem bisherigen Standard entsprechen: Radio, Navi (
aber ohne die fatale e-SIM) und vielleicht noch Bluetouth für das Handy. Fiat, Dacia und Mazda gehören dazu. Daher habe ich mich entschlossen, den Fiat Tipo zu kaufen - eingetauscht habe ich den Citroen C3, welchen wir vor drei Jahren angeschafft haben. Es könnte sein, dass dieses Auto das allerletzte ist, welches wir neu kaufen - eben aus obigen Gründen.

Der Rest der Flotte frisst das Gnadenbrot und wird langsam wohl gezwungenermassen in die Jahre kommen und irgendwann bei einem anderen Besitzer landen...

 


 

 

Wann geht es wieder in die weite Welt?!                                     15.05.18

Nun ja, dies möchte ich auch gerne wissen, denn ich habe grosse Lust wieder auf grosse Fahrt zu gehen. Bisher sind zwei Hemmnisse vorhanden: Das Landhaus und der Verkauf des Chateaus beanspruchen meine Präsenz und ich habe zur Zeit einfach keine geeignete Co-Pilotin. Der 'Job' ist doch anspruchsvoll - ein bisschen guter Wille und Verliebheit reicht eben nicht...

Seit dem Split mit Julie habe ich zwar ganz nette, ephemere Beziehungen - aber keine der Damen wäre wirklich geeignet für einen 'Great Trip'. Ok, ok - man soll nie in Nostalgie verfallen! Verschiedene Frauen haben mich über die Jahre auf Reisen begleitet und es war nie banal! Die Touren waren zwar genau geplant, aber auch ziemlich abenteuerlich. Man könnte denken, dass man sich auf 'begrenztem Raum' rund um die Uhr einmal auf die Nerven geht - dem ist aber nicht so! Erstens ist man ja jederzeit mit drei Schritten in der Umgebung und zweitens geht man nicht einfach mit einer Unbekannten auf eine so kostspielige Reise.

Also alleine losfahren?!

Nein, mache ich nicht. Ich bin kein Einzelgänger, das war ich nie. Auch ist das Risiko viel grösser, auf irgendeine Art Opfer zu werden, wenn man alleine unterwegs ist. Da ich ja auch in NO-GO-Länder unterwegs war, ist dies ein sehr wichtiger Punkt.

Vielleicht ergibt sich spontan eine Lösung - allerdings muss ich mich von den aktuellen Business-Occupations frei machen können. Wenn man auf einem grossen Trip unterwegs ist, gibt es kaum eine Möglichkeit, zurück zu gehen, um schnell mal nach dem Rechten zu schauen. Es sei denn der Abbruch der Reise.

Noch schlimmer steht es in Amerika!

Ich habe dort nämlich nicht einen Koffer, sondern ein besonders tolles Motorhome stehen. Nun schon seit Jahren ungenutzt. Ich hatte noch vor, nach Südamerika zu reisen - aber dies ist unterdessen wirklich sehr gefährlich geworden. Mexico, Honduras und weitere Länder sind einfach nur noch unverantwortlich gefährlich. Strassenbanden und mehrere tägliche Morde machen die Sache nicht zur Freude, sondern, wenn man ein wenig Pech hat, zum Albtraum!

Es ist so lange gut gegangen und nun will ich nicht alles am Ende durch Leichtsinn versauen. Vielleicht mach ich einen letzten Trip in den USA und verkaufe den Coach - oder verschiffe ihn nach Europa, um ihn als 'Strandhaus' zu benutzen.

PS. Wer denkt, andere fahren ja auch alleine - sicher, das geht! Ich war alleine wochenlang in Australien und den USA unterwegs - aber Gegenden wie Afrika, den Balkan oder die Türkei in einem teuren Wohnmobel 'ohne Zeugen' zu bereisen, ist nicht sehr ratsam. Man landet dann schnell unter einem Vorwand auf einem 'Kommissariat' und das kostet dann schnell sehr viel Geld - und der Trip ist futsch!

 


 

 

Autofahrer vor der Totalüberwachung!                                           11.04.18

Den letzten Neuwagen haben wir vor gut zwei Jahren gekauft - den Citroen C3. Ein braves Auto, welches seinen Dienst IMMER klaglos erfüllt hat. Geräumig ist er und man hat richtig Platz. Wenn man sich daran gewöhnt hat, mit etwas über achzig PS klarzukommen, gehört man auf den heutigen Strassen sogar zu den schnellen Klienten. Mehr Leistung gibt es hier nicht und braucht es auch nicht. Ernsthaft!

Trotzdem - die Tendenz bei mir geht mehr in Richtung Limousine - mit separatem Kofferraum, also kein SUV oder ähnliche Viehtransporter. Den neuen
Fiat Tipo (4-door) finde ich ein vernünftiges und formschönes Auto. Bescheiden, hübsch, mit knapp 100 PS ausreichend motorisiert. Wenn ich es super komfortabel und nobel will - haben wir ja den Bentley Conti GT. Wir müssen uns aber beeilen, denn wenn man aktuell bestellt, kommt das Auto mit dem Spionage-E-Call!

Abhör- und Ueberwachungsanlage an Bord...

Seit ein paar Tagen - das heisst April 2018 - müssen alle in der EU neu produzierten Autos den automatischen Notruf "E-Call" an Bord haben.Das System stellt automatisch eine GPS- und Telefonverbindung her und übermittelt Daten. Auch eine Sprachüberwachung und -Aufzeichnung ist möglich! Ueber die GPS-Ortung können die Wege des Besitzers und sein Fahrverhalten ausspioniert werden.

Mit E-Call können Behörden offensichtlich jedes Detail im Fahrzeug mitverfolgen und aufzeichnen - wieviele Personen im Auto sind, wann ein CD-Player eingeschaltet wird und vieles mehr. Zudem können weitere Kontrollmechanismen ohne Information des Besitzers betätigt werden! Das ist noch schlimmer als im Tesla oder Audi-Connect - ein richtiger Missbrauch!

Dieses totale Ueberwachungssystem, das künftig auch für Road-Pricing und Geschwindigkeitsüberwachung verwendet werden kann, wir dem Bürger natürlich anders verkauft:
Es geht - so will man uns weismachen - wie bei den Anti-Terrorismus nur um unsere Sicherheit. LOL! Ich jedenfalls weigere mich, ein solches System im Auto zu haben und beeile mich, einen der letzten Neuwagen ohne Big-Brother zu ergattern. Ich werde berichten.

 


 

 

Kult: You got a 'Rat-Car' too?                                                                         28.03.18

Ein ''Rat-Car'' (kommt von Ratte) ist ein total verkommenes, rostiges und meist auch älteres Fahrzeug. Als Reaktion auf die chromblitzenden Aufschneider-Karren haben die Amerikaner dieses 'Genre' erfunden. Es gibt in NYC Banker und Anwälte, welche in einem 20-jährigen, total versifften Ford Pinto zur Arbeit fahren.

Vorteile: Wenn dir einer in die Karre fährt, so what?! Die Gefahr überfallen zu werden ist gering und die Bullen drücken 'bei dem armen Schlucker' auch mal ein Auge zu. Also nur Vorteile, aber es braucht natürlich etwas Mut - noch mehr als mit einem Dacia zu promenieren.

Nur für Leute mit grossem Selbstbewusstsein!

Nun, mein Rat-Car ist ein Chrysler Voyager, vor vielen Jahren mal in der Schweiz gekauft und dann (weil er die MFK nicht mehr schaffte) im Ausland eingelöst. Unterdessen ist er sichtbar durchgerostet, ziemlich verbeult und hat sogar verschiedene Räder - wirklich eine räudige Ratte auf Rädern!

Aber unterdessen habe ich ihn echt liebgewonnen und liebe die Provokation mit ihm. Vor kurzem musste ich ihm sogar eine neue Benzinpumpe spendieren - Kosten sollte ich nicht nennen, sonst kommt noch die teure Vormundschaft und sorgt sich um mich...

Ja, es ist wahr - auch bei uns hat man einen gewissen Narren/Armeleute/Behinderten-Bonus wenn man sich ein sich mit einer solchen Schwarte auf die Strasse wagt. Parkbussen bleiben aus, kein irrer Yugo will sich damit ein Rennen liefern und die anderen Verkehrsteilnehmer nehmen respektvoll Abstand. Abgesehen vom äusserlichen Aussehen ist der Wagen aber technisch ok, komfortabel und innen sauber und gepflegt. Irgendwie ein Punk der Strasse. Vorläufig behalte ich ihn - und wer weiss, wie lange noch...
 


 

Nur noch 80kmh in der Grande Nation !                                               13.01.18

Frankreich ist ein flächenmässig gleich grosses Land wie Spanien - relativ flach und dünnbesiedelt. Kaum ein anderes Land hat so viele gerade, gut ausgebaute Landstassen wie die Gallier - die 'Routes nationales' oder auch 'départementales'. Bisher waren 90kmh angesagt, in anderen Ländern sind es 100kmh. Jetzt wird dem kleinen, übersiedelten, folgsamen Schleicherland Schweiz gleichgezogen.

Traditionell waren die französischen Autofahrer bekannt für ihren 'rassigen' Fahrstil und manchmal auch Mangel an Disziplin - eben die lateinische Art, mit dem Leben umzugehen. Das ist nun vorbei. Neben der flächendeckenden Ueberwachung der Autobahnen, den neuen 'Durchschnitts-Speed-Radars' und zivilen Agenten, welche aus ihren Autos filmen, kommen nun die Nebenstrassen an die Reihe. Offiziell wie immer weil hohe Geschwindigkeiten 'töten' - ''les routes qui tuent''...

Was sind die Gründe für die Massnahme ?!

Sicherheit, Umwelt etc.  alles Quatsch. Neben der Hoffnung, natürlich noch mehr Bussgelder zu kassieren und durch Führerscheinentzug Autos von der Strasse zu bringen, spielen folgende Faktoren eine Rolle:

- Der Verkehr soll harmonisiert werden. LKW's, Autos und Motorräder fahren alle maximal 80kmh. Damit ist Ueberholen praktisch unmöglich, es sein denn, man überschreitet die Höchstgeschwindigkeit!

- Frankreich baut auf Elektrofahrzeuge - ist schon Nummer eins in Europa. Nur mit Schleichen und Nicht-Ueberholen haben Elektroautos eine einigermassen gute Reichweite. Daher die Beschränkungen.

- Das automome Fahren geht auch nur bei niederen Geschwindigkeiten. Der Weg dazu soll nun schnell bereitet werden, indem die Höchstgeschwindigkeit generell reduziert wird. Unfälle sollen glimpflich sein.

PS. Im übrigen sind die Mehrheit der Deutschen für die generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf den Autobahnen. Kommt eventuell noch dieses Jahr zur Einführung - oh Schreck für die Raser...

 


 

Reisen: Dreckbillig muss es sein!                                                              23.10.17

Vor Jahren hatte ich den ernsthaften Plan, das Mittelmeer zu umrunden - womöglich im Motorhome. Die 24 Länder im Mittelmeerraum sind einerseits sehr schön, aber vor allem so unterschiedlich, dass es fast eine echte Zeitreise bedeutet sie zu besuchen!

Ein solcher Trip ist heute aber absulut unmöglich geworden. Länder wie Syrien, Libyen und Algerien sind nicht nur im Kriegszustand, sondern eine Einreise ist schlicht verboten. Nun, Zuspätgekommene bestraft das Leben - aber vielleicht wären wir dabei ja umgekommen und dafür sind wir nicht bereit! Andere schon..!

Wer sich in Gefahr begibt...

Schon hier in Europa ist es in vielen Ländern gefährlich geworden, alleine das Haus zu verlassen. Täglich werden in der EU - der vielgelobten 'Friedensunion' - Menschen vergewaltigt, beraubt und getötet. Die Zahl der kriminellen Akte hat sich in den letzten Jahren schlicht verzwanzigfacht - in gewissen Ländern noch mehr. Aber vielen Konsumidioten genügt dies nicht und so reisen sie weiterhin in Länder wie Indien, Aegypten oder Brasilien. Anstelle sich vor Ort wenigstens innerhalb der bewachten Hotel-Lager aufzuhalten, gehen sie dann auf eigene Faust die 'Eingeborenen' entdecken, was vielfach in der Katastrophe endet. So wieder in Indien geschehen, wo zwei Schweizer übel zugerichtet wurden.

 Immerhin - die beiden und ein guter Teil ihrer Umgebung zu Hause sind nun wohl geheilt, kann man hoffen. Das Leben erzieht halt manche Dummköpfe zuletzt auf die ganz brutale Art!


 

Tourismus: 'Ewig' wird dies so nicht weitergehen..!                   10.08.17

Heute sind wir gewohnt, mit Kind und Kegel für ein paar Wochen nach Bali oder Mallorca zu jetten. Fast jeder 20-Jährige hat schon mal New York oder San Francisco besucht. Ob nötig oder nicht - darüber kann man verschiedener Meinung sein. Sicher ist, dass sich dieses Verhalten, welches ich selber seit Jahrzehnten in Abondance praktiziere, dem Ende zuneigen muss. Die Frage ist wann und wie massiv.

Die rational gesehen vollkommen unnötige, individuelle Herumreiserei ist nicht nur eine böse Sache in Bezug auf den Umweltschutz und des Versiegens der Ressourcen - das wissen wir alle seit langem - sondern auch ein Hindernis in Bezug des Hinsteuerns in den globalen Totalitarismus, der künftigen NWO.

Individuelles Reisen ist persönliche Freiheit und diese wird vollkommen verschwinden!

Die aktuellen Krisen und Kriege dienen auch dazu, den Menschen dies 'begreiflich' und fassbar zu machen. Fast ein Drittel der Länder gelten heute für Reisende - entsprechend den Warnungen des Auswärtigen Amts - als gefährlich oder nicht zu empfehlen. Ich rechne damit, dass in einigen Jahren privates Reisen nur noch in begründeten Ausnahmen und mit vorher eingeholter Bewilligung möglich ist. Dass dann diese Trips und deren Sinn und Ursache genau überwacht werden, ist klar. Man wird alles begründen, rechtfertigen und auch büssen! Das ist nun ja mit GPS-, Handy- und RFID-Technologie weltweit möglich...

 


 

Hannibal, der Carthago M-Liner ist 10 Jahre alt.                                 01.07.17

Ja, unser Hannibal. Nun ist die 'Maschine', Hannibal genannt, auch schon zehn Jahre im Betrieb. Ich habe immer dafür gesorgt, dass der Unterhalt perfekt gemacht wurde, auch diverse Updates sind ausgeführt worden: Grosser 33 Zoll TV, LED-Beleuchtung, Microwave, neue Kaffeemaschine, drei 110AH-Gel-Batterien in Verbindung mit vier grossen Solarpaneelen für eine praktisch unerschöpfliche Leistung, etc.

Natürlich haben wir uns bei den
neuesten Modellen umgeschaut, aber die haben kaum einen Vorteil, denn Motor und Chassis sind immer noch identisch. Es gibt nun zwar automatische (robotisierte) Getriebe und sogar Luftfederung - aber was macht man damit im Reparaturfall in Afrika oder der Türkei?! Die aktuellen Interieurs sind zwar sehr spektakulär - mit weissem Lack und Leder, Karbonfolien und tausend LED's, sozusagen ein Sternenhimmel jede Nacht! Aber wo ist damit eine praktische Funktion verbunden? Da wir eh nie auf Campingplätzen zu finden sind, gibt es auch keine 'Kollegen' zu beeindrucken!

So wird er uns wohl noch ein paar Jahre erhalten bleiben - es sei denn, ich finde wirklich was noch Besseres für meine Zwecke - aber ich kenne ja das Angebot und Sensationen sind in diesem Bereich nicht zu erwarten...

 


 

Sesshaft geht nicht mehr!                                                          04.06.17

Julie ist für ein paar Tage an der Cote d'Azur bei der Familie und ich nütze die Zeit, den Hannibal - unser Reisemobil - auf Vordermann zu bringen. Defekt ist ja bei diesem 'Schiff zu Lande' immer etwas: Hydraulik, Heizung oder TV-Antenne - all die komplexen Systeme müssen dauernd unterhalten werden.

Unterdessen ist er ja auch zehn Jahre alt geworden und von Reifen über Batterien und Saltelliten-TV ist alles natürlich neu. Apropos neu: Ich habe mir die aktuellen Modelle der Carthago-Liners angeschaut und mich nicht verlieben können!

Ausser den heutzutage mit Hunderten von Led's ausgeleuchten, zugegeben äussert luxeriösen Interieurs hat sich nichts wesentlich geändert. Ok, statt der manuellen 6-Gang-Getriebe sind nun elektrische 8-Gänger von ZDF aktuell und auch Rundum-Luftfederung ist erhältlich. Dazu x-fach mehr Eletronik-Gadgets. Da wir ja gerne weite Reisen - auch nach Afrika - unternehmen ist dies alles nur nachteilig. Keiner dort kann an unserer 'umweltfreundlichen' Elektronik irgend etwas reparieren...

Das Glück auf (grossen) Rädern...

Obwohl wir ja mehrere Domizile haben ist es mir am wohlsten auf Achse. Wir waren nur einige Male in den USA auf Campingplätzen - hier in Europa ist dies nicht denkbar. Der Vorteil dieser grossen Motorhomes ist ja eben die totale Unabhängigkeit. Wir können wochenlang ohne Wasser- und Abwasseranschluss auskommen und für Strom ist durch die vier grossen Solarzellen gesorgt. Ja, diese Art der Autarkie hat etwas Faszinierendes und wir sind jederzeit 'ready to go' - sogar der Kühlschrank ist dauernd in Betrieb und gefüllt! Ja, nun fehlt nur noch der Startschuss für die nächste grosse Tour. I am desperately ready!

 


 

Das Aus für Elektroautos ist greifbar.                                 24.03.11

Irgendwie ist es schon eine interessante Fügung des Schicksals - obwohl der Grund eine Wahnsinns-katastrophe ist: Atomkraftwerkunfälle. Elektroautos sind nun mit grosser Wahrscheinlichkeit vom Tisch!

Eine knappe Woche vor Fukushima waren wir ja noch am Autosalon in Genf, wo fast jeder Hersteller mehr oder weniger verschämt ein Elektrowägelchen präsentierte.

Preislich unerschwinglich (gegen 50'000 Franken!). Dazu meistens eine lächerliche und forciert 'alternative' Erscheinung, haben die 'Stromer' kaum das Publikum begeistern können. Auf jeden Fall keine Käufer!

Ein technischer Unsinn.

Die Hersteller werden von der Politik genötigt, ein Produkt zu entwickeln, welches keinen eigentlichen Markt finden wird. Nur durch enorme Subventionen und Zwänge (für Motorfahrzeuge gesperrte Zonen) könnte sich das Elektroauto in beschränkten Mengen etablieren. Von der Technik her gesehen sind die Dinger zwar ausgereift, aber für einen Durchbruch reichen weder Leistung noch Komfort aus - vom 'Umwelt-Fussabdruck' gar nicht zu reden. Die  Herstellung und Entsorgung (vor allem der Batterien) ist so aufwendig, dass man mit dieser Energie vermutlich jahrelang einen normalen Kleinwagen fahren kann. Nur, jetzt sind diese Diskussionen wohl nur noch akademischer Natur. Ich bin überzeugt, dass der Spuk mit den Elektroautos nun 'dank' Fukushima vorbei ist. Nachtrauern wird den Missgeburten wohl niemand.

Die Alternative sind zweifellos Downsize-Motoren mit zwei (Fiat-Twinair) oder maximal 3 Zylindern für private Automobile. Von elektrischen Lastwagen, welche die wahren grossen 'Verschmutzer' sind, hat ja eh keiner je gesprochen - und die sind ja wohl unverzichtbar. Immer wenn die Politik 'erfinderisch' wird, gehts in die Hosen!

 

 


 

Eclipse - Jet 500 - Neuanfang nach Konkurs.                         22.01.10

Die Konkursmasse ist von zwei ehemaligen Käufern für ein paar Dollars übernommen worden und sie versuchen, wenigstens für die Ersatzteile zu sorgen. Man kann nur hoffen, dass dieses zärtliche Pflänzchen nicht wieder eingeht.

Adam-Aircraft ist definitiv weg vom Fenster und auch um Cirrus ist es verdächtig still geworden. Mini-Jets sind nicht mehr gefragt.

Im Gegensatz zum konstruktiv missratenen D-Jet und den schlecht positionierten Kreationen von Piper und Cirrus scheint mir die Eclipse 500 von der Grösse her die weitaus gelungenste Kreation zu sein


Das Ende ist in Sicht                                

Das ganze Eclipse-Abenteuer war ein wirtschaftlich-technisches Spektakel von der ersten Stunde an. Vern Raburn (der heute übrigens das ICON Amphibium in die Luft bringen will) ist ein unverwüstlicher Optimist und vielleicht auch ein bisschen Fantast. Nun, für die Entwicklung war nur das Beste gut genug. 

Neue Hallen, neue Fabrikationseinrichtungen, neue Verfahren, eigene Elektronik und sogar spezielle hergestellte Triebwerke. 

Das dies kommerziell nicht gut kommen kann, liegt auf der Hand. Hunderte Millionen Dollars wurden verbrannt - aber das Wunder geschah: Die Eclipse 500 erreichte den Marktstatus und wurde zugelassen. 

Noch vor kurzem musste ein Käufer Jahre auf seine Lieferposition warten. Nach dem Zusammenbruch des grössten Kunden, DayJet - einer Flugtaxi-Gesellschaft in Florida - sind nun 28 Jets zu haben. Sofort. 

Warum nichts mit den 'Personal-Jets' werden
wird

Die Kleinluftfahrt ist am Erliegen. Man sieht es an den Frequenzen auf den Flugplätzen und den über 20000 Flugzeugen (das ist die Hälfte der Weltflotte), welche zum Verkauf stehen. Gerade ein Mini-Jet - auch wenn er sparsam ist - findet kaum mehr einen Käufer. Es ist nicht mal mehr eine Frage des Preises. Bei privaten Piloten hat sich in den letzten Monaten nach unzähligen Unfällen durch Inkompetenz die Ansicht durchgesetzt, dass es besser ist, die Finger von solchen Flugzeugen zu lassen. 

Ein Teil des Geschäftsmodells dieser Kleinjet-Hersteller ist ja die Simplizität der Systeme und dadurch die theoretische Möglichkeit, das Flugzeug von einem Privatpiloten beherrschen zu lassen. 

Das funktioniert aber schlecht - denn die Käufer sind natürlich eher im Rentneralter und sind weder willens noch fähig, die komplexen Systeme wirklich zu lernen. Ich behaupte schon seit langem, dass die Minijet-Idee eine Totgeburt ist und auch die Single-Jets keine Marktchance haben. 


Es wäre eine Sensation geworden, auf welche Piloten seit Jahren warten, nämlich für erschwingliches Geld einen kleinen Privatjet zu fliegen.  

Dass sich dieses Flugzeug für die Verwendung als Taxi-Jet nicht gebrauchen lässt, war ich von Anfang an überzeugt, trotz den Ankündigungen von DayJet.  Das Ding ist einfach zu klein.

Eclipse versprach, günstig in der Anschaffung und dem Unterhalt zu werden und vor allem auch simpel in der Handhabung.  Dass der Kaufpreis auf über 2 Millionen Dollar anstieg, konnte die Käufer nicht schrecken und es wurden bis heute fast 300 Einheiten hergestellt.  

Von der Aktualität überrannt!

Es sind fast 10 Jahre seit der Ankündigung vergangen und vieles hat sich verändert.

Bereits lange vor der aktuellen Finanzkrise hat sich Ernüchterung unter den Flugzeugherstellern breitgemacht. Treibstoffpreise, Versicherungsprämien und immer neue Taxen verleiden den Piloten das Fliegen.  Vielleicht herrscht auch vielerorts eine  neue 'Vernunft' - denn eigentlich braucht kein Privatmann wirklich einen Jet!

Weitere Gründe für den Misserfolg sind die folgenden Umstände:

1. Das Flugzeug ist viel zu kompliziert und fliegerisch zu heikel, um von Prîvatpiloten geflogen zu werden. Vor allem Versicherungen machen immer mehr Probleme.

2. Das Bedürfnis für Privatflugzeuge ist kaum mehr vorhanden. Der Prestige-Faktor ist verschwunden und junge 'Erfolgreiche' werden sich den Riesenjob einer Pilotenausbildung auf dieses Niveau nicht mehr antun. 

3. Kleine Turboprops wie die TBM und die Pilatus sind fast so schnell, viel einfacher zu fliegen und können erst noch mehr Passagiere und Fracht weiter transportieren. 

Ich fürchte, dass dieses einmalige Produkt, das in Sachen Marketing, Innovation und Fabrikationsverfahren Geschichte geschrieben hat, keine Zukunft mehr hat.

 

 

 

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